Objektive

Tokina: Neues 16-28mm f/2.8 für Canon und Nikon vorgestellt

Besitzer einer Canon oder Nikon DSLR dürfen sich auf ein neues Objektiv aus dem Hause Tokina freuen – das 16-28mm f/2.8!

Opera Familie bekommen Zuwachs

Die besonders hochwertige Opera-Reihe von Tokina umfasste bisher nur ein Objektiv, nun gesellt sich eine weitere Brennweite hinzu: Das neue Tokina opera 16-28mm f/2.8 FF wird ab März 2019 im Handel erhältlich sein und richtet sich an Besitzer von Spiegelreflexkameras der Hersteller Canon und Nikon.

Die wichtigsten Merkmale + Preis

Das neue Objektiv ist laut Hersteller besonders für Street-, Interieur-, Reportage- und Landschaftsfotografen interessant. Die Bildqualität soll dank 15 Elementen in 13 Gruppen, drei asphärischen Linsen und drei Low-Dispersion-Glaselementen absolut erstklassig sein, darüber hinaus spricht Tokina von einem sehr schnellen und nahezu lautlosen Autofokus. Dank einer One-Touch-Funktion kann man als Nutzer außerdem unkompliziert zwischen Autofokus und manuellem Fokus wechseln.

Das Gewicht des Objektivs beläuft sich auf rund 950 Gramm, die Länge beträgt etwa 135mm. Preislich ordnet sich das neue Tokina opera 16-28mm f/2.8 bei 750 Euro ein.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

12 Kommentare

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  • Schön, noch ein Superweitwinkel. Eigentlich hat es ja schon genug so schwere, lichtstarke Klopper am Markt. Und natürlich braucht es wieder einen speziellen Filterhalter nach Mass, versteht sich.

    Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob sie das Gegelichtverhalten endlich mal auf die Reihe kriegen. In dieser Hinsicht habe sie nämlich bei Tokina bis jetzt auf den ganzen Linien versagt … (z.B. 70-200 f4, 17-35 f4).

  • Im vorigen Jahrtausend als Azubi war ich froh das es „Fremdobjektive“ gab. Selbst die konnte ich mir nur als Gebrauchtware leisten.

    Heute ist jeder Schüler schon mit seinem multimedialen Smartphone in der Lage Bilder und Videos zu machen, kostet ja nichts!

    Hat Vorteile weil jedes Ergebnis sofort geteilt werden kann. Allerdings ist die Wertigkeit der Bilder mit einer Tageszeitung vergleichbar, am Abend sind sie Schnee von gestern.

    Jeder Fotograf mit einer Systemkamera möchte mit seinen Werken „dauerhafte“ Fotos fertigen die kein Verfallsdatum haben. Er investiert erst mal kräftig in sein Equipment um die Voraussetzungen in technischer Hinsicht dafür zu schaffen.

    Spätestens wenn die Fotos an eine der vielen Bildagenturen vermittelt werden sollen erfolgt die Ernüchterung. Millionen ähnliche Erzeugnisse sind bereits vorhanden und beim eventuellen Verkauf der Werke profitiert wenn überhaupt nur die Agentur.

    Einzig der Benutzer selbst freut sich über die Bilder von seinen Hobbys, Familie, Urlaub usw. Foto Begeisterte sind eher die Minderheit in der medialen Welt.

    Selbst gehöre ich zu diesen „Idioten“ denen fotografieren einfach Spaß macht. Deswegen bin ich froh das es noch Fremdobjektiv Anbieter gibt. Tokinas 16-28mm f/2.8 ist ein interessantes Angebot, es wird seine Abnehmer finden.

    • Bis sich für Pentax etwas tut dauert es meist länger. Leider ist der KAF Anschluss wegen seinem Alter so ins Hintertreffen geraten das es sich für Fremdhersteller nicht lohnt.

      Für mich ist für Pentax nur ein Schritt möglich, nämlich der in die L-Allianz. Dazu einen Adapter für den Altbestand und fertig. Es wäre echt schade wenn so eine Traditionsmarke vom Markt verschwände.

  • Das Tokina 16-28 ist neben seinen 3 Konkurrenten Nikon 14-24 und Sigma/Tamron 14-24 fast um/über die Hälfte billiger. Das ist erstmal erstaunlich, wie Tokina diesen Preis mit noch geringerer Stückzahl der beiden Konkurrenten hinbekommt. Stimmt die Qualität, haben die anderen beiden neue Probleme.
    Einzig Tamron bietet noch den Wackelschutz.Ich hatte mal ein Irix 15, habe es aber zurückgegeben.
    Ohne AF ist nicht mein Ding.
    Viel Erfolg für Tokina

      • Die Millionen Nutzer die Nikon oder Canon nutzen! Tamron, Sigma etc. haben schon neue Objektive für DSLR-Systeme angekündigt. Das Nikon-Bajonett wurde seit Jahrzehnten nicht verändert und daher ergibt sich ein Markt von dem Dslm Hersteller träumen. Nicht jeder wechselt zu Spiegellos und kauft sich durchaus auch 2019 eine neue Spiegelreflex. Diese werden im Profibereich auch weiter hergestellt. Siehe Nikon D6. Also jedem sein System was er mag und nicht das was andere glauben besser zu sein. Viele Grüße

      • Naja, eine junge Frau, diese möchte zum Fotografieren eine Kamera kaufen, hat mich gefragt welche.
        Nach einigem hin u. her kam heraus das Sie eigentlich eine sucht welche so ähnlich ist wie Ihr Smartphone aber mit Objektiven. Ich denke das der Trend zur insgesamt kleineren und smarteren Kamera geht.
        Das die Spiegelreflex aussterben werden. Früher oder später.
        Natürlich gibt es noch genügen SLR Nutzer. Wenn ich mich für eine andere Brennweite interessiere würde ich dann noch in ein aussterbendes System investieren? Günstig ja, teuer nein.

  • Erinnert mich an das sehr gute Tamron 15-30 F2.8. Es ist groß, schwer und benötigt ebenfalls einen speziellen Filteraufsatz. Die Bildergebnisse sprechen jedoch für sich. Wem diese Klopper zu groß oder schwer sind muss sie ja nicht nutzen 😉