Objektive

Tamron: Drei Objektive im Anflug, neues 17-28mm f/2.8 für Sony FE

Tamron wird im Rahmen der CP+ 2019 anscheinend drei neue Objektive vorstellen, unter anderem ein 17-28mm f/2.8 für die Vollformat-DSLMs von Sony.

Tamron: Erfolg mit Sony Objektiv

Als Tamron im letzten Jahr das 28-75mm f/2.8 Objektiv für die spiegellosen Vollformatkameras von Sony vorgestellt hat, war das Objektiv sofort ein voller Erfolg. Das Objektiv hat sich so gut verkauft, dass Tamron sogar im Januar 2019 den Preis leicht angehoben hat. Mit aktuell 799 Euro auf Amazon ist das Objektiv aber immernoch verdammt günstig, vor allem wenn man sich anschaut, dass bei anderen Herstellern (wie zum Beispiel Nikon) für diese Brennweite mehr als 2.000 Euro fällig werden. Klar, sicherlich gibt es da dann auch Unterschiede in Sachen Qualität, doch das Tamron hat in zahlreichen Tests ein sehr gutes Bild abgegeben.

Neues 17-28mm f/2.8 für Sony FE

Nun plant Tamron die Präsentation eines weiteren Objektivs für Sonys Vollformat-DSLMs. Es soll sich dabei um das 17-28mm f/2.8 Di III RXD handeln und präsentiert werden soll es anscheinend schon morgen, am 20. Februar.

Das 17-28mm wird eine günstigere und vermutlich auch etwas kompaktere Alternative zum 16-35mm f/2.8 GM von Sony werden. Gerade wer für Reisen eine solche Brennweite sucht und nicht allzu viel Geld ausgeben möchte, sollte das neue Tamron 17-28mm f/2.8 also mal genauer im Auge behalten. Eine Umfrage bei Sonyalpharumors unter ca. 6.000 Nutzern hat auch schon ergeben, dass sich ganze 82 Prozent auf das neue Objektiv freuen.

Zwei neue Objektive für DSLRs

Des Weiteren wird Tamron wohl auch zwei neue Objektive für Spiegelreflexkameras (ja, die gibt es auch noch!) vorstellen. Laut Canonrumors soll es sich dabei um ein Tamron 35-150mm f/2.8-4 VC USD sowie ein Tamron SP 35mm f/1.4 USD handeln. Diese neuen Objektive werden sicherlich sowohl für DSLRs von Canon als auch für DSLRs von Nikon vorgestellt werden.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

13 Kommentare

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  • Was die Japanischen Ingenieure bis heute nicht wahrhaben wollen, oder realisieren dürfen, ist ÜBERLAPPUNG bei Vario-Zoom-Objektiven.

    Ideal:
    4.0/14-30 mm – 2.8/24-90 mm – 2.8/50-200 mm – 4.5/50-300 mm – 5.6/50-500 mm
    Es ist in der Praxis extrem ärgerlich, dass a) die Objektive in ihrem längsten Brennweitenbereich immer am schwächsten sind, b) fließende Lichtstärken (2.8-4.0) c) dass man immer dann wechseln muß wenn es gerade spannend wird –
    also bei 24 mm und bei 70 mm – vor allem im Porträtbereich ist es sehr wertvoll ein Zoom zu haben, das eben von etwa 35 mm bis 120 mm reicht und eine feste Lichtstärke von f:2.8 zulässt.
    Deshalb die blöden 2.8/16-35 mm – 2.8/24-70 mm – 2.8/70-200 mm erschweren mir nur das flüssige Fotografieren.
    Im Superweitwinkel ist ein 4.0/14-30 mm die leichtere und optisch bessere Lösung.

    Weder ein 24-70 mm bei 70 mm – 70-200 mm bei 200 mm – 70-300 mm bei 300 mm – 100-400 mm – bei 400 mm noch ein 150-600 mm bei 600 mm oder auch ein 200-400 mm bei 400 mm sind besonders gut – sie haben ihren Leistungszenits alle im mittleren Brennweitenbereich – also bei 50 mm – 135 mm – 200 mm – 300 mm – 400 mm –
    Da helfen auch keine Messkurven – Selbst-Versuch macht klug.

    Ein 2.8-4.0/35-150 mm bedeutet, dass ab etwa 80 mm schon nur noch f:4.0 zur Verfügung steht – wo wir alle gerne f:2.8 hätten!
    Ich werde so ein Objektiv nicht kaufen!
    Für lebendige Porträts bevorzuge ich 1.4/85 mm, 1.4/105 mm, 1.4/40 mm und 1.4/24 mm oder eben ein Zoom 2.0-2.8/35-105 mm – Sigma schafft immerhin ein 1.8/50-100 mm – nur ist das im AF so lahm, das es wieder weniger Spaß macht.
    Das 2.8/28-75 mm mag ja optisch beim Kauf ganz gut sein – mechanisch fühlt es sich aber bescheiden an und nach meiner Erfahrung wird es nach einigen Monaten intensiver Nutzung auch optisch deutlich nachlassen.
    Eine langlebige, präzise Mechanik ist das A und O eines Objektives, sonst sind sie am Anfang super und nach einem Jahr larifarifertig.

    • Das mit den „festgezurrten“ Zoom Brennweiten finde auch ich sehr behindernd. Cat hat es endlich niedergeschrieben. Wenn ich Personen Fotos, Gruppe bis Einzelporträt, fotografieren möchte wäre für mich ein 2,8/35-120mm genau richtig. Darunter ein 2,8/14-35mm für den oberen Normal Bereich ein 2,8/100-300mm.

      So bin ich gezwungen mit Festbrennweiten ständig die Objektive zu wechseln, will ich Qualität liefern.

      Hersteller wie Tamron und Sigma getrauen sich anscheinend nicht über ihren eigenen Schatten zu springen. Ich habe mich kundig gemacht und erfahren das man zum Beispiel bei einer Objektiv Rechnung die statt 2,8/24-70mm einen Brennweitenbereich von 3,5/26-102mm konstruiert hätte sich gleich zwei Linsen sparen könnte und das dieses Objektiv preiswerter und leichter wäre.

      Klar kann jetzt jeder sagen „Leistung hat ihren Preis“ und auch sonstige Ausreden finden um Innovationen zu verhindern. Mir wären solch „krumme“ Zooms sehr sympathisch weil sie erstens weniger kosten und zweitens die gleiche optische Leistung bieten, bis auf ein klein wenig Lichtstärke.

      • Alfred da gebe ich dir Recht ein 35-120mm 2.8 oder vielleicht sogar 2.0 wäre super. Und Cat die Japaner wissen mit Sicherheit genau was sie tun. Die lassen sich von ein paar Europäern nicht aus ihrem alten Trott bringen. und der Amerikaner kauft eh alles was man für Geld bzw auf Pump bekommt

    • Leica hat sich ja von diesem ungeschriebenen Gesetz etwas entfernt mit 24-90 und 90-280. Das 24-90 hatte ich mit einer SL einmal ein Wochenende zum testen. Hat Spaß gemacht damit zu fotografieren. Größter Nachteil ist hier das Gewicht.

  • Dieses Objektiv wird wieder ein großer Erfolg werden für Tamron. Es wird leicht sein, was super für Gimbal und travel ist. Es wird optisch überzeugen und preislich hoffentlich auch! Danach noch das 70 200er von Tamron für fe und alles passt.

  • Die Frage ist, wo soll man investieren? Haben Reflexen und kleine Formate noch eine Zukunft? Gibt es für diese auch noch in ein paar Jahren Neues? Selbstverständlich haben spiegellose VF-Kameras Vorteile. Kleiner wird ein System allerdings erst bei M43. Was hilft eine kleine Kamera, wenn die Objektive groß sind?

    • Du sparst trotzdem Gewicht, hast weniger bis garkeine Abnutzung im Spiegelkasten ergo kann sich auch kein Staub so einfach festsetzen, kein Back/Frontfokus.
      Du kannst sie immer größer machen wenn du Professionell arbeiten musst, und klein halten mit angenehmen festbrennweiten. auch die kompakten zooms von Tamron mit hoher lichtstärke sind sehr angenehm vom Gewicht.

      Das Motto ist, alles kann, nichts muss 🙂

  • Mark Göpferich

    hat richtig erwähnt das im Vergleich zum Nikon Objektiv (2.000,-) das Tamron mit 799,- Euro immer noch günstig ist. HMM !?

    Stimmt auch. Wird es denn um so viel schlechter sein? Ich glaube eher nicht!

    Entscheidend ist heute ob das Objektiv von unseren digitalen Kameras „erkannt“ und automatisch korrigiert wird oder das wenigstens die RAW Konverter das Objektiv erkennen und dem Anwender die Korrektur erlauben.

    Als ich gestern am Stammtisch wegen der hohen Preise für Fotogeräte „gewettert“ habe hat unser „Finanzguru“ (Wertpapierhändler) eine interessante Äußerung getätigt. Er sagt das es bisher immer so war das vor einer Rezession die Preise für Rohstoffe in die Höhe gingen. Sehen könne man das am internationalen Goldpreis. Der ist von Anfang 2018 bis jetzt für die Feinunze (31,1g) um 20,9% gestiegen.

    Das würde erklären warum global die Preise steigen. Das heißt das die Kaufkraft des Euro nicht mit der sich im Markt befindlichen Geldmenge übereinstimmt.

    Japan ergeht es ähnlich und deswegen sind alle Produkte im Welthandel teurer geworden.

    Da ich keine Ahnung von Geldgeschäften habe muss ich das glauben und die geforderten Preise für die Fotoprodukte schlucken, will ich weiterhin etwas Neues erwerben.

    Gut finde ich das Fremdanbieter weiterhin Alternativen für die wichtigsten Bajonett Systeme anbieten. Es wird wohl niemand an den Bildern erkennen welches Objektiv verwendet wurde. Wenn doch, Hut ab!