Leica könnte bald eine weitere Objektivlinie aus der Vergangenheit zurückholen. Das Original hatte der Hersteller bis in die Siebziger gebaut.
Leica arbeitet offenbar an einem neuen Summaron-M 35 mm f/2.8 für das M-System. Das Objektiv soll rund 2.000 Euro kosten. Die noch spärlichen Angaben stammen von Leicarumors, technische Details zum Objektiv nennt die Seite bislang nicht.
Die Wetzlarer hatten bereits von 1958 bis 1974 ein Summaron 35mm f/2.8 (oben an einer M3 im Bild) im Programm. Offen ist, ob die Neuauflage zur Klassik-Linie gehören wird, in der Leica historische M-Objektive mit weitgehend übernommener optischer Rechnung neu auflegt. Zuletzt erweiterte der Hersteller die Reihe Anfang September um das Summicron-M 66 f/2, den Anfang machte 2016 das Summaron-M 28 mm f/5.6.
Ein Termin steht noch nicht fest, das Objektiv wird in den nächsten Monaten erwartet. Mit rund 2.000 Euro wäre das Summaron-M für Leica-Verhältnisse vergleichsweise günstig. Das Summicron-M 28 mm f/2 ASPH. startete in seiner aktuellen Version bei 4.950 Euro, das im Januar vorgestellte Noctilux-M 35 mm f/1.2 ASPH. kostet 8.950 Euro.
Drittanbieter bleiben bei 35 mm für das M-Bajonett trotzdem deutlich günstiger. Voigtländer verlangt für das Ultron 35 mm f/2 Aspherical Type II VM 749 Euro, das nur 99 Gramm leichte Color-Skopar 35 mm f/3.5 VM kostet umgerechnet rund 660 Euro. Brightin Star peilt für sein APO 35 mm f/1.7 einen regulären Preis von rund 1.025 Euro an.
Was Leica bis zur M12 sonst noch plant, haben wir neulich erst in unserer Übersicht zusammengefasst.
Beitragsbild: Andrew Basterfield/Wikimedia Commons


Gehört “die Brille” dazu?
„Guten Abend, meine Damen und Herren. Wir unterbrechen unser Programm für eine erfreuliche Nachricht.
Nach 77 turbulenten Kommentaren zur 8.500-Euro-Formel-1-Leica sorgt der Hersteller nun für Entspannung: Ein besonders günstiges Objektiv für nur 2.000 Euro ist in Aussicht.
Bei uns im Studio begrüßen wir einen begeisterten Interessenten.
Sie besitzen bereits die Formel-1-Edition?“
„Ja, ein wunderbares Stück Technik.“
„Und jetzt möchten Sie das günstige Objektiv erwerben?“
„Selbstverständlich! Gegenüber dem Noctilux spare ich damit fast 7.000 Euro.“
„Sie wissen aber, dass es nicht an Ihre Q3 passt?“
„Natürlich.“
„Und was machen Sie dann damit?“
„Ich werde es zunächst einmal neben die Kamera legen.“
„Verstehe. Und später?“
„Später kaufe ich mir eine passende Leica.“
„Das dürfte allerdings wieder einiges kosten.“
„Kein Problem. Dafür habe ich ja fast 7.000 Euro gespart.“
„Und wenn das nicht reicht?“
„Dann kaufe ich eben noch ein Objektiv.“
Ok, das sagt die KI und wie ist deine Meinung?
Hervorragend für“ Streetfotografie“…man hört ja nichts anderes mehr. Langweilige Stadtansichten mit Kameras und Objektiven preislich jenseits von gut und böse. Früher kaufte man sich dafür ne Postkarte, heute nennt man es Kunst .
Oder man kauft sich Objektive mit Abbildungsfehler und hält sich dann für den Star am Amateur Himmel.
Das Zauberwort „Leica“ scheint besonders gut zu funktionieren! Eine Leica Carbon Blitzschuh Abdeckung oder eine Lackfarbe reichen um Klicks zu generieren. Wer das geschafft hat versteht Werbung.
Der „Hammer“ – ein neues altes Summaron-M 35 mm f/2.8 für das M-System ist geplant. Warum sich System fremde Bildermacher darüber aufregen erschließt sich mir nicht wirklich. Na – dann legt mal los mit euren Kommentaren.