Canon Kameras

Canon EOS R3 soll im September 2021 vorgestellt werden

Canon scheint die Präsentation der EOS R3 derzeit für September 2021 zu planen. Damit würde man Nikon voraussichtlich zuvorkommen.

Canon EOS R3 kommt wohl im September

Da hat sich die Canon Gerüchteküche ja nicht lange bitten lassen. Nachdem vor wenigen Tagen durchgesickert ist, dass die Nikon Z9 voraussichtlich im November oder Dezember diesen Jahres präsentiert werden soll, sind nun auch konkrete Informationen zum Erscheinungsdatum der Canon EOS R3 durchgesickert. Canon wird das neue Flaggschiff voraussichtlich im September 2021 vorstellen, so die Webseite Canonrumors. Damit würde Canon dem großen Konkurrenten Nikon und der Z9 einige Woche zuvorkommen.

Canonrumors entschuldigt sich für Fehler

Canonrumors hat sich im vergangenen Monat einen seltenen Fehler geleistet, soweit man bei einer Webseite, die sich auf Gerüchte und somit unsichere Informationen spezialisiert hat, überhaupt von “Fehlern” sprechen kann. Die Webseite hatte die Präsentation der EOS R3 für den 29. Juni 2021 vorausgesagt, an diesem Tag wurde allerdings nur das neue RF 14-35mm f/4L vorgestellt. Canonrumors hat sich mehrfach für das falsche Datum entschuldigt und hat im Nachhinein einige gute Quellen kontaktiert, die nun die Präsentation der EOS R3 für September 2021 bestätigt haben.

Bisherige Infos zu den technischen Daten

Neue Informationen zur Canon EOS R3 gibt es ansonsten noch nicht. Man geht nach wie vor davon aus, dass die Kamera mit einer Auflösung von rund 30 Megapixeln arbeiten wird, außerdem können mit der R3 – das hat Canon selbst bereits bestätigt – 30 RAWs pro Sekunde geschossen werden. Des Weiteren wird die Kamera 4K-Videos mit Oversampling aufzeichnen, ein 5-Achsen-Bildstabilisator soll derweil bis zu acht Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen. Gespannt sein darf man zudem auf den neuen Autofokus bzw. die neuen Steuerungsmöglichkeiten des Autofokus. Der AF wird bei der EOS R3 nämlich gezielt mit dem Auge platziert werden können. Egal wohin sich der Blick des Fotografen im Sucher richtet, die EOS R3 wird darauf scharfstellen.

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Mirko

schlechtes Timing, das heißt sie kommt frühestens Oktober/ November in den Handel ….da befinden wir uns aber wieder in der 4 oder gar schon in der 5 Welle und vermutlich wird der Einzelhandel da schon wieder dicht sein

Thomas S.

Das spielt für die Zielgruppe dieser Kamera keine Rolle,die wird bestellt und geliefert oder glaubst du Fotografen die diese Kamera kaufen brauchen eine Beratung im Media Markt

Mirko

also ich gehe normalerweise zu Calumet aber wenn die Zielgruppe eh nur noch bestellt dann braucht es eben keine Fotofachgeschäfte mehr. Und wozu benötigt man dann überhaupt noch solche Kameras wenn ein Event aus max. 5 Personen bestehen darf (inklusive Fotograf)….Ausnahme UEFA & FIFA

Raphael

“Der AF wird bei der EOS R3 nämlich gezielt mit dem Auge platziert werden können. Egal wohin sich der Blick des Fotografen im Sucher richtet, die EOS R3 wird darauf scharfstellen.”

Wenn das stimmt, kann die Sony A1 jetzt schon die Koffer packen^^

Mirko

ist doch herrlich wenn das wundervolle Dekolleté knack scharf ist und nicht das Gesicht 😎😂

Ingo

Oh ja, ganz genau. Ob sich Canon da was bei gedacht hat?

Marcel

Haha XD

Thomas Müller

Das ist doch wieder typisch, hier wird nur aus Männersicht gedacht. Mich würde interessieren, was bei der Bedienung der R3 durch eine Frau beim Foto eines Manns scharfgestellt ist 😁?

Robbi

Die Brieftasche, was denn sonst??

René Unger

voll gutes Feature, man checkt den Ausschnitt, also nicht das Dekolleté, der Eye-Af würde trotzdem auf dem Auge bleiben, der AF der R3 geht einfach mit und stellt dann mal stumpf auf den Hintergrund scharf – geiles Feature 😀 😀
Und klar kann dann die A1 einpacken, wegen dem Feature….logisch 😉

Raphael

Eine 7000€ Kamera sollte halt auch den besten AF haben und diesen Titel wird sie nunmal an die R3 verlieren^^

René

Cool wie du das alles schon weißt 😜😜😜
Definiere „besten Af“.

Rolf Carl

Am besten wäre es, wenn man die Kamera so programmieren könnte, dass entweder das Auge des Tieres, des Menschen oder das Dekolleté Priorität hat. Fragt sich nur noch, ob die R3 dann überhaupt französisch versteht.

Ingo

Nö. Abblenden heisst die Devise. Dekolleté, Auge und auch der Blick von Dackel Pfiffi im Hintergrund sollten dann schön scharf sein.

Rolf Carl

Wer blendet heutzutage denn noch ab? Wenn ich jeweils die Kommentare so lese, fotografieren doch alle mit Blende 1.2 und 1.4.

Robbi

Lieber Rolf, da ich von Dir schon viel lernen konnte möchte ich Dich jetzt mal mit meiner grenzenlosen Weisheit erhellen: Also, oberhalb von Blende 1.2 geht aber heute auch gar nichts mehr, hierfür ein Beispiel, wir fotografieren ein Hotelzimmer. Dabei haben wir ein Problem, ausser fürs Essen und Trinken interessieren sich dem seine Gäste aber für rein gar nichts, die Bude wird immer nur zum Saisonstart geputzt und wir haben Schimmel auf der Wand. Ergo, was machen wir für Bilder? Voll auf Blende 1.2 auf die Praline auf dem Kopfkissen, pass aber bitte auf, die Süßigkeit wird knacken scharf, dreh also bitte das abgelaufene Haltbarkeitsdatum nach hinten, soll ja keiner sehen. Jetzt die Minibar. Natürlich wieder voll auf 1.2, den Staub auf dem Nachttisch soll ja keiner sehen, pass bitte wieder auf, alle Soft-Drinks vorher durch Flachmänner ersetzten, Bier kann drinne bleiben, nehmen die Gäste gerne zum Nachspülen der harten Sachen. Ach so, bei solchen Edelherbergen solltest Du nicht mir der D500 fotografieren, durch den Luftzug des fliegenden Spiegels könnte die abgefaulte Gardine runter fallen und das wollen wir ja nicht. Auch in der Hochzeitsfotografie geht übrigens über Blende 1.2 rein gar nichts mehr, denn nur so ersaufen die überflüssigen… Weiterlesen »

Rolf Carl

Robbi, darum ziehe ich Camping vor, da hast du die Natur gleich vor dem Zelteingang und kannst schon beim Frühstück die ersten Viecher ablichten, und das Geklapper des Spiegels stört auch niemanden.
Mit 2.8 kann man notfalls auch fotografieren, z.B. Landschaft, ist halt dann leider alles scharf von vorne bis hinten, wenn dich das nicht stört. Zum Freistellen brauchst du halt schon mindestens 1.2, wenn du z.B. nur die Fliege auf dem Bild scharf haben möchtest.

Robbi

siehste Rolf, genau das wollen wir gar nicht, weder eine scharfe Fliege noch eine Fliege in der Suppe.
Und genau hier fotografiert Frauchen am liebsten, Landschaft oder Panorama-Bilder von Denkmälern oder alten Gebäuden, hier gerne Licht- Schattenspiele, zum Beispiel Kloster Eberbach. Sonnenaufgänge über einem Burgfried (geht bei uns hier aus dem Schlafzimmerfenster), Liminalen und vor allem Feuerwerke, wenn dann welche stattfinden. Neuerdings auch Makro, Menschen eher ungerne, wenn, dann nur aus Gefälligkeit, Kommunionen und demnächst sind mal wieder die Weinkönigen fällig, kann sein dass uns die Ahnung fehlt, aber wir haben unter 2,8 bisher nie was vermisst! Ach so, und mechanische Musikinstrumente aller Art, insbesondere kleine Vogeldosen, hier macht sie Bilder für ihren Hauptberuf, das fleißige Frauchen arbeitet ja noch, anders als der faule Robbi!

Mirko

Blende, was ist das ? 😂

Rolf Carl

Fotografieren ohne Sonnenbrille.

Mirko

und wieder was dazu gelernt 😀

Joachim R.

Jeder kann und soll kaufen, was ihm gefällt. Auch andere Firmen haben gute Kameras. Das ist alles Geschmacksache. Sony ist zu Gute zu halten, dass Sie mit einer neuen Technologie den ganzen Markt aufgemischt haben. Und die andern geben jetzt ihr Bestes, da aufzuholen oder irgendwann gleichzuziehen und sich selbst im Markt zu retten. Ich hoffe mal, dass möglichst viele Kamerahersteller das durchhalten und/oder sich in ihrem Segment behaupten. Sonst wäre es schade. Für uns Fotografen ist der gegenseitige Wettbewerb positiv und treibt auch Innovationen voran, die auch dem Hobbyshooter zu Gute kommen.

Mani

Vorstellen und liefern können sind zwei Paar Schuhe.
Mit 30MP spielt die Kamera aber in einem ganz anderen Bereich als die Sony A1 oder die Nikon Z9.

Joschuar

EBEN, deshalb meine ich auch das Sie min. 45 MP haben wird !!

Joschuar

Ich hoffe nach wie vor das die R-3 über 45 MP hat, bei dem Preis weniger MP und höhere Bildfrequenz, macht nicht so viel Sinn, es sei denn da kommen noch andere Dinge dazu die den Preis rechtfertigen können.
Denn die R-5 sollte nicht auch ein direkter Gegner sein und so sollte die R-3 sich schon noch ein wenig mehr abheben !

Joschuar

Und außerdem will ich die Wette gewinnen 😉 LOL

René

Dann hätte sie vermutlich auch 8k…..

Joschuar

Warum sollte sie 8K können ? Da könnten Kosten gespart oder durch ein gekauftes Update erweitert werden. Und ich denke NICHT das Canon ZWEI Kameras als DIREKTE Gegner bauern wird.
Ich denke sie soll die R-1 ERGÄNZEN als FOTOKAMERA und nicht als GEGNER der R-5 auftreten.
Da Conon ja auch schon eine stärkere Video-Variante angekündigt hat, kann ich mir kaum vorstellen NOCH eine Ähnliche in das Rennen zu schicken.

Cat

Canon würfelt das noch aus…
ob die, die sich auskennen nur mit 30 MP beliefert werden (wo sie doch 50 MP problemlos reduzieren könnten) oder ob man allen berichtet, das dafür kein Bildrauschen mehr stattfindet (siehe R6, die ja bis 12.800 ISO nicht nennenswert weniger rauscht als R5)…
Es ist ja cool wenn man jedem Fotografen genau die Auflösung geben kann, die er braucht – klüger wäre noch, wenn man ihm viel mehr gibt und er sich damit weiter entwickeln kann.
Canon war bisher immer bestrebt selbst Berufsfotografen möglichst viele unterschiedliche Kameras zu verkaufen, ich vermute diese Taktik werden sie nicht aufgeben.
Die R3 wird die Testkamera für den mit dem Auge steuerbaren AF und schon einmal ein Trostpreis für alle Sport-Fotografen, die etwas großes in der Hand brauchen.
Ich würde wichtiger finden, wenn endlich einmal wirklich Motiv-/Situations-optimierte Kameras erscheinen oder sie zumindest alles bieten und dann genau auf die Wünsche abgestimmt werden können.
Also weniger als 45 MP ist für mich keine Option – sondern nur mehr.

Joschuar

Auswürfeln ?? Garantiert NICHT, wie schon mal besprochen, es ist NICHT MÖGLICH die Auflösung mal eben so zu verändern oder so einfach schnell mal NEU zu bauen. Eine Entwicklung dauert so 3 – 5 Jahre, je nachdem wieviel RECORSEN man in die Entwicklung steckt. Das ist auch der Grund WARUM immer wieder die Unsinnige Diskussion aufkommt das man mal eben eine Lizenz für Objektive KAUFEN kann um dann als Dritthersteller vom ORIGINAL-Hersteller ein Objektiv zu bauen !!

Alfred Proksch

Egal – – – die Olympiade ist vorbei, kein einziger Zuschauer ist in den Wettkampfstätten! Keiner kann sehen was Canon, Nikon und Sony an Sport Equipment vor Ort haben! Der Termin ist beidseitig verpasst worden.

Meinetwegen kommen die Dinger zu den Winterwettbewerben. Vielleicht erscheinen überhaupt keine neuen Sportboliden weil sie niemand in Zukunft brauchen wird. Die Sportbilder stammen erstens aus dem Videomaterial und zweitens werden sie über eine zentrale vom Sender betriebene Agentur verkauft. So sieht das in naher Zukunft aus.

Selbst ein Spiegel-loser Superbolide ist dann überflüssig. Immerhin kann der Fotograf mit 30 RAW in der Sekunde ein blinzelndes Huhn (mit Tieraugen AF) beim Eier legen ablichten! Ist von mir ein klein wenig böse, übertrieben und gemein formuliert.

Die Canon R3 empfinde ich persönlich als genau das Werkzeug für berufliche Fotografen. Da ist bestimmt alles bestens auf flüssiges arbeiten ausgelegt.

Carsten Klatt

So ist es, ein Trümmerteil wie aus einer anderen Zeit. Bilder kommen künftig aus Video. Das reicht für Alles, die Zeitschriften wie die Internet Plattformen. Die Hochzeitsfotografen werden sich über so ein Kameraklotz unglaublich freuen, bleiben künftig noch einige wenige echte Profis, die irgendwas Kreatives machen. Aber die sind oft im Studio und brauchen weder Augen Autofocus noch 30 Bilder die Sec. Warum Canikon bei DSLM auf solche Backsteine setzen, hinterlässt mich einigermaßen ratlos.

J.Friedrich

Also ich gestehe: hab von Video Null Ahnung! Aber was ich vermute: Es wird beim “Filmen” mit einer recht statischen Verschlusszeit gearbeitet…zwischen 1/50 und 1/125 max. 1/250 je nach Fps…Ich glaube Fotografen dynamischer Prozesse in schneller Bewegung, also Sport-, Tier-, PressefotografInnen, oder selbst Event- und HochzeitsfotografInnen kommen NICHT auf die Idee ihre Bilder ausschliesslich aus “verwaschenem” leicht unscharfem Videomaterial zu generieren…für 100% Netzpublikation vielleicht, aber Print?? bzw. Zweit-, Drittverwertung?
Vielleicht kann “Lichtblick” oder ein anderer Profi dazu Erhellendes beitragen…würde mich echt interessieren, wie das bewertet wird…

Carsten Klatt

Wird ja zum Teil schon aus Videomaterial generiert. Für die Printmedien und Internet reicht es aus, aufgrund der geringen Auflösung fallen selbst leichte Unschärfen nicht so ins Gewicht. Bildbandqualität wird man da noch nicht erreichen, aber das ist auch nur noch eine Frage der Zeit.

100carat

Auf die Gefahr mich zu wiederholen: Canon wird mit dieser Kamera eine Landmarke setzen. Nicht im Wettkampf um immer mehr Pixel. Da wird die R3 deutlich unter der R5 bleiben. Aber in Sachen (Gesamt-) Bildqualität – etwa Rauschverhalten, Dynamik, besserer Rolling Shutter bei Videoaufnahmen etc., Autofokus, Ergonomie und Verarbeitungsqualität wird diese Kamera einen deutlichen Schritt nach vorne machen und den Standard neu setzen. Ja, das ist ein Blick in die nebulöse Glaskugel. Aber laßt uns darüber noch einmal sprechen, wenn die Kamera irgendwann zwischen Oktober und Weihnachten erhältlich sein wird. Es sind die von mir angesprochenen Merkmale, die für viele Profis weit wichtiger sind, als manches, was hier diskutiert wird. Dieses wohl durchdachte Gesamtpaket für eine genau avisierte Zielgruppe. Deshalb wird diese Kamera absehbar ein Erfolg für Canon. Trotz des befürchteten Preisschildes. Die Einführung erfolgt rechtzeitig vor der Fußball-WM (die dürfte auch Nikon mit dem Einführungszeitpunkt der Z9 im Blick haben – unabhängig von den Lieferschwierigkeiten der Halbleiterindustrie unter denen alle Hersteller zu leiden haben.), so dass die Sportfotografen Zeit genug haben, sich mit ihrem neuen Arbeitsgerät in der Praxis einzuarbeiten Dazu passt, dass die beiden für diese Zielgruppe wichtigsten Tele-Brennweiten bereits als RF-Linsen eingeführt sind und mit großer Wahrscheinlichkeit… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Sehr richtig 100carat,

Es wird eine perfekte Zielgruppen Kamera werden, ich habe schon einmal geschrieben das dieses Arbeitsgerät nicht für Hinz&Kunz gedacht ist.

Was sollen viele Pixel und 8k Video in diesem Gerät? Wichtig sind: intuitive Bedienung, gute Nehmerfähigkeiten im harten Alltagsbetrieb, griffig muss sie sein, stabile und schnelle Elektronik, beste Anbindung für schnelle Bildübertragung!

Eine Canon R3 ist genau das was der Profi braucht! Sie wird „funktionieren“ so wie man es von einem Canon Boliden schon immer gewohnt war!

100carat

Wie so oft sind wir uns einig in der Bewertung, Alfred, und Du wirst sehen, genauso wird es kommen.

Chris

Das klingt doch sehr logisch und wird höchstwahrscheinlich auch so sein.
Die Kamera wird ein Werkzeug für entsprechende Situationen sein und kein Spielzeug für alles mögliche. Gut betuchte Techniknerds oder hochspezialisierte und hochpreisige Hochzeitsfotografen, können sich natürlich gerne darüber auslassen, warum keine 80MP und12k für das viele Geld drin sind, die Kamera kaufen oder auch nicht. 😉
In jedem Fall ein sehr spannendes Produkt.

100carat

Es wird absehbar die spannendste Kamera des Jahres – ein Arbeitsgerät vom Feinsten. Mit dem Preis (UVP) als Haar in der Suppe – denn in dem Punkt erwarte ich keine angenehme Überraschung.

Cat

Einspruch – die spannendste Kamera des Jahres ist seit 5 Monaten ausgeliefert – und die schafft 50 MP und bietet alles (mit Griff) was Canon in der R3 erst realisieren will.
Ob der Pupillen-Steuerungs-AF eine Hilfe sein wird – zeigt sich erst.
Also bitte die Reihenfolge richtig einschätzen. Der führende Innovator ist weiterhin eine andere Firma. Canon macht Boden wett bei den Objektiven – bei den Kameras sehe ich das bisher nicht.

Robbi

Kann ja gar nicht sein, werter Cat, die NIKON Z9 ist ja noch gar nicht erschienen! Oder meintest Du nun dieses “Fred Feuerstein-Gehäuse” mit dem “Spatzenhirnautofokus”? Falls ja, die kann zumindest bei der TIPA nie und nimmer die Kamera dieses Jahres werden, war die doch schon letztes Jahr, ergo ist das Ding doch schon alt und wie viele hier meinen eben vollkommen unbrauchbar, da muss aber jetzt ganz dringend was Neues her, musst Du doch einsehen, oder? Dass Du das Rauschverhalten einer Kamera, die es noch gar nicht gibt bereits beurteilen kannst, da erkennt man nun den wahren Fachmann, dass macht Dir so schnell keiner nach. Wenn man richtig liest hat 100carat hier im Gegensatz zu Dir ja von Spekulation gesprochen, als er seine Meinung zu diesen Dingen schrieb. Es ist doch auch schön, wenn Hersteller laufend was Neues bringen, haben wir hier was zu diskutieren, dadurch haben wir Kunden dann Auswahl, wer Auswahl hat muss ja nicht alles kaufen, dies steht dann auf einem ganz anderen Papier! Und richtig, solche “Spielchen” macht Canon, Nikon nebenbei genau so, seit über 30 Jahren, ob andere Hersteller es überhaupt schaffen werden, so lange solche Spielchen zu machen bleibt abzuwarten! Lieferschwierigkeiten haben zur… Weiterlesen »

joe

Also die Diskussion um 30 oder 45MP kann ich zwar nachvollziehen als ehemaliger 5D4 und heutiger R5 Besitzer, aber der Unterschied in der Bildqualität ist geringer als man vermutet, was die R5 besser kann sind u.a. Augen- und Tier-AF, einfachere Handhabung, Anzeige aller relevanten Daten im Sucher und einfacheres anpassen von ISO, Blende, Modi und nicht zuletzt Video. Wenn man nicht zu stark croppt gibt es keinen sichtbaren Unterschied zwischen den beiden Kameras. Im Übrigen, wer von den Foristen ist denn überhaupt Zielgruppe und überlegt sich ernsthaft den Kauf? Ich denke einer ist schon sehr hoch gegriffen.

Robbi

Keine Ahnung, aber bin mir sicher, es wird auch noch einen Zweiten geben!
Und wie 100carat schon richtig bemerkte, Bildqualität, schauen wir mal, warten wir mal ab, wenn nur genug Bildpunkte auf einen Sensor rotzen zwangsläufig bessere Bildqualität wäre, dann hätten wohl alle Hersteller noch viel mehr Punkte auf dem Sensor. Es wird am Ende wohl durch die Verlagerung vieler Bauteile nach hinten eine R mit noch größeren Bildpunkten werden und die Bildqualität der R ist wirklich sehr gut, von der Bedienung reden wir nun besser nicht, die ist eher ausbaufähig, um es noch höflich auszudrücken!

100carat

Die R5 und R3 werden sich ideal ergänzen. Ich denke, die Anzahl der Käufer wird in diesem Fall letztlich über den Preis bestimmt. Das selbst die aufgerufenen Preise die Käufer nicht abschrecken, zeigen die vielfältigen Lieferengpässe, die nicht ausschließlich auf die Probleme bei den Halbleiterbauteilen zurückzuführen sind, sondern auch auf die hohe Nachfrage.

joe

Auf die hohe Nachfrage bei Elektroautos nicht Kameras

100carat

Nicht nur die Nachfrage nach Elektroautos auch Computer und Computerbauteilen, was oft vergessen wird. Aber darum ging es mir gar nicht. Meine Aussage bezog sich ausschließlich auf die Lieferengpässe bei Kameras. Da bremsen einerseits die nicht lieferbaren Bauteile (s. Canon, Sony, Nikon), andererseits die für viele überraschend hohe Nachfrage nach bestimmten Kameramodellen und Objektiven. Für uns als Nutzer sind die Lieferengpässe in jedem Fall schlecht, da sie die Preise auf einem hohen Niveau stabilisieren.

Cat

Das ist genau das Ziel von Canon – wie seit 30 Jahren – ergänzen, damit alle „doofen“ 2 verschiedene sehr teure Kameras erwerben und danach kommt dann mit der R7 die dritte und immer so weiter.
Ich mag die Strategie anderer Hersteller lieber.
Da ich sie R5 habe – sehe ich gar nichts was die R3 ergänzen könnte – bisher.
Das sie sichtbar weniger rauscht, bezweifle ich.
Das die Größe u Gewicht grundsätzlich vorteilhaft sind – stimmt für mich nicht, zumal ich an die R5 einen Griff ansetzen kann. Etc.

joe

Cat, das sehe ich ähnlich.

100carat

Ja, Canon verfolgt tatsächlich die Strategie, für unterschiedliche Zielgruppen/Anwendungen unterschiedliche Kameramodelle anzubieten. Und dies nicht erst seit 30, sondern rund 45 Jahren. Sieht man einmal von der Modularität der einstigen F1-Reihe ab, bei der sich gewisse Funktionalitäten über unterschiedliche Sucher und Mattscheiben verändern ließen, war die T90 eigentlich die erste Canon-Kamera, bei der Canon alles damals Mögliche reingepackt hatte. Mir gefällt die “ich lass hier jenes und dort jenes weg”-Strategie auch nicht, zumal viele Funktionalitäten oder Verbesserungen heute ausschließlich Software getrieben sind – abgesehen vom Sensor und Rechenhirn. Cat, ich bin sicher, dass die R3 qualitativ noch einmal ein ganzes Stück besser als die R5 sein wird. Meine Prognose: Ende 2021 ist sie in der Summe der Funktionen und Leistung die beste Vollformatkamera auf dem Markt – nicht für alle Motivbereiche, nicht in Sachen Auflösung und sie wird auch kein 8K bieten. Aber als Gesamtpaket. Sie wird weniger Rauschen als die R5, einen größeren Dynamikumfang und eine zeigemäße umfangreiche Konnektivität bieten, einen leistungsfähigeren Autofokus und Chip besitzen, massiver gebaut und trotzdem noch gut tragbar sein, und wer weiß, was Canon noch in die Kamera packt. Vor allem wird sie sich als in jeder Hinsicht ein professionelles, robustes Werkzeug mit guter… Weiterlesen »

Cat

beste VF-Kamera…
Das sei einer R3 auch für ein paar Monate oder Wochen gegönnt, dann muss sie sich in der Praxis gegen A1 und Z9 wehren und für mich steht da die Kamera als Verlierer fest, die nicht mindestens 50 MP und schnellsten Verfolgung-AF bietet.
Und ja ich hoffe auch das Fuji mit einerX-H2 eine spannende, schnelle Richtung einschlägt.
Wie ich mir wünsche das endlich eine R7 und A7000 kommen.
Jeder muß da seinen Bedarf selbst definieren.

100carat

Du pickst zu sehr einzelne Funktionen heraus. Für mich zählt das Gesamtpaket, denn in den seltensten Fällen wird ein Werkzeug durch nur eine Funktion zum Besten. Ein schneller, vor allem treffsicherer AF ist sicher für viele, mich eingeschlossen wichtig, 40 bis 50 MP nehme ich auch sehr gerne – aber am Ende des Tages ist die Gesamtqualität der erzielten Bilddatei für mich am wichtigsten und eine vernünftig zu bedienende, robuste, ergonomische Kamera. Und diesbezüglich hat mich einer der von Dir bevorzugten Hersteller bis heute nicht überzeugt. Denn bei mir müssen Kameras in der Regel zehn Jahre funktionieren. Mit der Einschränkung, dass dieser Hersteller mit dem letzten Modell auf dem richtigen Weg war, einige Fehler der Vorgängermodelle beseitigt hat, aber sich eben bei der Restverwertung und Preisbildung ziemlich vergriffen hat. Immerhin ist die Ergonomie und Verarbeitung etwas besser als bisher. Aber vielleicht klappt es ja bei einem der nächsten Modelle. Hier geht die Diskussion oft an den für den professionellen Alltag wichtigen Dingen vorbei. Dies belegt die Tatsache, dass ein wirklich relevanter Fortschritt im Sony-Sortiment überhaupt keine Erwähnung fand – evtl. weil es hier vornehmlich um Fotografie geht. Aber mit der Alpha 7SIII und der Alpha 1 hat Sony erstmals die… Weiterlesen »

Cat

Klar, das Gesamtbild ist wichtig. Eben nicht nur ein IBIS, etwas breiterer Griff mit etwas mehr Platz, gewohnte Bedienung und behauptet besserer AF oder Dynamik. Ich kann dazu nur sagen die R5 scheitert bei mir haptisch und bei sehr wichtigen Motiven gegen den Innovationsschub von Sony. Ich habe verfolgt was einige bekannte Tester, die ich sonst oft schätze, zum AF und zur Trefferquote und der Bild-Konsistenz zu sagen hatten (um das geht es mir letztlich, sie sind der wichtigste Teil des Gesamtpakets) und wann immer ich das bei verfügbaren Motiven mit R5 und A1 oder A9 (um preislich fair zu bleiben) versuche nachzuvollziehen – mit allen möglichen Einstellungen – desto mehr muß ich diese Leute “Lügen” oder unnachvollziehbar strafen. Die Vergleiche sind nie ganz fair, weil ja nicht identische Objektive vorliegen und Canon einfach nur ein 100-500 mm und kein 200-600 mm hat und nur ein 2.0/135 mm anstatt einem 1.8/135 mm nutzen kann, aber selbst ein 2.8/70-200 mm GM fällt nicht gegen RF 2.8/70-200 mm ab und die Bildausbeute wird deutlich überboten. Bei schnellen Motiven, egal ob am Himmel, landend auf dem Wasser oder fliegend von Baum zu Baum oder rennend über die Felder – zieht bisher C mit… Weiterlesen »

Robbi

Vielleicht kommen diese Tester ja auch zu anderen Ergebnissen, weil sie fotografieren können, jedenfalls kann man bei denen in aller Regel der Fälle auch einmal Bilder sehen, ergo man kann es mit eigenen Augen nachvollziehen. Nebenbei, die R3 hat den Schalter nicht links, mal so am Rande erwähnt! Und an einer Profi-Kamera kann man den Akku genau so schnell wechseln wie das Magazin an einem Schnellfeuergewehr, also falls man es kann. Ich jedenfalls wechsele einen Akku an jeder 1er erheblich schneller als an jeder R5, R6. R oder meinetwegen auch an der 5DSR früher. Farben, nun ja, auch Geschmacksache, einen leichten Stich haben am Ende alle, je nach dem, auf welchen Grundstoffen der Sensor aufgebaut wird, aber egal, bleib Du gerne bei Sony, ich werde mir nie eine kaufen, die R3 hingegen schon, denn da wissen wir seit über 30 Jahren was wir haben. Lasse mir nämlich keine Knipse für 7.300 € mit so einem “arme Hosen-Monitor” andrehen, wer sich so was erlaubt zeigt klar, dass er die Kunden nicht für voll nimmt, da interessiert mich der Rest überhaupt nicht mehr! Und bei Bildqualität noch ein kleiner Tipp am Rande: “Nicht verzagen FUJI fragen!”! Einfach die GFX 100S plus die… Weiterlesen »

100carat

Ich bin vorurteilsfrei, markenneutral und beurteile einfach was ich sehe bzw. in der Praxis erfahre. Was dieTrefferquote anbelangt, so hängt diese von den Motiven, Aufnahmebedingungen, Einstellungen und den jeweiligen Kamera-Objektiv-Kombinationen ab. Macht man sich in einer freien Minute den Spaß, auch die Erfahrungen anderer Anwender anzuschauen, so fällt auf, dass bei einigen Canon-Sony-Vergleichen die eine, bei anderen die andere Marke beim AF in der Praxis die Nase vorn hat. Sicher ist: der AF gehört zu Sonys größten Stärken. In vielen anderen Bereichen scheitern die Kameras in meiner persönlichen Wertung. Hätte die Alpha 1 einen vernünftigen Monitor, ein besseres Gehäuse und leistungsfähigeren IBIS wäre sie tatsächlich die erste Kamera von Sony, die ich für rundum gelungen halten würde. Dies liegt u. a. auch an der besseren Menüführung, vor allem an den bereits von mir erwähnten und von Dir ebenfalls hervorgehobenen Farbprofilen. Da hat Sony mit der 7SIII und der Alpha 1 wirklich den größten Fortschritt in der Evolution ihrer Modelle gemacht. Es ist bezeichnend, dass bei vielen der YouTube-Tester genau darauf nicht eingegangen wird. Vielleicht sollte Sony doch einmal darauf achten, wen sie bemustern. Beim Rolling-Shutter wird die R3 nachlegen (meine Prognose) und Vorteile im Vergleich zur R5 bieten. Was den… Weiterlesen »

100carat

Tippfehler-Korrektur: was stört Dich bei der R5 haptisch

Matthias

Die erste Frage ist: wie manipuliert der Hersteller die Zielgruppe? Es muss ja ein Bedürfnis geschaffen werden. Wenn man den Käufern einreden kann, mit älterem Equipment nicht gut genug zu sein und technologisch abgehängt zu werden, ist der erste Schritt getan. Ein teures Produkt wird auch immer noch als besser angesehen. Natürlich braucht man auch das nötige Kleingeld. Dabei hilft der bargeldlose Zahlungsverkehr. Mal angenommen, jemand geht zum Händler und legt 7000 € in 20er-Stückelung auf die Theke. Das kann schon schmerzen. Verkaufspsychologisch spielen sich aber noch andere Sachen ab. Gibt es eine teure und eine günstige Kamera, wird sich die mittlere Preisklasse besser verkaufen. Damit wäre die R5 der Renner, auch wenn die gesäten Zweifel bleiben. Und diejenigen, die die R3 kaufen, werden sich mit Sicherheit eine rationale Erklärung zusammenbasteln, um sich zu rechtfertigen…

Robbi

Matthias, mag bei dem einen oder anderen stimmen, aber auch nicht immer, die Kaufentscheidungen sind am Ende des Tages genau so vielfältig wie die Käufer, jeder ist da anders und trotzdem sind wir alle gleich.
Nehme jetzt mal als Beispiel meine Entscheidung, nun doch eine R3 zu kaufen, diese Entscheidung fiel letztendlich aus Wut über eine geklaute Idee, sonst gar nichts! Und da ich wütend bin werde ich den Kauf vor mir selber auch nicht rechtfertigen, meine Wut ist mir Rechtfertigung genug.
Ist so etwas rational? Nein, mit Sicherheit nicht!
Sind wir Menschen rational? Nein, auch nicht!
Ob ein Hersteller “manipuliert” sei dahin gestellt, Bedürfnisse müssen, wenn es keine Primärbedürfnisse sind immer geschaffen werden. Selbst beim Profi ist es ja nur der Wunsch nach einem Werkzeug, welches ihm die Arbeit erleichtert, aber auch hier muss ein Hersteller zeigen, wozu man es brauchen könnte.

Mirko

“Manipuliert“ wird man doch täglich, wenn ich allein an das einst interessante Magazin „Galileo“ denke wo einen fast täglich (durch die Hintertür) eingetrichtert wird wie schlimm die furzende Kuh auf der Weide ist und wie toll die Superfruit aus Südamerika.
Dann gibt es eine fabelhafte Doku ( ZDF ) über den umweltfreundlichen Abbau der Rohstoffe für unsere sauberen E Autos, verstehe nicht warum unsere Apostel „Die Grünen“ diese Doku nicht auf ihrer HP teilen aber was interessiert denen schon das Leben im entfernten Chile solange es dafür in Deutschland nicht stinkt 😷

Robbi

Alleine beim Spruch “umweltfreundlicher Abbau von Rohstoffen” kriege ich schon wieder Blähungen, wer so einen Mist verzapft war wohl schon überall, nur nicht dort, wo wirklich Rohstoffe abgebaut werden. Unseren ganzen atomaren Müll kann man letztendlich in Zentralasien einfach auf die Wiese stellen, da gibt es schöne Flecken, da strahlt es “natürlich” erheblich mehr als der Dreck, den die bei uns so zwischenlagern.
Der ganze Blödsinn mit dem Strom, da bilden sich bei mir schon wieder Gase, wenn die in unserer schönen Landeshauptstadt hier komplett auf Strombusse umstellen und die Hälfte hinten am alten Schlachthof laden fliegen denen alle Sicherungen im ganzen Umkreis raus, oder wie es in Berlin heißt: “das Ministerium müsse beim Stromverbrauch noch einmal nachrechnen!” Können die sich sparen, Strom hat einen riesen Vorteil, er brauch keine Lagerstätten, aber eben den Nachteil, man kann ihn auch nicht lagern. Wenn unsere verehrte Regierung demnächst “klimaneutral” fliegt werden die den Wasserstoff dafür wahrscheinlich aus Katar beziehen, produziert mit Strom aus erdgasbetriebenen Motoren, nein wie sinnvoll!!
Aber egal, die R3 wird eine tolle Kamera und der Rest ist eh nicht zu ändern!

Mirko

das mit „umweltfreundlichen Abbau“ war ironisch von mir geschrieben. Natürlich sieht es so aus, durch den enormen Wasserverbrauch sinkt der Grundwasserspiegel, Flüsse führen immer weniger Wasser, der Boden der Bauern trocknet aus und zwingt sie letztendlich dazu ihr Land zu verlassen.

joe

Matthias, da steckt viel Wahrheit drin. Natürlich hat jeder seine eigene Motivation weshalb er dies oder jenes kauft, aber wir werden ja alle täglich durch Freunde, Werbung oder entsprechende Artikel oder Videos mehr oder weniger beeinflusst und treffen die Entscheidung kaufen oder nicht kaufen. Der bargeldlose Zahlungsverkehr erleichtert die Kaufentscheidung, die nachgewiesener Massen in über 80% rational gefällt wird. Denn rational bedeutet nicht, kaufen oder nicht, sondern ich entscheide mich bei gleichwertigen Gütern für das günstigste Angebot.

Robbi

Hier wage ich nun mal Zweifel anzumelden! Sollte dies so in Büchern stehen, dann sollte man diese Bücher ganz schnell wegschmeißen, weil es eben Unfug ist
Beispiel: Wenn einer einen LKW voll Kuhscheiße kauft, hat aber nicht einen einzigen QM Land, um den Mist zu verarbeiten, dann kann der 10 Angebote vergleichen und das preiswerteste nehmen, trotzdem wird die Entscheidung am Ende immer irrational bleiben!
Und über die Hälfte dessen, was Menschen in ihrem Leben so kaufen ist am Ende genau so ein Dünger, den sie nicht brauchen. Sieht man bei uns Hobbyisten ganz deutlich, wenn wir uns klar werden, was wir brauchen dann brauchen wir nichts mehr, ist nur die Verarbeitung umgeleiteter Libido, so zu sagen.
Wer permanent nach dem Kauf von Produkten unzufrieden ist, der sollte sich Gedanken machen, ob die Unzufriedenheit am Ende wirklich was mit den Produkten zu tun hat.

joe

Also, was jemand glaubt zu brauchen, hat mit Rationalität nichts zu tun. Was ich unsinnig finde, ist für den anderen absolut vernünftig. Deshalb ist die Definition auch korrekt. Bezogen auf einen Kauf wäre es irrational aus zwei oder mehreren gleichwertigen Angeboten nicht das Günstigste auszuwählen. Du kannst allerdings gerne eine eigene Definitionen kreieren und wenn du genügend Mitstreiter findest kann deine Definition die derzeit gültige ablösen. Beispiel “geil” bedeutete früher fröhlich, heute sexuell stark anregend. Auf geht’s!

Robbi

Eigene Definitionen sind das Salz in der Suppe, da hast Du Recht!
Mehrheiten werde ich dafür keine suchen, wozu auch, bin mit mir und meiner Meinung der Welt auch so zufrieden, ergo, was soll es. Ganz früher meinte “geil” übrigens nur eine besonders bewachsene Stelle, zum Beispiel auf einer Wiese!
Kommt die Definition, welche Du für für Rational hast eigentlich aus der Wissenschaft oder der Ökonomie?
Weil ich hätte Ratio nun mit Vernunft/Verstand gleich gesetzt, und wenn man Kuhmist kauft, obwohl man keinen braucht scheint es dann da doch den einen oder anderen Aussetzer zu geben, denke ich jedenfalls! Meine, es würde ja auch keiner 20 Euro-Öl in eine Maschine schütten von der jeder weiß, dass die Maschine eh Sch…. ist, oder?

joe

….Kommt die Definition aus der Wissenschaft oder der Ökonomie…Robi, den fand ich gut!!! Natürlich bedeutet ratio Vernunft, aber – ich wiederhole mich – das bedeutet für jeden etwas anderes und ist auch in der Philosophie Stoff für Diskussionen. In der Ökonomie, also der Wirtschaftswissenschaft und somit in der Wirtschaft bedeutet rationales Handeln was ich oben beschrieben habe und basiert auf dem Menschenbild des “Homo Oecononicus”.

Ingo

Hi joe, ja, der homo öconomicus. Die Basis aller unzureichenden Wirtschaftstheorien. Aber Hauptsache, das Modell ist in sich schlüssig. Komm mir ja nicht mit der schnöden Realität. Der Mensch ist eh komisch, irrational und sollte sich doch endlich den Theorien unterordnen. Hat im Sozialismus ja auch schon so toll geklappt.

Matthias

Robbi, Mirko,Joe Um das mal klarzustellen: d e n Profi gibt es nicht. Da tickt jeder anders. Wenn ich mich beruflich für einen Hersteller entscheide, liegt das nicht daran, ein Produkt angesagt zu finden. Die Kamera muss einfach das liefern, was ich erwarte. Und dann wird damit einfach fotografiert bis sich eine Reparatur nicht mehr lohnt oder eine entscheidende (!) Weiterentwicklung angeboten wird. Alle 2 Jahre die Kamera oder das System zu wechseln, sehe ich nicht als zielführend an. Denn da braucht man auch viel Zeitaufwand, um das neue System kennenzulernen. Kennenlernen bedeutet: blind bedienen und wissen, wie das Ergebnis aussieht. das sehe ich auch als nachhaltig an. Wenn ich dann mal in einer Firma in der Produktion unterwegs bin, kann ich sicher sein, dass ein interessierter Mitarbeiter, begeisterter Amateurfotograf, ankommt, um mir mitteilen zu müssen, dass er aber die 50MP-XY-Kamera hat. Meine Standartantwort: schönes Teil. Die rauscht aber, eigentlich eher für Studioarbeiten geeignet. Dann kommt: ja aber man kann die ja runterrechnen. Dann ist die genauso gut wie 24MP. Meine nächste Antwort: wenn man gleich die 24MP kauft, spart man viel Geld und kann das in hochwertige Objektive investieren. Das bringt deutlich mehr Bildqualität. Damit habe ich dann gleichzeitig… Weiterlesen »

Robbi

Ich gebe Dir vollkommen Recht, sehe ich alles genau so!
Nur da sind wir eben beim Thema des Nutzens, genau dieses Einlernen müssen ist zum Beispiel bei uns (wir waren schon immer Amateure) der Produktnutzen! Habe schon mal geschrieben, meine Holde ist ein Arbeitstier, durch Corona hatte die nichts zu tun, genau deswegen habe ich ja letztes Jahr 3 Kameras (R, R6 und R5) gekauft, damit die sich einarbeiten muss, so war sie abgelenkt und hatte was zu tun. Profis bei der Arbeit erzählen übrigens weder Frauchen noch ich irgend etwas, wir lassen die Leute einfach ihre Arbeit machen und gut ist, mit was wir knipsen wollen die so oder so nicht wissen.
Und klar, dass es “den Profi” so nicht gibt ist eh klar, dürfte in allen Berufen das Gleiche sein!

Matthias

Ausnahme: der/die Bundeskanzler/in:-))

Robbi

Verstehe ich nun überhaupt nicht, ehrlich gesagt! Wir hatten doch als Bundeskanzler/in noch nie einen Profi! Geht ja auch in einer Demokratie so gar nicht, in einer Monarchie werden die Despoten von Kindesbeinen an auf ihren Job vorbereitet, was bei Demokraten nicht stattfindet, denn Eltern hoffen ja immer, die Kinder würden einen gescheiten Beruf ergreifen und nicht Politiker werden.
Und der/die Nächste/r in Deutschland wird diese Tradition sicherlich fortsetzen, da bin ich mir jetzt schon sicher. Möchte mich aber auch jetzt schon festlegen, es wird ein Mann, aber mir ist dies im Prinzip auch egal, jedenfalls solange ich das Gestammel einer gewissen Dame nicht übersetzen muss, was eh nie passieren wird!

Alfred Proksch

Als Gast in diesem wunderschönen Land darf ich bei Bundestagswahlen nicht mitstimmen. Ich hätte trotzdem eine große Bitte an alle deutschen Forenleser !!!

Soweit ich informiert bin werden ungültige Stimmen im Gesamtergebnis mitgezählt. Das bedeutet das Randgruppen weniger Prozentanteile erhalten. Nichtwähler hingegen die extremen Parteien stärken!!!

Also geht wählen und wenn ihr euch nicht entscheiden könnt BITTE unbedingt eine UNGÜLTIGE Stimme abgeben!

Mirko

Alfred, also wenn man sich so die Prozente einiger Parteien anschaut dann zählt ja mittlerweile die einstige starke SPD zur Randgruppe 😉 Dann sollte man vielleicht eher die SPD wachrütteln und nicht die deutschen Forumsleser dazu ermutigen eine ungültige Stimme abzugeben.

Joachim

als langjähriger Wahlvorstand kann ich so sagen. Ungültige Stimmen zählen natürlich nicht mit. Sie tauchen nur in der Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen auf. Ist relativ für die Wahlbeteiligung. Wichtig ist bei der kommenden Bundestagswahl die Wahl einer Partei. Das zählt letztendlich. Da die gewählten Bundestagsabgeordneten schon mal nicht gleich sind mit den abgegebenen Parteistimmen, entstehen dann diese Überhangmandate. Es bleibt aber bei den Prozenten wie die Parteien gewählt wurden. Es findet aber eine Aufblähung durch zusätzliche Mandate statt.
Ich sage immer Wahlrecht ist Wahlpflicht. Statistisch gesehen bedeutet eine hohe Wahlbeteiligung eine Stärkung der Mitte. Ich hoffe mal, dass diese alternativen Sesselpuper wesentlich weniger werden. Kosten ca. 12000 Euro im Monat für Nichts. Nehme mal an, dass es eine spannende Sache wird. Hoffe, dass die Mitte siegt und die verschiedenen Probleme in Einklang bringt. Alles Scheuklappendenken tut nicht gut.

Robbi

Also ich dürfte eigentlich wählen gehen, werter Don Alfredo, bin mir allerdings ziemlich sicher, dass die ungültige Stimme am Ergebnis nichts ändern wird, da diese am Ende den anderen Stimmen anteilig wieder zugeschlagen werden würde. Eine ganz interessante Frage bei der nächsten Wahl wird wohl sein, ob es die CSU auch bundesweit auf 5% schafft, sonst könnte da ein ganz dummer Tatbestand zur Geltung kommen, bleibt zu befürchten!
In meinen beiden “Erzeugerländern” darf ich hingegen nicht wählen, was ich allerdings am Ende des Tages mit den dort lebenden Menschen gemeinsam habe, denn Wahlen braucht man dort nicht, jedenfalls keine, die auf die Machtverhältnisse irgend einen Einfluss hätten!
Ansonsten, Du bist einer von uns, werter Don Alfredo und noch dazu ein verdammt netter, gehe dann mal für Dich zur Wahl und kreuze alle an, da ist keiner benachteiligt! Außerdem ist nicht wählen gehen die einzige Art, bei der hinterher jeder weiß, was Du gewählt hast, mal so nebenbei bemerkt!

Mirko

Matthias, ich bin doch bekennender Resteverweter 😂 so kümmere ich mich liebend gerne um altes Glas bevor dieses auf den Müll landet. Ansonsten gehöre ich auch nicht der Zielgruppe an welche sich in Foren die 100,200,400% Ansichten hin und her schieben und dann sagen „oh schaue dir mal die Ecken an und dies bei f1.4“
Aber bekanntlich führen viele Wege nach Rom und wenn jemand meint das er für seinen Instagram Account eine 50 MP Kamera benötigt….naja bitte schön 😉

Matthias

…hätte beinahe schon gefragt, ob Du Dein Gehalt mit Flaschensammeln aufbessert…:-))

Matthias

…gehört aber jetzt nicht zum Thema. Zum Thema Megapixel jetzt:
Habe im Mai eine Hochzeit fotografiert, und weil ich nicht ins Trauzimmer durfte, wollte das Paar eine Videoaufzeichnung in 4K. 20 Minuten Video ergaben dann über 50GB. Passt auf keine Blu-Ray und der USB-Stick mussten von FAT32 erst neu formatiert werden::::

Mirko

….noch bin ich kein Rentner 😉 aber wenn man sich die Preise für manches Altgas so anschaut da sollte man vielleicht das ein oder andere schon für die zusätzliche Altersvorsorge polieren 😂

Matthias

:-))

Robbi

Ich bin zwar schon Rentner, kriege aber keine Rente, somit kann ich auch keine Rente aufbessern, denn wo nichts ist kann man auch nichts aufbessern, das Leben ist hart!

Mirko

ich gehe aber mal davon aus das Du Dich über die Jahre privat abgesichert hast oooder Du bist gesegneter Pensionsempfänger 😂

Robbi

Mal ehrlich, Mirko, kannst Du Dir vorstellen, Robbi wäre jemals Beamter gewesen?
Aber egal, schon wieder in dem Faden zu viel gerobbit, mache mich hier nun mal wieder vom Acker, man liest sich anderer Orts hier wieder, freuen wir uns alle auf die kommenden Artikel, die werden noch viel Diskussionsstoff liefern.
Und mir gefällt die neue R3 von Canon, jetzt schon, ich liebe Backsteine!

Mirko

ch liebe Backsteine“….ich bevorzuge da doch lieber Backfisch 😜

Ingo

Stimmt absolut, Matthias. Gut beobachtet. Lustig wird es, wenn dann die 50MP-Kameras mit den entsprechenden 2,8er Linsen gekauft werden. Aber häufiger wird doch gefragt, warum diese oder jene Kamera nicht für bestimmte Motive funktioniert oder was benötigt wird für bestimmte Bilder. Und das finde ich ja auch völlig in Ordnung.

Matthias

Ingo,
ich gehe mal davon aus, dass auch bestimmte Motive mit nahezu jeder Kamera realisiert werden können. Dazu muss man sich aber mit den Geräten beschäftigen und üben. Je öfter umso besser.
Denn was wir nicht vergessen sollten: auch mit den Kameras, die es vor 15 bis 20 Jahren gab, sind tolle Bilder entstanden, obwohl die von heutigen Einsteigerkameras zum Teil technisch übertroffen werden…

Robbi

Vollkommen richtig, lieber Matthias, auch vor 30 Jahren konnten Profis schon jeden Auftrag machen, wieso ist einfach erklärt, genau hier sind wir beim Thema “Manipulation” aus Deinem ursprünglichen Beitrag. Um dies nun zu erklären muss der kleine Robbi leider wieder etwas weiter ausholen, hoffe man wird dies nun verzeihen, falls nicht bittet klein Robbi jetzt schon um Verzeihung: Bei der geschickten Manipulation müssen wir erst einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir Menschen letztendlich die höchst entwickelte Tierart sind, hilft aber nichts, wir entscheiden am Ende des Tages genau so aus Instinkten heraus wie die Rindviecher auch. Nimmt man dies nun als gegeben an und nehmen wir weiter an, Canon San würde Robbi anweisen, bei den Menschen Interesse für die R3 zu wecken, dann gibt es nur eine Vorgehensweise, ich muss Leuten den Nutzen dieser Kamera erklären, hat sie gemessen an der Nikon D500 eigentlich gar keinen, dann muss ich einen erfinden, geht wie folgt: “Der Fotograf von heute spielt nur noch dann in der obersten Liga der Lichtkünstler mit, wenn seine Kamera in der Lage ist, im Dunkeln eine Eule bei Kacken zu fotografieren!” Wenn der Verbraucher diese aus der Luft gegriffenen Kröte geschluckt hat, dann ist die Sache schon… Weiterlesen »

joe

….wofür reicht eine Nikon D700 am Ende des Tages nicht…die gleiche Frage könnte man sich stellen, wenn es darum geht von A nach B zu kommen, weshalb reicht ein Opel Corsa nicht und warum muss es eine Mercedes A Klasse oder ein BMW 1er sein? Weil es mehr Spaß macht und weil man es kann!

Robbi

Genau hier hast Du es jetzt auf den Punkt gebracht, lieber Joe, leider vollkommen anders als beabsichtigt. Denn nicht “Mann” kann mehr sondern eben das Gerät, die Maschine, das Ding mit dem man tut! Ergebnisse kommen eben immer als Summe von KI und NI, fehlt es auf einer Seite muss eben die andere her. Vor ein Paar Tagen ist ein alter Freund von mir in die ewigen Jagdgründe gegangen, gäbe es eine Möglichkeit, das Wissen eines Menschen zu sichern und auf einen anderen Menschen aufzuspielen, glaub es oder lass es, nach den Update könnte ich dann alle großen Techniker hier nur mit einer 1er und einer 5dsr, meinetwegen noch mit einer “ollen” Hasselblad, auf einer Briefmarke mit einem Medizinball ausspielen. Gut, der Rolf war Jahrgang 1934, irgend wann ist eben Ende, nur Schade um all das nun vergangene Wissen. Mir ist heute noch eine kleine Geschichte eingefallen, war kurz vor Corona in den Reinanlagen: Ein junges Paar hatte wohl gerade beschlossen, den Weg gemeinsam zu gehen, der junge Mann hatte eine NIKON Z6, ging zu einem jungen Schnösel, der eine Kamera um den Hals hatte (Hersteller nun egal aber der übliche Verdächtige und bat den Kerl, mit der NIKON ein… Weiterlesen »

joe

Robbi, du darfst mir glauben, dass ich sowohl mit alten Kameras als auch mit alten Autos problemlos umgehen kann. Dazu braucht es wirklich nicht viel NI, Dumme fahren sogar oft (meist) besser als Intellektuelle. Und man muss auch nicht studiert haben um ein guter Fotograf zu sein. Dass man mit vielem fotografieren kann bezweifelt doch Niemand, aber immer so zu tun als wären Bilder mit einer weniger guten oder älteren Kamera etwas “besseres” ist ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Schön, wenn es einer mit einem schlechteren Modell auch hinkriegt, aber deswegen muss man doch nicht diejenigen abwerten, die es mit einem aktuellen Modell genauso gut oder sogar besser hinbekommen.

Robbi

Joe, ich habe ja auch nie behauptet, dass man es mit einem älteren Model besser hin bekommt, meine tatsächliche Aussage ist eigentlich, dass je größer das Können eines Fotografen ist, desto uninteressanter ist das Model, mit welchem er das Bild macht, sonst meinte ich gar nichts.
Ich sagte auch nicht, eine alte Kamera sei etwas “besseres”, ich behaupte nur, dass nicht immer alles Neue zwangsläufig sinnvoll und zielführend ist. Und wenn Profis nach einer “die kann alles alleine Kamera” brüllen, dann sollten die sich mal Gedanken machen, wer sie dann noch braucht.

Ingo

Obwohl, joe, im Zweifel würde ich immer des bessere Objektiv einer neuen Kamera vorziehen. Bestenfalls man kann sich beides leisten (wie dein 28-70, ist ja eine Traum-Linse), aber wenn die Wahl da ist kann die richtige Brennweite und die richtige Blende bei guter Streulichtempfindlichkeit beim Foto mehr bewirken als das neueste Kameramodell. Auch der Autofokus kann mit neuen Objektiven (z.B. dem Nikon 120-300) nochmal wesentlich schneller sein als im Extremfall bei einer D6 mit einem alten 2,8/300 mit Stangen-AF. Es ist immer die Kombination, die ein vernünftiges Bild zustande bringt.

Ingo

Schöne Geschichte.

Matthias

…immer diese Autovergleiche. Man kann auch mit mit jedem der genannten Autos ein Selfie machen,
wenn man durch die Radarfalle brettert. Kann man auch mit dem Smartphone. Warum dann mit den Autos?
Weil es mehr Spaß macht und weil man es kann?…:-))

joe

Ja das mit den Autovergleichen versteht halt jeder und da kauft man auch gerne mehr als man braucht.

Robbi

Schon wieder so ein Irrtum, lieber Joe!
Denn Du sagtest gerade: “Versteht jeder!”
Ich nicht, und bei Deiner Aussage kann ich selbige schon mit N=1 widerlegen, denn wenn nur einer fehlt, dann ist “jeder” falsch!
Man kann fotografieren ja auch mit dem Zubereiten von Nahrung vergleichen!
Man kann auch auf die alte Art kochen, nur essen will es eben keiner mehr!
Aber beim Auto (wenn es jeder versteht immer ein gutes Beispiel), da sind wir auch nicht alle gleich, mal so nebenbei bemerkt.
Nehmen wir mal an, da wären 2 Garagen, in der einen stehen 6 RR, 2 Pullmänner, ein Audi A8 und ein S-Benz! In der zweiten Garage steht ein Kastenwagen und eine Pritsche.
Joe und Robbi sollen ein Auto wählen, das Wetter ist schön!
Das Du mit dem RR-Cabrio davon braust, da bin ich mir vollkommen sicher, aber glaubst Du mir auch, dass ich mit dem Kastenwagen los fahre? Aber genau dies würde passieren, es sei denn, ich könnte die Pritsche gerade besser brauchen, z.B. um einen Tannenbaum zu holen!

Matthias

…mit Kameras scheint das ja nicht anders zu sein. Nur wenn ich mir die Ergebnisse anschaue, sehe ich meist keinen Sinn dahinter. Ich musste im Mai eine Motivzusammenstellung für die Präsentation eines Kunden machen. Da hatte ich noch einige Motive im Archiv, die ich damals mit der 5D MarkII fotografiert hatte. Um die an die aktuellen Fotos anzugleichen, habe ich die RAWs noch einmal mit dem aktuellen Photoshop CC entwickelt. Der Unterschied zu “damals” war gewaltig. Denn die Software hat sich auch deutlich weiterentwickelt…

Robbi

Genau hier hast Du es jetzt aber so richtig auf den Punkt gebracht, lieber Matthias!
Denn wie bei allen modernen Elektrogeräten stellt sich auch bei Kameras am Ende die Frage, wo kommen denn die gewaltigen Unterschiede überhaupt her?
Haben sich z.B. die Bildsensoren in den letzten Jahren so unglaublich rasant entwickelt oder ist nicht auch, wie eben beim SP, da auch ein ganz gewaltiger Anteil eher der Software moderner Kameras geschuldet?
Für einen Sensor spielt Länge mal Breite sicherlich eine erheblich größere Rolle als die Tatsache, wie viele Bildpunkte man auf diese Fläche donnert, genau deshalb sind ja 50MP einer Mittelformat 50MP einer Kleinbild überlegen, denn je weniger Punkte auf der gleichen Fläche (nun mal die Verkabelung hinten oder vorne außen vor gelassen), desto größer werden dann ja auch die einzelnen Punkte, sonst gäbe es ja Leerraum ohne Ende. Habe mal gelesen, dass sich die R6 und die R5 effektiv nur um etwa 5 Mio Unterscheiden, was wohl daran hängt, dass die größeren Punkte dann auch mehr Licht einfangen, aber wie gesagt, bin nun kein Tech-Nick, aber Sinn macht dies schon, die Strahlen pro qmm werden ja nicht mehr und nicht weniger.

Ingo

Die D700 ist eher ein alter Jaguar Mittelklasse als ein Corsa im Vergleich. Klar, ein neuer Jaguar F-Type ist sicher in jeder Hinsicht besser, aber so ein alter Jaguar / D700 haben auch ihren Charme. Das weißt du als Autosammler ja auch.

Ingo

Lieber Robbi, wirklich schön, daß du hier mal die D700 erwähnst, die bei mir manchmal noch ihren Dienst tut. Es ist erstaunlich, wie gut damals schon die Farbwiedergabe war. Ist allerdings auch die lauteste Kamera, die ich neben Mittelformat je hören konnte. Wenn man mit den zwölf Megapixeln zurechtkommt (und das reicht für vieles, nicht nur für Online) ist das immer noch eine hervorragende Kamera.

Matthias

Ingo,
ich nutze die 700 seit ca 2 Jahren gelegentlich für Aufträge, ohne Abstriche machen zu müssen. Die Lautstärke finde ich auch okay, zumal Models manchmal irritiert sind, wenn sie gar nichts hören…

Robbi

@Ingo: Vor allem hat die D700, genau wie ihre “Gegnerin”, die 5DMK II, einen riesigen Vorteil, den die anderen alle noch beweisen müssen, die Dinger funktionieren nach über 10 Jahren noch einwandfrei, egal nun, ob eine Z6/7, eine R5/6 oder eine A1/9, den Beweis müssen die alle noch irgend wann erbringen, ich melde da jetzt schon mal so meine Zweifel an! Laut bei der D700, nun ja, alles ist relativ, gibt aber meines Wissens nach nicht überproportional viele D700-Nutzer mit einem Hörschaden. @Matthias: Wenn Models, weil sie nichts mehr hören irritiert sind, dann muss man beim Fotografieren eben ab und zu einen fahren lassen, damit die was hören, obwohl, lass es lieber, vielleicht wären die dann noch mehr irritiert! Übrigens, um noch mal was zum Auto zu schreiben, beim Privatwagen hatte ich schon immer eine Strategie, die sich aus meiner Sicht auch bewährt hat. Habe mir immer Neuwagen gekauft und die Schlappen gefahren, bis sie fix und alle waren. Seit 2 Jahren einen Dacia Dokker, davor hatte ich 20 Jahre lang einen Renault Kangoo, was andere Leute alles brauchen braucht ein Robbi nicht, mit 3.000 Kilometer im Jahr ist die eine Kiste so gut wie die Andere, und beim Auto… Weiterlesen »

joe

Also Robbi, Matthias, Ingo, bei dieser Übermacht gebe ich mich geschlagen. Allerdings gibt es gar keinen Widerspruch, denn ich habe nie behauptet, dass man mit älteren Modellen keine guten Bilder machen kann, sondern nur, dass es mit neuen/aktuellen leichter und zuverlässiger funktioniert. Allerdings würde ich – auch wenn ich nur 3000km/Jahr fahren würde, mir niemals einen Dacia Dokker kaufen, dazu fahre ich viel zu gerne Auto und das Auge soll ja auch ein bisschen verwöhnt werden.

Robbi

Nun hast Du aber noch mal Glück gehabt, mein Lieber, denn wenn Du nicht die Kurve bekommen hättest und nicht zugegeben hättest, dass man mit alten Modellen auch gescheit knipsen kann, dann hätte der Robbi gepetzt und dann wäre wohl beim Joe die Pfanne fällig gewesen, nehme ich mal an.
Hier hast Du nun genau beim Auto den entscheidenden Punkt angesprochen, lieber Joe, ich fahre im Gegensatz zu Dir nicht einmal gerne Auto, interessiere mich nicht für Fußball, war also vor 40 Jahren ein Exot, heute eher ein Angehöriger einer Minderheit, aber eben kein Einzelfall mehr.
Meine Kaufentscheidung für den Dokker war übrigens eine ganz einfache, durch die Schiebetüren komme ich prima an die beiden Kindersitze, bekomme ohne in zusammen zu klappen den Kinderwagen auch noch hinten rein, was brauche ich mehr. Der Kangoo hätte beim letzten Mal etwa 2.500 € gekostet, deshalb ging er von dannen, so viel Geld hänge ich nicht mehr in eine 20 Jahre alte Blechbüchse. Fahr aber gerne was Du möchtest, ich gönne es Dir von Herzen, einen Vorteil hat so ein Auto ja gegenüber einem Kamel, das Auto beißt nicht, egal welches!

joe

Ich habe den Dokker sogar mal probegefahren bevor ich mich für den Hyundai i40 Kombi entschieden habe. Auf Kurzstrecken war der ok und ist auch praktisch, aber als ich dann mal 20 km auf der Autobahn gefahren bin war klar, der wird es nicht, dazu 5 Jahre Garantie bei Hyundai und als Schnäppchen aus NL importiert – kostete mit allen Luxusextras gerade noch 8’000.- mehr als ein Dokker. Da muss man nicht lange überlegen.

Robbi

Joe,
wir werden alle von frühester Jugend an geprägt, dies setzt sich dann fort bis ins hohe Alter!
Da mein Vater ein Baugeschäft hatte habe ich in ganz jungen Führerscheinjahren viel mehr LKW als PKW gefahren, also nur die, welche wir mit unserem alten 3er fahren durften (hast Du wahrscheinlich auch, den mit 7,5 Tonnen plus Einachser Hänger), da bildet sich dann schon der Geschmack aus!
Und klar, beim Dokker kann man “enne menne miste, es rappelt in der Kiste” singen, gemessen an einem 5,5 Tonnen Hanomag ist der allerdings die Ruhe in Person und die Werkstatt liebt ihn, denn man kommt an alles erheblich besser drann als beim vollgepackten Renault.
Und ich habe eigentlich einen recht sparsamen Geschmack, so hat der Artikel über das Update bei der Z6II genau mein Interesse an dieser Kamera geweckt, zusammen mit dem 24-200mm wird die für mich voll ausreichen, über das Stadium eines Knipsers werde ich sicherlich nicht mehr hinaus kommen, da dürfte das dann alle mal ausreichen.

Joachim

Na ja. 68 mit 11 Fahrstunden Führerschein gemacht. Später noch den 3er beim Bund (MAN mit Kurbel für den Notfall). Ansonsten immer VW (Käfer, Passat,Golf). Die tollste Fahrt war im RO 80 (Wankel) zur kirchl. Trauung. Das war ein Auto. Kameras SLR fing das mit Fujica ST 705 an, danach Contax 167 und ST mit Zeisslinsen, Canon 550, 750 und RP. Also alles bis auf Canon old school. Von daher, alles zu seiner Zeit. Überlege zurzeit langfristig (was ich aber nicht mehr erleben werde) auf R zu machen. Für einen Profi mag das anders aussehen. Mir als Amateur reicht es. Eine Qualitätsverbesserung stelle ich mir bei den Weitwinkeln vor. Es braucht nicht mehr den langen Weg wegen des Spiegels. Neue Techniken wie das focus bracketing, Sensortechnik etc. etc. sind technisch schon faszinierend. Für mich bleibt letztendlich das Bild. Habe da immer Feininger im Kopf (Marktkirche Halle). Also Linien und versch. Flächen ins Bild zu bringen. Das ist so für mich der künstlicher Aspekt oder auch Sehweisen, die man so nicht im Kopf hat. Und kreativ sein, bedeutet auch ein längeres Leben.

joe

Also meine Prägung war Motorrad, NSU Prinz III, IV, OPEL Rekord, BMW 2000, alles gebrauchte ältere Fahrzeuge. Für mehr war kein Geld da! Mein erstes war ein gebrauchter, hellblauer Mexiko Käfer, mit 30 roter Golf II mit 55PS und dann in 8 bis 12 Monatsabständen
unzählige BMW Cabrios in allen Farben und PS-Stärken. Daneben praktische Familienkutschen, bis ich 1995 per Zufall zu Jaguar kam wo ich mich noch heute zu Hause fühle. Übrigens ich kann Joachim noch toppen, hatte inklusive Prüfung nur 8 Fahrstunden und bis heute mit weit über einer Million km noch keinen Unfall verursacht.

Joachim

auch der Preis. Fahrstunde zu 10 DM. Lernfahrzeug NSU Prinz. Fahrschule ASTA RWTH Aachen. Denr CO² Fußabdruck von Joe moechte ich aber nicht haben.

Robbi

Woher weißt Du denn nun wieder, dass Joe Schweißfüße hat, gibts schon Geruchsinternet? Endlich kann ich Joe mal toppen, 7 Fahrstunden (ätsch), na ja, zugegebener Maßen plus Minimum 1.000 Stunden “Schwarzfahren”, man musste ja mobil sein. Allerdings hat mir “Frauchen” unsere Familienbilanz dann versaut, 135 Fahrstunden, danach nie wieder ein Kilometer gefahren, aber einen Pappendeckel hat sie immerhin!!! Aber immer noch besser als die Tanten, da mache ich mir schon Sorgen, die können es nicht lassen. Auto haben die beide eigentlich auch nie gefahren, aber bis heute können sie es nicht lassen, wenn es ihnen in den Sinn kommt rauf aufs Moped (beide Münch Mammut) und ab in den Sonnenuntergang (Sonnenaufgang haben die glaube ich in 88 Jahren niemals gesehen, irgendwann muss man ja Heia machen). Im Norden habe ich erst entweder einen Opel Kombi gefahren, oder aber einen Ford 1,8 (kleinster 6 Zylinder), dann kam ein Colt, danach ein Lancer! Im Süden waren es meist Lancia oder Alfa, aber gefahren bin ich eh nicht viel, dafür waren die Entfernungen meist zu weit. Ach so, ja, und im Süden dann noch einen RR, aber nur 10 Minuten und aus reiner Höflichkeit, wollte den Alten nicht enttäuschen, danach aber nie wieder,… Weiterlesen »

joe

München Mammut? Ist da die Fantasie mit dir durchgegangen? Oder sind das 2m Schränke mit mindestens 100kg Lebend Gewicht?

Robbi

wo hast Du denn nun das überflüssige “en” ausgegraben, habe ich nicht verwendet und meinte auch den Moped-Bauer und nicht die Hauptstadt des Weiswurstkönigreiches am Rande der Lederhosenregion! War ein Hersteller von Moped, so weit ich mich erinnere (hat mich nicht interessiert und interessiert mich bis heute nicht) haben die Maschinen einen getunkten NSU-Motor, über 100 kg, da gehe ich mal davon aus, möchte die Böcke in Schräglage im Stand nicht halten müssen. Andererseits möchte ich aber auch bis heute nicht auf einem Gaul das anstellen, was die Beiden so treiben, obwohl auch mir die Oma noch den Umgang mit den Zossen beigebracht hat, nur hatte die ums “Bubelle” wohl mehr Sorgen als um die Töchter, die genau so wild wie die Oma waren. Passen aber gut zu den Havanna-Zigarren, von denen beide Krähen locker jede 10 Stück am Tag über die Lunge qualmen, also kurz und gut, stell Dir den Alptraum eines jeden Neffen vor, lieber Joe, dann hast Du genau die beiden Niedlichkeiten vor Augen. Bevor ich falsch rüber komme, ich liebe meine Tanten!!! Wir konnten aber nie viel miteinander anfangen, weswegen mich die Onkel in der Erziehung hatte, dies konnte aber nichts werden, mal so am Rande.… Weiterlesen »

joe

So schlimm ist mein Fussabdruck nicht, wir waren meist zu zweit bis viert unterwegs, da wird der Energieverbrauch pro Kopf geringer als mit der Bahn. Meine Fahrstunden waren allerdings erheblich teurer, 32.-DM pro Stunde. Mein Lehrfahrzeug war ein Simca ich glaube 1300, auf jeden Fall war er weiss.

Joschuar

Nur mal so zum ZWISCHENSTAND : Nikon Z-9 : Bei photorumors gesehen . ZITAT: Here is an updated/latest set of rumored Nikon Z9 professional mirrorless camera specifications: Newly developed 45MP high-resolution stacked FX sensor 30 fps Integrated vertical grip handle The Z9 is described as a D6 body combined with EOS R5 imaging, α9II AF, and blackout-free EVF Nikon confirmed that the Z9 will be better than the D6 Multishot-mode 16-bit RAW option 8k30p, 4k120/60/30p (support for 8K video recording) New EXPEED image-processing engine designed for 8k (newly developed Imaging Pipeline Processor to broaden sensor readout emphasizing speed) Improved AF (Object detection AF) “Stunning” AF tracking (better than the D6) Advanced real-time tracking Two XQD/CFX type B memory card slots ISO 64 – 25,600, Hi1, Hi2 Improved noise levels and specifically significantly better dynamic range High resolution, blackout-free EVF: probably 5.76 MP or maybe even 9k MP viewfinder, 120 Hz refresh rate (the resolution can be reduced to increase the refresh rate) New user interface (no second LCD screen on the back like the D6) New battery: Nikon EN-EL18x Gbit LAN, USB-C, WiFi, GPS, built-in transmitter Price: $6,000 – $7,000 Da wird die R-3 ähnlich sein und die R-1 NOCHMAL eins drauf… Weiterlesen »

Robbi

Also dieses Rumoren halte ich mal eher für so was wie “wünsch Dir was”, denn dann wäre es ja schon mal kein Sensor, der auch in der A1verbaut ist! D6 Body, ja, aber wohl ohne den Kasten für das Prisma, denn was sollte die Kamera damit?
Schnelle Karten wird auch die R3 bekommen, HEIF haben ja jetzt schon andere auch und die R1 wird sicherlich wo ganz anders Duftmarken setzen, da könnte dieser Klo-Schießer kommen, oder wie das Ding heißt, außerdem könnte ein Quad AF darin stecken!
Aber egal, diese Gerüchte lesen sich immer schön, was raus kommt steht am Ende im Datenblatt!
Und natürlich werden die sich alle sehr ähnlich sehen, egal nun ob von NIKON oder CANON, ein professionelles Gehäuse muss nun mal eine gewisse Form haben, um im harten Einsatz bestehen zu können, da sind die Abweichungsmöglichkeiten dann eher beschränkt, dies ist nun mal so!
Bin mir auch nahezu sicher, dass NIKON mit der Z9 noch weitere Objektive vorstellen wird, ob da viele anhand der Preise jubeln werden bleibt abzuwarten