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iPhone 14 (Pro): Apples beste Kameras – bis jetzt

Wie in jedem Jahr seit 2007 hat Apple auch in diesem ein neues iPhone vorgestellt. Vor allem den Kameras wurde bei der Entwicklung Beachtung geschenkt.

iPhone 14 vorgestellt: Gerüchte bestätigen sich

Zugegebenermaßen: Mit diesem Titel könnte man wahrscheinlich jedes Jahr den Artikel zu der jüngsten iPhone-Generation beschriften. Doch beim iPhone 14, vor allem den Pro-Modellen, hat sich Einiges getan, wie sich zuvor durch Leaks angekündigt hatte und durch die offizielle Präsentation am 7. September bestätigt wurde. Während ihr euch an anderer Stelle ausreichend über die vollständigen Neuerungen auf technischer Seite informieren könnt, wollen wir euch natürlich hauptsächlich einen Überblick über die verbaute Fotohardware geben.

iPhone 14 Pro mit 48 statt 12 MP

Schon zuvor lag einer der Hauptunterschiede zwischen iPhone 13 und iPhone 13 Pro bei der Kamera, da Pro-Nutzer auf eine zusätzliche Telelinse zugreifen konnten. Daran hält das US-Unternehmen beim iPhone 14 fest. Apple verstärkt die Differenzen zwischen normalem und Pro-Modell in seiner inzwischen 15. iPhone-Generation allerdings. So sind dem iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max der neue 48-MP-Sensor für die Hauptkamera vorbehalten, während iPhone 14 und iPhone 14 Plus auf die traditionellen 12 MP setzen. Im Normalfall schießen die Pros ebenfalls Fotos in 12 MP, das Zusammenfassen mehrerer Pixel zu einem soll jedoch für eine verstärkte Lichtaufnahme sorgen. Wollt ihr doch auf die vollen 48 MP zurückgreifen, könnt ihr dies mit dem ProRaw-Modus erreichen.

„Photonic Engine“ soll bei schlechtem Licht helfen

Einen größeren Sensor haben aber auch die normalen iPhone-14-Geräte erhalten. Die „Photonic Engine“ soll für bis zu 2,5-mal bessere Fotos – wie auch immer das gemessen worden sein soll – bei mittleren bis schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Dieser „gewaltige Qualitätssprung“ werde dadurch erreicht, dass Deep Fusion früher bei der Bildaufnahme einsetzt. „So entstehen Fotos mit außergewöhnlichen Details, feinen Texturen, besseren Farben und mehr Informationen“, verspricht Apple.

Kameras mit kleineren Blendenöffnungen

Abgesehen von der höheren Auflösung beim iPhone 14 Pro (Max) dreht Apple nur ganz dezent an weiteren Schrauben. Die Weitwinkel-Hauptkamera hat nun eine äquivalente Brennweite von 24 statt 26 mm, die anderen beiden wurden jedoch bei 13 mm für den Ultraweitwinkel und 77 mm für die Telekamera (dreifache Vergrößerung) belassen. Die Blendenöffnungen von Weit- und Ultraweitwinkel wurden auf f/1.78 (von f/1.5) respektive f/2.2 (von f/1.8) verkleinert.

Weitere Neuerungen

  • Die verbesserte TrueDepth-Frontkamera mit f/1.9 soll auch bei wenig Licht noch gute Fotos und Videos erstellen, hinzu kommt ein neuer Autofokus.
  • Im iPhone 14 (Plus) soll der verbesserte True-Tone-Blitz zehn Prozent heller sein. In den Pro-Modellen sei der Adaptive True-Tone-Blitz mit einem Ring aus neun LEDs komplett umgestaltet worden. Je nach gewählter Brennweite passen sie ihr Muster an.
  • Den Kinomodus gibt es jetzt in 4K-Auflösung bei 30 und 24 fps. Der Action-Modus getaufte Bildstabilisator korrigiert Wackler, Bewegungen und Erschütterungen in Videos.

iPhone 14 in Kürze vorbestellen

Sollte euer Interesse geweckt worden sein, könnt ihr ab dem 9. September Vorbestellungen aufgeben, ab dem 16. September sollen die meisten Modelle verfügbar sein. Lediglich auf das iPhone 14 Plus müssen sich Kunden bis zum 7. Oktober gedulden. Die in Europa gestiegenen Preise sorgten bei Fans für Kritik: Bis zu 150 Euro mehr im Vergleich zum Vorgänger müssen auf den Tisch gelegt werden. Das iPhone 14 startet bei 999 Euro, das iPhone 14 Plus bei 1.149 Euro, das iPhone 14 Pro bei 1.299 Euro und das iPhone 14 Pro Max bei 1.449 Euro.

Quelle: Apple | Apple via: DPReview

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Cat

und alle Preise um weitere 150€ im Schnitt erhöht. mit 128 GB ist das 14PRO ja nur ein Lockangebot, jeder der nicht „beclaut“ werden will, wird 256 GB mindestens brauchen, besser 512 GB. Das Max ist für mich Blödsinn, passt ja in keine Hosentasche mehr, die 14er ohne Pro sind ja nur für alle interessant, denen Foto nicht wichtig ist. Der Sensor ist nur noch wenig vom 1″ einer RX100-RX10 entfernt und bietet praktisch 1.8-2.8/13-120 mm. Apple hat lange gezögert um endlich mit mehr Pixeln zu rechnen und jetzt sollten sie wieder vor allen anderen liegen. Ob der Unterschied zu einem 13PRO groß genug ist, werde ich erst heraus finden müssen – oder ich übe Verzicht. Allerdings war ich gestern 2 Stunden die Berge hinauf und den frühen Herbst ablichten und alle waren begeistert von den Fotos und selbst ich, der sonst teure WW der GM-Klasse verwendet, kann mich nicht beklagen – ich mache auch immer mehr Vergrößerungen in 60×90 cm für Kaufinteressierte, Freunde und Bekannte – denen darf ich gar nicht sagen, dass so etwas mit IPhone möglich ist. Vollformat ist Faktor 12x größer – aber das bedeutet eben nicht, auch nur doppelt so gut – es kommt immer… Weiterlesen »

Chris

hey Cat,

kann man deine Bilder, die mit dem Iphone enstanden sind, irgendwo sich ansehen?

Cat

Ich wünschte ich könnte hier etwas hoch laden, weil ja immer noch zu viele mich seltsam einschätzen, nur weil ich nebenbei, beim Warten auf Motive, Licht oder einen industriellen Aufbau auch noch gerne lese und schreibe und mir zu vielem etwas einfällt.
Sorry.

Rawbert

Für mein Nokia Lumia 1020 gab’s damals eine Einclipp-Schale, damit sah das SP wie eine sehr dünne Kompaktkamera aus, aber mit Griffwulst, Auslöser und integriertem Zweitakku. Kostete 90€, aber ich fand es toll.
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Cat

Ja, so was braut man – die Finnen haben eine tolle Schale mit Akku entworfen, aber bisher an mich nicht ausgeliefert… Kickstarter…
Ich bin gespannt.

Cat

Ja auch ein Ansatz.
Ich warte auf dieses, der Preis wird letztlich immer um 150-200€ liegen – bei 1500€ teurem SP ist das noch ok.

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Sabrina

UWW ohne Bildstabilisierung ist schon sehr schwach.
Ich habe das Samsung Galaxy S10. Über die Farben soll hier nicht gesprochen werden. Aber nachts vom Stativ messerscharf, Freihand unbrauchbar. Insofern unverständlich, wenn man da auf Bildstabilisierung verzichtet.

Cat

Ja das mag sein. Nur was will ein Bildstabi Nachts am Sternenhimmel leisten?
Also ohne Stativ versuche ich da gar nichts und da ist mir eine DSLM mit 14 mm auch 10x lieber.
Wenn man bei halbwegs ausreichendem Licht bei 13 mm Bilddateien aufnimmt, sind bei mir freihand immer alle unverwackelt.
Viel problematischer ist das Macro – da werden oft naheliegende Motive, wie Blumenkelche nicht vor dem Hintergrund erkannt und eben konsequent auf den Hintergrund fokussiert oder Apple springt zwischen 2 Linsen hin und her – das ist dann frustrierend.

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