Canon Objektive

Diese zwei Canon RF Objektive sollen in Kürze erscheinen

Gerüchte deuten die baldige Präsentation von zwei neuen Canon RF Objektiven an. Die beiden Brennweiten dürften einige überraschen.

Canon RF 800mm f/5.6 & 1200mm f/8

Erinnert ihr euch, dass Canon im Oktober 2021 im Zuge des vorgelegten Quartalsberichts eigentlich angekündigt hatte, dass im Jahr 2021 noch zwei neue RF-Objektive vorgestellt werden sollen? Aus der Präsentation der beiden Objektive in den letzten Wochen des vergangenen Jahres wurde zwar nichts, trotzdem konnte man davon ausgehen, dass Canon zwei neue RF-Objektive fertig entwickelt hat und dass eine offizielle Präsentation nicht mehr allzu weit entfernt sein dürfte.

Es verwundert also nicht weiter, dass nun Gerüchte aus Asien den Weg zu uns gefunden haben, dass zwei neue Canon RF Objektive kurz vor der offiziellen Präsentation stehen. Konkret berichtet die japanische Webseite Asobinet, dass bei Händlern in Übersee zwei neue Objektive zu den Produktlisten hinzugefügt wurden, was normalerweise auf eine zeitnahe Markteinführung hindeutet. Es soll sich dabei um ein Canon RF 800mm f/5.6L IS und ein Canon RF 1200mm f/8L IS handeln.

Canon: Fokus auf Teleobjektive?

Dass bei Canon zwei Teleobjektive mit einer solch enormen Brennweite so weit oben auf der Liste stehen sollen, dürfte einige sicherlich überraschen. Schließlich ist Canon im Bereich der Tele-Festbrennweiten mit dem RF 600mm f/11, dem RF 800mm f/11, dem RF 400mm f/2.8 und dem RF 600mm f/4 gar nicht so schlecht aufgestellt, vor allem wenn man bedenkt, dass sich das RF-System nach wie vor im Aufbau befindet.

Doch dem Marktführer scheint das selbst für den Moment nicht zu reichen und allzu überraschend kommt die Erwähnung eines 800mm f/5.6 und eines 1200mm f/8 dann auch nicht, schließlich sind beide Objektive in der Vergangenheit schon im Zusammenhang mit einer angeblichen internen Roadmap genannt worden.

Die offizielle Präsentation der beiden neuen RF-Objektive könnte im Rahmen der CP+ 2022 erfolgen, die Ende Februar über die Bühne gehen wird. Wer weiß, vielleicht sollen die Brennweiten auch direkt zusammen mit der Canon EOS R7 präsentiert werden? In Kombination mit einer APS-C-Kamera und dem dazugehörigen Crop-Faktor wären die Brennweiten natürlich nicht minder beeindruckend.

Was würdet ihr von diesen beiden RF-Objektiven halten?

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Andreas

Nunja, was bei dem hype um solche Ultrabrennweiten gerne unter den Teppich gekehrt wird, sind die Anforderungen an das Stativ. Mit einer nur mittig angeordneten Auflage kommt man ohn Stabi zu keinen verwertbaren Aufnahmen. Die üblichen Stativschellen sind so gesehen Hasenfutter. Eine R7 mit 1200 = 1920 mm KB. Da braucht es eine Steinmauer oder zwei schwere Stative mit Auflage des Geräts an zwei Punkten. Alternativ: fotografieren aus der Hand. Mit IBIS und IS und bodybuilding mag das funktionieren. Bei 50% Ausschuß bei durchschnittlichem Schärfeanspruch und 95% Ausfall, wenn die Bilder auch noch in der 200% Ansicht gefallen sollen.

Rolf Carl

Wenn ich deinen Text so durchgehe, frage ich mich, wo du fotografieren gelernt hast, wenn überhaupt. Entweder dein Stativ taugt nichts, oder du hast die Technik nicht im Griff. Über das Fotografieren aus der Hand kann man dann diskutieren, wenn das Gewicht der Objektive bekannt ist.

alex

Muss meinem Vorredner zustimmen. Du scheinst noch nie mit den lichtstarken Superteles gearbeitet zu haben. Mein 600 f4 II (4kg) halte ich Freihand, wenn es sein muss. Selbst mit 1.4x Konverter geht das noch gut, kaum Ausschuss. Du solltest natürlich nicht mit 1/40s fotografieren, bei der Lichtstärke brauchst du das aber auch nicht. Da bewegt man sich häufig oberhalb 1/400s und du hast kaum Ausschuss. Für längere Belichtungszeiten benötigt man natürlich ein Stativ. Das gilt aber auch schon für Brennweiten-Starke Zoom-Teles.
Dafür habe ich ein normales Dreibein-Stativ oder Einbeiner mit einem 150€ Videokopf von Manfrotto. Leistet seit Jahren einen tollen Dienst, nicht ein einziges mal Probleme gehabt. Gesamtgewicht mit Stativ ca. 6,5kg.

So viel zum Thema „Steinmauer“ und 50% Ausschuss.

Alex

Das RF 800mm 5,6 kann ich noch irgendwo verstehen, da es das auch schon als EF Version gab. Dennoch: in einem 400mm 2,8 mit 2X Konverter sehe ich für die meisten Anwender mehr Sinn und Flexiblität, vorallem weil der Preis des 800mm auch bei ca 14.000€ liegen dürfte. Beim RF 1200mm F8 dagegen wird es spannend zu sehen sein, wo Canon dieses preislich und qualitativ positionieren will. Auch hier hat man ja alternativ schon die Wahl mit dem RF 600mm F4 und dem 2X. 1200mm sind eine sehr extreme Brennweite, die zwar grundsätzlich für Vogelfotografen spanennd sein dürfte, aber gleichzeitig die Motivsuche und Komposition nicht leicht macht. Vorstellen könnte ich mir eine Positionierung als Nicht L- Objektiv irgendwo grob zwischen dem RF 800mm F11 und dem RF600 F11, also in einem Preisbereich zwischen 3000€- deutlich unter 10.000€. Also etwas für die Leute die diese Brennweite in einer noch brauchbaren Lichtstärke benötigen, aber gleichzeitig nicht alles ausgeben wollen was derzeit möglich ist. Davon abgesehen sollte Canon aber sich endlich mal nicht nur auf den Telebereich fokussieren, sondern auch mal lichtstarke Festbrennweite offerieren! RF 14mm 1,8, RF 20mm 1,8, RF 24mm 1,4 etc. Da herrschen immer noch rießige Lücken im Portfolio! Selbst… Weiterlesen »

Marcello

auf ein 14mm 1,8 – 2,0 warte ich schon lange

Cat

Auch als eifriger Teleobjektiv-Nutzer scheinen mir das zwei seltsam uninteressante Objektive zu sein.
Es sei denn sie kommen auch als DO (glaube ich nicht) wiegen um 3 Kilo und kosten unter 10.000€!
Aber Canon will ja hauptsächlich teuer anbieten, ich vermute die beiden werden 15 und 20 Tausend Euro kosten.
Wichtiger wären aber die fehlenden leichteren, lichtstarken Super-Telezooms 4,8/100-600 mm und 8.0/300-800 mm sowie 2.8/300 mm und 4.5/500 mm.

Schon um sich irgendwie gegen Nikons Konverter-Taktik zu positionieren.
Denn was ist in der Praxis immer nützlicher als ein Tele mit eingebautem Konverter?
Ein erstklassiges Zoom.

Das exzellente 100-500 mm ist nicht immer lichtstark genug.

Genauso fehlt das 2.0/70-140 mm schon zu lange.
Ich sehe es aber auch so wie Canon, das der lange Telebereich und eben sehr lichtstarke Zooms am wichtigsten sind – denn die Smartphones rücken mit Riesenschritten näher.
Macro scheint fast verloren und auch WW lohnt gerade noch mit f:1.4 und f:1.8.
Sicher ist die Handhabung eines SP weiterhin ein Dauer-Krampf, aber Gimbals u Zusatzgriffe lösen die Probleme – dann bleibt den Systemkameras nur noch der Sucher und die Objektivauswahl.

alex

Ja ich kann das auch nicht verstehen. Im Zoom-Tele Bereich hat Canon momentan schwere Defizite, wenn man die weißen Riesen mal außen vor lässt. Das RF 600mm & 800mm sind m.M.n. lächerlich. Was will man mit F11? Ja es gibt Menschen, die feiern diese Linsen. Aber die haben auch keine hohen Ansprüche. Für reine Dokumentationsphotografie oder Ornitologen noch interessant, aber für ernsthafte Fotografie geht man da schon sehr viele Kompromisse ein. Auch das RF 100-500 ist mit einer 7.1er Offenblende nicht lächerlich, aber ein Schmunzeln wert. Vor allem, dass man es als L herausgebracht hat und obszöne 3400€ dafür verlangt. Man versucht hier scheinbar die Teles kompakt und leicht zu bauen, und der Nutzer soll dann die fehlende Offenblende mit hohem ISO kompensieren. Sony hat mit dem 200-600mm ein tolles Objektiv am Markt, gut positioniert zwischen den günstigen Sigma/Tamrons und den teuren weißen Riesen. Warum baut Canon sowas nicht? Warum f7.1@500mm, wenn die Konkurrenz von Sony/Nikon/Sigma/Tamron 600mm mit 6.3 kann? Und warum RF 600mm f11 für denselben Preis wie ein Sigma 150-600 f6.3? Der Autofokus reicht mir da als Argument für das 3400€ 100-500 nicht. Würde mir hier wieder eher „vernünftigere“ Entscheidungen im Telebereich wünschen, vor allem bessere Einordnungen und… Weiterlesen »

Leonhard

Also wer mit dem 100-500mm keine gescheiten Bilder machen kann, der sollte sich mal eher über seine fotografischen Fähigkeiten denn über die des Objektivs Gedanken machen.

Maratony

Das hat damit nichts zu tun. Schonmal im Wald mit 500mm und f7.1 fotografiert. Das ist bereits ne grenzwertige Situation.

Leonhard

Die Frage kann ich Dir schnell beantworten, lieber Toni! Ich käme nicht einmal auf die Idee, im Wald zu fotografieren, daher stellt sich mir dieses Problem so überhaupt nicht.

Klar gibt es Situationen, wo man etwas braucht, aber die meisten Dinge dabei machen doch 80% der Leute wahrscheinlich gar nicht.

Maratony

Wenn du sowas nicht machst, was redest du mit?
Dann ist das hier scheinbar nicht dein Thema.

Cat

Mache ich alle paar Tage!
Mit f:5.6 erreiche ich da keine besseren Bildergebnisse.
Dann müsste es schon f: 4.0 sein!
2/3 Blende sind nicht der Diskussion wert.
Außer man klebt noch an 800 ISO u bekommt danach Angstschweiß.

Maratony

Ja, aber es gibt schon einen Unterschied zwischen 6400 und 10000. Genau in den Situationen ist es der Rede wert.

alex

Ich habe nie gesagt, dass dies kein gutes Objektiv ist. Im Gegenteil. Ich finde jedoch die vergleichsweise (also zu anderen Konkurrenz-Linsen) schwache Lichtstärke und den dazu in Relation zu setzenden Preis von stolzen 3400€ völlig unangemessen.

Dass das Objektiv an sich klasse ist, habe nie in Frage gestellt. Aber es gibt eben Linsen, die auf ähnlichen Niveau sind, Lichtstärker sind und deutlich weniger kosten. Nicht nur für Canon, sondern auch bei Sony und evtl. auch Nikon (da kenne ich mich nicht so gut mit dem Line-up aus)

Alex

Die sehr gute Schärfeleistung ändert aber nichts an der Tatsache, dass das RF 100-500 4,5-7,1 ein Dunkelzoom zum Canon RF L Premiumpreis ist. Mal ganz im Ernst: ein lichtstärkeres Tamron 150-500 5-6,7, welches kaum schlechter ist, bekommt man für knapp 1/3 des Preises!

Cat

Das könnte ich alles aus der Praxis bei einem Treffen widerlegen. Aber was soll’s jeder glaubt ja irgendwas. Ich habe mein 5.6/800 explizit gegen 11/800 getestet und das mit Canon besprochen – danach kann man sein 5.6 verkaufen – wenn man nicht dauerhaft in der Dämmerung Vögeln nachjagt oder im Station 1/4000 Sekunde für dann später extreme Grossvergrösserungen braucht. Der Punkt ist, DO hat praktisch kein CA u keine Schärfeverluste wie alle konventionellen Tele. Klar sind 2 Blendenstufen mehr Licht immer prima – aber wenn man dann den Arm nicht schnell genug hoch und mitgezogen bekommt… jeder der bisher mit meinem 11/800 mm fotografiert hat, hat es danach sofort gekauft. Ideal fände ich deshalb noch ein 8/800 mm PF/DO – wenn es nicht zu schwer wird – Max 2,3 Kilo. Und die ISO sind bei Canon bis 10.000 für schnelle Bewegungen einfach sehr gut! Und dass gilt genauso für das 100-500 mm L – ich würde es nie mehr für ein 5.6/100-400 mm hergeben! Und das RT 100-400 mm Tele ist ein Traum für große Abbildungen aus Entfernung. Also bei RT hat Canon im Telebereich bisher alles richtig gemacht. Das Sony 200-600 mm habe ich ebenfalls, aber seit dem 100-500… Weiterlesen »

alex

Das ist schön, dass du das widerlegen kannst, aber das brauchst du nicht, hab selbst genug Erfahrungen gemacht. Du kannst mir nicht erzählen, dass ein RF 800mm f11 dieselbe Abbildungsleistung wie das Supertele hat – auch wenn ich das 800 5.6 nie getestet habe. Ich hab 12 Jahre an verschiedenen Zoom-Teles gearbeitet bis ich auf mein 600 f4 umgestiegen bin. Die Unterschiede in der Abbildungsleistung sind enorm gewesen. Und bitte nicht vergleichen, wenn die Sonne scheint und der Himmel blau ist. Da machen so gut wie alle Teles eine gute Figur. Wenn die Wolken kommen und die Sonne geht, trennt sich die Spreu vom Weizen. Ich glaube dir, wenn du sagst, dass Größe und Gewicht dich gestört hat. Das kann ich nur zu gut verstehen. Auch, dass du vielleicht schneller bist glaube ich dir. Dafür muss man mit dem Supertele besser vorbereitet sein. Es ist halt eine andere Herangehensweise. Aber gut, wenn 1,9Kg für dich schon zu schwer sind, sind die neuen Kompakt-Teles wahrscheinlich auch die bessere Wahl. So hat halt jeder seine Präferenzen, viele wollen ja heutzutage nur noch klein und leicht und büßen dafür halt ordentlich Offenblende ein. Aber ISO 10.000+ und „topaz AI denoise“ regelt dann… Ich… Weiterlesen »

Cat

Du glaubst aber auch nicht, dass sich in den mehr als 10 Jahren, die das 5.6/800 mm jetzt auf dem Markt ist nicht erhebliches getan hat. Schon deshalb ist klar, das ein 11/800 mm keineswegs schlechter BQ abliefert – auch nicht bei schlechtem Wetter.
Ich bin kein Sonnenfotograf.
Lass dir mal von Canon berichten warum Supertele so kostspielig sind – das hat am wenigsten mit erreichbarer Bildgüte zu tun. Viel großes Glas, viel sehr aufwendige Mechanik, die auch rauen Alltag aushalten soll.
Ich habe ja aktuell auch ein ST und ich spreche nicht von Vergleichen zu Zooms.

Aber wichtig ist, dass nicht jeder überall mit GPS herumtrampelt.

Alfred Proksch

Meine Meinung dazu ist einfach. Das sind Nischenprodukte. Wer außer Sport- oder „Vicher“ Fotografen braucht solche Ungetüme? Und wenn dann gäbe ich meine Kohle gleich für die wirklich lichtstarken Teile aus bevor ich einen nicht billigen elenden Kompromiss akzeptieren würde.

Für das eine mal im Jahr wo ich das Objektiv benötige leihe ich es mir für relativ wenig Geld im Rent Service meines Grossisten.

Übrigens liebe Tier und Sportfotografen obige Ausdrucksweise ist nicht despektierlich gemeint. Wer schwer schleppen muss hat meine Anteilnahme!

Stefan Komarek

Ist das wichtig? Du besitzt Leica, auch das ist Nische. Macht das Leica jetzt besser oder schlechter?
 
Du empfindest 5.6/800 als „elenden Kompromiss“? Was wäre für dich bei 800 mm ein „wirklich lichtstarkes Teil“? Blende 2.8/800? 300 mm Frontdurchmesser, 50 cm Länge und 8 bis 10 kg?
 
Diese Objektive sind weder etwas für meinen Geldbeutel noch für meinen Rücken – da schleppe ich mich nur krumm und schief. Aber wem’s gefällt … Nur weil ich so ein Teil nicht kaufen werde, würde ich nie sagen, dass der Hersteller da Mist gemacht hat.
 
Für Canon ist zum einen wichtig, dass sie damit Geld verdienen und zum anderen, wie viel Aufmerksamkeit sie damit erhalten. Auch früher gab es schon exotische Speziallinsen, die viel Aufmerksamkeit erregten. Spontan fallen mir Nikon 5.6/6 mm (220° Fisheye) und 11/2000 mm (Spiegelobjektiv) ein.
 
Canon hatte mal ein 5.6/1200. Wäre dir das lichtstark genug? Canon Objektiv zum Rekordpreis von 500.000 € verkauft (photografix-magazin.de) Dagegen dürfte das kommende 11/1200 ein Schnäppchen sein, auch wenn es wohl nicht unter 25 Mille zu haben sein wird.

Vermutlich liegt dir aber Leica näher. Da gibt es ein LEICA APO-TELYT-R 1:5.6/1600mm. Kostet schlappe 1,5 Millionen. Das ist das teuerste Objektiv der Welt (pixxel-blog.de)

alex

Ich denke er meint mit „Lichtstark“ das 400 f2.8 oder 600 f4. Und da muss ich ihm zustimmen. Das 600 f4 mit 1.4x Konverter auf 840mm@f5.6 ist ein Spitzenobjektiv, welches ich immer einem nativen 800er f5.6 bevorzugen würde. Da muss ich auch selbst feststellen, ich könnte dir Bilder mit und ohne Konverter zeigen, du würdest keinen Unterschied erkennen.
Und preislich gibt es auch keinen, kosten aktuell beide neu 14.000€ und das 600er wiegt nochmal 1,5kg weniger. Gut, wenn das 800er als RF raus kommt, wird es vermutlich auch weniger wiegen als das aktuelle EF-Objektiv.

Bei 1200mm ist es wieder was anderes. Das ist quasi konkurrenzlos, aber da frag ich mich halt auch – wer braucht sowas wirklich? Vor allem zu dem Preis. Wenn ich mit 840mm unterwegs bin ist das schon echt viel. So viel, dass man nicht selten auch mit Hitze/Kälte-Flimmern zu tun hat. 1200mm wäre nichts für mich und ist sicher – wie du bereits sagtest – reines Prestige.

Alfred Proksch

Richtig – genau wie Du erwähnst begibt man sich in Bereiche wo atmosphärische Störungen das Kontrastverhalten erheblich stören, da helfen selbst Licht schluckende Polfilterfolien oder ähnliches nicht viel. Für Sportaufnahmen ist das egal aber auf Safari oder in Gebieten mit hoher Luftfeuchte ist der Grenzbereich schnell erreicht.

Theorie und Praxis sind halt zwei Dinge. Aber es ist trotzdem erfreulich das lange Brennweiten angeboten werden, da macht Canon eine gute Figur!

Maratony

Prinzipiell halte 8ch das für sinnvoll, denn so hat man diesen Bereich von Anfang an gut abgedeckt.
Vor allem weil es auch Werbeträger sind die auf großen Events zu Schau gestellt werden können.
Viele solcher Linsen müssen nicht mal mehr gekauft werden, sondern werden zur Verfügung gestellt. Canon war auf Events immer omnipräsent.
Für die Praxis… Nuja. 1200mm sind da wirklich schon schwierig. Das ist was besonderes und kann auch gerne viel kosten, weil es letztlich eh nur ein stark limitierten Anwenderkreis geben dürfte. Wer es günstig braucht, der hat die f11 Linsen. Für mich wäre das per se nicht. Da würde ich eher zu APSC greifen oder auch zu Mft.

joe

Geniale Strategie von Canon. Da es kaum Chips gibt, haut man zwei Objektive raus, die kaum einer kauft und hat dann auch keine Lieferschwierigkeiten. Bravo 👍

Leonhard

Nun sei doch mal zufrieden, endlich wieder zwei Objektive, die uns mit Sicherheit kein Geld kosten werden, da kann uns sogar der Preis hinten rumm vorbei gehen, was wollen wir mehr?

joe

Bin ich doch. Gebe doch Canon volle Rückendeckung! Man könnte meinen Post natürlich auch anders interpretieren, da hast du recht!

Alfred Proksch

Joe, das selbe habe ich mir auch gedacht, Mengen werden da sicher nicht verkauft da kann man weltweit 500 Halbleiter verschmerzen.

joe

500? Optimist! So viele brauchen Sie nicht!

Thomas Müller

joe, die machen das aufgrund der Chip-Knappheit jetzt wie Ferrero beim Kinderüberraschungsei …….. in jedem 7. ist ein Chip drin. Also bei Ferrero funktioniert diese Rationierung wunderbar und die Kunden, zB meine Jungs, haben sogar noch Spass und Spannung dabei……

joe

😉das machen sie doch schon so bei den Farbpatronen

Cat

Bisher lagen die Zahlen vom 5.6/800 mm über 5000 Stück weltweit.
Aber es ist eben nur für Statien Vögel und gefährliche Tiere gedacht und mit 4,5 Kilo stativabhängig.
Warum sie da aber dann nicht gleich den Konverter einbauen und sich ein 1200 mm sparen? Marketing!

Leonhard

Wahrscheinlich soll das 1.200mm eine Alternative für Leute sein, die keine Leica-Uhr kaufen möchten!

Nette Idee, ich werde mir weder das Eine noch das Andere kaufen, man muss auch mal verzichten können.

joe

Ich denke für das 1’200mm kriegst du mindestens 2 Leica Uhren, eher sogar 3!

joe

Also 5’000 finde ich extrem viel, ich nehme an das ist der Gesamtmarkt? Und die die ein EF 800/5.6 haben kaufen die jetzt alle gleich ein neues RF? Haben die nicht sowieso eine 1DX II/III? Also 500/Jahr halte ich nicht für unrealistisch.

Cat

Ja ich meine Produktion komplett.
Vom 1200 mm werden es dann noch weniger.
Allerdings wird das viel an Agenturen verkauft, geleast etc.
In privater Hand kann man die 5.6/800 mm in Deutschland zählen.
Es ist eben schwer mit 800 mm sein Motiv schnell genug zu finden, stabil zu bleiben und dann Serien durchzuhalten. Verfolgen gelingt mit dem 11/800 erheblich besser – aber auch das bleibt eine schwere Übung.

Joschuar

Deshalb finde ich ja das NIKON Z 400mm 2,8 x1,4TC VR eigendlich schon besser !! Sowas fehlt dann doch bei CANON, diese beiden halte ich so betrachtet für Überflüssig 😉

Rüdiger

Wenn die Corona Einschränkungen jetzt langsam fallen, kann Canon damit noch ein paar Euro von betuchten Safari-Touristen einsammeln, die jetzt Nachholbedarf haben. Warum nicht?

Markus

Die beiden im lezten Jahr angekündigten Telebrennweiten aus dem letzten Jahr sind aktuell immer noch nicht lieferbar. Insofern empfinde ich solche Ankündigungen von Canon dann als blanken Hohn. Zum (Un-)Sinn der neuen haben die anderen unten ja schon einiges geschrieben

rubikon

Die Fähigkeiten eines Fotografen bemessen sich nicht an der Länge seiner Linsen. 

Alex

Mit einem 600mm F4 kannst du aber Bilder machen, die mit einem 300mm 5,6 einfach nicht gehen. Da können deine Fähigkeiten noch so gut sein. Die Physik setzt irgendwann einfach bestimmte Grenzen.

100carat

Da es hier besser hinpasst und Cat ja auch nach Tele-Zooms gefragt hat, wiederhole ich noch einmal meinen ein paar Tage alten Beitrag aus einem anderen Gesprächsfaden. Canon hat offenbar in den USA einige Patente angemeldet, als da wären: Canon RF 150-600mm f5-6,3L Canon RF 200-400mm f4.0L Canon RF 200-500mm f4.0L Canon RF 300-800mm f8.0L Günstig wird das nicht (wir bemerken das L), aber spannend, welche dieser Zooms Canon letztlich produzieren wird. Zu den her besprochenen Canon RF 800mm f/5.6 & 1200mm f/8. Beides Objektive, die man nicht mehr aus der Hand einsetzen wird, sondern von einem soliden Stativ. Preislich dürften diese Objektive für die Mehrheit nicht interessant sein, wobei ich persönlich eine Brennweite von 800mm aus vielen Gründen für grenzwertig halte. Atmosphärische Störungen mindern spätestens ab einer solchen Brennweite die Bildqualität sichtbar, erst recht bei 1200mm. Dies mag in den Anden oder in der Antarktis sehr gut funktionieren, an vielen anderen Orten nicht. Wer höchste Qualität will, für den bleibt das Canon RF 600mm F4L IS USM erste Wahl, das selbst in Kombination mit dem 1,4x Konverter keinen sichtbaren Schärfenverlust und ein traumhaftes Bokeh zeigt. Wie jede Medaille hat aber auch dieses Objektiv seine zwei Seiten und auf der… Weiterlesen »

Mathias Pfützner

Ich bin da ein bisschen hin und her gerissen. Einerseits ist es natürlich super solche Brennweiten zu haben. Aber für die Sachen, für die ich solche Brennweiten brauche (Sport und Wildlife), wäre mehr Lichtstärke wirklich schön. Natürlich ist mir bewusst, dass solche lichtstarke Linsen dann in einer anderen Preisklasse sind.

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