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DxO kauft Nik Collection, OpticsPro heißt jetzt PhotoLab

Paukenschlag bei DxO: Der französische Hersteller kauft Google die Nik Collection ab! Die U-Point-Technologie ist bereits Teil des neuen DxO PhotoLab.

DxO OpticsPro in PhotoLab umbenannt

DxO, sind das nicht die von DxOMark, die die Sensoren von Kameras testen? Sind sie. Das sind aber gleichzeitig auch die Jungs und Mädels, die mit DxO OpticsPro eine interessante Lightroom Alternative im Angebot haben und dort unter anderem hervorragende Möglichkeiten zur Beseitigung von Objektivfehlern und zur Rauschunterdrückung anbieten. Das heißt, eigentlich gibt es DxO OpticsPro gar nicht mehr, denn das Unternehmen hat die Software nun in DxO PhotoLab umbenannt. Es handelt sich hier aber um die gleiche Software, es wurde nur der Name geändert.

DxO kauft Nik Collection

Zusammen mit der Umbenennung von OpticsPro in PhotoLab gab es aber noch eine weitere wichtige News, DxO hat Google nämlich die Nik Collection abgekauft, die der Suchmaschinengigant im Jahr 2012 übernommen hatte. Damals ging es Google vor allem um die Foto-App Snapseed, alle Erweiterungen für Photoshop und Lightroom, die zur Nik Collection gehören, hat das Unternehmen aber gleich mitgekauft – und in den letzten Jahren sehr vernachlässigt. 2013 wurde der Preis der Plugins von 650 Euro auf 150 Euro gesenkt, seit 2016 werden die Erweiterungen sogar komplett kostenlos angeboten, weil sie eben einfach nicht mehr weiterentwickelt werden. Vor vier Monaten wurde dann von Google das Ende der Nik Collection verkündet.

Neue Version soll 2018 erscheinen

Nun sollen die Nik Collection allerdings zu neuem Leben erweckt werden. DxO hat in der offiziellen Pressemitteilung nämlich bereits verlauten lassen, dass die Nik-Werkzeuge nun wieder weiterentwickelt werden sollen. Mitte 2018 sollen neue Versionen erscheinen. Außerdem ist die U-Point-Technologie, mit deren Hilfe unkompliziert bestimmte Bildbereiche bearbeitet werden können, auch schon jetzt in PhotoLap integriert worden.

Ob die Nik Collection weiterhin kostenlos bleiben wird, ist nicht bekannt. Im Moment kann sie in jedem Fall kostenlos auf der Webseite von DxO heruntergeladen werden. Die Plugins funktionieren nach wie vor mit den aktuellen Versionen von Lightroom und Photoshop.

Quelle: DxO Pressemitteilung

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

1 Kommentar

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  • das ist eine sehr gute nachricht. weil so die plug ins, mitte 2018, wider auf dem stand der zeit sind. neben bei ist (bis auf weiteres) die zukunft und der support „gesichert“. es ist nicht in stein gemeisselt.

    das erste mal sah ich sie software an der photokina 2008. da habe ich „viveza 1“ gekauft. war so begeistert davon, dass ich mir einige monate spaeter, gleich den rest der collection gekauft habe.

    vor kurzem habe ich mir captuer one 10 pro for sony zugelegt. da niemand weis wie viele mac-os aperture noch mitmacht. sorge ich schon mal fueh genug vor. in diesem augenblick wird die aperture library in captuer one impotiert. bin sehr gespannt wie das endergebnis ausehen wird. mein mac pro (late 2010 mit 2×2,4 quad core, 64gb ram), braucht fuer die 240 gb daten ca. zwei stunden.

    die 57.– chf was die c1 pro sony gekostet hat, sind ja wirklich nur peanuts. fuer so eine voll gepacktes stuek software. leider sind die nik plug ins in c1ps, mit einigen klicks mehr zu erreichen. ist ein umgewoehnen, kann gut damit leben. bin froh das sie ueberhaupt funktionieren. da sie ja von haus aus „nur“ aperture, photoshop, und lightroom unterstuetzen. jetzt hoffen ich, dass das neue update 2018, mehr photo programme untertuetzen mitbringt. wuenschen wuerde ich mir eine loesung in der art wie das „selective tool“ in photoshop.