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Zwei neue Bridgekameras von Canon: SX400 IS und SX520 HS

Canon hat zwei neue Bridgekameras vorgestellt, die PowerShot SX400 IS und die PowerShot SX520 HS. Beide Kameras sind vergleichsweise günstig und kosten weniger als 300 Euro.

Neue Bridgekameras

Bevor wir auf die technischen Daten der Canon SX400 IS und der SX520 HS zu sprechen kommen, wollen wir die Preise gleich vorwegnehmen, damit man die Spezifikationen besser beurteilen kann: Die SX400 wird für 220 Euro in den Handel kommen, die SX520 soll 300 Euro kosten. Die SX520 ist der SX400 in beinahe allen Belangen überlegen, vor dem Aufpreis von 80 Euro sollte man also nicht zurückschrecken, wenn man sich für eine der beiden Kameras interessiert.

Canon PowerShot SX520 HS

PowerShot SX520 HS FSL Flash Up

Wir wollen gleich mit der teureren der beiden Bridgekameras beginnen. Die SX520 hat ein 42-fach-Zoom mit 24-1.008 Millimetern (entspricht Kleinbild) zu bieten und kommt mit einem rückwärtig belichteten CMOS-Sensor mit 16 Megapixeln daher. Der Sensor ist 1/2,3-Zoll groß. Videos nimmt die Kamera in Full HD auf, außerdem reicht sie in Sachen ISO bis ISO 3.200. Das Display ist 7,5 cm groß und löst mit guten 460.000 Bildpunkten auf, absolut enttäuschend ist hingegen die Serienbildgeschwindigkeit von 1,6 Bildern pro Sekunde. 10 Bilder pro Sekunde erreicht man nur dann, wenn die Auflösung auf 4 Megapixel reduziert wird.

Canon PowerShot SX400 IS

PowerShot SX400 IS FSL Black Flash Up

Die SX400 hat eine Brennweite von 24-720 Millimetern zu bieten und wie die SX520 auch löst sie mit 16 Megapixeln auf – allerdings kommt hier nur ein herkömmlicher CCD-Sensor zum Einsatz. Das bedeutet einen kleinen Nachteil in Sachen Rauschen und Serienbildgeschwindigkeit, womit die SX400 bei desaströsen 0,8 Bildern pro Sekunde liegt. Wie schon gesagt liegt sie auch sonst in allen anderen Hinsichten knapp hinter der SX520: ISO 1.600, HD-Videos, Display-Auflösung von 230.000 Bildpunkten. Auch kann man mit der SX400 nicht halbautomatisch oder manuell belichten, was mit der SX520 möglich ist.

Weitere Merkmale beider Kameras

Besonders viel Zeit hat Canon wohl in eine optimale Ergonomie gesteckt, so soll der ausgeprägte Griff beispielsweise sehr gut in der Hand liegen, auch werden die Kameras als sehr kompakt und leicht bezeichnet. Beide Modelle verfügen über 32 Motivprogramme und diverse Filterfunktionen und sind außerdem mit einem Pop-Up-Blitz und einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. WLAN ist leider nicht mit an Bord.

Die Canon PowerShot SX520 HS kommt im September zum Preis von 300 Euro auf den Markt, die Canon PowerShot SX520 HS wird bereits ab August verfügbar sein und wie schon gesagt 220 Euro kosten.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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