Canon Kameras

Canon: Neue EOS R mit 150 Megapixeln geplant?

Canon arbeitet möglicherweise an einer neuen spiegellosen Vollformatkamera, die mit einer unglaublichen Auflösung von 150 Megapixeln arbeiten soll.

Canon: Mehrere EOS R Neuheiten geplant

Die Canon EOS R5 ist noch gar nicht auf dem Markt, auch von der Canon EOS R6 fehlt noch jede Spur – doch in der Gerüchteküche wird schon fleißig über weitere Neuheiten der EOS R Reihe diskutiert.

Die Canon EOS R5 wird angeblich mit einer Auflösung von rund 45 Megapixeln arbeiten. Das hat Canon offiziell zwar noch nicht bestätigt, doch es gab mehrfach Gerüchte, die diese Auflösung bestätigt haben. Man kann sich also ziemlich sicher sein, dass die R5 mit 40-50 Megapixeln arbeiten wird.

40-50 Megapixel sind viel, sehr viel sogar. Doch Sony hat mit der A7r IV bereits 61 Megapixel im Angebot. Canon hatte im High-Megapixel-Bereich in den letzten Jahren immer große Ambitionen, insofern verwundert es nicht weiter, dass es bereits seit Monaten Gerüchte gibt, denen zufolge Canon an einer weiteren DSLM mit einer noch höheren Auflösung arbeiten soll. Meistens war hier die Rede von 70-80 Megapixeln gewesen.

Neuer Sensor mit 150 Megapixeln?

Nun sind allerdings neue Gerüchte aufgetaucht, die von einem neuen Vollformatsensor mit sage und schreibe 150 Megapixeln sprechen. Normalerweise würde man ein solches Gerücht wahrscheinlich als reine Spekulation abtun, doch in diesem Fall stammt die Information von zwei voneinander unabhängigen Quellen.

Ist es deshalb jetzt wahrscheinlich, dass Canon eine EOS R mit 150 Megapixeln auf den Markt bringen wird? Natürlich nicht. Dass Canon zeitnah eine solche Kamera auf den Markt bringen wird, ist extrem unwahrscheinlich. Komplett ausschließen kann man es aber dennoch nicht. Schließlich scheint Canon in Sachen Technik bald wieder zu den Vorreitern gehören zu wollen, diesen Eindruck erweckt zumindest die Vorankündigung der Canon EOS R5, wo ja unter anderem von 8K-Videos die Rede ist, was im Jahr 2020 für eine „Fotokamera“ durchaus revolutionär wäre.

Was denkt ihr? Haltet ihr es für möglich, dass Canon an einer EOS R mit 150 Megapixeln arbeitet?

Quelle: Canonwatch

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

66 Kommentare

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    • Ganz einfach weil sich die Smartphone User immer noch mit dem MP veralbern lassen. Wozu braucht man 100MP bei einer Kamera?
      Wenn, dann bräuchte das ein sehr kleiner Prozentsatz der Fotografen.
      Gefühlt 99% der Fotografen (auch Hobby) brauchen das nie.

      • Da gebe ich dir recht. Nur noch „blöde“ mit der Auflösung. 99 % machen Bilder die kleiner sind als 30×45 cm oder Sie liegen nur „tot“ auf der Festplatte rumm. Da reichen locker 16 bis 24 Millionen Pixel.

      • Die sind nicht hochgerechnet sondern tatsächliche Pixel, die allerdings ohne Binning meist nur Matsch-Informationen beinhalten.
        In seltensten Fällen und bei optimaler Ausleuchtung wird man diese nutzen können.
        In jedem Falle aber ist es immer gut so etwas in dem Smartphone für nebenaufgaben wie: Lupe od. Fernglas ersatz zu haben. Das hat mit Photographie nicht viel zu tun aber als Tool ist es sehr nützlich.

  • Stellt sich die Frage nach den Optiken? Kann mir nicht vorstellen, das diese bei VF physikalisch in der Lage sind, die Auflösung zu bringen?

    • @Carsten Glatt
      Das Märchen, dass die Optiken die Auflösung nicht schaffen wird sich wohl ewig halten. Die exakt gleiche Optik bringt an einem 20MP eine schlechtere Auflösung als an einer 80MP Kamera. Wurde übrigens gezeigt an einer A7RIV (61MP) im Vergleich zu einer A7 III(24MP)!

  • Das ist für mich keine gute Nachricht, da es in die falsche Richtung zeigt. Beeindruckender wären neue Sensoren mit sehr guter Low-Light-Fähigkeit bzw. einem beeindruckend breiten Dynamikbereich bei noch moderater Auflösung von beispielsweise 36 MPIX im Kleinbildformat.

    • Hast Du jemals analog fotografiert? Wenn ja, dann wüsstest Du wie unglaublich gut heutige Kameras bei Low-Light schon sind. Die meisten Kameras machen bessere Bilder als dein Auge wahrnehmen kann. Natürlich geht es noch besser, aber sehr gute Low-Light Fähigkeit hast Du schon heute. Ja und dann gibt es noch so etwas wie „Blitz“.

      • Hallo Joe, ja ich fotografiere seit 1984. Damals noch mit einem guten Freund mit einer SINAR F1. Im Kleinbildbereich mit einer Pentax ME Super, dann mit einer LEICA R7. Und nein, der Dynamikbereich des menschlichen Auges beträgt ca. 23 Blendenstufen. Das sieht man sehr deutlich, wenn auf dem fertigen Bild ein anderer, sprich kleinerer Blendenbereich sichbar wird, als den, welchen das Auge vorher wahrgenommen hat. Die Auflösungen der heutigen Kameras übertreffen tatsächlich das menschliche Auge. Aber der Dynamikbereich hat durchaus noch Luft nach oben. Ich warte auf den Global Shutter und hoffe dieser bringt 23 Blendenstufen, mindestens. 😉

      • @ Gabi

        Vielleicht hab ich was verpasst oder nicht verstanden…..aber was hat denn der global shutter mit dem Dynamikumfang zu tun? Global shutter heißt für mich nur, dass alle Pixel gleichzeitig ausgelesen werden.

  • Ein 36x24mm Sensor ist rund achtmal so groß wie ein „Ein-Zoll-Sensor“ (ca. 13x8mm).

    Den gibt’s schon seit vielen Jahren in den Serien RX10 und RX100 von Sony (und im Gefolge in einigen Kameras von Panasonic und Canon), und die Objektive können das auflösen.

    Die Produktion so eines 150 MP Sensors wird aber teuer, und somit auch die Kamera. Mit viel Ausschuss in der Produktion ist wohl zu rechnen. Trotzdem: unmöglich ist das keinesfalls.

    Macht das marktingmäßig Sinn? Vielleicht. Es gibt ja auch genügend Leute, die eine Fujifilm mit 100 MP kaufen.

    Man kann sich dann vielleicht Teleobjektive sparen und einfach klitzekleine Ausschnitte aus dem Gesamtbild ziehen. Somit wird das Gesamtpaket für Senioren im Zoo, die Affen fotografieren, relativ günstig und transportabel. Ich kenne Senioren mit Nikon D4s und D5 (Neupreis war rund 7.000 EUR), die mit einem 500mm f4 oder sowas (10.000 EUR oder so) im Zoo fotografieren, kein Witz.

    • das mit den Senioren im Zoo hat gute Gründe – man lasse sich nur einmal deren Bildergebnisse zeigen –
      dann ist jede Diskussion beendet – wer die besseren Fotos hat.

    • @Jürgen
      also falls du mit Senioren Ü50 meinst, dann bin ich auch einer und ich bin mir sicher ich mache keine schlechteren Bilder als Du. Bist Du neidisch, weil Du dir das alles nicht leisten kannst, oder warum machst Du eine so dumme und unqualifizierte Bemerkung? Bist Du jetzt der Diktator von Deutschland, der vorschreibt womit Senioren fotografieren dürfen?

      @Cat
      also das Alter und die Ausrüstung sagen nichts über die Bildqualität. Aber, wenn wir bei dem idiotischen Beispiel mit Senioren im Zoo Beispiel bleiben, mit der von Jürgen genannten Ausrüstung macht er damit mit Sicherheit bessere Fotos als mit einer Wald- und Wiesenkamera!

    • @ Jürgen W
      ich kenne Dein Alter nicht, aber das ist auch egal.
      Vermutlich bist Du ein Stückweit neidisch, auf die Ausrüstung, die wir uns Leisten können und auch wollen. Und WARUM wir uns diese Ausrüstung gekauft haben? Weil wir Spass und Freude an guten Foto’s haben, die man mit den sogenannten Einsteiger-Kit-Kameras in der Qualität nicht schaffen kann.
      Ich denke, ganz ehrlich, der letzte Teil Deines Beitrages ist völlig daneben!

    • Jürgen W,
      coole Aufnahmen die Du da zeigst 👍👍👍
      Ansonsten verstehe ich was Du meinst, man muss sich doch noch nur mal in der „Sigma Gruppe“ umschauen „Taube die 160.000 im Landeanflug“ aufgenommen mit „Supertele“ ….zwar technisch einwandfrei aber auch nix besonderes so wie der Affe,Tiger etc im Zoo 😉

      • @Mirko
        also bei der Beurteilung der Bilder von Jürgen W liegen wir etwas auseinander – meiner Meinung nach wurden viel zu hohe Schwarzwerte in der Nachbearbeitung hinzugefügt und insgesamt sind die Bilder nicht wirklich gut belichtet. Und in dieser Grösse sehen sogar Smartphone Fotos gut aus.

      • Joe,
        Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich (Gott sei Dank) der Eine findet es gut der Andere eben nicht. Auch ich habe eine Filmsimulation wo Buchstäblich die Schatten absaufen und zwei weitere wo die „Körnung“ auf maximal steht, heißt aber nicht das ich diese immer verwende und meine Bilder die ich im Web veröffentliche haben auch nur 500-800 KB ….ich glaube nicht das uns Marc zukünftig volle Auflösung bei den Bildern gestatten wird von daher ist eine Aussage zur Qualität (technisch) eher Nebensächlich aber über die Bildgestaltung kann man sich gerne „streiten“

  • Für möglich halte ich das schon. Es ist ja nichts ungewöhnlich, dass in Entwicklungsabteilungen nicht nur an der nächsten Produktgeneration sondern gleichzeitig schon Machbarkeitsstudien der übernächsten Produktgeneration angestellt werden. Soetwas kann ich mir durchaus vorstellen. Solange aber keine Wege gefunden werden, das bei steigender MP-Zahl auch bisher gleichzeitig unumgängliche Ansteigen des Rauschens in den Griff zu bekommen, halte ich derartige MP Zahlen für das VF für uninteressant, zumindest für Allroundkameras. Für Spezialkameras, beispielsweise reine Studiokameras mag das anders sein.

    Es wird ja aber schon lange darüber berichtet, dass die Hersteller an neuen Sensortechnologien, insbesondere an organischen Sensoren, arbeiten, die genau das Rausch- und Dynamikverhalten massiv verbessern sollen. Das würde dann aus meiner Sicht Sinn ergebenden, dass Canon eine derartige Kamera mit eben auch einem komplett neuen Sensor plant, der auf einer andere Sensortechnologie als bisher basiert und sehr hohe MP Zahlen bei gleichzeitig geringem Rauschen ermöglicht.

    • @Joschuar

      es handelt sich dabei um eine High Resolution Pixel Shift Funktion in der Canon EOS R5, wobei diese bisher nur in der Beta-Version vorhanden ist und niemand weiss, ob es diese Funktion auch in die finale Version schafft. Also immer locker bleiben und erst informieren bevor man vorschnell urteilt!

  • Wie jeder bestimmt schon gelesen hat gibt es viele Möglichkeiten Pixel auszulesen. Die Packungsdichte zu erhöhen ist nicht so sehr das Problem, siehe Smartphones.

    Viel mehr ist die Frage welche Eigenschaften besonders bedient werden sollen. Mein Neffe der im militärischen Bereich mit der Entwicklung von Überwachungssystemen zu tun hat sagt das es eine Software Sache ist wenn die elektronischen Bauteile auf die Datenmenge zugeschnitten sind was am Ende als Bild oder Video vorliegt.

    Und das was der Konsument als Bild Sensor verwendet sei „Kinderkram“ im Vergleich dazu welche Sensoren sonst noch für spezielle Anwendungen produziert würden.

    Zurück zu Canon! Vor noch nicht all zu langer Zeit geisterten schon einmal Gerüchte durch das Netz das sie einen 150 Mio Pixel Sensor praktisch getestet hätten. Könnte ja sein das dieser jetzt „fertig“ ist und produziert werden kann!

    Ob die Objektive passen hat heute eher etwas mit der auslesenden Software zu tun. Früher mag das Objektiv entscheidend gewesen sein, die Grenzen sind schon lange verschoben worden.

  • Ich dachte die Masche mit mehr und mehr MP zieht mittlerweile nicht mehr. Anscheinend keimt der MP Wahn langsam wieder auf.
    Ich brauche das nicht und konnte mit 24MP bisher alles machen.

    • Robin das musst Du den Foren Lesern erklären damit sie auch verstehen was gemeint ist.

      Davon ab hat mir mein Neffe erklärt (so ganz habe ich das nicht kapiert) das wenn man die Packungsdichte wesentlich erhöht die einzelnen RGB Pixel in 3×3 Blöcken verarbeiten könne was zu wesentlich besseren Bilddaten führt. Die Megapixel Bildauflösung würde dadurch zwar sinken aber die Bildqualität würde sich signifikant verbessern.

      Gegen eine neue Art von Sensoren hätte ich nichts einzuwenden. Das Bessere ist des Guten Feind, das war schon immer so!

  • Fällt Euch nichts auf? Das ist exakt die doppelte Auflösung wie die kolportierten 75MP für die hochauflösende Eos R. Es handelt sich hier also aller Wahrscheinlichkeit nach – wenn das Gerücht überhaupt stimmt – um sensor shift, that’s it!

    • 1. Der Rumor kommt nicht von Canon
      2. Es handelt sich um eine High Resolution Pixel Shift Funktion, die in der Beta-Version der EOS R5 steckt
      3. Es ist alles andere als sicher, dass es diese Funktion in das finale Produkt schafft.

  • Viel wichtiger erscheint mir allerdings die Nachricht, die heute wohl alle CPS-Members erhalten haben, dass die kolportierten Daten der R5 bestätigt wurden und Canon den Mund (Wortwahl) richtig voll genommen und sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat, also ich denke wir können da etwas erwarten, möglicherweise aber auch preislich!

  • Ich glaube, es würde mir eine Menge Spaß machen, in einer Presseabteilung zu arbeiten. Es ist so simpel mit irgendwelchen Bemerkungen Gerüchte zu streuen. Und dann wäre es spaßig zu sehen, wer darüber und wie berichtet. Aber folgen wir dem Gedanken kurz: eine solche Auflösung würde über die gesamte Kette wirken und sehr wahrscheinlich Folgekosten verursachen. Wenn ich sehe, wie empfindlich eine Sony R IV auf händische Verwacklung reagieren kann (Tagesform, Brennweite), trotz sehr guter Stabilisierung der Kamera: dann…. bleibt überwiegend nur die Stativaufnahme. Außerdem wäre der Pixelpitch so gering, daß möglicherweise bei bei niedrigeren ISO-Werten mit Bildrauschen gerechnet werden könnte. Vielleicht zielt eine solche Entwicklung auch nicht auf den klassischen Fotomarkt, sondern auf eine industrielle, militärische Anwendung. Alles ist Spekulation, solange Canon sich nicht selbst zu diesen Gerüchten äußert. Vielleicht war es aber einfach nur ein getarnter Spaß.

  • Viel spannender als 150 mp wäre zu erfahren was die R6 kann und wie sie ausschaut. Joistik , klöpfe. ?
    Mir würden 25-35 mp reichen .

  • Möglich wäre es. Immerhin hat Canan einen ASP-H Sensor mit 120 MP. Hochgerechnet auf Vollformat könnten es schon 150 MP sein. Die Frage ist nur, macht das Sinn. Oder ist ist bei der Auflösung es nicht besser ins Mittelformat zu gehen. Ich denke nur an den Aufwand das Grundrauschen rauszufiltern. Und wie steht es mit der Empfindlichkeit? Für eine R6 kann ich mir sehr gut 75-80 MP vorstellen.

  • nach all dem was ich bisher über pixeldichte und beugungsunschärfe gelernt habe, sehe ich keinen sinn bei einem derart hoch auflösenden sensor bei kleinbild. wenn das stimmt was geschrieben steht, dürfte ein sensor mit dieser auflösung und pixeldichte bei kleinbild niemals aus dem unschärfebereich heraus kommen. da kann man doch gleich interpolieren. oder habe ich da was falsch verstanden?

      • naja, die meisten brauchbaren smartphonkameras haben objektive mit einer festen blende von f1.4 und besser. damit lässt sich eine auflösung von 70mp erzeugen. bei kleinbild erreicht man hier bei gleicher blende über 900mp. will ich aber abblenden und es sind 150mp vorausgesetzt, ist blende 4 nicht mehr drin, da hier die beugungsunschärfe bei bereits bei 120mp beginnt. also vorausgesetzt das objektiv bringt die leistung, kann man hier offenblendig natürlich sehr scharfe bilder erzeugen.

      • @Joe

        brauchbare Schnappschüsse auf jeden Fall. Fotos mit hohen Anspruch an Qualität? Hab noch keins gesehen.

  • Sicherlich wird es irgendwann möglich sein, solche Sensoren zu produzieren und die daraus resultierenden physikalischen Probleme auch zu minimieren. Schaut man sich aktuell aber die Datenmenge bei den klassischen Bildformaten an (JPG, RAW) die daraus entstehen und auch die begrenzten Möglichkeiten unserer Ausgabegeräte, dann brauchen die wenigsten Anwendungen solche Auflösungen. Einen Zusatznutzen für die meisten Käufer sehe ich derzeit nicht gegeben, es sei denn sie beschäftigen sich mit Pixelpeeping. Interessant finde ich vielmehr, dass Canon immer wieder Gerüchten zu hochauflösenden Kameras in Verbindung gebracht wird. Erinnert mich stark an das Automobile Wettrüsten bei Motoren und auch bei Scannern hatten wir gleichartiges in den 90ern. Ob die Firma darin ihr Heil findet, wage ich zu bezweifeln. Sie sollten erstmal eine stringente und bezahlbare Modellpalette an spiegellosen Kameras auf den Markt bringen. Das ist meiner Meinung nach das Hauptproblem von Canon. Eine kastrierte Einsteiger RP und eine R die technisch weder Nikon noch Sony, nicht mal Fuji das Wasser reichen kann. Hier sehe ich aktuell keine klare Strategie. Lieber streut man Nebelkerzen indem man Gerüchte von hochauflösenden Kameras in die Welt setzt…

  • liebe Kinder, was für einen unqualifizierten Senf ihr da hergebt…

    Kann Canon oder nicht….
    müssen die interpolieren oder nicht…
    Gibt das der Sensor her oder nicht…
    usw usw….

    Canon kann ! ! !
    oder meint ihr, die versenken 2-3 stellige Millionen für ein Elektronen-Grab ?? Versteht ihr mehr, als die Canon Ing`s
    Da Canon bereits den 80 MP Chip dann den 100MP Chip auf der Karte hatte
    ist es doch nun einfach Fantastisch, wenn sie endlich die techn. mögliche Katze aus dem Sack lassen !!
    Endlich keine Vertröstung mit 80 matschigen MP`s vorher 70, dann 90
    Nein, sie bauen das Haus von oben.
    Erst 150 MP mit allen Raffinessen, weil dann ev Pannen kommen, liefern sie dann ev mit 90 ausgereiften MP`s
    So ist es ehrlich, liefern, was techn. geht und nicht die Zwischenschritt-Vertröstung über immer neue Kleider mit alter Technik.

    Sollte Canon noch einmal etwas bringen, was Fotos nach noch mehr aussehen läßt, kann ich ja mal grübeln, also out of Cam.
    Aber die Latte mit Nikon D850 hängt sehr hoch.

    Ich war vor geraumer Zeit enttäuscht, das mein Drucker (Lidl, jetzt Targa) nicht die Fotos auslieferte, die ich mit der D850 gemacht habe. Ich habe es stillschweigend hingenommen. Wahrscheinlich können die nicht anders ??
    Was macht ihr für Erfahrungen ?

  • Egal welcher Hersteller was verändert… Fakt ist, der Kameramarkt verändert sich und wer nicht als Hersteller sich und seine Produkte verändert, den wird es bald nicht mehr geben. Die Disruption schreitet im höchsten Tempo voran!

    Seit einigen Wochen habe ich ein iPhone 11 und es macht gute Bilder. Natürlich sind diese für jemanden, der das Fotografieren als Hobby sieht, oder gar Foto-Profi ist, als solche zu identifizieren und entsprechen nicht der Qualität, die ich sonst mit meiner Canon hinbekomme – Schon klar!

    Was hier völlig untergegangen ist, dass ist eine Anbindung an einen Cloud-Dienst. Canon wird mit und durch die Nutzer lernen und verstehen, wie „wir“ unsere Kameras eigentlich benutzen. Dann nämlich werden Diskussionen enden, ob ein Feature gut, oder eben nicht so gut ist. Das wird Canon vollautomatisch mitgeteilt bekommen. Es wird Canon weit nach vorn katapultieren und ich bin ehrlich gesagt überraschst, dass ein so digital aufgestelltes Unternehmen wie Sony das nicht schon so viel länger macht.

    Nehmt gern das Beispiel von „meinem“ iPhone 11 und vor allem iOS13. Hier werden durch die iCloud die Bilder kuratiert und über die Foto Applikation wieder an den „Fotografen“ übermittelt. Hier übernimmt KI die Auswahl und die lässt sich für meinen Geschmack durchaus sehen. Manch Mal entstehen tolle Kurzfilme und bannen uns als Familie an den Fernseher. Schöne Erinnerungen von Urlauben, oder Ereignissen aus unserem Leben kommen auf uns zu.

    Genau solche Features machen Produkte schön und interessant. Wir verbringen so viel Zeit mit unseren Kameras, produzieren nach unserem eigenem Verständnis schöne Bilder, halten wichtige Momente fest und sind kreativ. Und dann? Das kann „mein“ iPhone im Nachhinein besser.

    Ich finde jede Neuerung toll und finde, dass eine Fotokamera durchaus seine Berechtigung hat. Dazu gehören bestimmt auch neue Sensoren, Optiken und digitale Dienste.

    Den Hut sollte man wirklich vor Canon ziehen, denn wenn die einen Cloud-Dienst so aufbauen können, dann ist das echt eine Leistung! Zum Vergleich: Seit dem iPhone 4S sind über 1 Milliarde iPhones, zzgl. iPads und iPods, sowie Macs verkauft worden. Apple weiß so ziemlich genau, wie die Geräte verwendet werden und kennt in der Zwischenzeit die fotografischen Ergebnisse. Canon, Nikon, Sony, etc. dürften bei Weitem weniger Geräte im Umlauf haben und kennen den Nutzerumgang, nebst generierten Fotos längst nicht so gut.

    Es liegt mir wirklich fern an dieser Stelle Werbung für Apple zu machen, aber die Kamerahersteller dürfen sich nicht länger als Kamerahersteller betrachten. Sie müssen Ihre Produkte mit Storys anreichern – Sie müssen als Plattform denken, sich als eine solche verstehen. Wenn es dazu andere Sensoren braucht, okay… Ich denke, dass die Hersteller aber zuerst einmal uns verstehen müssen, wie wir mit den Kameras umgehen. Danach kann man sich bestimmt eher ein Bild darüber machen, was eigentlich benötigt wird.

    Beste Grüße von Stefan

    • es ist einfach nur erschreckend, wie unkritisch, beinahe schon gefährlich hier der „Cloud“ entsprochen wird. Die politische Landschaft, deren Entwicklung insb. in Asien zeigen überdeutlich ihre negativen Möglichkeiten.

    • @Stefan
      ich kann deinem Post fast vollumfänglich zustimmen. „Live the story“ bekomme ich seit Jahren regelmässig von Canon. Sie zeigen was man mit Bildern machen und wie man eine Geschichte erzählen kann oder wie man bessere Bilder bekommt bei Sport, Wild Life, Familie etc. Mit dem Cloud Dienst wird hier ein weitere Schritt in die richtige Richtung gemacht, wobei ich persönlich grundsätzlich jede Cloud meide, aber ich bin eher die Ausnahme als die Regel. Natürlich reicht i-phone11, aber nur das pro um sehr ordentliche Bilder für den „normal Nutzer“ zu kreieren und zufrieden zu stellen, aber ich möchte halt selbst kreieren und maximale Qualität und dazu braucht es noch eine Kamera, meiner Schwester reicht das i-phone 11pro, das ich ihr übrigens empfohlen habe.

    • Hallo Stefan,

      ja ich muss Dir in fast allen Belangen zustimmen wenn es um das „Geschäft“ geht. Und ja das Kundenverhalten hat sich stark verändert, wird sich weiter und schneller ändern. Das ist auch alles in Ordnung!

      Warum ich keinen Cloud-Dienst nutze liegt nicht an meinem Alter oder darin das ich die Vorteile nicht erkennen könnte, es sind bei genauerer Betrachtung die „unsichtbaren“ Möglichkeiten die mir nicht bekannte „Fremdfirmen“ bei der Auswertung meines Fotografie Verhaltens einschließlich Bewegungsprofile, Zeitachse und vieles mehr nutzen können.

      Ich bin bestimmt kein Verschwörungstheoretiker, eher der Typ „nimms Leicht“ aber seit ich mit eigenen Augen gesehen habe wie einfach es für einen Fachmann ist Informationen über jede Person zu sammeln wenn einem die Gesetze egal sind hat sich meine Meinung zur zunehmenden Digitalisierung verändert.

      Ich finde wer sich gerne in jeder Hinsicht helfen lassen möchte soll sein Smartphone nutzen, in System Kameras soll der Benutzer selbst entscheiden wie seine Bilder besser oder anders werden sollen. ICH möchte bestimmen was meine Technik machen soll.

  • Hi Erstmal.

    Um genau zu sein war es ein 250 Megapixelsensor im APS-H-Format.

    Aber zurück zum Thema. Nehmt es mir nicht übel aber dieses ganze „schneller-höher-weiter“ geht mir dermaßen gegen den Strich. Wohin soll dieser Megapixelwahn noch führen? 150 Megapixel, wer braucht so was? Das ist doch genau das, was uns Sony mit der Alpha 7R IV, die einschlägigen Photomagazine, die die Sony Alpha 7R IV als das Maß aller Dinge propagieren und die Handyindustrie mit ihren 60 + MP-Handykameras glauben machen lassen wolle. Wofür benötigt man 150 Megapixel? Wie einer meiner Vorredner richtig erläuterte, braucht man doch für Photos, die nur auf der Festplatte liegen oder in 30×20 cm ausgedruckt werden, diese hohe Auflösung nicht. Ich benutze beruflich eine 5D Mark III (22,3 MP) und eine 7D Mark (20 MP) und habe mit ihnen Photos in Postergröße 60×40 cm ohne Qualitätseinbusen gedruckt. Mag sein, dass es Pixelfetischisten gibt, die jedem Megapixel hinterher hecheln, aber allein wofür? Dass die Profiboliden von Canon (1Dx Mark II bzw. III) oder Nikon (D5 bzw. D6) mit nur 20 Megapixel ausgestattet sind, kommt nicht ungefähr. In meinen Augen wird bei diesem Pixelwahn immer mehr das Rauschverhalten und die Größe der anfallenden Dateien ausser acht gelassen. Entschuldigt bitte, aber das was im Moment passiert kommt mir immer mehr wie ein „******vergleich“ vor, wer die meisten Pixel hat.

    Was mich aber ebenfalls kratzt: Das man jedem Gerücht hinterher rennt. Es wurde noch nicht mal was konkretes zur R5 geäussert, da wird schon dem nächsten nachgejagt. Wir sollten vielleicht erstmal abwarten, bevor wir wieder auf den Gerüchtezug aufspringen.

    Ach so, noch eins: Bevor mir jetzt jemand Neid unterstellt (was sowieso Quatsch ist. Wieso muss man immer als Neidhammel bezeichnet werden, nur weil man etwas doof findet): Ich bin nicht neidisch. Warum bzw. worauf denn? Weil ich das alles mit Stirnrunzeln sehe? Weil ich nicht der Massenhysterie verfalle, mich über 60+ MP zu freuen? Ich schwimme nun mal eben nicht mit dem Strom.

    Entschuldigt, aber das müsste ich jetzt einfach mal loswerden. Nichts für ungut.

    Gruß

    Daniel

    • @Daniel K.

      selbstverständlich, darfst Du hier alles loswerden, auch dass Du den Pixelwahn für idiotisch hälst. Nichtsdestotrotz, nur weil man selbst etwas nicht braucht oder nicht gut findet, heisst es nicht, dass es dennoch nicht sinnvoll ist. Ich benötige keine Cloud und werde auch nie eine Nutzen, dennoch ist es für einige Leute durchaus sinnvoll. 150MP bei Landschaft ist schon etwas das ich nutzen würde. Allerdings handelt es sich ja um Pixel-Shift Technologie, also entspannt bleiben. Ich erinnere mich noch daran als es hiess, mehr als 8MP braucht man nicht, weil das menschliche Auge nicht mehr auflösen kann. Alles was mehr ist, ist überflüssig. Genauso diese Diskussion wegen der Beugungsunschärfe, das wird heute Kamera intern korrigiert, so dass man ohne merkliche Einbussen Blende 11 oder 16 benutzen kann. Ich mache übrigens schon heute Panoramas mit bis zu 120MP und finde nicht, dass es zu viel ist.
      20MP bei Sportkameras haben übrigens einen ganz einfachen Grund, die werden in der Regel in maximal DIN A4 gedruckt, da reicht das locker und nicht zu vergessen, wären es mehr MP bräuchte es einen leistungsstärkeren Prozessor um die Daten schnell genug zu verarbeiten und so weit ist man noch nicht, bzw. wäre viel zu teuer.

  • Das ist wahrscheinlich wieder Canons tolles Marketing. Wird als 150 MP Cam beworben und am Ende ist sind es nur 30 MP, die durch Pixelshifting 150 MP werden. Steht halt nur im Kleingedruckten oder auf dem Datenblatt.

    • Böses, böses Canon, was da die Marketing-Abteilung wieder macht! Oder war das gar nicht Canon? Kam das nicht von Canon Rumors? Und wie wird es dort eingestuft? Mit CR1, das heisst, sehr unwahrscheinlich, da von einer unzuverlässigen Quelle! So entstehen Mythen und Halbwahrheiten! Einfach besser informieren!!!!!

  • 150 MPX. Da ist jedes momentan verfügbare Objektiv in der Beugeunschärfe. Von der Verwackelungsunschärfe gar nicht zu reden, fotografieren also nur mit Stativ. Auch ein Stabi bringt nichts mehr.

    • Wie kommst Du denn darauf? Die Beugungsunschärfe wird bei 150 MPixeln erst ab f/4.8 sichtbar.
      Übrigens sind die Pixel mit 2.40 μm genauso groß wie bei den üblichen 20 MPixel 1″ Kameras.

      Canon hatte vor einigen Jahren bereits eine 100 MPixel Kamera auf der Photokina gezeigt, und das mit 1,3er Crop. Das dürfte etwa die gleiche Pixelgröße gewesen sein. Die Begründung für den Crop war übrigens, dass es damals noch keine EF-Objektive gab, die die Auflösung auch in den Ecken erreichten. Das dürfte bei den aktuellen R Objektiven aber nicht mehr das Problem sein.

    • Alles das, was durch die Beugungsunschärfte nicht ausgelöscht wird, kann man durch die Kamera-Software korrigieren. Das macht Sony schon seit vielen Jahren – gezwungenermaßen.

  • Da die Smartphones vermutlich schon Geräte mit 300 Mpx in der Entwicklung haben, erscheint das durchaus realistisch, dass Canon an einer 150 Mpx Kamera arbeitet.

  • Wer braucht mmer mehr Pixel? Es fehlen Objektive zu den Kameras die die optische Auflösung für diese Pixeldichten bieten. Hoch aufgelöster „Pixelmatsch“,der keine Informationsgewinn bietet, nutzt niemanden. Ein echter Wert wäre ein Sensor mit grösserem Dynamikumpfanund eine JPG Engine, die die Sensordynamik gekonnt in ein JPG übersetzen kann. Auch bei Motiven mit sehr wenig Kontrast sollte die Kamera eine Tonwerkorrektur ähnlich wie in Photoshop durchführen um so das ganze Histogramm auszunutzen. Fertige top JPGs direkt direkt aus der Kamera, die den Vergleich mit JPG aus RAW nicht scheuen brauchen, wären ein Gewinn.