Canon Kameras

Canon EOS RP: Nächste Vollformat-DSLM schon Mitte Februar?

Bringt Canon schon Mitte Februar mit der EOS RP die nächste Vollformat-DSLM? Das deuten zumindest aktuelle Gerüchte an.

Canon: Fokus auf Vollformat-DSLMs

Dass Canon in den nächsten Monaten und Jahren den Bereich der spiegellosen Vollformatkameras stark ausbauen möchte, das ist eigentlich kein Geheimnis mehr. So wissen wir beispielsweise schon seit einiger Zeit, dass Canon an mehreren neuen Vollformat-DSLMs arbeitet (siehe Artikel hier), des Weiteren munkelt man, dass der Marktführer im Jahr 2019 sieben neue RF-Objektive vorstellen wird.

Präsentation Mitte Februar?

Nun hat das Jahr 2019 natürlich gerade erst begonnen, trotzdem sieht es so aus, als müssten wir uns nicht mehr lange gedulden, bis Canon eine spiegellose Neuheit präsentieren wird. Canonwatch hat nämlich konkrete Informationen erhalten, dass Mitte Februar 2019 eine größere Canon Präsentation stattfinden wird, bei der es um das EOS R System gehen soll.

Noch weiß man nicht genau, ob Canon bei der Präsentation „nur“ ein paar neue Objektive enthüllen wird, oder ob das Unternehmen auch gleich eine neue Kamera aus dem Hut zaubern wird. Letzteres scheint aber nicht unwahrscheinlich zu sein, denn die stets gut informierte Webseite Nokishita hat kürzlich fast beiläufig eine „Canon EOS RP“ erwähnt. Wäre gut möglich, dass diese EOS RP die zweite Kamera der EOS R Serie werden soll.

Canon EOS RP: Neue DSLM für Profis?

Eigentlich hatten die Gerüchte der letzten Wochen angedeutet, dass Canon als nächstes eine eher günstige EOS R auf den Markt bringen wird, doch der Buchstabe „P“ könnte natürlich auch wunderbar für „professionell“ stehen. Darüber hinaus würde eine EOS R für Profis auch sehr gut zu den bisherigen RF-Objektiven passen, die allesamt mit einer tollen Qualität zu überzeugen wissen, gleichzeitig aber auch ziemlich teuer sind.

Was denkt ihr? Um was für eine Kamera wird es sich bei der EOS RP wohl handeln?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

53 Kommentare

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  • Der Gerät sollte sich inhaltlich stark von der R abgrenzen, sonst verliert Canon weitere Sympathie-Punkte.

    Zeitlich mag das Sinn machen, da es auch in den Start der Panasonic hineinläuft und so wechselwillige vielleicht doch zum Umdenken hilft. Canon hätte dann 2 Kameras auf dem Markt, eine günstigere und eine teure, damit hätte man ein änliches Angebot wie auch Panasonic und Nikon.
    Sony sehe ich da außen vor, da hier bereits viel vorhanden ist. Canon, Nikon und Panasonic fangen erst an und gönnen sich vermutlich gegenseitig nicht viel.
    Aber Canon müsste jetzt erstmal was vernünftiges raushauen um zu überzeugen. Die Objekteive die sie für die R haben, scheinen ja durchweg sehr gut zu sein. Wenn jetzt dazu eine wirklich gute Kamera kommt, dann wäre das ein Big Point. Dazu müssten es allerdings über 40MP sein, ein wirklich guter Sensor mit endlich konkurrenzfähigem Dynamikumfang, gutem Rauschen und einen Prozessor der angenehm flott ist. AF ist natürlich auch wichtig und natürlich 2 Kamera-Slots, der EVF muss sehr gut werden (gerade gegenüber Panasonic) und es muss eine gute Videofunktion rein (ich behaupte zwar gern dass die die wenigsten brauchen oder gar benutzen, aber irgendwie scheint das trotzdem überall mit dazuzugehören)

    Wir werden sehen…

  • Also ich finde die Namensgebung nicht toll für EOS R.
    Sie hätten das gleiche Schema nemmen sollten als für die DSLR

    EOS 6D (DSLR) -> EOS 6R (DSLM)

    Dann wàre es viel einfacherer das ganze ein zu ordnen.

    • Ich finde die Namensgebung gut.

      EOS RP = Profis
      EOS RL = Anfänger (Lerner)
      EOS RN = nur in Japan (Nippon) erhältlich
      EOS RE = Erben, die viel Geld haben, aber nicht fotografieren können
      EOS RF = Frauen
      EOS RM = Minimalistenkamera, nur monochrom
      EOS RS = Sport
      EOS RÖ = Österreicher
      EOS RÖF = Österreicherinnen
      EOS RÖPF = Österreicherische Profifotografinnen
      EOS RÖPFSW = Österreicherische Profifotografinnen (Sport und Wildlife)

      Besser als „EOS 1Dx Mark 2“ oder sowas, was sich niemand merken kann.

      • Ich würde mir auch eine Rrr zulegen – wenn – natürlich erst nach der Umtauschfrist – als kleines „Schmankerl“ dann hinter dem EOS RP noch ein G eingraviert würde – das würde doch dann auch etwas persönliches hermachen …
        Bei solchen „in die Tasche langen“ wäre das doch evtl noch drin …
        falls der Finanz Minister auch verewigt werden will müsste dann EOS RP G&R erscheinen …

      • Das ist eine gute Idee, weil es auch ein guter Diebstahlschutz ist, die Kamera auf diese Weise zu individualisieren.

      • Ja – Dub …
        jetzt bei ner Tasse Kaffee kommt mir noch in den Sinn das es natürlich noch besser zu individualisieren wäre wenn dann auch noch der „Titel“ da drauf wäre – zB Bauer Gustav …
        Falls mit Finanzminister – dann noch dazu Hauswirtschafterin R ….
        das sähe dann so aus EOS RP BG&HR …
        Die Nationalität des Nutzers würde ich vorn anstellen – also wäre es dann –
        D EOS RP BG&HR …
        Ich habe gerade bei Photoscala gelesen das Canons Chef Fujio erwartet das sich der Kameramarkt in den nächsten 2 Jahren halbiert – da käme so eine „Private Kamera“ doch gerade recht um die Pleite zu vermeiden …
        Gruß von mir ….

      • So – ich will wieder raus – noch was tun …
        Das mit EOS RProfi ist mir ja son bisschen angeberisch und zu modern …
        Wäre auch mit „Knipser“ zufrieden – also EOS RK….
        D EOS RK BG&HR …

      • ja und in deutschland haben wir dann noch die diversen. oder heißt es diversinnen? ist es der diverse oder die diverse? das ist so verwirrend. bitte nicht zerfleischen, ich weiß es wirklich nicht.
        also eos rdd.

  • Ibis, Daumenrad und schnellerer Augen-AF, dann wäre ich bereit für was Neues – die Sensorqualität spielt für mich seit meiner 6d nur mehr eine untergeordnete Rolle, da die Qualität mehr als ausreichend ist:-)

  • Der Antrieb schnell etwas auf den Markt zu schupsen ist wohl die Angst vor dem Mitbewerber Panasonic.
    Wenn Panasonic/Sigma, ich rate mal 15-20% der Canonkäufer abzieht ist das schon ein Schlag.
    Als Canon würde ich eine Profikamera und fast noch wichtiger eine Semiprofi ähnlich einer EOS 6 auf den Markt werfen. Überraschung!!!!mit Funktionen welche bei KB zurückgehalten wurden. Canon, der Markt wird enger!

    • Noch hat Panasonic gar nichts. Es wird zwar überall als Messias gehandelt, aber der Besweis steht noch aus! Abgesehen davon kann Pana genauso gut alle anderen nackig machen. Ich halte das alles noch für sehr spannend.

    • Die EOS R ist ja eine 6D
      Was jetzt kommen könnte ist eine 5D – 4000€
      Und eine für 2000€ fehlt. Das kann aber die R dann bald werden.
      Im Bereich unter 1500€ sieht sich ja Canon gut abgedeckt mit den EOS-M Kameras.
      Bisher gefällt mir das System ohne Spiegel von Canon am allerwenigsten.
      Und das wird vielen so gehen.
      Die Touch-Bar muss weg u der Joystick wieder hin. Und die Technik muss viel schneller arbeiten um sich an Sony anhängen zu können.
      Canon kann am ehesten Preisregulierend auftreten, was sie ja mit neuem 1.8/35 mm und 4/24-105 mm bereits getan haben.

  • Canon-Präsident Fujio Mitarai hat in einem Interview einige interessante Äußerungen von sich gegeben.

    Moderate Zuwachsraten erwartet Canon nur noch bei den spiegellosen Systemkameras, Bei dem um jährlich 10% schrumpfenden DSLR/DSLM Markt werden von den bisher 10 Mio verkaufter Kameras in zwei Jahren nur noch 5-6 Millionen Stück übrig bleiben. DSLM könne das nicht kompensieren. In Zukunft werden professionelle Fotografen und ambitionierte Amateure zur klassischen Kamera greifen, der Rest ist Smartphone. Deswegen wird sich Canon auf das B-to-B-Geschäft konzentrieren. Man wolle sich zukünftig stärker auf das Geschäft mit Kameras für den Industrie- und Medizinbereich konzentrieren wird. Dazu könnte auch gehören, dass Canon Objektive und Kamerabauteile an andere Hersteller liefert.

    In diesem Kontext ist der Druck und auch die Preisgestaltung in einem anderen Licht zu sehen. Da haben es Firmen/Hersteller mit „Manufaktur“ ähnlichem Geschäftsmodell leichter weil sie bereits heute mit weniger Stückzahlen leben können.

      • Servus Mirko,

        früher hatte ich immer eine Polaroid mit Filzstift dabei um besondere Örtlichkeiten nicht zu „vergessen“ weil man diese irgend wann vielleicht als Hintergrund brauchen könnte.

        Das macht heute mein Smartphone deutlich besser und preiswerter.

        Ansonsten kann ich ohne „richtiger“ Kamera nichts anfangen, wobei mir zukünftig kleinere bessere „echte“ Kameras statt des Smartphones lieber wären. Das Multifunktionsgerät habe ich aber immer dabei, auch wenn es außerhalb der Geschäftszeiten abgeschaltet ist.

      • Genau dafür muss mein Smartphone auch herhalten, abspeichern und dann diesen Ort nochmals mit der Kamera besuchen.

  • Ich hoffe ehrlich gesagt, dass es sich um die R Pro handelt. Das würde dann auch bedeuten, dass die R vielleicht ein wenig im Preis auf ein konkurrenzfähigeres Level fällt, wenn dieses Pro Modell mit Features wie Stabilisierung und Full Frame 4K daherkommt, die sich viele wünschen.

  • Den „Profi“ wird man zukünftig bei einer EOS R… daran erkennen, dass er mit einem „Ofenrohr“ an der Kamera herumläuft. Mein Gott, sind die dick mann.

  • Ich bin zufrieden mit der Canon EOS R, habe die Sony A7RIII noch und wahr 30 Jahre Nikon User. Habe das RF 24-105er und das RF50mm und das kleine 35er. Bin mit der dynamik zu frieden, ISO lowlight grenzwertig aber gerade so. Der eine Slot, ja zwei wären natürlich besser. Für Video habe ich andere Kisten. Mir gefällt die Bedienbarkeit, die Farben, die Auflösung. Bestimmt hat noch keiner der Tester das RF 50er dran gehabt.

    • Mmm … Robin …
      Deins ist ein „Agressiv – Modell “ … – auch wenn „Frieden“ draufsteht …
      Meins ist harmloser – aber hört sich auch nicht so zeitgemäß an …

      • “ Totgesagte leben länger “

        Das Canon unverändert der Marktführer ist, wird hier charmant ignoriert. Stattdessen reden hier die Sony-Jünger in überschwänglicher Manier so, als hätte die Sony Imaging Products & Solutions Inc. die Kamera neu erfunden bzw. die Systemkamera erfunden.
        Nein es war nicht Sony, sondern jener Hersteller, der ab nächsten Monat im Vollformat-Markt mitmischen möchte.
        Ja es war Panasonic, die 2008 die LUMIX G1 auf den Markt gebracht haben.
        Die Nächsten waren Olympus im Jahr 2009 mit der PEN E-P1.

  • das P steht so hoffe ich für PHOTOGRAPH , es wäre schön wenn diese unsinnigen Videofunktionen nicht mehr vorhanden wären, dafür gibt es andere Geräte

  • Canon-Nutzer haben ja lange genug gewartet, hoffentlich kommt ein „Reißer“, der es spielend mit den anderen aufnehmen kann.
    Dann belebt Wettbewerb den Markt
    im Moment kommt ja ein „Kracher“ nach dem anderen. Die Fotoindustrie weiß anscheinend, das die „Fotografen“ im Moment viel Geld ausgeben wollen.
    Nach der Nikon D850, Z7, Olympus EM 1X, Panasonic S1/S1R und nun Canon mit der Neuen „RR“
    Zu den Kameras ab 3000 Euro kommen ja noch die Objektive. Die schlagen ja auch noch mit mindestens dem Kamerapreis zu Buche, will man denn wirklich Leistung.
    Ende 2019 wird man sehen, wo zugeschlagen wurde, es bleibt wohl spannend.

    Liest man sich so die Panasonic-Beiträge durch, wird hier wohl am kräftigsten bestellt werden.
    Lassen wir uns überraschen.

  • canonrumors bringt heute Auszüge aus dem Canon-Jahresbericht für 2018 mit Ausblick auf die kommenden Jahre: Angesichts eines insgesamt stark rückläufigen Geschäftes mit Kameras mit Wechselobjektiven will man sich in erster Linie auf den Ausbau hoch-profitabler spiegelloser Kameras und Objektive des EOS-R-Systems konzentrieren. Von DSLR ist gar nicht mehr die Rede und die EOS-M-Serie wird nur einmal positiv mit der M50 als Einsteiger-Modell in den Markt der Spiegellosen genannt. Außerdem will man neue „stylish“ fotografische Produkte für junge Leute und als Konkurrenz zu Smartphones anbieten. Klar ist doch: die vielen hier geäußerten Wünsche von einer doch sehr überschaubaren Zahl von Fotobegeisterten in diesem und anderen Foren gehen an der Canon-Geschäftsstrategie ziemlich vorbei. Was zählt, ist einzig und allein der mit neuen Produkten erzielbare Erlös. (Und das ist bei anderen Herstllern kaum anders.)

    • Wahre Worte Winfried …
      Mal sehn wer die hoch profitablen Systemkameras die nächsten Jahre alles kaufen wird um die Bilanzen der Hersteller im schwarzen Bereich zu halten .
      Geld ist ja – wenn man so die Forderungen im Forum betrachtet – genügend da – nur Es verteilt sich in Zukunft auf noch mehr Anbieter …
      das Risiko das einer der Kamerariesen das Handtuch wirft – steigt …
      Hoffentlich ist es nicht Sony – aber ich rechne mit Allem …
      Evtl übernimmt Nikon die Kamerasparte – sie haben ja einen guten Namen …
      Panasonic hat sich ja vorsichtshalber schon Leica mit ins Boot geholt – jetzt wird erstmal dort richtig Schwung in den Laden gebracht und wenn alles gut läuft macht Leica hochpreisiges unter eigenem Level weiter und Panasonic konzentriert sich wieder auf rentablere Betriebszweige …
      Und bei Canon kommt auch nur wischi waschi – konzentrieren auf Hochpreisiges – Das wollen doch Alle – also auch nur Bla Bla – nichts Neues – wer weiß wann sie den Laden dichtmachen …
      Nur Fuji fummelt still und leise vor sich hin und denkt „Hoffentlich kommen wir ums Vollvormat rum“ und die Leute sind mit unserem Kleinkram zufrieden …
      Ebenso denkt wohl auch Olympus – da dort auch noch das Geld kneift …
      Habe ich noch wen vergessen?
      Ja – das werden wohl in Zukunft unruhige Zeiten …
      Es grüßt Gustav …

      • Tja, wer wird als erster das Handtuch werfen? Die Vergangenheit zeigt:
        – Fuji hat schon mal (in den 1980ern) das Geschäft mit Kameras (SLR) aufgegeben, die Kameraserie „verkauft“ (in Deutschand an Foto Porst), die Fotosparte auf die Filmherstellung konzentriert und ist erst mit Aufkommen der digitalen Fotografie erst wieder in den Markt eingestiegen; spielt vom Volumen her keine große Rolle, Objektivhersteller halten sich mit Bedacht da heraus. Fuji wird bei zunehmender Marktsättigung nur dann in der Fotosparte weitermachen, wenn es dort technlogische Synergieeffekte für die anderen Geschäftsfelder des Unternehmens gibt. Wackelkandidt Nr. 1
        – Sony war immer Elektronikhersteller, hat die Fotosparte von Minolta übernommen, weil sie da Synergieeffekte mit der Elektroniksparte erzielen konnten; in den 1990er Jahren hat S. sie sich in der Unterhaltungselektronik auch schon mal schnell aus der Produktion der Minidisks und deren Geräten zurückgezogen, als da nichts mehr zu holen war. Wackelkandidat Nr. 2
        – Olympus war als Unternehmen doch wohl wirtschaftlich etwas angeschlagen und scheint nun sein Heil in der Nischenproduktion von sehr teuren Kameras für einen sehr kleinen Markt zu sehen; dabei haben sie – jedenfalls in Deutschland – im vorigen gerrade ihre Vertriebsstrategie dahingehend geändert, dass sie nur noch Fotogeschäfte mit sehr großen Verkaufsflächen beliefern, sprich: die Elektronikmärkte von Saturn&Co – und ob die ein Vertriebskanal für die neuen teuren Boliden sind, kann mman bezweifeln. Wackelkandidat Nr. 3
        – Panasonic, Leica und Sigma suchen die Kooperation auf den schrumpfenden Weltmärkten, wobei sie sich vermutlich auf unterschiedliche Kundengruppen ausrichten werden (die FF-Spiegellosen von Pana und Sigma werden dann vielleicht zusammengelegt).
        – bleiben die beiden Platzhirsche Canon und Nikon, die dem Fotosektor aus ihrer Firmentradition heraus noch stark verbunden sind; für die wird entscheidend sein, wieviel die Fotosparte technologisch und finanziell zu ihren anderen Geschäftsfeldern beitragen kann, der Hinweis im erwähnten Canon-Jahresbericht auf die Belieferung anderer Unternehmen mit Produkten der Fototechnologie zeigt da was auf.
        – die Hersteller werden wohl ihre technologische Anstrengungen bald darauf richten, die Sucher der Spiegellosen an das nach wie vor doch unübertroffene Bild optischer Sucher heranzuführen (Bildwiederholrate, Verkürzung der „Schwarzphase“ auf den berühmten Wimpernschlag), dann wird hier in den Foren den nächsten zwar klitzekleinen, doch nochmals viel teureren Verbesserungen entgegengefiebert, wobei immer weniger wirklich Fotobegeisterte bereit sein werden, ihr gutes Gerät für die unwesentlich besseren neuen abzuschreiben.
        – und wenn auch das alles ausgreizt ist? Dann lebt die analoge Fotografie wieder auf, wie derzeit die Vinyl-Schallplatten. Da kann man noch manches machen: dünnere Filme mit mehr Aufnahmekapazität (dann wird jedem neuen Film mit zwei oder drei mehr Bildern entgegengefiebert), und die müssen ja auch immer wieder nachgekauft werden, wenn man tatsächlich fotografieren will! Und dazu Kameras, die die dünnen Filme sorgfältig, aber noch viel schneller durchziehen, oder die Filmempfindlichkeit automatisch erkennen, Hybridkameras für analoge und digitale Fotografie, digital steuerbare Diaprojektoren für die analoge Bidlbetrachtung (Rollei war da ja schon nahe dran!) usw. Ein Feld für kleine Nischenanbieter, vielleicht auch wiederr für Fuji, was die Filmtechnologie betrifft.
        😉

      • Interessante Darstellung der Zukunftsaussichten.
        Ich sehe das ähnlich. Zum Beisp. das haptische Gefühl eine hochpräzise analog anmutende Kamera in der Hand zu halten, wird für mich auch Leica nie untergehen lassen. So lange Wohlstand um sich greift, tritt die Vernunft in den Hintergrund denn bessere Bilder als mit einer EOS M mit einer Chinalinse für 150.- Euro bekommst du damit auch nicht hin 🙂
        Es ist einfach das Gefühl etwas Wertiges mit grosser Tradition in der Hand halten zu können.

        Die Masse Fotobegeisterter wird in die Technologie des Fotosmartphones abwandern.
        Der Trend bei den Kreativen geht inzwischen mehr in die Bearbeitung durch eine neuartig, interessante Verfremdungen des Fotos, welches vorab mit einer App im Smartphon praktisch und vor allen Dingen schnell zu erledigen ist, und aus den gähnend langweiligen Allerweltfotos etwas besonderes generiert. Hier ist für mich noch eine Menge Potenzial vorhanden.

        Allerdings, die Kombi aus optisch- und elektronischen Sucher wie bei ein X100…(ehrlich, wer braucht so etwas wirklich) wird wohl wenn überhaupt der Nische vorbehalten bleiben.
        Der Retro-Style (der z.Bsp. auch von Olympus bestens bedient wird) wird weiterhin erfolgreich die Nachfrage bedienen. Hat man Anfang 2000 ganz schnell bemerkt (Nikon usw.), als man meinte, man könne futuristische Bodys, die garnicht mehr aussahen wie ein klassischer Fotoapparat, an die/den Mann/Frau zu bringen. So funktioniert das (noch) nicht.

      • Hallo Winfried und Micky …
        Ich hatte ja eigentlich nur mal etwas ironisch sagen wollen das Alle Hersteller jetzt meinen mit „Hochpreisigem“ sich die Bilanzen verschönern zu lassen – was ich Ihnen ja auch gönne aber das Angebot wird bei vielen Kunden sicherlich die Nachfrage – mangels nicht mitkommendem Zuwachs an „Kohle“ – übersteigen …
        Bei uns würde überspitzt gesagt werden “ die Hersteller werden sich noch beim Kampf um die Kunden die Köppe einkloppen“ …
        Was war es ruhig an der VF – Front im Spiegellosen als ich 2014 mir die A 7 – mangels einem guten Update meiner NEX 5 – kaufte …
        Diese updatete ich 2016 mit der A 6500 die dieselbe Bildqualität wie die A 7 hinlegt und das reicht mir …
        Das irgendwann auch die „Großen“ einsteigen würden war ja klar , aber jetzt besteht doch mit anderen Neueinsteigern ein überaus umfangreiches Angebot schon im VF – aber mit welchen Preisen jetzt eingestiegen werden soll überrascht mich doch etwas – da lief es bei Sony die Jahre doch etwas überschaubarer beim Geld – wenn man wollte …
        Aber was solls – jedem nach seiner Vorstellung und das ist auch gut so …
        Jedenfalls hat @ Winfried eine sehr gute Analyse meiner doch etwas ruppigen Zeilen geschrieben und sogar @ Micky hat richtig mal ernsthaft einem 1Zoll – Liebhaber wie mir geantwortet …
        Danke dafür …
        Also warten wir ab was die Zukunft bringt – ändern kann man nicht viel – nur ich finde langsam ufert es aus was mir vorsuggeriert wird Alles haben zu müssen …
        Beim VF streike ich erstmal ….
        Viele Grüsse .. Gustav ..

      • hallo winfried,
        fuji ist doch mit analog dick im geschäft. allein bei den sofortbildkameras wurde dieses jahr glaube ich die 1.000.000ste kamera verkauft. was den 35mm film betrifft haben sie vor kurzem schwarz weiß eingestellt, es aber gleich wieder bereut. meine hoffnung geht noch dahin, daß auch bald wieder pocktfilme produziert werden.

        was deine übrige meinung betrifft, interessant zu wissen, aber ich glaube nicht unbedingt daran. außerdem hast du noch pentax vergessen. 😉

      • Es gibt noch die Polaroid SX 70 (Sofortbild) mit schwarz-weiss.
        Also wer sowas braucht und dem Andy Warhol nacheifern möchte, wird auch hier bedient.
        Im Moment geht der Trend definitiv Richtung Retro. Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass es sogar wieder Kamerabodys aus Holz gibt.
        Vielleicht ist digital ja auch irgendwann „Retro“. 🙂

        @Gustav, ich bin ein Fan seit meiner Jugend. Bin immer am Ende nur an der Preis-Leistung gescheitert. Nicht, dass ich mir eine Leica nicht leisten könnte aber…dann am Ende siegt immer die verdammte Vernunft …wenn ich Vergleiche in Sachen Bildqualität anstelle. Es ist zum … 🙂

  • @Daniel: stimmt, Pentax! habe gerade mal recherchiert: Ricoh= Pentax steht in Japan bei den DSLR mit 4 – 5 % auf Platz drei hinter Canon und Nikon, Fuji taucht da nicht auf. Wie es in Deutschland oder weltweit aussieht, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Warum habe ich Pentax vergessen? Hier im Ruhrgebiet sind sie in den Fotogeschäften und Elektronikmärkten nicht zu sehen; sehr viel und z.T. aggressiv wird einem aber Fuji angeboten.

    • stimmt, fuji kann da auch kaum auftauchen. fuji ist keine dslr. 😉
      spiegellose systemkameras tauchen meist in eigenen statistiken auf.
      stimmt, fuji wird überall angeboten. es ist ja auch ein sehr gutes aps-c system. meines wissens ist zum beispiel die x-t3 derzeit die beste aps-c-kamera auf dem markt (allrounder 😉 ).

      pentax muss es sich mal mit den händlern versaut haben. daher sieht man sie kaum bei händlern. aber sie bauen sehr robuste kameras mit hervorragender bildqualität auch für den kleinen geldbeutel.

      • ja klar, vergaß ich, danke für die Korrektur! Bei den Spiegellosen ist Fuji aber auch nicht auf den ersten drei Plätzen (Olympus, Canon, Sony).

      • @winfried,
        kennst du da statistiken von außerhalb von japan? ich habe da leider noch nichts lesen können, hörte nur daß fuji in südost-asien sehr erfolgreich mit der a-reihe sein soll. aber wenn du da internationale zahlen kennst, wo finde ich die?

      • @daniel: nee, Dtatistiken über Marktanteile außerhalb Japans kenne ich nicht, habe auf die Schnelle keine gefunden.

      • Winfried,
        warum hatte Fujifilm die Marke „Fujica“ in den 80igern eingestellt, weil Fujifilm mit eins der ersten Unternehmen war welche die Digitaliesierung der Fotobranche erkannten und digitale Kameras seit 1988 im Programm haben.
        Fujifilm hätte auch noch weiterhin DSLR Kameras im Nikongewand verkaufen können aber auch hier haben sie nach mFT und Sony rechtzeitig erkannt das die Zukunft auf jeden Fall nicht DSLR heißt 😉

      • @Mirko: Das wusste ich nicht! Dann hat Fuji also vor Canon, Nikon & Co das Ende der analogen Fotografie erkannt und auf Digitalisierung im APSC-Format gesetzt? Ok, dann ist Fuji doch kein „Wackelkandidat“, sondern liegt vielleicht mit seiner beharrlichen Absage an FF goldrichtig, weil da über die weltweit 123.589 oder so Profis und Halb-Profis hinaus nichts zu holen ist, sondern der einträgliche Massenmarkt im digitalen APSC-Format liegt. Dann muss Canon sich aber anstrengen, die M-Serie kräftig auszubauen (eine R-APSC ist doch wohl abwegig, vermute ich). Die beiden DSLR-Serien wird Canon jedenfalls nicht weiter pflegen, also keine 90D oder 7D MkII, oder die 5er Mk weißnichtwas. Und vier Objektiv-Linien nebeneinander wird sich auch Canon auf Dauer nicht leisten können. Natürlich kann jeder sein DSLR-Gerät weiter benutzen, bis es auseinanderfällt, und dann umsteigen auf entweder R oder M – die Objektive lassen sich ja dank Adaptern weiter nutzen.

      • Winfried,
        Fuji hatte die Zeichen der Zeit erkannt aber es war noch zu früh (wie sie selbst in einer Reportage sagten)
        Ich glaube Kodak war sogar weiter und hatten schon eine fertige Kamera NUR die alten Betonköpfe hatten nicht den Arsch in der Hose und legten dieses Projekt auf Eis, bekanntlich mit gravierenden Folgen. Bevor das Bündnis Leica-Panasonic entstand gab es die Ehe Leica/ Fuji welche aber keine Früchte trug. Ja auch Nikons ersten Gehversuche in der digitalen Welt waren Co Produktionen mit Kodak und Fuji.
        Und wenn man den DSLM Markt betrachtet haben die Verantwortlichen von CaNikon auch ein paar Jahre verschlafen und plötzlich sind sie alle mit ihren KB Format DSLM alle da 😉 Der Anteil von Kameras mit mFT/ APS-C Sensor liegt bei rund 70% also warum sollte Fuji sich da auch noch rein quetschen?

      • Als ich eben ein paar Runden noch um den Weihnachtbaum auf dem Hof – der dort noch immer auf eine ordentliche Mütze Schnee für das Erinnerungsfoto wartet – machte , sagte eine innere Stimme .. „Gustav – das kannst Du so nicht stehen lassen“ – ich wusste sofort was sie meinte und so erkläre ich jetzt “ das ich natürlich nur die Fuji – Verkäufer gemeint habe “ !! – die gehen wirklich ran an den Mann oder die Frau – so als wenn sie Geld dafür bekommen …
        Ehe hier noch Missverständnisse bei meinen Fuji – Freunden entstehen …
        Ja – meine lose Zunge ….

      • Gustav,
        alles ist gut….während die ein oder anderen diskutieren ob das Panasonic 50/1.4 f teuer ist und das Canon im Vergleich billig, freuen sich die Fujianer das ihr 56/1.2 mal eben 1000€ billiger ist 😉 Aber was sind schon 1000€ hier scheint das Geld ja ziemlich locker zu sitzen. Mir persönlich ist das KB Format keine 1000€ Mehrausgabe wert, wohl gemerkt bei EINER Festbrennweite 📸

      • Ach Mirko …
        Dann kann ich mich ja beruhigt nochmal auf die andere Seite drehen und weiter schlafen …
        Habe die ganze Nacht wachgelegen aus Angst vor Deinem Donnerwetter ….
        Gruß von Gustav …