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Canon EOS-1D X Mark III: Neue Details, soll komplett lautlos fotografieren können

Man wird mit der Canon EOS-1D X Mark III angeblich komplett lautlos fotografieren können. Eine neue Funktion soll außerdem eine „echte Revolution“ sein.

Canons neustes Flaggschiff

Ende Oktober hat Canon die neue EOS-1D X Mark III angekündigt und dabei auch schon überraschend viele Details herausgerückt. Neuer Sensor, neuer Prozessor, RAW-Videos, 525 Autofokus-Messfelder, 20 fps mit mechanischem Verschluss – vieles spricht dafür, dass die EOS-1D X Mark III das mit Abstand beste Modell der Serie werden wird.

Vor einigen Tagen hat sich via Canonrumors eine Quelle zu Wort gemeldet, die bereits in der Vergangenheit korrekte Informationen mit uns geteilt hat. Diese Quelle spricht nun erneut über die Canon EOS-1D X Mark III und enthüllt einige Details, die – falls sie sich bewahrheiten sollten – durchaus interessant wären.

Neue Gerüchte zur Canon EOS-1D X Mark III

So ist beispielsweise die Rede davon, dass man mit der neuen Spiegelreflexkamera bei Nutzung des LiveView „absolut lautlos“ fotografieren können wird, wie mit einer Systemkamera. Das wäre in vielen Situationen definitiv eine nützliche und angenehme Ergänzung. Außerdem soll der Augen-Autofokus der EOS-1D X Mark III wohl „unglaublich gut“ funktionieren – vermutlich ebenfalls im LiveView.

Canon hat bei der offiziellen Ankündigung von einer neuartigen Steuerung gesprochen, die in die AF-On-Taste integriert werden soll. Was genau damit gemeint ist, das weiß man noch nicht so genau. Wir zitieren hier einfach nochmal aus der offiziellen Pressemitteilung, um Missverständnisse zu vermeiden:

Die Kamera bietet außerdem eine neuartige zusätzliche Steuerung zur Auswahl von AF-Punkten, die in die AF-ON-Taste integriert ist und es Fotografen ermöglicht, AF-Punkte während der Aufnahme für die beste Bildkomposition zu verändern.

Diese neue Steuerung wird laut der Quelle eine „echte Revolution“ sein. Niemand wird mit dieser Neuerung noch einen alten Joystick verwenden wollen. Und zu guter Letzt wird die Canon EOS-1D X Mark III wohl noch eine deutlich bessere Akkulaufzeit zu bieten haben als die Vorgängerin.

Interessante Gerüchte, da darf man gespannt sein auf die finale Präsentation der Canon EOS-1D X Mark III.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

63 Kommentare

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  • Klingt total spannend, was die dann alles über einen feststehenden Monitor hinten auf der Kamera kann…
    Braucht man den Fotografen dann überhaupt?
    Also das wird der Überhammer.
    Nur 20 B/Sek mechanisch scheint mir sehr unwahrscheinlich – durch den Sucher…

      • braucht das denn jemand?
        Mechanisch??
        Nur weil Canon bisher elektronisch nicht viel auf die Reihe bekommt???
        Und 5 Jahre zurück liegt – oder 3, wenn man es weniger kritisch sieht und das holen die auch 2020 und 2021 nicht auf – Sony ist jetzt in der Position, in der Canon EOS 1992 war…

        Also im Ernst, der Vorteil vom mechanischen Verschluß liegt doch nur beim Blitzen – da werden keine so irrsinnigen Serien gebraucht und geschafft und eben bei fast allen Kameras beim RS – und das Problem hat Sony mit der 9 und 9II im Griff – wie ich aus Bildserien mit 20 B/Sek allwöchentlich sehe.

        Jedenfalls braucht den Lärm und das Gerappel den Canon da jenseits 10 B/Sekunde veranstaltet auch NIEMAND!
        Also, wozu sollte man 16 Bilder mechanisch die Sekunde 20 Bilder oder ebenfalls 16 B pro Sekunde elektronisch vorziehen???
        Und dann Blackout im Sucher akzeptieren? Dem Motiv nicht wirklich im Sucher folgen zu können?
        Und was soll man mit LiveView auf dem festen Monitor hinten? Das ist doch paradox – wer soll denn so fotografieren, außer vielleicht im Tarnzelt vom Stativ…
        Und den damit einhergehenden Verschleiß nicht zu vergessen.

  • Lautlos mit Liveview, d.h. mit feststehendem Monitor!? Kann man damit wirklich arbeiten? Da ist die A9 doch haushoch überlegen mit ihrem unterbrechungsfreien EVF. Da wird doch wieder nur die veraltete Spiegelklapptechnik schöngeredet.

    • Die Sony A9II macht MIT Mechanischem Verschluss gerade mal 10 B/Sec. und NUR mit Elektronischem Verschluss 20 B/Sec und OHNE Dunkelphase. Also, wieso soll Canon es nicht auch so hinbekommen?
      Die werden sich was einfallen lassen müssen um es auch über dem Sucher hin zu bekommen aber das sehe ich als das kleinere Problem.

      • @ Joschuar
        Würde Canon das über den Sucher hinbekommen, wäre das eine echte Sensation. Technisch gesehen hätten sie den Spiegelreflexsucher dann neu erfunden. Das hätte Canon aber in der Pressemitteilung schon erwähnt und sich nicht mit kleineren Details wie eine neue AF-On Funktion in der Taste beschäftigt.
        Wenn ich raten sollte, um eine vernünftige Live-View Funktion zu integrieren wird Canon einen elektronischen Aufstecksucher für die 1D X MK III anbieten.

  • Lautlos wird das Monsterteil nicht sein. Spätestens wenn sich der Fotograf beim Halten die Arme verrenkt oder er sich einen Hexenschuss holt, dann wird es laut hinter der Kamera…

  • Vor einiger Zeit wurde hier auch ein Gerücht präsentiert von einer neuartigen Entwicklung von Canon, dass man das Autofokusfeld mit den Augen einstellen könne. Wenn das so stimmt, wäre doch wahrscheinlich, dass Canon das in ihre Sport-Flagschiff-Kamera einbaut. Wenn das mit der Entwicklung dieser Funktion wirklich wahr ist, wäre es doch eigentlich ziemlich naheliegend…

    • Das Experiment Augen-AF ist in den 90igern ja schief gegangen.
      Frage mich auch ob es sinnvoll sein kann unseren Blick zu verwenden um im kleinen Kamerasucher ein AF-Feld zu bewegen.
      Ich finde es bisher gut, wenn der Fotograf ein HauptMotiv auswählt und die Kamera dann selbstständig diesem Motiv folgt und bei Lebewesen den Augen folgt. Das ist realisiert und noch einige Meilen entfernt von annähernder Perfektion, aber nicht selten eine große Hilfe, vor allem bei geringster Schärfenausdehnung im Sucher.
      Die richtige Schärfenebene bleibt die letzte große Schwierigkeit, vor allem bei Motiven in Bewegung.
      Nimmt man diese Entscheidung, wie bisher in Smartphones dem Fotografen ab und sei es durch seine Blickanalyse – ist nicht nur der Beruf, sondern auch das Hobby beliebig und tot.
      Mit 5G ist die Totalüberwachung jedes Menschen ohnehin Realität.
      Ich vermute Canon wird in seiner Profikamera nur eine feinfühlige Taste entwickelt haben und eine bessere Motivanalyse.
      Und Nikon wird sich auch etwas ausgedacht haben um Sonys Vorsprung zu verkleinern.

      • Das Experiment Augen-AF ist damals nicht schief gegangen.
        Ich hatte eine EOS 50E. Der AF hat damit, für damalige Verhältnisse, sehr gut funktioniert.
        Diese Entwicklung ist nur von den Fotografen nicht angenommen worden.

      • Ich hatte die Kameras mit Augen-AF auch – nur wurde man ständig vom eigentlichen Bildaufbau abgelenkt – deshalb blieb es nur ein Experiment. Wie der Barcode Reader auch oder wie jetzt diese verzweifelte Touch-Taste an der EOS-R – bei Canon scheitert viel in der Praxis – bis heute schaffen sie es nicht den Hauptschalter da hin zu legen, wo der Fotograf ihn braucht.
        Was damals wirklich toll war: A-DEP – das hätte ich gerne wieder.

        Ich behaupte weiterhin, mit einer neuen EOS fotografiert kein Fotograf ernsthaft bevor sie in den Handel kommt – sonst sähe sie ganz anders aus. Oder nur Menschen die so Systemvernagelt sind und nichts praktischeres akzeptieren können.

      • Stecken Sie Ihr Smartphone doch in eine Tennissocke (zur elektrischen Isolation) und packend ann das ganze in eine Alu-Tüte. Dann ist das Gerät nach außen völlig abgeschirmt.
        Da kann Sie allerdings auch keiner mehr telefonisch erreichen.
        Auf jeden Fall kann man dann nicht mehr ergründen, wie Sie von A nach B gekommen sind – es sei denn, sie benutzen den schnellsten Weg mit dem schnellsten Verkehrsmittel, weil dann alle anderen Möglichkeiten ausscheiden.

  • Wenn Canon eine vernünftige Live-View Funktion integrieren will, halte ich es für möglich, daß sie einen elektronischen Aufsteck-Sucher anbieten werden.
    Technische ist das ja kein Problem, externe Live-View Monitore gibt es ja schon.
    Da die Kamera sehr hoch gebaut ist, könnte ich mir vorstellen, daß so ein Sucher eher flach gebaute ist und dann hinten vor dem Optischen Sucher angebracht wird.

    • @ Pendulum

      …Der Spiegel bremst überall bei dem was die Kamera eigentlich sein will…

      Wo jetzt genau? Könntest Du das vielleicht präzisieren?

      Mach dir doch einfach mal die Mühe – bevor Du so etwas raushaust – auf der Canon Seite (siehe Link bei Ingo) zuerst die Spezifikationen durchzulesen.

      • Kannst du ja selbst lesen, was nur im Live-Modus funktioniert, weil der Spiegel hochgeklappt werden muss. Da hat man einen Sucher bei einer ~ 5000 Euro Kamera und kann ihn nicht mal nutzen, wenn man z.b leise fotografen möchte oder Augen AF nutzen will usw. Ebenso filmen. Unbrauchbar.
        Eine reine DSLM oder ein Mix wäre besser als das. Zitat Indiana Jones.: It Belongs in a Museum.

      • 5000€?
        So billig wird sie erwartet?
        Ich rechne eher mit 7500€ – aber dann ohne Akku, Belederung, WiFi, Sucherokular, Gummiabdeckungen, Gehäusedeckel – am Ende läuft es doch Richtung 10.000€ 😉

  • Warum bei einem elektronischen Sucher von Potential gesprochen wird ist für mich unverständlich!

    Was soll mit einem optischen Sucher nicht machbar sein? Gitternetz und alle anderen Bild relevanten Daten lassen sich problemlos einblenden. Wer keine (überbewertete) Dunkelphase möchte kann die Live-View Funktion verwenden. Bei Landschaften, Architektur, Sachfotografie stört mich der kurze Moment auch nicht. Das menschliche Auge hat wesentlich mehr Dunkelphasen (blinzeln) !

    Meine beiden Systeme sind Spiegellos! Toll!!

    Was geht mir das manchmal auf den Sack! Ein unangenehmer Bauart bedingter gravierender Nachteil ist das hinterleuchtete Sucher Bild. Bis ich mich daran gewöhnt hatte das die Schatten heller angezeigt werden als sie nachher in der Datei abgebildet werden, das hat gedauert. Vom Unterschied zwischen gesehenen und den im Sucher gezeigten Farben will ich gar nicht erst sprechen.

    Will ich nicht ständig nachher in der Bildbearbeitung Schatten/Lichter korrigieren bin ich gezwungen zeitaufwendig jedes gemachte Bild auf dem Display oder im Studio auf dem Monitor zu kontrollieren. Wo sind da die potentiellen Vorteile?

    Elektronische Sucher haben in manchen Situationen unbestritten Vorteile, da beißt die Maus keinen Faden ab, dem optischen Sucher deswegen rigoros seine Daseinsberechtigung abzustreiten finde ich kurzsichtig. Es kommt auf den Verwendungszweck an welches System passend ist.

    Außerdem ist die Canon EOS-1D X Mark III eine spezielle Kamera, ein extra dafür gebautes Arbeitsgerät. Wer spielen und Hobby Spaß haben möchte ist hier falsch!

    • „Was soll mit einem optischen Sucher nicht machbar sein?“

      „Was soll mit meinem Sony Ericsson K800i nicht machbar sein?“ Genau der gleiche Satz meines Vaters, als ich mein 2008 mein erstes Smartphone gekauft habe. Fehlender Einfallreichtum.

      Ich arbeite sehr viel mit dem EVF.
      Ich finde, der Sucher hat richtig gutes Potential, da es mich für meine Arbeit sehr unterstützt.
      Aus erstes, weil einfach alles angezeigt werden kann. Bilderbewertung mit Sterne, Videos anschauen, Bildkontrolle direkt nach dem Foto, die komplette Einstellung usw. kann ich alles im Sucher machen.
      Ich fotografiere gerade und möchte z.b. von 3:2 auf 16:9 stellen? Mach ich im Sucher. Habe mein Auge eh schon dran. Ich möchte das in Schwarz/Weiß fotografieren? Schalte ich im Sucher an. Die RAW am Ende ist eh Farbig und im Sucher sehe ich es Schwarz/Weiß. Praktisch und macht Spaß.
      Mit dem Joystick auf etwas fokussieren? Mach ich mit dem Auge am Sucher und sehe den Punkt und schiebe ihn wo hin. Manuell fokussieren mit Fokus Peaking. Easy mit EVF.

      Ebenso Filmen mit EVF. Da mein letztes VideoProjekt im Kinoformat 21:9 exportiert wurde, habe ich mir einen 21:9 Hilfs-Balken fürs Framing anzeigen lassen. Sehe ich im Sucher und auf dem Bildschirm. Praktisch.

      Ebenso macht man mit einer DSLM keine Testfotos mehr. You See What You Get. Schont den Shutter.

      Kurz gesagt, ich arbeite damit sehr schnell, es hilft ungemein viel und möchte es nicht mehr missen.
      Ebenso die kleineren Kamerabodys, Leise fotografieren usw sind noch weitere tolle Vorteile.

      Mir stellt eher die Frage warum noch optischen Sucher? Was kann der so tolles, was der EVF nicht kann? Außer das die Kamera unnötig groß und schwer wird.
      Ich vermisse den optischen Sucher nicht. Ist eher was Nostalgiker.

      • Alleine richtig gibt es nicht!

        Ja es gibt Ausnahmen wie Video, dafür wäre ein optischer Sucher wirklich nicht geeignet.

        Aber bitte wer filmt ernsthaft und professionell mit einem umgebauten Fotoapparat wo es doch dafür exzellente preisgünstige Video Kameras gibt die auch noch mehr können?

        Warum soll ich als Fotograf für eine Funktion zwangsweise mit bezahlen müssen nur weil einige Hanswurste sich keine separate Video Kamera leisten können? Sollen die doch ihr Smartphone für die gefilmten seltsamen Video Schnipsel verwenden!

        Soll ich wegen den angeblichen Vorteilen (Fokus Peaking, You See What You Get) auf sauberes arbeiten verzichten (Testaufnahme bei schwierigen Verhältnissen)? Nur weil Gelegenheitsfotografen auf die Werbung der EVF Lobby hereinfallen MUSS jetzt jeder unbedingt mit allen Nachteilen elektronisch sehen?

        Was ist bitte bei spiegel-losem Vollformat der Vorteil? Die Objektive gehen nicht viel kleiner (Physik). Die Kamera ist wegen dem Auflagemaß etwas dünner und ein klein wenig leichter geworden, ist aber ohne zusätzlich angebrachten Handgriff mit schweren, großen oder adaptierten Objektiven nicht bedienbar. Vorteil null und nichtig!

        Wie sieht unser Auge? OPTISCH !! Es ist darauf trainiert, und genau so ein helles, farbtonrichtiges, kontrastreiches Bild liefert ein optischer 100% Sucher.

        Wie schon geschrieben haben meine beiden Systeme richtig gute elektronische Sucher die ich nicht missen möchte, aber manchmal gehen mir die Nachteile der EVF richtig auf den Sack!

        Beide Sucher haben ihre Berechtigung! Schön reden für das eine oder andere System hilft beiden nicht!

      • Sehr schön beschrieben, Alfred!

        Genau so ist es, und im Falle der Sport- und Tierfotografie ist ein gutes Sucherbild sowieso unverzichtbar, da nimmt man noch gerne die Blackouts in Kauf. Zudem ist ein optischer Sucher auch besser für die Augen, das stundenlange Flimmern eines EVF ist einfach nur ätzend. Aber klar, für Amateure, die ein paar Bilder pro Tag machen, reicht es, zudem auch für die ruhige Fotografie.

        Jedem/jeder das seine …

      • Hallo Alfred
        Also alle Profis, die ihre A7/A7r/A7s/A9 (alle Mk xy eingeschlossen) schätzen, weil sie da mit einem System Fotos und Videos machen können sind, ja was sind sie denn.
        Ebenso die mit den GH5ern.
        Und die Profis, die die brandneue S1H als Eiermilchlegendewollmilchsau verstehen sind ebenso doof.
        Zu dem Preis einer S1H gibt es keine gleichwertige Videocamera, alles wesentlich kostspieliger.
        Manchmal sollen es die Leute schätzen, wenn der Gerätepark übersichtlicher wird.

      • …. Da mein letztes VideoProjekt im Kinoformat 21:9 exportiert wurde, habe ich mir einen 21:9 Hilfs-Balken fürs Framing anzeigen lassen…

        Was ist denn das für ein „Kinoprojekt“, das man mit einer Hybridkamera filmt? Ich lach mich schlapp! Endlich mal Profis am Werk!

      • Da fast man sich ja an den Kopf. Dieses Rückschrittliche Denken macht einen ja Fassungslos.
        Etwas zu kritisieren, das etwas zu viele Funktionen hat, ist schon echt grenz-wertig. Typisch Deutsch.

        @Alfred
        „Aber bitte wer filmt ernsthaft und professionell mit einem umgebauten Fotoapparat wo es doch dafür exzellente preisgünstige Video Kameras gibt die auch noch mehr können?“
        Ernsthaft und professionell? Viele. Weil die Kameras viele professionelle Funktionen besitzen, wie LOG Profilen und HLG (Hast du wahrscheinlich noch nie gehört). So gut wie jeder Youtuber filmt mit einer Systemkamera. Selbst Sendungen im Fernsehen werden oft damit gefilmt. Siehe z.b. Joko und Klaas. Da sieht man sehr oft Canons und Sonys A7.
        Bei dem Kinofilm The Avengers wurde manchmal eine Canon 5D benutzt. Manche Filmeproduktionen nutzen sogar GoPros!

        Sag mir mal eine Preisgünstige Videokamera, die auf dem Niveau einer A7iii filmt? Mit LOG-Profilen für Grading, gescheites 4K und dem sehr gutem Low-Light Verhalten mit guten wechselbaren Objektiven? Du Hanswurst.

        Warum sollte ich zum Filmen nochmal so viel Geld ausgeben? Ich habe doch schon ein Gerät mit großem Sensor/erstklassiger Bildqualität und teuren Objektiven. Soll ich dann bei Aufträgen für Foto und Videos Eine Foto und Videokamera mitschleppen??
        Sowas von BESCHEUERT diese Denkweise.
        Außerdem werden die Kameras ohne Videofunktion teurer, weil Sie weniger Abnehmer haben. HAHA

        „angeblichen Vorteilen“
        Wenn der Hanswurst seine Kamera nicht ausnutzen kann, ist das nicht mein Problem.

        „schweren, großen oder adaptierten Objektiven nicht bedienbar“
        Nicht jeder Hanswurst läuft mit schweren und großen Objektiven Herum. Dann macht man halt ein Akkupack dran und gut ist.
        Mein 35mm 1.8 ist perfekt für meine A7iii.

        „Wie sieht unser Auge? OPTISCH !! Es ist darauf trainiert, und genau so ein helles, farbtonrichtiges, kontrastreiches Bild liefert ein optischer 100% Sucher.“
        Fotografiert eine Kamera OPTISCH??? NEIN. Ist eine Kamera drauf trainiert, genau so ein helles, farbtonrichtiges, kontrastreiches Bild zu liefern? NEIN. WARUM sollte ich ein Optischen Sucher verwenden du Hanswurst? Die Kamera sieht anders als meine AUGE.

        Dann kauf doch eine DSLR und heul nicht rum. Hanswurst.

        Beschwerst du dich auch, das du bei deinem Auto 4 Sitze gekauft hast, aber nur einen benutzt?

        @Rolf Carl
        War klar.

        @joe
        „Was ist denn das für ein „Kinoprojekt“, das man mit einer Hybridkamera filmt? Ich lach mich schlapp! Endlich mal Profis am Werk!“

        Ein Cinematischer Image-Film einer Firma. Exportiert in 21:9, was sogar Youtube unterstützt.
        Gedreht mit LOG-Profilen, in 4K und in 10 bit.
        Das Unternehmen ist sehr zufrieden mit dem Video und neue Aufträge sind schon da.
        Davon hast du halt keine Ahnung von Video. Überlass das bitte den Profis.
        So nebenbei, beim KINOFILM Avengers wurde bei manchen Einstellung als Kamera eine Canon 5D benutzt. Bei Mad Max auch GoPros.

        @All
        Bitte ändert was an eurem rückschrittlichen Denken. Das ist echt traurig mit anzusehen.
        Kleiner Life-Hack: Ihr müsst die Videofunktion eurer Kamera nicht benutzen. Ist freiwillig.
        Da Ihr ja sooo viel Ahnung davon habt: Filmt lieber nicht. Danke
        Und Ja. Ein EVF ist zu haben ist großartig 🙂

      • Mein Kommentar wurde nicht abgeschickt.. nochmal:

        Bei diesen Kommentaren kann man sich echt nur an den Kopf fassen, bei so einer Rückschrittlichen Denkweise. Eine Kamera wird schlecht geredet, weil es zu viel Funktionen hat. Kapiert den keiner wie Bescheuert das ist?

        WARUM sollte ich mir eine extra Filmkamera kaufen?
        Für was? Meine A7iii kann/hat doch alles was ich brauche. Ich kenne die Bedienung.

        – Hat S-LOG, HLG usw. (Weiß von euch wahrscheinlich eh niemand, was das ist)
        – Kann 4K ( 6K Downgrade )
        – 5 Achsen Stabilisator
        – Audio In & Output
        – Sehr gutes AF auch im Video
        – Sehr gutes Lowlight Verhalten
        – Dual-Slot
        – Kann Proxydateien erstellen
        – Ist Nebenbei einer der besten Fotokameras auf den Markt
        – Alle Objektive kann ich für Video und Foto nutzen.
        – Klein und Handlich. Ideal auch ein Rig drauß zu bauen.
        – Und weiter Tolle Videofunktionen wie eine große.

        @Alfred Proksch
        „Wie sieht unser Auge? OPTISCH !! Es ist darauf trainiert, und genau so ein helles, farbtonrichtiges, kontrastreiches Bild liefert ein optischer 100% Sucher.“
        Und was bringt mir das, da ein Sensor nicht die gleichen Eigenschaften hat wie mein Auge?
        EVF ist einfach geiler.

        „sauberes arbeiten“
        Kennst du das Wort Histogramm? Gibts auch im EVF zu sehen.

        Nicht jeder Horst rennt mit einem großen und schweren Objektiv herum.
        Ich fotografiere hauptsächlich mit dem Sony 35mm1.8 Das ist perfekt für die A7iii.
        Und wer große und schwere Objektive dran machen will: Wie du schon sagst: Handgriff dran machen. Super oder? Sehr flexibel.

        „Warum soll ich als Fotograf für eine Funktion zwangsweise mit bezahlen müssen nur weil einige Hanswurste sich keine separate Video Kamera leisten können?“
        So nebenbei, wer glaubt, eine Kamera wird günstiger, ohne Videofunktion:
        Mit der Videofunktion, hat die Kamera eine größere Zielgruppe -> Kleinerer Preis.
        Das in dem Forum viel betriebswirtschaftliches Wissen fehlt, ist ja nichts neues.

        Einige Hanswurste sollten sich mal besser Informieren, was die heutigen Kameras eigentlich können.

        @Joe

        „Was ist denn das für ein „Kinoprojekt“, das man mit einer Hybridkamera filmt? Ich lach mich schlapp! Endlich mal Profis am Werk!“

        Ernsthaft? So wenig Fantasie?

        Das war ein Auftrag: Ein Cinematischer Image-Film für ein Unternehmen. Der kam sehr gut an, weitere Aufträge sind schon in Planung. Viele Nicht-Profis filmen das in 16:9 und bauen dann Balken ein. Ich exportiere das als 21:9. Und die Hilfsrahmen sind einfach Klasse.
        Das du davon keine Ahnung hast, ist ja nicht schlimm. Überlass das bitte anderen.

        Und Sorry das ich dich in die Realität holen muss:
        Filmen mit Systemkameras sind nichts neues. Auch in der Fernsehlandschaft werden Sie zum Teil eingesetzt, solange es keine Studioaufnahmen sind.
        Ebenso Kinofilme wie z.b. Avengers 1, wo eine Canon 5D benutzt wurde. Die nutzen auch GoPros.
        Vergessen wir nicht die ganze Youtube-Branche die zu 95% nur mit Systemkameras filmt!
        Jeder Hochzeitsfilmer filmt mit WAS?

      • …da hat Pendulum in einem Dreizeiler sein geballtes Fachwissen rausgehauen und gleichzeitig den Spagat geschafft, allen anderen ihren Platz in der Nahrungskette aufzuzeigen.
        Chapeau!
        Und da er sich durch seinen EVF beim Filmen mit Hollywood-Produktionen auf einem Level befindet,
        kann man an dieser Stelle nur seine Bewunderung zum Ausdruck bringen und sich fragen:
        was machen wir alle falsch??!

      • @Matthias

        „Und da er sich durch seinen EVF beim Filmen mit Hollywood-Produktionen auf einem Level befindet“
        Wenn du das mit Avengers und der 5D ansprichst: Eine 5D ist eine DSLR.

        Ebenso wie heutige Smartphones in Foto und Video immer besser werden, so werden eben Systemkameras immer besser. Die heutigen Kameras lassen vor allem beim Filmen nichts mehr zu wünschen übrig, außer vielleicht 4K@60fps bei VF. Aber das kommt ja langsam.
        Die heutigen Systemkameras bzw. DSLMs kann man schon für viel mehr Verwenden als für die Oma, die bei Weihnachten was vor singt. Da reicht ein Smartphone.

        „kann man an dieser Stelle nur seine Bewunderung zum Ausdruck bringen und sich fragen:
        was machen wir alle falsch??!“

        Ich verdiene mein Geld eben auch mit Videos. Das bringt mehr Geld als Fotos, ist aber auch mehr Aufwand. Ihr erwarte nicht, das in einer Fotografieseite sich alle auch mit Videografie auskennen.
        Aber solche Antworten, wie man sollte sich doch eine Filmkamera kaufen, ist schon hart bescheuert und unlogisch. Die A7sii wird als VIDEOKAMERA beworben..

        Klar, meine A7iii hat nicht das Nivau einer Arri Alexa. Aber das will ich auch gar nicht. Diese Produktionskosten mit einer Alexa zahlt mir keine Firma.

        Ich bin mit meiner A7iii egal ob Foto oder Video wunschlos glücklich. Außer vl 4K@60fps.. das wäre schon noch geil.

      • Hi Pendulum,
        in der heutigen Zeit wird eben immer mehr Video angefragt, ohne die Kosten dafür zahlen zu wollen. Damit meine ich nicht, dass gar nichts gezahlt wird. Und da können wir uns freuen, dass die DSLM´s schon mehr als brauchbare Qualität abliefern. Man muss eben dann auch filmisch denken, gerade im Hinblick auf die Weiterverarbeitung. Und mal so nebenbei ein bisschen filmen funktioniert gar nicht. Leider ist es oft so, dass Kunden den Aufwand mit ihrem Handy-Gefilme vergleichen (die meisten Filme mit dem Handy sehe ich übrigens im Hochformat) und da haben wir dann Gesprächsbedarf. Diskussionen fangen meist schon damit an, wenn auch der Assi bezahlt werden muss. Aber ich möchte jetzt nicht das Thema wechseln….

      • @Matthias

        Hi

        „in der heutigen Zeit wird eben immer mehr Video angefragt, ohne die Kosten dafür zahlen zu wollen. Damit meine ich nicht, dass gar nichts gezahlt wird.“
        Bei Privatpersonen ist das oft der Fall. Unternehmen sind da zum Glück besser.
        Solche Anfragen wie: „Ich möchte gerne ein Video von meiner Geburtstagsfeier. Ich zahle 50 Euro.“
        Sowas mach ich zum Glück nicht.. Vor allem nicht für den Preis.

        „Und da können wir uns freuen, dass die DSLM´s schon mehr als brauchbare Qualität abliefern.“
        Ouh Ja! Ich kann mich nicht beklagen 🙂

        „Man muss eben dann auch filmisch denken, gerade im Hinblick auf die Weiterverarbeitung.“
        Richtig.. Das Material muss passen um es richtig schneiden zu können. Es muss ein Roter Faden da sein.. und nicht zu vergessen: Der Ton! Videografie eben ist sehr komplex und schwierig.
        Dagegen find ich fotografieren echt einfach.

        „Leider ist es oft so, dass Kunden den Aufwand mit ihrem Handy-Gefilme vergleichen“
        Das war Anfangs leider auch oft so, aber da ich schon einige Videos vorweisen kann, sehen die Kunden auch, was für eine Richtung sie erwartet 🙂

        Das mit Hochkant wird leider nicht besser, da diese „Storys-Videos“ auf Instagram usw immer Hochkant sind… das wird immer mehr..

      • Pendulum,
        es geht nicht um den Kindergeburtstag sondern um Firmenkunden, die als global Player unterwegs sind. Habe letztes Jahr auf dem Presseball einige Leute einer Filmproduktionsfirma getroffen. Die Filmen seit einiger Zeit schon mit KB-Kameras allerdings nicht in 4K, weil das eben keiner bezahlen will. Wenn die Kosten für einen Imagefilm vor noch nicht allzu langer Zeit bei ca. 50.000 lagen, werden heute so um die 10 bis 15 angeboten. Und es findet sich immer jemand, der es noch billiger macht. Einige grosse Firmen haben auch schon intern Räume zum Fotografieren eingerichtet, wo dann angelernte Mitarbeiter mit Begeisterung und meistens Sony Equipment lustig vor sich hin filmen und das ganze dann an externe Produktionsfirmen weitergeben, die dann aus dem Material für teures Geld was zusammenstellen müssen. So sieht heute eben die Realität oft aus….

      • @Pendulum

        Ich glaube einfach, das viele hier, die mit der Materie Video nichts Anfangen können, gar nicht wissen, was die aktuellen Kameras eigentlich können.

        Und ja, Extra eine Videokamera kaufen, obwohl man eine A7III besitzt ist ziemlich dumm. ist so Ungefähr, als kauft man sich einen teuren Transporter nur um Sachen zu transportieren, obwohl es der eigene Familienvan auch genauso gut kann. Man muss nur Umklappen. Außer man transportiert sowas großes wie ein Sofa.

      • Pendulum,
        „für einen Imagefilm vor noch nicht allzu langer Zeit bei ca. 50.000 lagen, werden heute so um die 10 bis 15 angeboten.“
        Da bin ich noch deutlich billiger, aber meine Kunden sind ja nicht so große wie BMW usw. sondern eher der Schreiner im nächsten Dorf.

        „Einige grosse Firmen haben auch schon intern Räume zum Fotografieren eingerichtet, wo dann angelernte Mitarbeiter mit Begeisterung und meistens Sony Equipment lustig vor sich hin filmen und das ganze dann an externe Produktionsfirmen weitergeben“
        Und das funktioniert???? ^^

        In meiner mittelständische Firma, wo ich als ITler arbeite, produzieren Ihr Zeug auch schon alles selbst. Kürzere Kommunikationswege, Änderungen sind schnell gemacht und man hat nicht ganz so den Zeitdruck. Und ja wir haben auch Sonys. Aber „nur“ APS-C. Reicht auch.

      • @Bernd
        „Ich glaube einfach, das viele hier, die mit der Materie Video nichts Anfangen können, gar nicht wissen, was die aktuellen Kameras eigentlich können.“

        Absolut richtig. Ich habe letztens in einer kleinen Industriefirma gefilmt. Einen sehr schnellen Bestückungsroboter für Industrie-Mainboards.. Siemens Siplace oder so.
        Der Autofokus der A7iii konnte mit der Geschwindigkeit mithalten! Der AF ist mit dem Automaten mit“gefahren“. Und das im Videomodus! Absolut krasse Stück Technik. Warum sollte ich mit irgendwas anderem filmen?

    • Hallo Alfred
      Nicht die Einstellung für Kontrast, Hellgkeit und Farben des Suchers gefunden?
      Oder gibt es das bei Fuji nicht. Dann aber schnell zu Panasonic. Haben die bereits seit über Zehn Jahren.

      • Servus Robin,

        ich nehme es Dir nicht übel. Ich nehme eher an das Du nicht sehen möchtest das es ohne den EVF genau so gut, manchmal besser geht.

        Natürlich habe ich versucht meine beiden Sucher so gut es eben geht anzupassen, es ist schon traurig genug das ich das überhaupt machen muss. Bauartbedingter Nachteil, leider! Nur weil andere das Bauteil auch verwenden wird es deswegen nicht besser.

        Und ja, leider gibt es Menschen die sich den ungeschützten Titel „Profi“ an das Revers heften und mit unpassendem Werkzeug versuchen professionelle Ergebnisse nachzuahmen.

        Die gab es schon immer, meistens sind sie sehr gute Rhetoriker. Dumm sind sie sicher nicht, habe ich auch nirgends behauptet. Oft sind Persönlichkeiten in der zweiten und dritten Reihe außergewöhnliche Menschen, es reicht halt nicht für den Platz an der Sonne.

      • Alfred,
        es ist eben so, dass man seine Kamera und vor allen Dingen den Belichtungsmesser richtig einschätzen kann. Und dazu muss man in der Lage sein, die Lichtsituationen richtig zu beurteilen. Das ist aber unabhängig vom EVF oder OVF. Der ganze Glaube an wysiwyg zeigt Parallelen zum heiligen Geist: den hat auch noch niemand gesehen. Und wer´s nicht beurteilen kann, glaubt weiter daran. Sobald eine neue DSLR auf den Markt kommt, wird lautstark gewettert (Dino) und man stellt sich selber als clever hin, weil man ja mit der neuen Technik und überhaupt und wie kann man nur.
        Ist aber schon ein bisschen blöd, dass man den EVF eigentlich nur braucht, um nicht zu hell oder zu dunkel zu belichten….

      • @Matthias
        Ist aber schon ein bisschen blöd, dass man den EVF eigentlich nur braucht, um nicht zu hell oder zu dunkel zu belichten….
        …und selbst die Belichtungsvorschau, die es auch im Liveview der meisten DSLR gibt, zeigt nur annähernd das fertige Bild. Diese Diskussion ist sinnlos, weil der Sucher einfach eine persönliche Präferenz ist.

      • Nicht mal um die Belichtung abzuschätzen, braucht es einen EVF, dazu reicht das Histogramm … wenn man es denn schon genau nehmen will.

      • Hallo Alfred
        Da gibt es auch nix zum übel nehmen.
        Nur mir geht es eben nicht auf den Sack, sondern den Geist, das dauernde lametieren über die EVFs und über die Videofunktion.
        Habe 35 Jahre SLR (Canon F1 und Nikon F3) wirklich genossen.
        Nur auch ein optischer Sucher zeigt nicht das an, was man so sieht.
        Und meine 10 Jahre Erfahrung mit den EVFs von Panasonic sind von der ersten Sekunde an positiv und fasziniert.
        Das ich Helligkeit, Kontrast und Farben einstellen kann, empfinde ich übrigens als Vorteil.
        Übrigens, betreibe ich keine Kontrast- und Farbbetrachtungen, ich mache ganz einfach Bilder, nach allen Regeln der Kunst.
        Selbst der erste EVF der GH1 war und ist einem Pentaprismensucher ebenbürtig und in mehreren Punkten überlegen.
        Und noch ein Wort zu Video. Selbst, wenn ich keine Filme drehe, will ich es in der Kamera haben.
        Vielleicht begegnet mir ja mal Bruno 2.0 oder ein UFO.

      • Zitat Matthias.
        „es ist eben so, dass man seine Kamera und vor allen Dingen den Belichtungsmesser richtig einschätzen kann. Und dazu muss man in der Lage sein, die Lichtsituationen richtig zu beurteilen.“

        Das sollte aber eine Kamera auch registrieren, wenn ein Pixel gesättigt bzw. überbelichtet ist.

        Klar das kann eine Reflexion der Sonne durch ein glänzendes Teil sein. Da muss man dann bei den Alt-Kameras ohne moderne HDR-Technologien manuell entscheiden, ob man die Überbelichtung von glänzenden Flächen in Kauf nimmt oder die Belichtung zurück nimmt.
        Oder man macht gleich mehrere Aufnahmen und sucht sich hinterher die richtige Belichtung aus oder noch besser, man stellt die Kamera auf das Stativ und macht dann bei Lightroom ein HDR-Bildchen draus.

        Ich weiß nicht so recht. Irgendwie meine ich, dass dieses Problem längst kameraseitig gelöst sein sollte.

  • Schauen wir mal was die Kamera wirklich kann, bevor man vorschnell eine dezidierte Meinung über diese Kamera zum Besten gibt. Die meisten hier sind so wieso nicht Zielgruppe für diesen Kameratyp, das sind vielleicht in Deutschland gerade mal die ca. 6000 freien Sportjournalisten und auch nur diejenigen, die schon mit Canon fotografieren. Es wird – egal wie gut diese Kamera auch sein wird – kein Nikon, Sony oder Olympus-Fotograf wegen dieser Kamera zu Canon wechseln. Dass diese Kamera kein Leichtgewicht ist, ist doch klar, wenn man den Vorgänger kennt, aber bei den in der Regel schweren Objektiven ist das eh weniger wichtig als hier von einigen „Spezialisten“ immer wieder angeführt wird.
    Was mir hier nicht gefällt ist nicht fundierte Kritik an einem Kamerasystem – egal welcher Marke – sondern das oft ahnungslose runtermachen ohne dass man die Kamera je gesehen, geschweige benutzt hat.

    • @joe
      Eben, genau darum geht es nämlich. Die Fotografen, die schon mit Canon arbeiten und eine 1er schon benutzt haben.
      Die wissen nämlich ganz genau, was sie erwartet. Und die wissen auch die Weiterentwicklung in den entscheidenden Bereichen zu schätzen.
      Was über Canon allerdings nicht so passendes überall zu lesen ist, ist der Vergleich einer Spiegellosen Kamera mit einer DSLR mit einem gute Live-View, die dann als quasi-spiegellos dargestellt wird. Das klingt dann überall so, als sei die Canon eine Art Zwitter. Und daher kommt auch die viele Kritik.
      Nein, die Canon ist eine DSLR, die in wichtigen Bereichen (neben anderen eben auch Live-View als eine Funktion unter vielen) weiterentwickelt wurde.
      Also, erst von der Zielgruppe mal anwenden lassen und deren Meinung hören, wie du schon sagst.

  • Die EOS 1D X Mark III und auch die Nikon D6 sind nur für Fotografen interessant, die eine umfangreiche, sehr teure Objektivsammlung besitzen. Oder ein, zwei 10 000 Euro Linsen.
    Alle anderen, die neu einsteigen wollen, müssen bei Canon und Nikon eben seeeeehr viel Geduld haben.
    Oder eben auf Sony, Olympus, Panasonic oder Fuji setzen.
    Oder sie lieben eben das Schlapp-Klack, dürfen sich dann aber nicht beschweren, wenn es verschwunden sein wird.

    • @Robin
      In jedem Kommentar von Dir lese ich „Schlapp-Klack“ – hast Du irgendein Problem damit, dass DSLR auch und mindestens so gute Bilder machen können wie DSLM oder welches Problem hast DU? Es ist doch absolut Wurscht womit man gute Bilder macht! Wären Olympus und Sony so toll und überlegen, dann wären doch die Profis schon längst alle bei denen, aber das ist bei Weitem nicht so.

      • Hi joe
        Schlapp-Klack, Klack-Schlapp oder Kack-Schlapp.
        Zu wenig Selbstvertrauen?
        Natürlich macht selbst eine Platten-Kamera faszinierende Aufnahmen.
        Ich denke, das Problem hast eher du.
        Und ich verstehe nur nicht, mit welchem religiösem Eifer, so manch einer zu der von ihm favorisierten Technik und Marke steht.
        Und wundere dich nicht, wenn du so einen persönlich angreifenden Stil bevorzugst, dass … .
        Wie man in den Wald hineinruft, knurrt es, heutzutage oft, zurück.
        Dann hat man ein ganzes Rudel an den Hacken.

      • @Robin
        …mit welchem religiösem Eifer, so manch einer zu der von ihm favorisierten Technik und Marke steht….Zitat Robin
        sprichst Du von Dir?
        …Oder sie lieben eben das Schlapp-Klack, dürfen sich dann aber nicht beschweren, wenn es verschwunden sein wird… Zitat Robin
        Ich habe sowohl Spiegel als auch spiegellos. Noch fotografiere ich sehr gerne mit Spiegel. Welchen Vorteil gibt mir die eine oder die andere Kamera? Spiegellos ist etwas kleiner und leichter, aber mir persönlich ist das wirklich egal, da ich noch nicht an Muskelschwund leide wie einige hier im Forum. Brauche ich lautlos Fotografie? Nicht wirklich, bin weder Hochzeitsfotograf noch Spanner. Brauche ich EVF? Will ich gar nicht, braucht nur viel Batterie und für mich persönlich keinen Mehrwert, im Gegenteil. Falls ich mir noch eine neue Kamera kaufen werde, wird die aller Voraussicht nach spiegellos sein, aber nur dann, wenn ich damit einen wirklichen Mehrwert erhalte.
        Und nochmal, damit Du wirklich verstehst was ich meine: durch ständiges wiederholen wird Deine Weisheit zu den DSLR auch nicht wahrer!
        Die Erde ist eine Scheibe, ist eine Scheibe, ist eine Scheibe, ist eine Scheibe, ist eine Scheibe… so hört sich das bei Dir an!
        Ich glaube ganz im Ernst, dass Du Fotografie nicht wirklich verstanden hast. Es geht nur um eins, um Bilder, und zwar gute Bilder und die mache ich sowohl mit als auch ohne Spiegel!

      • Antwort zur China Kritik vom 05.11.:
        Dass den Chinesen der Klimawandel völlig egal ist und wir auf dem Weg zum Fahrrad sind, ist reine Polemik.
        Es gibt wohl kein Land, in dem die Elektrifizierung der Fahrzeuge so vorangetrieben wird, wie in China.
        Ich habe auch noch nichts davon gehört, dass bei uns der Kauf von Fahrrädern subventioniert wird, bisher ist mir das nur von PKWs bekannt.
        Mit freundlichen Grüßen
        Achim Maas

  • Also bei der Benutzung des Life-Views – das dürfte mit den schweren Objektiven eine sportliche Herausforderung sein.

    Naja – ich weiß nicht so recht.

    Da klingt nach den berüchtigten letzten Zuckungen.

  • Es wird viel über den Sucher diskutiert. Schauen wir doch mal, was die gewerblichen Fotografen verwenden. DSLR, hauptsächlich Canon. Das muss doch einen Grund haben. Die 1D ist nichts anderes als ein perfektes Werkzeug. Und zum Geld verdienen wie geschaffen. Über unsere Sucherdiskussionen und Auslösegeräusche lachen sich die Profis schlapp. Das Werkzeug darf beim Auftrag nicht ausfallen, dann ist nichts verdient und das Image beschädigt. Es ist wie im Handwerk, da wird Hilti verwendet und nicht Bosch grün.

    • Klar, das ist jetzt keine Studie, aber die gewerblichen Fotografen, die ich kenne und sehe sind hauptsächlich schon bei der DSLM angekommen. Einer hat noch seine 6D, weil er auf die EOS R II wartet.

      In der Hochzeitsfotografie ist DSLM schon lange angekommen. In den letzen 4 Hochzeiten 2019/2018, wo ich zu Gast war , hatte ein Fotograf 2x A7iii dabei, der andere 1x A9, einer nächste 1x Z6 und der letzte Futji XT3.

      Leichtere Kameras mit Treffsicherer AF auch bei Blende 1.4 mit Eye AF und Slient Shutter sind für Hochzeitsfotografen ein Game-Changer.. Eine Laute DSLR würde ich bei sowas auch nicht mehr verwenden.

      Canon siehe ich kaum noch.