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Erneute Hinweise: Keine EOS 7D Mark III von Canon

Die Hinweise verdichten sich: Canon wird anscheinend keine EOS 7D Mark III auf den Markt bringen. Stattdessen soll eine entsprechende DSLM präsentiert werden.

DSLMs immer mehr im Kommen

Dass sich der Markt derzeit weg von DSLRs und hin zu DSLMs bewegt, das haben inzwischen wahrscheinlich die meisten von euch mitbekommen. Zwar gibt es einzelne Unternehmen, die auch heute noch davon überzeugt sind, dass DSLMs eher eine Modeerscheinung sind und dass die klassischen Spiegelreflexkameras bald wieder einen Aufschwung erleben werden, doch insgesamt scheint man sich in der Branche einig zu sein: die Zukunft ist spiegellos.

Auch bei Canon wird das aktuell deutlich spürbar. Der Hersteller investiert derzeit stark in die neue EOS R Reihe, dafür gibt es Kürzungen im DSLR-Bereich. So soll beispielsweise kein Nachfolger für die EOS 5DS auf den Markt kommen und nun gibt es auch neue Hinweise, dass Canon keine EOS 7D Mark III vorstellen wird.

Keine Canon EOS 7D Mark III

Dass die im Jahr 2014 vorgestellte 7D Mark II das letzte echte APS-C-Flaggschiff mit Spiegelbox sein könnte, das wird schon seit einigen Monaten vermutet. Die Webseite Canonrumors hat nun allerdings nochmals neue Hinweise von Händlern und Quellen bekommen, die das Ende der 7D Reihe noch wahrscheinlicher werden lassen.

Derzeit geht man davon aus, dass Canon statt der 7D Mark III eine spiegellose Alternative mit RF-Mount präsentieren wird. Ob diese Kamera nach wie vor mit einem APS-C-Sensor ausgestattet sein wird, ist unklar.

Eine neue Spiegelreflexkamera, die wohl teilweise auch den Ansprüchen von Nutzern der 7D Reihe gerecht werden soll, soll es aber trotzdem geben. Die Rede ist hier von der EOS 90D, die vermutlich irgendwann 2019 vorgestellt werden soll.

Natürlich sind diese Hinweise keine finale Bestätigung für das Ende der EOS 7D Reihe, doch aktuell sieht es eben eher danach aus, als würde Canon keine 7D Mark III auf den Markt bringen wollen.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

53 Kommentare

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  • So schlimm finde ich das jetzt nicht. Wenn man sich die Specs und Preis der 90D ansieht, ist diese mehr als nur ein Kompromiss.
    Fehlt eigentlich nur noch eine Straffung der Einstiegs- bzw Mittelklasse.

  • Sollte es so kommen, wie im Artikel beschrieben, fände ich dies eine sehr vernünftige Entscheidung von Canon, vor allem, wenn man für die R-Reihe dann auch tatsächlich APS-C Sensoren vorsehen würde. Ob man nun die neue APS-C DSLR 90D oder 7DMkIII nennt ist jedoch letztendlich Schall und Rauch, entscheidend für die Zufriedenheit der DSLR-Kunden wird einzig die Ausstattung der Kamera, deren Qualität und Preis sein. Sollte es so werden, wie im Artikel vermutet, stösst man DSLR Bestandskunden nicht vor den Kopf und führt diese Produktlinie erst mal weiter, andererseits investiert man auch in die eigene DSLM-Zukunft, um überhaupt die Chance zu haben, Marktanteile zu verteidigen und bereits verlorene Marktanteile in der Zukunft eventuell doch wieder zurück zu holen. Hinsichtlich der Produktpolitik scheint Canon doch noch die Kurve zu kriegen. Jetzt muss „nur noch“ die Qualität stimmen.

  • Für mich würde eine EOS-M Erweiterung Sinn machen wenn das M-Objektiv Sortiment aufgestockt wird.

    Zum Beispiel durch ein echt robustes Gehäuse mit wetterfesten Objektiven, höher auflösendem Sucher und besserer Akku Laufzeit.

    Ich bin zur Zeit anderweitig bestens bedient, aber die Canon Nutzer haben bestimmt nichts gegen eine Aufwertung einzuwenden, wenn die Preise stimmen!

    • Wenn Canon das M-System beibehalten möchte, würde dies tatsächlich Sinn machen.

      Viele wählen (bei Möglichkeit) aber eher ein System, wo der Aufstieg von APS-C in KB einfach und unkompliziert möglich ist. Wenn das R-System tatsächlich mit APS-C kommen sollte, dürften einige Kunden bei M wegfallen. Da frage ich mich, ob eine Fortführung von M auf Dauer Sinn macht.

      • Zitat:
        „Viele wählen (bei Möglichkeit) aber eher ein System, wo der Aufstieg von APS-C in KB einfach und unkompliziert möglich ist.“

        Woher haben Sie eigentlich das Wissen über die „Vielen“?
        Etwa aus der Gegenüberstellung der Verkaufsstückzahlen von APS-C und Kleinbild?

        Auch erschließt sich mir nicht, wieso der Kauf einer Kleinbildkamera für den Kunden ein „Aufstieg“ sein sollte?
        Die meisten wollen ordentliche Fotos und keinen tiefenunscharfen Matsch, wie er von Kleinbildkameras vielfach im internet zu begruseln ist.

      • Von Wissen kann keine Rede sein, sollte eine Annahme sein, habe aber ein Wort vergessen.

        Der Grund dafür sind die Möglichkeiten, die sich über die Zeit ergeben. Canon scheint M kompakt halten zu wollen, damit werden viele Linsen vielleicht gar nicht realisiert.

        In R wird viel mehr investiert, es wird auf Dauer schließlich EF ersetzen. Damit wird die Auswahl von verfügbaren Objektiven mittelfristig viel größer sein. Wer mit der Kompaktheit und den zwangsläufigen Limitierungen (soll keine Abwertung sein) zufrieden ist, kann ja weiterhin zu M greifen, wer alle Optionen haben möchte, wird R kaufen müssen.

        Das Wort „Aufstieg“ habe ich ohne Hintergedanken und nur auf Grund der Größe der Sensoren und Preise gewählt. Und da ist APS-C < KB. Man kann übrigens auch mit KB ordentliche Fotos machen und nicht jeder beschränkt sich auf Architektur.

    • Canon wird meiner Meinung nach das M-System weiterführen, zumal es global betrachtet äußerst erfolgreich sein dürfte (besonders in Japan). Darüber hinaus ist es preiswert und für den Amateur qualitativ absolut ausreichend. Dennoch wird Canon hier früher oder später qualitativ aufrüsten.

      Für die EOS-R (und auch die Nikon-Z) wird es nach meiner festen Überzeugung keine APS-C-Variante geben. Ich habe ja bei DSLR APS-C und FF auf demselben Bajonett mal als historischen Fehler bezeichnet – und bleibe auch dabei. Ich vermute, dass Nikon mit einer APS-C-DSLM analog zur EOS-M nachziehen wird – wenn sie dann aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht sind.

      Die Straffung der DSLR-Produkte ist für alle Anbieter absolut notwendig, da hier die Absätze auch zukünftig eher rückläufig sein werden. DSLR werden aber nicht verschwinden und das ist auch gut so.

  • Ich selbst nutze eine Sony Alpha 6000 und eine Alpha 7II ,denke das Canon gut daran tut sich im Apsc Bereich weiter zu entwickeln. 2 Jahre früher wäre ich noch bei Canon. Lg

  • Eigentlich wäre es nur konsequent, wenn die R-Reihe auch eine APS-C Variante bekommen würde, das wäre für die Zukunft ein entscheidender Schritt um APS-C Käufer an Canon zu binden, die dann bei einem Aufstieg ins VF keine neuen Optiken und keine Adapter kaufen bzw. verwenden müssten. Also wenn sie wirklich clever sind und weiter als von 12 bis Mittag denken, werden sie das tun. Die M-Reihe sehe ich als separate Geschichte für Leute die es sehr klein und handlich wollen.

    • Welche Optiken könnten das sein, die ein durchschnittlicher APS-C-Benutzer wohl an einer FF-Kamera weiter verwenden kann? Viel fällt mir da nicht ein. Ist aber nicht schlimm, ein FF-Nutzer kann ja seine Objektive im MF auch nicht weiter verwenden, oder?

      • @joe
        Wenn ich APS-C-Objektive mit dem entsprechenden Brennweitenbereich und Bildkreis an eine FF-Kamera anschließe, was passiert dann? Nur weil das Bajonett passt – ein EF-S 10-18mm-Objektiv an FF? Oder ein 24-70 FF an einer APS-C? Das erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Anstatt gleich beleidigend zu werden, könntest du ja einem Dummen mal die Welt erklären ;-). Oder willst du einfach nur motzen?

      • Für die Zoom-Optiken Macht es in der Tat wenig Sinn, beschränkt sich aber eher auf die unteren Brennweitenbereiche. Festbrennweiten und Tele-Zooms sind aber oft VF-geeignet.

      • @Markus J.
        Da hast du vollkommen recht. Wenn ein Hersteller es allerdings mit dem APS-C-System einigermaßen ernst meint wie z. B. Pentax haut das aber auch nicht hin. Die bieten optimal für APS-C gerechnete Objektive auch bei ihren Festbrennweiten und Telezooms an (z.B. 50-135mm, 60-250mm).

      • @N1User

        Sorry, ich war da etwas patzig – war eigentlich nicht meine Absicht! Was ich meine ist folgendes: RF-Mount auch für APS-C und damit ist ein Umstieg auf VF kein Problem und garantiert eine höhere Durchlässigkeit.

  • Es braucht eigentlich nur noch je eine robuste DSLR Topkamera VF und APS-C für Sport- und Wildlife, den Rest kann man genau so gut mit spiegellosen Kameras erledigen.

    Canon ist auf dem richtigen Weg.

      • @Rolf Carl
        Es gibt auch spiegellose Kameras die lange durchhalten. Meine Pen F z.B. wenn ich das Display einklappe (somit ist dieses ausgeschalten) und durch den Sucher fotografiere, da dieser nur dann angeht wenn ich mit dem Auge hingehe.
        Hab so beim ChristmasBash Festival im Dezember mit einem Akku fast 1100 Fotos machen können.

        Klar, in der Regel sind DSLRs ausdauernder, aber der Vorsprung wird geringer.

  • Was fast alle Hersteller betrifft…

    Schaut man sich die angebotene Modellvielfalt an dann muss ein Einsteiger schier verzweifeln. Welches Modell ist wohl das richtige für mich???

    Dazu die Verkaufsaktionen mit Geld zurück oder seltsame Zugaben die man vielleicht benötigt.

    Verwirrung pur tritt ein. Fotografiert der Kunde vielleicht schon 2-3 Jahre mit einem System braucht er plötzlich für sein neu angeschafftes Gehäuse einen „Adapter“ damit seine beiden Standard Zooms verwendbar bleiben. Oder möchte er das nicht, muss er in der Ebay Bucht sein komplettes Zeugs verschleudern und von neuem anfangen.

    Mieten steigen, auch sonst wird das Geld knapp, jeder Fünfte in der BRD hat sich bei der Schuldner Beratung gemeldet. Wie viele vom Rest der Interessenten sind bereit für ein schönes Hobby Unsummen zu investieren? Gute Bilder machen funktioniert mit jeder neuen Smartphone Generation immer besser. Die gibt es je nach Mobilvertrag ab NULL Euro. Auf dem Display kann sich der Kunde mit den Foto Apps „kreativ“ austoben.

    Das war es dann für Canon, Fuji, Nikon, Panasonic, Olympus, Pentax und Sony. Halt, Sony liefert selbst Smartphones die trifft es nicht ganz so hart!

    Ich hätte nichts dagegen würde zum Beispiel Canon sein Angebot neu sortieren und strukturieren. Der Kunde hätte einen besseren Überblick!

    • @Alfred
      das ist ein Deutsches Problem! Kommt davon, wenn man sich zu wenig um die eigene Bevölkerung kümmert, dann bleibt halt nichts mehr übrig für wirklich Bedürftige, Schulen/Bildung und Innovation und dann gibt es halt nur noch prekäre Beschäftigung – und falls die Autoindustrie nicht die Kurve kriegt, dann sag ich „armes Deutschland“. So macht man die Rechten stark. Gott sei Dank lebe ich inzwischen in der Schweiz!

      • Die „Rechten“ sind die, welche Themen ansprechen, die von den etablierten Parteien in den letzten ca. 20 Jahren konsequent ausgeblendet wurden.
        Ich bin froh über diese Stimmen, wenn ich auch nicht mit allen Themen Einverstanden sein muss. So ist es aber auch bei den etablierten Parteien. Seit Schröder nichts visionäres mehr. Zukunftsperspektiven Null und eher in den Minusbereich. Statt dessen mehr Bevormundung und Verwaltung des Status Quo.
        Höhere Steuern und Null Zinsen auf Erspartes. Das Geld (Kredite) für das wir in D. geradestehen müssen, kommt nie zurück. Wir hätten es um des lieben europäischen Frieden Willens gleich verschenken sollen. Aber diese Vermittlung an den deutschen Bürger wurde uns bewusst unterschlagen. Nur die wenigsten haben wirklich zugehört. Die anderen wählen die Hand, die sie mit Wahlversprechen füttert. Und dann hört man, dass wir in einer Demokratie leben? 🙂 Ist doch ein Witz, oder @Joe ?
        Aber ist klar. die Schweiz hat andere Voraussetzungen in Sachen Demokratie. Hat die eigentlich den Euro, oder sind es offiziell die Franken? 🙂

      • @joe
        Wer so wie ich südlich des Alpenhauptkammes geboren und aufgewachsen ist hatte unter den unmöglichsten staatlichen Repressalien und korrupten Gepflogenheiten gelitten.

        Da sich notgedrungen die Bevölkerung mit dem System seit Jahrzehnten arrangieren muss wird sich an den eingefahrenen Strukturen nichts ändern, egal wer gerade an der Regierung ist.

        Da ist ein Land wie Deutschland ein funktionierendes Paradies im Gegensatz zu Italien, die Schweiz ein kaum zu überbietender erhaltenswerter Sonderfall!

        Schade das der allgemeine Trend gegen die Freiheit und für den Turbokapitalismus läuft. Seltsame Figuren agieren weltweit auf höchster Ebene, egal ob wirtschaftlich oder politisch.

        Bisher war in unserer Geschichte immer irgend wann der Punkt erreicht wo den Mächtigen ihr „Eigentum“ und die „Weisungsbefugnis“ gewaltsam genommen wurde. Wir sind auf bestem Wege dort hin.

        Genug der „Schwarzmalerei“, nehmen wir unsere Bildermaschinen und gestalten unsere eigenen Bilderwelten so wie wir sie mögen!

      • Joe,
        ein deutsches Problem? Rabatt Aktionen werden überall durchgeführt inkl. der Schweiz, Experten warnen schon vor der Immobilienblase auf der Schweden sitzt, ja und wenn der Papi und die Mami von der Greta „sauber“ mit Ihren Auto durch Stockholm düsen und ihre kleine Tochter jeden Freitag „Umweltpolitik“ spielt, bauen andere Kinder (meist ohne Schulbildung und teilweise jünger wie die Super Greta) auf der anderen Seite dieser Erde Rohstoffe ab damit Mami & Papi erst einmal „sauber“ durch die Gegend fahren können. Wo ich aber einen Unterschied sehe, während sich das schwedische Volk nicht mehr von der Blubberei der Grünen beeindrucken lässt so läuft das deutsche Volk (zumindest eine große Anzahl) diesen Quacksalbern hinterher und diese Partei wird der deutschen Autoindustrie schon die nötigen Steine in den Weg legen. Im Bereich Ausgaben für Bildung, Alter etc. bin ich voll deiner Meinung

      • Genau @Alfred 🙂
        Wir gestalten uns die Welt, wie sie uns gefällt. Pipi Langstrumpf mässig. *Scherz*

        (Wünschdirwas-Modus ON)
        Aber mit den Kameras ist es im Moment für mich wirklich so, dass ich nicht weiss, welche. Ein VF mit 24 MP (reicht mir) hätte ich gerne wieder. Natürlich am liebsten von Canon. Bei den digitalen Nikons bin ich irgendwie nie richtig angekommen, obwohl die Bildqualität wirklich hervorragend war. Und irgendwann hat man sich zu entscheiden. Ich denke, dass ich mir noch bis Ende des Jahres Zeit lasse. Komme noch aus der schnarchnasig analogen Fotografie und weiss sehr wohl, wie man sich auch in der Sportfotografie ohne(!) Sony AF zu verhalten hat. 🙂

      • Vielleicht ist das politische System Chinas ja doch das richtige.
        Es orientiert sich am „Grossen-Ganzen“ und nicht an den Befindlichkeiten einzelner Gruppen.
        Von meiner Mutter lernte ich : „Viele Köche verderben den Brei“.
        So, und dann schau sich mal einer den Berliner Bundestag auf „Phönix“ an, den sie letztens erst wieder vergrössert haben. So wird das doch nichts.
        Hab erst vor kurzem mit einem Politiker gesprochen, der aus dem Betrieb ausgeschieden ist.
        Warum?
        Er musste zu viele Kompromisse eingehen und konnte seine eigene Linie dabei nicht ausreichend verfolgen. Das geht nach dem Motto; „Wenn du mir das mit deiner Stimme zubilligst, gebe ich dir meine Stimme bei deinem Anliegen.“
        Auch wenn es als Falsch empfunden wird. Und am Ende ist nichts mehr von deiner Idee übrig, ausser Frustration.

      • @ Micky
        Dann lern mal schön Mandarin und ab nach China.
        Und bloß keine Steuerhinterziehung, da könntest du erschossen werden. Natürlich nach einem Gerichtsurteil.
        Und wenn du eine eigene Meinung hast, gaaanz schlecht.
        Hier darf jeder jeden Blödsinn von sich geben, in China nicht.

      • Nachtrag:
        Jedenfalls darf niemand irgendwas gegen die Partei sagen.
        Ich denke, dass diese Zeiten bei uns hoofentlich für immer vorbei sind, darüber dürfen wir uns am meisten freuen.

      • @ joe
        Widerspruch Herr Ökonom.
        Ein Riesenteil des Problems sind In- und Ausländische-Konzerne, die keine oder nur unwesentlich Steuern zahlen, aber fleißig unsere Infrastruktur nutzen.
        Das wären genau die Mittel, die Schlaglöcher reparieren und Schultoiletten sanieren würden.

      • @Robin
        Da sprichst Du mir aus dem Herzen, aber das ist leider nur ein Teil des Problems in Deutschland. Das Hauptproblem ist die Zuwanderung in die Sozialsysteme! Deutschland gibt über 40%!!!! des gesamten Staatshaushalts für Soziales aus – für Bildung 4%!!!!!, selbst wenn alle internationalen Konzerne Steuern zahlen würden – was rechtlich schwierig ist, denn dann müssten BMW und Co auch im jeweiligen Ausland Steuern bezahlen (wissen leider die meisten nicht), deshalb wurde hier noch nicht mehr getan! – wären die Ausgaben für Soziales bei weitem nicht gedeckt. das Problem ist, dass Leute Gelder beziehen und zwar nicht einer, sondern etwa 1,5 Mio, die niemals in diese Kassen einbezahlt haben! So schauts aus! Und das nutzen die Rechten aus und da muss man etwas dagegen tun und zwar dringend, damit den Rechten die Argumente ausgehen!

      • @Robin
        Hier darf nicht nur jeder Blödsinn von sich geben, er kann auch machen was er will. Und auf ein Gerichtsurteil darfst du manchmal Jahre lang warten. Nur bei den Diätenerhöhungen im Bundestag geht’s immer ganz schnell.

        Hat alles seine Vor- und Nachteile. Je nachdem, aus welchem Betrachtungswinkel man es sieht. Für die Mafia ist Deutschland z.Bsp. das Paradies. Machen laut Polizeigewerkschaft ca. 120 Milliarden Umsatz hier im Jahr. Schöpfen mit Baukonzernen, Drogen, Prostitution, Schutzgelderpressung usw. ab und lassen Leute einfach so verschwinden. Dank Datenschutz und was besonders den links/grünen angeblich so wichtig erscheint.
        Also bitte keine Vergleiche mit „Grosskonzernen“. 🙂 Lächerlich !

      • @Joe
        „Deutschland gibt über 40%!!!! des gesamten Staatshaushalts für Soziales“
        52 ! Es sind inzwischen 52%

      • …vielleicht gibt es ja auch einen Zusammenhang zwischen dem Niedergang der Kameraindustie und dem Erstarken der Rechtskonservativen. Mit ausgestrecktem rechten Arm kann man ja keine Kamera bedienen und muss zwangsläufig zum Smartphone greifen, welches man auch schnell in der Gesäßtasche verschwinden lassen kann, wenn dann die Fäuste sprechen ….

      • …aber jetzt mal ernsthaft:
        die AFD als Sprachrohr einer hilflosen Minderheit hat weder ein Programm noch Lösungen für die Probleme unseres Jahrhunderts. Gebetsmühlenartig pflegt man die Ausländerfeindlichkeit. Die Protagonisten dieser peinlichen Veranstaltung könnten auch gut als Statisten in einer Hollywood-Produktion über das dritte Reich auftreten ( mir geht da die Kinoszene in den Inglourious Basterds nicht aus dem Kopf). Ja das war jetzt böse, aber einige werden verstehen, was ich meine…

      • Matthias,
        mein Vorschlag, endlich die Spaltung der CSU/ CDU, die jetzige EU Wahl hat es es wieder hervorgebracht ….von daher würde ich ich die CSU gerne Bundesweit wählen, kann es aber leider nicht und muss mich nach Alternativen umschauen. Auf Landesebene bin ich konservativ CSU nur eben nicht auf Bundesebene ( da nicht möglich)

      • @joe: Was Innovationen angeht sehe ich das komplett anders. Ich selbst engagiere mich in Deutschland in einem Verein, der Start-ups unterstützt und habe deshalb einen ganz guten Überblick, was an finanziellen Hilfen möglich ist. Es existierenden etliche staatliche Programme zur finanziellen Unterstützung von Start-ups (zB durch die KfW und vergleichbare Landesbanken) und vor allem in Städten mit technischen Universitäten exisitiert eine sehr rege Start-up Szene. Wenn Du das mit der Schweiz vergleichst, ist das deutlich mehr, hier setzt man vor allem auf private Unterstützung bzw auf privates Venture Capital von Unternehmen, wie sie beispielsweise in Zug ansässig sind.

        Ich stimme Dir aber vollkommen zu, daß die Ausgaben für „Soziales“ in Deutschland völlig ausufern. Das hat auch (aber bei weitem nicht nur) damit zu tun, dass man in Deutschland viel zu viele „Fachkräfte“ aufnimmt und sie nicht mehr los wird, obwohl sie kein Bleiberecht haben. Deutschland rettet die Welt, obwohl es absehbar ist, dass man sich das auf Dauer nicht leisten kann. Aber das Problem ist zu vielschichtig, als dass man es hier in diesem Rahmen wirklich diskutieren könnte.

        Was die Rechten angeht, hier haben wir Schweizer gar keinen Grund auf Deutschland oder andere Länder von oben herab zu schauen. Die SVP ist 1:1 was in Deutschland die AfD ist und die SVP stellt im CH-Nationalrat die grösste Fraktion. In der Schweiz sind die Rechten bereits so stark, wie sie in Deutschland hoffentlich nie werden.

        Prekäre Beschäftigung gibt es übrigens in der Schweiz auch zur Genüge. Schau Dir nur an, was man im Einzelhandel als „Regalauffüller“ oder als angestellter Coiffeur oder im Gastgewerbe verdient. Bei den Mietzinsen, Krankenkassenprämien, Lebenshaltungskosten etc kann ein solcher Mann oder eine Frau nie und nimmer seine Familie versorgen. Ohne Zweit- oder Drittverdienst und ohne Zuschüsse, bspw zur Krankenkasse, kommen solche Personen auch in der Schweiz nicht über die Runden.

      • Hi Mirko,
        ich sehe die CSU als Partei, die in Bayern verwurzelt ist. Söder ist ein Schmierenkomödiant, der sich intrigant in der Parteispitze festgesetzt hat. Ich vermisse die Zeiten mit Franz Josef Strauss. Der Mann hat immer polarisiert und es war ihm scheissegal, was die Presse über ihn geschrieben hat. Natürlich hat er sich persönlich bereichert (die Amigos unter sich). Aber : er hat nie irgendwas gemacht, was der BRD Schaden zugefügt hätte. Und solche Politiker fehlen heute eben. Das Mittelmaß überrollt uns…

      • @Thomas Müller
        das Problem sind nicht Die „Fachkräfte“. Das Problem sind die Politiker, die mehr als grosszügig abgesichert, in einer Parallelwelt leben. Alleinverdiener, gut ausgebildet und alles richtig gemacht, können eine Familie nicht mehr ernähren. Sobald das Wort Solidarität auftaucht, weiss man, es wird teuer. Und die Kosten im Sozialbereich sind hier nicht das Problem. Das Problem sind die Kosten für die Pensionen der Staatsdiener, die aus den laufenden Einnahmen genommen werden (KFZ-Steuer, Öko-Steuer,MwSt usw)…
        Aber da kann Canon jetzt ja nix für:-))

      • Wo steht denn geschrieben, dass jemand nicht einen Zweit-oder Drittjob annehmen darf, um „über die Runden“ zu kommen? In welcher Bibel? In welchem Gesetzbuch? Wo wird verboten, mehr als 40 Stunden die Woche zu arbeiten?
        Und wer es dann doch tut, der ist am Ende der „Kapitalist“ , weil er mehr tat, als einfach nur über die Runden zu kommen? Der war doch nur fleissig. Fleissig, wissbegierig, dafür stand Deutschland bis jetzt. Das wird sich in diesem Sozialstaat der unendlichen Gutmenschlichkeit sicherlich bald ändern. Anfänge sind sehr gut zu erkennen. 🙂

      • @Micky
        Der Unterschied besteht zwischen annehmen dürfen und annehmen müssen, wobei man eins nicht vergessen sollte: es gibt auch ein Leben vor dem Tod:-)) Ansonsten hast Du Recht. Denn dieses System ist an seine Grenzen gestossen und muss dringend reloaded werden…

      • @Micky
        Wo steht geschrieben, dass jemand die freiwillige (und nicht aus finanzieller Not) Annahme eines Zweit- oder Drittjobs verbieten will? Darum geht es doch in keinster Weise. Es geht darum, dass einige (deren Gruppe immer grösser wird) mit einem Vollzeitjob nicht mehr den Lebensunterhalt für die Familie verdienen können und weit mehr als 8 Stunden pro Tag in mehr als einem Vollzeitjob arbeiten müssen, um nur den Lebensunterhalt einzubringen. Da ist dann erst recht nicht Geld übrig, um Altervorsorge zu betreiben oder mit der Familie hin und wieder mal in den Urlaub fahren zu können. Die Schere zwischen Einkommen aus einem Vollzeitjob und Lebenshaltungskosten ist für Einige immer weiter aufgegangen. Das ist sozialer Sprengstoff für eine Gesellschaft und ein Grund für den Aufschwung der ganz Rechten.

        Du irrst auch gewaltig, wenn Du meinst, in China gäbe es keine Mafia, nachdem Du diese unserem westlichen freiheitlich-demokratischen System zuschreibst. In China ist das Problem des organisierten Verbrechens nicht minder gross wie im Westen. Im Gegenteil sogar, das Problem bestochener und korrupter Parteifunktionäre als Mitglieder solcher Strukturen ist in China viel ausgeprägter als dies bei uns der Fall ist. Google doch einfach mal nach chinesischen Triaden.

      • Matthias,
        Du rennst bei mir mit den von Dir angesprochenen Gründen für ausufernde deutsche Staatsausgaben offene Türen ein. Sicherlich ist es ein riesiges Problem, dass immense Versorgungsansprüche für Beamte bestehen und der Bund praktisch keine Vorsorge zur Finanzierung dieser Ansprüche vorgenommen hat. Auch ist es Nicht-Beamten nicht vermittelbar, dass man selbst aus dem eigenen Verdienst in die Rentenkasse einzahlen muss, während Beamte dies nicht müssen, und am Ende des Tages erhält ein Beamter bei vergleichbarem Einkommen zu berufsaktiver Zeit, eine mehr als deutlich höhere Altersversorgung. Soweit alles richtig. Trotzdem bleibe ich dabei, das Problem der ungelernten „Fachkräfte“ schröpft den Staat ebenso und hierbei handelt es sich noch nicht einmal um rechtmässige Versorgungsansprüche, wie bei den Beamten, sondern um die Versorgung von Personen ohne Aufenthaltsrecht, die auf Dauer und im Zweifelsfall mit der gesamten Familie komplett versorgt werden. Die Vergangenheit zeigt, dass ein sehr grosser Anteil dieser Leute und deren Nachkommen von der Wiege bis zur Bahre Hartz-IV Karrieren hinlegen, nicht gerade wenige von diesen in die Kriminalität abtriften und dann auch noch (Clan-)Parallelgesellschaften bilden. All diese Aspekte sind neben der reinen Versorgung weitere immense Kostenpunkte für die Staatskasse (Polizei, Justiz, Sozialarbeiter, Verwaltung wie in Deutschland BAMF, Lehrer, etc). Ich habe sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland Polizisten, Richter und Staatsanwälte im Bekanntenkreis und wenn man denen so zuhört, wie deren Berufsalltag mit dieser Personengruppe aussieht, dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wenn man das Asylrecht kontigentlos belassen will, muss man unbedingt zumindest eine Lösung dafür finden, wie abgelehnte Asylbewerber ohne Aussicht auf eine dauerhafte Beschäftigung, oder Flüchtlinge, deren Aufnahmegrund nicht mehr existiert, erfolgreich und schnell abgeschoben werden können und von Anfang an aussichtslose Asylanten/Flüchtlinge erst gar nicht ins Land hineinkommen. Das ist umso wichtiger, als für die Zukunft dauerhaft hohe Migrantenströme prognostiziert werden und damit stetig ansteigende Kosten und soziale Probleme erwartet werden müssen.

      • Thomas,
        das sogenannte Flüchtlingsproblem ist auch dadurch entstanden, weil die zuständigen Beamten einfach überfordert waren. Da reichte der 8 Stunden Tag nicht mehr aus und man wußte plötzlich nicht mehr, wo die Leute sich überhaupt aufgehalten haben. Bei der Unterbringung machte man den Fehler, verfeindete Volksgruppen auf engstem Raum einzuquartieren. Klar, das gab Randale. Und alle Verantwortlichen für das Desaster haben sich da mal ganz vornehm zurückgehalten.
        Kurz vor der Erweiterung Ost saßen die Leute auf gepackten Koffern und wollten unbedingt nach Deutschland, weil da die soziale Versorgung so super war.
        Unverständlich auch, da all diese Menschen aus Kulturkreisen kommen, die nicht unserem Demokratieverständnis entsprechen, dass man das hier von offizieller Seite so gar nicht erwartet hatte.
        Und jetzt haben wir den Salat. Lösungen? Erst mal noch nicht, weil uns ja gerade die Muffe geht, dass die GROKO zerbricht und alle Posten den Bach runtergehen. Da muss man doch Prioritäten setzen…
        Was hat das jetzt mit Kameratechnik zu tun? Achja das Selfie mit der Kanzlerin:-))

      • @ An Alle
        ich bin wirklich positiv überrascht wie klar und sachlich das Thema – das tatsächlich nur wegen des Selfies mit der Kanzlerin hier zum Thema gehört – diskutiert wird!

        @ Matthias, Du hast das meiner Meinung nach sehr trefflich zusammengefasst und man wundert sich schon ein bisschen, dass es hier auf der Seite mehr gesunden Menschenverstand gibt, als in der gesamten deutschen Politik!
        Damit ist ( für mich) das Thema beendet und wir schalten zurück zu den Kameras!

  • Klassische 90D ? Kann ich mir nicht vorstellen. Eher eine EOS 90 im RP-Gewand.
    Viel wichtiger ist, dass Canon das Blackout in den Griff kriegt. Hat Sony mit der A9 auch geschafft. Dann braucht erstrecht keiner mehr den Spiegel.

  • Laut CIPA sind im April diesen Jahres (2019) 27% weniger Kameras für Wechselobjektive (alle Marken) verkauft worden, als im April 2018.
    Wer bleibt übrig?

    • Genug!

      Schau dir doch Pentax an, die krebsen sei Ewigkeiten im Fotouniversum rum. Und das mit dem meiner Meinung nach besten APS-C-Portfolio aller Hersteller.

  • Ich schätze an Canon, dass sie sehr solide Produkte anbieten, die sinnvoll konfiguriert sind.
    Dies nicht nur bei Kameras, sondern auch zum Beispiel bei Scannern.

    Wenn es geboten ist, einen DSLR-Nachfolger zu bringen, weil die Technik entsprechend fortgeschritten ist, werden sie eine DSLR bringen. Immerhin hält da der Akku länger durch.

    Und wenn es um schnelle Bildfolge geht (ohne 4K Video, dafür aber in besserer Auflösung), dann ist das im DSLM-System einfacher zu realisieren.

    Canon wird das Angebot am Bedarf der Kunden ausrichten und nicht an den Werbe-Onkelz der Konkurrenz.

    • @Finny
      Bin zwar kein Apple Fan, aber wirklich geiles Design! Ich dachte ich hätte mit meinen 64GB RAM einen Super PC, aber wenn ich das richtig verstanden habe hat dieses Modell 1.5Terrabite RAM – wahrscheinlich wird man die auch brauchen um 8K Videos flüssig zu bearbeiten und wiederzugeben. Interessant ist, dass alleine der Standfuss für den Monitor bereits 1000.-$ kostet und der Bildschirm 30’000 möchte nicht wissen was der Computer kostet! Da weiss man wenigstens was man mit dem nächsten Jahresgehalt kaufen kann. Also Liebe 8K Fans – fangt schon mal an zu sparen, aber wird wohl etwas dauern bis ihr das Geld für eine komplette Ausrüstung zusammen haben werdet.

  • Wenn man dem Interview der Manager von Canon auf der CP+ 2019 folgt, folgen sie dem Trend und der geht in Richtung DSLM, nicht DSLR. Die typische Aussage, dass DSLR und DSLM nebeneinander existieren können, hörte man nicht mehr.
    Mit dem Sensor der R-Reihe ist man auch nicht zufrieden. Sie bauen was wirklich neues für die Olympischen Spiele.

    Die Kunden wurden neu eingeordnet – Profi+Enthusiast in einer Gruppe, „der Rest“ in eine weiter Zielgruppe.
    Für den Rest suchen sie noch die Kundschaft – man hat sich noch nicht festgelegt.

    Ich denke dass Canon sich von der weiteren Entwicklung des Crop-Sensors verabschieden wird. Es ist zu teuer diesen auf sehr hohem Level weiter zu entwickeln. Die Verkaufszahlen sind rückläufig. Kürzungen wurden ja bereits vor Jahren durchgeführt. Sony ist ja nicht grundlos zum Marktführer bei den Vollformat-Sensoren geworden.
    Wirklich besser ist der Sensortyp seit Jahren nicht geworden – nur eine höhere Auflösungen und besseres S/N Ratio – das wars. Innovationen Fehlanzeige.
    Also, warum sollte man nun nochmal einen Upgrade der 7D Mk2 oder der EOS 5Ds machen wollen?
    Die EOS 5Ds bekommt ein spiegeloses R-Pendant mit 60-70MPixel, die 7D wird eingedampft, die EOS 90D ist fragwürdig, könnte wirklich sein dass sie wirklich ein Konzentrator gedacht ist und alle Crop-Anwender nochmal auffangen wird. Sicher ist dies allerdings nicht. Man könnte ja auch die RP nutzen.
    Ich bin auch unsicher, ob es eine 5D-Mk V geben wird.
    Was nicht so recht in dieses ganze Szenario passt, sind die vielen 4 Stelligen DSLR’s (4000/2000), die noch am Markt gehandelt werden oder welche Rolle der EOS 800D zukommen wird.
    Man muss diese „Restkunden“ ja auch auffangen.