Kameras Nikon

Was bringt Nikon in den nächsten Monaten auf den Markt?

Gerüchteübersicht: Welche Neuheiten könnte Nikon in den nächsten Monaten auf den Markt bringen? Wir fassen alle Spekulationen zusammen.

Neue Kameras von Nikon in den nächsten Monaten

Nach der Präsentation der Z6 und Z7 im vergangenen Jahr ist es relativ ruhig um Nikon geworden. Zwar hat der Hersteller Ende April mit der Coolpix W150 eine 170 Euro teure Kompaktkamera mit wasserdichtem Gehäuse vorgestellt, doch wirklich wichtige Neuheiten gab es seit der Z6 und Z7 eben nicht mehr.

Doch selbstverständlich hat Nikon neue Kameras in der Mache und mit Sicherheit werden wir im Jahr 2019 auch noch das eine oder andere neue Modell zu Gesicht bekommen. Die Frage ist nur, an welchen Kameras Nikon denn genau arbeitet?

Eines kann man gleich vorwegnehmen: Es gab in den letzten Wochen keine ganz konkreten Gerüchte oder gar Leaks, die auf die baldige Präsentation einer ganz bestimmten neuen Kamera hindeuten. Im Moment wird also viel spekuliert in der Gerüchteküche und man muss alle Informationen mit Vorsicht genießen. Trotzdem wollen wir euch hier kurz auf den neusten Stand bringen, welche Kameras Nikon denn in den nächsten Monaten vorstellen könnte.

Nikon D6

Es ist absolut sicher, dass Nikon vor den Olympischen Spielen 2020 im eigenen Land ein neues Flaggschiff auf den Markt bringen wird – die Nikon D6. Allerdings ist noch unklar, ob diese neue Kamera Ende 2019 oder doch eher Anfang 2020 auf den Markt kommen wird.

Nikon D750 Nachfolger

Die D750 ist eine der erfolgreichsten Nikon Kameras der letzten Jahre. Ein gut durchdachter Nachfolger mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis könnte ein ähnlicher Erfolg für Nikon werden wie die D850. Ein D750 Nachfolger soll früher oder später definitiv kommen, derzeit rechnet man mit einer Präsentation ab Ende 2019.

Spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor

Ja, es scheint tatsächlich im Bereich des Möglichen zu sein, dass Nikon zusätzlich zur Z6 und Z7 auch noch spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor vorstellen möchte. In den letzten Monaten gab es mehrfach kleine Hinweise darauf.

Vollformat-DSLMs: Neues Flaggschiff

Ähnlich wie Canon auch scheint Nikon an einer echten High-End-DSLM zu arbeiten, die sich noch oberhalb der Nikon Z7 einordnen soll. Auf den Markt kommen soll diese Kamera wohl 2020.

Neue Kompaktkameras

Im Laufe der Zeit wird Nikon mit Sicherheit auch noch die eine oder andere Kompaktkamera auf den Markt bringen. Der Markt ist zwar nur noch ziemlich klein, aber eben noch nicht komplett tot. Anscheinend besteht auch immer noch eine kleine Chance, dass Nikon früher oder später eine High-End-Kompaktkamera präsentieren wird, auch wenn man sich vor einigen Jahren mit der Geschichte rund um die DL-Kompaktkameras nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.

Gerüchte zu einer neuen DSLR mit APS-C-Sensor gibt es im Übrigen nicht, auch wenn früher oder später mit Sicherheit eine solche neue Kamera auf den Markt kommen wird. Wie gesagt, die Liste hier ist nicht wirklich vollständig und basiert zum großen Teil auch auf eher vagen Gerüchten.

via: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

68 Kommentare

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  • Objektive?
    Mal was brutales an der Objektivfront?
    200mm Micro neu?
    Wo bleiben die Antworten auf die neuen Sigmas und natürlich wo ist das Noct?

  • Opps, vergessen:

    Hi Nikon, wie wäre es mal mit ein bisschen guter und günstiger Software für die Kameras?
    Zum Beispiel mal was für eine funktionierende Remotebedienung, -übertragung.

    Von Online-Diensten oder Infos will ich vorerst nur träumen.

  • Schade finde ich die derzeitige Entwicklung von Nikon. Es scheint das der Trend eher in Richtung Nischenmarkt zeigt. Leica, Olympus, Pentax befinden sich schon länger erfolgreich in der Nische, ob sich Nikon bald dazugesellt? Es ist so verdächtig ruhig und wie man hört soll die Finanzlage angespannt sein.

    Das ist das was ich aus den Gerüchten lese, kann falsch sein, ich würde mich über einen gesunden, aktiven Mitbewerber im Fotosektor freuen.

    • Alfred,
      sind es Gerüchte ? Nikon selbst hat seine Bilanzen für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert und Nikon selbst sagte das sie massive Einbrüche bei Einsteiger/ Mittelklasse DSLR haben. Ich vermute eine D6 und vielleicht eine D500 II kommt noch vor der Olympiade ansonsten sollte Nikon ziemlich flott eine DX DSLM rausbringen oder sie konzentrieren sich auf den FF Semi/Pro Markt und verabschieden sich vom „Massenmarkt“ der eh „gesättigt“ ist

  • Auch wenn das hier nicht Mainstream sein mag, sage ich es trotzdem einfach mal: Nikon hat in letzter Zeit richtig gute Arbeit gemacht. Als stolzer Besitzer einer Z6 kann ich sagen: Das Ding ist eine absolute Traumkamera und wird durch das Firmware-Update in ein paar Tagen noch traumhafter. Die bisherigen Z-Objektive sind einfach nur der Knaller. Wenn ich dauernd in Internetforen lese, Nikon habe im Gegensatz zu Canon keine gute Objektive für seine spiegellosen Kameras, kann ich mir nur an den Kopf fassen. Ich frage mich dann immer, wer da solche Sachen schreibt. Profi-Fotografen wohl eher selten, denn die haben zu tun und verbringen ihre Zeit nicht in Internetforen. Es dürfte sich tatsächlich um Hobbyisten handeln, die ernsthaft meinen, ein gutes 50mm muss Blende 1.2 haben, 1 kg wiegen und knapp 2.500 € kosten. Jedem das Seine, aber ich bin froh, dass Nikon genau die Strategie fährt, die sie fahren: Kleine, leichte und preislich erschwingliche Objektive (das 14-30mm mal ausgenommen, das ist recht teuer).

    • Matthias,
      Nikon baute und baut immer noch „Spitzenprodukte“ da zweifelt keiner daran aber die anderen „schlafen“ nicht und besonders SIGMA nicht (Objektive betreffend) Es hat sich alles ein wenig verschoben, der Massenmarkt existiert nicht mehr, Sigma baut keine Objektive mehr sondern 1a Objektive zum „fairen“ Preis. Ich bin gespannt welchen Weg Nikon einschlagen wird, warum nicht sich auf „Pro“ spezialisieren, RC fotografierte analog mit Yashica und träumte von Nikon, was ist verkehrt daran ?

      • Vielen Dank für deine Antwort! Du hast natürlich Recht, Nikon ist natürlich nicht der einzige Player auf dem Markt, der gute Arbeit macht. Und dass die Qualität von SIGMA-Objektiven fantastisch ist: Geschenkt. Wenn ich mir allerdings mal das NIKKOR Z 50mm f/1.8 ansehe: Das ist deutlich günstiger als das SIGMA, wiegt die Hälfte, ist schärfer und hat weniger chromatische Aberrationen (zumindest laut Dxomark). Das kann man nur als wahres Meisterwerk bezeichnen. Wer nicht auf die 1.4er-Blende des SIGMA angewiesen, sollte doch sein Glück kaum fassen können und begeistert zuschlagen. Stattdessen wird so viel gemeckert (damit bist natürlich nicht du gemeint), was Nikon & Co. angeblich alles falsch machen.

      • Matthias,
        zu den Sigma/ Nikon Objektiven kann ich mich nicht äußern da ich sie nicht besitze, die Hauptsache ist doch das Du zufrieden bist 📸 Es ist doch schön das für jeden das passende erhältlich ist, egal ob gut oder weniger gut betucht. Nicht beirren lassen auf dieser Seite geht es halt um Technik aber ich kann Dir sagen das ich gerne mit meinen 7Artisans Objektiven fotografiere 😉

    • Hallo Matthias,
      ich bin der andere. Wie bist Du mit dem Adapter für die „älteren“ Nikkore zufrieden?
      Sind Dir schon Einschränkungen aufgefallen?

    • Der Meinung bin ich auch !!! – ich bin richtig angetan von meiner Z. Das 4,0/24-70 der Z steht dem 2,8er VR absolut auf gleicherHöhe gegenüber. Wann immer es geht, bleibt die D5 zu Hause. Keine Frage, die Z ersetzt keine D5, aber ich finde sie perfeckt.

  • Nach der 1 fehlt Nikon ein modernes System unter Vollformat.
    MFT trauen sie sich eh nicht und 1 Zoll war eigentlich eine gute Wahl, wenn sie beste Sensoren bekommen.
    APS-C ist zu dicht dran an VF – aber was bleibt ihnen sonst?
    Aber die Kamera ist fast egal, es muss spannende, bezahlbare Objektive geben.
    Das 4/14-30 mm ist leistungstechnisch erste Wahl für VF.
    Solche eigenen Wege braucht Nikon auch in einem günstigeren System.

  • Wie lange gibt es Nikon noch?
    Ist es ratsam, für einen sterbenden DSLR Markt neue Kameras zu produzieren?
    Würde ein DSLM D5 Pendant, etwa eine ZZ, daran etwas ändern?
    Wer kauft eine D5 oder ZZ und reicht das für den Weg aus der Krise?
    Leider gibt es für Olympia keine nötigen Z Objektive.
    Reichen da Adapterlösungen?
    Wobei Nikon mit der P1000 (@KB 24 – 3000 mm) eine viel beachtete Kamera im Portfolio hat.
    Ein Upgrade in Sachen AF und Geschwindigkeit und es ist eine Olympia-Kanone für Jedermann und Jederfrau.

      • Na Rolf, nichts besseres eingefallen?
        Wenn du besseres willst, musst du zur S1R greifen und Leica Glas davor schrauben.
        Aber mal konstruktiv, was traust du dieses Jahr noch so zu?

      • Soweit ist es schon, habe beim letzten Satz „Nikon“ vergessen.
        Also die müssen sich wirklich anstrengen, sonst verschwinden die in der Bedeutungslosigkeit.

      • Naja, die P1000 wurde auf Grund ihres Zooms auf Youtube viel beachtet, ist halt ein Monster (in jeder Hinsicht) in ihrer Klasse.
        Würde sie auch gerne mal ausprobieren, aber in der Alltagsfotografie ist wohl jede Systemkamera besser. Und für Olympia ist sie gänzlich untauglich.
        Wusste gar nicht, dass Leica ein 3000 mm Objektiv im Portfolio hat.

      • Für Olympia reichen auch die D5/D6 mit dem vorhandenen Objektivpark. Da muss man sich um Nikon keine Sorgen machen.
        Es ist auch ganz sicher ratsam, weiter DSLR zu produzieren, da es auch weiterhin genügend Menschen gibt, die bei ihrem System bleiben wollen und erhält das Vertrauen der Kundschaft.
        Immer dieser Populismus…

      • Ich habe kürzlich einen Fotografen am See getroffen, wo ich jeweils Vögel und andere Tiere (Biber z.B.) fotografiere. Er hatte genau diese P1000 mit bis zu 3000 mm Brennweite (hochgerechnet auf KB). Er macht vor allem Naturfilme, unter anderem auch fürs Fernsehen. Er hat mir die Bilder und einige Sequenzen gezeigt … wirklich beeindruckend. Ich frage ihn, wie das denn bei bewegten Motiven aussehe, Vögel im Flug z.B. Seine Antwort: „Kannst du vergessen“.

        Tja, Standbilder gibt es schon genug, die Leute wollen Action sehen! Olympia?? Kein Kommentar …

      • Ach ja, und Robin,

        ich habe schon besseres, das mit Abstand beste im APS-C Bereich in der Telefotografie, kommt auch von Nikon …

  • wie wär es mal mit einem hybriden der etwas anderen art. eine nikon f3 der man einen sensor zuschalten kann. für mich wäre da zwar eine pentax lx oder me-super interessanter, aber analog ist im aufwind. kombniert mit der möglichkeit digital zu photographieren fänd ich toll. allerdings sollte das auch zum angemessenen preis machbar sein. da die sony a7 für derzeit 777,-€ erhältlich ist, und kein autofokus notwendig wäre, denke ich da an 700,-€. das sollte doch machbar sein. 😉

    • daniel,
      ehrlich gesagt warte ich nur darauf wer die erste „Filmkamera“ auf den Markt bringt, eine Fuji x100 analog würde ich sofort kaufen (eine SLR eher nicht) ich glaube Yashica hat vor kurzem auch zwei oder drei Filme vorgestellt, der Markt ist auf jeden Fall vorhanden

      • hallo mirko,
        es gibt drei objektive die ich an der analogen kamera sehr viel nutze. an erster stelle steht das 28mm f2.8. je nach landschaft wird aber auch gerne mal ein weitwinkelkonverter drauf geschraubt. das zweitmeist gebrauchte ist das 135mm f2.8. damit lassen sich gut objekte vom hintergrund abheben oder etwas entferntere objekte gut heran holen. an dritter stelle steht das 50mm f1.4, welches fast nur für portraits eingesetzt wird. selten auch mal ein objekt das ich vom hintergrund oder vordergrund abheben möchte. das 35mm verstaubt im regal. das ist der grund warum ich die x100 als analoge nicht ganz vorne sehen würde. wechselobjektive sind mir da ganz recht. 😉

      • daniel,
        das schöne dabei ist, die damaligen 135 iger waren schön klein und leicht…setze auch gerne „Altglas“ ein nur eben nicht an einer analogen Kamera.

      • hallo mirko,
        ja die 135er waren wirklich klasse. mit uv-filter und objektivdeckel haben meine eine länge von gerade mal 86mm mit einem filtergewinde von 52mm und mit fest verbauter einfahrbarer gegenlichtblende. da könnten sich die hersteller heute was von abschneiden. ganz abgesehen von der bildqualität die (in diesem fall) in den frühen 80ern damit erzielt werden konnte. die 135er setze ich sowohl analog als auch digital ein. die objektive machen einfach nur spaß.

    • Das wäre das Ende des Herstellers.
      Wer analog will, schaut sich bei e-bay um oder hat noch einige Schätzchen im Schrank. Von Fuji gibt es dann auch noch Filme dazu.

      • hallo robin, ich weiß ja nicht, ob es tatsächlich das ende wäre. fuji ist mit den sofortbildkameras so erfolgreich, daß leica gleich eine eigene kamera auf den markt gebracht hat. canon ist auch schon mit einer eigenen kamera dabei und polaroid mischt auch mit. die umsätze sind recht brauchbar. betrachtet man dazu die preise die analoge kameras in den letzten monaten in der bucht erziehlen, würden die leute auch 500,-€ und mehr für eine gute analoge spiegelreflex mit manuellem fokus und blende ausgeben. die pläne der dinger liegen doch in den schubladen. noch hinzuklappbaren sensor, oder einen als digitales rückteil hinzugepackt und schon ist das paket fertig. keine entwicklungskosten außer dem digitalen rückteil.

      • scheinbar ist Meyer- Görlitz zurück, heute Mail erhalten das Trioplan 100 ist wieder verfügbar, gleich zugeschlagen und von den Mondpreisen haben sie sich auch erstmal verabschiedet

      • Das mit dem digitalen Rückteil wurde bereits zu noch Analogen Zeiten probiert und floppte.
        Zuklapparer Digi-Sensor an einer analogen. Wie soll das gehen.
        Ist halt kein DSG.
        Und die Sofortbildgeschichte, ist eine gaaaanz andere Sache.
        Aber eine interessante, wie Canons Zoeminidrucker mit Kamera und Internetanbindung über was auch immer zeigt.
        Die Sofortbildgeschichte hatte Fuji übrigens nie begraben.
        Und ein echtes Sofortbild, hatte immer schon einen besonderen Charme.

      • mirko,
        das trioplan ist aber noch immer kein schnäppchen. man muss ein liebhaber dafür sein denke ich. ein spiegelteleobjektiv hat in etwas das gleiche bokeh. 😉

        robin,
        es war mir nicht bekannt, daß es digitale rückteile für kleinbildkameras gab. wie ich sehe wurden diese in den 90ern gebaut. es wundert mich kaum, daß diese zu der zeit floppten. ich glaube es sind andere zeiten angebrochen und daß diese geräte wieder erfolg haben könnten.

        zum beispiel kostete die pentax k1000 zuletzt umgerechnet rund 170,-€ neupreis. in der bucht werden die dinger mit einem alter von über 20 jahren derzeit je nach erhaltung für 50,- bis 200,-€ gehandelt. zuletzt wurde die kamera 1997 nach 22 jahren aus der produktion genommen.

      • naja daniel ein Spiegeltele wäre mir zu „lang“ , natürlich ist es ein Objektiv für „Liebhaber“ und der OVP von 1500€ war weit ab von der Realität aber wenn man bedenkt was die „Ur Objektive“ noch kosten sehe ich die „Neuauflage“ als Schnäppchen an zumal X Mount bedient wird 👍

      • mirko,
        da ist was dran. wenn dann auch noch die schärfe des objektivs an die sensoren anknüpfen kann, wird man auch sicher viel spaß mit diesem objektiv haben. es ist auf jeden fall ein sehr schönes objektiv. dann bin ich gespannt wie es verarbeitet ist. es scheint als sei es aus metall. und wenn man sich die beschreibung auf deren seite durchliest, wirkt es als würde es keine neuen objektiv mehr geben. damit hättest du auch eine rarität.

      • daniel,
        ich wusste erst garnicht das die Neuauflage auch für X Mount angeboten wurde/wird, da hat mich ein „Fotokollege“ drauf hingewiesen da ich seine Neuauflage ansonsten ihn abkaufen könnte. Er besitzt Alt & Neu, fotografiert aber auch noch mit Canon und deswegen behält er die alte M42 Ausführung. Naja gestern kam die Mail von Meyer Görlitz das das Objektiv wieder erhältlich sei, glaube nicht das M-G zukünftig diesen Klassiker zukünftig nicht mehr anbietet.

  • Hinweise auf eine spiegellose DX-Kamera sind leider für viele Nikon-Kunden zu wenig.
    Ich, als Besitzer einer D7200 fühle mich in der neuen Nikon – Welt nicht angesprochen. Bin einfach nicht bereit über 2000 € für eine Kamera und weitere 1000 € für ein brauchbares Objektiv auszugeben.
    Nikon sollte ehestmöglich spiegellose Alternativen im 1000 € Segment anbieten, um nicht den halben Kundenstand zu verlieren.
    Eine spiegellose Sony hab ich mir schon als Reisekamera zugelegt. Wenn Nikon weiter nur ankündigt ohne zu liefern wird der Sony Objektivbestand sukzessive vergrößert und somit über kurz oder lang Nikon aus dem Spiel genommen. Ich glaube nicht, dass ich der einzige Nikon-Kunde mit solchen Plänen bin.

    • Stimmt leider, bin selber so ein Kunde. Habe mittlerweile schon so viel in Sony investiert, daß eine Rückkehr immer schwieriger wird.
      Allerdings erwarte ich im APS-C Bereich deutlich bessere Kameras (Qualität, Bedienung, Zuverlässigkeit,…) und Objektive (Qualitätssicherung, mittelfristig bessere Auswahl).
      Sony baut viele Sachen einfach nicht, weil alles kompakt sein soll (wie Canon M). Nikon wird es sicher auch tun, sich aber nicht solche Einschränkungen auferlegen.
      Ist zwar einfach gesagt, aber bei jetzigem Stand würde ich auf jeden Fall dieses Jahr noch mal abwarten.

    • na na na, jetzt machst du aber nen Punkt !!! – es gibt genügend gut Fotoapparate und auch viele gute Flagschiffe.
      Das Problem ist: die Leute wollen immer eine eierlegende Wollmilchsau für wenig Geld.
      Du kannst doch mit einer 1000 € Kamera gut leben !!!

    • Ich glaube, Herbert spricht von Kameras mit denen man nur Fotos machen kann, die Zeiten sind allerdings lange vorbei und kommen ganz sicher auch nicht zurück.
      Ich finde es eher lächerlich, sich über Zusatzfunktionen, die man nicht braucht oder will zu beschweren, als diese einfach zu ignorieren.
      Ein reiner Fotoapparat wäre auch nicht günstiger, weil er sich einfach nicht mehr absetzen lässt.

      Sehe auch nicht, wo jede Woche ein neues Flaggschiff kommt, es wird wohl eher die Produktpalette stetig aktualisiert und die besteht nun mal zu 80% nicht aus Flaggschiffen.

      Hauptsache beschweren.

    • Abgesehen von der misslichen Lage aller System Kamera Hersteller kann ich @Herberts Frust sehr gut verstehen.

      Zukünftig wird der Systemkamera Markt aus unterschiedlichen Gründen eine Nische werden, denn Geräte mit jeder Menge Zusatznutzen hat jeder, das sind die Smartphones die immer mehr Funktionen implementiert haben.

      Deswegen finde ich @Herberts Ruf nach einer „Kamera“ einen interessanten Ansatz. Leica bedient mit einem echten SW Sensor eine Nische, Fuji verwendet die X-Pro2 zu diesem Zweck.

      Stückzahlen in früherem Sinn wird es zukünftig nicht mehr geben. Da finde ich die Idee mit einer einfachen bezahlbaren Nischen Kamera nicht schlecht!

      Die Automobilindustrie ist mit einem Mini oder einem Fiat 500 doch auch erfolgreich.

      • Mini Cooper und Fiat 500 Abarth. Nix günstig, auch die anderen Modelle nicht. Und Nische auch nicht.

      • Hallo Alfred,

        Smartphones übernehmen eher den Kompaktkameramarkt. An die Leistung von Systemkameras werden sie auf absehbare Zeit nicht herankommen. Vielen werden die Bilder vielleicht reichen, aber jemand, der die Fotografie als Hobby betreibt, wird sicher nicht dauerhaft zum Handy greifen. Auch wenn der Kameramarkt „einbricht“, werden Systemkameras sicher nicht zur Nische werden.

        Wenn Sie für den Massenmarkt interessant bleiben sollen, müssen sie die Smartphones in jeder Hinsicht schlagen. Das geht aber nur schwer, wenn man Funktionen wie Video weglässt.

        Leica ist ein Nischenhersteller, der sich neben Tradition und Qualität über seine Exklusivität halten kann. Egal ob SW Sensor oder normale Kamera, die verkaufen ihre Philosophie und das ziemlich erfolgreich. Und die X-Pro-Serie soll nach Gerüchten (hier gelesen) ja angeblich eingestellt werden. Ist zwar schade, wenn es wirklich dazu kommen sollte, aber ein Produkt muss sich nun mal rechnen, und da hilft in manchen Fällen auch die Nische nicht weiter.

        Autos kann man nicht mit Kameras vergleichen, sie wecken ganz andere Emotionen bei den Menschen. Gerade wenn man alte Autos seiner Kindheit oder das erste eigene Auto auf der Straße wiedersieht, kommen Erinnerungen und Gefühle hoch. Deswegen erzielen viele Fahrzeuge auch derart utopische Preise, was man von Kameras (mit Ausnahmen) eher weniger behaupten kann.

        Mini und Fiat 500 sind schon längst keine Nischenprodukte mehr. Durch den Retrolook geben sie den Menschen das Gefühl, etwas besonderes zu fahren, sind aber letztendlich Großserienfahrzeuge auf dem heutigen Stand der Technik. Sie teilen sich die Baugruppen auch mit anderen Fahrzeugen ihrer Konzerne, so dass sich der zusätzliche Aufwand in der Produktion in Grenzen hält.

    • @Herbert

      wenn ich ein Fahrrad kaufe, dann gibt es keines das Alles gut kann, also überlege ich mir was ich wirklich will bzw. brauche. In der Regel hat man die Wahl zwischen 5 unterschiedlichen Typen:
      Rennrad – Mountainbike – City-Bike – Trekking Bike und neuerdings noch E-Bike. Genau so läuft es bei Autos und bei Kameras. Es gibt nicht die eierlegende Wollmilchsau für einen Appel und ein Ei, da bin ich ganz bei Rudolfo und sehe das auch wie Fleischwolf, dass Kameras nicht wesentlich billiger würden, wenn man Sachen wegliesse! Im Gegenteil, die Leute schreien doch immer nach Mehr Mehr Mehr…für immer weniger

      • Fat-Bike, ne irre Sache, mit extra dicken Reifen. Trekking E-Bike, einfach nur toll. Automatic Rad, das schaltet selbst.
        Lastenrad mit und ohne E, für klimabewußte Handwerker, Lieferdienste etc.. Und last but not least, dass E-Bike der Post.
        Warum bei Kameras nicht auch „MEHR“

  • Die kurzen Erfolge wie die D850 oder die Entwicklung D7/D6 weißen noch lange nicht auf Stabilität bei Nikon hin.
    Es lässt sich keine Strategie erkennen die die Zukunft des Unternehmens sichert. Mal hier ein wenig mit, und da ein wenig ohne Spiegel. Zum Glück gibts da die Vergangenheit in der sich viele Sportfotografen riesen Tüten gekauft haben, nur die halten wirklich an Nikon fest. Fotografen die am Anfang stehen, sehen den Markt für sich im Ganzen und greifen dann lieber zu ausgereiften DSLMs von Sony oder Fujifilm.

    • Auch Fuji hatte gestern seine Zahlen veröffentlicht und während Fuji mit 0815 Instax Kameras Kohle scheffelt, produzieren die zwei Großen fleißig mit ihren „preiswerten“ DSLR Kameras am Markt vorbei.
      Im neuen FF DSLM Markt müssen die Karten erst noch gemischt werden da fangen alle praktisch bei Null an (ausgenommen Sony) und neue Entwicklungen kosten halt reichlich Kohle.
      Ich vermute einen ziemlich schnellen Abgang von Nikon im Bereich DSLR

      • Das sehe ich genauso. Die haben noch ein bis zwei Spiegelkisten in der Entwicklung, die knallen sie in den nächsten1-2 Jahren raus. Dann war es das mit DSLR. Niemand wird dem eine Träne nachweinen. Die jetzt noch mit DSLR fotografieren haben noch in den nächsten Jahren funktionierende Geräte und können damit ihre DSLM-Technikfeindlichkeit befriedigen, der Rest wird nicht mehr darüber reden. Die Sucher und damit die Möglichkeiten werden immer besser. Sony macht auch hier alles reichtig. Mit ihrem offenen System animieren sie auch Zweit- und Dritthersteller in das E-Mont einzusteigen. Damit gibt es dann auch neu gerechnete und preiswerte Objektive. Das neue Tamron 28-75 mm ist ja so ein schönes Beispiel. Damit wird das Gesamtsystem von Sony aufgewertet und in allen möglichen Preisklassen auch für Einsteiger interessant.

      • @Karsten Glatt

        Also wenn man einen Spiegelkasten hat ist man technikfeindlich? Eine sehr gewagte Hypothese. Ich käme gar nie auf so eine Idee so etwas zu sagen. Letztlich ist doch entscheidend wie will und kann ich mein Hobby/Beruf am besten ausfüllen. Und ich habe noch niemanden sagen hören, ist das auch mit einer Kamera mit Spiegelkasten fotografiert worden? Dann will ich das nicht Foto nicht, auch wenn es gut ist, das ist mir zu technikfeindlich.
        Denk das nächste mal erst kurz mal nach bevor Du so einen – Pardon – Blödsinn schreibst!
        Übrigens, wenn Sony alles richtig machen würde, dann hätten sie 100% Marktanteil, aber dank der technikfeindlichen…..

      • Ich kann mir kaum vorstellen, dass Nikon sich in 2 Jahren aus dem F-System verabschiedet, dass wäre Selbstmord. Die Entwicklung neuer DSLR könnte länger dauern, was aber wohl kaum ein Problem ist, da sie zu den Besten (inkl. DSLM) auf dem Markt gehören.
        Technikfeindlich sind DSLR Nutzer sicher auch nicht, aber warum sollten sie wechseln, wenn sie mit der gebotenen Leistung glücklich sind und ohnehin Tausende in ihr System gesteckt haben?
        Die Freigabe der E-Mount-Protokolle ist sicher eine gute Entscheidung gewesen, aber alles richtig macht auch Sony nicht. Gerade im APS-C Bereich sind so viele Baustellen offen, sodass ich dem F-Mount mehr als nur eine Träne nachweine.

      • @ Fleischwolf,
        Nikon hat eine D850, vermutlich kommt die D6 und eine D500 II noch damit ist Nikon noch ein paar Jahre sehr gut aufgestellt im Bereich DSLR. Was vermutlich nicht mehr kommen wird ist alles was darunter liegt, von einer breiten Modellpalette können die Aktionäre nicht leben und Nikon auch nicht mehr.

      • Hallo Mirko,
        Deiner Aussage stimme ich prinzipiell zu, allerdings muss Nikon im KB zuerst alle Bereiche einschließlich eines D5 Äquivalent abdecken können und einen entsprechenden Objektivpark aufbauen.
        Den DX Sektor werden sie wohl auch erst verlassen wollen, wenn sie entsprechende DSLM Gegenstücke auf dem Markt haben. Da kann ich mir auch vorstellen, daß die 3er bis 7er Reihen dann schnell eingestellt werden.
        Trotzdem denke ich, daß es noch einige Jahre dauern wird, bis das F-Mount ganz aufgegeben wird.

    • Olympus Jahresbericht im Vergleich zum Vorjahr -19%. Aber sie machen ihren Umzug von China nach Vietnam dafür verantwortlich und blicken positiv in die Zukunft.

  • Was gibt es noch Interessantes?
    Samsung beginnt Mitte diesen Jahres mit der Produktion von zwei neuen Smart Phone Sensoren.
    Größe 1/1,7 Zoll, einmal 64 MP und einmal 48 MP, bei beiden können je 4Pixel zusammengeschaltet werden, das ergibt dann 16 MP oder 12 MP. Also High Res und Low Light mit einem Sensor. Der 64er kann Fotos so aufnehmen, wie es das menschliche Auge wahrnimmt. Nennt sich Echtzeit HDR und bringt einen Dynamikumfang von 100 dB (Auge etwa 120 dB).
    Hallo Nikon, das sind doch Specs für eine Super Superzoom. Dazu noch ein feiner EVF, Full HD und Ultra HD, so wie ein voll artikulierter Monitor.
    Wäre sicher nicht nur für Blogger was, sondern auch für alle Every-Day-Shooter.
    So was in groß (FF) für eine Super Z, hier mit 5 MP EVS. Und weil Olympia ist Objektive, Objektive, Objektive. Natürlich Z-Mount 2,0/200 2,8/300 2,8/400
    4,0/500 4,0/600. Oder doch lieber nicht?

      • Wurde so gemeldet auf turn-on.de
        Außerdem soll der Sensor in FHD 480 Bilder/sec können.
        Und eine Funktion für gleißendes Licht haben.
        Also ich denke, die Smart Phones ziehen grad an allen Kameras vorbei. Muss ich leider so sagen, selbst,wenn ich lieber durch einen Sucher blicke.

      • Ein Datenblatt ist immer schön zu lesen, aber mehr auch nicht. Ein SP bietet weder die Bildqualität, noch die Flexibilität, Handhabung oder generellen Möglichkeiten einer Systemkamera. Es bleibt bis auf weiteres eine Schnappschusskamera.

        Durfte das P30 auf einer Firmenveranstaltung erleben, da hat es auch jede Kompaktknipse unter 1 Zoll geschlagen, aber darüber ist es dann doch teilweise sehr abgefallen.
        Vielleicht macht es Samsung ja noch besser und vielleicht kommt man auf ein akzeptables Niveau, aber ich sehe nicht, wie ein Smartphone in naher Zukunft mit den Systemkameras mithalten soll.

        Nicht daß ich SPs pauschal ablehne, aber solange sie nicht auf dem Level meiner „Immer dabei’s“ sind, wird es nicht benutzt.

        Und das diese auch noch an allen Kameras vorbeiziehen sollen, halte ich sowieso für einen schlechten Witz. Da kann Alfred ja richtig glücklich sein, daß er noch rechtzeitig in Rente gegangen ist.

      • @ Fleischwolf

        Vergleichen Sie mal die Rechenleistung eines Smartphones mit der eines Rechenzentrums aus den 1970er Jahren. Stellen Sie sich vor, Sie hätten damals gesagt, da bringt ein Rechner in der Größe einer Zigarettenschachtel mehr Leistung ! Das Gespräch wäre sofort beendet gewesen !

        Derzeit sind die Smartphones noch deutlich hinter den großen Kameras – zumindest bei Tageslicht und bei wenig Licht vom Stativ. Aber alle technologischen Entwicklungen, mit denen in Zukunft die Smartphone-Kameras eine Qualität liefern werden, die heutige große Kameras entbehrlich machen, sind in der Pipeline. Da haben wir z.B.
        – den organischen Sensor
        – Zoomkameras
        – Laser-Autofokus
        – kurze Brennweiten
        – große Blende
        – Quadpixeltechnik und Pixelshift
        – HDR-Technologien
        – den großen Kameras hoch überlegene Bildbearbeitungssoftware in der Kamera
        – Panoramasoftware

        Sobald in den Smartphones Sensoren sind, die den derzeitigen in den großen Kameras überlegen sind – und auch die Objektive noch ein bissel besser werden (randschärfer und weniger CAs) – werden die herkömmlichen Kameras entbehrlich.

        Denn dann hat man die Situation, dass man mit den großen Kameras kaum noch mehr rausholen kann. Das ist dann so wie mit dem Porsche und dem Corsa. Die Landstraße lässt halt maximal 100 km/h zu.

      • @Fleischwolf
        keiner hier will, dass Smartphones die Zukunft der Fotografie sein sollen, aber da die Rechenleistung und (kamerainterne) Nachbearbeitung immer besser werden spielen Objektive und Sensorengrösse mehr und mehr eine geringere Rolle. Spätestens wenn man auf die Idee kommt 1″ Sensoren in Smartphones einzubauen – neben all den geplanten Neuerungen – werden „echte“ Kameras für 99% der Fotos überflüssig. da gibt es dann noch Spezialanwendungen, aber das war’s dann auch! Das ist Nichts was ich mir wünsche, sondern befürchte!

      • Hallo Sabrina und Joe,

        Bestreite ich ja alles gar nicht. Hätte auch gar kein Problem damit, Kameras durch eine SP Kamera zu ersetzen, wenn sie diesen wirklich überlegen sind, aber das ist zur Zeit einfach nicht der Fall.

        Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß diese Technologien in den nächsten 1, 2 Generationen schon verfügbar sind, deswegen sehe ich nicht, daß SP gerade an „richtigen“ Kameras vorbeiziehen.

        Mich ärgern halt manche Kommentare, die in jedem zweiten Beitrag das Ende der herkömmlichen Fotografie und die Überlegenheit der Smartphones propagieren. Die Fotografie wird sich weiter verändern, wie alles Andere auch, aber kaum einer wird sagen können, wie und wann das genau passiert.

        Das P30 wurde (wie andere SP zuvor) als DSLR/DSLM Killer vermarktet, konnte diese Erwartungen wie unzählige Generationen zuvor aber nicht erfüllen. Samsung entwickelt die tollsten Dinge, ist aber auch in den letzten Jahren zum Meister der Rückschläge geworden (Akkus, Knickdisplays).

        Da ich mein Geld nicht mit der Fotografie verdiene und nur als Hobby betreibe, freue ich mich über jede Entwicklung und bin somit der Letzte, der sich dem Fortschritt verweigert. Deswegen warte ich ab und lasse mich einfach überraschen.

      • ich fürchte diese niedergangsweissagungen gab es schon immer. nicht nur in der photographie. aber hierzu las ich jüngst einen interessanten artikel demnach um 1981 bei der einführung der ersten programmautomatiken es hieß: „…diese Neuerung empörte die Puristen: vom Niedergang der Fotografie war die Rede, weil man ja an solchen Kameras nichts einzustellen brauchte – außer der Entfernung. …“.

        https://www.lausch41.com/fg.htm

        warten wir doch einfach mal ab was die zukunft bringt. 😉

      • @ Daniel
        klar, es werden immer mehr Bilder gemacht – aber womit? Frag doch mal den ehemaligen Berufsfotografen Alfred Proksch wie viele Fotografen mit ihren Bildern noch Geld verdienen und womit er heute als Rentner am meisten fotografiert?

        Es geht hier nicht um den Niedergang der Fotografie, sondern um den Niedergang der herkömmlichen Kameraindustrie! Nebenbei – alle (fast alle) hier hoffen, dass es anders kommt, aber man darf die Augen nicht vor den laufenden Entwicklungen schliessen.

      • hallo joe,
        ein wenig kann ich das ja auch nachvollziehen. denke ich jetzt mal an meine kindheit zurück, hatten die meisten leute eine kompaktkamera mit festbrennweite. oftmals eine ritschratsch/pocket- oder irgendeine kleinbildkamera. die selben leute photographieren heute mit dem smartphone. spiegelreflexkameras sah man fast nur bei berufsphotographen. später kam mein vater mal in den besitz einer gebrauchten spiegelreflexkamera von agfa an der ich mich dann auch mal üben durfte. (die funktkioniert übrigens noch heute)

        in den 90ern boomte die photoindustrie, was dann in die digitale bilderfassung überging. jetzt wo fast jeder die kamera hat die er braucht, die dann meist 10 bis 15 jahre halten bei gutem behandeln, ist der bedarf einfach gedeckt. es gab schon immer kamera und objektivhersteller die kamen und wieder verschwanden.

        was aber, wie ich denke, vielen menschen auffiel ist, daß die bilder verloren gingen. festplatte oder pc schmierten ab und die bilder waren weg. abgesehen, daß man früher viel häufiger mal ein album in die hand nahm. was ich damit sagen will, ich denke, daß die leute wieder mehr in die „analoge“ photographie gehen werden. in welcher form auch immer. die kameras sind da. jetzt müssen die bilder aufs papier gebracht werden. 😉

        das war der vorteil/das schöne an der analogen photographie. man hatte am ende tatsächlich die bilder/erinnerungen in der hand. 🙂

      • @ Daniel

        Deine Analyse halt ich für richtig.

        Alle Bilder die mir wichtig sind drucke ich aus bzw. erstelle ein Fotobuch, denn Digital kann verloren gehen oder wegen updates nicht mehr lesbar sein. Meine Kinder legen sehr viel Wert darauf, dass ich ihre Bilder analogisiere, also drucke.

        Wo ich nicht mit dir übereinstimme, ist dass es einen Trend zur analogen Fotografie geben wird, das ist eine Nische und bleibt eine Nische für „Foto-Nerds“ und Nostalgiker. Ich glaube, dass Fotos und Videos noch wichtiger werden, aber nicht mehr mit den Geräten erzeugt werden, die wir heute verwenden. Wie bereits mehrfach geschrieben, ich sehe SCHWARZ, aber ich hoffe ich liege total falsch.

      • hallo joe,
        es ist vielleicht nicht der 35mm film. ich weiß auch nicht was es sein wird. vielleicht ist es sogar was ganz neues oder etwas an das wir gerade nicht denken. im letzten urlaub sind mir wieder einige mit analogen kompaktkameras begegnet. das sah ich schon lang nicht mehr.

  • Denke Nikon hat sich mit den Z Objektiven den Weg für das Mittelformat geöffnet. Was Software und Bedienungdmoeglichkeiten angeht steht Nikon noch hinter dem MFT Fotmat