Canon Kameras

Canon EOS M: Gibt es doch noch Hoffnung?

Gibt es doch noch Hoffnung für die Canon EOS M? Gerüchten zufolge könnte im Jahr 2021 eine Neuausrichtung der Kamerareihe erfolgen.

Hoffnung für die Canon EOS M Kameras

In den letzten Monaten gab es mehrfach Gerüchte und Hinweise, dass 2021 das letzte Jahr für die Canon EOS M Reihe werden könnte. Neuheiten sollen den Gerüchten zufolge in Zukunft nicht mehr erscheinen, stattdessen möchte sich Canon angeblich voll und ganz auf das RF-Bajonett konzentrieren und noch mehr Energie in die spiegellosen Vollformatkameras investieren. Allerdings könnte im Laufe der nächsten Monate auch erstmals eine RF-Kamera mit APS-C-Sensor vorgestellt werden.

Nun sind allerdings neue Gerüchte aufgetaucht, die eine etwas andere Sprache sprechen und Anhängern der EOS M Serie neue Hoffnung geben könnten. Die Webseite Canonrumors berichtet nämlich, dass sie von einer Quelle Hinweise zu einer EOS M Neuheiten erhalten hat. Allerdings soll es sich bei dieser Neuheit nicht um eine normale neue Kamera handeln, wie zum Beispiel den Nachfolger der Canon EOS M5. Stattdessen soll die gesamte Reihe laut der Quelle neu ausgerichtet werden.

Zeichnungen von neuartiger Kamera

Was genau das bedeutet, kann zum aktuellen Zeitpunkt natürlich nur gemutmaßt werden. In diesem Zusammenhang sind allerdings einige Patente interessant, die Ende letzten Jahres aufgetaucht waren. Zahlreiche detaillierte Zeichnungen zeigen eine neuartige Kamera mit EF-M-Bajonett, die auf den ersten Blick wie eine professionelle Variante der DJI Pocket aussieht. Gimbal, kleines Display, Sensor, Wechselobjektiv – fertig. Könnte es sich bei der neuen EOS M Kamera und der “Neuausrichtung” möglicherweise um die Kamera auf den Bildern handeln?

Canon hat in den letzten Monaten mehrfach mit außergewöhnlichen Kameras wie zum Beispiel der PowerShot ZOOM oder der PowerShot PICK auf sich aufmerksam gemacht. Zuzutrauen wäre es dem Hersteller also, dass die EOS M Reihe zumindest teilweise neu ausgerichtet wird.

In den nächsten Wochen werden mit Sicherheit weitere Gerüchte rund um die Canon EOS M auftauchen und es wird spannend zu beobachten sein, wie und ob es für die Reihe schlussendlich weitergeht.

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lichtbetrieb

Ich finde das M System toll und möchte es nur ungern beerdigen. Deswegen würde es mich sehr freuen, wenn Canon hier noch Nachschub liefert. So ein Gimbal kann Interessant sein, wenn sich der Preis im Rahmen hält.

Alfred Proksch

Wenn ich einmal wertfrei ohne Scheuklappen darüber nachdenke macht eine solche Kamera durchaus Sinn.

Es gibt heute Foto oder Video orientierte DSLM Geräte. Krampfhaft wird der Versuch unternommen eine „Alles in Einem“ Kamera zu fertigen.

Mein Vorschlag ist Fotokameras mit „Videonotfunktion“ und Videokameras mit „4k-6k Fotonotfunktion“, da kannibalisiert man nicht automatisch seine eigenen hochwertigen Systeme.

So eine EOS M Gimbal ist viel praktischer weil ohne Umbauten sofort zu verwenden. Canon scheint sehr kreativ zu sein. Zwei neue PowerShot Artikel und jetzt ein dritter für Hobbyisten. So würde auch eine neue APS-C mit R Bajonett besser ins Portfolio passen und Canon bräuchte nur zwei Anschlüsse zu bedienen.

Ray Trapp

Endlich eine gute Nachricht, dachte ich im ersten Moment. Aber was ich da in der Zeichnung sehe ist für mich keine “M”, sondern ein Gerät mit M-Bajonet. Bei 30 fps und mit Teleobjektiv wird vielleicht eine MG daraus.

Ich warte eigentlich auf ein weiteres Gehäuse mit M6 Erbsubstanz, endlich auch mit stabilisiertem Sensor, plus optionaler Handgriff mit Akku, um große Objektive besser zu händeln. Vor allem aber neue Linsen mit mehr Brennweite oder Öffnung, preislich deutlich unter RF. Ein 400er als kompaktes Zoom oder Festbrennweite f 8 nach dem Muster der RF 600/800, ein 16-70 f 2;8, usw. Und alles Rucksack tauglich zu Fuß und auf dem Bike. Canon könnte mich glücklich machen, es wäre ganz einfach, dafür müssten Sie das M-Sytem nicht neu erfinden.

Robbi

also ich habe hier mal ganz kurz und nicht wirklich aussagekräftig die Anzahl der Kommentare für VF und die den kleineren Sensoren betreffend abgesehen.

Auf einer Seite, auf der Technikinteressierte austauschen ist dies, ist mir auch vollkommen klar, nicht wirklich signifikant.

Aber, trotz allem stellt sich mir dann eher die Frage: “Ist noch Hoffnung – ja, ist denn überhaupt noch so wirklich Interesse?”

Oder wollen wir alle doch schon länger eher VF und träumen zum Teil noch von der Zeit davor, was Herstellern auch keine Verkäufe bringt. Werden zwar immer noch mehr Klein-Sensoren verkauft als andere, aber angeblich nichts mehr daran verdient

Robbi

Danke, Mark!

Ging mir aber auch gar nicht um diesen Artikel sondern um die Artikel gesamt! Da kann ich natürlich nur das Schreiben erkennen, was gelesen wird weiß ich ja nicht.

Hatte aber hier mit der M-Serie nun nichts zu tun!

Maratony

Das M System fand ich persönlich immer unnötig, weil es wenig gepflegt wurde von Canon. Es sollte immer nur bis zu einem gewissen Punkt reichen. Die eigentliche Kundschaft soll dann zum VF greifen, zumindest so der Eindruck.
Mir ist bewusst, dass die M sich gut verkauft. Das Geld wird dennoch mit Linsen gemacht.
Für mich ein absolut unreizendes System,.

joe

Im Vergleich zu Fuji hast du Recht, aber als Zweitkamera für Canonianer oder als Einstieg ins Canon-Ökosystem durchaus interessant.

Maratony

Aber wirklich nur da. Und das begrenzt das System arg. Wenn mab mehr will, muss man Upgrade für viel Geld. Das ist selbst bei, ich sage es nicht gern und fühle mich schmutzig dabei, Sony viel besser.
Sony hat es von Anfang anrichtig gemacht und das E Mount für die 6***er und 7er Reihe gemacht. Da kann ich wenigstens bunt mischen.

lichtbetrieb

Für Canon wäre es sicherlich besser, wenn es eine Möglichkeit gäbe RF zumindest abwärtskompatibel auf M zu machen. Dann könnte man schon Mal ein RF 50mm 1.8 oder wenn es irgendwann Mal kommt 70-300 RF kaufen und diese Objektive dann mitnehmen, falls man auf VF umsteigt. Ansonsten ist das ein tolles System, was ich gerne in der Jackentasche dabei habe (M50 + 22f2).

Martin Berding

Wenn die M nur ein Einstieg sein soll, kann man das gleich bleiben lassen. Sobald man auf z.b. auf RF umschwenkt, muss man alles verkaufen. Als Zweitkamera nicht schlecht. Das abgebildete Gerät sieht etwas eigenartig aus, aber warum muss ein Fotoapparat immer aussehen wie alle anderen Fotoapparate. Auf jeden Fall mutig, bringt es auf den Markt.

joe

Wieso? das M-System gibt es mit Linse ab 400.-€, gebraucht noch billiger. Es ist erst einmal wichtig Leute weg vom Handy zu einer Kamera zu bringen. Und wenn sie dann tatsächlich Spass haben an Fototgrafie und mehr wollen, muss es keine Kompatibilität mit RF und Vollformat geben, die gibt es übrigens mit EF. Angeblich ist das ja so genial bei Sony E-Mount, aber wer will ernsthaft seine billigen Objektive an eine teure Vollformat hängen und wer klein und leicht will kauft sich doch keine teuren, grossen und schwereren G-Master an eine A6…? Wenn Leute mit ihrer Einstiegskamera zufrieden sind bleiben sie meist im gleichen System und das ist der Zweck einer Einstiegskamera. Ich wechsle auch nicht die Automarke, nur weil ich beim besseren Modell meine aktuellen Winterräder nicht gebrauchen kann!

Sabrina

ZItat:
“Es ist erst einmal wichtig Leute weg vom Handy zu einer Kamera zu bringen.”

Dazu muss die herkömmliche System-Kamera aber besser sein. Das ist sie eben nicht mehr. Ich habe das jetzt am Wochenende ausgiebig getestet. Siehe meinen ausführlichen Kommentar.

Mirko

sehe ich ähnlich, verstehe es nicht und werde es nicht verstehen warum Canon diese Linie so stark eingrenzt. Zu den „Dunkelzooms“ einfach noch eine f2.0/ 2.8 Serie an kompakten Festbrennweiten bringen die vom Weitwinkel bis zum kurzen Tele alles abdecken und fertig. Wer lieber f1.4 benötigt kann jetzt schon zu Viltrox greifen…

Maratony

@Joe
Wenn die Einstiegskamera nicht mehr reicht, muss ich in dem Fall komplett neu aufbauen. Wer sich dann ernsthaft Gedanken macht, wird Sony oder Nikon auch in Betracht ziehen.
Die M Serie kommt nicht da raus und zwingt den Kunden alles neu zu kaufen, wenn er eben Upgrade will. Und ist EF nicht nur mit Adapter kompatibel?

@Mirko
Sehe ich sehr ähnlich. Die M Serie hat den Vorteil, dass sie zeitlos sind. Nicht schön, aber auch nicht hässlich. Sie bedienen sehr gut ein gewisses Klientel. Die Gruppe ist groß und auch Potent. Man hat sich ja nicht ohne Grund für ein kleines und leichtes System entschieden. Mir fehlen da auch die Entwicklungen an Linsen die dieses System wirklich attraktiv machen.

joe

Wie ich schon früher erwähnt habe, es wäre unklug so ein – zumindest in Asien – erfolgreiches Modell abzuschiessen, solange nicht eine adäquate Alternative angeboten wird!

Alfred Proksch

Wenn ich mir so eine EOS M-Gimbal am Gürtel vorstelle, nicht schlecht! Als Beispiel sehe ich meine Enkelin mit ihrem Brett über die Rampen sausen. Ich könnte schnell und sauber Video machen und mit dem „Fotonotbutton“ 6k Fotos auswählen und gleich auf ihrem Smartphone speichern, mehr brauchen meine Enkelin und ich nicht von diesem Spaß!

Olaf

Würde mich sehr freuen wenn dadruch Canon und weiter Hersteller auch zukünftig efm Objektive rausbringen würden. Ich bin absolut begeistert vom M System und bin sehr froh die für mich ideale Mischung aus Kompaktheit und Qualität mit der M6 Mark II gefunden zu haben.

Mikka

Ich besitze alle drei Canon Systeme, die M6 mark II habe ich mir als letztes gekauft. Ich nutze diese mit dem EF-M 22 mm und den drei Sigma Festbrennweiten. Zusätzlich habe ich mir noch das EF 85 mm 1.8 mit Adapter in die Tasche gepackt. Damit habe ich ein komplettes System, welches nur 2 kg wiegt. Natürlich kann ich mit meinen übrigen Systemen mehr Qualität erzeugen und für einige Bereiche ist die M6 nicht so gut zu gebrauchen. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. In der Praxis bekomme ich sehr gute Ergebnisse. Und nochmal, 2 kg und Brennweiten von 24mm bis 135mm mit guter Lichtstärke! Da habe ich manchmal das Gefühl, ich habe die Kamera nicht im Rucksack.
;-). Eine kompakte Telebrennweite würde ich mir allerdings auch noch wünschen.

Sabrina

Das kann man heute für ein Zehntel des Gewichts und ein Drittel des Preises bekommen. Das Gerät heißt Samsung Galaxy S21 Ultra. Tut mir leid.

Mikka

Hat das Ssmsung auch einen APS-C Sensor?

...

träum einfach weiter… –Das neue Modell kommt hingegen mit zwei optischen Zoom-Linsen (je 10 Megapixel) -, per Digitalzoom kann zwischen diesen beiden Festbrennweiten jede Zwischen-Zoom-Stufe erreicht werden. – Darüber hinaus gibt es auch wieder den digitalen Space-Zoom mit bis zu 100-facher Vergrößerung, der beim Vorgänger aber kaum mehr als ein Marketing-Gag war -Großteil unserer Testaufnahmen bei gutem Licht war sehr scharf -Bei Nacht sieht das anders aus. Der Nachtmodus sorgt zwar bei Aufnahmen mit der Hauptkamera für stimmigere, schärfere und vor allem mit besserem Weißabgleich versehene Aufnahmen und bringt das Ultra-Modell damit fast auf Augenhöhe mit Kameragrößen wie Huawei und Apple -Die anderen Objektive bleiben aber klar dahinter. Hier steigt Rauschen schnell an und die Bildschärfe lässt sichtbar nach. Das ist bei der Konkurrenz zwar ähnlich, aber nicht ganz so ausgeprägt – Trennen von Vorder- und Hintergrund für künstliches Bokeh, -Zumindest mehr als 20- oder maximal 30-fach ergibt nach wie vor Pixelbrei statt ordentlicher Fotos -Außerdem sehen manche Aufnahmen mit 10-fach-Zoom richtig gut aus, manche aber auch viel zu stark gezeichnet. Dieser Eindruck verstärkt sich bei abnehmendem Licht. -8K mit maximal 24 Bildern pro Sekunde bleibt weiterhin eine überflüssige Spielerei – Bei wenig Licht enttäuscht die Videofunktion des S21 Ultra mit starkem Rauschen… Weiterlesen »

Sabrina

Waren denn Kameras mit Festbrennweiten-Objektiv in vielen Kommentarspalten nicht das qualitative Non-Plus-Ultra? Und wer bei den Systemlingen auf die 100% Ansicht ging, dem wurde erklärt, dass man sowas gar nicht tut. Wo kommt so plötzlich das Faible für Zoom her? Ansonsten – ja ich habe mir zwischenzeitlich die Fotos des S21 Ultra auf TechRadar angeschaut. Das ist wirklich enttäuschend. Da hat Samsung die Optiken nicht im Griff und es werkelt immer noch die alte Bildbearbeitungs-Software. Die werden damit auf die Nase fallen. Ich hatte meine eigene EOS M3 allerdings mit dem Google Pixel 5 verglichen (und mit dem Samsung Galaxy S10 gleich mit). Bei schönem Wetter ist die EOS M3 auf Augenhöhe oder sogar besser, soweit keine vergoldeten Teile im Bild sind. Aber schon das stimmt nicht ganz, wenn man mal schaut, was im Vergleich dazu das Pixel 5 in schattigen Bereichen noch auflöst. Das Samsung ist ein bissel schlechter als die EOS M3, aber groß ist der Unterschied nicht. Mit der Sonne im Rücken habe ich noch nicht mal einen störenden flachen HDR-Eindruck bekommen. Im Gegenteil das Foto sah dem der EOS M3 sehr ähnlich. Ganz krass viel der Unterschied nachts aus bei der Fotografie des wirklich nur sehr… Weiterlesen »

Sabrina

Zitat: “Zumindest mehr als 20- oder maximal 30-fach ergibt nach wie vor Pixelbrei statt ordentlicher Fotos” Das ist bei den großen Kloppern nicht anders, wenn im APS-C mit 18 mm Brennweite aufgenommen und dann in Zehnerpotenzen vergrößert wird. Zitat: “Bei Nacht sieht das anders aus. Der Nachtmodus sorgt zwar bei Aufnahmen mit der Hauptkamera für stimmigere, schärfere und vor allem mit besserem Weißabgleich versehene Aufnahmen und bringt das Ultra-Modell damit fast auf Augenhöhe mit Kameragrößen wie Huawei und Apple” Das stimmt bei Samsung. Das ist aber genauso das Problem bei großen Kloppern. Dort kann man zwar die ISOs manuell unten halten, aber trotzdem rauscht es bei der EOS M3 und den älteren Nikons mehr als beispielsweise beim Google Pixel 5 und das schon im normalen Nachtmodus. Bei wenig Licht und vom Stativ kann man den Astromodus nutzen. Da hat man Rauschen auf DSLR Tageslichtniveau oder weniger. Allerdings hat der Astromodus auch Schwächen, die aber nicht so schwerwiegend sind wie die Grenzen der EOS M3. Zitat: “…also wo zur hölle und welches smartphone fotografiert besser als ne kamera. vllt ganz nett für hausmuddis die ihre blumen im garten fotografieren aber auf garkeinen fall ein ersatz. Beweise kannst du gerne per rawformat… Weiterlesen »

Sabrina

Ergänzung: schaut da mal das Bild Nr. 49 von 168 an, wo der Blick gen Süden geht. Das ist so ein Foto, wo die EOS M3 auf verlorenem Posten steht – selbst mit HDR. Man sieht auch im Vergleich zur Konkurrenz von Apple und Samsung, wie riesig der Vorsprung des Pixel zur Flach-Konkurrenz ist. Gilt nicht in jeder Situation aber sehr oft.

Michael

Wenn jemand wie ich hauptsächlich Landschaften/Natur fotografiert bei jedem Wetter. Bei momentan eisigen Temperaturen mit Handschuhen im Mittelgebirge und seinen Tälern oder auch bei Regen und so weiter….
Mein Testergebnis,…klarer Versager das Handy. Es ist kaum oder nur sehr langsam und schwierig zu bedienen.

Sabrina

Es gibt nicht DAS HANDY. Sie sollten schon sagen, was Sie benutzt haben und an welcher Stelle es nicht mithalten konnte. Ein Opel Corsa kann auch keine 250 km/h fahren. Trotzdem war der Corsa B ein im großen und ganzen gutes Auto bei den Kriterien, die für mich wichtig sind, wie zum Beispiel Zuverlässigkeit und Sparsamkeit.

...

…du redest dir mist schön. Jede 9 jahre alte xpro1 macht bessere jpg´s als ein smartphone, dass heute auf den markt kommt.
raw ist hoffnungslos veraltet 😀 sag das mal ambitionierten fotografen

Sabrina

Sie werden es kaum glauben, aber die uralte Nikon D40 hat direkt aus der Kamera noch die besten JPEG Bilder geliefert. Die Masse hat keine Zeit, sich stundenlang vor den Computer zu setzen, um da aufwändige Bildbearbeitung zu treiben. Daraus folgt, dass eine Kamera, die am Massenmarkt erfolgreich sein soll, direkt aus der Kamera gute Bilder liefern muss. Wer da argumentiert, was man alles mit RAW, HDR und immer wieder neuen Bildverarbeitungsprogrammen alles rausholen kann, der hat nichts, aber auch gar nichts verstanden. Und noch zu Ihrer ersten Behauptung: Keine einzige Systemkamera ist in der Lage, mit ähnlich schwierigen Lichtbedingungen wie in dem von mir benannten Foto und weiteren dort befindlichen Fotos so gut umzugehen und solche gute Qualität zu erzielen, wie das Pixel. Das liegt schlicht und einfach an der Art, wie Bildverarbeitung in Systemkameras die Rohdaten verarbeit. Die pressen infach nur die Originalszene mehr oder weniger direkt in die Daten. Deshalb wird bei solch hoher Dynamik der Szene bei einer herkömmlichen Kamera entweder mit der Automatik auf NeutralGrau und damit hoffnungs überbelichtet UND unterbelichtet, oder es wird auf den rechten Rand des Histogramms manuell belichtet. Bei letzterm ist dann der größe Teil des Bildes so hoffnungslos unterbelichtet, dass… Weiterlesen »

Frank

Wenn das Pixel denn aus ihrer Sicht so hervorragende Bilder liefert, im direkten Vergleich mit anderen, teureren und größeren Kameras, warum dann Kritik an diesen Kameras? Dann würde ich mich an ihrer Stelle freuen, daß dies so ist, und gut isses.

Motive mit großen Kontrastunterschieden sind für eine Kamera immer schwierig darzustellen. Um das zu korrigieren gibt es Bearbeitungsprogramme. Sinn des Rawformats ist eigentlich nur der, die umfängliche Bearbeitung in der Kamera zu unterdrücken. Das muß dann allerdings im Nachgang geschehen.
Wenn sich die Hersteller nicht die Mühe machen, Kameras mit teuren Korrekturprogrammen auszustatten, so ist das sicherlich bedauerlich. Aber es gibt durchaus Anbieter, die das ganz gut hinkriegen.

Sabrina

Zitat:
“Motive mit großen Kontrastunterschieden sind für eine Kamera immer schwierig darzustellen. Um das zu korrigieren gibt es Bearbeitungsprogramme.”

oder eben die Verkaufszahlen,
die relativ unbestechlich die Frage “Smartphone oder große Kamera ?” beantworten.

Martin Berding

Diese Gerüchte, also die Aufgabe der M, wo kommen die Gerüchte eigentlich her? Von Canon eher nicht, damit würden sie ihr Geschäft kaputt machen. Oder ist irgendwas durch Lecks durchgesickert. Kaum vorstellbar, dass ein erfolgreiches System einfach mal so geschreddert wird.

Thomas Müller

Falls Canon den APS-C Bereich nicht Fuji, Sony und Nikon überlassen will, hat Canon zwei Möglichkeiten. Entweder man führt neue APS-C Modelle mit RF-Anschluss ein, oder man führt eben das M-System weitere. Beides hat Vor- und Nachteile für Canon und Kunden. Sollte es Canon vor allem darum gehen ein möglichst günstiges und kompaktes APS-C anbieten zu können, wird man das M-System weiterführen. Falls es vor allem darüber geht ein APS-C System mit Aufstiegsmöglichkeit zu VF, einschliesslich Kundenbindung an Canon, anbieten zu können, wird man APS-C RF einführen. Meiner Einschätzung nach geht es den momentanen M-Kunden vor allem um ein kompaktes System und die Kompatibilät zu RF spielt keine Rolle, kaum jemand wird ins M-System in der Erwartung eingestiegen sein, dass er später einmal auf VF upgraden kann. Trotzdem ist das M-System anscheinend sehr erfolgreich. Das spräche eigentlich dafür, dass man das M-System weiterführt. Dies muss ja nicht bedeuten, dass man nicht trotzdem APS-C Kameras mit RF Bajonett anbietet, etwa wie Nikon seit ewigen Zeiten mit seinen DX- und FX-Bodys. Da bei weitem nicht jeder APS-C Nutzer unbedingt auf Kompaktheit grössten Wert liegt, könnte es Sinn ergeben beide Systeme anzubieten und zwar nicht nur für Canon sondern auch für die Kunden.… Weiterlesen »

Stefan-Do

»Falls Canon den APS-C Bereich nicht Fuji, Sony und Nikon überlassen will, hat Canon zwei Möglichkeiten. Entweder man führt neue APS-C Modelle mit RF-Anschluss ein, oder man führt eben das M-System weitere. Beides hat Vor- und Nachteile für Canon und Kunden.«

Genau. Deswegen scheint es – wie du selbst geschildert hast – nicht auf ein entweder/oder hinauszulaufen, sondern auf ein sowohl/als auch.

»Da bei weitem nicht jeder APS-C Nutzer unbedingt auf Kompaktheit grössten Wert liegt, könnte es Sinn ergeben beide Systeme anzubieten und zwar nicht nur für Canon sondern auch für die Kunden.«

In den letzten Jahren hat sich Canon im APS-C Bereich engagiert – mehr als Nikon oder Sony. Canon hat von 2018-2020 acht APS-C Kameras gebracht, je vier für EF-S und für EF-M. Sony hat in diesem Zeitraum drei Kameras gebracht und Nikon zwei, je eine für das F- und das Z-Bajonett.

Alfred Proksch

Unbestreitbar bietet das EOS M-System Vorteile. Eine M6-ll und der als Zubehör erhältliche mittig auf-steckbare EVF-DC2 Sucher plus der 32 Megapixel Sensor ergeben eine flexible sehr gute kleine, leichte APS-C Kamera. Das macht ihren Erfolg im Asiatischen Raum aus.

Wer es konservativer möchte greift zur preiswerten EOS M50, auch keine schlechte Wahl. Mittlerweile sind einige Canon Objektive sowie Fremdanbieter für preiswertes Geld verfügbar.

Schon deswegen wird Canon das M-System weiterhin laufen lassen, selbst wenn ein R-ABS-C Gehäuse den Einstieg in das Vollformat erleichtern wird. Der Unterhalt von zwei unterschiedlichen Bajonetten dürften für Canon kein Problem sein.

Das gezeigte „Patent“ finde ich sehr interessant. Ich bin gespannt wann und was davon verwirklicht wird!

Karl Unger

Ich habe mir erst kürzlich eine M6 II zugelegt, um nicht immer eine schwere Tasche rumschleppen zu müssen. Das System ist super, für den Normalgebrauch reichen auch die M-Objektive. Wenn man mal mehr Lichtstärke, Brennweite oder optische Qualität braucht lassen sich die EF-Objektive problemlos über den Andaper andocken. Meine Vollformat EOS-Gehäuse bleiben seither zuhause, die M6 II erfüllt alle meine Anforderungen. Daher begrüße ich es sehr, wenn die Baureihe weiterentwickelt wird.

Joachim

Das empfinde ich als ein aufgemotztes Smartphone. Kommt bestimmt gut an.

Alfred Proksch

Wo hast du dein System Smartphone mit APS-C Sensor aufgemotzt bekommen? Wo sitzt der Tuner?

joe

Was ist schlecht an einem Smartphone? Und was ist schlecht wenn es aufgemotzt ist? Wo liegt das Problem? Kenne übrigens kein Smartphone mit APS-C Sensor.

Joachim

Finde nichts Schlechtes dran. Könnte z.B. Objektiv mit eigenem Sensor sein. Der Sensor ist größer als der bei einem Smartphone. Daher sehr wahrscheinlich eine bessere Bildqualität. Könnte die Photowelt beleben. Schnell, wie aus der Pistole geschossen.

Sabrina

Ich habe das ganze Wochenende damit verbracht, um die EOS M3 Einstellungen zu ermitteln, dass ich möglichst die Fotos aus der Kamera verwenden kann ohne viel Bildbearbeitung. Es ging mir dabei auch um die Frage, ob ich mir noch das EF-M 55-200 zulege. Ich bin damit gescheitert. Nachts und bei trübem Wetter eine einzige Katastrophe. da ich bösartiger Weise den 60 m gegenüberliegenden Neubau, der dummerweise eine gerade Kante am Dach hat, fotografierte, ist mir aufgefallen, dass die Kamera die tonnen und kissenförmigen Verzeichnungen des Canoneigenen Kitobjektivs EF-M 18-55 nicht korrigiert. Und CAs, die offiziell korrigiert werden, bestanden ebenfalls noch. Da damals die Korrekturen von Verzeichnungen technisch schon Standard waren, bin ich doch etwas verwundert. Wollte Canon Strom sparen? Den brauche ich aber nun extra, um zusätzlich zu den JPEGs noch RAWs zu fotografieren, bei denen ich dann in Digital Photo Professional die genannten Verzeichnungen korrigieren kann. Ich komme mir doch ein wenig veräppelt vor. Immerhin kostete das Kit deutlich über 700 Euro inklusive Aufstecksucher. Da erwartet man nicht solche Mängel. Als Referenz benutzte ich ein Google Pixel 5. Das Pixel ist – von der etwas geringeren Auflösung abgesehen, qualitativ haushoch überlegen. Das betrifft die Tonwerte, die Farben, das Rauschen… Weiterlesen »

...

– Die 12-MP-Hauptkamera – Man muss nicht mal zoomen, weil sogar die Crops noch sehr gut aussehen.

das du da nicht selber lachen musst

Ich werde den Aufwand nicht mehr betreiben.

zeig doch bitte einmal deine bilder. ein einziges mal

Alfred Proksch

Hallo Sabrina

Du schreibst das alles seine Zeit hat. Richtig! Die Verarbeitungsalgorithmen der Smartphone Programmierer sind erste Klasse! Besonders wer genau hinsieht freut sich darüber.

Ein Anlageberater der regelmäßig nach Liechtenstein oder in die Schweiz reist macht das in seinem Oldtimer, das Smartphone bleibt zu Hause! Das liegt daran das alles seine Zeit hat.

Manches mal möchte ich gerne einer bestimmten Gruppe zugehörig sein. Leider gelingt mir das nicht. Wahrscheinlich liegt es daran das ich deren Denkweise nicht nachvollziehen kann. Was ich auch mache, die lassen sich von meinen Gedankengängen nicht überzeugen obwohl sie die einzig richtigen sind.

In diesem Sinn viel Spaß mit Deinen Smartphone Bildern.

Frank

Hallo Alfred,

ja, die Verarbeitungslogarithmen der Smartphone-Programmierer sind schon gut, und werden immer besser. Das steht doch aber gar nicht zur Debatte.
Es geht doch vielmehr darum, wo die Fotografie ihren Ursprüngen noch treu bleibt, und wo die Fotos aus der Kamera nur noch so aussehen, wie ein Programmierer sich vorstellt, daß sie aussehen müßten. Die Korrektur einer Unter- oder Überbelichtung kann ein Algorithmus von mir aus noch standardisiert übernehmen. Nicht aber da, wo es um die Korrektur von Tiefenschärfe geht. Da ist der erfahrene Fotograf einfach besser, wenn er über das entsprechende Werkzeug und die Kenntnisse verfügt.
Und auch bei Farbnuancierungen würde ich die Entscheidung selbst treffen wollen.

Mit Sicherheit werden schon in Kürze die ersten Kameras mit KI in Vollausstattungen auf den Markt kommen. Dann wird auch Sabrina endlich ihre Kamera kaufen können, die ihr die Arbeit ganz abnimmt. Aber dann sehen die Fotos
von Alfred und Sabrina von den gleichen Objekten eben auch vollkommen gleich aus. Individualität in der Fotografie wird somit verschwinden. Und das fände ich schade.

Sabrina

Eine Kamera muss das Original so realitätsnah wie möglich abbilden. Verfälschen kann man nachträglich immer noch – auch bei Smartphones.

Maratony

Prinzipiell sind Handys gut, der Vergleich mit einer Kamera ist angemessen. Allerdings eine Kamera aus dem Jahr 2015 mit einem Handy aus dem Jahr 2020 zu vergleichen und die Ergebnisse dann auf den kompletten Markt zu übertragen ist mehr als unzureichend!

Sabrina

Ich habe nur die EOS M3 mit zwei Flachknipsen verglichen und die Ergebnisse dargestellt. Und muss leider sagen, dass da Mängel vorliegen, die schon zu der Zeit, als die Kamera auf den Markt kam, nicht mehr akzeptabel waren. Es gab damals schon lange bessere Bildverarbeitungsprogramme in Kameras. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass diese Mängel bei dem aufgerufenen Preis nicht zu erwarten waren. Ich fühle mich betrogen. Da kaufe ich nicht eine andere Systemkamera um mich dann erneut mit unzulänglicher Qualität verarschen zu lassen. Dort, wo Bilder aus den auch so tollen (insbesondere Kleinbild-) Kameras veröffentlicht werden, handelt es sich auch bei den allerneuesten Kameras nur um Durchschnittskost. Den hochgelobten Qualitätsvorsprung gibt es bestenfalls bei der Auflösung, den man aber bei großer Schärfentiefe nicht mehr aufrechterhalten kann, weil die Auflösung dann durch Beugung schlicht zusammenbricht, weil sich Welllen mit gegenpoliger Amplitude auslöschen. Aber das ist nicht der Kern des Problems. Der Kern ist ungenügende Qualität direkt aus der Kamera bei extrem überzogenen Preisen. Schaut man sich die Bilder aus den Superkameras an, man schaue mal nur auf den Blog des Herrn Sch..acher, dann bleibt von der ach so tollen überlegenen Bildqualität nichts mehr übrig. Genauso grottige Tonwerte und Probleme in… Weiterlesen »

Maratony

Das ist wahrlich alles negativ.
Ich sehe es irgendwie anders, weil ich zufrieden bin mit meinen Bildern. Ich denke so geht es vielen. Vielleicht sehe ich noch nicht dass was Sie sehen oder aber ein Perspektivwechsel Ihrer Seits wäre hilfreich. Ich denke in der Fotografie hat sich vieles getan. Ich bin bei Fujifilm sehr zufrieden. Liegt aber auch daran, dass sie oft konträr sind zu Canon. Da kann ich in vielen Modellen mit dem gleichen Sensor arbeiten ohne Qualitätsverluste zu haben. Eine M3 käme für mich prinzipiell nicht in Frage. Allerdings auch nicht das SP. Das ist mir zu wenig Fotografie und zu viel Software. Im Bild sieht man es nicht zwangsläufig, das bestätigt mir mein Huawei P30 bei gutem Licht immer wieder. Aber ich greife dennoch lieber zur Kamera.
Grüße

Joachim

Vielleicht liegt es auch am Bildschirm. Da nützt der beste Sensor nicht, wenn der Bildschirm mies ist. Zum Vergleich gehört mehr; z.B. Aufnahmen mit dem Siemensstern oder Testtafeln.
Gibt man die Bilder zum Bilderdienst, werden die sowieso weiter aufgehübscht. Das subjektiv festmachen geht objektiv meist in die Hose.

Sabrina

Das sehe ich auch so. Allerdings habe ich erfahren müssen, dass man sich von Graukarten nicht zu viel versprechen darf. Da liegt der Weißabgleich auch oft etwas daneben.Ein Eizo ist es nicht. Aber man kann immerhin sRGB einstellen.

Stefan-Do

Klar kann man vergleichen, dazu sind Vergleiche da. Andererseits, du sprichst von Mängeln, die schon 2015, als die Kamera auf den Markt kam, vorhanden waren. Du hast sie aber trotzdem gekauft, und jetzt, sechs Jahre später, fühlst du dich betrogen? Es fällt mir schwer, das nachzuvollziehen.

Du kannst auch gerne mir dem Smartphone fotografieren, wenn dir das lieber ist. Immerhin, über 99% alle Fotografen machen das. 2020 wurden gerade mal 8,9 Mio. Kameras gekauft (mit Spiegel, ohne Spiegel, Kompakt), aber 1,4 oder 1,5 Milliarden Smartphones. Als Smartphone-Fan bist du aber evtl. im falschen Forum. Hier versammeln sich die Anhänger einer schwindenden Tradition, der Kameras ohne Telefonanschluss.

Alfred Proksch

Canon rechnet mit einer weiter sinkenden Stückzahl über den gesamten „Fuhrpark“ digitaler Kameras. Weltweit sagt die Prognose nur noch 5,8 Mio an Stückzahlen voraus.

Da gilt es den eigenen Anteil am Kuchen durch Innovationen, Gewinnoptimierung und mit neuartigen Produkten zu sichern.

Da ist das Durchstecken einer „Zeichnung“ wichtig um die Kundenreaktion zu testen. Um uns Altkunden geht es dabei nicht. Der veränderte Foto/Video Gebrauch jüngerer Anwender steht auf dem Prüfstand. Wird APS-C als Videomaschine angenommen?

Mal sehen was aus der Idee schlussendlich wird!

Stefan-Do

»Weltweit sagt die Prognose nur noch 5,8 Mio an Stückzahlen voraus.«

Welche Prognose soll das denn sein? 2020 waren es 8,9 Mio.(Kameras ohne Telefon). Das sagt CIPA. Nur die mit Wechselobjektiven (mit oder ohne Spiegel) gerechnet waren es 5,3 Mio. 5,8 Mio. im Jahr 2021 wäre entweder ein weiterer Rückgang um 40%, ausgehend von den 8,9 Mio. oder ein Anstieg von 9%, ausgehend von den 5,3 Mio. Beides halte ich für unrealistisch. Canon z.B. prognostiziert einen weiteren Rückgang von 3 Prozent (und sich selbst ein Stückzahlwachstum von +3%).

Canon hat die Philosophie, alle neuen Ideen direkt zum Patent anzumelden. Ich erinnere mich an die fantasievollsten Patente im Vorfeld der neuen R-Serie Ende 2017, Anfang 2018. Einige der Patente hatten wilde Spekulationen und heiße Diskussionen ausgelöst, aber nichts davon wurde Realität.

Ein Patent als Test der Kundenreaktion? Wäre möglich, halte ich aber nicht für wahrscheinlich. In den Gerüchteforen treiben sich doch nur die alten Hardcore-Fotografen herum. Jüngere Anwender, Neukunden müsste man imho anders ansprechen als mit einer technischen Zeichnung ohne Erläuterung dazu.

Sabrina

Zitat:
“2020 wurden gerade mal 8,9 Mio. Kameras gekauft”
Gerade mal – ich bitte Sie! Das sind sehr viele Kameras. Wir sind ja immerhin in der Zeit, wo faktisch nur noch Ersatzbeschaffungen getätigt werden. Und wieviel % der Bevölkerung kommt denn überhaupt als Kunden in Frage?
Ich denke, dass das schon immer noch sehr viele Kameras sind.

Zitat:
“Als Smartphone-Fan bist du aber evtl. im falschen Forum.”

Wie kommen Sie denn auf die Idee, ich sei “Smartphone-Fan”? Es geht um die Frage, welche Kamera erfüllt den Zweck am besten. Wem es ernst ist mit der Fotografie, der schließt nicht von vornherein Kameras aus, weil die ja Böse sind.

Rüdiger

Naja umgekehrt habe ich auch Tage damit verbracht, die RAW Dateien aus dem “Fotowunder” Huawei P30 Pro gescheit bearbeiten zu können. Beim Samsung S7 war das super, Foto im Pro Modus machen, teilen mit LRM, anpassen nach Wunsch, fertig. Ich gehe mittlerweile aber davon aus, dass Samsung seine RAW Dateien schon vor-angepasst hat. LRM korrigiert nämlich keine Vignette und die ist beim P30 Pro richtig extrem im Haupt- und WW-Objektiv. Die Ränder sind nicht nur böse abgedunkelt, sondern haben dabei auch einen sichtbaren Grünstich. Spätestens hier ist der Nachbearbeitungsaufwand so hoch, dass sich das fürs Handy nicht mehr lohnt. Theoretisch kann ich das mit Affinity Photo und meinem selbst erstellten Lensfun-Profil machen, aber die Ergebnisse sind nach all der Bearbeitung trotzdem schlecht. Außerdem kommt Affinity mit Huaweis RYYB Sensor nicht gut zurecht, so dass der grün/violett Slider nicht ausreicht und ich bin mir auch nicht sicher, ob die Farben ohne Anpassungen im Raw Konverter überhaupt passen können. Ums richtig zu machen, müsste ich also in Lightroom und Photoshop auf dem Desktop investieren, was sich aber dafür nicht wirklich lohnt. Also nehme ich das was mir das Handy liefert. Ist dann halt durchwachsen – z. Bsp. im Portrait Modus ist das… Weiterlesen »

Sabrina

Zitat:
“Naja umgekehrt habe ich auch Tage damit verbracht, die RAW Dateien aus dem “Fotowunder” Huawei P30 Pro gescheit bearbeiten zu können.”

Sie versuchen, manuell besser zu sein als die ausgefeilten Algorithmen der Bildbearbeitung der Kameras.
Das kann nur scheitern. So müssten Sie schon zum Beispiel mehrere RAW-Bilder übereinanderlegen, um damit das Rauschen zu reduzieren. Dann müssten Sie HDR-Technologien einsetzen. Sie müssten einzelne Helligkeitsbereiche separat bearbeiten und dann das zu einem Gesamtbild kombinieren. Im Grunde müssten Sie mit der Bildbearbeitung schon beim Auslesen des Sensors anfangen.

Bei den Systemkameras gibt es diese hochwertige Bildbearbeitung nicht. Diese absolute Rückständigkeit der Systemkameras ist es, was Ihnen noch Spielraum lässt, was zu verbessern.

Rüdiger

Mein Ziel war, das Bild mit möglichst großen Reserven nachbearbeiten zu können. Beim Weißabgleich, Farben und Kontrast gibt es an der Stelle eigentlich nur persönlichen Geschmack – was ich gut finde, muss ja nicht wirklich “besser” sein. Umgekehrt finde ich die Farben beim Huawei, wie schon geschrieben, oft daneben.
Rauschreduzierung, HDR und Hintergrundunschärfe beherrscht das Handy dagegen so gut, dass ich jetzt auf RAW verzichte und die JPGs anpasse. Am Ende ist das Ergebnis tatsächlich besser, als die RAW Dateien zu nutzen.

So gesehen könnten die Systemkamerahersteller tatsächlich mit gleicher Technik arbeiten und “vorverarbeitete” RAWs abspeichern, die bei Bedarf noch gut angepasst werden können.

Sabrina

“Umgekehrt finde ich die Farben beim Huawei, wie schon geschrieben, oft daneben.”
Ist mir auch aufgefallen. Deswegen habe ich davon Abstand genommen. Auch sind Bildbereiche mit feiner Textur glattgebügelt, jedenfalls in Bereichen mit weniger Licht.

“So gesehen könnten die Systemkamerahersteller tatsächlich mit gleicher Technik arbeiten und “vorverarbeitete” RAWs abspeichern, die bei Bedarf noch gut angepasst werden können.”

Die können dem Kunden ja auch die Wahl überlassen. Die bieten ja meist auch eine Automatik, die aber nicht das leistet, was manche Flachknipsen schaffen bei wirklich kleinen Sensoren.

Ich bin der Auffassung, dass da schon OK ist, wenn man die manuellen Einstellungen hat. Die nutz(t)e ich ja fast ausschließlich, aber vor allem weil die Automatik nicht so richtig das lieferte, was ich haben wollte. Aber im Bereich der Automatik(en) sollte man nachlegen.

Ich hatte übrigens auch mal ein Smartphone RAA runtergeladen von irgend so einer Testseite. Mit Lightroom konnte ich da nicht viel erreichen.

Sabrina

Was Canon nun mit dem EOS M System macht, weiß ich nicht. Ich will noch mal was in Richtung Systemkamera-Anbieter los werden: Wie sah denn die Entwicklung in den letzten 8 Jahren aus? Schlechte Bildqualität ist jetzt ebenfalls in 24 Mpx verfügbar Das Versagen des Autofokus Nachts kann jetzt auch bei 24 Mpx genossen werden Das neue Objektiv, dass Ihnen noch mehr Aufläsung in schlechter Bildqualität bietet der IBIS der schlechte Bildqualität jetzt bis 1 Sekunde aus der Hand ermöglicht Die Kameras sind jetzt noch besser vor bösen Drittanbieter-Akkus geschützt. Der Schutz vor Objektivdaten von Fremdherstellern wird erfolgreich auch mit 24 Mpx fortgeführt. Die Nichtverwendung von Gyroskopdaten zur Korrektur von Hoizont und stürzenden Linien kann jetzt auch in 24 Mpx genossen werden. Da Sie als Fotokunde ja sonst nichts zu tun haben, lassen wir Sie das zeitaufwändig per Hand machen. Und der Clou – das alles kann man jetzt mit viel höherer Serienbildrate bekommen. Und Einen drauf: Die Serienbildrate wird durch den internen Speicher ausgebremst. Damit die Kamera durch den zu dürftigen Speicher nicht ausgebremst wird, Darf man sich eine schnellere Speicherkarte neu anschaffen. Dann noch speziell bei der EOS M3, da werden noch nicht mal die tonnen- und kissenförmigen… Weiterlesen »

J.Friedrich

Sabrina, ich äusserte mich ja sehr oft wohlwollend zu Deinen Beiträgen, auch hier mind. 90% zutreffend und richtig, sowie sachlich-fachlich korrekt….somit kein “Aaaaber”, sondern eine Ergänzung…die Bildqualität eines FF-Sensors in Kombi mit entsprechenden Optiken lässt sich mit einem Bruchteil der SP-Fläche nicht erreichen, das weisst Du auch! Software hin oder her…

Aufgemerkt: 5-8 Millionen verkaufte Bodies vs. > 1,2 Milliarden Smartphones in 2020ff. …das bedeutet die Innovationskraft und F&Entwicklungsleistung wird ganz klar in die “smarten Cam-Phone Technologien” gepusht.

Ich gebe Dir Recht und kann verstehen was Du (und ich) fordern würden…aber “wir” bekommen nur noch die adaptierten Abfallentwicklungen zeitversetz um etwa 3-5 Handy-generationen…macht betriebswirtschaftlich sicher Sinn, ist halt für uns frustrierend…

Sabrina

“die Bildqualität eines FF-Sensors in Kombi mit entsprechenden Optiken lässt sich mit einem Bruchteil der SP-Fläche nicht erreichen, das weisst Du auch! Software hin oder her…”

Das ist ein Irrtum. Der kleinere Sensor macht innerhalb kürzester Zeit mehrere Aufnahmen und sammelt letztlich genauso viel Licht oder sogar mehr, wenn es beispielsweise nachts notwendig ist.
Andernfalls könnte man die Smartphone-Qualität vergessen.

Frank

Das, was der Sensor eines Smartphones an Informationen an die Elektronik vermittelt dürfte im Vergleich zum größeren Sensor einer Kamera schon sehr unterschiedlich sein. Alles, was danach passiert sind keine Originalinformationen des Fotosensors mehr, sondern hinterlegte Algorithmen des Herstellers.
Das mag man gut finden, oder auch nicht.

Was hätte der Anbieter der 3000.- Euro teuren Systemkamera denn noch als Verkaufsargument anzubieten, wenn er die Logarithmen der Smartphones nur nachahmt?
Das Original eines Gemäldes mag einen Preis haben, den der Laie für überzogen hält. Die Kopie wird vom Laien vielleicht nicht mal mehr erkannt. Dennoch handelt es sich um ein Original von großem Wert. Das weiß auch der Laie, sonst ginge er achtlos am Original verbei.

Sabrina

Zitat:
“Alles, was danach passiert sind keine Originalinformationen des Fotosensors mehr, sondern hinterlegte Algorithmen des Herstellers.”

Das ist bei den RAWs aus den Systemkameras nicht anders. Das sind auch nur die Ergebnisse der Verarbeitung der Daten aus der Kamera.

“Was hätte der Anbieter der 3000.- Euro teuren Systemkamera denn noch als Verkaufsargument anzubieten, wenn er die Logarithmen der Smartphones nur nachahmt?”

Systemkameras haben doch in der Regel neben den manuellen Moden auch einen Automatikmodus. Nur ist der eben grottenschlecht. Machen Sie doch mal Freihandaufnahmen nachts an beleuchteten Sehenswürdigkeiten! Wo ist da die herkömmliche Kamera besser als ein Samsung Galaxy Flaggenschiff?

Mir geht es nichg um Smartphone oder Systemkamera oder Bridgekamera, sondern darum, welche die für meine Zwecke beste Qualität innerhalb des Budgets liefert. Da kann ich nicht eine Kategorie Kameras ausschließen.

Eine 3000,- Euro teure Systemkamera kauft sich bestimmt niemand, der schon mal mit einem aktuellen Pixel fotografiert hat, sofern ihm nicht Dinge wichtig sind, die das Smarte nicht kann. Aber 3000 Euro sind selbst da völlig an der Realität vorbei. 400 Euro ohne Objektive – darüber könnte man reden.