DJI erweitert die Osmo Action 6 per Firmware-Update um 8K-Videoaufnahmen und neue Cloud-Upload-Funktionen.
DJI hat ein umfangreiches Firmware-Update für die Osmo Action 6 veröffentlicht, das die Actioncam nachträglich unter anderem um 8K-Videoaufnahmen erweitert. Mit der Version 01.02.05.21 nimmt die Kamera nun Videos in 8K-UHD mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf, wahlweise in 24, 25 oder 30p. Die Aufnahmen erfolgen im H.265-Codec mit 10-Bit-Farbtiefe und D-Log M, was professionelle Nachbearbeitung ermöglicht.
Der 38-MP-Sensor im 1/1,1-Zoll-Format liefert dabei deutlich mehr Bildreserven als bei 4K. Für Videografen bedeutet das mehr Spielraum beim nachträglichen Zuschneiden und Reframing. Allerdings bleibt 8K bei Actioncams generell auf moderate Bildraten beschränkt, da höhere Werte wie 60 fps thermisch in kompakten Gehäusen kaum realisierbar sind.
Neben der neuen Auflösung bringt das Update weitere praktische Funktionen: Aufnahmen lassen sich künftig direkt auf Cloud-Dienste wie Google Drive, OneDrive, Baidu Netdisk, Quark Netdisk oder NAS-Systeme hochladen. Neue Film-Presets im Fotomodus liefern stilisierte Bilder ohne Nachbearbeitung. Die Gestensteuerung funktioniert jetzt auch bei Webcam-Nutzung, Livestreaming und DP-Output.
Der QS-Button lässt sich nun zusätzlich mit den Funktionen Screen Off und Zoom belegen. Bei Verwendung eines Makroobjektivs oder FOV-Boost-Objektivs steht jetzt ein Custom-Modus für das Seitenverhältnis zur Verfügung, ergänzt durch eine Focus-Peaking-Funktion zur Fokusunterstützung. Außerdem hat DJI das Raster im Custom-Modus überarbeitet und die Randvignettierung entfernt sowie die Bildqualität im Image Quality Priority Modus verbessert.
Im Marktvergleich liegt die Osmo Action 6 damit auf Augenhöhe mit der Insta360 Ace Pro 2, die ebenfalls 8K bei maximal 30 fps bietet. Beide Kameras eignen sich für kurze, bewusst geplante Clips in höchster Auflösung. Längere Daueraufnahmen bleiben wegen der Wärmeentwicklung besser dem 4K-Modus vorbehalten. Bei Bewegung und Fahrtwind arbeitet die Kühlung effektiver als im statischen Betrieb.
Actioncam mit variabler Blende
Die Osmo Action 6 hatte DJI Mitte November als erste Actioncam mit variabler Blende vorgestellt. Der Blendenbereich von f/2 bis f/4 passt sich automatisch verschiedenen Lichtsituationen an und ermöglicht erstmals echte Tiefenschärfe-Effekte bei Actioncams. Mit dem quadratischen 4K-Custom-Modus und Videoaufnahmen bis 4K/120fps etablierte sich das Modell als vielseitige Lösung für Content Creator. Die Standard-Combo ist für 379 Euro erhältlich.
Zur Osmo Action 7 gibt es bislang keine Gerüchte oder Leaks. Dafür steht mit der Osmo Pocket 4 eine weitere Kamera aus DJIs Osmo-Reihe in den Startlöchern. Die Gimbalkamera soll deutlich schlanker ausfallen als ihr Vorgänger und könnte zunächst in einer normalen sowie später in einer Pro-Version erscheinen.


Eine meiner Beobachtungen gab mir zu denken! Insgesamt FÜNF von diesen Actioncams auf einem einzigen J 70 Sport Boot fest montiert, plus die am Mann/Frau getragenen Video Geräte für eine dieser Club-Segel-Regatten.
Gut das ich das Material nicht „verarbeiten“ muss, wie gesagt ein rein privates Vergnügen für Seegel begeisterte Sportfreunde. Teuer sind die Dinger nicht, robust sind sie und man kann sie im selben Container gemeinsam mit den alten DSLR Kameras entsorgen.
Wer braucht denn schon 8K?
Wenn man gutes 4k mit vernünftigen Sampling haben will ist 8k als Basis sehr knorke.
Ich hoffe die haben auch die automatische Belichtung bei „HolyGrail“ Zeitraffer verbessert. Bisher war in der aktuellen Firmware, im Automatikmodus eine Belichtungszeit von Max. 1 Sekunde möglich …. Manuell bis zu 30 Sekunden. Dies war für mich der Grund die Kamera zurückzusenden. In einer alten Firmware (habe ich im elektromarkt testen können) ging das noch.