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Fuji X-T3: Die ersten Infos sind da!

Die ersten Infos zur Fuji X-T3 sind da! Sie soll im Jahr 2018 vorgestellt werden und mit einem neuen Sensor aufwarten.

Keine X-T2s, es kommt direkt die Fuji X-T3

Im vergangenen Jahr gab es einige Gerüchte zur Fuji X-T2s, die zum damaligen Zeitpunkt als der Nachfolger der Fuji X-T2 gehandelt wurde. Doch Fujifilm hat die eigenen Pläne inzwischen geändert und die damalige Fuji X-T2s soll nun als Fuji X-H1 auf den Markt kommen – und zwar im Februar 2018.

Doch wie sieht es denn dann mit dem Nachfolger der Fuji X-T2 aus? Wird Fuji früher oder später trotzdem noch eine X-T2s vorstellen? Nein, danach sieht es zumindest aktuell nicht aus. Vielmehr sind nun die ersten Gerüchte und Informationen zur Fuji X-T3 aufgetaucht!

Präsentation auf der photokina 2018?

Wir beginnen gleich mal mit der guten Nachricht: Die Fuji X-T3 soll definitiv in diesem Jahr vorgestellt werden. Die Präsentation wird wohl im Zeitraum der photokina 2018, sprich im September, stattfinden. Das passt natürlich ins Bild, denn wie fast alle Hersteller möchte natürlich auch Fujifilm auf der größten Fotomesse der Welt eine wichtige Kamera Neuheit präsentieren.

Neuer Sensor und neuer Prozessor

Des Weiteren gibt es auch bereits erste Infos zu den technischen Daten der Fuji X-T3. So soll die kommende High-End-DSLM nämlich mit einem neuen X-Trans-Sensor ausgestattet werden, die Auflösung soll die Grenze von 30 Megapixeln allerdings nicht überschreiten. Zudem wird Fujifilm wohl auch einen neuen und leistungsstärkeren Prozessor verbauen.

Die Entscheidung, die Fuji X-T3 mit weniger als 30 Megapixeln anzubieten, wäre interessant. Denn insgesamt hätte man sich nicht wundern dürfen, wenn Fujifilm in Zeiten der Nikon D850, Sony A7r III und Canon EOS 5DS ebenfalls ein wenig stärker in die höheren Megapixel-Regionen drängen würde – das ist aktuell einfach einer der Trends. Wobei man natürlich bedenken muss, dass die X-T3 nur eine APS-C-Kamera ist und knapp 30 Megapixel hier schon zu einer ziemlich geringen Pixelgröße führen. Man kann die Auflösung also eigentlich nicht direkt mit der einer Vollformatkamera vergleichen.

Ich persönlich würde es begrüßen, wenn die X-T3 mit sagen wir 28 Megapixeln auf den Markt kommen würde. Man hätte dann eine moderate Erhöhung der Auflösung und Fujifilm hätte gleichzeitig noch genügend Spielraum, um Rauschverhalten und Empfindlichkeit des Sensors zu verbessern.

Was wünscht ihr euch von der Fuji X-T3?

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

63 Kommentare

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  • Wenn wir schon bei „wünsch Dir was“ sind so würde ich es toll finden wenn der Graphit Body Standard wird und die schwarze Version Aufpreispflichtig 🙄

  • meine X-T2 nach 1 Jahr verkauft – letztlich hatte sie für mich zu viel Verzögerung, kein IBIS, der AF hängt noch öfter, der Akku ist eine Zumutung, wenn man viel fotografiert und andere Kleinigkeiten.
    All das muss die X-T3 abstellen – aber dafür kommt ja eine X-H1 – dann brauche ich keine X-T mehr.
    Die Pixelzahlen werden sich beim Halbformat dieses Jahr wohl bei einigen Kameras erhöhen – um dann endlich auf das Level zu kommen – dass die Samsung NX1 schon vor Jahren hatte – 28 MP –
    an der BQ wird das kaum etwas ändern.
    24 MP ist eine sehr gute Auflösung – wenn auf dem Niveau noch mehr Dynamik und weniger Bildstörungen jenseits 3200 ISO erreicht werden – sind Kameras auf dem richtigen Kurs.

    Ach ja, ein eingebauter Graufilter sollte endlich möglich werden, ISO 25 wäre eine Verbesserung, endlich neues JPEG…

  • Ich hatte mal zum Test eine Fuji X-T (Modell ?) vor einen Jahr für einen Tag. Naja, da war noch Luft nach oben um in Richtung Nikon aufzuschließen. Autofokus hätte schneller sein dürfen. Und das Standard-Zoom mit Blende 2,8 war am linken Bildrand nicht optimal. Wie bei den anderen Herstellen also auch bei Fuji scheinbar keine Endkontrolle. Wenn ich mir eine Fuji zusammenstellen würde, dann 24 MP, 10 Bilder Sek. für mind. 50 Raws, und GPS eingebaut.
    Aber hier wurde schon geschrieben. Eine tolle Kamera war die Samsung NX1. Hat Nikon da sich wirklich eingekauft, wie damals mal geschrieben? Kommt vielleicht auf dieser Basis die spiegellose Nikon? Dann müssten sich hier einige Anbieter warm anziehen.

  • Ich frage mich nur, ob es wieder ein modifizierte Sensor von Sony oder doch von einem anderen Hersteller ist, da es bis jetzt noch keine Gerüchte zu einem Sony Apsc Sensor gibt, welcher mehr als 24 Mp hat, aber andererseits sind es ja noch ein paar Monate bis dahin, warten wir es mal ab.

    • Angenommen, es käme ein 28 MP-Sensor von Sony, dann kommt er vermutlich auch im Bayer-Design, also muss man dann wiederum nicht Fuji kaufen, sondern findet dann auch jede Menge interessanter Neuheiten bei Sony selbst sowie bei Nikon, Pentax/Ricoh (GRIII?), Leica, sowie eine höhere Auflösung auch bei den von Sony bemachten MFT-Sensoren.

      • …warum sollte das denn bitte so sein, funktioniert x Trans nur bis 24 MP und dann ist schluss oder wie kommst Du auf diese Theorie?

      • @mirko,
        nein ich fürchte er will darauf hinaus, daß die x-trans sensoren nicht von sony sind. warum sollte fuji jetzt anfangen die sony sensoren zu verbauen? damit würden sie ja ihr alleinstellungsmerkmal kaput machen.
        @jip
        fuji verarbeitet bisher die sony-sensoren nur bei den x-a-kameras.

      • Daniel,
        soweit ich weiß stammen auch die x Trans Sensoren von Sony, ob Sony diese nun komplett fertigt oder nur die „Rohlinge“ das kann ich auch nicht sagen. Deswegen sind auch einige im Fuji Forum verwundert das man von 28 MP ausgeht aber Sony noch gar keinen Sensor angekündigt hat bzw Gerüchte über diesen im Umlauf sind.
        Vielleicht liefert Samsung in Zukunft 🙄 und nach x Trans kommt vielleicht „organisch“ und dann wieder aus eigener Produktion

      • Nach meinen Informationen sind zur Zeit alle Sensoren von Sony nur halt in modifizierter Version als X-Trans oder als Bayer.

        Ich würde es als Fujianer begrüßen, wenn Sie sich von Sony abnabeln.

        Vielleicht ist es ja auch ein Resultat aus der Kooperation mit Panasonic (sie arbeitet ja gemeinsam am organischen Sensor): möglicherweise arbeiten sie noch an anderen Sensoren; vielleicht kommen dieses Jahr auch andere Panasonic Sensoren, dann könnte die Vermutung richtig sein.

  • Wenn die X-T3 tatsächlich schon dieses Jahr auf den Markt kommt, war der Produktzyklus der X-T2 ja nicht besonders lang. Ob sich ein Umstieg lohnt, werden die Spezifikationen zeigen. 28MP statt 24MP klingt für einen APS-C Sensor realistisch, ist aber dann kein Riesenschritt. Ich gehe Mal davon aus, dass die neue IBIS haben wird.

    Insgesamt sehe ich Fujifilm auf Kurs. Das Angebot an qualitativ hochwertigen Objektiven wird stetig ausgebaut, während auch bei den Kameras mit jedem Modell eine Evolution erfolgt. Andere Hersteller pressen einmal vorhandene Technik länger aus.

  • Meine Spiegellose Mittelformat ist eine Fuji,

    meine Vollformatler die die meiste Arbeit erledigen kamen bisher aus dem Hause Canon. Nach dem Interview mit dem CEO Fujio Mitarai und dem was er gesagt, beziehungsweise nicht ausgesprochen hat, werde ich wohl zu einem Wechsel des Systems gezwungen sein.

    Ich habe die X-T2 mit Festbrennweiten ausprobiert. Erstklassige Ergebnisse und eine feine einfache Bedienung. Schön klein mit dem Booster Grip VPB-XT2 gut in der Hand liegend und mit ausreichend Energie an Bord.

    28 Megapixel und der Sucher von der GFX wären ausreichend für die üblichen Anwendungen, alles andere macht die GFX 50S.

      • Servus Hotte,
        er hat auch die XT 2 am Srart welcher er gegen eine KB Kamera ausgetauscht hat….ob das Jaguar Projekt seine erste Arbeiit mit der XT2 war keine Ahnung aber sehr beeindruckend

  • Lohnt es sich da noch, jetzt komplett auf Fuji X-T2 umzusteigen oder zu warten auf die X-T3? Die X-T3 wird es wohl nicht vor Weihnachten in die Läden schaffen, oder?

      • @ David – vollkommen richtig. Siehe Nikon D500, da hat man sogar die Pixel um 3MP reduziert! Warum wohl? – – – richtig geraten, na weil es das Bildrauschen verbessert!
        Alle reden nur über Pixel u. Pixel, – es kann doch nicht sein daß hier alle mit dem derzeitigen Bildrauschen
        vollommen zufrieden sind? Über’s Bildrauschen macht scheinbar keiner Gedanken, wie? Da sollten sich
        die Hersteller mehr ins Zeug legen.

      • Vielen Dank für die Einschätzung. Wenn es nur um die MP und den Stabi geht, dann ist ein Update wohl wirklich nicht für jeden sinnvoll und mehr wissen wir aktuell nicht. Mich würde zum Beispiel ein interner GPS-Tracker sehr reizen. Frage mich, warum das kaum Hersteller einbauen.

      • IBIS kann man nicht hoch genug einschätzen! Ich fotografiere immer noch gerne mit meinen Nikons, doch der Stabi von Olympus ist sowas von genial! Darauf möchte ich niemals verzichten!

    • Die XT-3 wird sicher in vielen Punkten der XT-2 weit voraus sein so wie die 2 auch ein riesen Sprung zur Einser war, aber wenn dieses Jahr tatsächlich die XT-3 und die XH-1 und vielleicht eine XT-100 kommen, rutscht die XT-2 wahrscheinlich endgültig unter die Tausender Marke preislich, genauso wie sehr wahrscheinlich die Sony A7II und wäre damit eine wirklich interessante Option im höherem Hobby/Amateur Bereich. Fazit daraus die XT-2 wird wahrscheinlich weiterhin eine wichtige wenn nicht sogar die wichtigste Kamera im Fuji Line-Up und ein wichtiges Argument gegen Sony denn seien wir ehrlich der VF Sensor der A7II ist toll und der IBIS auch, aber in punkto Bedienung hinkt sie weit hinter der Fuji.

  • Endlich macht Fuji Neues.
    Die X t 2 hat bei meinen Tests eine zu lange Auslösezeit, das hatte mich noch abgeschreckt, sie als 2. Garn. zu kaufen.
    Da die X T3 nun noch besser Auflösen wird, und einen IBIS bringt, wäre sie Alte-Männer-gerecht. Also ein direkter Olympus-Mitbewerber. Wenn dann die Auslösezeit auch schneller wird, verspricht sie eine Superkamera zu werden. Der X T2 war ja gut.
    Wie schon H. Schumacher bei Sony ansprach, es kommt nun wohl die Zeit der Neuen Chips. „Selbstdenkend“, von hinten beleuchtet usw… Hier sind dann einfach eine viel schnellere Bildfolge mögl. sowie eine nochmal deutlich höhere Auflösung. Ich freue mich auf jeden Fall darüber.
    Nur eines ist wohl klar: für das Web braucht das keiner, und ebensowenig diejenigen, die nichts vom Großdruck halten. Das ist dann mit Panzern auf Vögel schießen.

    2018 wird anscheinend ein spannendes Jahr.
    Eigentlich dürfte man sich noch keine andere Kamera zulegen und erst bis 2019 warten. Dann bekommt man ja anscheinend ganz andere Technik, wie wir heute schon vermuten können.

    • IBIS und Co

      dazu zähle ich auch Serienbildgeschwindigkeit, Auslöseverzögerung und ähnliche Dinge sind mir nicht so wichtig. Gibt es nur noch Sportfotografen? Oder Spanner die High ISO benötigen? Muss ich 50 Aufnahmen machen um danach die Beste herauszusuchen? Mir genügen drei Bilder, ich benutze gerne ein Stativ und führe das Licht so wie ich das möchte.

      Für die Anwender die glauben das jede Bewegung wichtig ist und das sie keinen Moment verpassen dürfen empfehle ich die Panasonic mit dem 6k Fotomodus. Und ich wünsche viel Vergnügen bei der Stunden langen Sichtung des Bildmaterials.

      Alle diese „Helferlein“ (ver) führen eher zu einer schlampigen Arbeitsweise denn zu besseren Bildern. Technisch ist vieles möglich, ob sie immer sinnvoll eingesetzt wird ist die andere Sache.

      Mir sind sehr gute Objektive und eine robuste Verarbeitung meines Werkzeugs (System) lieber als diverse elektronische Spielereien die ich niemals benutzen werde.

      • Einfach die Actionfotografie den Profis überlassen. Die wissen schon, was für Equipement sie brauchen und wie viele Bilder sie schiessen müssen, um brauchbare Resultate zu erzielen.

      • Actionfotografie

        sehe ich immer wieder bei Jugendlichen und deren Freizeitvergnügen. Die verwenden aber GoPro oder mittlerweile schnelle Drohnen die sowohl Videos wie Foto können.

        Profis im Sportbereich gibt es kaum noch weil die erzielbaren Honorare zum Überleben nicht reichen. In jedem größeren Verein ist ein Quereinsteiger für die Medienarbeit zuständig. Was da an Bildmaterial angeboten wird ist meist ausreichend und kostet nichts, deswegen wird kein Profi gegen Honorar geordert. Von denen die das Handtuch schmeißen müssen kann man dann für wenig Geld das nicht mehr gebrauchte Equipment günstig kaufen.

        Mit der neuen Fuji X-T3 hat das zwar wenig zu tun, aber in diesem Umfeld wird sie wohl eingesetzt werden. Die Festbrennweiten von Fuji sind eine Wucht und die Objektiv Palette wird kontinuierlich ausgebaut. Für mich ist Fuji aus noch einem anderen wichtigen Grund von Interesse. Alle für die Aufnahme wichtigen Einstellungen sind selbst in ausgeschalteten Zustand mit einem Blick von oben zu sehen und für jede Funktion gibt es ein Einstellrad. Trotzdem kann der Anwender (wenn er das möchte) in ein gut strukturiertes Menü eintauchen um sich an den elektronischen Spielereien zu erfreuen. Das Schöne ist das man nicht muss und die freie Wahl hat.

      • Profis im Studiobereich gibt es kaum noch, denn die Honorare sind im Keller. Bei Katalogen werden nur noch ein Bruchteil der Bilder fotografiert, und in Unternehmen hat es immer ein paar gute Fotoamateure, die das dann genau so gut erledigen können. Kommt ja viel günstiger als einen Studiofotografen gegen Honorar aufbieten zu müssen. Bei denen die das Handtuch werfen, kann man dann für einen Spotpreis die Fujis Mittelformat und anderes Zubehör ergattern. Denn für die paar Passfotos pro Tag, die dann noch anzufertigen sind, braucht es ja keine Kamera, da genügt auch ein Automat.

      • @ Rolf Carl

        Ja, Du sprichst mir aus der Seele. Einfache Aufträge (früher Butter aufs Brot genannt) gibt es nicht mehr. Wenn ich mir nicht eine fotografische Nische und die dazu passende Kundschaft gesucht hätte würde ich mir meine Fuji GFX nicht leisten können.

        Es wird noch viel schlimmer werden mit den Aufträgen. Der Umbruch zieht sich durch viele Unternehmensbereiche, kostet jede Menge Existenzen und Arbeitsplätze. Wer offenen Auges durch die Innenstädte geht kann die leerstehenden Ladenlokale nicht übersehen. Der Grund sind die Geiz ist geil Mentalität und der Internethandel. Als nächstes sind Verlage und die Druckereien betroffen. Als ich letztens über eine Konsum Messe gelaufen bin gab es schon keine Prospekte oder Preislisten mehr. Dafür auf jedem Ausstellungsprodukt einen QR Code für das Smartphone. Statt der üblichen Messefahne und den Plakaten war da nur noch ein riesiger Bildschirm auf dem Bewegtbilder liefen. Teilweise nicht einmal echte Videos sondern animierte CAD Bilder.

        Weil ich ein nostalgische Typ bin gefällt mir die Fuji X-T3 schon wegen ihrem Retro Design. Jedenfalls ist mein Interesse an dem Teil geweckt.

      • Super, dass du noch eine so treue Kundschaft hast, andere kämpfen ums Überleben. Übrigens noch interessant, dass du die Druckereien und Verlage erwähnst. Ich komme ursprünglich aus der grafischen Branche und habe es hautnah miterlebt, und dies schon seit 20 Jahren; Firmenschliessungen, Fusionen, Entlassungen, Lohnkürzungen, also die ganze Palette. Die Zukunft dieser Branche sehe ich rabenschwarz. Vor 2 Jahren habe ich die Reissleine gezogen und bin seither als freiberuflicher Naturfotograf tätig. Das macht Spass und ich bin nicht mehr den Manipulationen der unfähigen CEOs ausgeliefert.

        Apropos Fuji; ich liebäugle im Moment mit der X-E3 als 2. Kamera. Aber ich denke, ich warte noch das Erscheinen der X-T3 ab.

  • …2020 Olympiade in Tokio, Straßenrennen am Fuji….diese kostenlose Werbung wird Fujifilm voll nutzen, da meine Kamera 1a arbeitet kann ich noch warten 😎

  • da die x-t und x-pro immer die zukunft von fuji in den händen halten, wünsche ich mir einen anstieg im dynamikumfang auch in der automatik für die raf-dateien von max 400% auf 800%. wenn die kamera es dann noch schaffen würde diese dynamik in den jpeg bildern umzusetzen, wäre das klasse. gefühlt bringen da analoge filme nach wie vor noch mehr mit als sämtliche digitale kameras die ich bisher nutzen durfte.
    außerdem finde ich, wenn man stark sonnenbeleuchtete fassaden fotografiert, daß die farben in den schatten etwas zu bleich sind. hin und wieder liegt der weißabgleich auch ein wenig daneben. naja… das sind punkte die ebenfalls der analoge film besser drauf hat.

    was die auflösung betrifft, komme ich noch sehr gut mit 16mp klar. von daher reichen 24mp dicke.

    auf den bildstabilisator freue ich mich sehr und hoffe auf diesen. dann kann man das 300mm altglas auch wieder bei weniger gutem licht aus der hand heraus bedienen. 😉

    • Wer nicht im Raw-Format fotografieren möchte, muss halt gewisse Einbussen in Kauf nehmen. Bei Raw-Dateien kann man Töne, Belichtung und Weissabgleich nachträglich optimal anpassen und hat erst noch einen grösseren Dynamikumfang.

      Apropos Analogfotografie; da müsste man schon mindestens mit einer Mittelformatkamera fotografieren, um den Dynamikumfang und den Detailreichtum einer digitalen VF 24 MP Kamera zu erreichen. Bei Dias ist der Dynamikumfang noch geringer als bei Negativfilmen, und es muss sehr genau belichtet werden.

      • Marcel
        keiner kennt besser deine Fuji als Du, Du weißt wann sie reagiert wie Du es willst….
        Meinen Hund (bestes Beispiel) will ich am liebsten im gedämpften Licht aber der schwarze Racker liebt die Sonne

      • Rolf,
        falls Du zufällig nochmal eine Fuji in die Hände bekommst probiere es einfach mal aus. Erst Standard 100% am helligen Tag und danach bei 400% und Du wirst sehen das wieder die Struktur in den weißen Wolken hervorkommt

      • Mirko, du kannst nicht einfach so etwas schreiben und dann hoffen, dass keine Reaktion kommt. Wer sagt, dass er zu wenig Dynamikumfang hat, kommt um Raw nun mal nicht herum, und wer den Weissabgleich bemängelt auch nicht. Aber ich gebe zu, dass in vielen Fällen Jpeg ausreicht, fürs Familienalbum beispielsweise. Für einige Anwendungen braucht es zwingend Raw. Z.B. um an Wettbewerben teilzunehmen, was ich oft mache. Da kannst du zwar ein Jpeg einreichen, aber wenn du in die Endrunde kommst, musst du zwingend die Raw-Datei senden, sonst wirst du disqualifiziert.

        Auch bezweifle ich, dass es Profis gibt, die ausschliesslich in Jpeg fotografieren, vielleicht noch Sportfotografen, die möglichst schnell Bilder an die Redaktion schicken müssen. Alle anderen werden mindestens noch Jpeg+Raw fotografieren, um sich alle Möglichkeiten offenzuhalten. Nur mit Raw holt man das Optimum heraus.

      • Rolf,
        im Fuji Forum gibt es ein Thema Namens „ Einblicke eines Berufsknipsers“ dort stellt ein Fotograf seine Werke vor (Vorraussetzung Kunde gibt die Erlaubnis) dort stellt er unterschiedliche Projekte rein zB Auto,Bauvorhaben,Architektur, Operation am offenen Herzen, Hospitz usw. irgendwann fragte ein User wie er diese beeindruckenden Aufnahmen bearbeite, Antwort: fast garnicht das meiste ist ooc Jpeg.
        Was mich angeht so fotografiere ich unter scheiß Lichtbedingungen meistens Jpeg + RAW ansonsten reicht mir heutzutage Jpeg aus.
        Als Jugendlicher (analog) benutzte ich eigentlich immer Filme von Fuji ( andere von Kodak,Agfa etc) aber für mich hatte Fuji die schönste Farbwiedergabe …dann begann meine digitale Zeit bei Nikon und irgendwie war ich mit der Farbwiedergabe nie zufrieden, egal ob Nikon,Canon, Olympus irgendwie sah alles für mich digital „platt“ aus und habe gerne mit RAW gespielt oder einen Filter im Fuji Stil von NIK raufgelegt aber irgendwann bin ich bei der Fuji S5 gelandet und brauchte die Filter nicht mehr 😂
        Ich achte natürlich auf die Lichter wenn die ausgefressen sind hilft auch kein RAW mehr aber Schatten kann ich auch im Jpeg bis zu einen gewissen Grad aufhellen, von daher bei mir RAW nur bei schwierigen Lichtsituationen.
        Trotzdem finde ich man labert nur um technische Details und vergisst dabei wie JPEGs vor 12 Jahren aussahen und was heute ooc möglich ist….in diesen Sinne allen Gut Licht oder wenn die Sonne lacht nimm Blende acht 😂 (aus Kindheitstagen)

      • Ich bin auch der Meinung, dass wir viel zu sehr auf ein paar Nuancen Unterschied in Dynamic, Rauschen etc. schauen. Klar hat das alles seine Berechtigung und Weiterentwicklung ist wichtig und richtig.
        Wenn ich mir aber anschaue was meine Fuji X-T1 an Bildqualität allein schon bei ooc Jpeg ausspuckt, frag ich mich wie und womit die Leute, die sich beschweren das würde alles nicht ausreichen, vor 10 Jahren fotografiert haben.
        Ich hab meine Kamera immer auf Raw+Jpeg stehen und nutze meistens die Jpeg Dateien. Nur wenn ich rausholen will was geht bzw. wenn der Weißabgleich mal nicht gepasst hat nutz ich das Raw-File. Bei meiner Fuji sind das max 5% der Bilder, bei der Olympus vielleicht 10-15%

      • hallo zusammen,
        ich photographiere sehr gerne und fast ausschließlich in jpg. nichtmals 1% meiner raf-dateien werden von mir genutzt. tatsächlich habe ich vor rund 10 jahren fast garnicht photographiert. nach dem langsamen verschwinden der filme und dem entstehen des digitalen booms, habe ich meine tätigkeiten dahingehend nahezu völlig eingestellt. nur für jux kaufte ich mir 2003 eine web-cam vom aldi, die auch 2mp bilder machen konnte. immerhin brachte das ding ein paar erinnerungen ein. 2012 kaufte ich mir dann eine dmc-tz31, welche wirklich gute bilder machte (für den kleinen sensor). nun, wo ich merkte, daß die digitale photographie einen brauchbaren schritt nach vorne machte und systemkameras mit brauchbaren 16mp-sensoren ausgestattet wurden, ging ich weiter auf die digitale photographie ein.

        parallel zu dem ganzen, begann ich auch wieder mit filmen zu photographieren und habe mir hier auch einen kleinen fuhrpark an kameras zusammengestellt. sicher gibt es hier auch momente, wo die digitale photographie klar im vorteil ist. von der auflösung ganz abgesehen.

        eine bestimmte art von aufnahmen mache ich sehr gern. im leicht aufgerauten wasser reflektierende sonnenstrahlen. als würde man das bild mit silber schmücken. digitale kameras dunkeln dabei gerne zu weit ab, wobei die analogen filme schöne farben erhalten. ja klar, raw… mit einem film im scanner ist viel mehr drin.
        mit einer 1990er sucherkamera von fuji machte ich familienphotos, deren bilder mich selbst überraschten. was für wundervolle farben…

        ich bleibe der meinung, daß der analoge film nach wie vor vorteile hat. natürlich nicht in jeder hinsicht.

        @rolf carl:
        und ich fürchte ich muss mich wiederholen. ich wünschte mir 800% dynamikumfang in den raw-dateien. wenn das auf jpeg erweitert wird, habe ich auch nichts dagegen. also bitte erst richtig lesen und dann texten.

      • Ja Daniel, Dynamikumfang wird aber leider in Blendenstufen gemessen und nicht in Prozent. Und in der digitalen Fotografie ist halt leider der Dynamikumfang grösser als in der analogen, aber Träumen ist ja schliesslich erlaubt (und bei Raw ist der Dynamikumfang auch grösser als bei Jepg und wird es auch immer bleiben, auch wenn du es dir noch so wünschst).

      • Rolf,
        Du kannst es nicht wissen aber bei Fuji kannst man den Dynamikbereich auf Auto,100%,200%oder 400% einstellen….Daniel wünscht sich eine Erweiterung auf 800%

      • Danke Mirko, ich dachte schon wieder, dass ich es mit einem Anfänger zu tun habe. Aber mit deiner Erklärung ist er halbwegs entschuldigt. Wobei, was heissen diese Prozente? Um Vergleiche anstellen zu können, muss man das in Blendenwerte umrechnen, sonst ist es sinnlos.

      • Also jetzt bin ich sicher, dass es ein Anfänger ist. 2 Blendenstufen mehr Dynamikumfang ist unmöglich auf einer Fuji. Sehe ich das richtig?

      • @rolf carl: wenn du unbedingt darauf bestehst unverschämt sein zu müssen, dann such dir doch bitte mal ein profil bei facebook aus. wenn man etwas nicht versteht, kann man fragen, aber nicht frech werden.

        iso-loses photographieren nennt sich das ganze bei fuji und lässte einem wesentlich mehr möglichkeiten aus dem raw herauszuhohlen.

      • Ich muss sagen, dass ich auch viel in Jpeg belasse und es nicht nachbearbeite (fotografiere aber alles zur Sicherheit in Jpeg+Raw)

        ABER

        für meinen Lieblingsbereich die Landschaftsfotografie brauche ich zwingend Raw, da der Jpeg Modus nicht annähernd das Potenzial meiner Fuji Xt2 ausnutzen kann:
        Ich habe z. B. ein Foto im Sonnenuntergang aufgenommen mit Pol-Filter und GND Soft 0.9
        Das Foto in Jpeg konnte man löschen, da die Lichter zu sehr ausgebrannt waren!
        Die Raw Entwicklung brachte den Aha Effekt: das Bild könnte man drucken!

        Aber ich kann mir vorstellen, dass in Zukunft die Kameras solche überbelichteten Bereiche vor der Aufnahme erkennen und diese für Jpeg runterziehen.

      • Die Schärfe habe ich noch vergessen:
        Meine Fuji Xt2 ist sehr gut bei der Schärfe in Jpeg

        ABER

        wenn man mit Iridient + Photoshop entwickelt setzt man noch einen oben drauf und die Schärfe ist nochmals deutlich besser!

      • Jip,
        erhöhst Du jetzt zB bei Sonnenuntergängen DR auf 200 oder 400 % oder bleibst Du bei 100 ?
        Bei Sonnenuntergängen belichte ich gezielt auf die Lichter und lasse die Schatten absaufen, einige mögen es andere wiederum nicht 🧐
        In Gassen zum Beispiel da ziehe ich die Schattenstellen wieder hoch und da hat man im RAW mehr Potential aber im Großen und Ganzen bin ich mit der Jpeg Qualität sehr zufrieden.
        Die DR Automatik benutze ich eigentlich für meinen schwarzen Hund gerade noch im Schatten und im nächsten Moment in der prallen Sonne 🤪

      • Jip
        Wozu brauchst du einen Polfilter für einen Sonnenuntergang??

        Überbelichtete oder unterbelichtete Stellen kann man bei allen Digitalkameras heute schon erkennen. Man muss nur das Histogramm anschauen.

        Ansonsten guter Beitrag, sollte Daniel eigentlich auch beherzigen.

      • Mirko
        Habe das studiert mit dem DR. Ist eine gute Sache, aber es funktioniert anscheinend nur, wenn du im RAW fotografierst, ansonsten bleibt der Dynamikumfang gleich, und es ist auch heikel in der Anwendung, insbesondere bei der Belichtung. So eine ähnliche Funktion hat Nikon auch, aber nur in Jepg. Ich finde es am einfachsten im RAW auf die Lichter zu belichten und die Schatten nachträglich aufzuhellen. Best by Test!

      • Rolf,
        bei mir ist Standard 100, auf Städtetouren mitausgeprägten Licht Schatten Situationen da nehme ich gerne 400% und zusätzlich RAW. Diese Funktion bot schon die Fuji S5 beruhte aber auf einer komplett anderen Sensorkonstruktion. Ein gutes Beispiel war hier die Hochzeitsfotografie, bei DR 400 konntest Du getrost auf den ( meist) schwarzen Anzug des Mannes belichten ohne das die Struktur des (meist) in weiß gehaltenen Brautkleides flöten ging.
        Aber ansonsten belichte ich wie Du es schon sagst….wenn es mit der gemeinsamen Bergtour klappt kannst Du ja ausgiebig mit der Fuji mal spielen 📸

      • @Rolf

        Ich benutze einen Polfilter, um Dunst in der Atmosphäre zu minimieren oder Spiegelungen zu verstärken oder diese zu beseitigen, in der Landschaftsfotografie ist ein Polfilter eigentlich nie fehl am Platz.
        Das man über das Histogramm überbelichtete Bereiche erkennen kann ist mir klar; was ich meinte ist, dass die die Kamera diese Bereiche, welche nur in Jpeg ausbrennen erkennt und diese dann auch schon für Jpeg runterzieht.

        @Mirko

        Sonnenuntergänge fotografiere ich vom Stativ aus mit ISO 200 + Dr 100% (Belichtungszeit liegt dann bei 0,5 Sek. oder länger) ; soweit ich informiert bin sind die Dr Einstellungen nur sinnvoll, wenn man nicht nachbearbeiten will.

      • es ist doch immer schön, wenn man nach jahrzenten der photographie und als anfänger, einem alt eingesessenen hasen noch was beibringen kann. willkommen in der zukunft.

  • Wie sieht es eigentlich mit einem IBIS bei der X T3 aus ? Bisher ist nue der neue Sensor und Prozessor mit höherer Auflösung genannt.
    Läßt Fuji ihn wieder weg, also nur eine Eintagsfliege mit der X H1 ??

  • ICH würde mir wünschen,
    – dass die XT-3 4K Videos mit 50p ermöglicht.
    – Einen höheren Dynamikumfang besitzt.
    – S-Log/F-Log IN der Kamera ermöglicht, so dass man keine externen Recorder benötigt.
    – wenn möglich noch eine 4:2:2 Farbabtastung bei 10bit Farbtiefe ermöglicht.
    – Bildstabilisierung über den Sensor wäre auch toll.

    Anstatt die Pixelzahlen hochzutreiben, weil es die anderen auch haben.

  • Beim 2. Nachdenken fällt auf:

    X t2: langsame Auslösung, keine Wackel-Dackel
    X H1: schneller Auslösung, Wackel-Dackel
    X H3: schnellere Auslösung, höhere Auflösung, neuer Sensor, (Wackel-Dackel ??)

    Entweder Fuji macht jetzt Wettbewerb im eigenen Haus,
    oder sie gehen wieder 1/2 Schritt nach hinten mit der X H3, oder sie bringen hier doch noch den Wackel-Dackel.
    Dann wäre sie mein Favorit !!
    Entscheidend wird hier auch der Preis sein, denn wieder einfach einen Tausender draufhauen, kommt bei mir nicht in Frage. Ich mag die Abzocke-Politik nicht, weder im Urlaub noch sonst wo.
    Leistung hat einen Preis, jedoch muß er in Hinsicht der Mitbewerber angemessen sein.

    • Volker da noch nicht einmal die X-H 1 erhältlich ist wird es wohl noch ein wenig dauern bis zum Erscheinen der X-H3 🤪
      Ob die XT 3 einen Stabi erhält glaube ich nicht, schätze das wird ein Ausstattungsmerkmal der H-Reihe werden

      • @ Mirko
        sorry, ich meinte auch die X T3 mit dem ? Wackel-Dackel ?
        meine Tastatur ist kleiner wie die vorige, da passieren halt mal Fehler.
        Auf jeden Fall ist die X T 3 erst eimal sehr interessant für mich

  • Ich persönlich wünsche mir nicht mehr MP. 24 MP für APSC reicht m.E. völlig aus.
    Verbesserungen wären: Noch mehr Dynamik, Stabi im Gehäuse, längere Akkulaufzeit und evl ne Möglichkeit, alle RAWs in der Kamera vorab zu schärfen oder so.
    Ansonsten ist die T2 für mich ein geniales Werkzeug mit (finde ich) den besten JPEGs out of Cam die es gibt.
    Vergesst nicht; wir machen die Bilder immer noch mit unseren Augen und Kopf 😉