In einem Interview erklärt Canon, dass man aktuell keine besonderen Pläne habe, den 50. Geburtstag der AE-1 zu feiern.
Die Canon AE-1 feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Seit Monaten wird in der Gerüchteküche über eine digitale Retro-Kamera im Stile der legendären AE-1 spekuliert, die unter dem Namen Canon EOS RE-1 gehandelt wird. Auch in unserer Canon Jahresvorschau 2026 hatten wir die RE-1 als eine der wahrscheinlichsten Neuheiten des Jahres eingeordnet.
In einem Interview mit Phototrend wurde Manabu Kato, der bei Canon die Imaging Business Operations Division verantwortet, auf das AE-1-Jubiläum angesprochen. Seine Antwort dürfte bei vielen Fans und potenziellen Interessenten der RE-1 eher für Ernüchterung sorgen.
“Ich wusste, dass Sie mich das fragen würden. Sie haben mir letztes Jahr die gleiche Frage gestellt!”, sagte Kato zunächst mit einem Augenzwinkern. Dann wurde es konkreter: “Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir nicht, diesen Meilenstein auf eine besondere Art und Weise zu feiern.”
Canon wolle Traditionen zwar wertschätzen, sich aber vor allem weiterentwickeln. “Wir müssen uns auch an die Veränderungen der Zeit anpassen und uns weiterentwickeln”, so Kato weiter. Die eigene Evolution sei wichtig, weil sie auch zur Weiterentwicklung der gesamten Kamera-Industrie beitrage.
Klingt also erst einmal nicht so, als stünde eine Retro-Kamera zum AE-1-Jubiläum unmittelbar bevor. Man sollte die Aussage unserer Meinung nach allerdings auch nicht überbewerten. Kein Canon-Manager würde in einem Interview ein unangekündigtes Produkt bestätigen, und mit der Formulierung “zum jetzigen Zeitpunkt” lässt sich Canon zumindest ein Hintertürchen offen. Es wäre zudem nicht das erste Mal, dass ein Hersteller die Erwartungen im Vorfeld niedrig hält, um dann doch mit einer Überraschung um die Ecke zu kommen. Die zahlreichen Gerüchte rund um eine Canon EOS RE-1 sind durch dieses Interview jedenfalls nicht vom Tisch, auch wenn Canon die Erwartungen definitiv gedämpft hat.
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Tja, dann wird wohl meine erste Retro-Kamera ne Nikon ZF oder Fuji X-T30III sein.
Eine weitere verpasste Chance, die Canon hier aufgrund von extrem träger Marktreaktion vorbeiziehen lässt. Genauso wie den seit 2 Jahren verpassten Kompaktkameratrend bei Generation TikTok, den man jetzt noch hastig mit Neuproduktion der alten G7X Mark III bedient.
Ich kann die OM3 empfehlen.Da sind auch die Objektive günstiger und vor allem kleiner bzw auch die Möglichkeit bei Panasonic zu stöbern.
Im cashback oder Aktionen ein fairer Preis.
Dem kann ich nur zustimmen. Hab mir vor kurzem eine OM-3 geholt und ich bin begeistert. Neben einer LUMIX S Vollformat eine schöne Ergänzung und voll gespickt mit High Tech.
So ist es 👍.Sie fühlt sich vor allem sehr wertig an.Zudem finde ich das Menü sehr aufgeräumt.
Bevor man wie Nikon den Retro-Gedanken vergeigt, lässt Canon lieber die Finger davon. Denke auch, dass Canon-Fotografen sich von Retro nicht genügend triggern lassen. Denn wo Retro draufsteht ist nicht unbedingt Retro drin…
Ich denke nicht, dass man da viel hätte vergeigen können. Ich wäre schon gehyped gewesen, wenn man einfach nur die EOS R10 in ein AE-1 ähnliches Gehäuse gesteckt hätte und dazu paar analoge Simulationen für Farbe, Rauschen und Lichthöfe draufgepackt hätte. Es wäre minimaler Entwicklungsaufwand gewesen und wahrscheinlich großer Hype.
Gott sei Dank, diese Kamera Retro Modelle sind wie VW Käfer und VW Beetle, aussen gewisse Ähnlichkeit , innen nicht einmal entfernt verwandt.
Die V1 kam vor einem Jahr mit aktueller Technik. Da pennen andere mehr.
Ist die analog?
Ne, digital – genau wie die Untersuchung beim Urologen.
Nanü, ist diese Untersuchung nicht urinal?
Ne die erste DSLR von Canon 1976. Ein Meilenstein.
Oh, wie schlimm. Aber keine bange; bald gehen meine Digitalrückteile für die A-Serie in Serie.😇🤑👹
Ich habe noch ein sehr gutes Orginal mit klasse Linsen ! Der für mich genau das was ich haben will !
Noch ein Grund mehr, meine Praktica zu behalten. Ich habe zwar da kein Display, kein Menü und keine Software, die einzige Halbautomatik ist die Innenlichtmessung, aber ansonsten ist die Praktica einfach gestrickt. Film einlegen, Empfindlichkeit einstellen und gut ist. Und vor allem braucht die nicht einige Sekunden, bis sie aufnahmebereit ist. Der einzige große Nachteil ist die M42-Montierung, die den Objektivwechsel etwas zeitintensiver macht.