Fujifilm Kameras

Fuji X-H1: Weitere technische Daten geleakt

In den letzten Tagen sind zahlreiche technische Daten der Fuji X-H1 geleakt worden. Wir fassen alle wichtigen News zusammen.

Vor rund einer Woche sind erstmals Spezifikationen und Infos zum Preis der Fuji X-H1, der kommenden Foto/Video-Hybrid-Kamera von Fujifilm, durchgesickert. In den letzten Tagen gab es zahlreiche weitere kleine Leaks, die wir an dieser Stelle alle übersichtlich zusammenfassen wollen.

Was wir bereits über die Fuji X-H1 wussten

Von den ersten Leaks von vor einer Woche wissen wir bereits, dass die Fuji X-H1…

  • mit dem Sensor und dem Prozessor der X-T2 arbeiten wird
  • einen internen 5-Achsen-Bildstabilisator erhalten wird
  • mit einem großen Gehäuse auf den Markt kommen soll
  • mit dem neuen Eterna Filmsimultationsmodus daherkommen wird
  • wohl rund 2.000 Dollar kosten soll

Das sind die neuen Infos

Des Weiteren ist inzwischen bekannt, dass die Fuji X-H1 mit einem flexiblen Touchscreen ausgestattet sein wird. Allerdings wird das Display nicht komplett flexibel sein, vielmehr wird es sich wie bei der X-T2 auch um ein sogenanntes „3-Way-Tilt-Display“ handeln.

Videos nimmt die Fuji X-H1 selbstverständlich in 4K auf, alles andere wäre ja bei einer Hybrid-Kamera eine absolute Enttäuschung gewesen. Konkret sollen die 4K-Videos mit einem 1,17-fachen Crop-Faktor und mit maximal 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Außerdem ist die Rede von 4:2:0, 8 Bit und 200 Mbps. Auch einen Kopfhöreranschluss soll es geben, zudem wird gemunkelt, dass es eine Art 4K-Fotofunktion geben könnte, wie man sie auch von Panasonic Kameras kennt.

Eine größere Neuerung soll es außerdem beim elektronischen Sucher der X-H1 geben, dieser soll nämlich mit einer 30 Prozent höheren Auflösung aufwarten als der EVF der X-T2.

Geleakte Zeichnungen

Zu guter Letzt sind noch einige Zeichnungen der X-H1 aufgetaucht, die bereits erahnen lassen, wie die fertige Kamera später aussehen wird:

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

25 Kommentare

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  • Angesichts dessen, dass manche Kamerahersteller dezentrierte Objektive ausliefern, ist die Qualität der Objektive mittlerweile für mich ein entscheidendes Kriterium beim Kamera-Kauf.

    Wie sieht es denn da bei Fuji aus.

    • Sabrina verstehe mich nicht falsch aber da Du mal geschrieben hast das lichtstarke Objektive so eine Art für Dich ist „schau mal was ich habe“ frage ich mich ob Fuji für dich das richtige wäre…
      Die Cine Objektive die Fuji in der Roadmap hat werden wohl bei 4000 € pro Stück liegen ansonsten genießen Fujion Objektive einen guten Ruf

    • Meine ganz persönliche Erfahrung….

      seit ich die GFX50s und deren Objektive verwende weiß ich was Bildqualität wirklich in der Praxis bedeutet. Der schwenkbare elektronische Sucher ein Genuss, die Handhabung für einen Fotografen einfach und schnell. So macht Bilder machen richtig Spaß.

      Das andere Zeug bleibt immer öfter zu Hause, denn die Fuji ist genau so klein wie die üblichen Vollformat Klötze. Da es meine Motive nicht eilig haben reicht die Serien Bildgeschwindigkeit immer aus. Der Autofokus ist OK, also genau das Richtige für meine Anforderungen.

      In mehr als vier Jahrzehnten beruflicher Fotografie hatte ich nur zwei mal mit fehlerhaften Objektiven zu tun. Beide male war der Hersteller äußerst schnell und unbürokratisch beim Umtausch der Ware. Es waren keine Fuji Objektive.

      Leider werden bei Massen Waren nicht alle Teile, sondern nur Stichproben geprüft. Deshalb sind Ausrutscher jederzeit möglich. Wer sich die Objektiv Fertigung einmal näher angesehen hat versteht warum professionelle Objektive teurer sind und warum es mit Zentrierung und ähnlichem keine Probleme gibt.

      • Die GFX50s interessiert mich schon aus monetären Gründen nicht. Ich fotografiere Motive, bei denen mir eine große Schärfentiefe wichtig ist. Da sehe ich bei großformatige Sensoren keinen großen Vorteil.

        Wie sieht es denn bei den APS-C-Objektiven von Fuji aus, insbesondere im Brennweitenbereich von 11 bis 24 mm?

    • Entweder das 10-24mm f4 als Zoom-Objektiv (bald gibt es auch ein 8-16 f2.8), das samyang 12mm f2.0 ist ein super manuelles Objektiv, wenn du eine weite Festbrennweite brauchst (sehr günstig) und sonst gibt es noch das 14mm f2.8 und das 16mm f1.4 als exzellente Weitwinkelobjektive. (Sind aber wieder etwas teurer)

    • Ich habe selbst 2 Fuji Kameras und diverse Objektive. Die Linsen sind alle von bestechender Qualität. Der Fokus sitzt. Das 56 mm 1,2 musste ich einsenden, da der Fokus nicht mehr sitzte, aber hier war ein defekt am Objektiv, das auf Garantie repariert wurde.

  • Nicht alles was man zählen kann, zählt auch und nicht alles was zählt, kann man zählen.

    Albert Einstein (*14.03.1879-†18.04.1955), Physiker

    Die technischen Daten und Messergebnisse auf dem Papier sind die eine Seite; die Arbeit in der Praxis – im Feld – die zählt! Fuji, Sony & Co. sind da noch Meilenweit von Nikon & Canon entfernt!
    :-))

      • Ich habe mit Fuji noch keine Erfahrung aber wenn es Würmer geht, vor allem bei Langzeitbelichtungen, ist die Nikon D3300 von meinem Kollegen so ziemlich das schlechteste, was ich gesehen habe.

    • Die einzige Linse, die mir in den Jahren seit ich mit AF-Kameras unterwegs bin, und das ist seit 1994, kaputt gegangen ist, ist ein AF-S Objektiv von Nikon. Der Totalausfall hat mir damals durch Pfeifen angekündigt und als er eingetreten ist hat das Objektiv dann gleich noch einen Body geschrottet. Da ich zuerst nicht wusste ob das Objektiv oder der Body das Problem ist habe ich das Objektiv an einem anderen Body ausprobiert und der war dann hinüber. Kostenpunkt Objektiv – Austausch AF-S Einheit 480,- Euro, Kostenpunkt Kamera – Austausch Hauptplatine 200,- Euro. Auf das Objektiv musste ich 6 Wochen verzichten da der AF-S aus Japan angekarrt werden musste. Der Kamera-Body, eine Fujifilm S5 Pro war nach einer Woche wieder einsatzbereit.
      Eine weitere AF-S Linse macht ebenfalls komische Geräusche, so dass ich diese gar nicht mehr oder nur im manuell-Modus verwende, da ich keinen Bock mehr habe dass mir o.g. nochmals widerfährt.
      In diesem Sinne – träumt weiter von der angeblichen Überlegenheit von Canon und Nikon.

      • Als Nikonfotograf habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Nach ca. 8 Jahren das Tele 70-300 defekt: AF-S-Motor. Beim Kitobjektiv 18-105 war der Autofokus immer mehr daneben. Nachjustieren geht bei diesen billigen Teilen nicht, also muss das AF-S-Modul gewechselt werden. Kostenpunkt: praktisch gleich viel wie ein neues Objektiv!

        Ist man noch in der Garantiezeit, ist der Service bei Nikon jedoch sehr gut. So wurde mir die D750 nach 2.5 Jahren wegen der bekannten Verschlussprobleme durch eine brandneue Kamera ersetzt! Und auch das Tele 200-500 VR wurde mir in der Garantiezeit wegen einem nur spärlich auftauchenden Problem der Elektronik anstandslos ersetzt, da der Fehler nicht behoben werden konnte. Aber auch für Nachjustierungen älterer Objektive hat Nikon auch schon mal nichts verrechnet.

        Jetzt kommt das grosse Aber: Wer sagt denn, dass man auf seine Nikon Originalobjektive schrauben muss? Ich bin nämlich auch sehr zurückhaltend geworden mit dem Kauf von Nikkoren, genaugenommen besitze ich nur noch ein einziges, nämlich das oben genannte Tele 200-500. Sämtliche anderen Objektive sind von Sigma, wobei die Hälfte der Art-Familie angehört. Die Sigmas sind mindestens so gut oder besser als die Originale, kosten nur etwa die Hälfte und bieten einen sehr guten Service und Top-Garantieleistungen (jedenfalls in der CH). Bei Nikon stört mich auch, dass die Produktion immer wieder in die Billigstlohnländer verlegt wird, und das merkt man eben auch bei der Qualität. Sigma produziert zu 100 % in Japan.

        Das Tele 70-300, das ich ersetzen muss, wird sicher wieder ein Sigma oder aber diesmal das neue Tamron 100-400 sein. Ich bin gespannt, wie es sich in den ersten Tests gegenüber dem identischen und ebenfalls praktisch neuen Sigma behauptet.

        Eine Fujifilm wird sicher mittelfristig meine Zweitkamera für ruhige Motive werden, ich bin mir nur noch nicht schlüssig welche es sein wird (X-T2 oder X-T20?).

  • Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige User hier neidisch darauf sind, dass andere den Systemwechsel auf Fuji, Sony & Co. durchgezogen haben oder direkt bei einem dieser Systeme gelandet sind. Wenn man von seiner Canon oder Nikon-Ausrüstung restlos überzeugt ist, braucht man doch nicht immer und immer wieder alles andere schlechtzureden.
    Es stellt niemand in Frage, dass Canon und Nikon hervorragende Kameras bauen, aber das können andere halt (mittlerweile) auch.

  • @Sabrina
    FUJINON XF10-24mm F4 R OIS für ca 1.000,- Euro ist zum Beispiel die passende Antwort. Wenn aber der APSC Sensor für knack scharfe Weitwinkel Motive immer noch nicht reicht, dann würde ich zum MFT greifen. Das Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 2,8/7-14mm PRO für 1.300,- Euro ist ein ausgezeichnetes Objektiv. Geld für gute Weitwinkel muss man in beiden Fällen auf den Tisch legen.

  • Seit ich mit Fuji fotografier macht es mir wieder Spass. Das zählt für mich. Manchmal scheitere ich an meiner XT2, aber ich sehe es als eine Herausforderung; und ich habe das Gefühl dass mein Fotoergebnis immer an Qualität wächst.