Kameras Olympus

Gerücht: Steigt Olympus aus dem Kamerageschäft aus?

Gerüchte deuten an, dass Olympus den Laden in den nächsten acht Monaten dicht machen könnte. Ist an den Gerüchten etwas dran?

Olympus Ende in greifbarer Nähe?

Der Kamerabranche und den Kameraherstellern geht es schlecht. Da ist auch Olympus keine Ausnahme, das Unternehmen hat wie alle anderen auch mit sinkenden Verkaufszahlen und sinkenden Einnahmen zu kämpfen. Zwar hat Olympus zuletzt mit der E-M5 Mark III eine interessante neue Kamera vorgestellt, doch wenn man die Investitionen und Neuheiten der letzten Monate mit denen von Canon, Nikon und Panasonic vergleicht, dann muss man festhalten, dass Olympus in letzter Zeit vergleichsweise zurückhaltend war.

Das könnte neuen Gerüchten zufolge damit zusammenhängen, dass Olympus plant, innerhalb der nächsten acht Monate aus dem Kamerageschäft auszusteigen. Mitarbeiter in verschiedenen Ländern seien angeblich bereits informiert worden, eine offizielle Pressemitteilung zum Ausstieg könnte zwischen Januar und März erfolgen. Mitarbeiter und Equipment könnten anschließend teilweise von der Konkurrenz aufgekauft bzw. übernommen werden, angeblich haben Sony und Samsung Interesse.

Das sind natürlich besorgniserregende Informationen, doch zum Glück handelt es sich dabei aktuell nur um unbestätigte Gerüchte. Das muss man ganz klar so sagen und die Informationen dementsprechend auch einordnen. Trotzdem wollen wir versuchen herauszufinden, ob an den Gerüchten etwas dran sein könnte.

Die Quelle der Information

Dazu müssen wir uns natürlich zunächst einmal anschauen, woher diese Gerüchte kommen. Veröffentlicht wurden die oben von uns sinngemäß wiedergegebenen Informationen auf der Webseite Personal View. Diese Webseite wird von Vitaliy Kiselev betrieben, also jemandem, der in der Szene durchaus bekannt ist. Einen Namen gemacht hat sich Kiselev schon vor Jahren mit Firmware-Hacks und neuen Tools für verschiedene Panasonic Kameras. Zudem hat Kiselev in der Vergangenheit immer wieder korrekte Informationen zu neuen Foto Produkten geliefert, die noch gar nicht auf dem Markt waren. Es handelt sich hier also nicht um irgendein unbekanntes Mitglied in einem x-beliebigen Forum, sondern um jemanden, der in der Szene durchaus einige Quellen und Kontakte haben dürfte.

Liegt Kiselev deshalb mit seinen Informationen zu Olympus automatisch richtig? Natürlich nicht. Und gegenüber 43rumors, einer Webseite, die ebenfalls jede Menge gute Quellen im Micro-Four-Thirds-Bereich hat, haben auch direkt zahlreiche Quellen bestätigt, dass Kiselevs Informationen zum nahenden Ende von Olympus nicht korrekt sind.

Fazit: (Noch) kein Grund zur Sorge

Man kann aktuell nur schwer einschätzen, was an den Gerüchten dran ist. Da Kiselev aber selbst sagt, dass es sich bei den Informationen aktuell nur um Gerüchte und Gerede handelt (er bestätigt nichts und stellt nichts als Fakt hin), und da 43rumors diese Gerüchte direkt dementiert hat, würden wir aktuell Entwarnung geben wollen. Im Moment gibt es keine Bestätigung dafür, dass Olympus den Laden wirklich in naher Zukunft dicht machen wird.

Doch wo Rauch ist, da ist ja bekanntlich oftmals auch Feuer. Warten wir also ab, wie sich das Ganze weiter entwickeln wird.

Update: Was mir gerade noch eingefallen ist: Wäre ja denkbar, dass sich Olympus aus einigen Ländern/Märkten zurückziehen möchte. Das würde dann im weitesten Sinne zu den Angaben von Vitaliy Kiselev und auch zu denen von 43rumors passen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

133 Kommentare

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  • Das wäre aus meiner Sicht sehr, sehr schade. Meine Digital-Zeit begann mit der famosen E330.. seinerzeit ein Kracher. Irgendwann stelle sich aber heraus, dass auf lange Sicht Canon und Nikon das Rennen der Masse machen werden. SONY stand auch mal am Abgrund, nachdem sie ihr tolles HiFi dem Mehrkanal-Ramsch geopfert hatten und ausgerechnet durch die Playstation vor dem KnockOut gerettet wurden. Olympus wird schon einen Weg finden…

  • Was mich an den Aussagen verwundert sind die beiden Übernahme Interessenten. Sony braucht doch sicher nichts von Olympus zu übernehmen. Samsung hat sich aus dem Kamera Markt verabschiedet. Wenn jemand Interesse haben könnte, dann Panasonic, da selber im MFT unterwegs oder Fuji, die sich mit einem kleinen IBIS schwer tun.

    • rein Spekulativ, warum nicht Samsung
      A) Olympus (falls der Name verwendet werden darf) ist „klanghafter“ als Samsung (siehe Sony/ Minolta)
      B) Samsung übernimmt den Laden inkl Kunden,Vertrieb, Objektiven etc. welches Samsung damals so nicht hatte
      C) Samsung investiert gerade richtig Kohle in die eigene Sensorproduktion wo dann die Marke Olympus stark von profitieren würde

      Ich glaube zwar nicht an dieses Gerücht aber sage „Niemals Nie“ alles ist möglich so wie bei ThyssenKrupp nur das dort vielleicht der profitable Bereich verkauft werden soll

      • Mit Sony und Minolta war es genau umgekehrt, da hatte der Elektrokonzern den begehrten Namen, nicht der alteingesessene Kamerahersteller.

        Wie gut der Name Sony sit, merke ich immer in Gegenden wie in der Karibik oder in Nordafrika, wo viele Leute Namen wie Canon oder Nikon kaum kennen, aber Sony, Samsung und Panasonic ein ungemein gutes Image haben.

      • dub,
        naja wenn man hier teilweise die Kommentare von angeblichen Fotografen zum Thema Sony liest kommen da bei mir Zweifel auf 😉

      • Mirko, Profis und sehr engagierte Amateure sehen das sicher anders und bevorzugen Marken wie Nikon, Fujifilm, Carl Zeiss oder Leica, aber der Mainstream findet sicher Namen wie Sony, Samsung oder Panasonic (oder gar Apple, Huawei etc.) sehr begehrenswert.

  • gerade erst ein neues werk eröffnet, die neue kamera ist im anmarsch,… wer macht sich denn solche mühe, wenn er den laden dicht machen will. vielleicht werden ja aktienanteile verkauft und schon ist stille post angesagt. 😉

  • Diese Pille wäre sehr sehr bitter für den Fotomarkt – denn besonders Olympus war die letzten 15 Jahre wesentlich innovativer als die meisten anderen Hersteller und ich würde den Hersteller neben Sony und zum Teil auch Panasonic als Innovationsmotor sehen.
    Ich hoffe das Szenario, das Olympus sich ganz auf die Medizintechnik zurückzieht, bleibt uns noch viele Jahre erspart. Ich finde sogar Canon und Leica’s Verschwinden verkraftbarer.
    Aber auch wenn die Zahlen schlecht aussehen und das Marketinghandeln von Olympus oft weniger glücklich schien, denke ich das ist nur Nebel und kein Rauch und wenn doch kann die Marke, wie ja auch schon Pentax auch von anderer Hand weiter geführt werden.
    Ich hoffe nur das Olympus jetzt nicht torgequatscht wird – denn das könnte das Faß zum überlaufen bringen und aus einem Gerücht schnell Realität werden.
    Ich warte aber schon 1 Jahr auf das 4.5/150-400 mm und bin auch bereit es zu kaufen – also das auf jeden Fall bitte bald ausliefern.

    • Manche Leute haben schon kranke Gedanken ,wie das verschwinden des Marktführers Canon wäre verkraftbar! Ich glaube eher an ein verschwinden von Sony in dennächsten Jahren wie es bei Handys und Notebooks der Fall war.

      • In den nächsten Jahren wird sich der Markt deutlich verändern. Canon und Nikon werden besonders stark zu kämpfen haben. Müssen sie sich doch im Markt vor allem bei den Profi-Fotografen behaupten. Wegweisend könnten auch Allianzen wie L-Mount von Leica, Panasonic und Sigma sein. Es wird auf jeden Fall spannend.

      • bis auf ein paar Presseanwendungen und extreme Teleobjektive bei Sportveranstaltungen, wüsste ich nicht wozu man Canon benötigt. Die Konkurrenz (Nikon, Sony, Panasonic, Olympus, …, …, … ) liefert seit über 20 Jahren die bessere Technik. Sorry

      • Ähnliches hätten die Nokia-Fans vor ein paar Jahren über Nokia auch geschrieben…
        Dann hat Nokia sich auf seinen Erfolgen ausgeruht (schließlich war man ja DER Marktführer!) – und wo ist Nokia heute?
        Auch wenn es die Canon-Fans nicht wahrhaben wollen: Auch Canon ist nicht davor gefeit, irgendwann „weg vom Fenster“ zu sein – so „kranke Gedanken“ sind das also nicht.

  • Hallo Mark,

    ist fast zu befürchten gewesen. Aber vielleicht bleibt es bei den Gerüchten und die hauen zu Olympia in Tokyo noch ein paar richtig gute Dinge raus.

    Die IBIS Technologie wäre schon für den einen oder anderen Kamererahersteller von Interesse. Die Frage wäre, ob der neue Käufer noch den MFT Markt bedienen würde.

    LG Bernhard

  • Abgesehen von IBIS sehe ich bei Olympus wenig bis gar keine Features, die nicht jeder andere auch mehr oder weniger identisch hat.

    Samsung ist in Sachen Kameras alles andere als ein Idiotenverein, siehe die NX1, bis heute eine der besten spiegellosen APS-C-Kameras. Die brauchen Olympus eigentlich nur des Namens und VVertirebswegs wegen, aber nicht wegen exorbitanten Know-Hows. Das haben sie selber.

    • Bestes IBIS-System am Markt, Qualität der meisten Zuiko-Linsen, Robustheit/Haptik/Anfassgefühl, Bedienungslayout bzw. die volle Konfigurierbarkeit, elektronische Verschlusseinheit (60 fps Serienaufnahme, 1/32.000 sek min. Verschlusszeit) und natürlich so Goodies wie Procapture, Live-Composit, Dark-Composite, Live-ND, Handheld-High-Res, Farbgestalter, Focus-Stacking direkt in der Kamera, Raw-Bearbeitung direkt in der Kamera,…

      gibt also durchaus einige Dinge, die viele andere so nicht haben 😉

  • Vor ein paar Monaten erst die Verlegung der Kameraproduktion nach Vietnam abgeschlossen und jetzt sollen sie’s gleich wieder dicht machen? Ich glaube nicht, dass die Kamera-Sparte von Olympus aufgelöst wird, und Olympus selbst schon garnicht.

    • Das muss nix bedeuten.
      So etwas entstammt aus der langfristigen Planung.

      Die Smartphones werden zu schnell zu gut.

      Olympus selbst hatte kein Interesse am Fullframe.

      Also wie bei Pentax hat man die Entwicklung verschlafen.
      Bzw. die internen Strukturen waren zu langsam.

      Im Grunde kann niemand mehr die Chinesen aufhalten.

      Die Stampfen nun ein gutes Produkt innerhalb von wenigen Jahren selbst aus guten Vorlagen der jeweiligen Marktführer.

      Wenn die Chinesen Olympus kaufen würden wäre es nur konsequent.
      Aber die Besitzer würden lieber Harikiri machen als die Sparte an die Chinesen zu verkaufen

      • Das „Voll“-Format ist doch eine Sackgasse.

        Die Schärfentiefe ist viel zu gering. Oder man blendet ab, dann ist man bei Smartphone-Auflösungen von 12 Mpx. Oder man macht Fokusstacking. Geht bei dieser Alt-Technik aber nur vom Stativ.
        Außerdem ist das Geraffel viel zu teuer.
        Außerhalb des APS-C-Bildkreises sind die Objektive grottig schlecht oder unbezahlbar.

        Das ganze „Voll“-Format-Geraffel hat außerhalb von Spezialanwendungen überhaupt keine Zukunft mehr.

        Sinnvoll ist es eher, bei mFT Ernst zu machen.
        Dort kann man ohne Fokusstacking hohe Schärfentiefen erreichen bei einer höheren Auflösung als bei „Voll“-Format.
        Die Kameras sind noch relativ schnell. Man kann moderne HDR-Technologien integrieren um hohe Dynamik und geringes Rauschen zu erzielen.

        APS könnte man ebenfalls noch weiterführen, weil sich damit noch einigermaßen preiswert sehr gute Qualität erreichen lässt.

        Außerdem plädiere ich dafür, Kameras mit 2 oder drei optischen Zooms übereinander zu bauen.
        Diese Objektive können aufgrund ihres moderaten Zooms sehr klein und scharf gehalten werden und überfordern die Hersteller bei der Justierung auch nicht.
        Objektivwechsel automatisch bei der Einstellung des Zoom an der Kamera – und nicht am Objektiv.
        Es sollten einfahrbare Objektive sein, damit die Kamera leicht zu transportieren ist.
        Preis: 700 bis 900 Euro – mehr nicht, wenn es am Massenmarkt eine Chance haben soll.

        Die Sony RX 100 Serie kommt für mich von vornherein nicht in Frage.
        – kein Ultraweitwinkel
        – zu großer Zoomfaktor mit entsprechenden Schwächen bei der Qualität.
        – zu teuer

  • Zitat ,,This is 100% NOT TRUE: Every single Olympus source I have (from EU to US to Japan) laughed at this “news”.,,
    https://www.43rumors.com/fake-rumors-olympus-will-not-quit-the-camera-business-within-8-months/

    Zitat Olympus Russia :
    ,,Friends, more recently, several Russian-speaking resources, citing foreign sources, came up with loud headlines that supposedly, Olympus is closing the photo business. For our part, we want to say that this information is not true. Currently, Olympus is undergoing a comprehensive transformation program to continue its development as a global medical company. The photo business plays an important role as a technology driver for all Olympus business lines, developing advanced digital and network technologies that are also used in our medical and industrial business. We will continue to improve the technology in photography, paying particular attention to our main advantages: compactness of the system, exceptional image stabilization capabilities and high-quality lenses.,,

    • @Cheryll:

      Den letzten Satz kann ich nur unterstreichen. Da ist Olympus unschlagbar mit dem mFT System.
      Warum sollen Sie jetzt, wo das neue Werk fertig ist, das mFT System aufgeben. Noch dazu wo Sie praktisch, zumindest offiziell, alleine am Markt sind! Das wären Sie schön blöd das nun zu beenden.
      Das kann nur ein Gerücht sein.

      Und wenn jetzt jemand behauptet, Smartphones sind in der Qualität dort wo mFT ist, dann hat er keine Ahnung oder einen sehr schlechten Monitor oder er sieht sich seine Fotos nur auf dem Smartphonedisplay an.

      Auf einem 4k / 5k Monitor werden die Schwächen der Smartphonephotos sofort sichtbar. Extremes Rauschen, unscharf in den Ecken, bei Dämmerung sofort verwackelt und kein Kontrast mehr sichtbar. Fast alle Smartphonesensoren produzieren nur 12 MP Fotos (egal was hinten drauf steht). Meist lösche ich diese Fotos, das der Unterschied eklatant ist, wenn man Sie gemeinsam verwendet.

      Vor kurzem gerade in einem Fotobuch extrem aufgefallen. Alle schlechten Fotos kamen vom Smartphone.

      Die Innovationen und die Qualität des mFT System sind unerreicht und Olympus kann mit diesem System, auch alleine, viel Geld verdienen. Ausserdem ist es nicht ihr einziges Standbein.

      • Hallo
        mFT ist, jedenfalls für mich, das Beste.
        Das erlebe ich mit mFT jeden Tag, seit 10 Jahren.
        Nur bezüglich Smart Phone, springst du zu kurz.
        Die erreichen sogar partiell FF.

  • Wenn ein Streichholz angezündet wird, ist da weder Nebel noch Rauch. Aber man kann damit ein Feuer entzünden, hoffen wir das es, mal wieder, nur ein Gerücht ist. Ich habe da keine Bedenken das Olympus den Laden dicht macht. Weil, gerade Olympus gewinnt aus der VF Liga den einen oder anderen Kunden da zu. Der Kameramarkt ist gerade auf ein Niveau von 1980 gerutscht und es sieht nicht so aus ob es besser wird. Durchhalten heißt die Divise! Da wird wohl eher Nikon und Pentax aufgeben, als Olympus! Da Nikon keinen anderen starken Zweig hat um es ab zu Federn und Pentax nicht unbedingt einen Partner hat dem die Fotokisten am Herzen liegen, sondern mehr Profitgier!

    • Nikon hat einen starken Medizin Bereich, produziert Mikroskope, Ferngläser.
      Manche Firmen leben ausschlißlich von Mikroskopen oder Ferngläsern.
      Und Pentax reicht offensichtlich die Nische.

    • Diese Vermutungen/Einschätzungen sind mir zu einfach.
      Nikon ist ein Traditionsunternehmen ersten Ranges – Japan würde alles tun um die Marke zu erhalten.
      Davon abgesehen war Z der richtige Schritt.
      Nikon produziert Stepper und anderes und keineswegs nur Kamera‘s und Objektive.
      Ricoh will sicherlich weiter bei Foto mitmischen und hat mit dem Namen Pentax ein zweites Schiff im Hafen. Eine neue APS-C ist in Produktion – da besteht jetzt auch kein Risiko.
      Alle sind jetzt in einer Orientierungsphase.
      Und bevor Chinesen mit ihrem Regime und Kontrolldenken die Fotobranche übernehmen muss es den Japanern noch viel schlechter gehen.
      Wenn man so gute Elektronik und Objektive hat wie Olympus, macht Vollformat keinen Sinn und auch bei Panasonic sehe ich da noch keinen Erfolg. Es macht die Ausrüstungen nur schwer, unhandlich und sauteuer. Nur ist Olympus, wie die meisten anderen, abhängig von noch besseren Sensoren und Prozessoren.

  • Schon mal was von Fake-News gehört?
    Anfang des Jahres oder was weiß ich wann, gab es bereits solche Gerüchte und alle möglichen Olympus Ländervertretungen hatten sich beeilt, Bedenken zu zerstreuen.
    Am 20 Nov soll die E-PL10 in Europa gestartet werden.
    Das 150-400 ist für nächstes Jahr angekündigt.
    Im nächsten Frühjahr soll es eine weitere Profi Kamera geben.
    Die Eröffnung des Werkes in Vietnam.
    Der Rückkauf der Olympus Anteile von Sony (hatte Sony erworben, um Olympus zu helfen, wegen seines betrügerischen Managements).
    Klingt das nach einer Aufgabe des Fotobereichs.

    Man darf eher Fragen, wem nützt es, solche Gerüchte über Olympus zu streuen.

    Böse, böse Konkurrenz.

    Übrigens wurde von Panasonic auch gesagt, sie würden sich von mFT verabschieden, als sie mit dem L-Mount und FF angefangen hatten.
    In der Zwischenzeit gab es das LeicaLumix Ausnahme Weitwinkelzoom, die GX880, die G91 und gerade ein umfangreiches Update für GH5, GH5S,G9.

    Wer Olympus helfen will, kaufen, kaufen. kaufen.
    Es gibt nichts besseres als mFT.

    • Sinn würde es schon machen, wenn die die Kamera Sparte aufgeben !
      Der Kamera Sparte Umsatz ist einfach viel zu gering im Verhältnis zu notwendigen Investitionen.

  • Gerüchte sind in vielfacher Ausführung im Aktienhandel jeden Tag zu hören. Ich würde wie Robin eher fragen wer davon profitiert.

    Schon vor einiger Zeit hatte ein (Robin hat es erwähnt) betrügerisches Management dem Kontakte zu japanischen Syndikaten nachgesagt wurden mitgemischt.

    Olympus wurde gerettet! Heute gibt es ein neues Werk in Vietnam. Eine kluge Entscheidung war das bewusste Fernbleiben von der L-Allianz.

    Im medizinischen Bereich werden Produkte für Hals, Nase, Ohren, Gastroenterologie, Gynäkologie, Urologie, Neurochirurgie, Pneumologie und die allgemeine Chirurgie geliefert. Von den vielen höchst modernsten Olympus Mikroskopie Gerätschaften will ich gar nicht erst sprechen. Nebenbei kann man bei Olympus auch sehr gute Ferngläser erwerben.

    Ich finde da ist auch noch genug Platz für ein Olympus MFT System.

    Es ist der Tunnelblick des Fotografen der ob der Gerüchte Entsetzen auslöst! Wer da gerade Versucht billig bei Olympus einzusteigen kann ich nicht sagen, aber die Vermutung liegt sehr nahe.

    Abwarten und sehen was daraus wird ist mein Rat.

    • Hallo Alfred,
      was du sagst, ist sehr gut möglich.
      Ich verstehe allerdings nicht so recht, was am Fortbleiben von der L-Allianz gut sein soll?
      Olympus hätte das Potential und auch das Image, eine wirklich kleine und hochwertige Vollformat Kamera zu bauen.
      Anders als die Leica und die Panasonic, die beide eher groß sind und Sigma mit ihrer sehr speziellen fp wäre da locker Platz für eine kleine Kamera mit kleinen Objektiven.
      Olympus würde seinen Kunden, ähnlich wie Fuji mit APS-C und Mittelformat, eine sehr gute Aufstiegsmöglichkeit geben ohne sich umgewöhnen zu müssen.
      Und Olympus hat sicher das Potential, seine Kundenbasis zu erweitern, wenn sie eine solche Kamera qualitativ hochwertig herstellen würden.

      • Servus Ingo,

        Im Vollformat Bereich tummeln sich die ehemaligen Giganten und zwei Spiegellos gestartete Mitbewerber. Warum hat Fuji sich auf APSC und Mittelformat konzentriert? Weil da noch Platz ist für ihr breit gefächertes Angebot!

        Olympus mit dem sehr guten MFT System steht da in einem beschränkten Bereich. Wie man in einer Nische überleben kann zeigen, allerdings mit breiterem Sortiment, Leica und Pentax. Die haben sich dort schon länger „eingerichtet“.

      • Jup,
        schon richtig. Vollformat wird langsam voll ;-).
        Olympus scheint ja damit zu argumentieren, daß ihre Forschung im Bereich MFT auch für andere Bereiche innerhalb der Firma genutzt wird.
        Ich glaube, wenn eine neue Generation MFT Sensoren vorgestellt wird, dann sehen wir auch mehr „computitional Photography“ implementiert. Anders als die OMD EM-1 X könnte das dann auch die Zielgruppe besser erreichen und überzeugen. Z.B. künstliches Bokeh bei einem 5,6er Objektiv und einem MFT Sensor. Mal sehen, was sich Olympus da noch überlegt.

      • Verstehen Sie denn nicht, das „Voll“-Format außerhalb von Spezialanwendungen viel zu limitiert ist? Das hat außerhalb von Spezialanwendungen keine Zukunft.
        Das derzeit auf „Voll“-Format gesetzt wird, sind Entscheidungen des Marketings, abgekoppelt von der technologischen Realität.

    • „Im medizinischen Bereich werden Produkte für Hals, Nase, Ohren, Gastroenterologie, Gynäkologie, Urologie, Neurochirurgie, Pneumologie und die allgemeine Chirurgie geliefert. Von den vielen höchst modernsten Olympus Mikroskopie Gerätschaften will ich gar nicht erst sprechen. Nebenbei kann man bei Olympus auch sehr gute Ferngläser erwerben.

      Ich finde da ist auch noch genug Platz für ein Olympus MFT System.“

      Leider ein Fehlschluss wie ich meine. Aktiennotierte Unternehmen sind in erster Linie Ihren Aktionären und nicht der Geschichte oder Traktion verpflichtet und so werden nicht gewinnbringende Bereiche abgewickelt!

      Alles Andere wäre naiv.

      • Da ist bei mir wohl das Gefühl durchgebrochen und hat die reale geschäftliche Lage übertüncht. Leider wirst Du wahrscheinlich richtig liegen!

      • Olympus wickelt bestimmt nicht demnächst seine Imaging-Sparte ab.
        Und auch nicht in 8 Monaten.
        Den selben Quatsch gab es im März schon einmal.

  • Todgesagte leben oft länger. Schade wäre es. Olympus war mal sowas wie ein Taktgeber bei der Digitalisierung. Als die seinerzeit die E10 auf den Markt warfen, baute Canikon noch analog Boliden. Inzwischen haben sie aber an Kraft verloren, es gibt nichts, was der Wettbewerb nicht auch hat. Sony hat genug Anteile, die zu übernehmen. Über Nikon wird ja auch schon Jahre spekuliert. Die Zeit wird es zeigen.

  • Das Gerücht ist ja nun nicht neu.
    Schon vor einem Jahr haben verschiedene bekannte Fotografen davor gewarnt noch in Olympus zu investieren da diese Firma sicher eine der ersten sein wird die ihre Kamerasparte aufgeben muss.

    Ich kenne Olympus noch aus Analog Zeiten, damals waren der Kameras immer etwas besonderes (Beispiel OM 2 SP).
    Meiner Meinung nach haben sie heute aber aufs falsche Pferd gesetzt, schade.

  • Es wird auf jeden Fall eine Bereinigung des Marktes geben – und es kann jeden treffen. In 5 Jahren gibt es – meiner Meinung nach – maximal noch drei eigenständige Marken – wer das sein wird, wird sich zeigen.

    • Hi Joe,
      schwer zu sagen. Sony, Canon und Nikon alleine haben zu ähnliche Ziele, um den Markt zu bedienen.
      Fuji und Olympus haben ja ihren Markt so ziemlich dominiert, nur die Größe der jeweiligen Märkte ist ja eher überschaubar, wobei Olympus ja nichtmal eine zweite Sensorgröße anbietet.
      Und bei Pentax und Panasonic kann ich den Marktanteil überhaupt nicht einschätzen.
      Ich würde aber darauf tippen, daß es schon noch 4-5 eigenständige Marken in fünf Jahren gibt. Vorausgesetzt, da kommen interessante, d.h. kaufenswerte, Innovationen (Global Shutter, aber mehr noch organischer Sensor).

  • Ich habe vor einiger Zeit aus Sicht eines Händlers, eine Marktanalyse in dieses Forum gestellt, wo ich angedeutet habe das Olympus auf dem Kameramarkt fast keine Rolle mehr spielt. Mehrere Gründe haben dazu geführt.
    1.) 2003 Brachte Olympus die, für Ihre Zeit, fantastische E1 auf dem Markt. Zu dieser Zeit in der sich der Markt durch neue Innovationen und bessere Sensoren rasant verändert hat, lies Olympus Ihre professionellen Kunden, die den schritt zu Olympus gewagt haben, ganz schön im stich und ließen 4 Jahre auf einen Nachfolger warten.
    2.) 2007 kam endlich die Olympus E3 auf den Markt, sie war ein vernünftiger Nachfolger leider sind bereits da schon sehr viele Kunden zu anderen Lagern gewechselt.
    3.) 2007 kamen gleichzeitig Kameras wie die Canon EOS 1Ds Mark III und Nikon D3 auf den Markt. Während Canon mit 21MP glänzte zeigte Nikon mit 12MP Vollformat eine hervorragende High ISO Performanz. Diese starke Konkurrenz lies Olympus, mit ihrem verhältnismäßig kleinen Sensor, weiteren Boden im Profisektor verlieren.
    4.) 2010 kam die E5 auf den Markt, eine Kamera die den auf den Markt befindlichen Vorsprung nicht mehr wett machen konnte. Zudem brachten sie bereits die PEN E-PL1 die für Experten einen Wechsel von FT auf MFT erkennen lies, was Bestandskunden weiter verunsicherte. Nicht zu vergessen das Ihr Partner Panasonic, bereits zu MFT gewechselt war und schon 2009 mit der GH1 eine tolle Kamera vorzeigen konnte.
    5.) 2013 kam die OM-D E-M1 als erste Profikamera von Olympus mit MFT auf den Markt, zu dieser Zeit hatte Panasonic bereits seit 2012 die 3. ihrer GH-Reihe auf dem Markt.
    6.) 2016 folgte der schwerste Fehler in der Geschichte von Olympus, mit Einführung der OM-D E-M1 Mark II teilte Olympus den Markt auf, nur noch selektierte Händler durften Kameras und Objektive aus der Pro-Serie verkaufen, wir waren nicht dabei und das haben wir auf der Photokina so zwischen Tür und Angel. Unsere Reaktion war es, uns wie sehr viele andere Händler auch, von diesem Unternehmen zu verabschieden. Die Händler haben Ihre Restbestände abverkauft und fleißig auf z.B. Panasonic oder Fujifilm um beraten. Zusehnst wurden auch die Nachfrage nach Olympus kleiner und nach nur einem Jahr bei uns und vielen anderen Händlern aus der Ringfoto-Gruppe statistisch nicht mehr vorhanden.
    7.) 2019 wo das Profilager hart umkämpft ist, und Sony den Alt-Etablierten das Leben schwer macht, wirkte die Einführung eines MFT-Klotz wie der Olympus OM-D E-M1X schon beinahe Grotesk. Wie ein letzter Aufschrei einer einst so innovativen Marke wie Olympus mit ihren einst so legendäreren OM und PEN Kameras.

    Ich selbst war nie ein großer Fan der Kameras von Olympus, habe sie aber auf Grund der Wertigkeit sehr geschätzt. Vor allem die Objektive aus der Pro-Sehre fühlten sich toll an mit einer Spitzen Haptik. Aber auch Fujifilm baute von Anfang an sehr hochwertige Objektive und so bin ich schon mit der X-Pro1, bei meinen kleinen Kameras zu Fuji gewechselt, während ich im Studio und bei Landschaft auf Nikon gesetzt habe. Die Nikons wurden nun komplett gegen die GFX-Serie ersetzt. Auch auf Hochzeiten arbeite ich mit den Duo aus Fuji APS-C und Mittelformat.

    Fazit: Es wäre unendlich schade um Olympus aber der schlimmst Fehler in der heutigen Zeit ist schlechtes Timing durch eine zu langsame Entwicklung. Das hat schon Minolta das leben gekostet; Sie haben 2004 die Dynax 7D auf den Markt gebracht, aber leider half auch der erste auf Sensorebene basierende Image Stabiliser nicht, den Schulterschluss mit Nikon oder Canon zu finden. So wurde Minolta 2006 durch Ihren einstigen Kooperationspartner Sony übernommen. Sony ist ein Unternehmen das sich voll und ganz der heutigen Zeit angepasst hat und in sehr kurzen Entwicklungszyklen auf den Markt reagieren kann. So bewiesen als sie die a7 Einführten und merkten das Sie anfingen Kunden zu verlieren, weil sie auf den Image Stabilieser auf Sensorebene verzichtet haben. Nichtmal ganz ein Jahr dauerte es bis die a7II auf den Markt kam und diesen Fehler eliminierte.

    • @Pini

      mit vielen Deiner Argumente liegst Du richtig. Schon in analogen Zeiten haben mir Olympus Produkte gefallen, aber es hat nie zum Kauf geführt weil andere Hersteller ihre Systeme besser ausgebaut hatten. Mein beruflich hauptsächlich benutztes Werkzeug (Mittelformat) hatten sie nie im Portfolio!

      Es hat sich in all den dazwischen liegenden Jahren nichts geändert. Wer sich die Aufsichtsräte und die Vorsitzenden in kleineren japanischen Traditionsunternehmen ansieht versteht warum die Lage im Fotosektor so dramatisch ist.

      Mein bestreben ist Bilder machen. Fuji liefert mit seinen beiden Systemen genau das was ich möchte, einmal absolute Bildqualität im kleinen Mittelformat und zum anderen ein kleines, feines APS-C System, Olympus ist da nicht auf meinem Zettel.

      • Ja Alfred, ich habe vor Jahren mal eine Olympus Erfahrung, als meine D610 defekt war bekam ich als einzig vorhandenes Leihgerät eine OM-D E-M1. Ich bin kein Sportfotograf also ist das einzige was für mich zählt Bildqualität und Hi ISO und in beiden Bereichen gab es kein Argument für Olympus, im Vergleich zu Nikon und meiner damals schon vorhandenen X-Pro1.

    • Ihr Kommentar zusammengefasst:

      Olympus hat versucht, mit der EM 1 mit handverlesenen Händlern auf den Profi-Sektor zu setzen.
      Deshalb haben Sie von Olympus dann alles abverkauft, auch die anderen Kameras von Olympus.
      Und aus diesem Grunde sind Fuji ganz toll.

      Wissen Sie was:
      Ich habe schon bessere Kommentare von Influencern gelesen.

      Das ist so offensichtlich, dass Sie hier Marktbeeinflussung gegen Olympus zugunsten einer anderen Marke machen.

      • Wow, so leicht wird man im Internet Influencer, super! jetzt muss ich nur noch lernen damit Geld zu verdienen. Danke!

        P.S.: Schade das sich hier ein paar Leute sofort immer persönlich angegriffen fühlen, nur weil sie etwas über Ihre bevorzugte Marke lesen, was ihnen gegenwärtig nicht in den Kram passt.
        Übrigens ich mag Sony, Nikon, Panasonic und Canon auch, weil ich an vorderster Front stehe und sie sich gut verkaufen lassen. Leider hat Canon im Einsteigersegment etwas nachgelassen weil die Kunden verunsichert sind wegen dreierlei Bajonetten und die Vollformat von Panasonic liegen noch wie Steine im Regal.

  • Die Guten verschwinden in vielen Branchen , leider ! Es wäre mehr als schade sollte es auch Olympus treffen , was ich nicht hoffen will . Ihren Beitrag leisten im Vorfeld auch die Presseorgane . Es sind einfache Redakteure die sich auf Kosten der Unternehmen Aufmerksamkeit verschaffen . Bewusst wäre schlecht und gemeingefährlich , unbewusst zeugt von wenig Verständnis was ihre Äußerungen der Spekulation anrichten können . Wir alle wissen wie es der Kirch -Gruppe ergangen ist . Eine Schande für die die leichtfertig gehandelt haben und für den Einsatz Ihres Miststreuers der Öffentlichkeit erhalten blieben . Nur schade das Herr Kirch die Rechtssprechung nicht mehr erleben durfte . Die Presse sollte sich mehr zurücknehmen , oder über ihre eigene Zeitung so berichten . Der Verfasser würde sicher seinen Job verlieren . Denkt mal darüber nach was man im Vorfeld damit anrichten kann . Die Banken stehen am nächsten Tag bereits auf der Matte weil sie um ihr Geld fürchten , und der Schreiberling trinkt seinen Kaffee in aller Ruhe im Redaktionsraum . Schlimmer gehts nimmer !!

    • @A.Sörgel

      als ich noch der Bank vertraut (wie viele andere auch) und meine mühsam erworbenen Einnahmen zwecks „Altersversorgung“ deren System überlassen habe waren für mich die Dinge erledigt. Selbes galt auch für die gute alte „Lebensversicherung“.

      Welche Fehler der damals unbedarfte Mensch (ich) mit vermeintlich seriösen Institutionen machen kann ist unglaublich. Das bestürzende ist das Wissen der Banken und Versicherungen das sie absichtlich ihre Klientel sagen wir einmal über den Tisch ziehen.

      Seit ich mich selbst um mein Geld kümmere habe ich in kürzester Zeit die Verluste mehr als ausgleichen können.

      Dabei haben mir „Börsengerüchte“ manchmal sehr geholfen und das obwohl sie sich im Nachhinein als falsch erwiesen haben. Der asiatische Börsenhandel ist für mich wichtig aber leider nicht wirklich nachvollziehbar weil mir die Zusammenhänge fehlen.

      Was der Grund für die Olympus Gerüchte ist? Wer kann das schon sagen. Es wird sich zeigen wer davon profitiert!

    • @A.Sörgel
      Meine erste Digital Kamera war eine Olympus. Nach 8 Monaten war sie defekt, leider hatte ich meine Rechnung nicht mehr. Als ich bei Olympus wegen der Garantie und dem Rechnungsproblem angerufen habe stellten die sich auf stur, obwohl das Produkt erst 10Monate auf dem Markt war. Daraufhin habe ich dem Typen gesagt, das war ein sehr teurer Fehler, habe die Kamera aus dem 1.Stock auf den Boden knallen lassen, so dass er es gehört hat und gesagt, so das war’s mit Olympus und habe zu Canon gewechselt. Olympus wusste nie wie man mit Kunden, aber auch mit den Fotogeschäften umspringt, deswegen ist es auch nicht schade, wenn sie vom Markt verschwinden sollten, sondern natürliche Selektion.

      • @ Joe
        … habe die Kamera aus dem 1.Stock auf den Boden knallen lassen, ….

        hallo joe, so kenne ich Sie ja gar nicht.
        Das hätte nämlich auch von mir kommen können

      • @Rinde
        Wenn man wie ein Schulbub abgekanzelt wird und sich total machtlos fühlt, aber im Recht ist und kein logisches Argument (Wie kann eine Kamera älter als zwei Jahre sein, wenn sie erst seit 10 Monaten auf dem Markt ist?) dann kann meine allgemeine Gelassenheit tatsächlich in solchen extremen Reaktionen enden, in denen ich übrigens sehr ruhig und unaufgeregt bleibe. Eigentlich geht es ja nur darum, wieder das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen, auch wenn man Verluste einstecken muss. Übrigens bin ich heute froh, dass die sich so blöd angestellt haben, denn ich bin mit meiner Canon Entscheidung mehr als zufrieden.

  • Um nicht lange drumherum zu diskutieren, habe ich einfach direkt bei Olympus nachgefragt und folgende Antwort erhalten:

    „Am 6. November stellte Olympus in Japan die aktuelle Unternehmensstrategie für die künftigen Geschäftsjahre vor. Die Unternehmensbereiche Imaging und Scientific Soltuions sind dabei klar als weiterhin wichtige Komponenten des Olympuskonzerns aufgeführt worden. Daneben liegt die Ausrichtung auf dem Ausbau des Medizingeschäftes, um das Wachstum der Olympus Corporation als weltweit führendem Medizintechnikunternehmen voranzutreiben.
    https://www.olympus-global.com/news/2019/nr01439.html

    Damit dürfte sich das Gerücht zerstreut haben.

    • „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“
      – Walter Ulbricht, 15.06.1961

      „Die Unternehmensbereiche Imaging… sind … weiterhin wichtige Komponenten des Olympuskonzerns“
      – Yasuo Takeuchi, 06.11.2019

    • Anfrage an Nikon bei der D2X zur Sensorgrösse:“Ja, wir werden beim APS-C Sensor bleiben!“
      Aussage Minolta: „Wir arbeiten an der Zukunft unserer Kamera-Sparte.“

    • Es wird immer wichtiger, dass die Menschen krank sind. Notfalls wird nachgeholfen.

      Das wird doch immer offensichtlicher, dass der Medizinbetrieb Kranke produziert, die dann immer wieder Behandlungen in Anspruch nehmen müssen.

      • @Sabrina
        Richtig! Wer sich nach der Pharma-Werbung im Fernsehen richtet, wird nicht nur unnötig Geld los, sondern oft auch seine Gesundheit!

  • Gerüchte kommen nicht von ungefähr, irgendwo gibt es ein Leck bei Olympus. Wir haben zur Zeit einen abstürzenden Fotomarkt, in meiner Heimatstadt gibt es auch nur noch einen Händler mit 2 Verkaufsstätten. Wie Alfred schon sagte, es gibt bei Olympus sehr gute Ferngläser und Mikroskope und gerade die Mikroskope bringen gutes Geld ein. Der Fotosektor „dümpelt“ eigentlich nur so dahin. Warum keine neue Pen-F, warum eine E-M5 in Plasteausführung. Warum eine E-M1X, ein sehr gutes Gerät, aber die Zielgruppe, die Profis, verwenden in der Regel VF. Ich weiß nicht, wie gut das MFT heute ist, vor 2 Jahren wollte ich eine, nach diversen Probeaufnahmen habe ich mich für eine spiegellose APSC entschieden. Panasonic macht gerade den Schwenk nach VF, die L-Allianz wurde lange vorbereitet. Warum das so ist, sonnenklar, mit jeder verkauften Kamera wird Gewinn gemacht, bei MFT muss es die Menge bringen. Die Menge bricht gerade weg, der Kunde hat sich bei leichten handlichen Geräten für das SP entschieden. Das Zwischenformat, APSC ist bei Fuji in Vollendung gereift, es passt sogar für professionelle Aufgaben. Damit sind die Gebiete abgesteckt, bei MFT gibt es schon in einem Jahr nichts mehr zu verdienen, und wo kein Geld rüber kommt, gibt es auch keine Anbieter. Vergleichen kann man das mit der Audiocassette; solange der Markt da war, war sie die NR1, heute ist sie verschwunden.
    Ich befürchte, MFT wird es genauso ergehen wie Nikon 1.

    • Hi
      Woher kommen diese erhellenden Weisheiten?
      Panasonic schwenkt z.B. nicht, sie haben nur ein weiteres Angebot im Köcher.
      Genausogut könnte man sagen, Panasonic zieht sich aus dem Photobereich zurück, weil sie ihre Cine-Kamera mit 8K und Organischem Sensor vorgestellt haben.
      Oder könnte man sagen, wir erleben grad das letzte Röcheln von Canon, weil sie nicht in der Lage sind, IBIS und optisch stabilisierten Videomodus, an zu bieten.
      Könnten wir, tun wir aber nicht.
      Leica wird künftig, 80 Mitarbeiter sozialverträglich einsparen.
      Was hat das zu bedeuten und es ist kein Gerücht.

    • Servus Martin,

      ob MFT weiterhin auf dem Markt bestehen bleibt hängt sehr stark vom neuen 40MP Sensor ab. Auch was Panasonic gemeinsam mit Fuji und TowerJaz Sensor technisch in der Mache hat wird interessant werden.

      Die unbestreitbaren Vorteile von MFT Kameras sind deren Gewicht und Größe über das ganze System gesehen. Wichtig wäre die schnelle Einführung höher auflösender, weniger Störsignal anfälliger (rauschen) Sensoren, denn die Kamera interne Software ist den Vollformat Kameras momentan noch überlegen.

      Eine bisher nicht erwähnte Gefahr sehe ich in der optischen Industrie Chinas. Sollte dort die Entscheidung zum System Kamerabau fallen sehe ich wie in der Smartphone Industrie eine gewaltige preisgünstige Systemwelle über uns hinweg rollen. Einen schwachen Probelauf hat es schon einmal gegeben. Eine YI 4K Video 20 MP Mirrorless Digital Camera M1 Mirrorless Digitalkamera mit 12-40mm F3.5-5.6 Objektiv und 42.5mm F1.8 Objektiv kann zur Zeit für 380 Euro gekauft werden!

      Noch ist MFT eine Alternative zu groß und schwer wenn es um Systemkameras geht.

      • Das mit dem 40MP ist genau so eine Fakenews wie dieses Gerücht. Und immer wieder die Diskussion über das Rauschen, um was für Faktor wird hier gesprochen? Was in der Praxis zählt ist entscheidend. Frage: Wieviel Prozent werden tatsächlich über 3200 ISO gemacht? Und der Vorteil das Olympus hier durch den IBIS mehr kann als andere VF Hersteller und die Tatsache das der Sensor auf 200 ISO optimiert ist und die Pro Objekte tatsächlich bei Offenblende tauglich sind, macht es wieder mehr als wett. Nur wer Sterne Fotografieren sein Hobby nennt kommt um eine A7SIi nicht rum. Aber da ist die Panasonic GH5S auch gut genug.

      • Hallo Alfred, China ist natürlich die Gefahr für die traditionellen Firmen. Nur ….die Chinesen werden keinen abstürzenden Markt mit eigenen Erzeugnissen fluten, da gibts nichts zu verdienen. Vorstellbar ist, dass die Chinesen vielleicht eine Traditionsfirma übernehmen, so wie Metz, die vor 4 Jahren von Skyworth übernommen wurden, und da nur die Fernsehsparte. Ein Prestigeobjekt. Auch Autozulieferer wie Schaeffler sind potentielle Übernahmekandidaten. Diese Übernahmen sind auch keine freundlichen Gesten, sondern es folgen Entlassungen und Schließungen. Es sind aber vor großen Veränderungen immer Zeichen zu erkennen, dass sich etwas ändert. Wie bei meinem Besuch im Fotogeschäft vor 2 Jahren, als die Olympus eher lustlos präsentiert wurde, so wie hier isse, teste mal an. Hab dann auch gemacht, nach Betrachten der Probeaufnahmen dann die Frage nach was anderem. Der Fachberater hatte dann seine Hauptmarke Fuji präsentiert, nach wenigen Probeaufnahmen stand die Wahl fest. Und Fuji ist eigentlich der Hersteller, wo normalerweise ein Fehlkauf ausgeschlossen ist. In vielen Berichten im Forum sehe ich, dass viele noch an den Fortbestand von MFT bei Panasonic glauben. Ich hoffe das auch, das System ermöglicht handliche Geräte und Optiken. Nur hat auch Panasonic unmittelbar nach der Vorstellung ihrer VF angekündigt, das MFT Angebot zu reduzieren. Schon zu erkennen, wohin die Reise geht.

    • Kunststoff ist in vielen Bereichen Metallen überlegen. Ich weiß wovon ich rede, hier von billig zu reden ist grober Unsinn! Wir wissen nicht was für ein Kunststoff genommen wurde aber es fühlt sich Wertig an. Und wer glaubt dass das APS-C so viel besser ist als MFT in jeder Hinsicht irrt genau so. Es sind gerade mal 20% diverenz zwischen diesen beiden Formaten. In der Praxis kein relevanter Vorteil. Was ich an Fuji gut finde und die richtig gemacht haben ist das Halbe Mittelformat als zweites Format, so heben sie sich von der VF Konkurrenz ab. Was nicht heißt das ich wechseln würde 😉 Denn, nur mindestens die doppelten MP bringen in der Praxis die tatsächlichen Vorteile zum anderen Format oder zu weniger MP. Nur der Pixelpitch ist entscheidend. Selbst die GFX 100 hat den gleichen Pixelpitch wie eine 20MP Olympus, nun, ihr Vorteil liegt in den 16 Bit Technologie.

    • Zitat Martin Berding:
      „Die Menge bricht gerade weg, der Kunde hat sich bei leichten handlichen Geräten für das SP entschieden.“

      Jain
      Natürlich gibt es Kunden, die keine Lust haben, noch ein Zweitgerät zum Fotografieren rumzuschleppen.

      Der Hauptgrund ist aber:
      Die Kamerahersteller haben mit unterirdischer Qualität, viel zu großen Geräten und drastisch überzogenen Preisen die Kunden regelrecht verjagt.

  • Bullshit. Zurückhaltend? Okey, deshalb sind so viele neue Objektive und Kameras dieses Jahr auf den Markt gekommen… olympus hat schon so viele Features zu bieten, da kann man an der Kamera nicht mehr viel verbessern. Nächstes Jahr soll ja auch das 100-400mm kommen. Also bitte. Das stimmt doch ned..

  • Olympus wird nicht in das VF einsteigen. Zu teuer und zu viel Konkurrenz. Das MFT System ist ein super Nischen Produkt. Und das MFT reicht für weit über neunzig Prozent aus um sehr gute Fotos zu machen. Olympus nutzt das MFT um auch in anderen Bereichen nicht die Kosten für Forschung explodieren zu lassen. Im Gegenteil, es werden Symergien genutzt und damit werden die Kosten in allen Bereichen für Foschung umverteilt.

  • Ich fände es extrem schade, wenn Olympus sich aus dem Kamerageschäft zurückziehen würde. Für mich ein sehr sympathische Marke, die genauso wie Fuji, Nikon und Leica aus dem „optischen“ Bereich kommt. Leider wird mit der zunehmenden Digitalisierung die moderne Digitalkamera immer mehr zum „Knips-Computer“, zu einem billigen Consumer-Artikel. Das Know-How zu Sensortechnologie und Software verdrängt die klassischen Disziplinen Optik und Feinmechanik. Bestes Beispiel hierfür: Sony. Man entwickelt die besten Sensoren, setzt sie in ein mittelmässiges Gehäuse und bastelt eine Software dazu – Consumer-Elektronik eben. Vielleicht überzeichne ich hier die Situation ein bisschen. Aber wieso soll man noch Hightech-Optiken entwickeln und bauen, wenn man alles viel besser und billiger über Software korrigieren kann? Und bevor ihr mich steinigt, ja ich gebe zu, Sony hat mit diesem Konzept Erfolg…

    • Ich bin kein Fan von Sony aber die Objektive sind spitze. Insbesondere die neuen Rechnungen. Die sind nicht schlechter als die von Nikon, Canon, Panasonic und Sigma. Das ist wie mit dem Hubraum, läst sich nur durch noch mehr Hubraum ersetzen

    • Zitat Markus B:
      „Aber wieso soll man noch Hightech-Optiken entwickeln und bauen, wenn man alles viel besser und billiger über Software korrigieren kann?“

      Wo nichts ist, kann man auch nichts korrigieren.

      Vergleichen Sie mal das EF-M 11-22 mit dem Canon 10-18
      Bei feiner Textur scheitert Sony mit seinen Korrekturen.

    • na ja, die Aussage von Markus B. möchte ich etwas relativieren…

      1. Disziplin Optik:
      Die GM- als auch die Zeis Objektive von Sony sind absolut top und konkurrenzfähig, und hat dazu noch zusätzlich eine große Auswahl an günstigeren Objektiven. Da hat Sony doch bisher alles richtig gemacht und liegt im DSLM Bereich vorne !

      2. Disziplin Feinmechanik:
      Kein Klappspiegel mehr, der mechanische Verschluss wird über Kurz oder Lang auch obsolet.
      Da bleiben nur noch die Drehrädchen und Knöpfchen und das Gehäuse übrig , wo ist da noch mechanisch technisch Anspruchsvolles?

      3. Sensoren
      Alle Firmen welche für SP Sensoren entwickeln und das sind ganz Wenige, haben überhaupt die Ressourcen und vor allem das Geld hier umfangreich zu forschen und weiter zu entwickeln. Den bei den SP wird das Geld verdient. Die Sensoren für Systemkameras sind gelinde gesagt Abfallprodukte, sie partizipieren von den Synergieeffekten der SP Entwicklungen. Und da nicht alle SP Sensorentwicklungsfirmen/SP-Firmen auch zusätzlich für System Kameras entwickeln sind das aktuell halt Sony und Panasonic dann wird es schon sehr dünn.

      4. Software und Elektronik
      Jup richtig!
      Wenn keine Mechanik mehr notwendig ist, weil alles andere mit Elektronik und Software besser schneller und vor allem preiswerter geht, war das schon immer der Tot der mechanischen Lösungen.
      Klassische Beispiel war z.B. die Quarzuhr welche in den 70-er Jahren in Null, Komma Nichts die mechanische Uhrenindustrie in den Ruin gestürzt hat.
      Heute gibt es die mechanische Uhrenindustrie nur noch als reine Edel Manufakturen, deren Produkte sind schön und teuer und laufen um eine 10-er Potenz ungenauer !

      5. Umgang mit den Medien
      So viele Bilder wie heute wurden niemals in der Vergangenheit kreiert, nur der Umgang hat sich damit total gewandelt. Hier ist die Vernetzung und schnelle Kommunikation in/übers Internet/soziale Netzwerke usw. in Ihrem Stellenwert genau wichtig wie das Foto an sich.

      Es wird so gut wie nichts mehr gedruckt, >=100% Ansicht und Pixel Picking RAW Bearbeitung betreiben eine verschwindet kleine Anzahl der User zum Verhältnis zu den anderen Usern.
      Bei der Filmkamera ist es auch nicht viel anders, hier kommt bei den Jugendlichen das SP und die Action-Cam zum Einsatz, die großen Klopper verwenden die so gut wie nicht, das bleibt den Profis und gesetzteren Amateuren vorbehalten, obwohl auch dort auch immer mehr Action-Cams in Verbindungen mit Drohen zum Einsatz kommen.
      Siehe die ganzen neuen Filme mit den sprechenden Teiltitel „*** von Oben“!

      Warum haben die ursprünglichen namhaften Systemkamerahersteller das so verschlafen !?
      Ganz wenige, wie z.B. Leica hat sich da in der SP-Welt ein zusätzliches Standbein geschaffen…

      Wieso gibt es das interessante Konzept wie z.B. die mini Sigma fp nicht mit einer SIM und Android mit drauf ? Auch die sind da zu kurz gesprungen ! Technisch null Problemo !

      Jeder Hersteller hätte die Chance gehabt sowas parallel zu Ihren klassischen Gerätschaften zu entwickeln, oder sich wie z.B. Leica sich mit den SP Herstellern zusammen zu tun und auch von dem Markt etwas ab zu bekommen.

      Nein, man überlässt denen hochnäsig, seit weniger als 2 Jahrzehnten den Markt mit dem Motto „… mit so einem Dingsbums kann man doch kein gescheiten Fotos machen !“

      Hochmut kommt vor dem Fall!

      Und jetzt wird geweint, wenn die spitzen SP Modelle von Huawei, Samsung und Appel usw.
      qualitativ gute Fotos/Filme und das auch noch benutzerfreundlich ohne Nachbearbeitung hinbekommen und der Markt der „anderen Kameras wegbricht oder dass Sony als Quereinsteiger hier erfolgreich mit der Nase technisch vorne mitmischt, weil er eh den SP Massenmarkt bedient und dort seine Forschung und Entwicklung betreibt. Und das Systemkamerageschäft als nice to have mitspielen kann.

      Gruß Conny

      • @ Conny

        ich gehe mit Ihnen, da die SP Nutzer fast alle am verblöden sind, brauchen die eben ein fertiges Bild Bsp vom Käse im Supermarkt an Ihre „Freunde“ usw usw…
        Treffen an der Bushaltestelle: 2 Sp Nutzer nebeneinander !! machen einen Termin, falsch, das heißt ja heute Date,
        mit ihrem Sp, ja geht es noch ???
        Gymn. Aula: div Lehrkräfte spielen am Sp und bekommen den Anfang der Vorstellung nicht mit…
        Rückfrage…. gehts es noch ??

        Das is wohl ein Grund, warum ich die Dinger hasse…
        und Sabrinas Medizintechnik ebenso. Auch hier werden viele Kranke „produziert“.
        Gesund ist eben. – Enthaltung –

      • Hallo Conny,
        ich Prinzip sprechen wir doch beide das gleiche Dilemma an. Den Trend zur Digitalisierung kann und wird niemand stoppen. Die klassischen Disziplinen verlieren an Bedeutung. Günstige technische Lösungen wie Handys revolutionieren mit ihren Möglichkeiten die Fotografie. Und für 95% aller Fotografen ist das ausreichend. Der Markt für die verbliebenden Firmen schrumpft…Es bleibt eine Nische für echte „Fotogeräte“ übrig. Hier müssen sich die verbliebenen Firmen beweisen. Dennoch ist und bleibt für mich in dieser Nische Olympus ein Kandidat mit dem grössten Potential. Ich hatte und habe parallel zu meiner MFT Ausrüstung auch VF Kameras in Benutzung (heute Z6 früher, früher A7RII, D750, D800, D3 und Leica Q). Ich bin überzeugt, dass in dieser Nische nicht jeder eine grosse VF Kamera braucht. Es gibt sehr wohl eine Nachfrage nach einem kleinen leistungsfähigem System zwischen Handy und VF. Daher wünsche ich mir, dass Olympus und Panasonic hier weiter am Ball bleiben. Mich machen mein iPhone XR und meine VF alleine nicht glücklich;)

  • Das die „Hubraum“ Diskussion kommen wird war mir klar.

    Für uns qualitätsbewussten Fotografen eine sehr wichtige Sache! Für den normalen Anwender der seine Bilder maximal auf einem 4k Monitor oder ausgedruckt im Urlaubsalbum ansieht reicht schon ein Smartphone.

    Kurz gesagt: Warum eine Fotoausrüstung mitschleppen wenn ich das SP sowieso immer dabei habe? Was möchte der SP Fotograf? Seine Bilder/Videos sofort mit Freunden teilen, die ersten Schritte der Kinder verewigen, Selfies von diversen Events versenden, eine Makroaufnahme von der erblühten Rose machen usw. Das funktioniert heute ohne Vorkenntnisse vollautomatisch in sehr guter Qualität.

    Wenn es rein um die Bildqualität ginge gäbe es keinen Fotoapparat im Smartphone. Darum geht es aber der Kundschaft gar nicht! Es ist der NUTZEN von dem Multifunktionsgerät der dem Anwender wichtiger als die absolute BQ ist.

    Eigentlich müssten alle Kamera Hersteller ihre Betriebe sofort schließen statt mit exzellenter Technik gegen zu steuern. Die wirklich guten Boliden sind das genaue Gegenteil vom gern gekauften Smartphone Kundennutzen!

    Böse formuliert: sehr hochpreisiger DSLM Schrott ins zukünftige NICHTS am Bedarf vorbei produziert!

    Wir ernsthaften Fotografen sind eine zukünftige Minderheit die froh sein wird wenn sich ein übrig gebliebener Manufaktur ähnlicher Betrieb um unsere Belange kümmert.

    Schwarzmalerei muss auch mal sein!

    • @Alfred
      ich habe am Samstag mit dem 50mm /1.4 auf einer Riesenparty Portrait Schnappschüsse bei Blende 1.4 und ISO 1600 gemacht, die sind der absolute Hammer. Ich war zwar der Einzige auf der Party mit Kamera, aber alle wollen meine Bilder – trotz Smartphones! Ich habe meinen Pessimismus abgelegt und mache jetzt einfach weiter gute Bilder. Die Totengräberdiskussion – an der ich mich auch rege beteiligt habe – kommt mir inzwischen so vor, als würden wir permanent über den Tod reden, wie unausweichlich dieser wäre und als Konsequenz vergessen wir zu leben! So, das heisst für mich, ich bearbeite jetzt noch ein paar der besten Bilder die ich heute geschossen habe und geniesse zum Abendessen ein Glas badischen Grauburgunder.

      • Mit mFT braucht man weder ISO 1600 (kann es aber ohne Einschränkung nehmen), noch Blende 1.4.
        IBIS und IS sei dank.
        Und mit einer winzigen Olympus mit EVF und elektronischem Verschluss wird auch niemand gestört.
        Und ein richtiger Kracher wird eine Party mit dem Fuji Sofortbildkram.

      • @Robin
        ich kenne die Vorzüge und Nachteile von MFT, ein guter Kollege hat eine E-M1 MK 2, der macht wirklich gute Bilder, aber ich finde sie einfach einen Taken schlechter als die mit meiner VF geschossenen Bilder.

        Bei der Party ging es um Freistellung von einzelnen Personen in der Masse und da braucht man Blende 1.4 und keine MFT.

    • …aber Alfred,
      wir haben schon exzellente Technik. War nur blöd, dass die Kameraindustrie damals auf CMOS gesetzt hat.
      Mittlerweile waren ja alle Anstrengungen erfolgreich, diese nicht ganz so guten Sensoren auf Qualität zu trimmen, dank der Weiterentwicklung der Mikro- und Nanotechnik…

  • Vom Markt verschwinden bzw. in der Nische landen werden die Firmen, die auf Kleinbild setzen.
    Denn die dort aufgerufenen Preise sind außerhalb einer exklusiven Klientel nicht marktfähig.
    Zudem ist Kleinbild techologisch stark limitiert, insbesondere was Auflösung und Schärfentiefe betrifft.
    Von der Schlepperei noch gar nicht gesprochen.

      • Rolf,
        es gibt auch Menschen, die gar nicht zur sogenannten exklusiven Klientel gehören wollen, weil Geld viel zu abhängig macht. Und deshalb sollte man sich auf Exklusivität nichts einbilden….

      • Matthias,

        der Ausdruck „exklusive Klientel“ ist ja auch nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe ihn übernommen (und deshalb auch in Anführungs- und Schlusszeichen gesetzt).

        Ich kann es auch anders formulieren: Jeder/Jede, der/die einen normalen Job hat, und zwar ausdrücklich auch in DE, kann sich eine Vollformat-Ausrüstung leisten. Ich behaupte sogar, dass das Kleinbildformat das Standardformat werden wird, so wie früher, und nicht MFT, APS-C oder MF. Und dass die, die sich das nicht leisten können oder wollen, mit dem SP knipsen werden.

        Im Gegensatz zu anderen hier begrüsse ich diese Selektion; auf der einen Seite die Bilderschrottknipser und auf der anderen Seite die ambitionierten Fotografen, die auf die Qualität eines Fotos grossen Wert legen, und zwar sowohl in technischer als auch künstlerischer Hinsicht.

      • Rolf,
        im Prinzip gebe ich Dir Recht. Allerdings kann man über die Definition der normalen Jobs diskutieren.
        Die Frage ist jetzt: warum soll jemand viel Geld für eine Fotoausrüstung ausgeben und dann auch noch viel Zeit für´s Fotografieren an sich investieren und das alles ohne Erfolgsgarantie.
        An dieser Stelle muss man auch ganz klar sagen, dass Olympus kein Billiglabel ist. Kameras und Objektive sind gut und kosten auch richtig Geld. Sollte Oly sich aber wirklich von der Kamerasparte trennen, sind alle Ausrüstungen von heute auf morgen wertlos. Es funktioniert zwar alles noch, aber wie lange wird es Ersatzteile geben usw…..
        Bei den anderen Marken sieht es übrigens nicht anders aus.

      • Matthias,

        wieso man viel Geld in eine Fotoausrüstung stecken soll? Vielleicht weil man einfach Spass daran hat, wie bei jedem anderen Hobby. Und dabei braucht es keine Erfolgsgarantie, höchstens eine Spassgarantie.

        Es war ja heute gleich aktuell im Fernsehen das Tennismatch Zverev gegen Tsitsipas zu sehen. In einem Trailer haben sie die Spieler jeweils etwas vorgestellt. Tja, und das Hobby des Griechen ist Architektur und Fotografie. An den Turnieren zieht er jeweils, wann immer es geht, los um zu fotografieren. Denkst du, dass er für den Fotoapparat eine Erfolgsgarantie will? Wohl kaum, er hat Spass daran! Erfolg hat er schon mit dem Tennissport.

        Ein gewisses Restrisiko betreffend Garantie und Ersatzteilen gibt es immer beim Kauf einer Ware, wie man beispielsweise bei Samsung gesehen hat, die von einem auf den anderen Moment vom Markt verschwunden sind (betreffend Kameras). Man muss halt den Markt gut beobachten und Notfalls die Sachen nochmals in den Service geben, wenn sich so etwas abzeichnet. Und manchmal hat man halt einfach Pech gehabt.

  • Hallo Conny,

    meine Wenigkeit gehört zur fotografischen Dinosaurier Generation. Meine Enkel haben mit Freunden ihren ersten „E-Scooter Ausflug“ per GoPro, Drohne und Smartphone dokumentiert und das Video davon ist wirklich gut geworden. Erstaunlich gut sogar.

    Da komme ich mir mit meiner Mittelformat und der APS-C Systemkamera richtig blöde vor. Welchen Aufwand ich betreiben muss um nur annähernd die dynamischen, frischen Videos der Enkel zu erzielen. Von der Nachbearbeitung spreche ich erst gar nicht!

    Das hatte eine der Mädels innerhalb kurzer Zeit auf ihrem Tablet-PC erledigt!

    Wenn ich durch meinen fotografischen Werdegang nicht so „versaut“ wäre hätte ich gar keine Systemkameras zu hause, sondern nur noch das Smartphone und die Drohne zum spielen in Verwendung.

    Ach übrigens, so ein E-Scooter ist ein geniales Ding, hat mir richtig Spaß bereitet. Wenn die Räder etwas größer und Luft gefedert sind kaufe ich mir so ein Teil!

    Vielleicht gibt es zukünftig so etwas von Canon, Nikon, Olympus, Pentax usw. wenn sie keine Systemkameras mehr an den Mann oder die Frau bringen.

    • Alfred und Conny,
      meine Bewunderung für die SP´s hält sich in Grenzen. Man kann damit zwar Bilddaten erzeugen, meistens beschränkt sich das aber auf das Ablichten der Umgebung. Die Software regelt das schon. Wem das reich, der ist super bedient. Man will sich mit dem Motiv ja auch nicht auseinandersetzen und überlässt dem Telefon die Arbeit. Alles andere ist kompliziert. Und da kommen dann DSLR und DSLM ins Spiel. Der Irrglaube ist nur, dass die alles automatisch machen. Für mich persönlich ist es komplett nebensächlich, was die Kameras an elektronischen Spielereien eingebaut haben. Entscheidend sind der Sensor, der AF und die Bedienbarkeit der Kamera, ohne sich erst durch das Menu tanken zu müssen. Mehr muss nicht. Und wenn sich die SP-Nutzer alle zwei Jahre ein neues Gerät kaufen müssten (ohne Sponsoring vom Mobilfunkanbieter), wäre der Verkaufserfolg nicht annähernd so hoch…

      • tja Robin,
        dann versuch mal bei f 1,4 und sich bewegenden Motiven manuell den Schärfepunkt zu treffen.
        Viel Glück…

      • Robin,
        dann schau Dir mal das Buch Magnum contact sheets an (kann man in England bestellen).
        Da kannst Du deutlich sehen, wieviel von einem 36-er Film am Ende des Tages übrig blieb.
        Ausserdem reagieren Sensoren auf Unschärfe deutlich empfindlicher als ein TriX…

      • 1. AF gibt es schon seit 42 Jahren

        2. Früher hatte praktisch niemand ein f1.4 Objektiv

        3. Die alten Fotografen kriegten tatsächlich auch mal ein scharfes Bild hin. Dies war aber auch einfacher, da früher z.B im Gegensatz zu heute noch Standfussball gespielt wurde

        4. Als es noch keinen AF gab, stellte man bei einem Anlass z.B. auf die Schnappschussdistanz von 3 m, aber dann sicher nicht bei Blende 1.4, sondern etwa bei 8

        5. Wieso soll man auf den AF verzichten, dann kann man doch auch gleich auf den Belichtungsmesser verzichten und wieder wie früher mit einem externen Gerät fotografieren

      • in deutschland war die erste autofokuskamera die konica c35 af. die kam im november 1977 in deutschalnd auf den markt.

        die pentax me f war die erste spiegelreflexkamera mit autofokus. die me f kam 1981 auf den markt.

      • Hallo Matthias,

        ich liebe meine Systemkamera + Zubehör, aber Liebe darf nicht blind machen !!!

        Mein Statement war nur meine Meinung zur Lage.

        Gruß Conny

      • Conny,
        das hast Du in Deinem Beitrag ja klar zum Ausdruck gebracht. Auf der anderen Seite muss man aber nicht jeden Trend mitmachen. Nur manchmal kommen eben diese Augenblicke, in denen man ein Produkt so gelungen findet (trotz aller Fehler), dass man es einfach haben möchte:-))

  • Wie ich mich mal wieder köstlich amüsiere … Da sind sie wieder, die Schwarzmaler und Totengräber!

    Liebe Foristen, „Fressen und gefressen werden“ ist ein Naturgesetz. Was kümmert es uns, wenn sich ein paar kleine Japanische Kamerahersteller bekriegen und am Schluss noch ein paar übrig bleiben? Wenn die Nachfrage zurückgeht, wird es eine gesunde Bereinigung geben mit Siegern und Verlierern. Vielleicht gibt es in 20 Jahren nur noch chinesische Kameras, na und? Wenn ich an mein Sirui Stativ W-1204 Waterproof denke (gemäss Fototest das beste Stativ überhaupt), an die allerfeinste Mechanik dieses in China nach DIN gefertigten Stativs, dann schaue ich den ersten chinesischen Kameras mit Freude entgegen!

    Wenn ich Deutscher wäre, würde ich mir eher Sorgen um die Vollformatbolliden BMW und Mercedes machen, denn in spätestens 20 Jahren fährt die Welt Hyundai und Reisschüsseln aus China, ob das nun der deutschen Automobilindustrie passt oder nicht. Statt hinter der Werkbank zu versauern, würde ich schleunigst Chinesisch lernen, wenn ich noch jung wäre …

    Ja, wer es noch nicht realisiert hat, die Musik spielt in den nächsten 50 Jahren in China, Indien und anderen aufstrebenden Emerging Markets. Da wächst eine kaufkräftige Mittelschicht heran, die sich top Kameraausrüstungen locker leisten kann. Amerika, Europa und Japan sind auf dem absteigenden Ast und werden dereinst untergehen wie das Römische Reich und zahlreiche andere.

    Und wenn nun Olympus aus dem Kamerageschäft aussteigt? Sollen sie, Samsung hat es auch gemacht und niemanden hat es gross gekratzt. Es gibt genug andere …

      • @Rolf „Wenn Sony, Pana und Fuji austeigen, kratzt das auch niemanden, es gibt noch Leica.“

        Wo bleibt Leica, wenn Panasonic aussteigt? Leica wird kaum die KameraSparte von Panasonic kaufen (können), Leica ist aber wohl abhängig davon oder muss anderswo Unterschlupf finden.

      • renus,

        ist gar nicht nötig; Leica baut die Kameras und Sigma die passenden Objektive dazu. Das ist das, was beide excellent können.

    • Rolf,
      ich find es interessant, die D750 jetzt für 950€ kaufen zu können, wenn man sie denn haben will.
      Gut, dass Du von diesem Modell kein Aktienpaket erworben hast:-))

      • Matthias,

        ja, finde ich auch super, da kann man ruhig zuschlagen!

        Generell würde ich gar kein Aktienpaket von irgendeinem Kamerahersteller in mein Portfolio legen. Meine besten Anlagen bisher waren Logitech und Rohstoffzertifikate.

  • Halten wir fest, was 43 Rumors über das böse Gerücht sagt, dass Olympus seine Kamerasparte aufgeben wil:
    „It’s total BS …“
    https://www.43rumors.com/its-total-bs-that-olympus-wants-to-quit-the-imaging-business-as-it-remain-crucial-components-to-the-overall-olympus-business/

    Viel interessanter, was Canon auf Mirrorless Rumors zu sagen hat:
    https://www.mirrorlessrumors.com/canon-sold-less-mirrorless-cameras-than-expected/

    https://www.mirrorlessrumors.com/dpreview-it-looks-like-well-have-to-wait-a-little-longer-before-we-see-an-eos-r-model-aimed-at-sports-and-action-shooters/

    „And a Canon manager explained why they didn’t make a mirrorless version of the 1DX:

    Of course some professional photographers are asking for a mirrorless solution. But as of now, we also see a lot of demand from photographers asking for DSLRs, specifically [because of] the benefits of an OVF. So this time around we decided to go for a DSLR. Of course we understand that there are huge benefits to mirrorless, and we implemented, or combined as much of that [technology] as we could into the [EOS-1D X Mark III].“

    Vielleicht würden sie schon wollen, aber das mit dem Können, ist so eine Sache.

  • Was mir bei den herkömmlichen Kameras überhaupt gar nicht gefällt ist die extreme Größe der Objektive

    Man google mal „gängige Formate von Kamerasensoren“
    Es erscheint ein Treffer mit Wikipedia DE. dort gibt es dazu eine Übersichtsgrafik

    Typische Sensorgröße für Smartphones (wohl auch die Hauptkamera des Galaxy S10) ist 1/2,55″ mit einer Fläche von 24,94 mm². Bereits der 1″ Sensor hat eine Fläche von 116,16 mm².

    Und nun vergleiche man mal die Bildqualität.
    Ist die bei den 1″ Kameras so viel besser wie das Größenverhältnis der Sensoren vermuten ließe?

    Und vor allem vergleiche man mal die Größe der Objektive, insbesondere deren Durchmesser relativ zur SensorDiagnonale.

    Das fällt doch überdeutlich auf, dass die Hersteller der traditionellen Kameras weiter auf völlig veraltete viel-zu-groß und viel-zu-schwer Technik setzen.

    Ganz krass ist es, wenn man mal durch die Objektive hindurchschaut, beispielsweise bei 5,6er Blende und feststellt, wieviel Material man um diese kleine Blende herum verbaut hat. Das ist mehr, als an Platz für die Strahlen am Rand benötigt wird.

    Das sieht aus, als wenn immer nur die alten Objektive neu auf den Markt gebracht werden, lediglich in Nuancen angepasst.

    Mir drängt sich der Eindruck auf, dass man nicht groß und klobig baut, weil es die Blende erfordert, sondern um den Kunden zu beindrucken, um ihm unverhältnismäßig viel Geld abzuknöpfen.

    Mein Wunsch:
    Die ersten Smartphonhersteller bauen eine richtige Kamera und dann gehen Sony, Nikon, Canon und Fuji hoffentlich alle Pleite.

    • @Sabrina „… und dann gehen Sony, Nikon, Canon und Fuji hoffentlich alle Pleite.“

      Vorher wird Sony aber noch ein Smartphone bauen, das eine SuperKamera hat; als letztes Zeichen, dass Sony wirklich am Markt bleiben will 🙂

      • @renus

        …Vorher wird Sony aber noch ein Smartphone bauen, das eine SuperKamera hat…

        Wenn Sony das könnte hätten sie es längst getan, interessanter weise sind aber Firmen wie Apple, Google, Samsung oder Huawei bei der Implementierung guter Kameratechnik erheblich besser als Sony. Es scheint also nur bedingt auf den Sensor anzukommen und mehr mit der softwareseitigen Verarbeitung zu tun zu haben.

      • Hallo joe,

        die Aussage würd ich so nicht verallgemeinern.

        Mein Freund hat das aktuelle Sony Xperia 1und ich das Huawei p30 pro.
        Hab nicht schlecht gestaunt als er mir den Autofokus mit Augenerkennung zeigte.
        Meines Wissens aktuell das einzige das sowas bietet.

        Gruß Conny

      • @Conny
        und warum kauft es dann keiner, wenn es so überlegen ist? Wie hoch ist der Marktanteil von Sony bei SP? Samsung und Apple haben nahezu 70% Marktanteil, den Rest teilen sich alle Chinesen, die anderen Koreaner, Japaner und Europäer, Sony liegt im unteren einstelligen Prozentbereich!

    • Und mein Wunsch an die etablierten Kamerahersteller.
      So etwas, wie die SX 70 HS ,mit all ihren Specs und einem Super Zoom, mit einem Super Smartphone Sensor und all den computablen Bells und Whistles. Das Gehäuse Vollkunststoff, Kohlefaser verstärkt oder so. Unzerbrechlich, wasserdicht. Und sie sollte Platz in meiner Outdoorjackentasche finden.
      Der Werbe Sogan – „Alles das, was Smartphones nicht können.“
      Ach so eine SIM Card und Internet Anbindung soll sie auch haben.
      Und wenn ich gut gelaunt bin, rede ich sie mit „Hallo Camera“ an.

    • Was mir bei den heutigen Kameras gefällt, ist, dass man noch etwas in der Hand hat.

      „Man google mal „gängige Formate von Kamerasensoren“
      Es erscheint ein Treffer mit Wikipedia DE. dort gibt es dazu eine Übersichtsgrafik“

      Typische Formate für Kameras sind VF (24 x 36) und APS-C (16 x 24).

      „Und nun vergleiche man mal die Bildqualität.“

      Ist die bei VF wirklich so viel besser wie es das Grössenverhältnis vermuten lässt?

      Kommen wir zum SP:

      Ganz krass ist es, wieviel Material um das winzige Guckloch verbaut ist. „Das ist mehr, als an Platz für die Strahlen am Rand benötigt wird.“

      Das sieht aus, als wenn immer nur neue SP auf den Markt gebracht werden, lediglich in Nuancen angepasst.

      Mir drängt sich der Eindruck auf, dass man extra so mickrig baut, um dem Kunden für fast nichts möglichst viel Kohle abzuknöpfen.

      Mein Weihnachtswunsch:

      Die ersten Kamerahersteller bauen ein Minitelefon ein und dann gehen Apple, Samsung, Huawei usw. hoffentlich alle Pleite …