Canon Kameras

2021 wohl das letzte Jahr der Canon EOS M Reihe

Quellen bestätigen, dass 2021 das letzte Jahr der Canon EOS M Reihe werden soll. Stattdessen soll es APS-C-Kameras mit RF-Bajonett geben.

Keine neuen Canon EOS M Kameras mehr?

In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Gerüchte und Hinweise, dass Canon ab 2021 keine neuen EOS M Kameras mehr auf den Markt bringen möchte. Canon ist derzeit der einzige Hersteller, der Kameras mit drei verschiedenen Bajonetten im Angebot hat. In Zeiten von rückläufigen Verkaufszahlen und einem allgemein schrumpfenden Kameramarkt wäre es grundsätzlich also nachvollziehbar, wenn sich Canon nur noch auf zwei verschiedene Anschlüsse konzentrieren wollen würde.

Quellen bestätigen die Gerüchte

Nach den Gerüchten in den letzten Monaten haben sich nun erneut zwei Quellen zu Wort gemeldet, die beide bestätigen, dass 2021 das letzte Jahr der Canon EOS M Reihe werden wird. Die im Oktober 2020 vorgestellt Canon EOS M50 Mark II soll noch eine Art Lückenfüller gewesen sein, im Jahr 2021 möchte Canon die Produktion nun aber angeblich umstellen und stattdessen auf APS-C-Kameras mit RF-Bajonett setzen.

Zu einer APS-C-Kamera mit RF-Bajonett gibt es ebenfalls seit einiger Zeit Gerüchte, die beiden Quellen sprechen allerdings erstmals davon, dass mehrere RF-Kameras mit APS-C-Sensor geplant sind. Das deutet darauf hin, dass Canon sowohl günstige als auch teure Modelle mit RF-Anschluss anbieten möchte.

Spezielle RF-S Objektive soll es den Quellen zufolge nicht geben. Das Design von zukünftigen RF-Objektiven soll angeblich aber so ausgelegt sein, dass man auch den Ansprüchen von APS-C-Fotografen gerecht wird. Trotzdem, zumindest ein RF-S Kit-Objektiv, ein Weitwinkelobjektiv und vielleicht noch ein oder zwei weitere Brennweiten würden einer APS-C-Kamera innerhalb des RF-Systems sicherlich nicht schaden.

Meine persönlich Einschätzung

In den letzten Monaten gab es zu viele Hinweise auf das Ende der EOS M Reihe, als dass man sie noch ignorieren könnte. Wo so viel Rauch ist, ist am Ende meistens auch Feuer. Theoretisch wäre es nach wie vor denkbar, dass Canon das EOS M System für Einsteiger weiterlaufen lässt, alle paar Jahre mal ein bisschen Modellpflege betreibt und lediglich die teuren APS-C-Kameras mit RF-Bajonett anbietet. Diese Möglichkeit würde ich noch nicht ausschließen. Trotzdem sagen die Quellen etwas anderes. Zudem war Canon in den letzten Monaten in Bezug auf die spiegellosen Vollformatkameras extrem konsequent. Das spricht ebenfalls dafür, dass sie sich zu 100 Prozent auf das RF-Bajonett konzentrieren und keine Ressourcen mehr an die EOS M Kameras verschwenden möchten.

Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte rund um die EOS M Kameras in den nächsten Monaten weiterentwickeln wird.

Quelle: Canonrumors

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Norbert L.

Ich verstehe nicht warum das Foto zu diesem Artikel die EOS R zeigt, hat mit der M-Serie jetzt nichts zu tun, oder?
Gruß Norbert

...

Dann kneif ganz ganz ganz dolle deine Augen zu und Versuch dir vorzustellen, dass die R das M bajonett ablösen soll. Dann hauts wieder hin mit dem „Beispielfoto“

Norbert L.

Selbst mit ganz doll zugekniffenen Augen finde ich es komisch wenn man von “Äpfel” spricht und “Birnen” als Beispielfoto bringt. Das RF-Bajonett ist gerade dabei das EF-Bajonett abzulösen. Das EF-M Bajonett ist eine andere Liga, welche ihr Dasein wegen der Kompaktheit interessant macht. Sollte Canon hier nicht weiter entwickeln, so ist das wohl der Tatsache geschuldet dass in diesem Segment Fuji, Olympus und Panasonic marktbeherrschend sind. Der Gewinn, weltweit gesehen, wäre wohl sehr niedrig. Es lohnt sich wohl einfach nicht hier viel in die Objektiventwicklung zu investieren. Bei den Entwicklungskosten der Kameragehäuse sehe ich kein Problem, da man die Technik von den Vollformat Kameras nur auf den kleineren Sensor übertragen bräuchte.

Norbert L.

Danke Mark, gefällt mir jetzt viel besser! Sehr nett von dir!

joe (Nr. 2)

Solche Probleme hätte ich gerne.

Es zeigte eine RF-Kamera, welche zukünftig die M-Kamera ablöst. Nicht mehr, nicht weniger.

Norbert L.

Ja, ich habe dieses Problem weil es in den Artikeln hier schon öfter vorgekommen ist. Ich schätze diese Seite hier sehr und wünsche mir einfach mehr Genauigkeit in einer Welt die immer oberflächlicher zu werden scheint. Wie oben schon erwähnt ist das EF-M Bajonett einfach eine andere Liga und das RF-Bajonett löst höchstens das EF-Bajonett ab.

Mirko

wenn man überlegt das sich der kleine Hersteller Leica eine
S Serie
SL Serie
M Serie
CL Serie
leisten kann, wobei nicht jedes Modell aussieht wie das andere heißt, finde ich …..naja lassen wir das ????

Ingo

Hi Mirko,
darüber wundere ich mich allerdings auch.
Bei Leica ist es nur so, daß sie über die Modellvielfalt ihren Marktanteil absichern wollen, so viele Kameras pro Serie werden sie nicht verkaufen.
Canon ist so groß, wenn die mit weniger Bajonetten arbeiten, laufen die Fotografen doch trotzdem zu Canon, dann eben R-APS-C.
Selbst als Nikon die erste Vollformat-Profikamera auf den Markt gebracht hatten und eine Reihe von Profis zu Nikon gewechselt hatten, sind viele wieder zu Canon gewechselt bei der ersten Canon Vollformat Profikamera.
Auch als es hieß, daß der Canon-Sensor ein- bis zwei Generationen hinter den Sony-Sensoren hinterherlief wurde Canon gekauft.
Das hat sich ja offensichtlich erst mit den R-Modellen geändert.
Jedenfalls werden die bisherigen Käufer, die eine Canon M mit einer kleinen Gewinnmarge und wohl auch nicht den Ambitionen, später auf teuerere R-Objektive upzugraden, ziemlich sicher mit R-APS-C weiterfotografieren, alleine schon, weil das zukunftssicher ist.
Canon verliert vermutlich wenige Kunden, gewinnt aber R-Käufer mit der Option auf späteres Vollformat dazu und muß nicht noch für ein weiteres Bajonett produzieren. Ist doch eigentlich nachvollziehbar, das sich Canon dann auf ein Bajonett konzentriert.

Mirko

Ingo,
alles richtig was Du schreibst nur für MICH wird es dadurch nicht interessanter sondern langweiliger. Irgendwo wurden mal die Herstellungskosten von Kameras aufgeschlüsselt, ich glaube es waren 300€ was die Herstellung einer 1000€ DSLM kostet (inklusive Entwicklung) da muß man als Verbraucher nicht weinen wenn die 2000€ teure Kamera nach kurzer Zeit für 1.400 € im Laden steht denn die Hersteller verdienen trotzdem noch daran da sie uns vorher schon verarschen. Die M Klasse hatte sich wohl gut verkauft und von daher tritt Unverständnis bei mir auf, die Aussagen „wenn Sie mal auf Vollformat wechseln“ ist doch ein alter Schuh den ich schon 2006 vom Nikon Händler hörte.
Wenn ich sehe wie viele mit einer Canon M und manuellen Objektiven rumlaufen da bezweifle ich die geniale Idee dann sollte es Canon so machen wie Fuji mit der XA bzw XTxxx Serie, nämlich komplett auslagern (weiß jetzt nicht wie die Firma von Sanyo heißt welche die Fujis Entwickelt & Herstellt nach Vorgaben)

Thorsten

Da alle Hersteller mit der Kamerasparte momentan Verluste schreiben, in einem stark rückläufigen Markt, kann keine Rede davon sein, das sie uns verarschen.
Es gibt eben auf dem Markt deutliche Überkapazitäten und das senkt die Preise in einer Marktwirtschft.
Aus Herstellersicht ist es besser eine Kamera für 1400€ zu verkaufen, obwohl die Gesamtkosten höher sind, als keine Kamera zu verkaufen, da der Kunde sie bei der günstigeren Konkurrenz kauft. Man macht dann trotzdem weniger Verluste als wenn die Geräte die Lager verstopfen (Lagerhaltung ist teuer) oder man Mitarbeiter entlassen muß, weil die Produktion gestoppt werden muß.
Die kleinen Hersteller ringen ums Überleben, die Großen Konzerne überlegen sich, ob ein Fortbestand der Verlustsparte dauerhaft Sinn macht, sprich irgendwann wieder Gewinne zu erziehlen sind, in einem weiterhin schrumpfenden Markt.
Siehe Olympus…

Mirko

Thorsten,
Überkapazitäten…und trotzdem donnern sie uns am laufenden Band mit neuen Modellen zu obwohl die große Masse diese nicht mehr kauft. Wenn eine Serie nicht richtig zum Ziel führt wird diese wieder eingestellt (egal welche Branche) nur soll sich die M Serie gut verkauft haben aber für Canon ist es natürlich vom Vorteil seine APS-C Modelle in ein R Gehäuse zu packen. Wäre für Canon vielleicht auch zu riskant wenn zB eine R in den Regalen stehen bleibt und sich eine M weiterhin gut verkaufen würde. Bisher sind es auch nur Gerüchte und die Kunden bestehen nicht nur aus Photografix Lesern wo einige stets am Limit fotografieren ????

Thorsten

Neue Modelle, eben deswegen, um sich von der Konkurrenz abzuheben und den eigenen Marktanteil zu erhöhen. Dadurch werden ja nicht mehr Geräte produziert.
Die bei Canon werden sich auch etwas dabei gedacht haben. Wirtschaftsunternehmen betreiben Marktforschung. Und Produkte mit guten Zukunftsaussichten werden natürlich nicht eingestellt, ergo….
Ich empfehle ein paar Semester Wirtschaft..

Mirko

danke für deine Empfehlung ????

ccc

“Bisher sind es auch nur Gerüchte und die Kunden bestehen nicht nur aus Photografix Lesern wo einige stets am Limit fotografieren”

Wie wahr! ????

Clemens Scholz

Das einige Fotografen mit manuellen Objektiven an einer DSLM arbeiten, kann doch nicht erstaunen. Bei vielen Genres kann man doch gut auf den Autofokus verzichten und die Scharfeinstellmöglichkeiten mittels Lupe erlauben ein problemloses Scharfeinstellen. Bei meinem langen Fuji-Makroobjektiv muss ich sogar häufiger mal mit manueller Einstellung arbeiten, weil die Genauigkeit dann höher ist als bei meiner Fuji-Kamera der vorletzten Generation. Für mich ist es deshalb eben nur schwer nachvollziehbar, dass Fuji und andere Hersteller völlig diesen Markt Drittanbietern überlassen oder der Firma Leica, denn der Prozentsatz der “Genießerphotographen” dürfte sich bei der Entwicklung des Fotomarktes tendenziell erhöhen. Außerdem ist der Bau eines kompakten Objektives leichter, wenn nur ein Schneckengang und keine AF-Motoren eingebaut werden müssen, man denke nur an bestimmte Carl Zeiss und Cosina-Objektive.

Benny

Also soll die spiegellose Apsc der EOS M eingestellt werden, aber die DSLR mit Apsc weiter bedient werden?

Dann aber wieder spiegellose nur dieses Mal mit R Bajonett?

Alfred Proksch

Finde ich schon wegen den kleineren schnuckeligen M Objektive zwar schade, aber die Rechenkünstler haben wieder einmal gesiegt.

@Benny die schöne neue EOS 90D, 850D und die preiswerte 250D werden so lange bleiben wie es noch ältere EF und Efs Objektive gibt. Also keine Panik, das läuft noch einige Jahre. Das einzige Manko ist der gute optische Sucher! Sonst ist die Technik auf der Höhe der Zeit.

Mir ist es ehrlich gesagt egal, gut das ich schon länger die Marke gewechselt habe. Hätte Canon statt des M-Systems als Spitzenmodell eine Mittelformat gebaut sähe das anders aus. Können würden die das.

So kommt der 24,1 Megapixel Dual Pixel CMOS APS-C-Sensor mit verbessertem Dual Pixel Autofokus in ein leicht modifiziertes RF Gehäuse, dazu ein unförmiges lichtschwaches Kit Objektiv und fertig. Nikon hat es vorgemacht. Leider wird das nicht den erhofften Erfolg bringen.

J.Friedrich

Hallo, ich habe ja geschworen, dass ich “Looser” genannt werden soll, wenn das M-System eingestellt wird, ich kann es mir immer noch nicht vorstellen, aber der Tag rückt scheinbar näher…aber zum Kommentar: Hoffnung wäre doch wohl gleich den 32MP APS-C Sensor der M6ii/90D reinzunehmen, das wäre doch was, dann noch als Sony-Alpha7c Pendant eine Variante RF-APS-32MP-M6iii-Style mit optionalem 0-90 Aufsatzsucher…das wäre dann schon wieder eine echt tolle Erweiterung der Reihe…RF 100-500mm (160-800mm) an einer RF-M6iii-Winkelsucher-Variante mit 32MP und entspanntem Winkelsuchereinblick wäre bestimmt für die Ornithologen/Tierbeobachter nicht uninteressant…oder mit dem RF 1,8er 50mm STM wird eine superschlanke-kompakte Porträtgeschichte für günstige € 1000,– draus.

Ingo

Das war doch schonmal Thema hier?
Ich denke nach wie vor daß Mark völlig recht hat. Canon wird sich sicher nicht weiter verzetteln in verschiedenen Bajonetten.
Sicher werden viele M-Fotografen dann auf das R-Bajonett wechseln.
Ist irgendwie auch logisch, da würde dann auch der weitere Aufstieg zum Vollformat ziemlich leicht gemacht werden, wenn es nur Vollformat Objektive gibt.

Martin Berding

Die M wurde wegen ihrer “Leichtigkeit” genommen, der Preis spielt auch eine Rolle. Die R ist nur dann leicht, wenn ein Weitwinkel angesetzt wird. Die M Kunden werden wohl letztendlich zu Fuji und MFT abwandern. Momentan sind fast alle im VF Fieber, es wird nur eben vergessen, dass unter 2500,-€ bei VF wenig läuft. Auch eine Sony A7/2 ändert daran nichts, die Dinger werden schon seit Jahren abverkauft und sind als Neugerät ca. 4 Jahre alt, deshalb billig.

hugolino

Ein Teil der M-Kundschaft wird abwandern, aber sicherlich nicht alle. dafür gewinnt mit einer RF- Aps Kunden, für die das EF-M System absolut uninteressant ist. Für mich z.B. ist die Bedienbarkeit einer der Ms ein Graus, und der Großteil der EF-m Objektive wirkt auf mich zusätzlich abschreckend. Eine R7 oder R90 die etwas größer sind, könnten dagegen je nach Ausstattung interessant sein. Die M50 MK II ist ein derart schwaches update. Das es mich nicht wundern würde. Wenn Canon auch APSC auf den RF mount umstellt

lichtbetrieb

Ich finde die Entscheidung richtig schlecht. Die M50 ist meiner Meinung eine absolut geniale Kamera und z.b. mit dem 22f2 super kompakt. Ich habe mich zwar auf meine R als Reise Kamera eingeschossen, dennoch nutze ich meine M50 regelmäßig, wenn es nur eine Kamera für die Jackentasche sein soll. Ein Upgrade auf ein neues Modell hätte mein Interesse gehabt.
Eine R APS-C halte ich für unattraktiv und Bauernfängerei. Ähnlich wie die Z50, gibt vielleicht auf dem Papier eine gute Kamera, aber ohne interessante Objektive. Nagut, man kann gut adaptieren, aber dann war’s das mit kompakt und das will ich doch bei APS-C.

joe

Du hast absolut Recht. Die sollten lieber die Kompaktkameras einstellen. Ich würde das M Bajonett für Dritthersteller öffnen und dieses kompakte M-System weiter bedienen.

ccc

Das wäre ein nahezu genialer Schachzug, würde sogar Fuji und Sony tlw das Wasser abgraben.
Aber so ticken die Canonmanager wahrscheinlich NICHT.

Eine weitere Idee wäre eine EOS M “3.0”, also mit moderner Software inkl. seehr unkomplizierter social Media Integration, zusätzlicher Coldshoe, 4K Video, aber ohne Vernachlässigung der Fotofunktionen, inkl AF auf EOS R Niveau. Das sollten sie eigentlich nach Entwicklung der 90D, R5/6, M6II etc recht leicht aus dem Ärmel schütteln können – ohne hohe Entwicklungskosten. Ministativ “gratis” dazu, und das Ding verkauft sich wie eine M50 – also saugut.

Mirko

auch wenn ich nicht mit Canon fotografiere so teile ich Deine Meinung, zumindest hatte mal Zeiss den Arsch in der Hose ein „neues“ Konzept vorzustellen (auch wenn diese mich optisch nicht anspricht)
Nun dürfen scheinbar zukünftige Canon „Halbformat Kunden“ wieder mit RF Vollformat Linsen rumlaufen, Hausfrau „Linda“ wird sich freuen …

joe

…nun dürfen scheinbar zukünftige Canon „Halbformat Kunden“ wieder mit RF Vollformat Linsen rumlaufen, Hausfrau „Linda“ wird sich freuen …
Durch diesen “Schachzug” Canons sichert sich Fuji einen weiteren Happen am APS-C Geschäft. Alle die es klein und leicht wollen gehen dann zu Fuji!
Ich persönlich finde es aber dennoch besser nur eine Objketivvariante anzubieten! Was willst du denn mit dem APS-C Objektiv machen, wenn du auf VF umsteigst?

Mirko

Joe, könnte sein aber darum geht es mir nicht. Mein Onkel war Fotograf und meine Tante hatte und hat mit ihren 72 Jahren immer was kleines dabei. Von daher finde ich es schade das diesen Kunden die Auswahl immer verkleinert wird ( egal wie der Hersteller heißt)
Meine Tante will etwas was klein, gut und einfach ist….mehr nicht aber scheinbar ist das heute zu viel verlangt. Eine M mit einfachen f 2.0 Brennweiten ist scheinbar der heutigen Liga zu lichtschwach ????

Sabrina

Das ist doch ein großer Trugschluss, dass Nutzer von kleinen Kameras potentielle Umsteiger auf Kleinbild-“Vollformat” sind.

Die Leute sehen doch, was mit moderner Software schon aus den Minisensoren der Flachknipsen rausgeholt wird. Da erwartet man nicht immer größere Klötzer, sondern dass aus den schon sehr großen APS-C-Sensoren ähnlich wie bei den Flachknipsen mehr rausgeholt wird.

Unter diesem Aspekt würde ich eher das EOS M System drastisch verbessern und Kleinbild auslaufen lassen.
Kleinbild ist doch eher ein Kommentarspalten-Format. Stückzahlmäßig ist das nicht so bedeutend.

Martin Berding

Keine Sorge, in Kürze prügeln sich die VF Anbieter um wenige Kunden. Und sie werden sehen, dass ein großer Fehler gemacht wurde.

Martin Berding

..Alle, die es klein und leicht wollen, gehen dann zu Fuji… Sie sind zumeist schon da, denn Fuji ist im Prinzip der einzige wirkliche APS-C Spezialist. Sehr gute Auswahl an Objektiven und Kameras, Preise bezahlbar. Was überall vergessen wird, ein Objektiv muss zur Sensorgröße passen. Wenn man VF Optiken für HF nimmt, ist das Ergebnis oft schlechter als wenn man das für HF gerechnete Objektiv nimmt.

Thomas Müller

Angesichts der Tatsache, dass sich die M-Kameras angeblich momentan ja immer noch gut verkaufen, hat sich Canon wohl dafür entschieden eine erfolgreiche Modellreihe abzusägen. Soweit unverständlich. Canon will aber auch APS-C mit RF-Bajonett einführen. Dass Canon nicht zwei APS-C Systeme mit doppelten Entwicklungskosten auf Dauer tragen möchte ist aber auch klar. Soweit verständlich. Canon wird somit das sehr kompakte M-System durch das RF-System mit Objektiven ersetzen, die auch fürs Vollformat geeignet und damit alles andere als kompakt sind. APS-C mit RF wird somit vermutlich nicht die gleichen Kunden ansprechen wie das M-System. Für mich ist es deshalb fraglich, ob Canons Spekulation aufgehen wird, dass man bisherige M-Kunden für RF gewinnen kann. Vermutlich werden die eher zu anderen APS-C Anbietern mit kompakten Kameras UND kompakten Objektiven wechseln.

Matthias Barth

Ich sehe das ähnlich – als ich mir vor gut einem Jahr eine M100 gekauft habe, waren die kompakten Abmessungen und der günstige Preis ausschlaggebend. Als Alternative hatte ich MFT in Betracht gezogen.
Ich bezweifle stark, dass eine “Einsteiger R” preislich in der gleichen Liga wie eine M200 sein wird. Größer und schwerer wird sie auf alle Fälle.

andi

Canon hat nie an spiegellos geglaubt. Sonst hätten die sofort einen Mount gemacht der beides kann (hat Sony ja auch geschafft). So dachten sie “für Super-Kompakt müssen wir jetzt auch mal spiegellos machen”, aber war das war alles immer nur sehr halbherzig. Sowohl bezügl. Bodys wir auch Objektiven.

Rob

Also ist das so zu verstehen, dass es dieses Jahr wahrscheinlich keine m5 mark ii oder m7 mehr geben wird?

joe

Da würde ich erst einmal abwarten ob es denn wirklich so kommt.

Andreas Eufinger

Wenn man erwähnt, dass Canon 3 Bajonette hat, sollte man nicht vergessen, dass jedes Bajonett für sich in größeren Stückzahlen verkauft wird als die meisten Konkurrenzprodukte.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es schon eine endgültige Entscheidung gibt. Wenn es APSC Kameras mit RF Bajonett gibt, wird man erst mal sehen, wie gut sich diese verkaufen.
Als das RF Bajonett vorgestellt wurde, dachte ich sofort, dass die Tage des M Bajonetts gezählt sind, dieses ist aber wohl insbesondere in Asien Marktführer.

Amar

Dass sie das M System einstellen wollen liest man ja leider schon auf etlichen Seiten. Ich persönlich bin großer Fan des M Systems und habe soeben erst auf die M6 Mark II upgedatet und liebe sie. Habe mich bewusst gegen die RP entschieden, da ich eine Kamera gerne auch nebenbei dabei habe und dafür die RP einfach zu groß ist. Da Canon auch keine EF Objektive mehr produzieren will, wären es auch noch nur zwei statt drei Bajonettes, die sie bedienen würden. Bleibt nur zu hoffen, dass 2021 noch ein paar handliche, lichtstarke Zooms und festbrennweiten wie 85mm in den Ring geworfen werden oder dass dritthersteller am Ball bleiben, ansonsten wird es wohl eines Tages zu Fuji gehen…

Ralf Wolf De Jesus

Es wäre sehr schade wen da nichts mehr kommt. Allerdings wer jetzt eine M50 oder M6 MK2 hat, der wird sich auch noch die nächsten Jahre damit bespaßen lassen können. Die Dinger werden ja nicht schlecht nur weil Canon nicht mehr neues bringt. Beim großen Roten E Markt gibt es die M50 mit Kit, Tasche und 16GB Speicherkarte gerade für € 444,- in Angebot. Es reizt mich mir sie nochmal zu kaufen und auf Halde als Ersatz für meine schon vorhandene M50 zu legen.

Robin

Sehr vernünftig.
Schließlich spart am meisten, wer nicht tausend verschiedene Angebote macht.
Und wenn, dann auf einer Plattform.
Das 36×24 winzig geht, hat Olympus zu SLR-Zeiten bewiesen.
Nachdem Canon ein Megapixelgerät bringen will – wie wäre es mit VF und APSC in einer Kamera.
Für lange Tüten Shooter bringt APSC noch den Vorteil, des verengten Bildwinkels.
Also aus 800 mach 1200.
Und noch’n Hinweis:
https://www.canonrumors.com/patent-a-canon-ilc-vlogging-camera-a-bit-like-an-osmo/

Alfred Proksch

@Robin, es werden einige Versuche in diese Richtung kommen. Danke für den Link. Die Osmo Dinger sind gar nicht mal so schlecht, es kommt auf die Kundschaft an ob es ihr ausreicht. Canon hat mit der PowerShot ZOOM bereits ein Produkt in dieser Klasse.

Ich glaube das Canon diesen neuen „Massenmarkt“ erschließen möchte. Drei Bajonette im Hobbyisten Markt sind da störend. „Friss oder stirb“ so sehe ich das. Adapter helfen in der Übergangsphase, Amateure haben nichts dagegen weil es so schön billig ist.

Der Profi Sektor wird ja ebenfalls immer kleiner. Da sind Superboliden eine vernünftige Antwort. Weil der Profi wandert sonst so wie ich freiwillig und gerne in das mittlerweile günstige Mittelformat ab. Dort bekommt er beste Bildqualität ohne „Klimmzüge“!

Stefan-Do

Weil der Profi wandert sonst so wie ich freiwillig und gerne in das mittlerweile günstige Mittelformat ab. Günstiges Mittelformat? Du meinst Fujifilm GFX? Fujifilm bietet 10 GFX-Objektive. Die kürzeste Brennweite ist 23 mm, das entspricht Kleinbild 18 mm. Das ist nicht sehr viel Bildwinkel. Die längste Brennweite ist 250 mm (190 mm KB), auch nicht sehr üppig. Das lichtstärkste Objektiv ist das 2/110 mm, das einspricht einem 1.8/85 KB. Da kannst du bei Canon M bleiben. Wenig Objektive, das bietet die Canon M-Serie auch. GFX ist ein ausgezeichnetes System für Connaisseurs, nicht für Profis. 100 MP bei der GFX hat die gleiche Pixeldichte (Pixel pro Quadratzoll) wie 61 MP der Sony a7R IV und der gleiche Sensorhersteller – Sony. Die 33 × 44 mm der Fujifilm GFX und der Hasselblad X-Systems haben Cropfaktor 1:1,27 und liegen damit viel zu nahe am Vollformat. Das wäre, als ob ein Hersteller gleichzeitig MFT und APS-C anböte. Das kannibalisiert sich gegenseitig. Anderes sieht es bei den großen Mittelformatsystemen von Hasselblad und Phase One aus. Die sind aber nicht gerade günstig. Die Phase One XF IQ4 150MP kostet 47.000 Ocken. Canon hat das Thema Mittelformat mehrmals untersucht. Angeblich sollen sie sich auch die Firma Hasselblad… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Anmerkend, Pixeldichte ist die selbe, das stimmt genau so! Weil das Ausgangsformat größer ist stehen für das selbe Detail bei gleicher Abbildungsgröße doppelt so viele einzelne Pixel zur Verfügung. Und das macht im Bild genau den gravierenden Unterschied aus.

Den Unterschied kann der Betrachter besonders in den Schattenbereichen und den Farben im Schatten gut erkennen.

Das ist bei Sachaufnahmen sogar oft störend weil feinste mit dem Auge nicht wahrnehmbare Stäubchen plötzlich sichtbar werden. Gott sei Dank hat Fuji für Porträtaufnahmen eine „Hautfunktion“ implementiert sonst würdest du den Bartstoppel von morgen heute schon sehen.

Das LAOWA 17mm f/4 ZERO-D Ultra-Weitwinkel Objektiv entspricht 13,5mm KB, das reicht mir. Aber die „Umrechnerei“ funktioniert auch anders herum! Nämlich sind 100 Megapixel auf 50 Megapixel beschnitten plötzlich gute Telebrennweiten im Vollformat Boliden Bereich!

Für mich persönlich sind und bleiben 80mm immer 80mm egal welche Sensorgrößen damit bedient werden! Was sich ändert ist der Bildausschnitt bei selber Entfernung. Die Rechnerei ist also überflüssig.

Mirko

Das 36×24 winzig geht hatte nicht nur Olympus bewiesen, meine Mamiya NC1000s ist zwar genauso Breit wie die XT3 (irgendwo musste der Film ja hin) aber sie ist wesentlich kompakter in der Höhe und tiefer ist sie auch nicht und dies trotz Spiegel und optischen Sucher.
Ja eine R6 im Gehäuse einer AE1 würde mir gefallen aber eine Kamera muß ja heute auch noch Filmen können und dies am besten in 8k und da würde man so ein kleines Gehäuse wohl zum glühen bringen.

Robin

Bei slashCAM liest sich das so:
https://www.slashcam.de/news/single/Canon–Demnaechst-Einhand-Gimbal-mit-integriertem-S-16267.html
richtig gei,l oder porno, oder pantastisch

Alfred Proksch

Filmen und zwischendrin schnell per Button einige 6K Bilder machen das sind genau die Dinge für die eilige Kundschaft. Schön stabilisiert durch Gimbal und Stabi. Das ist Vollformat in Perfektion ausgenützt. Bietet sich genau so für den Drohneneinsatz an.

Die Kameras sind nicht mehr an den Körper des Bedieners gebunden, jetzt noch perfekt an die Smartphone Technologie angepasst und schon boomt die neue Sparte!

stephen_w

Aus Kundensicht leider gar nicht erfreulich! Für die Nutzer, die mit einer RF-APS-C ein Mehr an Brennweite bekommen, ist das sicher eine Option.
Für viele, mutmaße ich mal, sind die Vorteile von APS-C aber die geringere Größe und der geringere Preis – sowohl von Body als auch von Objektiven. Hier würde eine Einstellung des M-Sytems bedeuten, dass man zwangsweise einen größeren Body aufgrund des größeren Durchmessers des RF-Mounts in Kauf nehmen müsste.
Da angeblich keine speziellen RF-APS-C-Optiken kommen sollen, muss man dann aber große (und schwere) und tendenziell teurere VF-Objektive nutzen. Klar, es gibt ein paar kleinere RF-Objektive wie das 35mm oder das 50mm. Will man aber etwas kleines, leichtes, nicht so preisintensives vor seinen RF-APS-C-Body schrauben, bliebe wieder nur eine kleine Anzahl an Objektiven, die dann in Frage kämen. Und dann wäre man kundenseitig wieder bei einem der größten Kritikpunkte am M-System: der relativ kleinen Auswahl an Objektiven.
Keine guten Aussichten…

Stefan-Do

Auf den ersten Blick ist man verblüfft. Das APS-C Segment war das Kernsegment für Canon und Nikon. Jetzt aber lassen beide Firma dieses Segment schleifen bzw. geben es mehr oder weniger auf? Es gibt in der Branche eine Mischkalkulation. Einstiegsgeräte sind oft günstig gepreist und bieten weniger Rohertrag als Top-Modelle, das findet man auch in anderen Branchen. Dazu kommt die Mischkalkulation zwischen Kamera und Objektiven. Originalobjektive sind oft teurer als die von Drittherstellern, weil damit die Aktionspreise für die Kameras ausgeglichen werden (müssen). Wenn man da berücksichtigt, sieht das einstige Kerngeschäft nicht mehr so attraktiv aus. Es gibt immer mehr Kamera-Besitzer, die eine 6 Jahre, 8 Jahre oder noch ältere APS-C Kamera haben, mit dieser immer noch zufrieden sind und keinen Bedarf für einen Neukauf sehen. Die Besitzer von Einstiegs-Kameras sind flexibel und wenig markentreu, sie orientieren sich gerne an den aktuellen Angeboten beim Elektro-Discounter. Last but not least, werden für Einstiegs-Kameras nur wenige Objektive gekauft und die noch gern vom Drittanbieter. Das war ok, solange Canon seine Dreistelligen (xx0D) in Millionen Stück in den Markt bringen konnte. aber gerade dieses Segment leidet stark unter der Smartphone-Konkurrenz und wird immer kleiner. Die einen sind mit den alten Geräten zufrieden und… Weiterlesen »

X9000

Wäre sehr schade, eine Sport Apsc mit RF ist zwar nötig. Aber eine M hat einfach seine Kompakten Vorteile die es bei RF nie geben wird.

Andreas S.

Das M-Bajonett einzustellen ist konsequent:

  • zukünftig werden immer weniger Neukunden vom Smartphone zur “richtigen” Kamera wechseln
  • für das M-System sprach bisher die Kompatibilität zu den EF/EF-S-Objektiven. Besitzer von Canons APS-C- oder VF-DSLR fanden hier eine sinnvolle Ergänzung. Wer als Canon-DSLR-Besitzer bis heute nicht auf die Canon EOS M aufmerksam wurde, wird es in Zukunft wohl auch nicht.
  • Neueinsteiger ins R-System ohne EF-Objektive werden keinen Grund sehen, zusätzlich eine M anzuschaffen. Sie könnten genausogut eine kleine Fuji, Sony oder MFT kaufen.

Für mich als M-Besitzer ist das egal. Meine M6II wird auch in Zukunft gute Fotos machen. Passende EF-M-, EF- und EF/S-Objektive habe ich genug. Auf neue M-Objektive von Canon habe ich sowieso nicht spekuliert.

Wichtiger ist mir der adäquate Ersatz meiner 7DII: Eine (APS-C) R7 mit 24 oder 32 Mpixel, IBIS, einem hochwertigem Wetterschutz und einem Monitor, der auch beim Mitziehen bei wenig Licht noch flüssige Bewegungen zeigen kann.

P.S.: Schönes (gesundes!) neues Jahr!

Martin Berding

Wie wäre’s mit einer 90d als Ersatz?

Andreas S.

Die 90D wäre kein echtes Upgrade: mit dem Umstieg von der 80D zur 90D wurde zwar die Lücke zur 7DII in mancher Hinsicht geschlossen (Staub- und Spritzwasserschutz, Geschwindigkeit, Joystick), sie bleibt aber eine (zugegeben hervorragende) Zweistellige.
Ich hatte auf die 7D Mark III gewartet, mir zwischenzeitlich die 90D angeschaut aber nicht gekauft. Da jetzt die R6 meine Hauptkamera ist, ist eine R7 die konsequente Ergänzung: gleiches Bajonett, konsequente Ausrichtung auf Sport und Wildlife, wahrscheinlich gleiches Handling und Funktionen.

Mani

Wo macht APS-C denn noch Sinn? Beim Preis und bei der kompakten Bauweise.
Der Crop bringt keinen Vorteil mehr, bei Vollformat und entsprechend höherer Auflösung
erhalte ich mit einem Ausschnitt das exakt gleiche Ergebnis. Vermutlich sogar besser,
da das Objektiv im optimalen Zentrum genutzt wird.
Was Canon und Nikon macht, ist die logische Konsequenz.
APS-C ohne großen Entwicklungsaufwand für den Einstiegsbereich mit nutzen.
Wenn ich mir eine APS-C Kamera kaufen würde, dann nur, wenn sowohl Gehäuse als auch Objektiv optimal
auf den Sensor abgestimmt sind, wie z.B bei Panasonic.
Bei der Canon M hatte ich nie das Gefühl, dass Canon da etwas mit Herzblut entwickelt.

Mirko

magst Du mir mal die Panasonic Kamera mit APS-C Sensor benennen wo alles optimal abgestimmt ist ????

Nimbus

Sehe ich fast genauso.
APS-C wird in 2021 genauso obsolet wie MFT schon in 2020 (siehe Olympus).
Panasonic hat allerdings kein APS-C im Programm sondern ebenfalls MFT, da wird außer im Videobereich auch nichts mehr kommen.

Zum Thema Crop: Hab aus Langeweile über die Feiertage mal das Nikkor Z DX 50-250 VR an meine Z7 geschraubt, ergibt im DX Modus gute 20 MP Auflösung mit 380 mm Kleinbild äquivalenter Brennweite. Funktioniert großartig, die Bildqualität ist sogar etwas besser als an der Z50 mit gleicher Optik. Und in der Z50 wird der zur Zeit beste APS-C Sensor überhaupt verbaut.

Mirko

Nimbus, nur mal so eine Verständnisfrage ….
2019 setzte (nur DSLM)
a) Sony rund 1.6 Millionen Kameras ab, Anteil APS-C mir nicht bekannt
b) Canon lag bei knapp 1 Millionen Kameras wo der Hauptanteil APS-C ausmachte (@ Joe hatte mal die Zahlen gebracht)
c) da kommt schon Fuji mit 500.000 Einheiten und natürlich Hauptsächlich mit APS-C
d) da wurde Panasonic und Olympus zusammengelegt, beide kamen glaube ich auf 380.000 Einheiten wobei hier mFT das Zugpferd war
e) als letztes kam Nikon mit 250.000 Kameras, APS-C war da noch nicht erhältlich

also wovon redest Du ? oder mal Sinnbildlich ausgedrückt
Sony wurde von allen Hamburgern inkl. Speckrand gekauft
Canon ging an Köln
Fuji ging an Hannover
Olympus,Panasonic und Nikon kauften sich irgendwelche mittelgroße Städte Deutschlands….der Rest der Welt hatte 2019 keine Kaufinteresse an DSLM egal welches Sensorformat.

Nimbus

Mirko, von 2019 war hier nicht die Rede.
Natürlich sind die Gesamtumsätze und Absatzzahlen für 2020 noch nicht bekannt, zumal FY 2020 bei vielen japanischen Herstellern ja erst nach Q1 2021 endet.
Aber bei MFT dürfte nach allen bislang bekannten Informationen die Marke von 150.000 Einheiten kaum überschritten werden.
Bei den drei großen Hersteller zeigt der Salesforecast für 2020 eine deutliche Steigerung im VF Bereich gegenüber APS-C.
Dieser Trend dürfte sich 2021 noch mal deutlich vergrößern.
Und jetzt doch nochmal zurück zu 2019. Nikon hat in FY 2019 allein mehr VF Kameras verkauft (DSLM und DSLR zusammen) als Fujifilm gesamt (ohne Instax). Auch hier sehe ich für 2021 bei Nikon mit den kommenden oder gerade neu eingeführten FX Kameras weiterhin erhebliches Potenzial, zumal die treue Spiegelreflexkundschaft weiterhin sehr gut bedient werden wird.
Kurzum, Hersteller welche nicht dem starken Trend zum Vollformat folgen (können) werden es zukünftig noch schwerer haben sich gegen Smartphones auf der einen und VF-Kameras auf anderen Seite zu behaupten. Siehe Olympus in 2020.

Thomas Müller

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, nämlich eine Z7 für 3´400,00 Euro mit einer M50 für unter 500,00 Euro, was gar keinen Sinn ergibt. Ein Interessent für die M50 wird nie und nimmer die Z7 als Alternative in Erwägung ziehen, vermutlich noch nicht einmal die mehr als doppelt so teure Z50 von Nikon. Rechnet man dann noch die Objektivpreise in den Vergleich hinein, wird der Vergleich komplett absurd.

Nimbus

Die Z7 (nicht Z7 II) liegt zur Zeit bei knapp über 2000€ VK. Im offiziellen deutschen Nikon Fachhandel. Das 50-250 ist ein DX Objektiv und kostet einzeln gekauft ca. 350€.
Darum ging es aber gar nicht. Sondern um den angeblichen Vorteil von APS-C bei langen Brennweiten aufgrund des Cropfaktors.

andi

Na da bin ich ja froh das ich schon vor längerer Zeit von Canon zu Sony gewechselt bin. Die haben für spiegellose APS-C und Fullframe Kameras von vornherein einen gemeinsamen (E-)Mount gemacht. Dann ist man flexibel im Tausch unter den Kameras oder späterem Upgrade von APS-C auf FF. Soll ja Leute geben die mehrere Bodys haben.

joe

Da bin ich aber froh, dass Du das mit den Bajonetten verstanden hast! Wie soll ich denn das jetzt verstehen? Flexibel ist man nur dann, wenn alle Objketive auf Vollformat gerechnet sind. Was würdest du mit einem APS-C E-Mount Objketiv an einer Vollformat Kamera machen wollen? Im Übrigen sind Canons EF und EF-S Bajonette identisch und jedes EF Objketiv kann an EF-S angeschlossen werden nur umgekehrt geht es nicht, weil es auch keinen Sinn macht. Jetzt wird man bei RF identische Objketive verwenden sowohl für APS-C als auch für VF R-Kameras. Aber alle auf VF gerechnet. Aber schön dass Du einen Grund hattest zu wechseln, auch wenn der von dir angegebene Grund absolut keinen Sinn macht.

hajo

Es wäre sehr schade, wenn das M-System verschwinden würde. Ich halte es für das richtige Canon-Bajonet, um im APS-C kleine, leichte Ausrüstungen mit ordentlicher photographischer Qualität zu verwirklichen. Bei R- APS-C wird die Kompaktheit wohl auf der Strecke bleiben (müssen). Hätte aber als D7-“Ersatz” auch einen gewissen Charm.

hajo

Erratum: EOS 7D -“Ersatz” sollte es heißen. (Die EOS 7D war mein Einstieg ins digitale Spiegelreflex. Hauptgrund für die Wahl war die Ergonomie.)

Sabrina

Ich kann das ganze nicht nachvollziehen.

Kompaktheit bekommt man über die Objektive. Es macht überhaupt keinen Sinn, zusätzlich zu den Kleinbildknipsen noch APS-C-Knipsen zu bauen, wenn man in der Kleinbildknipse einfach auf APS-C-Format umschalten kann.

Eher müsste es also in die Richtung gehen, dass man nur noch Kleinbildknipsen fertigt und für die Kompaktheit dann RF-APS-C-Objektive da dranhängt.
Ein Kleinbild 11-22 mm gibt es bekanntlich auch nicht. Da muss man dann doch zu APS-C-Objektiven greifen.

Und außerdem dürften diese Kleinbildknipsen dann nur noch um die 500 Euro kosten, damit das überhaupt noch gekauft wird von denen die bisher die kompakten M-Kameras und Objektive nutzten.

Stefan-Do

Ein Kleinbild 11-22 mm gibt es bekanntlich auch nicht. Da muss man dann doch zu APS-C-Objektiven greifen.

Es gibt: Canon EF 11-24mm f/4L USM. Das kostet allerdings ca. 3000 €. Canon plant angeblich ein RF 10-24, da fürchte ich 4000 €. Von Preis und Größe für APS-C völlig unpassend, aber man/frau könnte …

Und außerdem dürften diese Kleinbildknipsen dann nur noch um die 500 Euro kosten, damit das überhaupt noch gekauft wird von denen die bisher die kompakten M-Kameras und Objektive nutzten

Da stimme ich dir 100% zu. An APS-C hängt die Preiserwartung früher Zeiten, als der Markt noch doppelt oder dreimal so groß war.

J.Friedrich

Das Problem im Markt ist die Wahrnehmung und Entwicklung im Bereich Smartphone…Makro, 20mm, 35mm, 85mm, 135mm mit 10-40 MP, 4K-120F/S, Porträtmodi, Kreativ, Connectivität usw. usw…..Alles im immer-immer-dabei-Smartphone eines 10-Jährigen bereits drin. Ein begabter Primaner ist heute mit SP+integrierten Photoshop-Apps näher dran am Jahrhundert-Foto, das morgen schon veraltet ist, als wir analog geprägten Pseudo-Digital-Dinos es jemals waren…Wie soll ich die “low Budget” APS-MFT-(FF) Neukunden und heranwachsende, theoretische Zielgruppe wirklich motivieren zu kaufen, wenn (siehe oben) alles in ein iPhone12Pro/ HuaSamXYZ mit 3-5 Optiken bereits integriert ist…Sabrina ist da näher dran an der Welt von 2021ff. als wir das zulassen wollen…

joe

Ich habe auch nochmal in Kamera und Objektive investiert, aber es sieht so aus als wäre die R5 meine letzte Kamera. Die Entwicklung im Smartphone Bereich geht so rasant voran, dass herkömmliche Kameras über kurz oder lang nur noch für spezielle Anwendungen (Wild Live, Landschaft zum Beispiel) interessant sind.

J.Friedrich

Hallo joe, Klar, ich sehe das auch nur problematisch für den direkten Massenmarkt im Bereich bis Bundles 1000,–, dieser Markt ist für klassische Urlaubs-, Reise-, Familienfeiern usw. verloren…wo es früher hieß: der Onkel Hans macht die Foootos…zücken heute alle Gäste gleichzeitig ihr SP…und ballern sich gruppendynamisch gegenseitig weg…ne R im M6ii Style mit 0-90 GradAufsatzsucher als FF mit dem angekündigten RF 20-70mm und ich kauf mir das Ding doch wieder…blöd 😉 aber so isses halt…Grüße J.Friedrich

Alfred Proksch

Joe, bloß nicht einknicken!

Spaß beiseite, meiner Holden habe ich für ihre Orchideen Zucht im Gewächshaus eine Fotoecke mit richtigem Licht eingerichtet. Seit dem macht sie mit ihrem Smartphone richtig gute Bilder und ich habe meine Ruhe vor dem grünen Zeug. Sogar ansehnliche Poster sind möglich.

Warum sie nie eine Systemkamera kaufen würde ist klar, für ihre Verkaufsseite reicht es und um dem Kunden ein Bild vom aktuellen Wachstum der Pflanze zu zeigen ist das SP genau die richtige Lösung.

Manchmal würde ich mir wünschen ich könnte genau so bequem und schnell ohne Umweg Fotos/Videos von meinen Kameras teilen. Am Display meine Kontakte aufrufen eine kurze Mitteilung schreiben und das Bild/Video sofort versenden. Telefonieren muss ich damit nicht! Was ist so schwer daran einen SIM Karten Schacht zu integrieren?

Martin Berding

Die EOS M, eigentlich war sie immer das ungeliebte Kind von Canon. Gedacht als reines Amateurformat, zu Anfang absolut halbherzig mal eben ins Regal gestellt. Obwohl Kameras und Objektive gewaltig verbessert wurden und man mit der M jetzt professionell arbeiten kann, kann ich die Entscheidung von Canon nachvollziehen. Ich selbst kenne niemanden, der eine M besitzt. Es ist deutlich zu erkennen, dass Canon den Weg VF geht, ausschließlich. Wenn eine R im Halbformat erscheinen sollte, dient diese nur als Brennweitenverlängerung. Den gleichen Weg geht auch Nikon. Was fehlt, ist das leichte Gesamtsystem, ein kleinerer Sensor nützt nichts, wenn die Objektive immer noch schwer sind. Der Preis einer Ausrüstung ist auch interessant.

joe

Die M ist vorwiegend im Asiatischen Markt zu Hause, hier in Europa führt sie eher ein Schattendasein.

Rosa

Wenn Canon wirklich die M-Serie killt, war es dann für mich mit canon. Ich fand die kleineren Kameras wirklich super- bei Flugreisen schleppe ich keine Riesenteile mit.

Wickie

Pro&Contra Argumente zu EF-M und RF (APSC) kann ich schon nachvollziehen. Subjektiv hat – neben den bekannten Limitierunggen – die M Serie einen entscheidenden Vorteil: den Formfaktor. Dafür wird sie von den Meisten gekauft. Und die M 50 war d è r Verkaufsschlager weltweit gesehen.
Ich habe die M50 und eine RP.
Mich sehr bewußt dafür entschieden.
Warum sollte man sich als Canon Einsteiger eine APSC mit RF Bajonett kaufen und nicht direkt eine Vollformat der R Serie?
Preis, Aufsteigerperspektive, Handling etc. Argumente überzeugen mich hier nicht. Man nimmt eine APSC Kamera primär wegen Größe und Gewicht. Selbst eine verbesserte RP Mark II dürfte eher nicht viel größer/schwerer als eine neue R-APSC sein.
Kann sein, daß es für Canon eine sinnvolle wirtschaftlich/strategische Entscheidung ist, den M Mount zu bderdigen. Kundenfreundlich ist es nicht. Man könnte dieM Linie durchaus einfach weiter mitlaufen lassen. Nur auf sinnfreie Updates wie die M 50 Mark II verzichten. Mittels Adapter steht eh die ganze Canon Objektivwelt offen.