Canon Kameras

Canon EOS R mit 8K-Videos in Entwicklung

Canon arbeitet eigenen Aussagen zufolge an einer spiegellosen Vollformatkamera, die in der Lage sein wird, Videos in 8K aufzuzeichnen.

8K wird 4K in den nächsten Jahren ablösen

Die 4K-Auflösung wird nach wie vor von einigen Nutzern etwas kritisch gesehen, schließlich reichen Full-HD-Videos für die eigenen Zwecke oftmals vollkommen aus. Doch so funktioniert die Kamerabranche nicht. Die Technik entwickelt sich unaufhaltsam weiter und so muss man im Jahr 2019 eben festhalten, dass 4K im Videobereich der neue Standard ist – und auch 8K schon seit einiger Zeit in den Startlöchern steht.

Dass Videos mit 8K-Auflösung in den nächsten Jahren in einigen (oder vielleicht sogar allen?) Kameras Einzug halten werden, das deutet beispielsweise die auf der CES 2019 angekündigte 8K Sharp Kamera mit Micro-Four-Thirds-Sensor an.

Canon EOS R mit 8K-Videos

Doch auch Canon hat 8K bereits auf dem Schirm und es soll sich auch schon eine Canon EOS R mit 8K-Videos in der Entwicklung befinden! Das bestätigt Yoshiyuki Mizoguchi im Gespräch mit Imaging Resource. Mizoguchi ist der „Top Product Planning Executive“ von Canon, sprich der Mann, der wichtige Entscheidungen trifft wenn es darum geht, welche neuen Kameras bei Canon entwickelt werden.

Mizoguchi bestätigt in dem Interview zunächst einmal, dass Videos im gesamten EOS R System eine große Rolle spielen werden. Und in diesem Zusammenhang rückt er auch ohne große Umschweife mit der Information heraus, dass sich sich eine EOS R mit 8K bereits auf der internen Roadmap befindet.

Präsentation schon relativ zeitnah?

Anders ausgedrückt: Canon arbeitet an einer spiegellosen Vollformatkamera, mit der man Videos in 8K aufzeichnen kann. Nun weiß man natürlich nicht, ob diese Kamera irgendwann in den Jahren 2019 oder 2020 auf den Markt kommen wird, oder ob es vielleicht erst in fünf Jahren soweit ist. Doch aus der Tatsache, dass das eigentlich eher zurückhaltende Unternehmen Canon so direkt eine EOS R mit 8K-Videos anspricht, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kamera schon relativ zeitnah und nicht erst in fünf Jahren auf den Markt kommen wird. Diese Einschätzung teilen auch die Kollegen von Imaging Resource und Canonrumors.

Canon war in den letzten Jahren oftmals einen Schritt hinterher, wenn es um technische Neuerungen ging. So kam die erste DSLM mit 4K-Videos, die EOS M50, beispielsweise erst im Februar 2018 auf den Markt. Das Interview mit Imaging Resource deutet nun an, dass Canon im 8K-Bereich unter Umständen wieder zu den Vorreitern gehören möchte.

Quelle: Imaging Resource

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

45 Kommentare

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    • Vom „wir“ kann ich mich wie auch viele andere ganz klar ausschließen.
      Unabhängig davon, ob 8K zur Zeit Sinn macht oder nicht, möchte ich nicht auf die Videofunktion verzichten, die locker eine platzraubende Videokamera ersetzen kann. Es hat schon einen Grund, warum alle Hersteller mittlerweile auf Hybride setzen.
      Auch wenn ich noch nie eine Canon besessen habe behaupte ich mal, dass man sogar mit diesen Kameras ohne allzu großen Verzicht sehr gute Fotos machen kann.

    • Herbert,
      völlig richtig, 8K benötigt niemand. Leider glauben die Hersteller nur noch Superlative anbieten zu müssen, ständig müssen alle anderen übertrumpft werden. Irgendwie müssen Mondpreise gerechtfertigt werden. Der Fotoapparat zum Fotografieren ist in einem anderen Artikel zu finden, Fuji x-t30. Da ist der Preis bezahlbar, es ist das kleine Schwestermodell zur x-t3 und wird wahrscheinlich nicht über 1000€ kosten. Sorry wenn das jetzt nach Werbung klingt, aber man kann das Geld nur einmal ausgeben.

  • wenn ich professionell Filmen will, nutze ich sicher keine Canon.
    Für den Hobbybereich war schon 4 K kaum interessant und 8 K noch weniger.
    Canon hat sich mit seinen Cine-Avancen völlig verrannt.

  • ich würde vielleicht mal versuchen etwas anderes zu finden als eine möglichkeit in einer auflösung zu filmen die in seiner feinheit kein menschliches auge mehr wahrnehmen kann. vielleicht sollten sich die kamerahersteller nochmals auf die farben konzentrieren und verstärkt die farbtreue der kameras ins auge fassen. das lässt in jüngerer zeit leider wieder vermehrt nach. höhere auflösungen verlieren irgendwann ihren sinn.

    • Das ist Quatsch. Auf einer 5 Meter breiten Leinwand, bei einem Betrachtungsabstand von 4 Metern macht es sehr wohl einen Unterschied ob du 4K oder 8K Material hast.

      • ja mag schon sein aber muss es dann in einem Fotoapparat sein? es ist halt wie bei den Plakaten in der Fotografie…. grosse plakate haben auch nicht die Auflösung und müssen auch gar nicht in 300dpi gedruckt werden da der betrachtungsabstand viel größer ist, beim kino ist’s ja auch das selbe…

      • hallo d. mechow, du schreibst quatsch. oder gehst du ins kino und erzählst allen leuten, daß du die linke ecke von rocky acht angeschaut hast? man schaut sich einen film an um sich den ganzen film anzusehen und nicht nur einen bruchteil. da das menschliche auge eine auflösung von +-8mp hat und um den ganzen film sehen zu können, muss man bei einer 5m breiten leinwand einen abstand von 5 bis 7,5m einhalten, aufgrund des menschlichen sichtfeldes. wie man bereits aus der photographie kennt ist das normalobjektiv eine brennweite von 43mm. das kommt nicht von irgendwoher, es ist nah an dem bereich des sichtfeldes in dem man noch recht gut sehen kann. das liegt im bereich zwischen 50° und 60°.

        wenn wir also zusammen fassen, ist ein film nur in bruchteilen zu sehen, wenn man bei der auflösung bei 4k noch pixel erkennen kann.

        ein analoger 36mm film hatte bei hervorragender leistung im farbfilm eine auflösung von 14 mp. ich habe damals nie jemanden aus dem kino laufen sehen der behauptete er hätte nur bildpunkte gesehen. auch in den letzten jahren des kinofilms ist mir noch niemand endgegengekommen dem 4k-pixel die sicht versaut hatten.

        also demzufolge wünsche ich dir viel spaß beim anschauen von 25% eines filmes. dann geht es halt vier mal in kino.

      • @Mechow
        Dann setz Dich mal 4m vor Deine leere, weisse Wohnzimmerwand und Schau Dir Deine 8k-Videos an: Das finde ich Quatsch!! Denn vor einer so groossen Leinwand sitzt keiner so nah, vor einem entsprechenden Monitor erst recht nicht; und beim Fernseher müsstest Du im Abstand ca. einer Armlänge sitzen!
        Mehr Quatsch als 8k gibt es wohl nicht!
        Da hat Martin Berding recht: solche Werbung machen nur Firmen, die ihre hohen Preise bei ahnungslosen Laien scheinbar rechtfertigen wollen, um diese dann zu schröpfen!
        Ergo: Ein (Foto-)Kamerahersteller, der 8k-Videotechnik anbietet, macht sich für mich unseriös!

  • Welch ein unsinniger Ansatz, ich will fotografieren, oder kaufe mir eine richtige Videokamera. 8K benötigt niemand, 4K war schon fast überflüssig. Langsam zweifel auch ich an Canon, wann fangen sie an Kameras mit Funktionen zu bauen, die der Kunde will? Aber wovon träume ich.

  • Die technische Weiterentwicklung ist sicherlich nicht aufzuhalten, egal wie sinnvoll oder auch nicht, die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sein mögen. Wobei gerade hierbei der Nutzerkontext wesentlich ist.

    Zunächst stellt sich aber die Frage welche Auflösung das menschliche Auge bei sinnvollem Betrachtungsabstand überhaupt wahrnehmen kann. Ich meine gelesen zu haben, dass Menschen mit extrem guten Sehvermögen auf etwas über 5K kommen könnten. Bei den meisten von uns Normalsehern ist es deutlich unter 4K anzusiedeln.

    Das führt immerhin dazu das selbst kommerzielle Filmprodutionen uns Blockbuster – trotz neuster Blueray 4K Medien – uns diese häufig nur in 2K Qualität Präsentieren da ggf. beinhaltete CGI Sequenzen auf Grund benötigter Computerleistung häufig nur mit 2K berechnet werden.

    Das führt zu der Frage, wer gefilmtes 8K Footage Material, aus Performancesicht, überhaupt noch sinnvoll editieren kann. Ich für mich – der computertechnisch recht gut ausgestattet ist – weiß, das es ab 4K UHD echt zu einer Geduldsprobe werden kann. Ganz zu schweigen davon wenn es mit Cine4K nur etwas größer wird.

    Kurzum, der Standard-Hobbyfilmer und Youtuber hat meist mit 4K Material bereits ordentlich zu schaffen.

    Und was macht ein Youtuber in der „digitalen Wüste“ Deutschlands? Fertig editiertes und bearbeites 4K Material zu exportieren produziert ein immenses Datenvolumen. Um also längerer Clips oder Filme auf die Videoplattform hoch zu laden ist also ernorme Geduld gefragt. Dies ist natürlich regional sehr unterschiedlich, jedoch wird das fertige Video dann häufig zwangsläufig doch nur in F-HD exportiert, was für die meisten Zwecke – selbst mit UHD Fernseher – ausreichend ist.

    Ähnliche Fragestellungen ergeben sich auch für Independ / Low Cost Filmmaker, zumal aktuell noch immer nicht alle Kinos wirklich DCI 4K projezieren können.

    Aber macht eine 8K Kamera in der Produktion von Footage sinn. Ich denke schon. Unter der Annahme das vieles Material ein Scale-Down erfährt. Wenn wir mal ein 4K Ausgabeformat für Videos unterstellen lässt sich 8K Footage mit dem Faktor 4 und bei einem F-HD Ausgabeformat um den Faktor 8 croppen ohne nennenswerte Qualitätsverluste.

    Somit lassen sich diverse Kamerafahrten einfach durch eine Aufnahme von einem einfachen, statischem Stativ ersetzen, was die Produktionskosten massiv senken kann. Es müssen weniger Dolly’s oder Crane und auch weniger Stabilisierungstechnik eingesetzt werden. Selbst die Notwendigkeit eines Focus-Pullings kann somit reduziert werden.

    Kurzum, es hängt von der Zielgruppe ab ob 8K sinnvoll ist, oder halt auch nicht.

    Für mich persönlich ist das Limit die Fähigkeit unseres eigenen Auges 😉

  • Solange 8k monitore noch im 2000-3000€ Bereich liegen bis hin zu maximal 20000€ wird 8k nichts ablösen.
    Und naja es gibt genau einen Fernsehsender in 4k und kein schnelles Internet für 8k streaming also joa die 8k canon wird den Markt zwar preislich aufmischen aber wirklich sinnvoll ist es ned.

  • Demnächst gibt es wandgroße Fernseher. Dafür ist 8K sicher gut. Auf meinem 4K Monitor ist eine 4K Video sehr angenehm, der Unterschied zwischen 2K und 4K ist klar zu erkennen. Die höhere Auflösung erzeugt, das wissen wir vom Foto auch, eine höhere Dichte. Klar kann eine ARRI im Filmbereich mehr. Das Filmsignlal selber wird wohl nicht so große Unterschiede erkennen lassen. Wessen Filme nicht ein Riesenbudget haben, der ist womöglich froh über eine relativ preiswerte Foto-Film-Kamera.

  • Es geht sicher auch darum, aus dem 8k Video Standbilder zu editieren, die dann grösser als 30MP waeren.

    Dies macht für Profis schon Sinn, da bereits jetzt bei shootings mit 4k gefilmt wird um sich dann das optimale Bild zu ziehen.

    Für Naturfotografen sicher auch top, dann ist garantiert eine höhere Ausbeute verwertbarer Bilder zu erwarten.

    Auch für Amateure, die den Aufwand betreiben möchten Einzelbilder zu generieren, fast eine Garantie für bessere Bilder.

  • Sinnvoll oder nicht

    ist egal, es wird gemacht werden. Was in die digitalen Aufzeichnungsgeräten hinein gepackt werden kann kommt rein! Ob der Anwender etwas damit machen kann ist egal.

    Die Folgekosten die mit 8k entstehen werden vom normalen Nutzer nicht berücksichtigt, Hauptsache es klebt ein 8k Logo an dem Teil.

    Ich besitze ein modernes Fahrzeug mit allem was der Mensch heute unbedingt haben muss. Assistenten für dieses und jenes überflüssige, Navi, Smartphone Anbindung also den ganzen elektronischen Wahnsinn. Die Kiste wiegt 1.900 Kilo und benötigt deswegen zur Fortbewegung 250 Pferdestärken die auch mit Kraftstoff gefüttert werden wollen.

    Mein Oldie Cabrio wiegt 850 Kilo, die Fenster muss man mit der Kurbel von Hand öffnen, die Spiegel, Sitze manuell einstellen es fehlen alle Helferlein die 100 PS reichen für irren Fahrspaß. Komisch ist nur das das alte Teil mit 8-9 Liter fährt und das kastrierte unspektakuläre langweilige High Tec Neuteil 10-12 Liter säuft.

    Vielleicht sollte sich Canon auf einen vernünftigen Weg begeben, und Geräte produzieren die beim Anwender wieder Spaß am Bilder machen erzeugen. Erschwingliche, einfach zu bedienende Foto/Video taugliche Geräte mit Erfolgsgarantie.

    8k OK, wer es braucht soll es haben.

    • Beim Auto gebe ich Dir vollkommen Recht, Alfred. Beim Fotoapparat ist die Videofunktion jedoch nur eine Softwareeinstellung, durch die die Kamera weder mehr wiegt, noch mehr verbraucht. Durch die Videofunktion wird die Kamera, wegen des Gesetzes der Serie, sogar billiger, da sie mehr Leute kaufen. Womöglich kann man sogar die Video-Knöpfe anders belegen und hat für die Fotografie mehr direkt-Knöpfe. Ich kann jedenfalls in Zusatzfunktionen keinen Nachteil erkennen.

  • Einerseits kann ich verstehen das man eine reine Fotokiste will, andererseits ist die Technologie dahinter ähnlich um Videos zu machen. Umgkehrt funzt es auch. Kosten werden deshalb, bei der reinen Kamera kaum gespart, im Gegenteil, wenn man alles zweimal baut wird es teurer. Zwei Produktionsstrassen kosten wesendlich mehr als alles in eine Kamera zu bauen. Dadurch werden auch noch mehr hergestellt und die kosten nochmal gesenkt.
    Hier wird darüber geschrieben das KEIN Mensch 8K braucht, aber andererseits geht unter 40MP und KB nichts.
    Es wird so kommen das in absehbarer Zeit es keine Fotokisten geben wird, weil 8K min.32 MP sind und dadurch Fotokameras sich erübrigt haben. Diese Entwicklung macht mir viel mehr Sorgen. Wann es so kommt? In 5-10 Jahren fürchte ich schon!

    • hallo jörg muhl, das ist ein interessanter ansatz. zunächst ist ein film in 8k deshalb nicht wirklich von interesse, da sich im grunde keiner einen tv kauft aber nur einen bruchteil des bildes betrachtet. da das menschliche auge für gewöhnlich nur 8mp auflöst… bei der photographie ist das was ganz anderes. man schaut sich bildausschnitte, bereiche an. hier wird dann photographie als film und bild auscheneiden dann wieder ein neuer ansatz.

      für mich persönlich ist dieser ansatz völlig uninteressant. das würde mir den spaß am photographieren nehmen. ich weiß auch nicht ob das video mit der bildleistung einer photokamera mit kommt. irgendwann sicher schon. aber das würde ich garnicht wollen. was andere daraus machen, keine ahnung. ich weiß nur, daß dann ein daraus gewonnenes photo nichts besonderes mehr ist. das ist das ende der photographie was sie für mich bedeutet.

      ich konnte aber auch noch nie die leute verstehen die alles mit einer actioncam mitfilmen. wer schaut sich denn seine fahrradtour durch den wald nochmal zuhause im fernsehen an? ja sicher gibt es die. aber dann fahre ich doch lieber nochmal durch den wald. 😉

      • Hallo Jörg, hallo Daniel,

        die Panasonic G9 bietet die 6k Foto Funktion, das ist für schnelle Motive bestimmt ideal. Andererseits muss der Anwender dann aus einer Unzahl von Bildern das richtige heraussuchen. Bei 8k kann man halt noch einen anderen Ausschnitt für das Foto wählen.

        8k Video ist wie schon mehrfach beschrieben ein völlig anderes Ding. Wenn ich an die benötigte Rechenleistung denke, dann weiß ich das ein neuer Hochleistungscomputer vonnöten ist. Falls man diese hochwertigen Filme in voller Qualität versenden möchte sehe ich momentan größte Schwierigkeiten in der Infrastruktur unseres Netzes.

        Im Entwicklungsland Deutschland kommt somit eine EOS R 8k zu früh auf den Markt.

  • Ich brauche keine Waschmaschine mit 43 Programmen, kein Auto mit 230 PS, keine 50 Megapixel-Kamera, kein 4K und 8K Video.

    Ich brauche eine Waschmaschine mit 3 oder 4 Programmen, manchmal ein Auto mit 100 PS, eine gut durchdache, gut gemachte Kamera mit 20 Megapixeln – und gar kein Video.

    • Das ist großartig für Dich und Deine Bedürfnisse. Nur sollte man sich bewusst sein, dass man nur eine Person unter vielen anderen ist, die vielleicht genau dein Gegenteil benötigen oder wünschen.

      • Sebo 12. Januar 2019 um 16:25 Uhr

        „Das ist großartig für Dich und Deine Bedürfnisse. Nur sollte man sich bewusst sein, dass man nur eine Person unter vielen anderen ist, die vielleicht genau dein Gegenteil benötigen oder wünschen.“

        Total überflüssiger und sinnfreier Kommentar. Wir sind hier nicht in der Schule und du bist nicht der Lehrer. Wir schreiben alle für uns selber, ich auch. Ich schreibe darüber, was ich von den Produkten halte, wie ich sie erleben, welche ich mag oder nicht mag.

        Auf gar keinen Fall muss ich mir „bewusst sein“ darüber, was andere „benötigen oder wünschen“, und vor allem habe ich auch wenig Lust, mir solchen Unsinn aufschwatzen zu lassen.

        Ich schreibe hier ganz subjektiv MEINE Meinung, und brauche mich nicht dafür zu interessieren, ob irgendein Lehrer oder Hilfssheriff oder Blockwart meine Meinung gut findet.

    • Gibt es doch. Es gibt auch noch Kameras für Filme, wenn Computertechnologie zu kompliziert für Dich ist. Der Markt liefert jedem was er will. Wenn es etwas nicht geben sollte, liegt es meistens an der Politik. Wie Glühlampen und einfache Autos. Wegen der Polt. Vorschriften werden die vielen Chips verbaut.

      • Ich glaube, da bist du durch den Kommentar unter meinem irregeleitet worden.

        Ich habe nicht beklagt, dass es so eine Kamera nicht gebe. Es gibt sie, richtig, jede Menge sogar. Insofern brauche ich die Entwicklungen wie „8K“ nicht, und war so frei, das mitzuteilen.

        Canon selbst hat durchaus Kameras, die meine Bedürfnisse befriedigen würden, z.B. eine 5D III, 7D II, auch die G1X III, und sowieso die 1Dx II.

    • Ich verstehe nicht ganz so recht, wie Sie, bei einer einfachen Feststellung, so an die Decke gehen können.
      Natürlich sollte jeder einzelne von uns sich dessen bewusst sein, dass nicht nur seine eigenen Bedürfnisse befriedigt werden müssen. Insofern ist, so wie sie mir einen sinnfreien Kommentar vorwerfen, Ihrer ebenso sinnfrei, da sie Ihre Meinung ja gar nicht kundtun müssten, da z.B. für mich diese Meinung total irrelevant ist.
      Wenn Sie schlicht eine andere Meinung so aus den Pantoffeln fliegen lässt, sollten Sie eher Gedanken über Ihre überdurchschnittliche narzisstische Art machen.

  • Der Kameramarkt ist rückläufig. 8K wird daran nicht viel ändern und auch Kameras über 1000€ nicht. Eher Kameras wie die Canon M50.
    8K ist nett, was aber fehlt ist IBIS.

  • Eine grundsätzliche Überlegung

    von mir und nur für mich richtig. Andere setzen vielleicht andere Prioritäten. Wenn es schnell und unvorbereitet gehen muss ziehe ich das Smartphone aus der Tasche und mache damit Bilder oder ein Video. Besser als nichts machen.

    Wenn ich normal unterwegs bin ist eine kompakte Systemkamera immer dabei. Habe ich mir etwas vorgenommen ist die Mittelformat einschließlich Stativ und anderem Zubehör mit von der Partie.

    Wenn ich an 8k Video denke ist das so wie bei Mittelformat eine Gerätschaft mit der man etwas besonderes vor hat. Diese Technik ist die „Bergspitze“ die man nur mit Equipment, Erfahrung und sorgfältigem Handeln erreicht. Nicht jeder beherrscht das, Gott sei Dank stürzt sich niemand damit zu Tode, schlimmstenfalls ist das Ergebnis nicht so gut.

    Was ich damit sagen möchte ist das Canon mit der EOS 5 R 8k nicht vor hat Erfolge beim Amateur zu feiern, sondern ihre Kunden die mit Bildern/Videos den Lebensunterhalt verdienen nicht an andere Hersteller zu verlieren. Auch eine neue EOS R 70+ hat nur diesen einen Zweck!

  • 8K- wird wahrscheinlich ein Marketing Gag werden (8K bei lächerlichen 15 B/s).
    Canon ist ja noch nicht einmal in der Lage bei den spiegellosen Vollformatkameras vernünftig 4K zu bieten (4K bei 60 B/s mit Bildstabi und ohne Crop).

    Für MICH wäre ein vernünftiges 4K-Video in eine bezahlbaren spiegellosen Vollformatkamera mit ca. 30 M-Pixel Auflösung ein sehr gutes Kaufargument.

  • Ihr alle habt noch nicht daran gedacht das bald die nächste Qlympiade ansteht und da werden sich die Hersteller Bashen die meisten Kameras vor Ort zu haben …. Und anders als bei uns ist 8k in einigen Asiatischen Ländern schon viel weiter …. DA wünscht sich jeder (auch ganz sicher Sony) das bei den Übertragungsvideos am meisten ihre Marke zu sehen ist.

  • Wenn man über die Zukunft nachdenkt, macht diese Entwicklung eigentlich Sinn und zeigt, dass Canon wohl doch langsam merkt, dass sie ihr Konzept, Consumer Kameras zu verkrüppeln nicht länger durchsetzen können.

    Von Canon sind jetzt folgende Gerüchte im Umlauf: Es werden noch 2 R Kameras kommen, 1 Profimodell mit 100 MP und ein Einsteigermodell (ich tippe mal auf 24 MP ohne Klappbildschirm). Des weiteren war von IBIS und nun 8K die Rede.
    Da man für 8K mindestens 33 MP benötigt, nehme ich an, wird dies im 100MP Profimodell kommen. Allerdings denke ich nicht, dass man vor September mit diesem Modell rechnen kann.

    Da die ersten 8K Kameras schon jetzt auf der CES vorgestellt wurden, wird dieses Format durchaus ein Thema sein für 2020. Sony wird wahrscheinlich in den nächsten Monaten ebenfalls mit der A7S-III ein 8K Modell vorstellen. Damit wäre Canon dann endlich mal mit einem Video-Feature halbwegs rechtzeitig dran. Kann man nur hoffen, dass sie es nicht wieder mit nem Crop verkrüppeln.

    • Na also so schlimm sehe ich Canon nicht aufgestellt. Natürlich müsste es zur 50MPixel DSLR EOS 5Ds mal einen Update geben, welcher bei weniger Licht, weniger rauscht und WLAN ,Klapp-Display, Multitouch und USB 3.1C verfügt. Sowas wie Fokus-Peaking kann und über einer besseren Software als DPP, verfügt.
      Ich muss allerdings auch sagen dass mir die EOS 5D-Mark IV sehr gut gefällt, obwohl sie über kein Klapp-Display verfügt. Sie raucht nicht so arg, hat 30 MPixel, einen exzellenten Sucher und ist außerordentlich gut zu bedienen. Das Focus-Peaking vermisse ich allerdings manchmal.

      Ich hänge nicht am Spiegel – es wäre aber schade drum, wenn diese Technik mal gänzlich aufgegeben würde. Der Eindruck, der beim suchen durch ein Prisma/Spiegel entsteht, ist durch kein eSucher ersetzbar. Dafür gewinnt ein eSucher immer, wenn es den Aufnahmeeindruck geht oder man bei heller Umgebung doch mal Peaken will – im eSucher kein Problem; genauso wie bei dunkler Umgebung, wo man mit dem ISO einfach auch den eSucher aufhellen kann.
      Es ist ein Für und Wider – ich bin was diese Technik angeht leidenschaftslos und kann warten, was so passieren wird.
      Canon hat jedenfalls auch keine Nasenbohrer im R&D sitzen. Die wissen schon wann sie was machen müssen. Der Grund für das Verramschen der DSLR-Technik im Einsteiger-Segment ist doch völlig konsequent. Es soll die Leute vom Smartphone wieder an die DSLx bringen. Sony macht dass doch auch schon mit der A6xxx usw. Es ist das Angeln nach neuen Kunden für das neue Geschäft mit den DSLM oder MFT Systemen. Warum auch nicht?
      Ich sehe Sony derzeit auch nicht eindeutig weiter als Nikon oder Canon. Sony Systeme mag ich einfach nicht bedienen wollen. So unsinnig angeordnet und eine Menüführung die gut aus den 90igern stammen könnte. Eigentlich sollte Sony sowas beherrschen.
      Die Linsen – na ja, also E-Mount ist schon teuer und wird nicht so breit unterstützt wie Canon. Ich denke dabei noch immer an den Einsteiger. Der zahlt keine €2000.- für ein UWW oder einem 70-200 f/2.8.
      Ich denke Canon baut nun weiter auf und ich erwarte von denen noch einiges. Da werden Nikon und Sony richtig was zu tun bekommen.
      Die 100MPixel halte ich für absolut überzogen. Es gibt keine Linsen die diese Auflösung liefern könnten. Bei 50 oder evtl. 60MPixel mag man da schon besser aufgestellt sein. Ganz besonders bei den „R“. Die werden eh neu entwickelt.

  • Wenn die Hersteller (wie es Panasonic mit dem 6k macht) eine 8k Foto Möglichkeit implantieren habe ich nichts dagegen. Da haben dann auch Fotografen etwas von dieser Funktion.

    Weil wenn ich Video möchte kaufe ich mir eine ECHTE Video Systemkamera z.B. von Blackmagic URSA Mini Pro oder ähnliches und bin damit professionell aufgestellt. In den nächsten Monaten ist da einiges mit 8k in Vorbereitung. Sharp hat mit den Vorstellungen der neuen 8k Modelle bereits angefangen. Weitere gravierende Vorteile wie die Verwendung unterschiedlicher Objektiv Hersteller, eingebautem variablen Neutraldichtefilter oder 15 Blenden Dynamikumfang oder die Schnittstellen für entsprechendes Zubehör habe ich noch gar nicht erwähnt.

    Noch ein Vorteil ist das ich nicht erst mit Zubehör umständlich einen Fotoapparat zum halbwegs tauglichen Videosystem umbauen muss und dadurch gleichzeitig das Bilder machen so gut wie unmöglich mache.

    Canon will eine R8k bringen, schön! Vielleicht für viele Gelegenheitsfilme eine nette Sache, aber vor allen Dingen ein starkes Verkaufsargument.

  • Was soll Canon sonst anderes machen als mit Superlativen zu protzen? Klappern gehört zum Handwerk. Wenn man sich die Debatten der Leute anschaut (und ich vermeide den Begriff Fotograf ganz bewusst), geht es genau um diese Superlativen und weniger um dass, was man damit machen könnte oder machen will.
    Die Video-Nummer ist für mich ehr unwichtig denn ich filme gar nicht. Die 8K sagen aber was über die Sensorauflösung aus die ich zum Fotografieren hätte. Diese Auflösung müsste aber zusammen mit HIGH-ISO und rauscharm kombiniert sein. Dass allerdings scheint aber wohl problematischer zu werden. Von den nicht vorhandenen hochauflösenden Linsen, mal ganz abgesehen.
    Die schaffen heute ja kaum 50MPixel – also wann sollte so ein System mit >50MPixel überhaupt sinnvoll einsetzbar sein und warum sollte ich als Kunde sowas vorher kaufen wollen?

    Ich glaube die Canon-Leute wollen mit den gemachten Äußerungen zu den geplanten Systemen einfach mal den Markt abklopfen. Wenn man sich die Lebenszyklen der Systeme anschaut, reden wir schnell über 10-15 Jahre. Das liegt an der Objektiventwicklung, die nur sehr langsam stattfindet und deren Ergebnisse sehr teuer sind. Da überlegt sich der „Fotograf“ schon sehr genau was er als Werkzeug braucht und für wie lange er damit Geld verdienen kann.
    ich sehe dass derzeit nicht mal die 50MPixel wirklich durchgängig unterstützt wird – was soll ich dann mit noch höher auflösende Sensoren? Ohne Linsen nutzt das nichts – jedenfalls wird das Bild nicht besser, nur größer und ohne Vorteile die man daraus ziehen könnte. Wozu also?

  • Nur mal angemerkt: Du kannst im Schnitt für einen 4k oder „nur“ HD Film bei 8k Material noch „einzoomen“ und somit nachträglich deinen Ausschnitt festlegen. (Korrektur)
    Bei einem Interview kannst du so aus einer festen Kamara-Einstellung das Material so verwenden, als hättest du zB mit zwei Festbrennweiten oder einem Zoom gefilmt.
    Gut – dafür brauchst du aber einen leistungsstarken Rechner.

    • Ein Trugschluss denen Viele Unterliegen. Sie erwarten, dass die Bildqualität bei hoher Sensorauflösung, im Fall der Ausschnittvergrößerung, besser sein würde, als mit halber Sensorauflösung.
      Das Bild wird nur feinkörniger, aber nicht schärfer werden. Man bekommt weniger Artefakte, tauscht diesen Benefit aber mit einem konturlosen Brei ein. Es gibt nichts umsonst!
      Was immer gerne mal vergessen wird ist, dass wir es mit Optik zutun haben und die haben sehr viel Einfluß auf die Bildqualität. Ich würde ehr in eine besser Linse investieren als in eine höhere Sensorauflösung.

      Wenn also 8K-Sensor, dann müsste gleichzeitig auch bezahlbares hochauflösendes „Glas“ angeboten werden, um mehr Optionen zu bekommen. Das wird jedoch so nicht passieren, denn die Lebenszyklen von Objektiven sind erheblich länger als die von Bodies / Sensoren. Das liegt im wesentlichen an der Absatzmenge und der Entwicklungszeit bzw. Kosten von guten Linsen. Eine Kamera bzw. ein Sensor ist da schon schneller entwickelbar und deren Absatzzahlen dürfe auch höher sein.

      Also, welchen Gewinn hat man am Ende von so einer 8K Kamera zur Zeit? Ich sehe keinen, wenn die Objektive nicht verfügbar sind. Das „System“ besteht eben nicht nur aus dem Sensor.