Mit dem Portrait Heliar 75mm f/1.8 erweitert Voigtländer sein Objektivsortiment um eine lichtstarke Porträtbrennweite für Canon RF und Nikon Z. Das manuelle Objektiv richtet sich an die Fotografen unter euch, die gezielte Kontrolle über Bildlook und Bokeh schätzen.
Manuelles Porträtobjektiv mit besonderem Bokeh-Charakter
Voigtländer erweitert sein Objektivsortiment und stellt mit dem Portrait Heliar 75mm f/1.8 ein neues manuell zu fokussierendes Porträtobjektiv für Canon RF und Nikon Z vor. Das lichtstarke Prime verzichtet bewusst auf einen Autofokus und setzt stattdessen auf eine klassische manuelle Bedienung, wie sie viele Fotografen aus der analogen Fotografie und Fans von Voigtländer kennen und schätzen. Die Neuheit folgt der bereits erhältlichen Version für Sony E-Mount, über die wir bereits berichtet haben.
Ein zentrales Merkmal des Objektivs ist der Kontrollring zur Steuerung der sphärischen Aberration. Damit lässt sich der Charakter des Bokehs gezielt beeinflussen, ohne die Blende verändern zu müssen. Bei Überkorrektur entstehen markante Unschärfekreise mit ausgeprägtem Bubble-Bokeh, während eine Unterkorrektur weichere, filmisch anmutende Übergänge mit träumerischer Wirkung erzeugt.


Klassische Mechanik trifft moderne Kameratechnik
Trotz vollständig manueller Bedienung soll das Objektiv moderne Funktionen bieten, wie ihr diese vielleicht selbst von Voigtländer-Objektiven kennt und erwartet. Elektronische Kontakte übertragen EXIF-Daten an die Kamera und ermöglichen die Nutzung kamerainterner Bildstabilisierung sowie Fokus-Hilfen. Das Gehäuse soll vollständig aus Metall gefertigt sein, rund 70 × 86 Millimeter messen und je nach Bajonett etwa 570 bis 580 Gramm wiegen. Die Einstellringe sind hochwertig ausgeführt und unterscheiden sich je nach Anschluss in ihrer Oberflächenstruktur. Für Canon RF mit gibt es eine gerändelte Oberfläche und für Nikon Z geraden Rillen.
Der Marktstart des Voigtländer Portrait Heliar 75mm f/1.8 ist für Februar 2026 geplant. Preislich soll sich das Objektiv an der Sony-Version orientieren, welches aktuell je nach Anbieter rund 950 bis 1199 Euro kostet.
Ist für euch ein manuelles Porträtobjektiv mit kreativ steuerbarem Bokeh eine spannende Alternative zu modernen Autofokus-Linsen?
via digialcameraworld.com / Fotos: Cosina


Alter Hut. Gibt’s bei Nikon schon seit Jahrzehnten und sogar mit Autofokus.
Ja… Nikons 75mm Objektive sind Weltberühmt 👍
Wird das 75mm Objektiv von Nikon, wenn es denn schon soooooo alt ist, den heutigen Sensoren überhaupt noch gerecht? Weil sonst wäre das Objektiv wirklich ein alter Hut?!
Hätte ich mit Portraitfotografie zu tun, dann wäre das 1.Wahl. Voigländer, Produzent Cosina, das ist hohe Qualität. Eine echte Bereicherung. Vielleicht gelingt es irgendwann den AF möglich zu machen.
Sind das jetzt eigentlich Topp Objektive 🤔 Ich bin mit meinen Ultron 75mm sehr zufrieden. Naja andere benutzen lieber ein Makroobjektiv für Portrait, damit man auch die kleinste Falte sehen kann 📷
Ach Mirko, klar kannst Du mit deinem Ultron hervorragende Porträts von wahrer Größe oder halt Menschen “wie Du und Ich”, also >=1,50m aufnehmen – das 2:1 Makro brauchst Du nur dann, wenn Du oberschlaue Kleingeister oder pingelige Scheinriesen übergroß ablichten willst… 😉
PS: hast Du nicht sogar das “S.C.” – ein echtes Träumchen für Flairstalgiker und Streulichtfetischisten, wenn man es bewusst, wie Du sicher auch, und gekonnt einsetzt!
An der Mittelformat das GF110mm f/2,0 R LM WR mit dem Augen-Autofokus – ein Gedicht. Zuverlässig leise und schnell. Diesen Komfort möchte ich nicht missen!
Manuell fokussieren an einem modernen DSLM Boliden? Wirklich? Mit den M-Modellen sieht das anders aus! Das macht eher Sinn, oder an einer DSLR mit optischen Sucher kann ich mir das ebenfalls sehr gut vorstellen. EVF mit Sucher-Lupe? Moderne Canon und Nikon Modelle damit quälen?
Einzig der Satz: „Merkmal des Objektivs ist der Kontrollring zur Steuerung der sphärischen Aberration. Damit lässt sich der Charakter des Bokehs gezielt beeinflussen, ohne die Blende verändern zu müssen. Bei Überkorrektur entstehen markante Unschärfekreise mit ausgeprägtem Bubble-Bokeh, während eine Unterkorrektur weichere, filmisch anmutende Übergänge mit träumerischer Wirkung erzeugt.“ könnte eventuell vielleicht ein Anreiz für dieses Objektiv sein.
Wie fokussiert Du eigentlich mit deinen China Objektiven an der XE2 (DSLM) ??? Warum hat Leica überhaupt eine M ohne Messsucher rausgebracht, die Kamera muss ja qualen erleiden 😢
Ja es ist nicht immer einfach- je statischer das Motiv desdo besser. Das grüne AF Feld der Nikon hätte ich ganz gerne in der alten Fuji, würde vieles erleichtern.
Voigtländer hat da bei manchen manuellen Objektiven ein kleines Schmankerl eingebaut. Es kommuniziert mit Nikonkameras und die Kamera zeigt ziemlich präzise das AF-Feld grün an, wenn der anvisierte Punkt scharf ist. Soll besser sein als Peaking.
das mit dem grünen AF Feld hört sich sehr gut an 📷
Nicht nur das, auch die Objekterkennung funktioniert. Es wird das Auge gefunden und im Frame verfolgt. Dann ist das AF Feld immer über dem Auge und man kann schön scharf stellen ohne das AF Feld selbst verschieben zu müssen.
Und ich dachte immer, dass man heutzutage ohne Augen-AF kein Portrait mehr scharf hinkriegt 🤔
Ha, ha, der ist gut 🙂 , wie haben eigentlich in der analogen Zeit die Profis ohne AF usw., super Fotos hinbekommen? 😉
…die Profis hatten damals immer Glasaugen in der Fototasche 📷
Ich denke, die haben einfach 3 m Schärfentiefe gewählt und das Model etwa in die Mitte gesetzt.
Rolf, wie “scharf” ein Porträt wird, hängt auch immer vom Model ab 😉😂
Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht: Je schärfer das Model, desto zittriger die Hände.
Also wenn man nur gestellte Fotos macht und unbewegte Modelle fotografiert, also quasi etwas bessere Passfotos macht, ist es egal ob man manuell, mit “normalem” AF oder mit Augen AF fotografiert, wenn man aber Bewegung in die Portrait-Fotografie hineinbringt, dann möchte ich mal die Bilder von denen sehen, die manuell oder mit normalem AF fotografieren, da wird dann unter den 100 Fotos sicher auch mal eines dabei sein, das zufällig scharf ist, wo es sein sollte, am Auge. Und Rolf, vergleiche mal deine Tierfotos, am besten Vögel im Flug fotografiert mit deiner D500 und deiner R8, dann reden wir nochmal über das Thema.
Da ich nur mit AF fotografiere, auch wenn ich mal ein Portrait mache, habe ich den Vergleich nicht. Aber ich würde auf keinen Fall auf den AF verzichten wollen.
Bei Vögeln im Flug sind in einer Serie auch bei der D500 mindestens 75% der Augen scharf. Die Z8 ist aber besser, da ist die Quote höher, zudem hat sie auch bei diffusem Licht kein Problem, da hat die D500 mehr Mühe.
😂😉😂 – Interessante Ansichten zu Porträt-(Pass)fotos: “Also wenn man nur gestellte Fotos macht und unbewegte Modelle fotografiert, also quasi etwas bessere Passfotos macht” – erzähl das mal Martin Schoeller und seinen quasi “Driverlicense”-Protagonisten … 😂😉😂
Was ich geschrieben habe ist nur meine Meinung und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Portraits im Studio schiessen ist jetzt wahrlich kein Kunststück, habe ich auch eine zeitlang gemacht, und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, aber wird mit der Zeit langweilig, meine Lampen verstauben gerade im Keller.
👍😂👍 – “Portraits im Studio schiessen ist jetzt wahrlich kein Kunststück” – na, das beruhigt mich. Und Martin Schoeller u Co. ganz sicher auch – Uiuiuih 👍😂👍
Ich habe auf fotocommunity.de ein paar Studio Portraits eingestellt, da kann man meine Aussagen nachprüfen. Wenn das Licht stimmt, ist der Rest ein Kinderspiel.
Portrait Foto & Bild | studio, portrait, frau Bilder auf fotocommunity zum Beispiel das und wenn du auf alle Fotos und dort auf Portraits gehst siehts Du 7 Studio Portraits und 93 spontane Portraits, die teileweise trotz schlechter Lichtverhältnisse dennoch was geworden sind!
Mit dem richtigen Equipment und guten Lichtverhältnissen können auch Amateure brauchbare Fotos machen. Nur weil sich einer Profi nennt müssen die Bilder noch lange nicht gut sein! Und Du glaubst wohl auch, dass bei den Bildern von Profis jedes gut wird 😉
Ich denke, es ist auf jeden Fall eine sehr gute Ergänzung zu den AF-Linsen, und ich gehe mal davon aus, dass es für Canon auch mit der Fokushilfe (elektronischen Kontakte vorausgesetzt) kommt.
Mag ja für einen Profi interessant sein. Für mich nicht! Ich habe seit kurzem eine aktuelle Sony, gegen den Autofocus habe ich keine Chance. Blitzschnell, trifft fast immer.
Hallo Mani,
du hast nicht verstanden wofür so ein Objektiv da ist. Hier geht es um die Entschleunigung des Vorgangs der Photogtaphie. Und dadurch, das du die sphärische Aberration bei gleichbleibender Blende verändern kannst, hat dieses Objektiv ein zusätzliches gestalltungs Merkmal. Und AF kann jeder, aber manuell scharf stellen ist anscheinend sehr schwer. )(;:-(oh)
habe selbst noch das Apo Lanthar 2,5/125 von Voigtländer. Das mach prima Bilder. (Canon RP, Adapter von Contaxanschluss). Es braucht dazuhauptsächlich statische Motive, denn bei Biene und Co wird es schwierig. Die Fokushile von Canon funktioniert dabei recht hilfreich. Da kann man auch prime Bilderreihen machen und sie anschließend mit focus bracketing räumig scharf bekommen.
Oh Mann; Entschuldigung. Habe anscheinend eine Rechtschreibschwäche.
Kein Problem, kommt häufiger vor als man denkt und hier gibt es ja keine Noten, insofern alles ok! 😉
Das stimmt, aber der eine oder andere führt bestimmt heimlich ein Klassenbuch 😉
In der Rückblende hat das anscheinend mit einem Multitask zu tun. Hatte mir das Sigma 18-50 mit cashback gekauft (für Canon APS-C). Die Website von Sigma war nicht vollständig. Die Linse konnte bisher nicht registriert werden (3 Jahres Garantie). Das machte mich dem Grunde nach nervös. Dann ruft die bessere Hälfte “Komm mal schnell in die Küche” und dann die Beschreibung des 125 Voigländers, welches ich zu den Toplinsen in meinem Areal zähle. Und das alles auf einmal. Was mich nun veranlasst, nach dem Spruch “in der Ruhe liegt die Kraft”, nicht zu schnell zu agieren und Kommentare hinten anzustellen.
Es muss für dich passen, dann ist alles perfekt, was ich schreibe ist nur meine Meinung und deshalb gilt das nur für mich. Möchte auch Niemandem den Spass nehmen bei seinem Hobby, nur für mich wär das nix.
Moderne Objektive können weder das eine Bokeh (Zigarette) noch das andere Bokeh (Gabel) hervorzaubern, sie sind nur noch auf Leistung getrimmt und dann noch mit Hilfe von Software. Von daher bin ich froh das es noch sowas wie Voigtländer gibt oder eben die ein oder andere Alternative auch China. Naja auf jeden Fall kam mir in den Sinn mal das Quadratische mit den Runden zu vereinen, das Werkzeug dabei soll die Kamera sein und nicht der Rechner …schaun wir mal 📷
https://ibb.co/chBDjqGT
…hatte Leitz und Zeiss vergessen 😉
👍❤️👍
… bezog sich ausschließlich auf den Link, nicht dass wir uns da falsch verstehen 😂 – LG
…und ich hatte mir schon Hoffnungen gemacht 😂
😘🍻😘
Also das Canon RF 100mm bubbelt Bedarf auch.
flickr.com/photos/schildzilla/albums/72157719657515248/
…da habe ich wieder was dazu gelernt
1000€ für sone Effekt-Scherbe?
Für die Hälfte bekommt man gleich 2 Effekt-Scherben von TTArtisan, die Trioplan Kopie mit 100mm 2.8 und die Biotar Kopie mit 75mm f/1.5.
Vergleichen darf u kann man Alles, aber macht das in diesem Fall einen Sinn?
Das sind schon deutlich(st) unterschiedliche Obi-Konzepte.
Zumal Feuchtländer mit “echt-nativ” passendem Anschluss, einem steuerbarem Effekt u tollem EXIF-Datenaustausch arbeitet und auch optisch/mechanisch noch einen Ticken mehr Erfahrung bietet.
Aber wie gesagt: vergleichen kann man Alles.
75mm und f/1,8 mit “Bokehgenerator” ist eine schöne Kombi – wäre durchaus eine Non-AF-Optik die mich reizen würde – ein Teilchen mit Charakter – “Feuchtländer” kann das sehr gut – schade, dass nicht für L-Alliance (auf absehbare Zeit) vorgesehen u/o möglich.
…und für mich dürfte Voigtländer gerne eine 90mm Version für X-Mount produzieren 📷
Die X-Mount kommt zumindest eher als L-Alliance, in diesem Fall, also bezüglich Voigtländer-Optiken tatsächlich bedauerlich für mich … LG
…mal abgesehen das man keine Exif Daten erhält fällt so ein M-Mount Adapter kaum auf. Meiner hat sogar eine eingebaute “Makroschnecke”, 0,7 Meter Naheinstellgrenze können manchmal sehr weit sein 😂
Interessantes Objektiv
Ich besitze noch das “alte” Heliar 1.8/75 mit Leica M- Anschluß und adaptiere es an Pana L- Mount.
Ein Objektiv mit besonderem Charakter:
Wunderschön weiches Bokeh, mit schönen Unschärfekreisen und es erzeugt wunderschöne Blendensterne, schon bei mittleren Blenden.
Das Objektiv geb ich nicht mehr her..
Also mal ehrlich, das ist nicht euer Ernst? Diesen Quatsch hat auch das RF100 Makro, einmal ausprobiert und gemerkt, das gehört in die Tonne. Hätte man besser weggelassen und das Objektiv etwas günstiger gemacht. Aber es gibt ja Liebhaber für alles, insofern alles Gut!
siehe auch Scharfstellen mit verschiedenen Cameras, Foto Koch: Manuell fokussieren leicht gemacht! | Christian Laxander (Voigtländer) #fototage auf Youtube vor ca. einem Jahr.
Geil auch ich besitze Voigtländers schlechtestes Objektiv (seine Worte) und liebe es und scheinbar verkauft es sich sehr gut. Nun hoffe ich das Fuji`s nächste Kamera Generation auch diese Augenerkennung für MF Objektive bekommt, gefällt mir was da CaNikon bietet 📷