Canon Kameras

Canon EOS R6: Neue Vollformat-DSLM offiziell vorgestellt

Canon hat die neue Canon EOS R6 vorgestellt, eine Vollformat-DSLM mit einer Auflösung von 20 Megapixeln und jeder Menge moderner Technik.

Im Rahmen des heutigen Canon Events hat Canon nicht nur die neue Canon EOS R5, sondern auch die Canon EOS R6 vorgestellt. Das ist gewissermaßen das spiegellose Pendant zur Canon EOS 6D Serie, wobei die Canon EOS R6 nicht unbedingt als Vollformatkamera für „Einsteiger“ bezeichnet werden sollte – dafür hat sie nämlich zu viel zu bieten. Vielmehr könnte die Canon EOS R6 das heimliche Highlight der heutigen Präsentation sein.

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Sensor & Prozessor

Der Vollformatsensor der Canon EOS R6 arbeitet mit einer Auflösung von 20 Megapixeln und hier muss man in der heutigen Zeit fast schon von „nur“ 20 Megapixeln sprechen. Die geringe Auflösung hat in gewissen Szenarien nämlich definitiv Nachteile, da man nicht in dem Maße Bildausschnitte eines Fotos verwenden kann, wie das mit 28 oder mehr Megapixeln möglich wäre. Gleichzeitig hat eine niedrige Auflösung aber auch Vorteile, so fallen die einzelnen Pixel nämlich größer aus, was beispielsweise dem Rauschverhalten der Kamera zugute kommt.

Flankiert wird der Sensor wie auch bei der Canon EOS R5 von einem DIGIC X Prozessor und auch bei der EOS R6 kommen ein Tiefpassfilter sowie ein 5-Achsen-Bildstabilisator zum Einsatz. Der IBIS arbeitet genauso effektiv wie der der Canon EOS R5, das bedeutet dass bis zu 8 Blendenstufen längere Belichtungszeiten möglich sind – Wahnsinn! Ohne ein stabilisiertes RF-Objektiv sind bis zu 5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten möglich.

Autofokus

Die Autofokus-Technologie teilt sich die Canon EOS R6 mit ihrer großen Schwester, das bedeutet dass hier die neuste bzw. 2. Generation des Dual-Pixel-Autofokus zum Einsatz kommt, im Falle der R6 mit 6.072 manuell auswählbaren AF-Positionen. Abgedeckt werden von den AF-Messfeldern dabei 100 Prozent der Sensorbreite und 90 Prozent der Sensorhöhe. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist man mit der EOS R6 im Vergleich zur R5 sogar leicht im Vorteil, da der Autofokus bis maximal -6,5 LW arbeitet (R5: -6 LW).

Serienbildgeschwindigkeit & Zwischenspeicher

Bei der Serienbildgeschwindigkeit gibt es keine Unterschiede zur Canon EOS R5, das heißt auch bei der EOS R6 sind 20 Bilder pro Sekunde mit elektronischem und 12 Bilder pro Sekunde mit mechanischem Verschluss möglich. Einziger Unterschied ist, dass die maximale Geschwindigkeit dank der geringeren Auflösung des Sensors für eine längere Zeit gehalten werden kann, zumindest bei JPEGs. Mit mechanischem Verschluss kann die maximale Geschwindigkeit für über 1.000 JPEGs und 240 RAWs gehalten werden, mit elektronischem Verschluss für mehr als 1.000 JPEGs und 120 RAWs.

Elektronischer Sucher & Display

Das Display der Canon EOS R6 ist 3 Zoll groß und somit etwas kleiner als das der R5. Auch die Auflösung fällt mit 1,62 anstatt 2,1 Millionen Bildpunkten etwas geringer aus. Ein Touchscreen inklusive Touch-AF steht hier aber selbstverständlich zur Verfügung, zudem ist das Display komplett beweglich und flexibel.

Der elektronische Sucher der Vollformat-DSLM löst mit 3,69 Millionen Bildpunkten auf und bietet eine 0,76-fache Vergrößerung. Wie bei der EOS R5 auch beträgt die maximale Bildwiederholrate flüssige 120 Bilder pro Sekunde.

Videos

8K-Videos bleiben der Canon EOS R5 vorbehalten, aber das wird viele Kunden sicherlich nicht weiter stören, denn 4K-Videos nimmt die EOS R6 mit 60 Bildern pro Sekunde auf. Laut Canon soll es dabei einen minimalen Crop-Faktor geben. Videos können intern mit 10-bit 4:2:2 C-Log oder HDR PQ aufgezeichnet werden, die maximale Aufnahmedauer liegt bei 30 Minuten. Anschlüsse für ein externes Mikrofon sowie Kopfhörer sind beide vorhanden.

Gehäuse

Das Gehäuse der Canon EOS R6 ist dem der EOS R5 sehr ähnlich, im Grunde muss man nur auf das Schulterdisplay auf der Oberseite verzichten. Zwei Speicherkarten-Slots sind hingegen mit von der Partie, es unterstützen beide UHS-II. Das dürfte sicherlich einige Fotografen freuen, die zur Sicherheit lieber mit zwei SD-Slots arbeiten. Das Gewicht des Gehäuses beläuft sich im Übrigen auf 680 Gramm inklusive Akku und Speicherkarten, der Verschluss ist für 300.000 Auslösungen ausgelegt.

Weitere technische Daten

  • ISO 100 bis 102.400 im normalen und ISO 50 bis 204.800 im erweiterten Bereich
  • Verschlusszeiten: 1/8.000 bis 30 Sekunden
  • Blitzsynchronzeit: 1/200 Sekunde
  • Akkulaufzeit: 510 Bilder mit Display und 380 Bilder mit EVF bei 120 fps
  • WLAN 802.11 a/b/g/n, 2,4 GHz
  • USB-C

Preis und Verfügbarkeit

Die Canon EOS R6 soll ab Ende August 2020 im deutschen Handel erhältlich sein und ca. 2.630 Euro kosten. Zudem wird auch ein Set zusammen mit dem RF 24-105mm f/4-7.1 angeboten, welches 3.060 Euro kosten wird.

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Die neue Vollformat-DSLM kann bereits im deutschen Fachhandel vorbestellt werden, zum Beispiel hier bei Calumetphoto oder hier bei Foto Koch.

Was haltet ihr von der Canon EOS R6?

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Joachim

Und wo ist jetzt der groß angekündigte Knaller?

joe

Stimmt, sie kann keinen Espresso machen – und putzen kann sie auch nicht. Aber vielleicht wird das noch mit einem Firmware update nachgeliefert.

Markus B.

Ja, die Frage stelle ich mir auch. Keine Überraschungen. War alles vorhersehbar. Wenn man schon von Apple abkupfert, dann muss man wenigstens „one more thing“ bringen.. Sicherlich zwei tolle Kameras, aber bis auf 8K bei der R5 auf dem Papier dem Wettbewerb nicht überlegen. Dafür sind die Preise ambitioniert. ich denke vor allem Canon DSLR Nutzer werden bei der R5 zuschlagen. Bei der R6 sehe ich die Zielgruppe nicht. Das bietet die Konkurrenz für einen tausender weniger an (A7III, Z6). Alles in allem nichts für Umsteiger…

J.Friedrich

Alles im absolut grünen Bereich und wie von mir unterstellt/gehofft!! Bin auf meine ersten LowLight-Aufnahmen im August/September gespannt

Maratony

Finde ich auch, für 2.500 bekommt an eine, zumindest lässt es sich so deuten, komplette Kamera. Ich sehe hier kaum Abstriche.
20MP muss man dann akzeptieren, aber das ist auch nicht wenig, insofern die LowLight Performance entsprechend gut ist. Wenn das Zusammenspiel aus Sucher, AF, Geschwindigkeit und DR stimmt, dann ist das was. Wer mehr braucht, der muss dann eben zur R5 greifen.
 
Liegt vielelicht daran dass ich gegenüber Sony zwiegespalten bin, aber ich denke die Kamera ist mehr wert im Gesamten als eine A7III/IV. Da muss man sie ja ansiedeln. Die Tests werden es zeigen.

Carsten Klatt

Die Canons sind zweifellos gelungen, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Die a7III ist mittlerweile über zwei Jahre alt, da sollte es normal sein, das das Mitbewerberprodukt R6 etwas mehr bietet. Der Sensor muss sich allerdings immer noch mit einer a7III messen lassen. Der ist bei LowLight und 20-24 Mpx aktuell Benchmark. Dabei ist zu beachten, ob Canon bereits an den RAW rumfummelt, so wie es Nikon gern macht, oder gute Bilder durch eine innovative Bildaufbereitung im jpeg entstehen.

Pini

Wie leitest du die LowLight Pervormance ab? Ich hoffe doch nicht vom Papier, oder hast du schon Referenzaufnahmen gesehen?

H. Claß

Frage mich ob die R6 4K-Video und 50p intern mit 10 Bit mit 4.2.2 kann. Oder ob dies nur bis 25 oder 30P geht. Und wie stark der Crop ist? Etwa auf APSC- Niveau? Gab es dazu schon näheres?

lichtbetrieb

Ich habe irgendwas von 1.09 gelesen.

Akki Moto

YCbCr 4:2:2 10 Bit intern auch bei 4K 60p und ohne Crop
Siehe https://www.canon.de/cameras/eos-r6/specifications/

Joschuar

TOP – Kamera, alles was man braucht und am rechten Fleck.

Florian Reisinger

„Was gibt es da noch zu Jammern?“ Teuer (besonders für ein Hobby), aber da gibt es nichts mehr zu jammern….

Hans maier

Bei Nikon bekommt man für 300€ weniger als die Megapixelkrücke R6 eine 45 Megapixel Z7. Selbst die Canon 6D hatte 2012 schon 20 Megapixel. 0.1 Megapixel Gewinn sind da doch etwas enttäuschend für den hohen Preis.

Ernst

Ist doch blöd, weniger Pixel hat Vorteile, mehr Pixel ist eben nicht besser. Bin froh, dass endlich mal jemand auch das Thema Rauschen angeht. Könnte glatt ein Grund sein, eine Canon zu kaufen. Da hat jetzt Canon endlich das geliefert, was sie schon vor zwei Jahren hätten bringen müssen.

Sabrina

Die 300Euro zahlt man dann bei den Objektiven vielfach mehr, damit diese die 45 mPx annähernd auflösen können.
20 Mpx schaffen auch vergleichsweise preiswerte Objektive

Michael

Das mit den teuren Objektiven ist so nicht (mehr) ganz richtig, die neuen Z Objektive gibt es häufig bis jetzt nur in 1.8 Varianten die aber sehr gut auflösen, auch für 47MP gut. Bei canon gibt es das gute RF Glas, dass aber extrem teuer ist. Objektivtechnisch hat man so bei Nikon derzeit zwar nicht so viele möglichkeiten, dafür aber etwas günstiger.

Patrick

Es gibt sicher genügend Fotografen, die um keinen Preis solche Megapixel-Monster haben möchten. Wenn 20 oder gar 16 Megapixel für die eigene Arbeit reichen, wozu sollte man dann so eine unnötige Last an Daten mitschleppen? Die Wenigsten lassen ihre Bilder in Hausfassadengröße drucken ?

PGS

Das ist die superlichtempfindliche Kamera für die neuen F11 Teleobjektive. Die schafft in der Dämmerung bei Blende 11 eine 1000el Sekunde…

Mexe

Und bei welcher Iso bist du dann? Ich wage zu bezweifeln, dass da vernünftige Aufnahmen bei rum kommen.
Die Wildlife-Fotografen werden sich wohl nicht freuen.

Akki Moto

@Mexe Du musst da anders rangehen. Nicht die ISO sondern die Belichtungszeit ist es. Statt 1/000 nimmt man bei 600 mm dann 1/250s oder wahrscheinlich noch länger und bekommt dank des goilen IS frei Hand immer noch scharfe Bilder. Schon an der R hab ich frei Hand mit RF-Objektiven 0,5s aufgenommen (https://flic.kr/p/2h7tuJd) und jetzt mit der Zusammenarbeit IBIS und IS im Objektiv wird das nicht auszuhalten sein. 😀
Unabhängig davon sollte der Sensor der R6 total rauscharm sein, der Sensor der 1 DxIII ist es jedenfalls :-D.
Letztlich fotografieren wir in Bereichen, die wir vorher nicht kannten. Von Blende 11 bis 5.6 sind es 2 Blendenstufen. Eine bei ISO und eine bei der Belichtungszeit sollte hier wirklich kein Problem beim Gegensteuern geben :-).

Tom

Definitiv zu teuer für das, was geboten wird.

Größere Pixel durch weniger MP stimmt schon, aber das spielt doch heutzutage keine große Rolle mehr. Die angegebenen ISO Werte sind doch eh völlig absurd. Vermutlich ist ISO 12.800 noch brauchbar, aber das ist bei einer A7III auch noch brauchbar. Darüber wird es hässlich.

Bei dem Preis dann doch gleich lieber die A7RIII oder Z7.

Thomas Müller

……. oder für einen deutlich geringeren Preis die Z6, die immer noch eine höhere Auflösung als die R6 und sogar einen IBIS (hat die R6 einen??) sowie ein Schulterdisplay hat. Inwieweit die 20MP der R6 in der Praxis zu einer besseren Eignung von Schwachlichtaufnahmen führt, und dies dann ein Argument für die R6 ist, bleibt abzuwarten. Der Preis der R6 dürfte auch sinken, der momentan zu zahlende Einführungspreis der R6 ist aber mMn im Vergleich zur Z6 deutlich zu hoch.

Dennis

Ja sie hat einen Ibis bis zu 8 stufen af bis -6,5lw

Thomas Müller

Danke! 8 Stufen ist ein sensationeller Wert.

Tom

Abwarten, die angegebenen Werte beim IBIS haben bisher bei keinem Hersteller wirklich gestimmt.

Patrick

Olympus gibt ähnliche Werte an, da kann ich zumindest aus eigener Erfahrung sagen, dass das schon in etwa hinkommt. Wenn Canon tatsächlich mit Kleinbild jetzt da rankommt oder sogar gleichzieht, ist das in meinen Augen eigentlich die größte Neuerung an den neuen Kameras.

joe

Stimmt schon, aber kommt immer darauf an wofür man die Kamera benötigt. Und sobald die Verfügbarkeit ausreichend sein wird, wird auch der Preis um ca.300.-€ fallen. Die Z7 ist übrigens so günstig, weil sie wie Blei im Laden liegt.

Thomas Müller

joe, wenn ich mir die Preise der aktuellen Kameras der Wettbewerber anschaue, dann vermute ich, dass die R6 mehr als nur 300,00 Euro im Preis fallen wird. Die R6 dürfte hauptsächlich in Konkurrenz zur Z6 und zur A7III stehen und die sind mit ihren Strassenpreisen sehr weit vom UVP der R6 entfernt.
 
Was die von Dir angeführte schwierige Marktsituation der Z7 betrifft habe ich den Eindruck, dass dies kein spezifisches Problem der Z7 sondern eher ein generelles Problem von Kameras in dieser Preisklasse ist. Ausser Sony haben alle VF-DSLM Anbieterzunächst einmal damit zu kämpfen, dass das Angebot an an nativen Linsen für Ihre DSLMs momentan noch überschaubar ist. Wer kauft denn aber dann eine Kamera für 2´500,00 bis 3´000,00 Euro, wenn er bei der Auswahl an nativen Linsen stark eingeschränkt ist? Es würde mich auch Interessieren, wie sich Sonys Modelle ab ca 2´500,00 verkaufen, ob das also ab der A7RIII aufwärts tatsächlich deutlich höhere Stückzahlen als bei der Z7 sind, oder ob die geringen Stückzahlen nicht ein Problem der gesamten Preisklasse ist.

lichtbetrieb

Ich kann dir getrost sagen, zumindest EF auf RF per hauseigenen Adapter geht wunderbar. Ich werde somit noch sehr lange mit meinen geliebten EF objektiven, dessen Stärken (und weniger Schwächen Dank Sensor basierte Fokussierung) ich genau kenne. Insofern dürfte es für die meisten Canon Fotografen erstmal nur um die Kamera und weniger um ein ganzes System mit Objektiven gehen.

joe

Die Z7, als ich sie ausprobiert habe, hat bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen extreme Fokus Probleme, ich weiss nicht ob das zwischenzeitlich behoben wurde oder nicht und die Z6 bietet dagegen bei 1’500.-€ einen extrem hohen Gegenwert und kann alles mindestens so gut wie die Z7 bis auf die MPs die man aber nicht so häufig braucht.

Stern

Ich finde der Preis ist nicht schlimm. Ich hatte gehofft das es weniger als 20 MP sind und dafür noch weniger rauschen bei hohen ISO. Ähnlich wie bei einer 1DX. Und ein verschlussgeschützter Sensor wäre noch ganz praktisch gewesen. Im großen und ganzen ist die Canon EOS R6 gut. Das wichtigste war mir die Verschlusszeit von 1/8000s.
 

RaRö

Noch weniger als die mickrigen 20MP war vor 10 Jahren möglich aber im Jahr 2020? Ich glaube nicht.

Stern

Hammer!!! Der Sensor hat ja doch einen Verschlussschutz!! Okay jetzt hat Sie meine Aufmerksamkeit!!

Rene Stämpfli

Ja, das mit dem Verschlussschutz ist so eine Sache. Einerseits schützt er den Sensor vor Staub beim wechseln des Objektivs, anderseits ist er wesentlich empflindlicher als der Sensor. Deshalb kann man ihn vermutlich auch ausschalten.

Joschuar

Hier wird IMMER über Pixel und TEUER gesprochen und wem wundert es das die Kamerasparte immer weniger wird und Firmen dicht machen müssen? Alles als PORSCHE haben wollen und Käfer bezahlen? So funktioniert das Leben nicht !?!
So was nennt man keine Wertschätzung an irgend was ! Billig ist Geizig und das ist nicht Geil.
Mir ist sehr wohl bekannt das sich nicht jeder diese Kameras leisten kann, es gibt auch gebrauchte die auch gute Bilder machen. Aber immer wieder das gleiche geschnatter (Gejammer) über zu teuer und zu wenig Pixel. Wo ist das Hobby und der spass am Bilder machen, auch OHNE immer das Beste zum Sparpreis zu haben und dann der (S….) Kamera vergleich!
Zum gähnen LANGWEILIG !?!

Tom

Deine Aussage ist Quatsch. Wenn ich von anderen Herstellern etwas besseres als einen Porsche bekomme und das zum gleich Preis oder günstiger, dann darf man sich sehr wohl über den Preis beschweren. Eine A7III ist 1000€ günstiger, eine Z6 ebenso. Eine A7RIII kostet genauso viel und eine Z7 auch.

Also ist für dich der Preis für weniger Leistung gerechtfertigt?
Na dann schlag zu. Canon braucht Leute wie dich.

joe

Tom, ich muss dir widersprechen – es gibt im Sportwagenbereich aktuell keine besseren Autos als Porsches (911)! Komm mir jetzt bitte nicht mit Ferrari oder Lambo. Wir reden von alltagstauglichen Sportwagen!
 
Joschuar hat nicht unrecht, denn Preise reflektieren auch das Lohnniveau, je tiefer der Preis, desto stärker muss an der Lohnschraube gedreht werden.

Tom

Der Porsche war hier nur eine Metapher.
Es geht darum, dass man bessere Produkte für weniger Geld oder zum gleichen Preis bekommt.
 
 

Thomas Müller

Also mir geht es genau umgekehrt, ich finde das immer gleiche Geschnatter (Gejammer) derjenigen langweilig, die sich darüber beschweren, dass man die Produkte der einzelnen Anbieter miteinander vergleicht und dann eben auch zum Ergebnis kommt, dass aufgrund der technischen Eigenschaften das ein oder andere Produkt vergeichsweise teuer ist. Genau so funktioniert das Leben und das hat nichts mit Geiz und Geil zu tun, eher etwas mit wirtschaflich geschicktem Verhalten.
 
Wenn Du diese Diskussion über den (S….)Kameravergleich langweilig findest, genau dies aber ein Kernpunkt dieser Seite hier ist, dann frage ich mich, warum Du hier überhaupt mitliest und schreibst?

Mirko

Wo ist das Hobby und der spass am Bilder machen,“
Ich spreche NUR für mich aber genau diese modernen Kameras gehen bei mir gänzlich am Hintern vorbei ( inklusive FUJI XT4, falls wieder Unkenrufe kommen)
Ich habe trotzdem Spaß an der Fotografie und im Gegensatz zur Kameraindustrie stecke ich nicht in der Krise und kann getrost auf den Gebrauchtmarkt zurück greifen wenn das „Hightech Rennen“ so weiter geht. Wenn ich ein Bild verkacke dann weiß ich wenigstens es lag an mir und nicht am Animal AF, Eye AF, Zug AF und was es nicht mittlerweile alles so gibt ?

Matthias

Mirko,
mit der XT4 hat Fuji sich aber sowas von rausgeschossen bei Dir…

Mirko

kann man wohl sagen, ich habe nichts gegen Fortschritt aber so ein Selfie Display muß ich nicht haben und die wirklich ambitioniert Filmen sagen ja auch das dieses tolle Display im weg ist wenn man die externen Anschlüsse verwendet. Naja abwarten und sehen wo für mich die Reise hingeht, ich fand es gut die Belichtungsmethode blitzschnell von Spot auf Mehrfeld etc. einzustellen jetzt befindet sich dort der tolle Still/Movie Wahlschalter ?
 

Nihat Parlatan

Ich würde mir auch keine großen Gedanken über den Preis machen. Der wird sich letztendlich an den Markt anpassen.
Die Kamera ist auch deshalb so hoch angesetzt, weil Canon schauen will, ob die 4K60Hz den höheren Preis rechtfertigen kann. Ich würde auch was die sonstigen Werte angehen erst einmal abwarten wie alles sich in der Praxis niederschlägt.
Davor sich die Köpfe zu zerreissen ob alles so stimmt od. nicht ist Zeitverschwendung.
 
Auch wichtig ist in dieser sehr harten Corona Zeit:
Canon bringt gleich zwei zeitgemäße Kameras heraus.
Andere Hersteller gehen gerade unter.
 

Charlie

Mein Spass am Hobby wird nächste Woche in Wetzlar präsentiert. Das reicht dann erst einmal.

Sabrina

Bezügliche des Preises ist es natürlich schon so, dass der im Vergleich zu den Kosten extrem hoch ist.
Man möge mal sehen, was am Auto an hochwertiger Technik verbaut ist. Ein Motor bei Opel hält locker 250.000 Kilometer. Oder die Reifen von Michelin, die man bei behutsamer Fahrweise 200.000 Kilometer fahren kann bis das Profil abgefahren ist. Bei so einer Preispolitik könnten wir die Autobahnen sofort zurückbauen, weil dann schon ein Kleinwagen über 100.000 Euro kosten würde, was sich kaum jemand leisten könnte.

Bernhard

Das bezahlbare (!) Hobby bedienen aktuell SONY, Fuji und mit Abstrichen Nikon, Oly und die L-Mount Truppe.
Entspricht beim Autovergleich eher einem Touran bis runter zum Golf.
Canon bietet nun mit der R6 ein Golfähnliches Fahrzeug zu deutlich höherem Preis an.
Wem das Spaß macht, der soll gleich bestellen.

Peter Sch.

Es ist genau die Kamera, die ich von der Ausstattung her, perfekt finde. Der Preis ist absolut angemessen für eine Neuentwicklung. Wer hier noch jammert, der kauft eh nicht in dieser Preisklasse.
Es wurde alles umgesetzt, was ich persönlich brauche. Auch der wunderbare Verschluss beim Objektivwechsel.
Ich hab sie bereits vorbestellt. Ich freue mich sehr darauf. Endlich findet Canon den Anschluss.

Peter

Hatte auf 4k 120p gehofft. Und max 30 min Aufnahmezeit im Profisegment wegen Einfuhrbestimmungen ist m.E. überholt…. 20MP? Diese Einschränkungen bei dem Preis hinterlassen dann doch ein komisches Bauchgefühl, sodass ich immer der Meinung bin, dass da noch etwas fehlt… Schade, hatte mir mehr erhofft… Hoffe Sony liefert mehr in den kommenden Wochen (davon unberührt ist die teurere R5).

joe

also mehr MP wird Sony nicht liefern, aber vielleicht unbeschränkte Aufnahmezeit!

Emil

Naja, meine EOS 6d aus 2012 hat auch 20 MP, ist das der gleiche Sensor?
Wenn ja kommt die EOS R6II dann mit dem Sensor 26,2MP, passt zu Canon

Norbert F.

Hat die nicht einen Sensor, vergleichbar mit der EOS 1 DX III?

RaRö

Warscheinlich aber erst 2024 wenn es bis dahin noch Canon gibt.

Peter Paul

Jetzt warte ich erst mal die High-ISO Tests ab! ISO 6400 (12800) nahezu rauschfrei wäre super. Wenn sie sich da gut schlägt, wäre das für mich ein Kaufargument. Ansonsten bleibe ich bei der EOS R, da bin ich sehr gut aufgehoben.

Dennis

Einfach Mal die kompletten technischen Daten durchlesen. Ja nur 20 Megapixel. Dafür den wohl besten Stabi aller Kameras. Bis zu 8 stufen schafft Olympus auch nicht oder? Einen guten Sucher, gutes Display, sehr gute Serienbildgeschwindigkeit, mit sicher einen erstklassigen AF. Ist halt keine Kamera für Landschaftsfotografie. Aber für Wildlife, Sport und Pressefotografen mit Sicherheit nicht uninteressant

Axel

wieviel von den 8 stufen bleiben denn übrig wenn ef oder efs adaptiert werden ?

Carsten Klatt

Der IBIS schafft 8 Stufen mit entsprechenden stabilisierten Objektiven. Ohne stabilisierte Objektive sind es 5 Stufen, also auch nicht mehr als alle Anderen!

Dennis

Trotzdem bis zu 8 bleiben bis zu 8. Haben die anderen alle nicht. Serienbildgeschwindigkeit ist besser als bei einer a9. Mit 1000jpeg und 120 raw Bildern bei voller Geschwindigkeit ist sie sehr gut für Sport und Wildlife geeignet. Also eine top Kamera. Vielleicht will Canon da gewissen Gruppen mit ansprechen (Sport, Wildlife, Konzert, Hochzeits- undPresse Fotografen) und nicht den Hobbyfotografen.

Rolf Carl

Bei allen deinen genannten Genres ist Bewegung im Spiel, also sind kurze Verschlusszeiten gefragt, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden, ausser man setzt das als Gestaltungsmittel ein, natürlich, was aber eher die Ausnahme sein sollte.
 
Erkläre mir doch bitte, was in diesem Kontext 8 Stufen Bildstabilisierung bringen sollen.

Sabrina

Das bringt da gar nichts. Und kackt auch das Smartphone ab, weil da mit HDR und Nachmodus nichts zu machen ist.
Insofern würde ich sagen, Canon hat hier sehr viel richtig gemacht. Der Preis ist natürlich hoch, aber für professionelle Sportfotografen, sofern sie nicht schon durch automatische Kamerasysteme ersetzt wurden, dürfte diese Kamera nicht uninteressant sein.

Matthias

Rolf,
auf die Antwort wirst Du lange warten müssen. Dann müsste man ja zugeben, dass es ausschliesslich um den
persönlichen Zitterfaktor geht.
Und: ein Stativ bringt 100 Stufen Stabilisierung und mehr…

Mirko

?

Rolf Carl

Man kann eine Aufnahme auch mit Stativ vermasseln.

Dennis

Gar nichts habe nur darauf hingewiesen daß die Kamera bis zu 8 blenden schafft. Und das ich die Kamera eher in den genannten Bereichen sehe. Und da reichen 20 MP zur Zeit noch völlig aus.

Rolf Carl

Aber eben genau in den Bereichen mit bewegten Motiven bringt die Stabilisierung nicht viel. Die Geschwindigkeit der Bewegung bestimmt die erforderliche Verschlusszeit, und die darf nicht unterschritten werden. Die einzige Möglichkeit, dies je nach Lichtsituation zu erreichen, ist mit der ISO hochzugehen. Dazu kommt, dass ein Stabilisator immer eine Verzögerung zur Folge hat. Und das heisst, dass bei genügend kurzen Verschlusszeiten der VR, OS und wie sie alle heissen, sowieso besser abgeschaltet werden sollen.
 
20 MP reichen aus, und die wirken sich auch positiv auf das Rauschverhalten und die Seriengeschwindigkeit aus.

Rene Stämpfli

Ob die Serienbilddgeschwindigkeit besser oder schlechter ist kann ich nicht beurteilen. Und du vermutlich auch nicht, da du nicht beide Kameras hast. Ich habe die A9 und fotografiere selten mit 20 Bilder/sec. Für mich ist viel wichtiger, dass ich mich bei allen Geschwindigkeiten auf das Fokustracking verlassen kann. Und das ist bei der A9 der Fall.

Dennis

Da die Kamera den AF Algorithmus der 1dx III hat ist das auch der Fall

Thomas Müller

Aber mit seiner Aussage bei IBIS+stabilisiertem Objektiv hat Dennis vermutlich recht. Auch Olympus schafft in dieser Kombi keine 8 Stufen Ausgleich, oder kennst Du einen Hersteller ausser Canon, der dies schafft?

Tom

Die 8 Stufen müssen sie auch erst einmal beweisen. Diese Angaben stimmen bei keinem Hersteller wirklich.

Mace

Die 8 Stufen sind ein theoretischer Wert in Kombination mit stabilisierten Objektiven. Da schafft Olympus 7,5. Bei nicht stabilisierten Linsen ist Olympus wieder besser. Soweit die Theorie.
In der Praxis landen die dann meisten bei 4 bis 5 Stufen. Das ist zwar manchmal recht nützlich, aber halt nur bei statischen Motiven.

Tobi B

Bei mittleren Brennweiten, offener Blende und hellem Sonnenlicht schafft jeder IBIS acht Stufen, einfach deswegen weil man statt mit 1/4000 bei 1/50 Sekunden auch ohne Stabi noch gut aus der Hand fotografieren könnte. Bin ich aber mit einer ultraweiten oder ultralangen Optik in schummerigen Licht zugange, dann wird kein Ibis mehr überhaupt auch nur eine Stufe schaffen, eben weil 1/10 aus der Hand schon relativ grenzwertig sind, bei 1/4 aber kein Stabi mehr ob der Trägheit und Latenzzeit der Regelstrecke vom mikromechanischen Beschleunigungssensor über die Signalverarbeitung bis zu den Piezo-Aktuatoren am Sensor mehr hinterhereilen.   Es gibt auch bei der m4/3-Fraktion Märchenonkels und Fanbois, nicht nur bei der Sekte der Skintones, die einem fantastische Geschichten von mehrsekündigen Belichtungen aus der Hand erzählen wollen. Bulls***, auch wenn der kleine Sensor in der sog. ‚Real World‘ weit weniger träge reagiert, als das riesige und schwere 35mm Element. Die Kamera kann nicht in Echtzeit jede Auslenkung und Wackelbewegung der Kamera pixelgenau ausgleichen, weil sie dazu den Tremor und jede entsprechende neue Richtungsänderung des Fotografen schon vorausgeahnt haben müsste. Aber sie kann einen zur Auslösung bereits eingeleiteten „Wischer“ relativ gut kompensieren, wenn innerhalb der Belichtung keine neue Wackelachse dazu kommt oder die Geschwindigkeit der… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Du bist auch ganz schön putzig in deiner Eskalation. Dir nimmt doch keiner dein Spielzeug weg und den halben Lichtwert kannst du auch behalten. 🙂
Diese Kameras wischen mit deiner Sony den Boden auf. Das tut dir sicher weh, ist aber leider so. Du musst dir nur nochmal die specs ansehen, technisches Verständnis hast du ja.

Matthias

Tobi,
wenn Du den Stream gesehen hast, ist Dir sicherlich aufgefallen, wie freudig überrascht und auch erleichtert die
Canon-Fotografen waren, dass ihr Hersteller endlich aufgeschlossen hat. Es machte irgendwie den Eindruck, als hätte
das keiner erwartet. Und jetzt müssen sie nur noch den Kundenberater ihrer Hausbank belabern, damit der ihnen das neue Equipment finanziert…

Dennis

Ein netter Geselle bist du aber. Du musst dich nicht für deine Sony rechtfertigen. Ist eine tolle Kamera. Aus psychologischer Sicht könnte man darauf schließen, dass du gerne eine Canon besitzen würdest. Aber leider zu früh in Sony investiert hast

Rene Stämpfli

Also ich würde die Megapixel und IBIS nicht überbewerten. Beim Drucken von sehr grossen Bildern hilft logischerweise eine hohe Pixelzahl. Auch zum cropen bei schlecht gestalteten Aufnahmen. Aber für die Darstellung auf dem Bildschirm sind bereits 12 Megapixel ok. Meistens werden die Bilder eh zu tode komprimiert und danach noch nachgeschärft. IBIS ist sicher für Video ein echter Vorteil. Beim Fotografieren mit langer Verschlusszeit hilft es sicherlich auch. In solchen Situationen brauche ich aber meist ein Stativ. Dann schalte ich den IBIS eh aus. Bei sehr kurzen Verschlusszeiten ist der IBIS nicht das entscheidende Element.

Cat

das ist ja schon ein geschrumpfter EOS 1DXIII Killer.
Es gibt ab August keinen rationalen Grund mehr eine X zu kaufen – allenfalls emotionale und Sicherheitsbefürchtungen, wenn man seine Kameras durch die Gegend schmeißt.

Danilo

Bestimmt lustig wenn einen die Kollegen am Spielfeldrand auslachen, das man das Tor des Tages verpasst hat weil man das dritte mal in einer Halbzeit den Akku wechseln musste. Es gibt sehr wohl noch Gründe für eine 1er.

Tom

Hast du schon mal von einem Batteriegriff oder einer Powerbank gehört?

Wenn das der einzige Grund für die 1er ist, dann lohnen sich über 7000€ natürlich ?

Thomas

Ich warte schon seit längerem auf die Vorstellung. Mein erstes Fazit: ich bin enttäuscht. Den Preis möchte ich mal außen vor lassen. Ich habe eine 6D II.
Im Macro-Bereich arbeite ich mit eim Sigma 150mm + 1.4 Konverter (wenn erforderlich). 20MP sind mir da definitiv ein Schritt wieder zurück.
Im Wildlife verwende ich ein Canon 100-400+1.4 Konverter mach 560mm bei f8 Offenblende. Die 6D II focusiert da noch problemlos. Im liveview sie sogar bis f22.
Wo ist da jetzt der entscheidende aha Effekt.
Das geringere Gewicht kann es bei 1.500 g Objektiv-Gewicht auch nicht sein.

Sabrina

Im Makrobereich würde ich aufgrund der Schärfentiefe eher eine Sony RX100 verwenden – oder gleich ein SmartPhone.

Tom

Oder einfach Focus Stacking, entweder per Kamera, wenn sie es kann oder man macht das manuell und fügt die Bilder danach per Photoshop zusammen. Da braucht man keine RX100 oder das Smartphone.

Rolf Carl

Ja, klar, damit der Hintergrund auch noch schön scharf abgebildet ist. Wenn ich solche Bilder sehe, kommt mir jedesmal das Grauen, das hat mit anspruchsvoller Makro-Fotografie rein gar nichts zu tun.

Sabrina

@ Rof Carl
In der Makrofotografie – Insekten – da hast du nicht mal mit dem Smarten Phone den Hintergrund scharf. Und mit den größeren Sensoren jetzt schon gar nicht.
 
 

Rolf Carl

Die Leute zeigen mir andauernd SP-Fotos, wenn sie hören, dass ich Makro fotografiere. Ja, und was soll ich sagen … ein gutes habe ich bisher noch nie gesehen, sahen alle scheisse aus.

lichtbetrieb

Ich finde die R6 nachwievor sehr interessant. Zwar hat sie nur 20 Megapixel, aber wenn die Qualität der einzelnen Pixel „sehr gut“ sind, würde ich schon sagen, dass weniger manchmal mehr sind. Vorausgesetzt, man neigt sich zum exzessiven croppen.

Ich habe woanders gelesen, dass Canon einen neuen Tiefpassfilter verbaut, der detailreichere Bilder zulässt. Das soll vom Detailgrad damit auf dem Niveau der 26MP der RP liegen. Jedenfalls habe ich für mich dadurch die Kamera noch nicht ganz abgeschrieben.

Ich erwarte auch ein besseres Bildergebnis bei schwierigen Lichtverhältnissen und niedrigen Verschlusszeiten bei der R6, da verwacklungen nicht so schnell sichtbar werden und somit die Stabilisierung noch effektiver sein dürfte. Sofern man natürlich nicht über die Betrachtung auf dem Bildschirm bleibt bzw. Kein großformatigen Druck anstrebt.

Den Preis finde ich so lala, meine R habe ich vor ein paar Monaten für 1000 Euro günstiger bekommen und wer mit dieser Kamera schon nicht in der Lage ist top Bilder zu machen, sollte sich ein anderes Hobby suchen. 😉

Matthias

Also erst mal ein Lob an Mark und Benjamin, weil das so gut geklappt hat.
Und die Canon-Fotografen und Botschafter sowie die Productmanager waren auch glücklich.
Amazing, amazing, amazing, amazing….
Als wenn sie ihrer hardware das gar nicht zugetraut hätten. Und das 85mm: noch nie so crispe und cleare Aufnahmen gesehen, obwohl die Fotografin mit Canon aufgewachsen und Canon ihr Leben ist.
Endlich auf Augenhöhe, impressive !
Der Asia-Live-Stream lief übrigens unter dem Titel:
Born to rule…

Maik Richter

Für mich hat sich das Thema Canon hiermit erledigt. Meine nächste Kamera wird dann wohl eine Sony a7r III, denn die hat mir für meinen Fotografiebereich (hauptsächlich Landschaft) deutlich mehr zu bieten. Würde ich hauptsächlich Sport oder Wildlife fotografieren, wäre es vielleicht was anderes, aber Sportfotografie interessiert mich nicht die Bohne und für gelegentlich Wildlife bin ich mit einer a7r III sicherlich auch gut ausgestattet. Außerdem glaube ich nicht wirklich daran, dass Canon es inzwischen gesschafft hat, an die Performance der Sony Sensoren ranzukommen. Wird man ja demnächst sicherlich genaueres drüber erfahren, aber die 1dx III scheint ja (zumindest laut DXO) ebenfalls zu enttäuschen, was Dynamikumfang und ISO Performance angeht. Schön wäre es gewesen, wenn die Kamera wenigstens Pixel-Shift-Multi-Aufnahmen bieten würde, dann wären die 20MP für mich noch eher zu verschmerzen gewesen, aber wenn die R6 das bieten würde, hätte Canon es sicherlich auch angekündigt. Damit will ich die R6 (und auch die R5) nicht schlechtreden, es sind definitiv tolle Kameras, aber für meinen Fotografiebereich (Landschaft, Natur, Sterne /Milchstraße, Wildlife) und mein Budget haben andere Hersteller da heutzutage bessere Gesamtpakete zu bieten und letztendlich ist mir wurscht, welcher Name auf dem Gehäuse steht, ich suche mir das Equipment aus, das… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Schade Maik,
das steht natürlich jedem Frei. Es gibt übrigens noch andere Quellen als dxo Mark und die attestieren der 1DxMark III mehr Dynamikumfang als der Vorgänger.
Auf photonstophotos.net kannst du sehr gut die Sensoren vergleichen, auch was Readout Noise usw. angeht. Gerade für die Astro Fotografie interessant. Da werden auch Fujis aufgelistet, falls das für dich auch ein Thema ist. Insgesamt ist das Thema Dynamikumfang heutzutage nahezu vernachlässigbar, vor allem wenn du in der Lage bist einigermaßen korrekt zu belichten.

Maik Richter

Naja, ich fotografiere seit 6 Jahren mit der EOS 6D, 7 Jahre EOS 70D und davor auch schon einige Canon APS-C Kameras. Wenn ich jetzt schon viel Geld für eine neue Kamera ausgebe, sollte die, was die Sensor Performance angeht, schon deutlich besser sein, als meine 6D und nicht nur ein bißchen besser. Ansonsten lohnt sich die Investition in meinen Augen nicht, dann investiere ich das Geld lieber in weitere Objektive. Einen neuen Body kaufe ich mir selten und wenn, dann sollte er mir für die nächsten 5-8 Jahre reichen. Für meine Fotografie ist Dynamikumfang definitiv ein Thema und das Canon, was das betrifft, allen anderen Marken hinterherhinkt, ist ja kein Geheimnis. Ich arbeite sehr oft mit Belichtungsreihen, weil der Dynamikumfang eines einzelnen RAWs oft nicht ausreicht, was z.B. bei Sonnenauf- oder -untergängen fast immer der Fall ist und das hat ganz sicher nichts damit zu tun, dass ich nicht in der Lage bin, korrekt zu belichten. Damit z.B. der Himmel nicht ausbrennt, müsste man in vielen Fällen gezielt unterbelichten und die Tiefen in der RAW Entwicklung aufhellen und da bieten die meisten Canon Sensoren leider nicht allzuviel Potential, jedenfalls ein deutlicher Unterschied, zu den ISO invarianten Sensoren aktueller Sony… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Ich wollte dir nicht unterstellen, nicht richtig belichten zu können. Ich habe auch eine 6D und nutze sie immer noch, sie ist absolut unverwüstlich. Der Sensor ist für die meisten Bereiche völlig ausreichend. Gut, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind schon extrembereiche, wo man doch an die Grenzen stoßen kann. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Die 5D hatte hier in meinen Augen schon den richtigen Sprung gemacht. Was die aktuelle Generationen zu leisten vermag, kann man noch nicht sagen. Ich erwarte aber jetzt auch keinen so großen Sprung. Der Fokus lag bei der R6 und R5 auf andere Bereiche. Du musst halt überlegen, ob dir der Kauf eines Bodys gegenüber den Kauf eines Komplett neuen Systems mit Objektiven das wert ist. Weil niemand zwingt dich, neue Objektive zu kaufen, die „alten“ EF Objektive funktionieren genauso gut, wenn es Fremdobjektive sind, sogar besser. Das sind Welten als wenn du EF auf Emount adaptierst.

Rene Stämpfli

Persönlich würde ich die A7R4 kaufen. Die A7R3 hat den gleichen Sensor wie meine A7R2, jedoch einem viel besseren AF. Die A7R4 sollte für die nächsten 5-8 Jahre reichen. Natürlich ist die A7R3 auch eine tolle Kamera. Für mich war sie einfach nicht wesentlich besser als meine A7R2. Für Speed habe ich ja die A9.

lichtbetrieb

Interessant, die A7RII hat nahezu den gleichen Dynamikumfang wie die 5D bzw. R. Die A7R3 hat knapp eine Blendenstufe mehr, das ist doch wesentlich besser. Zumindest wenn man einigen Foristen glauben schenken mag. 😉
Ich empfehle übrigens die GFX 100,die reicht für die nächsten 9 Jahre. Wobei in meinem Umfeld keine Sony Kamera länger als ein paar Jahre gehalten hat. Lockerer Mount, Blitzschuh gerostet oder Platine defekt. Da muss man halt auch Liebhaber sein.

Tom

Gleiches kann ich zu Fuji sagen. 3 defekte Kameras in einem Jahr. Trauriger Rekord und keine Fuji ist zu Veröffentlichung ohne Fehler. Xpro3 (EVF Probleme, Objektivknopf kratzt an Objektiven), XT4 (Probleme mit dem IBIS, die durch Updates behoben werden müssen), X100V (knirschender Blendenring, Überhitzung)…
Mit keiner Sony hatte ich je Probleme.

Somit siehst du, dass deine Aussage gar nichts aussagt, weil jeder schon einmal Probleme mit irgendeinem Hersteler hatte.

Fleischwolf

@lichtbetrieb – Man muss schon ein ganz besonderer Canon Liebhaber/Fanboy sein, um die Kinderkrankheiten der ersten Generation zu einem grundsätzlichen Sony Problem zu machen. Klingt für mich, als gäbe es immer noch keine rationalen Gründe für einen Wechsel.

lichtbetrieb

Nö, das macht mich höchstens zu jemanden der abgeneigt gegenüber Sony ist. Ich habe z. B. auch eine Fuji und finde sie großartig. Wenn ich neidisch in ein fremdes Lager schaue, dann höchstens noch zu Nikon. Zugegeben, meine Abneigung ist nicht mehr ganz so rational, da Sony bei der 3. Generation auch endlich was gutes auf die Beine gestellt hat. Aber da war Canon meiner Meinung nach schon wieder gut genug, sodass ein Wechsel für mich nicht in Frage kam. Wie ich schon geschrieben hatte, empfehle ich niemanden zu wechseln. Je nachdem wieviel Objektive usw. man hat, der Verlust gegenüber den Vorteilen ist in den meisten Fällen zu hoch. Zumal man bei Canon sein EF Glas problemlos adaptieren kann. Und mit problemlos meine ich ohne Nachteile was Genauigkeit oder Geschwindigkeit.

Rainier

Ich kann mir nicht helfen, dass langweilige Design der neuen CANON Kameras gefällt mir überhaupt nicht! Aber immerhin, man kann mit ihr fotografieren!

Fabian

Sind schon sehr klobig und unförmig. Den fehlenden Spiegel merkt man fast gar nicht.
Von der Haptik werden die Beiden sehr gut sein, aber das Aussehen spielt auch eine Rolle, zumindest bei Manchen. Die aktuelle A7 Reihe sieht da deutlich besser aus und liegen auch gut in der Hand. Die A7xx haben diesen gewissen Retro Touch.

lichtbetrieb

Wie Geschmack doch unterschiedlich sein kann. Mir gefällt das kantige an der Sony überhaupt nicht. Dagegen finde ich z. B. Nikon (natürlich hinter Canon) ansprechender. Und wenn es um retro geht, da ist Fuji in meinen Augen weit vorne.

Tom

Fuji und Leica finde ich vom Design her einfach am schönsten. Liegt aber wohl daran, dass ich die Designs der früheren Kameras mag.

Thomas Müller

Das mit dem Design sehe ich ja mal komplett anders, eher so wie lichtbetrieb. Canon führt bei der R5 und der R6 weitestgehend das eigene 5D Design weiter, natürlich mit Änderungen in den Details. Mir gefällt das Canon-Design. Das Design der Sonys A7 Reihe gefällt mir hingegen ganz und gar nicht, was aber nichts daran ändert, dass ich die aktuellen Kameras aus der A7 Reihe für absolute Spitzenkameras halte. Falls ich mich entscheiden sollte wieder mit VF zu fotografieren, würde ich ungeachtet des Designs Sony absolut mit in Erwägung ziehen. Ähnliches gilt für Nikon. Deren Design ist technischer und nach meinem Geschmack etwas gefälliger als das Sony-Design. Richtig ästhetisch finde ich aber die Nikon Z-Serie auch nicht, was fast ausschliesslich an deren „Sucherbuckel“ liegt. Das Design der „Sucherbuckel“ der Z6 und der Z7 finde ich misslungen, aber die Kameras sind eben technisch sehr gut, scheinen robust zu sein und vor allem ist die Z6 meiner Meinung nach momentan DER Preis-/Leistungsriese auf dem VF-Markt. Wenn es aber nur um das Design geht sagen mir ausschliesslich zwei Marken zu, nämlich Olympus und Fuji. Aber wer, der fotografisch ernst genommen werden will, kauft schon Kameras wegen des Designs?

Ernst

Ich kaufe Kameras aus mehreren Gründen. Leistung, Design, Bedienbarkeit, Gewicht und Preis. Ausserdem ist das Gesamtsystem wichtig. Nicht zuletzt aber auch der Service. Da hatte ich früher mit Canon sehr gute Erfahrung gemacht. Seit dem Umstieg auf Fujifilm ist die Erfahrung noch besser geworden. Was ich immer etwas belächle ist dieser Hype um Megapixel. Wer braucht denn mehr als 20-30 MP? Je nach Sensor Grösse reicht das vollauf und hat auch Vorteile, insbesondere das Rauschverhalten könnte optimiert werden. Wenn ich mal was wirklich grosses mache, dann ist das ein A3 Kalenderblatt. Ungefähr 80% wenn nicht mehr der heute erstellten Bilder landet irgendwo auf einem Bildschirm, von Handy bis max. TV Grösse, da reichen die Auflösungen bis in einen Bereich, den Otto Normalverbraucher gar nicht mehr bezahlen kann. Auch die ganze Steigerung der Gehäuse im Videobereich, einfach nur lächerlich. Wenn jemand ernsthaft Video macht, dann soll er sich eine Videokamera kaufen. Die kann mehr zu einem günstigeren Preis. Wenn ich jeweils die ganzen Aufbauten um die Digitalkameras herum montiert sehe, bekomme ich einen Lachkrampf. Nichts Ganzes für den Preis von einem richtigen Videosystem.

Tom

Es geht bei den Megapixeln nicht nur ums Ausdrucken. Croppen heißt das Stichwort. Man hat nicht immer die Zeit für perfekte Bildkomposition. Das macht man dann bei der Nachbearbeitung. Außerdem bieten die VF Kameras eine nette Funktion, da kann man nämlich einen Cropmodus aktivieren und erhält dann den APS-C Ausschnitt, wodurch die Brennweite dann um den Faktor 1,5 vergrößert wird (also der Ausschnitt). Das ist praktisch, wenn man keine Zeit hat das Objektiv zu wechseln, weil man mal kurz eine längere Brennweite braucht. Bei dem Modus verliert man einige MP und bei 20MP bleibt da nicht mehr viel übrig.

Thomas Müller

Was die Auswahlkriterien von Kameras angeht kann ich zustimmen. Mehr als maximal 30MP benötige ich in den allermeisten Fällen auch nicht, allerdings ist genau der von Tom erwähnte Punkt bei 20MP und geringfügig mehr dann ein Nachteil, den ich auch bemerke. Nicht immer hat man die Zeit ein Foto nach Wunsch zu „komponieren“, manchmal muss man einfach schnell auslösen und nachträglich am Bildschirm sich das Foto zurechtschneiden. Wenn der Sensor dann eine hohe Auflösung hat, merkt man das Croppen selbst bei grösseren Ausdrucken nicht. Auch beim Thema Video sehe ich das anders, denn gute Videofunktionen der für mich vorwiegend Fotokamera erhalte ich bei dieser Fotokamera praktisch für „nichts“ dazu. Ich suche mir deshalb mindestens eine meiner Fotokameras auch nach deren Videoeigenschaften heraus. Und um ansehnliche Videos mit hoher Qualität anzufertigen muss man nicht viel an solche Kameras herum anbauen, wenn man keine professionellen Ansprüche daran stellt und seine Videos nicht verkaufen muss. Aber selbst für professionelle Ansprüche kommen heutige DSLMs in Frage, Fernsehsender und ihre Prouktionsfirmen verwenden auch DSLMs. Mir bringt eine gesonderte Videokamera nichts zusätzliches, was ich dabei wirklich benötige, habe aber dann ein zusätzliches Gerät zum herumschleppen und zusätzliche Kosten. Aktuelle DSLMs liefern bereits so viele und gute… Weiterlesen »

Marco

Interessant, der schlafende Drache ? ist aufgewacht.
Da hat Canon aber geliefert. Der Fanboy-Krieg kann beginnen. Habe mir Chips und Bier geholt und werde mal durch die Foren surfen.
Ach ja, macht bitte keine Gefangenen ?

Dennis

Dann mach dich auf was gefasst. Hoffentlich.

lichtbetrieb

Haha quatsch. Niemand fängt doch ein Krieg an, den er sowieso verlieren würde, oder? 😉
Trotzdem müssen sich vor allem die Sensoren und die Ibis Fähigkeiten noch in der Praxis beweisen. Ich bin mal auf die ersten Reviews bzw. Ergebnisse gespannt.

Rabe

Gute Idee ????

Alfred Proksch

Die Canon R6 sehe ich nicht bei den Pixel Zählern. Sie ist viel zu schade für den unbedarften Nutzer! Denn dieser gehört nicht zur Zielgruppe. EOS R und die EOS RP sind für den anspruchsvollen Hobbyisten gedacht.
 
20 (in Worten zwanzig) sehr gute Pixel sind mehr als ausreichend für alles was der Fotograf machen möchte. Wer ständig Ausschnitte ziehen muss hat beim Bilder machen vieles verkehrt gemacht, so einfach ist das!
 
Die Auflösung eines Sensors hat nichts mit Bildschärfe, den darstellbaren Farben, dem Dynamikumfang zu tun. Genau sowenig wie die Lichtstärke eines Objektives mit der Bildgüte gleichgesetzt werden kann.
 
Auf den Punkt gebracht interessiert mich die EOS R6 mehr als das sicher aufwendigere EOS R5 Modell. Alleine schon weil sie einen neuen Sensor hat!
 

Tom

„Wer ständig Ausschnitte ziehen muss hat beim Bilder machen vieles verkehrt gemacht, so einfach ist das!“ Die Aussage ist einfach falsch und eigentlich solltest du das wissen. Es gibt oft Situationen, wo das nicht geht. Denk einfach mal an Hochzeiten. Da läuft alles schnell ab und man hat keine Zeit den Ausschnitt perfekt festzulegen, man kann sich nicht ständig woanders zu positionieren oder kann die Position des Brautpaares ändern. Das macht man dann oft im Nachhinein. Weiter oben habe ich auch schon geschrieben: „Außerdem bieten die VF Kameras eine nette Funktion, da kann man nämlich einen Cropmodus aktivieren und erhält dann den APS-C Ausschnitt, wodurch die Brennweite dann um den Faktor 1,5 vergrößert wird (also der Ausschnitt). Das ist praktisch, wenn man keine Zeit hat das Objektiv zu wechseln, weil man mal kurz eine längere Brennweite braucht. Bei dem Modus verliert man einige MP und bei 20MP bleibt da nicht mehr viel übrig.“ 20MP sind für die heutige Zeit einfach zu wenig und nur weil sie 20 statt 30 MP hat, macht sie das nicht automatisch zum Low Light Monster. Der Unterschied ist zu gering. Skaliert man die 30MP auf die 20 runter, sieht man den Unterschied kaum noch oder… Weiterlesen »

Gerhard

Du tust so, als würde sich das Brautpaar in Lichtgeschwindigkeit bei Dir vorbei bewegen 🙂
 
Ich fotografier zwar nicht sehr viele Hochzeiten, aber ich konnte die Bildausschnitte noch immer so festlegen, wie ich es wollte, ganz ohne Crop am PC 🙂
 
Und auch da gilt….. wieviele Bilder werden größer als A4 ausgedruckt???? Die meisten landen auf einem elektronischen Medium, wo man keinen Unterschied mehr sieht, ob 20 MP oder 45MP oder 300 Millionen MP 🙂

Tom

„Du tust so, als würde sich das Brautpaar in Lichtgeschwindigkeit bei Dir vorbei bewegen“

Darum ging es nicht. Es gibt aber etliche Situationen (Ringwechsel, Kuss, Brautstrauß werfen, Tanz …) wo man nicht die Zeit hat, genau darauf zu achten. Da ist es dann wichtiger den perfekten Moment zu erwischen. Den Ausschnitt kann man danach noch festlegen. Ich war schon in etlichen winzigen Standesämtern / Kirchen, wo ich meine Position nicht wechseln konnte, weil ich sonst gestört hätte. Also habe da dann lieber weitwinkliger fotografiert und im Nachhinein gecroppt.

Dennis

Deswegen fotografieren noch viele Hochzeitsfotografen mit Kameras zwischen 18 und 24MP weil die so viel croppen müssen. Und die Hochzeitspaare haben natürlich Fotoalben und Abzüge in der Größe einer Plakatwand.

Tom

Ich habe auch nur 24MP, mir reicht das noch vollkommen aus. Weniger MP würde ich aber einfach nicht nutzen, denn ab und zu war es mit den 24MP schon recht grenzwertig. Bei 10×15 Bildern kein Problem, aber von mir bekommt das Brautpaar auch einige Bilder in A4 Größe.

Du musst außerdem den Betrachtungsabstand berücksichtigen. Wie nah steht man vor einer Plakatwand und welchen Abstand hat man zu einem A4 Bild?

Gerhard

Nicht bös sein….. aber wenn 20 MP bei A4 nicht mehr ausreichen, dann schaust Du jedes Bild mit der Lupenbrille an….. da reichen sogar die 8 MP meiner EOS 20D, die ich aus dem Archiv heraushole.
 
Auf welchem hohen Niveau wird denn hier gejammert??????
 
Und….. Deine Detailprobleme bei der Hochzeitsfotografiererei hatte ich noch nie 🙂

Tom

Ich habe nicht geschrieben, dass 20MP nicht für A4 ausreichen. Es geht darum, dass man im Croppmodus der Kamera oder beim Croppen im Nachhinein nicht mehr genug übrig hat.

Und meine Augen funktionieren noch so gut, dass ich da bei A4 Unterschiede erkenne.

Thomas1

Richtig, und außerdem schadet ein bisschen mehr Puffer nie!

Dennis

Bei A4 spielen 16 20 oder 24 MP keine Rolle es sei denn du willst beim Kuss den Popel im Nasenloch des Bräutigams formatfüllend abbilden. Und wenn du in diesem Moment das falsche Objektiv oder Position hast. Dann ist das eindeutig der Fehler des Fotografen.

Tom

So wie du schreibst, hast du selbst noch nie Hochzeiten fotografiert, verhältst dich aber so, als hättest du bisher nie etwas anderes gemacht. Ich weiß was ich brauche und welche Situationen man da oft vorfindet. Da brauchst du mir nicht erzählen, was richtig und was falsch ist.

Dennis

In der Tat habe ich auch Hochzeiten fotografiert. Schon als junger Kerl mit analog Kameras.

Gerhard

Ich seh das wie Du 🙂

thomas4k

Jetzt weiß ich schon mal ,was ich mir nicht kaufen werde.Kommt noch dazu die R5 und 6 wirklich keine schöne Kameras sind und auch nichts besser können,wie die gleichpreisige Konkurenz.

lichtbetrieb

Nana, die Konkurrenz ist doch viel günstiger 😀

daniel

das ist doch toll. jetzt können auch die profiphotographen sich selbst photographieren.

Sabrina

Jetzt müsste man nur noch erfahren, ob die JPEG-Routine ähnliches leistet, wie die von Samsung mit HDR immer an und Szenenoptimierung AUS.
 
Ach so – und wie schneidet die Kamera bei Landschaft/Architektur nachts Freihand im Vergleich zu Huawai ab?
 
Insgesamt aber hat man schon den Eindruck, dass bei Canon derzeit eher geklotzt wird als gekleckert.
Bis zum Objektivwechsel per Fingertip auf den Touchscreen wird es wohl noch ein wenig dauern.
 
Außerdem könnte man sich mal bezüglch neuer Linsen im Bereich der Elektronenmikroskope umschauen.
Sprich: dass das Licht nicht mehr durch Glas gebrochen wird, sondern durch elektromagnetische Felder.
Auch die Elektronenstrahlröhren vom alten Röhrenfernseher, bei der der Elektronenstrahl das Bild abgerastert hat – das Bauteil nannte man Ablenkeinheit und bestand aus großen Spulen – könnten Anregungen für neuartige Objektiv-Technologien bieten. Vor allem dürften dann auch Dezentrierungen der Vergangenheit angehören.

Gerhard

Ja ich finde die R6 (so wie auch die für mich „too much“ geratene R5) ganz ganz toll und ich werde sie mir sehr wahrscheinlich im Herbst auch kaufen.   Allerdings ist auch diese Kamera auch wieder ein Teil, das man eben haben will, weil man es sich leisten kann 🙂 🙂   Ich weiß schon jetzt, dass man bei meinen Fotos (jedenfalls 95%) nicht erkennen wird, ob die Bilder mit der 7DII, 5DIII, 1DsIII oder mit der R6 gemacht wurden. Aber natürlich werde ich viel Spaß beim Fotografieren haben, besonders freue ich mich auf den augengesteuerten Autofokus. Ist halt so wie beim Autofahren, wo ich auch auf die Rückfahrkamera nimmer verzichten will, obwohl ich auch ohne fahren kann 🙂   Noch was zu den den 20 MP Auflösung: Überlegt mal, wie viele Bilder ihr so stark croppen müsst, damit das auffällt und überlegt mal, wieviele Bilder ihr heute noch auf größer als A4 ausdruckt. Ich croppe selten, weil ich fotografiere gleich so, wie ich es brauche und 90% meiner Bilder landen auf elektronischen Kanälen. Daher sind 20 MP mit dem tollen Sensor jedenfalls ausreichend für 90% aller Fotografen. Und die anderen 10% haben sowieso ein großes Firmenbudget dahinter stehen,… Weiterlesen »

Rolf Carl

Mit den 20 MP Auflösung betreffend Ausdrucken gebe ich dir absolut recht. Allerdings habe ich mein grösstes Bild an der Wand, 100 x 150 cm, sogar mit einer 16 MP Kamera (Nikon D7000) und einem Weitwinkelzoom (Sigma 18-35 f1.8 Art) gemacht. Ich habe das Bild soeben nochmals überprüft: perfekte Schärfe und Details auch von 10 cm aus betrachtet, mit dem normalen Abstand sowieso. Das „Geheimnis“: Landschaftsaufnahme mit Stativ und in RAW, kein Crop.

Gerhard

Das bestätigt meine Aussage ?

Thomas1

8 Stops sind wirklich toll das muss man schon sagen aber warum bauen sie bei dieser R6 keinen frischen 30Mpx. Sensor ein und lassen die R auslaufen? So hat man jetzt 4 Modelle im Sortiment die so voneinander abgegrenzt sind, dass bei keine wirkliche Freude aufkommen. Eine R6 mit 30Mpx. und dem 24-105 F4 im Set um 3000,– EUR wäre eine feine Sache gewesen.

joe

Du sprichst mir aus der Seele, ich bräuchte eigentlich drei Kameras – RP für Fokus Stacking, R6 für Video, R5 für Foto! Also wenn die nicht noch Fokus Stacking mit einem Firmware Update nachliefern sind die 5D4 und die RP meine letzten Canon Kameras.

Thomas1

Wenn du die Auflösung brauchst, dann bekommst du das eigentlich nur bei Sony. Ich kenne jetzt die Specs der A7RIV nicht auswendig aber ich denke die würde deinen Vorstellungen / Anforderungen wie du vorher geschrieben hast, noch am ehesten abdecken und du hättest alles in einer Kamera. Eine Z6 hätte zwar Focus Stacking und 4K Video aber nicht die Auflösung. Eine Z7 überzeugt dich nicht was ich bei einem anderen Kommentar lesen konnte. Somit ja, hast recht, am Ehesten wohl die A7RIV. Da musst du aber auch ein wenig aufpassen. Die ist durch die 61Mpx kameratechnisch schon bei f5,6 in der Beugung. Da werden dir dann im Landschaftsbereich trotz sehr guter Canon Objektive die du adaptieren kannst auch die 61Mpx. eher sogar zum Nachteil. Auf F11/F16 wirst da schon häufig abblenden müssen. Da wäre vielleicht die A7R III sogar die bessere Kamera? Leih dir die einfach einmal aus. Ich glaub dann wirst du eine für dich gute Entscheidung finden. Viel Glück und Kopf hoch. Auch mit deine jetzigen Equipment kannst du hervorragende Bilder machen!

snudel

Auf der Canon Homepage steht, dass die R6 bereits jetzt Fokus Stacking kann.

Thomas1

Super danke für die Info snudel! Dann hat sich die Frage geklärt!

Thomas S.

Weitere Neuerungen in beiden Kameras sind Fokus-Bracketing (mit allen RF- und ausgewählten EF-Objektiven) und neue Einstellungen für den Sucher
Ist es das was du brauchst.

Danilo

Ja leider oder auch nicht, lockt mich Canon auch mit den beiden Kameras nicht in das DSLM-Lager. R5 wahrscheinlich eine super Kamera, aber da wusste ich auch schon vorher, das ich mir die nicht leisten kann, und auch nicht will als Hobbyfotograf. Gehofft hatte ich auf die R6. Aber mit ihren 20MP ist sie die eigentliche Enttäuschung. Sie wird von Canon nicht als LowLight, Milchstraßen, oder Nachtclubkamera beworben. Ich fotografiere Fußballspiele. Da bin ich aktuell mit einer 6D Mark2 und dem 100-400mm ISII unterwegs. Gecroppt werden geschätzt 95% aller Bilder, zum Teil um 50% oder mehr. Da wirds mit der 6D und ihren 26MP schon eng. Und ja, bevor gleich die ersten schreien. Ja, die echten Profis knipsen mit ihren 1D’s auch nur mit 20MP. Da die Fotos aber auf „recycelten“ Altpapier in der Tagespresse gedruckt werden, ist die Qualität eher nebensächlich. Jetzt frage ich mich nach dem Grund für die 20MP. Brauchte man eine Kamera für die ganzen neuen F7.1 und F11-Tüten? Damit man sich die Objektive schön reden kann? Oder musste die R6 wenn sie schon viele Funktionen der R5 übernommen hat wenigstens bei den MP weit genug weg sein? Ob die R6 nun für die breite Masse… Weiterlesen »

Werner Hämmerle

Wieviel Auflösung bleibt bei der R6 mit einem APS C Objektiv