Es gibt spannende Gerüchte zu zwei neuen Teleobjektiven von Sony, die extrem leicht und vergleichsweise günstig werden könnten.
Sonys Teleobjektiv-Offensive geht offenbar zeitnah in die nächste Runde. Nachdem der Hersteller in den vergangenen Monaten bereits das FE 100-400mm f/4.5 GM OSS und das günstige FE 100-400mm f/5.6-8 OSS vorgestellt hat, stehen jetzt möglicherweise schon die nächsten Neuheiten in den Startlöchern. Konkret soll es um das Sony FE 400mm f/4.5 GM OSS und das Sony FE 600mm f/6.3 GM OSS gehen.
Unter einem Kilo trotz 400 mm und 600 mm
Die angeblichen Spezifikationen sehen beeindruckend aus, vor allem die Angaben zum Gewicht. Das 400mm f/4.5 soll gerade mal 994 Gramm wiegen und Abmessungen von 108 x 242 mm aufweisen. Der angebliche Preis wird mit nur 2.699 bis 2.899 US-Dollar angegeben.
Das 600mm f/6.3 kommt derweil angeblich auf 995 Gramm bei 108 x 263 mm und soll rund 3.800 US-Dollar kosten. Beide Objektive würden damit unter der magischen 1-Kilo-Marke bleiben. Für Supertele-Festbrennweiten mit diesen Brennweiten wäre das ohne Frage beeindruckend.
Ob die Angaben zum Gewicht und Preis wirklich korrekt sind, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Sonyalpharumors zeigt sich zumindest beim Preis skeptisch und hält es für möglich, dass das die Preise für den Großhandel sind.
So schlägt sich das 400mm f/4.5 im Vergleich
Gehen wir trotzdem mal für einen Moment davon aus, dass die Angaben korrekt sein und vergleichen die Zahlen mit denen der Konkurrenz.

Der direkteste Vergleich bei 400mm lässt sich mit dem Nikkor Z 400mm f/4.5 VR S ziehen, das 2022 auf den Markt kam. Sony würde mit 994 Gramm genau 166 Gramm leichter sein als das Nikon-Pendant mit 1.160 Gramm. Auch preislich hätte Sony die Nase vorn – obwohl das Nikon-Objektiv eigentlich schon fair bepreist ist. Nicht ohne Grund hatte ich die 3.699 Euro UVP in meinem damaligen Artikel als “Hammerpreis” bezeichnet. Der Straßenpreis liegt momentan bei etwa 3.200 Euro.
| Objektiv | Gewicht | Maße (Ø × L) | Preis (UVP) |
|---|---|---|---|
| Sony FE 400mm f/4.5 GM OSS (Gerücht) | 994 g | 108 × 242 mm | angeblich 2.699–2.899 $ |
| Nikon Z 400mm f/4.5 VR S | 1.160 g | 104 × 234,5 mm | 3.699 € |
| Sony FE 400mm f/2.8 GM OSS | 2.895 g | 158,1 × 359 mm | ca. 11.999 € |
| Fujifilm XF 400mm f/4.5 (APS-C, 609mm KB-äquiv.) | 1.245 g | 104,5 × 239,5 mm | 2.899 € |
Beim 600mm f/6.3 wird der Unterschied noch deutlicher
Der Gewichtsvorteil fällt beim 600mm sogar noch drastischer aus. Das Nikon Z 600mm f/6.3 VR S kommt auf 1.390 Gramm, Sony würde mit dem kolportierten Gewicht von 995 Gramm also satte 395 Gramm einsparen.

Beim Preis wäre der Unterschied ebenfalls spürbar, denn die UVP des Nikkor liegt bei 5.799 Euro, der Straßenpreis liegt aktuell bei 4.500 Euro. Falls die geleakte Preisangabe von rund 3.800 Dollar stimmt, wäre das Sony-Objektiv also definitiv nicht teurer.
| Objektiv | Gewicht | Maße (Ø × L) | Preis (UVP) |
|---|---|---|---|
| Sony FE 600mm f/6.3 GM OSS (Gerücht) | 995 g | 108 × 263 mm | angeblich 3.800 $ |
| Nikon Z 600mm f/6.3 VR S | 1.390 g | 107 × 278 mm | 5.799 € |
| Sony FE 600mm f/4 GM OSS | 3.040 g | 163,6 × 449 mm | ca. 14.400 € |
| Canon RF 600mm f/11 IS STM | 930 g | 93 × 199,5 mm | 939 € |
Ebenfalls erwähnenswert: Das Sony 600mm f/6.3 wäre gerade mal 65 Gramm schwerer als das deutlich lichtschwächere Canon RF 600mm f/11.
Präsentation im September 2026?
Dass Sony an diesen Objektiven arbeitet, ist im Übrigen keine Überraschung. Bereits Anfang August hatten wir über sechs Objektive berichtet, die sich bei Sony in der Pipeline befinden sollen. Festbrennweiten mit 400mm und 600mm wurden damals schon genannt. Die neuen Gerüchte liefern jetzt aber erstmals konkrete Spezifikationen und bestätigen, dass die Objektive zur GM-Reihe gehören sollen.
Die offizielle Präsentation könnte Gerüchten im Zeitraum rund um den 16. bis 23. September 2026 stattfinden. Dann könnte auch ein neues Sony 8-14mm f/3.5 Fisheye vorgestellt werden – mehr dazu in Kürze in einem separaten Artikel.
Für Wildlife- und Sportfotografen im Sony-System wäre die Präsentation in jedem Fall ein starkes Signal. Zwei Supertele-Festbrennweiten unter einem Kilo, die zudem günstiger (oder zumindest nicht teurer) sein sollen als die Konkurrenz von Nikon? Das wäre ein überzeugendes Paket, oder was denkt ihr?
Quellen: FredMiranda | Sonyalpharumors


Sicherlich erfreuliche Nachrichten für die Sony-Fotografen, die Vögel ablichten. Aber ob das nun die anderen Liebhaber unserer gefiederten Freunde zum Systemwechsel verführt?
Hallo Matthias – wohl eher nicht!
Wenn ich an die drei großen Hersteller denke, jeder einzelne hat 4 oder mehr Objektive in seiner Fototasche und soll nun wegen einer langen Tüte alles neu erwerben? Äääähhhhh
Daran glaube ich auch nicht. Denn viel wichtiger sind die Brennweiten im mittleren Bereich. Und die langen Brennweiten der Wettbewerber sind vielleicht etwas schwerer aber mit Sicherheit nicht schlechter. Außerdem sollte man Dollar-Preise ohne Taxes nicht mit Euro-Preisen vergleichen…
Wird auch nicht gemacht. Bei uns wird der Dollarpreis 1: 5 zum Euro umgesetzt, und zwar für einen Dollar zu 5 Euro.
Wo? Auf der DDR Mondbasis?
Piepmätze fotografieren kann ich mit DDR- Spitzelrohren auch.
Du kannst eigentlich alles, einfach nicht besonders gut.
Aber nur Wunst.
Denn Kunst kommt von Können, bei dir kann es deinen Äußerungen zufolge nur Wunst sein.
Glaube ich auch nicht, aber für diejenigen, die damit anfangen wollen, könnte es ja wirklich interessant sein und wenn man darauf abzielt, neue Käuferschichten zu erschließen, dann passt das schon
Wenn jemand neu anfängt, kauft er sich nicht als erstes ein Tele für mehrere Tausend Euro.
Kunststoffgehäuse und -Linsen zu dem Preis?
Man kann Gier auch übertreiben
Wie gut, dass unsere DDR-Objektive auch ohne elektronischen Schnickschnack qualitativ hochwertig waren.
Unseren Objektiven können die heutigen Spitzelrohre nicht annähernd das Wasser reichen. Was also rechtfertigt dann diese verbrecherischen Preise?
Wenn man nur trollen will und keine Ahnung hat, muss man das ja nicht auch noch gross hinausposaunen. Hey und nicht alle sind Bürgergeldempfänger.
👍
Die Frage ist ja mit welchen Mitteln Sony diese Gewichtseinsparungen realisieren will?
Mit Plastiklinsen und Plastikgehäusen oder Papprohten.
Dass Sony leicht und robust kann ist ja nun wirklich seit langem bekannt.
Gemäss Fujifilm ist für die Gewichtseinsparung ein wichtiger Aspekt, dass Dank der stetigen technologischen Fortschritte Linsen immer dünner und damit leichter gefertigt werden können.
Und wenn Fuji das weiss, wieso ist dann ausgerechnet das Fuji 4.5/400 schwerer als die beiden VF 4.5/400 von Sony und Nikon?
Knapp 3.000 Euro sind günstig?
Es kann nun mal nicht jeder Millionär sein.
Verarschen kann ich mich selber.
Und extrem leicht heißt für mich billiges Plastik. Auf sowas kann man gut und gerne verzichten.
Du bist entweder ein Troll oder hast wirklich keinen blassen Dunst oder bist mit der Zeit Maschine aus der DDR in die Gegenwart gereist.
In der DDR war Kunststoff wohl eher billiges Plastik, von modernen Kunststoffen scheinst du nicht den blassesten Schimmer zu haben.
Tipp: Einfach mal die Finger still halten, wenn man keine Ahnung hat.
Korrekt!
Wenn man in der Vergangenheit lebt, glaubt man, Kunststoff ist ein Billigmaterial.
Ich arbeite jetzt seit fast 40 Jahren in der kunststoffverarbeitenden Industrie.
Unser Konzern arbeitet auch sehr eng im Bereich Research & Development mit den Kunststoffinstituten in Würzburg und Lüdenscheid zusammen.
Ich kann jedem versichern, dass es sich mittlerweile um ein Hightech-Material handelt.
Billig war gesten.
Verstehe ich jetzt nicht. In Deinem ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat wurde der Trabant doch auch aus Elaste und Plaste zusammengebastelt. Trotzdem wurde er zum Traumauto schlechthin:-))
Wird halt jede Menge Plastik verbaut sein. darum auch der “angeblich” günstigere Preis. Kann man nur hoffen, dass man mit dem Ding nirgends dranstösst, sonst steht man vor einem Haufen Plastikscherben. Bin gespannt auf die ersten Resultate der Materialprüfungsinstitute. In der Regel ist ja billiger auch wirklich billig.
Was heisst eigentlich GM, Grusel Master?
GM Gold Master. G gab es schon zu Minolta Zeiten. GM hat Sony eingeführt.
… wenigstens kauft das Zeugs noch jemand ggü. NIKON, die langsam zusehen müssen, wo sie am Markt bleiben wollen ! Die Bilanzen sagen ja alles …
Na ja, kommt darauf, welcher Kunststoff verarbeitet wird, die Zeiten, wo er automatisch schlecht war, sind schon lange vorbei. Muss man sich halt dann mal genau anschauen
Nein, kommt nicht darauf an. Umwelteinflüsse wie Sonne, Hitze und Kälte lassen Plastik schneller altern, und somit wird er auch brüchiger. Metall hält fast ewig, wiegt aber etwas mehr.
Du machst es dir sehr einfach, natürlich unterliegen Kunststoffe einem Alterungsprozess, das lässt sich physikalisch nicht verhindern. Bei modernen Kunsstoffen, wir sind nicht mehr in den 70-Jahren, dauert der Prozess aber so lange, dass du bis dahin wahrscheinlich schon im Grab liegst. Wenn das anders wäre, müssten ja 80 Prozent der Kameras innerhalb von 5 Jahren auseinande fallen. Und auch Metall unterliegt den gleichen physikalischen Gesetzen und altert fröhlich vor sich hin und hält sicherlich nicht ewig😃 bei der Beurteilung dieser beiden Werkstoffe spielt häufig bei den Leuten mehr ein Gefühl mit, als die Realität – bei mir auch, ein Objektiv aus Kunststoff würde ich mir nie kaufen😉
Das Problem ist, dass man mit dem Objektiv eher mal irgendwo anstösst als mit der Kamera, und dann ist es im Eimer. Hochwertige Kameras sind meistens aus einer Magnesiumlegierung gefertigt, also einiges robuster. Als ich z.B. mit meiner D500 während einer Schneeschuhtour auf die Steine stürzte, war die Kamera unversehrt, mich hingegen hat es erwischt. Beim Objektiv hat nur die Sonnenblende gelitten, sonst war es ganz, ist aber ein Sigma Art, hauptsächlich aus Metall. Ich denke, ein Objektiv aus Plasitk hätte das nicht überlebt.
Auch Nikon setzt bei 400/4.5 und 600/6.3 auf Kunststoff im Gehäuse.
Hochleistungskunststoffe halten sehr lange. Rotorblätter von Windkraftanlagen bestehen in der Regel aus faserverstärkten Kunststoffen, sind 24/7 jeglichen Bedingungen (UV-Strahlung, Hitze, Kälte, Regen, Wind etc.) ausgesetzt und halten dennoch 20-30 Jahre.
Metall hat neben dem Gewicht noch weitere Nachteile.
Wenn ich stürze oder mit der Kamera an einen Fels stosse, habe ich trotzdem lieber Metall, da gibt es höchstens eine Beule.
Ich verwende schon immer grundsätzlich Metall-Gegenlichtblenden, das hat mich schon häufiger vor größeren Schäden bewahrt. Im Superweitwinkelbereich STÖSST man dabei aber schnell an Grenzen 😉
Eben, genau das meine ich. Ja, bei extremen WW muss man gut aufpassen, da geht oft gleich das Glas kaputt.
Du bist irgendwo in den 1970ern stehengeblieben. Wer heute noch hochwertigen Kunststoff mit “Plastik” bezeichnet hat schlicht und einfach keine Ahnung. Im übrigen gibt es solche Kunststoffe schon seit mehr als 30 Jahren.
Wenn das Gerücht über den Preis stimmt, dann ist es billiger Plastik. Wäre es hochwertige Ware, würde sich das Sony auch etwas kosten lassen. Bei den Preisen sind sie ja Spitze. Irgendetwas ist da also oberfaul.
“Wenn das Gerücht über den Preis stimmt, dann ist es billiger Plastik. Wäre es hochwertige Ware, würde sich das Sony auch etwas kosten lassen.”
Es werden GM Objektive. Da gibt es keinen “billigen Plastik”. Die Objektive werden hochwertig und sehr wahrscheinlich auch den Nikon Pendants überlegen sein.
Ist natürlich ärgerlich, wenn man bei Nikon ist, da kauft man schon die schlechteren Kameras (für Wildlife Fotografie), weil sie die besseren Objektive haben und dann kommt Sony und liefert neben den besseren Kameras nun auch das bessere Tele Line-Up… starker Move von Sony in so kurzer Zeit zwei 100-400mm sowie 400mm und 600mm Festbrennweiten rauszuhauen.
Gut, der Preis ist ja unterdessen bekannt, das Sony ist nur wenig günstiger als das Nikkor. In der Schweiz ist dieses aber umgerechnet etwa für 2700 Euro zu kaufen. Der Preis für das Sony wurde ja mit 3800 Dollar angegeben, und im neusten Artikel sind es plötzlich nur noch 3000 Euro, also etwa gleich wie das Nikkor. Da fragt man sich dann halt schon, was Sony von der Praxis der überhöhten GM-Preise abrücken lässt. Das dürfte die Konkurrenz sein, Sony hat bei den Kameras ja gegenüber Canon massiv Stückzahlen verloren, einige werden aber wegen den humanen Telepreisen zu Nikon abgewandert sein. Cat war übrigens auch so einer, unter anderem genau wegen dem 4.5/400, das sonst niemand hatte. Nun, da gibt es zwei Möglichkeiten: Sony verzichtet auf die bisher unverschämte Marge, oder sie nehmen minderwertiges Material. Dass ich bei Nikon bin, finde ich überhaupt nicht ärgerlich, sondern ich bin sehr zufrieden. Die Z8 liefert Mal um Mal, ich habe praktisch keine ärgerlichen Ausschüsse mehr. Ich habe wirklich keine Ahnung, was da eine Sony besser machen könnte. Und die Objektive waren schon immer günstiger als bei Sony, dass sie jetzt die Strategie der überhöhten Preise ändern, deutet eher auf Panik hin, noch… Weiterlesen »
Ach Rolf,
du hast ja nicht einmal Z-Objektive für deine Z8. Wie willst Du da glaubhaft mitreden können.
Ist doch ganz einfach: Die adaptierten F-Objektive sind schon hervorragend an der Z8, und die Z-Objektive sollen noch besser sein. Das ergibt folgende Rechnung: F-O. an Z8: 99/100, Z-O. an Z8: 100/100 Punkte
„Da fragt man sich dann halt schon, was Sony von der Praxis der überhöhten GM-Preise abrücken lässt.“
Naja ein Sony 70-200/2.8 GM ist günstiger als das aktuelle Nikon 70-200/2.8.
Ein Sony 200-600mm ist günstiger als das Nikon 180-600mm. Die großen Festbrennweiten 400/2.8 und 600/4.0 sind bei Sony ebenfalls günstiger (haben allerdings auch keinen eingebauten Telekonverter).
Von daher wäre es nicht ganz überraschend, wenn auch diese Mittelklasse Primes günstiger als bei der Konkurrenz sein werden.
„Die Z8 liefert Mal um Mal, ich habe praktisch keine ärgerlichen Ausschüsse mehr. Ich habe wirklich keine Ahnung, was da eine Sony besser machen könnte.“
Pre-Capture in RAW, besser Autofokus, zwei schnelle Kartenslots etc.
„Und die Objektive waren schon immer günstiger als bei Sony“
Nicht wirklich, siehe oben.
Ach, du hast tatsächlich 3 Objektive gefunden, die bei Sony günstiger sind. Bravo! Und Sony hat bei 2.8/400 und 4/600 keinen eingebauten Konverter? Aber, aber… Ja, wäre vielleicht nicht mal so überraschend, wenn Sony nochmals ein günstigeres Objektiv bringen würde. Mittelklasse passt, da lässt sich leichter beim Material sparen. Pre Capture in RAW brauche ich nicht, ist nur was für Anfänger, die den Vogel auch mal erwischen wollen. 2 schnelle Kartenslots? Ja, das ist wirklich ein Problem, ist mir noch gar nicht aufgefallen. Aber was mich jetzt wirklich interessieren würde: was ist besser beim Sony-AF? Hast du überhaupt schon mal mit der Z8 fotografiert und wann war das? Die Z8 hat seit dem letzten Update den besten AF aller Nikon-Kameras, die Z9II wird dann nachziehen, wenn sie mal kommt. Und nun zur Praxis, denn darum geht es bei der Fotografie. Ich habe bis jetzt alles, was ich scharf haben wollte, auch scharf hingekriegt. Und ich fotografiere nicht nur 08.15 Motive, sondern auch sehr anspruchsvolle. Schau doch mal das Foto mit der Libelle im Flug in der letzten Lesergalerie an. Die Augen knackscharf auch in der 100 %-Ansicht. Seit ich die Z8 habe, habe ich den Luxus, dass ich unter sehr… Weiterlesen »
„Ach, du hast tatsächlich 3 Objektive gefunden, die bei Sony günstiger sind. Bravo!“
Es waren vier, die ich aufgezählt habe. Und auch das 100-400/4.5-5.6 ist bei Sony günstiger als bei Nikon. D.h. Sony ist im Telebereich günstiger als Nikon und deine Aussage daher falsch. Ich kann dir auch in anderen Brennweitenbereichen Beispiele raussuchen, aber hier ging es ja in erster Linie um Teleobjektive.
„Pre Capture in RAW brauche ich nicht, ist nur was für Anfänger, die den Vogel auch mal erwischen wollen.“
Ja, das kann man sich so einreden, wenn man möchte.
„Hast du überhaupt schon mal mit der Z8 fotografiert und wann war das?“
Ja habe ich. Müsste Ende 2024 gewesen sein, da hatte ich sie für ein paar Wochen.
„Dann müsste man aber auch noch fotografieren können, meistens scheitert es daran.“
Habe länger nicht auf deiner Website nachgeschaut, aber deine alten Aufnahmen mit der D500 waren ja größtenteils mittelmäßig. Also da würde das meiste bei mir im Papierkorb landen bzw. direkt auf der Kamera gelöscht werden.
Hallo Rolf,
ich hab da wirklich eine ernst gemeinte Frage (kein Angriff) zu Deinem oben genannten Bild mit der Libelle.
Habe ich mir natürlich gerne angeschaut.
Der Fokus passt, wahrscheinlich ein starker Crop, Flügel wegen Belichtungszeit gewisse gewollte Unschärfe, soweit so gut …
Aber da stimmt was nicht!
Wenn ich es mir das auf dem Monitor ansehe wirkt es grieselig und nur minimal reingezoomt ist es irgendwie gruselig grieselig bzw. die Abgrenzung der Ränder Rumpf bzw. die Beine der Libelle zerlegt es sprichwörtlich.
Bei ISO1000 dürfte das doch niemals so rauskommen oder nicht!?
Hast Du da eine plausible Erklärung?
Hallo Conny,
ja, es ist ein starker Crop auf 1920 Pixel. Habe mir das Foto nochmals angeschaut. In der 100 %-Ansicht beim RAW und der Standard-Bearbeitung in DxO ist das Foto mehr oder weniger gut brauchbar, aber nicht so klinisch rein, was man vor allem bei den Beinen sieht. Im JPEG mit etwa 400 KB ist das Foto noch etwas weniger gut. Vielleicht hat es mit dem Licht zu tun, habe keine Erklärung dafür. Bei einem vergleichbaren Foto einer Libelle sieht es viel besser aus in der 100 %-Ansicht, fotografiert mit ISO 800. Die Beine sind klarer und insgesamt wirkt es etwas schärfer. Die dezent weissen Säume sind vom Gegenlicht, deshalb auch die schöne Spiegelung in den Flügeln:
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/?pgid=lglzmngz-b8b21a15-0af2-47a6-87a4-f0f765b9e56f
Ich denke, dass man beim Stacked Sensor eine minime Einbusse bei der Bildqualität einfach in Kauf nehmen muss. Das wäre wieder ein Punkt für die Spiegelreflexe, dafür haben sie andere Nachteile.
Bin der Sache nochmals auf den Grund gegangen. Im unbearbeiteten RAW grieselt es nicht, ist aber auch noch nicht ganz knackig scharf. Es liegt an der Bearbeitung, ich habe anfangs mit DxO PL 9 ein anderes Preset gewählt als sonst üblich, und das ist wohl für diese Art von Foto etwas zu aggressiv abgestimmt. Jetzt habe ich jeweils die Standardversion gewählt als Ausgangsbearbeitung, da sieht es schon einiges besser aus. Ich vermute, dass Motive über dem Wasser und der Spiegelung der Sonne heikler sind auf Kontraste als andere Motive ohne Wasser oder Bokeh, die sind auch bei höherer ISO blitzsauber und halten auch höhere Kontraste problemlos aus.
Danke für deinen Hinweis! Ich muss das Foto nochmals bearbeiten.
Hallo Rolf,
ich denke und hoffe auch das es was mit dem Export zu tun hat.
Hab mir Deine Bilder im Link angeschaut, gefallen mir.
Die Steinböcke super, die fehlen mir noch!
Aber das Problem taucht irgendwie des Öfteren mehr oder weniger bei Deinen Bildern erkennbar auf.
Z.B. der Perlgrasfalter die Ränder ganz extrem unruhig und zerzaust und auch der Milan, einfach nicht wirklich klar und sauber.
Hab mal auf die Schnelle was vergleichbares bei mir gesucht, hier mal ein Beispiel stark gecropt wo das Rauschen im Blauen auch schon zu erkennen ist, aber der Milan top scharf und klar rüber kommt. Sogar die Spinnenfaden welche er am Schwanz mit zieht sind sauber zu erkennen.
https://drive.google.com/open?id=1TUo3wx3PSxqKMmdYg8y8qcX42C8q-frh&usp=drive_fs
An der Auflösung der Kamera kann es wohl kaum liegen?
Wenn Deine RAWs sauber sind dann ist es ein Exportproblem des RAW Konverters wenn man es im RAW auch so sieht heißt es suchen….
Mikroverwackler / IBIS?, Optik, …
Hallo Conny, danke für das Kompliment! Die Steinböcke habe ich mit der D500 und einem leichten und günstigen Tele gemacht, das reicht in der Regel. Weil ich noch das 150er Makro für Alpenblumen und Schmetterlinge dabei hatte, musste das 100-400 zu Hause bleiben, beides wäre in den Bergen zu schwer. Dein Rotmilan sieht sehr gut aus, habe gleich ein paar ähnlich gut beleuchtete Milane angschaut, RAW und unbearbeitet, die sehen etwa gleich aus, sauber und richtig scharf. Der Schwarzmilan sieht ohne Bearbeitung auch gut aus, und der Perlgrasfalter auch. Habe ich im Nikon-Programm überprüft, da ist absolut nichts korrigiert. Bis vor kurzem hatte ich bei DxO ein anderes Preset standardmässig aktiviert beim Öffnen der Fotos. Da wurden aber nicht nur die Objektivkorrekturen und das Nachschärfen/Entrauschen gemacht, sondern auch noch weitere Beabeitungsschritte, das habe ich inzwischen wieder zurückgesetzt auf Standard, weil ich mit einigen Fotos nicht zufrieden war. Die bearbeiteten RAWs sehen ungefähr aus wie die JPEGs auf der Website. Ich denke, dass DxO beim Kontrast übertrieben hat, dann sieht es normalerweise so aus. Die Schärfe überprüfe ich jeweils in der 100 %-Ansicht, und ich behalte nur die scharfen Bilder. Bei der Libelle hier in der Galerie ist das Foto minim… Weiterlesen »
Kunststoff hat immer noch enge Grenzen bei der Haltbarkeit – egal, wie gut er ist. Der größte Vorteil ist aber seine Flexibilität, die so manche mechanische Konstruktion erst möglich gemacht hat (z.B. Zoomobjektive in Kompaktkameras).
Hast Du eine Ausbildung in Materialwissenschaft??
Wozu, ich habe ein Diplom als Dummschwätzer.
Dachte ich mir, wollte Dich nur nicht beleideigen.
“Kunststoff hat immer noch enge Grenzen bei der Haltbarkeit – egal, wie gut er ist.”
Nö.
Doch.
Wenn du dich nicht auskennst, ist das okay.
Stents für z. B. Coronararterien kann man aus Metalllegierungen oder aus glasfaserverstärkten Kunststoff einsetzen. Metall ist langlebiger- Kunststoff günstiger und zu Beginn flexibler. Blut ist tatsächlich „aggressiv“… ob Legierungen den höheren Preis rechtfertigen- man weiß es nicht. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Ich möchte die Erkenntnisse aus der klinischen Praxis nicht auf Objektive übertragen… viele Kardiochirurgen bevorzugen jedoch Metalle. Ich denke, dass beide Materialien sich in ihren Qualitäten annähern.
„Stents für z. B. Coronararterien kann man aus Metalllegierungen oder aus glasfaserverstärkten Kunststoff einsetzen. Metall ist langlebiger- Kunststoff günstiger und zu Beginn flexibler.“
Ich habe nicht behauptet, dass Kunststoff langlebiger sei als Metall (obwohl das je nach Kunststoff und Umgebungsbedingungen durchaus der Fall sein kann). Die Anforderungen an das Material eines Objektivs sind vergleichsweise gering. Es braucht keine besonders hohe mechanische Stabilität, keine sonderlich chemische Resistenz, die Temperaturen, denen es ausgesetzt wird, sind auch vergleichsweise moderat etc.
Hochleistungskunststoffe können auch unter „harten“ Bedingungen Jahrzehnte halten, daher ist eine pauschale Aussage wie „Kunststoff hat enge Grenzen bei der Haltbarkeit“ nicht zutreffend. Wenn Kunststoffe tatsächlich eine sehr begrenzte Haltbarkeit hätten, wieso haben wir dann so ein großes Problem mit „Plastikmüll“?
Mein Beitrag bezog sich nicht auf eine Positionierung für oder gegen bestimmte Objektive, sondern wollte einen Beitrag rund um das Material liefern – Aspekte aus meinem Bereich. Sozusagen der Versuch einer Versachlichung… Blicköffnung auf andere Einsatzgebiete.
Moin Thomas.
Auf den Punkt!
Gruß von Sylt!
Bei Billigkunststoff mag das vielleicht sein.
Ebenso wenn zu viel recyceltes Material verwendet wird.
Bei sogenannten High Performance Polymeren ist das nicht der Fall.
Die werden heute da eingesetzt, wo früher Metall eingesetzt wurde.
Kunststoff und billig war in den 70ern und vielleicht noch n den 80ern.
Das ist leider noch in vielen Köpfen.
Ja, das ist auch meine Frage, irgendwo muss ja das Gewicht eingespart werden. Bei der Qualität der Optik wird es bestimmt nicht der Fall sein, sonst könnten sie es nicht verkaufen, also wird vermutlich mehr Plastik verbaut worden sein, um das Gewicht einzusparen. Ob diese Rechnung aufgeht, Teleobjektive müssen ja in der rauen Natur viel aushalten. Ja, auf den Materialprüfungsbericht bin ich auch gespannt.
Das wäre auf jeden Fall ne Ansage. Glaube zwar nicht das sie es so leicht und dann so günstig gleichzeitig machen können wenn es ein GM wird.
Die Nikons sind ja schon relativ günstig und dann noch mal leichter und günstiger in der aktuellen Zeit, da bin ich skeptisch.
Man wird sehen, wäre auf jeden Fall interessant wenn beide echt unter 1kg kommen.
Eben, man spart nicht einfach so 160 g weg. Zudem ist der Preis für ein Sony GM verdächtig tief, da könnte es noch Überraschungen geben. Sony ist ja nicht bekannt für Schleuderpreise, ausser sie haben Mühe damit, dass sie immer weiter hinter Canon zurückfallen.
Schon das 100-400 f4.5 ist vergleichsweise günstig. Sony hat das offenbar im Griff. Und bezüglich billigem Plastik erinnere ich gerne daran, dass Nikon die EM 1979 mit Kunststoffgehäuse auf den Markt brachte. Auch meine F90S von 1993 war aus Kunststoff.
Ja, das waren noch Zeiten, bist wohl gleich in den 70ern steckengeblieben.
Woher willst Du wissen, ob WRDS in den70ern stecken geblieben ist? Schon wieder so ein negatver, beleidigender Kommentar, der typisch für Deine Antworten ist.
Wenn du lesen könntest, hättest du festgestellt, dass er weiter oben genau dasselbe zu mir geschrieben hat. Also hat er nach deiner Sicht zuerst mal mich beleidigt. Und das ist halt jetzt die Retourkutsche. Capisce?
WRDS: “Und bezüglich billigem Plastik erinnere ich gerne daran, dass Nikon die EM 1979 mit Kunststoffgehäuse auf den Markt brachte”
Nein, hat er nicht. Danach hast Du in Deiner typisch narzistischen Art und Weise mit einer Beleidigung reagiert. So wie immer.
Doch, hat er:
“Du bist irgendwo in den 1970ern stehengeblieben. Wer heute noch hochwertigen Kunststoff mit “Plastik” bezeichnet hat schlicht und einfach keine Ahnung. Im übrigen gibt es solche Kunststoffe schon seit mehr als 30 Jahren.”
Capisce?
Brillen von Fielmann sind übrigens sehr empfehlenswert, damit siehst du wirklich alles.
Das kostet aber auch um die 4000€, das ja zudem auch kein Leichtgewicht ist.
Für die Festbrennweite würde ich bei 400mm auch nur etwas weniger oder sogar mehr erwarten weil das Gewicht ja so gering ist.
Das 600er würde ich teurer erwarten als das 100-400.
Nein Rolf, einfach mal überlegen.
Der Markt der High End Boliden und dessen teuere Objektive schrumpft.
Aktuell findet da eine Verdrängundswettberwerb statt.
Die neuen Teles sind was Lichtstärke angeht nicht die max. Oberklasse, denn diese hat Sony für teuer Geld schon längst.
Nikon hat da leitungsmäßig in der Klasse darunter preislich gut vorgelegt.
Und nun kommt Sony und machen es halt noch einen Tick besser im sehr ähnlichen preislichen Rahmen.
Das sie dass können haben sie oft bewiesen.
Wunder werden keine Erwartet aber hohe Abbildungsqualität.
Und letztendlich ist der Preis am Markt extrem wichtig.
Meinst Du die verdienen nix drann.
Hier gilt es einfach mal zu überlegen wie weit der Straßenpreis fallen kann wenn einige Jahre vergangen sind und die Händler und Hersteller verdienen immer noch.
Oder wenn man z.B. in Honkong einkauft, da kann man schon abschätzen dass da pro Stück ein satter Gewinn bei uns in Europa vorhanden ist.
Ob es Nikon schadet weis ich nicht, helfen eher Nein!
Ich sehe jetzt nicht, was Sony besser machen soll als Canon und Nikon. Alle 3 haben ein sehr gutes Telesortiment. Und die beiden neuen Teles von Sony hat Nikon schon eine Weile im Sortiment, Sony hat also bestenfalls gleichgezogen.
Und genau, der Preis ist wichtig, deshalb musste ja Sony jetzt mit dem Preis runter, wenn sie nicht noch mehr Kunden an Canon und Nikon verlieren wollen. Die Preise für GM-Teles waren bisher unverschämt hoch. Aber für uns Fotografen ist es ja gut, dank Nikon und Canon kommen die GM-Preise ja anscheinend jetzt runter. Gut für euch, für uns war es schon vorher gut.
Ich muss auch nicht in Hongkong einkaufen gehen, auch in der Schweiz haben wir günstigere Preise als in der EU. Das Nikor 4.5/400 z.B. ist laut Mark in DE 3200 Euro, in der Schweiz aktuell umgerechnet 2750 Eure, es war aber auch schon günstiger im Frühling.
Die verlieren ganz gewiss nix an Nikon.
Nikon verliert/verlor seit Corona die vergangenen Jahre gewaltig.
Nicht nur an Marktvolumen sondern was richtig weh tut Umsatz und vor allem Gewinn.
Sony ist 2ter seit sie den Markt mit der DSLM Technik revolutionierten.
Und das werden sie vorraussichtlich noch lange bleiben.
Wieviele Nikon User haben in der Vergangenheit aus der Not mit dem DAP Adapter GM Sony Objektive gerne adaptiert?
War hier öfters ein Thema dass dies sehr gut funktionierte und gerne gemacht wurde.
Wie geschrieben die High End lichtstarken aber teueren GM gibt es ja schon lange bei Sony.
Jetzt bringen sie halt das Segment darunter was Lichtstärke angeht als GM heraus zu konkurrenzfähigen Preisen. Die sind ja nicht blöd!
Und dass wie die Vergangenheit zeigte, meist leichter und mit bester Abbildungsqualität.
Das können Sie halt auch perfekt!
Und dann noch ohne großes Getöse im Vorfeld.
Sie hauen es raus wenn es fertig ist!
Ist doch für den Kunden prima oder nicht?
Ich bin nicht verheiratet mit Nikon, ich fotografiere nur damit, auch habe ich keine Aktien. Und ich denke auch nicht dauernd an Umsätze und Gewinn, wenn ich unterwegs bin. Oder kennst du einen VW-Fahrer, der beim Fahren dauernd daran denkt, das VW untergeht? Als Deutscher würde ich mir aber sowieso noch eher Sorgen machen um die Automobil-Industrie in Deutschland als um japanische Kamerahersteller.
Sony ist 2ter seit sie den Markt mit der DSLM Technik revolutionierten
Das ist jetzt wirklich witzig. Wenn man den Markt revolutioniert, ist man normalerweise Erster. Sony hat sich früher wirklich mal angestrengt, aber jetzt hinken sie nur noch hinterher, sieht man ja auch bei 4.5/400 und 6.3/600. Und jetzt, nach langer Zeit, bieten sie diese Renner auch noch an, und damit die überhaupt verkäuflich sind, müssen sie natürlich mit den Preisen runter. Immerhin das haben sie kapiert. Von daher kann man sagen: Prima für den Kunden, auf Druck reagiert sogar noch Sony. Und klar, wenn man 3 Jahre hinterher ist, verzichtet man besser auf grosses Getöse im Vorfeld.
Ist ja witzig!
Hier auf dieser Plattform wurde vor nicht all zu langer Zeit ein Artikel über den Jahresbericht von Sony geschrieben.
Die Zahlen sind so gut, dass diese Plattform für den Artikel als SONYGrafix-magazin diskreditiert wurde obwohl die Plattform für die guten Zahlen ja nichts kann.
Also hat Sony bisher wohl alles richtig gemacht!
Und für Nikonkunden ist es ja auch ein Benefit, können jetzt in diesem Preissegment auch Sony einsetzen!😁
Also alles gut…
Seit wann ineressierst du dich für Jahresberichte und Zahlen? Bisher hast du doch immer mit Datenblättern argumentiert, aber die sind offensichtlich nicht mehr so toll, dass man sie erwähnen müsste.
Für Nikon-Kunden ist sowieso alles paletti: Topp-Material und Fotografen, die damit etwas anfangen können. Alles andere ist Beilage.
Und Sony hat ja jetzt auch wieder aufgeholt 😉
Wieso Datenblätter?
Ein intelligenter Mensch sollte meine Meinung nach schon multidisziplinär gebildet sein, denn das hilft im Leben.
Wenn man dann noch dazu keine 2 linke Hände hat, hat man es einfach. 😎
„Ich sehe jetzt nicht, was Sony besser machen soll als Canon und Nikon. Alle 3 haben ein sehr gutes Telesortiment.“
Nikon kann man definitiv zustimmen, aber Canon? Sieht neben Sony und Nikon mittlerweile etwas alt aus in dem Bereich.
Ja, gut, Canon hat sich in letzter Zeit für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Dunkellinsen verirrt. Aber ich denke, dass der ambitionierte Fotograf auch etwas Geeignetes finden wird.
… ist klar – und NIKON verbaut in seinen “leichten” Ojektiven nur die allerfeinsten “nicht-plastik” Materialien wie Magnesium, Carbon, Aluminium etc.
Wie blöde kann man hier mit seinen Äußerungen durch die Gegend laufen und sich zum Horst .. äh Rolf machen !
Der Unterschied ist, dass Nikon die leichten Plastikteile nicht GM oder S nennt.
SONY auch nicht. Nicht einmal G! Aktuelles Beispiel ist das 100-400mm F/5.6-8. Da steht gar nichts von G! Obwohl es ein G verdient hätte.
Hoffentlich auch, einem 5.6-8/100-400 ein G oder sogar GM zu geben wäre ein Kundenverarsche sondergleichen.
„Der Unterschied ist, dass Nikon die leichten Plastikteile nicht GM oder S nennt.“
Doch. Wie bereits weiter oben geschrieben, auch das Nikon 400/4.5 S und 600/6.3 S sind aus Plastik.
Jaja, aber die Nikkore sind aus edlerem Plastik, darum sind sie auch etwas schwerer. Und das heisst robuster und vermutlich sogar wasserdicht.
Mehr als den Begriff “Plastik” aus dem Bereich der Materialwissenschaften scheinst Du nicht zu kennen. Deine konstant negativen Äusserungen über Dinge, von denen Du keine Ahnung hast, sind mittlerweile zu deinem Markenzeichen geworden.
Persönlich habe ich mit, in Objektiven verbauten Kunststoffen, keine negativen Erfahrungen gemacht. Ohne zu zögern hatte ich auch das auf Kunststoff basierte 100-400mm F/5.6-8 vor einer Woche gekauft. Und das obwohl ich bereits die beiden, 100-400mm F/4.5 und F/4.5-5.6, habe. Ich kenne zur Zeit kein besseres 100-400mm Zoom Objektiv in dieser Preisklasse.
Wie gut die noch nicht vorgestellten, zukünftigen Objektive von SONY sein werden, wissen wir noch nicht. Ich bin aber zuversichtlich, dass sie zu den besten dieser Kategorie zählen werden. “Plastik” hin oder her.
Ich denke, hier mal wieder kräftig drauf los geplaudert. Darum mal ein wenig Werkstoffkunde:
Aluminium : wird gegossen und ist im Warmzustand noch zieh- und dehnbar.
Findet durch sein relativ leichtes statisches Gewicht viele industrielle Anwendungen.
Magnesium: hat ein ca: 1/3 leichteres Gewicht als Aluminium, eine erheblich höhere Festigkeit und kann präziser und daher aufwändiger bearbeitet werden, warum Leica- und andere frühere Zeiss- und Nikonobjektive immer etwas teurer waren.
Kunststoffe gibt es von Billigplaste bis Keflar- und dazwischen vieles andere – in vielfältigsten Anwendungen bis hin zu Schutzvorrichtungen, die viele tausend Grad Celsius überstehen.
Darum sind Kunststoffe nicht per sè zu verdammen, wenn es um den Objektivbau geht, außer, dass sie “altern”. Sie sind jedenfalls leichter und elastischer als Metall und können daher Stöße, die auf die Linsen einwirken, besser absorbieren. Leiten Wärme aber schlechter ab, was Dejustierungen zur Folge haben kann. UND UND und..
Mit Logik kommt man meistens weiter als mit Werkstoffkunde.
@Rolf. Schön, dass du dich mit deiner Technik wohlfühlst, was will man denn eigentlich mehr als das. Und alles andere, was außerhalb ist, spielt dann keine Rolle mehr. Meine Bilder werden ja nicht schlechter, nur weil es eine andere Kamera auch geschafft hätte.
@also beim lesen ist mir in den Sinn gekommen, dass wahrscheinlich keiner eine richtige Ahnung vom Material hat, sondern nur ein Gefühl. Wäre es da nicht sinnvoller, dieses Thema zu lassen. Sony hat bisher immer verlässliche Objektive gebaut. Nikon auch. Und vor Sony hat immer mal wieder gezeigt, was möglich ist, obwohl alle daran gezweifelt haben. Ich bin ja kein Fan von Sony, aber anerkennen muss ich das dann schon. Und da ich bei Fujifilm bin, muss mich das eh alles nicht wirklich jucken. Wir haben eigene Hausaufgaben. Allerdings finde ich das 400mm f4.5 schon stark interessant.
Man darf bei allen Differenzen nur nicht vergessen, dass es sich hier immer um Meinungsbeiträge handelt – Abonnenten von “Bild der Wissenschaft” sind hier bestimmt keine vertreten 😉
Das muss ja auch niemand. Ich wäre schon froh wenn alle ihre Meinung nicht als absolute Wahrheit verkaufen würden 😁
NUR ZU!
Und jetzt noch beides zusammen bringen.
NUR ZU!
Ohne Basiswissen gerät die Einordnung öfter daneben.
Die automatische Schreibkorrektur machte aus einem spezifischen Gewicht ein missverständlich Statisches.
Pardon!
Habe auch den Eindruck, dass bei manchen öfter mal was daneben geht 😉
Liebes Photografix Team,
schließt doch BITTE komplett die Kommentar Funktion! Ihr habt dann weniger Arbeit und Wir müssen keine Angst mehr haben vom Radiergummi 👍
Müsste moderiert werden wie ein Forum. So ist es tatsächlich mühsam mit dem ganzen Stuss, den hier manche von sich geben.
Häufig verlässt man den Pfad über das eigentliche Thema, gehöre selbst dazu und es stört mich auch weniger. Hin und wieder eckt man auch unfreundlich an und diese Kommentare wurden dann gelöscht. Aber jetzt komplett einen ganzen Strang zu löschen 💁♂️
Man hätte als erstes auch mal den Radiosender einstellen können. Aber vielleicht schauen sie in dem Strang erst noch, ob es noch vertretbare Kommentare gibt. Aber irgendwie geht mir das auch langsam auf den Keks: interessante Themen wie Lesergalerie und Wettbewerb, wo es um Bilder geht, kann man nicht kommentieren. Und viele Artikel sind dermassen langweilig, dass man gar keine Lust hat, sich zum Thema zu äussern.
Wir dürfen in erster Linie nicht vergessen das Photografix eine “Newsseite” ist und kein “Forum” aber…
Es zählen nicht nur die “clicks” die man durchschnittlich erhält sondern es gibt auch Auswertungen wie lange man sich durchschnittlich auf einer Webseite aufhält. Bei den “News” gibt es durchaus Artikel die ich schon ein paar Tage vorher auf … gelesen habe oder eben Artikel die mich nicht interessieren. Diese Artikel missbrauche ICH (andere auch) für eigene News, Bullshit oder ähnliches 😉 Das wiederum führt zu längeren “Aufenthaltszeiten” was wieder gut für “Photografix” ist aber wer schreibt schon gerne wenn ….
Eben… wenn. Aber in diesem Fall musste Photografix reagieren, den Kommentar von Leonhard konnte man nicht so stehen lassen, denn der Betreiber der Website ist auch verantwortlich für den Inhalt, also auch für die Kommentare von uns. Deshalb haben sie wohl einfach mal den ganzen Strang gesperrt. Mal schauen, ob da noch was kommt, eine Infor oder so ähnlich.
Natürlich … aber auf uns BEIDE hatte das Team ja auch oft genug reagiert 😄 ohne den ganzen Strang löschen zu müssen.
Ja, man muss ja nicht gleich alles löschen. Ich vermute, sie hatten keine Zeit, um das gleich auszusortieren, und haben einfach mal den ganzen Strang gesperrt. Heisst ja nicht, das gleich alles gelöscht wurde. Wir werden sicher noch etwas darüber lesen in naher Zukunft.
…schauen wir mal ob da eine Info noch kommt. Ich hatte vorhin mal die Jagd begonnen und habe jetzt 3 Wochen Zeit mich auf UV Licht einzuschießen. Vermutlich wäre hier ein AF Objektiv von Vorteil da ich ja immer diese UV Licht Lampe in einer Hand halte 😂 Morgen geht es mal weiter mit “Spotmessung” und unterschiedlichen Einmessungen des Weißabgleich 📷 … man sollte seine Hand nicht in jede Mauerspalte stecken, sie sitzen überall 😵💫
https://i.ibb.co/s9d7Yz3R/Collage-32.jpg
Na, dann viel Glück und tolle Bilder! Das kommt gut.
Bin ja selber, netter aus Not geworden, mit den allermeisten komme ich ja gut zurecht, leider gibt es wie überall, eben Leute, die einfach nur um zu provozieren irgendetwas hinschreiben, da müsste Photografix in der Zukunft sich schon was einfallen lassen, man kann nämlich auch ganz sachlich diskutieren, und andre Meinungen gelten lassen, aber das scheint in der heutigen Zeit immer mehr nachzulassen, dieser anonymer Raum wird leider einfach massiv missbraucht. Schade. Und ich finde es übrigens auch Schade, kann man auf die Monats- und Wettbewerberbilder nichts dazu schreiben.
Ja, ich finde es auch schade. Sowohl die Anonymität wie auch, dass bei den eingereichten Bildern keine Kommentare möglich sind. Annonym operierende Schreiber in Foren wie diesem, gehöhren für mich eh in die Katergorie “Angsthasen”. Ich überlege mir bereits, ob ich überhaupt noch Bilder einreichen soll. Für mich sehe ich da wirklich keinen Mehrwert. Da sende ich sie lieber an Pixabay als “Public Domain”.
Lag an dem grooooßen Oooohbjektiiiiv 😂
…vermutlich da einfallsreich 😉
… beim Wochenrückblick geschehn! Aber die Kommentare über Plastik sind schon witzig …
… 🔨🔨🔨🏋🏾♀️🏋🏾♂️🎈🎏 …
… hatte bisher nocht nicht alles gelesen: deshalb den ersten Teil des Kommentars bitte überlesen …
… 📖📗📜✂ … und ausschneiden …
Blödsinn. Das Pentacon 4/300 ist eine Kampfansage!!
Verkauft sich sicher gut auf der DDR Mondbasis.
Du verwechselst Pentacon mit Pentax, mein Lieber! Nicht dafür 😉
…es gab tatsächlich ein Pentacon 300/4.0 😉
…aber besimmt nicht im Zusammenhang mit “Kampfansage”, oder?
…ach im Osten gab es viele Kampfansagen 😂
Das mag ich unbesehen bestätigen. Pentax hingegen verlieh seinem Anspruch durch ein dezentes Sternchen Nachdruck (smc Pentax-A* 300mm f/4) 😉
Angriff auf Nikon, bis jetzt war N bei den noch ansatzweise bezahlbaren langen Festbrennweiten alleine auf weiter Flur (die “lustigen” C Objektive mit f11 nehme ich einfach nicht ganz ernst).
Momentan verkneife ich mir bis auf „Garagenkäufe“ Neuanschaffungen für die Fotografie! Dazu zählen ebenfalls Softwareprodukte im Abo System.
Teleobjektive sind wirklich nicht mein Ding – Tilt/Shift Weitwinkel oder Tilt/Shift Makroobjektiv – das sind eher meine „Schwachstellen“! Wer hochwertige Produkte in kleinen Stückzahlen anbietet muss sauber kalkulieren wenn er Gewinn machen möchte. Die „Schreihälse“ denen alles zu teuer ist verdienen sich ihr Geld meistens durch Arbeit für die sie entlohnt werden, es wäre also für die Lohnauszahlung nützlich wenn die Firma in der sie beschäftigt sind Gewinne macht.
Das vorhandene Foto Equipment reicht für meinen Bedarf – Neukäufe werden fällig wenn neue Sensortechnologie für deutlich bessere Bilddateien sorgt. Damit meine ich nicht „schöner gerechnete“ JPEG Bilder aus der Kamera sondern alternative Bildsensoren mit großem Dynamikumfang, möglichst ohne störendes Rauschen für optimale Farbwiedergabe.
Ich verkneife mir rein gar nichts – schließlich kann man nichts mitnehmen 😉
Gute Objektive, aber wer sollte deswegen die Marke wechseln? Was es mittelfristig bewirken kann, wenn die anderen nicht entsprechend reagieren, ist, dass sich das Image von Sony bei Fotografen und potentiellen Neukunden verbessert und sie anders als bisher wahrgenommen werden, alles andere sind Wunschträume.
“aber wer sollte deswegen die Marke wechseln?”
Schon gar nicht, wenn man Nikon hat 😉
Bei den jungen Fotografen und Neukunden wird das Image von SONY bereits heute als positiv wahrgenommen.