Leica Marktgeschehen

Leica: Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2021/22

Leica vermeldet für das zurückliegende Geschäftsjahr trotz Coronakrise und Problemen in den Lieferketten ein Rekordergebnis.

Leica vermeldet Rekordumsatz

Coronakrise, gestörte Lieferketten, Chipmangel, Inflation, steigende Zinsen – nicht wenige Unternehmen haben in den vergangenen Wochen mittelmäßige Geschäftsberichte vorgelegt und der Ausblick auf die kommenden Monate sieht in vielen Branchen alles andere als rosig aus. Vor allem im Tech-Sektor haben Umsatz- und Gewinnwarnungen teilweise für drastische Abverkäufe gesorgt.

Leica konnte den schwierigen Marktbedingungen in den vergangenen zwölf Monaten allerdings erfolgreich trotzen. Das Unternehmen aus Wetzlar hat für das zurückliegende Geschäftsjahr 2021/2022, welches sich vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 erstreckte, ein Rekordergebnis vermeldet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz um über 16 Prozent auf insgesamt 450 Millionen Euro gesteigert werden. Das ist das beste Ergebnis in der über hundertjährigen Unternehmensgeschichte. Auch die Umsatzrendite will Leica signifikant gesteigert haben, auch wenn hier in der offiziellen Pressemitteilung keine genauen Zahlen genannt werden.

Konsequenter Ausbau des globalen Netzwerkes

Leica macht für das Wachstum den konsequenten Ausbau des globalen Vertriebs- und Retail-Netzwerkes sowie das Onlinegeschäft verantwortlich. Außerdem sei man überzeugt, dass die eigenen Produkte „made in Germany“ dem stark wachsenden Konsumentenbedürfnis nach hochwertigen und nachhaltigen Marken entsprechen, so Matthias Harsch, CEO der Leica Camera AG. Auch die strategische Partnerschaft mit Xiaomi im Bereich der Smartphone-Fotografie (aus der kürzlich das Xiaomi 12S Ultra mit 1-Zoll-Sensor und Leica-Linse hervorgegangen ist) wird positiv erwähnt.

Leica polarisiert. Doch selbst wenn man nichts mit den Produkten des Unternehmens anfangen kann, dann muss man anerkennen, dass der Kamerahersteller aus Wetzlar irgendwas richtig zu machen scheint. Denn Rekordergebnisse (zumindest in Bezug auf den Umsatz) können in der aktuellen Zeit bei Weitem nicht alle Unternehmen vermelden.

Beitragsbild: Paul Volkmer

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Alfred Proksch

Eines der Zauberworte ist Konsequenz, andere nennen sich Kundenanalyse oder Werthaltigkeit oder auch Ausbau des globalen Vertriebs- und Retail-Netzwerkes sowie des Onlinegeschäfts.

Leica hat weltweit über 100 Monobrand-Stores. Das bedeutet bestens geschultes Personal die nicht vorgestern in der Haushaltswaren Abteilung, gestern bei Unterhaltungselektronik und heute in der Foto Abteilung ihre rudimentären Weisheiten von sich geben. Entschuldigung das musste jetzt einmal gesagt werden.

L-Allianz und strategischen Partnerschaften machen den Rest für erfolgreiches Vorankommen.

Mark Göpferich schreibt: Leica polarisiert. Doch selbst wenn man nichts mit den Produkten des Unternehmens anfangen kann, dann muss man anerkennen, dass der Kamerahersteller aus Wetzlar irgendwas richtig zu machen scheint. Kaufmännische Ausbildung und die richtigen Leute in den jeweiligen Positionen – das braucht es!

Matthias

…und Leute wie Dich, die das verstehen und dann auch noch die Produkte kaufen. Hoffe, Du bist Dir Deiner Verantwortung bewusst…

joe

Wer Gewinn macht, macht alles richtig.

Lothar

Warum polarisiert Leica? Die Produkte sind definitiv erstklassig. Die M11 ist ausgezeichnet und macht großartige Bilder. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ob es an den Kaufleuten liegt, bezweifle ich sehr stark. Die kennen nur Kosten senken und damit wird eine Firma ausgehungert. Ich denke, Leica ist wieder zurück zu seinen Wurzeln und ist ein Technologie getriebenes Unternehmen. Außerdem stimmt die Markenidentität. Das muss man anerkennen. Viele andere laufen Trends hinterher und wollen jeden bedienen. Die meisten machen derzeit hohe Verluste. Nikon z.B. hat durch die Reduzierung des Angebots bei F Mount treue Kunden verloren. Und welche haben sie gewonnen? Die, die glauben was zu wissen. Nur, die haben viele Erwartungen, aber nicht viel Geld. Das Markenimage ist lange nicht mehr das, was es mal war. Guckt Euch Mercedes an: jahrelang verwässerte Markenidentität. A Klasse, B Klasse und all das Zeug. Kann VW und Co. besser. Jetzt haben die kapiert, dass sie mit höherwertigen und höherpreisigen Autos mehr verdienen. Bevor der Shitstorm losgeht: ich habe auch eine Nikon Ausrüstung, digital mit F Mount. Aber die Stärke, die Nikon mal hatte mit einem breiten Objektiv Sortiment ist weg. Also wo ist das Argument für Nikon? Bei Canon ist es auch… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Von mir 100%.

VaMiWa

Warum Shitstorm? Du sagst ja alles was stimmt. Und genau diese Kontinuität schätzt der treue Leica Kunde.

Cat

Ich war früher Leica Kunde, aber nach der M7 und mit der spiegelfreien Fotowelt wurde Leica jede Grundlage entzogen. Ich brauche soetwas nicht, um gefühlt bessere Fotos zu machen. Heute missfällt mir die hippe-Apple-Bedienung, bei Macro und Super-Tele war Leica meistens kaum präsent, eine M in der Form brauche ich nicht, eine S und SL schon zwei mal nicht, TL wurde aufgegeben und den Reiz der Q konnte ich auch nach längerem Ausprobieren nicht verstehen. Das mögen gute Bauchtragekameras und Aushängeschilder sein und die optische Qualität ist bemüht mit den neuesten optischen Zaubereien von Sony, Canon, Nikon und Co mit zu halten – und trotzdem ist alles nach 2 Jahren veraltet. Über Preise rede ich gar nicht, wenn mich etwas überzeugt spare ich so lange bis es in meiner Fototasche landet. Aber was soll ich mit einer 28 mm Q und demnächst 60 MP Sensor um damit die ASrbeitsweise in Smartphones nachzuahmen? Bisher hat Leica kein Produkt was nihct verbranntes Geld wäre. Ich habe erkannt, das man alle Nikkor-F-Objektive weiter verwenden kann, aber alle Z-Objektive weit besser sind und das Sony weiter der Antrieb der Fotoscene ist. Wenn Leica fette Gewinne macht, dann scheint mir das Kapitalismus in Reinkultur, C,N,S… Weiterlesen »

Mirko

Das Wort zum Sonntag hatte heute Pfarrer Cat, Amen

Thomas Müller

So ist es! Leica ist aktuell erfolgreich weil sie Lifestyle und/oder das Bedürfnis einiger bedienen, sich über ua über den Preis des gekauften Produkts von der Masse abzusetzen, wie dies auch von Luxusmarken in anderen Produktbereichen bekannt ist. Auch das Bedienen der Nostalgie kommt vor allem bei den M-Kameras dazu. Das alles sind dann mehr emotionale als rationale Gründe für oder gegen eine Leica und Leica scheint genau dies erfolgreich zu bedienen. Einzige Ausnahme davon ist die S/W M von Leica, weil kein anderer Hersteller eine reine S/W DSLM anbietet und sich Leica hier auch technisch von anderen Herstellern unterscheidet.

Lothar

Das Problem wird biologisch gelöst werden.

Knut Hansen

Danke danke für diesen Kommentar.

Rawbert

„Die, die glauben was zu wissen. Nur, die haben viele Erwartungen, aber nicht viel Geld.“ – Da weiß aber einer ne Menge. Du solltest Weltenlenker werden, so wie du dich auskennst. Pass auf, dass du nicht von deinem Ross herunterfällst, ist ganz schön hoch.

J.Friedrich

Stimmt. Im Leica Café Store oder Leica Store Café in Konstanz gibt’s neben Kaffee und Kuchen auch Leica anstelle Haushaltswaren – Calumet&Co. werden sicher begeistert sein, dass Du unterschwellig so tust, als würden wir „Alternativkäufer“ deshalb zwangsläufig bei GeizIstGeil unseren „Fotoramsch“ kaufen. Zumal ein reiner Monobrandstore wohl nicht zwangsläufig auf „Kundenberatung und die Bedürfnisse“ geschult wird, sondern durchaus Provisionsgetrieben argumentieren könnte.

Alfred Proksch

Beobachte ich den Foto Markt? Ja! Beachte ich meinen persönlichen fotografischen Bedarf? Ja! Konsequenz daraus sind meine drei verwendeten Systemkameras.

Sind schnellere bessere High End Boliden vorhanden? Ja! Warum verwende ich diese nicht? Weil sie nicht zu meinem Anforderungsprofil passen. Bis hier sind rationale Gründe vorhanden.

Gefühlsebene: Da spielen Dinge wie Haptik, Design oder intuitive Bildgestaltung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Hilft mir das verwendete Produkt beim Bilder machen? Mir ja! Für andere Fotografen gelten andere Voraussetzungen – die wären mit meinem Equipment unglücklich beziehungsweise für ihren Zweck nicht richtig ausgerüstet.

Leica polarisiert! Die Gründe dafür liegen nicht nur im technischen Bereich. Juckt mich das? Die ablehnenden Äußerungen zu diesem Thema finde ich eher amüsant denn sie zeigen einmal mehr die „Gemüter“ hinter den Antworten.

joe

Um jetzt mal wirklich zu polarisieren, die die Leica „bashen“ sind meist doch nur gekränkt, weil sie sich diese Ausrüstung nicht leisten können, aber andere schon, vor allem wird dann der Zahnarzt angeführt, der angeblich überhaupt nicht fotografieren kann und sie die großen „Könner“ müssen sich mit einer popeligen Canon, Nikon oder Sony begnügen. Erfolg anderer hat schon immer Neider hervorgebracht, vor allem in Deutschland. Dabei sollten sie sich über ein solch renomiertes Unternehmen freuen.

Cat

Wenn wir die satten Gewinne zu 90% versteuern, ok. Ich habe keinen Nationalstolz – oder Hass – weil beides zu den dümmsten Gedanken im Leben von Menschen zählt, Geburt und Reichtum sind Zufall. Es gibt nur eine Welt und sämtliche Menschen sind im freien Absturz.
Und wer mit allem anderen keine besonderen Fotos hin bekommt, dem wird das auch mit Leica erst recht nicht gelingen. Ich habe viele Bekannte im angesehenen Foto-Handel, die heute, wie vor 30 Jahren bestätigen, dass Leica überwiegend von Sammlern, Zahnärzten und Anwälten und Co gekauft wird und von denen weit weniger häufig brauchbare Fotos zu sehen sind, als von Kunden anderer Marken, wenn überhaupt.
Mit Preisen hat das gar nichts zu tun, gutes, vielfältiges Foto-Werkzeug kostet schnell jenseits 50.000€ wo sich der Leica-Mensch nur 1-2 Kameragehäuse und 2-3 Objektive leistet.
Unter wie vielen beeindruckenden Fotos steht den die letzten 20 Jahre noch mit Leica realisiert?
Oder umgekehrt, wie wenige Top-Fotografen brauchen unbedingt eine Leica?

Alfred Proksch

Seltsam da fallen mir eben mal auf die Schnelle Berufsgruppen zu den Automobilmarken und den vermeintlich damit zusammenhängenden Charaktereigenschaften der Benutzer ein!

Mit der Bemerkung das wir alle im selben „Raumschiff“ unterwegs sind hast Du natürlich recht. Wenn Dir zur Hälfte Deiner zu erwartender Lebenszeit ein Dachziegel den Garaus macht ist das kein Zufall. In früheren Zeiten wäre es ein Tier, ein Ast, Stein oder ein Mitmensch gewesen der Dich vom mühsamen Dasein befreit hätte. Sieh es positiv – Einen Fotoapparat zur Bildaufzeichnung brauchst Du jedenfalls nicht mehr.

joe

Also Fahrer von Porsches haben angeblich einen kleinen Penis, Männer mit dem Vornamen Kevin sind angeblich weniger intelligent, Schwarze denken nur ans „Schnackseln“, alle Männer si d potentielle Vergewaltiger und Besitzer von Leicas können nicht fotografieren. Und fast hätte ich es vergessen, die Erde ist eine Scheibe. Ich freue mich, wenn sich jemand über seine Leica freut natürlich macht eine Sony A1 möglicherweise bessere Bilder in bestimmten Anwendungen, aber mit Sicherheit nicht so viel Freude.

Conny

Teilzitat: „…natürlich macht eine Sony A1 möglicherweise bessere Bilder …“ => Ja, korrekt!

Teilzitat: „… aber mit Sicherheit nicht so viel Freude…“ => Nein, nicht korrekt!

😁

joe

Da du sowohl eine A1 als auch die Q3 und M10 besitzt, kannst du das sicher besser beurteilen als ich.

Conny

Teilzitat:“ … kanst du das sicher besser beurteilen als ich…“ => Ja, korrekt!

joe

Hatte ich doch bereits geschrieben, musstest du nicht nochmals erwähnen. Nur irgendwie bin ich jetzt plötzlich unsicher und es kommen erhebliche Zweifel auf.

Rawbert

Eine Aussage, die sich momentan nicht verifizieren lässt.

Rawbert

Freude ist nicht objektivierbar, da kann es kein korrekt oder inkorrekt geben. Manche verspüren auch Freude, wenn sie durch ein Kaleidoskop statt EVF blicken.

Conny

Ja, korrekt => völlig subjektiv!

Somit für mich ein gültiges NEIN und z.B. für Alfred ein gültiges JA!

Aber darauf hatte z.B. der Herr joe selbst drauf kommen können.

Lothar

Hier kennt schon wieder jemanden, der was weiß. Aber wir sind objektiv und ohne Vorurteile! Wie kommen die 50000 zusammen? Alles gequirlter Mist.

joe

Cat, ein bisschen Nationalstolz könnte den Deutschen nicht schaden. Deutschland war an drei Kriegen beteiligt an denen sie nicht alleine Schuld waren, im Gegenteil. Die unsäglichen 12 Jahre eines Österreichern an der Macht und die vom Rassenwahn verblendet Verfolgung bestimmter Ethnien und religiösen Gruppen sind mit Worten nicht ausreichend zu beschreiben, allerdings ist das kein Alleinstellungsmerkmal der Deutschen. Deutschland war nicht wie andre Länder imperialistisch geprägt. England d wurde nicht durch händeschütteln die größte Nation die es je auf diesem Erdball gegeben hat. Die Indianer haben diese Eindringlinge nicht gerufen um angerottet zu werden. Auch die Spamier haben die Indios nicht gerade menschlich behandelt und nahezu ausgerottet, wegen Gier nach Gold. Die Amerikaner haben seit 1945 über 150 Kriege und Konflikte geführt, auch die Franzosen sind keine Heiligen, was die in Afrika alles angestellt haben sprengt hier den Rahmen. Nur der Deutsche Michel lässt sich auf 12 Jahre Geschichte reduzieren.

Cat

Trotzdem, wie kann man auf etwas stolz sein – ein Land – eine Kameramarke – wenn man letztlich nichts dafür kann, nichts dafür geleistet hat?
Das Ding mit dem Nationalstolz oder Fußballern die überall auf der Welt zusammen gekauft sind – verstehe ich beim besten Willen nicht!
Was ich verstehe, das eine Landschaft und ihr Wetter seine Menschen prägt und dadurch vielleicht so etwas wie eine lockere Verbundenheiit entsteht.Und dann kommt die Sprache und eine gewisse Kultur – aber mehr ist da nicht. Wo ich geboren wurde ist Zufall, ich könnte längst tot sein und so lebe ich eben auf Kosten vieler anderer, Stolz ist da aus meiner Sicht völlig fehl am Platz. Mit Kriegen – die ich alle nicht angezettelt und nie unterstützt hätte, hat das nichts zu tun. Das siehst du völlig richtig, wir lassen uns hierzulande in eine Opferrolle drängenund werden ausgepresst wo es nur geht und systemathisch zum Schuldigen erzogen.

Rawbert

Da hat cat aber sowas von Recht! Stolz kann man genau genommen nur auf eigene Leistungen sein oder auf die seiner engsten Angehörigen. Wo, wann und womit ich geboren wurde, ist Zufall.

Rawbert

„Deutschland war an drei Kriegen beteiligt an denen sie nicht alleine Schuld waren, im Gegenteil“: mMn gab’s bisher nur 2, wenn du die Weltkriege meinst. Beim 1. WK hast du teilweise Recht, beim 2. WK wohl nicht. Gegenteil impliziert „keine Schuld“ was auf beide WKs nicht zutrifft.
„kein Alleinstellungsmerkmal der Deutschen“: doch ist es. Es gibt nichts vergleichbares in der Geschichte in Bezug auf die systematische, möglichst effektive Ermordung ganzer Ethnien.

J.Friedrich

Relativierung der Shoa wurde von mir bereits OHNE ERGEBNIS beim Seitenbetreiber am 11/12.07.2022 gemeldet, es ist und bleibt unerträglich!

Lothar

Dem kann ich nur zustimmen! Es ist doch toll, dass Leica die Kurve gekriegt hat und so schöne Produkte macht. Natürlich ist es teurer. Es werden auch die Leistungen bezahlt, die in anderen Ländern nicht bezahlt werden. Oder beanspruchen die Kritiker das nur für ihre Arbeit? Natürlich sind z.B. Nikon Kameras auch Klasse. Aber wir treffen mit jedem Kauf auch eine Entscheidung, die weiter reicht. Und Fakt ist, dass die Leica Sachen hochwertige Qualitätserzeugnisse sind. Die Objekte sind relativ klein und leicht und liefern hervorragende Bilder. Das bedeutet nicht, dass andere Firmen nicht auch ihre Berechtigung haben. Natürlich müssen alle auf diesem Raumschiff gut leben können! Aber permanent Leica Kunden als blöd darzustellen, ist es wirklich auch nicht. Sich hinter angeblich anderen zu verstecken und damit fiktive Multiplikatoren zu erfinden, scheint im Trend der Zeit zu liegen. Irgendwo in einem anderen Kommentar zu Leica kannte jemand jemanden, der Profi war und dem die Leica bei Regen voll lief. Ich fotografiere über 50 Jahre und habe die Kameras allem ausgesetzt, aber noch mit keiner Marke einen solchen Unsinn erlebt! Das ist bösartig und ekelhaft. Bei Leica arbeiten mittlerweile sehr viele junge Menschen, die es verdienen für ihre Leistungen Anerkennung und gute… Weiterlesen »

Clemens Scholz

Leica hat sich bewusst für das Anbieten von Nischenprodukten entschieden, weil ihr Versuch vor Jahrzehnten gescheitert war, in den Massenmarkt einzusteigen. Da halfen damals die besten Objektive nichts, gutes Preis-Leistungs-Gefüge, technische und haptische Qualitäten. Wer einmal die Gelegenheit hatte, eine Leica R8/9 in die Hand zu nehmen, weiss, was ich meine. Und ob die damaligen Konkurrenzprodukte (außer Zeiss-Objektiven) auch noch so schlecht waren, Leica-Produkten wurde immer nachgesagt, sie seien etwas für Snobs. Die erheblich höhere Haltbarkeit der hochwertig verarbeiteten Leica-Objektive machten diese auf Dauer eben doch preiswert, solange es keinen Autofokus mit „schlackernden“ Linsen und keine Digitalwelt mit geringsten Laufzeiten der Kameras gab. Von den damaligen Vorteilen z.B. des M-Systems wie Kompaktheit und geringes Gewicht ist aber nur die Kompaktheit übriggeblieben. Wer von sich sagen kann, dass ihm eine moderne M-Leica ohne Handgriff nicht wie ein Stein in der Hand liegt, mit der Tendenz der Schwerkraft zu folgen, wäre nicht ehrlich. Von der Bedienung mit sehr reduzierten Einstellelementen ganz zu schweigen. So bleiben nur die Objektive, und diese sind in unserer schönen Konsumwelt einfach anachronistisch. Darum werden Leica-Produkte auch in Zukunft nicht für viele Nutzer interessant sein.

J.Friedrich

Bis auf die Sache mit der R8/R9 sehe ich das Alles genauso. Die R8, die ich Depp mit 3 Objektiven gegen meine Contax RTS III und Contax 167MT mit hervorragenden Zeiss-Optiken wegen -Haben will- eingetauscht hatte, war (und ich habe dies hier schon öfter gesagt) die schlechteste Kamera die ich je besessen habe. Aussehen und Haptik waren sehr schön, ohne Winder war die schon so groß wie die RTS III, der Rest im direkten Vergleich zu einer RTS III war/ist unterirdisch! Lieferzeit für den Winder damals: 1,5 Jahre, der kam als beschlossen hatte Alles zu verkaufen, der Motordrive meine ich war nach 2,5 Jahren noch nicht lieferbar (und ich spreche von vor rund 20 Jahren;-)) Ich war froh als ich diese Fehlinvestition wieder los war. Und bei den Optiken dazu, musste man tierisch schauen wo die sackeschweren Teile (wenn zum Beispiel gebraucht) tatsächlich herkamen …

J.Friedrich

… und zu der richtigen Einordnung „Anachronismus“: In einem der letzten Hefte einer Fotozeitung gab es einen grossen RAW-JPG Test mehrerer Hersteller und Modelle (vom Stativ fotografiert, versteht sich wegen Vergleichbarkeit, somit fehlender IBIS irrelevant) – Sieger hinsichtlich Sensor (ganz klar) die M11! Aber dann kommt der alles entscheidende Satz sinngemäß: zum Scharfstellen empfehlen wir ganz klar den Liveview Monitor oder besser noch den Visoflex-Sucher – weil das Messsucherverfahren einfach an seine realisierbaren Grenzen bzgl. präzisem Scharfstellen stößt. Was für mich absolut Sinn ergibt. Das schrieb ich bereits in einem Strang vor ca 1/2 Jahr und wurde geteert und gefedert für meine Aussagen. Nun ja, schaut man auf die Markus Lanz „Markenbotschafter“ Page – Portrait von ihm – mit M UND VISOFLEX l und verdecktem Messsucher, zweites Bild „on Field (wörtlich)“ ebenfalls mit Visoflex I … Was ich damit sagen will? Hier gaukeln einem die Fans was von Messsucher-Feinmechanik vor – und dann stecken Sie den EVF drauf und nehmen das Ding nie mehr runter – und bei jeder dritten Aufnahme On-Street fluchen Sie, dass Sie keinen AF und IBIS haben – genau das glaube ich. Persönlich ist mir das Piepe – aber einfach mal sagen: „Ja, stimmt schon, es gibt da… Weiterlesen »

Lothar

Der Messucher ist hervorragend. Die Bilder sind alle sehr scharf. Natürlich gibt es Einschränkungen. Eine M ist nix für lange Brennweiten und für Aufnahmen mit Blitz nutze ich sie sehr ungern. Dann nutze ich lieber eine Nikon D800. Aber gerade on street fehlt mir kein AF oder EVF. Da will ich was kompaktes, einfaches in der Hand haben. Es geht nicht um Rechtfertigung. Wer bitte hat das Recht zu fragen wofür und warum ich viel Geld ausgebe. Es geht keinen was an!
Ich mache auch andere Marken nicht schlecht und diffamiere deren Kunden! Im Gegenteil, ich nutze hin und wieder auch andere Marken selber. Ich mag nur nicht die überhebliche Häme, die mit vermeintlichem Wissen untermauert werden soll.

J.Friedrich

Also wer meinen Text unvoreingenommen liest – sollte kein Problem damit haben.

Lothar

Die M11 liegt nicht wie ein Stein in der Hand. Ich bin ehrlich. Was ist an den Objektiven anachronistisch? Sie tun das was sie sollen: scharfe Bilder machen. Und das machen sie hervorragend! Insbesondere bei offener Blende. ja, die R9 war nicht gut. Sie war so untauglich wie die ungeliebte M5 mal war. Ich habe mit der alten SL fotografiert und die hatte einen Sucher und eine Auslösung ohne Erschütterungen, die keine andere Kamera schaffte. Ich habe selbst mit Exakta, der SL später mit Nikon FE fotografiert und bin dann auf die M6 gekommen. Die FE ist definitiv Klasse. Aber nach einem Jena Pancolar war ich von der Schärfe enttäuscht. Kontrast zwar besser aber Detailauflösung und Farbnuancen mau. Alle Kameras waren gut und funktionieren noch tadellos. Mit einer D800 nutze ich noch ein Sonnar 2,8/180. Das ist ganz große Klasse. Nur sehr schwer. Aber an die M kommt keine Kamera heran. Sie ist handlich und extrem effektiv. Die 240 hatte ich auch mal. Sie war tatsächlich dicker und lag nicht gut in der Hand. Es ist die einzige Kamera, die ich jemals wieder verkauft habe.Nische hin oder her, die Sachen sind gut und die Firma verdient prächtig Geld. Und das… Weiterlesen »

Cat

Leica M ist seit den ersten Sony-Kameras ohne Spiegel und den ersten GM-Objektiven in ausnahmslos allen technischen Punkten überholt und haptisch sowieso und teurer ist Sony vielleicht auch bald.
Wenn man keinen echten Praxisvergleich hat – fängt man an zu träumen…

Rawbert

Technisch überholt ist ein Bentley auch.

Clemens Scholz

Die Firma Leica zu verunglimpfen käme mir nicht in den Sinn, aber die Unhandlichkeit diverser Kameras ist mir ein Graus. An allen meinen DSLM’s sind angeschraubte Handgriffe zu finden, weil sie nur in dieser Form mit lichtstärkeren Objektiven nutzbar sind. Wenn man z.B. das angesprochene Leica-Modell (Was mir so schlecht in der Hand lag) mit einer M2 oder einem M-Modell bis M7 vergleicht, dann gibt es da erhebliche Unterschiede. Selbst die hier geschmähte M5 hatte neben der etwas ausladenden Größe den Vorteil einer genaueren Messung, als das bei ihren Nachfolgern der Fall war, die dafür aber wieder kompakter und robuster ausfielen. Einige meiner alten Leica-Schätzchen habe ich noch lange an den DSLMs verwendet ohne sichtbare Nachteile gegenüber deren originären Objektiven. Und das wollte ich ausdrücken: Objektive bis zu 35 Jahre ohne starke Einschränkungen nutzen zu können, ist ein starker Beweis für nachhaltige Konstruktion und Produktion.

joe

👍

Thorsten

Dann machen die wohl vieles richtig.
Die Kunden sind bereit, die hohen Preise zu zahlen, mir sind die Kameras und Objektive zu teuer, sicherlich gut, aber für mich mit nicht so gutem Preis/Leistungsverhältnis, aber das muß jeder für sich entscheiden.
Die enge Zusammenarbeit mit Panasonic trägt Früchte, als vergleichsweise kleine Fa. könnten die sich komplett eigene Kameraentwicklungen auch gar nicht leisten.
Die L- Mount Allianz mit Pana und Sigma war ein kluger Schachzug!

J.Friedrich

Kann man Alles unterschreiben. Punkt.

Rawbert

Setze meinen Kringel auch dazu!

Leonhard

Rekordumsatz?

Sehr schön, was verstehen die nun unter Umsatz? Gehts nur um den Verkauf von Produkten, oder ist auch Geld aus der Verhurerei des Namens Umsatz, da müßte man schon mal was genaueres dazu wissen, sonst machen Analysen eher keinen Sinn.

Umsatzrendite auch gesteigert, ah ja, von was auf was und wieviel kam dann dabei heraus?

„Made in Germany“, der tollste Spruch, also ich bin „Made an den Weinfesttagen“, nur zu diesem „Markenzeichen aus dem letzten Jahrtausend“ mal eine kleine Rückfrage an die Runde?

Findet man, weil genau dieses „gemacht in Deutschland“ so wahnsinnig toll ist aus diesem Grund heute keine einzige deutsche Firma mehr in den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt?

Und bei Sprüchen wie „wer Gewinn macht, der macht alles richtig“, also da kriege ich Blähungen, da gibt es Läden, die machen eigentlich sogar historisch gesehen genau genommen gar nichts richtig, trotzdem machen die den xfachen Gewinn im Jahr, den Leica hier als Rekordumsatz verkauft.

Lothar

Das ist doch unterste Schublade! Nicht ein einziger Satz mit sachlichem Inhalt. Die werden bestimmt ihrer Offenlegungspflicht gemäß Gesetz genügen. Das bedeutet aber nicht, dass sie jedem es auf die Nase binden müssen. Ich kann nur sagen: keine Ahnung von nichts!

Leonhard

„Offenlegungspflicht?“

Hoffentlich mehr Ahnung vom Bilder machen als vom Bilanzrecht!

Was legen die denn bei der Offenlegungspflicht offen? Gehts da nicht eher um den Gläubigerschutz denn um den Schutz leichtgläubiger Kunden?

Es geht hier im Beitrag auch nicht um Leica-Kameras, oder wie gut oder wie schlecht diese sind, es geht um die Aussage Gewinn und Anteil des DB an selbigem, dies hat rein gar nichts mit den Kameras zu tun, da geht es nur um Firmenzahlen, mal so am Rande erwähnt!

Beim Fotografieren bin ich so oder so grenzenlos liberal, da soll jeder machen, was er fröhlich ist, meinetwegen kann auch einer eine Bratpfanne beschichten und mit einem schwarzen Karton belichten, wer so am entspanntesten Bilder macht, rein gar nichts dagegen, aber genau hierum geht es ja in diesem Artikel gar nicht!

Leonhard

Sollte natürlich jetzt Umsatz heißen, nur um die Freunde der ökonomischen Genauigkeit zu beruhigen!

Lothar

So, damit Du klar siehst. Ich habe eine Firma mit 550 Mio. NGU geführt. Behalte also Deine kleinen Stammtischweisheiten und Ausdünstungen für Dich! Hier ging es nur um die gemeldete Erfolgsnachricht von Leica. Und die haben eben entschieden nur den NGU zu nennen. Das dürfen die auch so. Und eine Steigerung von 16% ggü. VJ ist gerade in diesen Zeiten schon sehr gut. Was die Deckungsbeiträge angeht, werden sie sich nicht in die Karten gucken lassen. Würde ich auch nicht!
Daraus hat sich hier eine Diskussion entwickelt, wieso Leica das geschafft hat. Mehr ist hier nicht passiert. Natürlich kamen die oft gehörten Vorurteile, Leica Kunden wären nur Snobs usw. und die sinnhaftigkeit der Produkte.
Wenn man sich in der Branche auskennt und typische Werte für Vertriebskosten, Händlermargen und Stoffkosten kennt, könnte man daraus die Kennzahlen ableiten. Das werden Sony und Co. längst gemacht haben und wissen wo Leica ggü. Wettbewerb steht. Ich kenne diese Zahlen für diese Branche nicht.
Das Geschäft als Huhrerei zu bezeichnen, ist jedenfalls eine bodenlose Unverschämtheit und zeigt nur, dass die Blähungen bis in den Kopf gestiegen sind.

Leonhard

Na jetzt bin ich aber wirklich beeindruckt, was es hier für wichtige Leute gibt!

Hat man ja oft, erst leitet der Vollblutentwickler, dann der Konkursverwalter, was nun keine Unterstellung sein soll, ich möchte ja auch niemand aufregen, läge mir vollkommen fern!

Nur eine klitzekleine Frage? Schon mal in meinem ach so geschundenen Ausgangsbeitrag die Fragezeichen beachtet? Was wohl so ein Fragezeichen bedeuten könnte, ob es sich da vielleicht eher um eine Frage denn um eine Behauptung handeln könnte?

Ich widerhole mich zwar, aber bei Sony und Mitbewerbern wird wohl keiner die Zahlen von Leica so genau unter die Lupe nehmen, hierfür fehlt den Großen einfach die nötige Relevanz der Daten.

Rawbert

„Ich habe eine Firma mit 550 Mio. NGU geführt“: Jetzt im Ruhestand oder wegen verbaler Entgleisungen gegangen worden?

Lothar

Du hast von nichts Ahnung! Kapitalgesellschaften müssen gemäß HGB ihre Finanzdaten offenlegen. Erfolgt im Bundesanzeiger. Es geht um die Ergebnisse und darauf weist Du ja gerade so vehement hin. Das sind alles nur hohle Sprüche, die garniert mit markigen Worten dem Verfasser selbst einflößen sollen, es wäre an diesen geistigen Blähungen was dran! Es ist wurscht womit eine Firma Geld verdient, es aber als Huhrerei zu verunglimpfen, ist geistige Dünnsäure und unverschämt. Jede Firma hat das Recht zu entscheiden wie und womit sie Geld verdienen kann und will. Natürlich im legalen Rahmen.

Leonhard

Die Daten im Bundesanzeiger kann man, was die Gewinnerziehlungsrealität betrifft, den Hasen geben, da steht aber auch rein gar nichts drinne! Wie viele Veröffentlichungen einer Bank in Frankfurt standen denn im Bundesanzeiger, bis die Staatsanwaltschaft denen mal die Bude aufgeräumt hat, hätten die sich doch nur den Anzeiger durchlesen müssen, oder wie? Natürlich im legalen Rahmen? Toll, und was ist der legale Rahmen? Wenn eine skandinavische Flugfirma nach US-amerikanischem Recht Insolvenz beantragt und dann die Gesetze des Kapitel 11 zum Tragen kommen? HGB, BGB, AO, alles tolle Gesetzbücher, nur, wen kriegt man denn damit heute noch, die Konzerne, die weltweit agieren ja wohl eher nicht. Mir ist es schon 10 mal wurscht, womit eine Firma ihr Geld verdient, ich lag auch schon oft daneben, hier vor Ort, da haben wir einen Macher, der läßt billige Metaldosen primitivst versildern, ein Vögelchen raus hüpfen und die Dinger verkauft der für mehrere 1.000€ und dies seit Jahren. Als der damals anfing irrte ich und sagte „so schweinedumm ist doch keiner“, dabei habe ich mich aber ganz gewaltig geirrt, die Dummen, die dies kaufen, die werden immer mehr! „Verhuren“, nun mal aus dem Niederländischen abgeleitet, heißt eigentlich nichts anderes als verleihen, ergo wozu diese… Weiterlesen »

Lothar

SAS hat in USA für ihre RG nach amerikanischen Recht Insolvenz angemeldet. Sonst nichts. Natürlich können und werden leider Bilanzen mit krimineller Energie gefälscht. Aber liegt hier bei Leica ein Verdacht vor? Also was soll das Rumgefurze?

Matthias

…es ist immer schwierig, mit Leuten zu diskutieren, die von einem missionarischen Sendungsbewusstsein getrieben werden…

Lothar

Nee, mit Dummschwätzern. Ich verabschiede mich von diesem Unsinn hier.

Leonhard

Nun erklär mir bitte mal, was an einer Aussage, dass man aus einer Bilanz nicht wirklich was heraus lesen kann nun missionarisch sein soll? Wer aus solchen Publikationen etwas zu erkennen zu glauben scheint, der sieht auch den gewissen Look in Bildern einer gewissen Marke.

Lothar

Lies Deinen Dreck aus dem ersten Beitrag selbst und wenn die Blähungen weg sind, denkste mal nach!
Ich bin selbst Vollblutentwickler und ich weiß die Anstrengungen zu schätzen, die die Leute bei Leica machen und sich gegen eine Übermacht wehren müssen. Solche Dummschwätzer braucht man nicht. Mir reicht es wirklich. Viel Spaß beim klugscheissen.

Leonhard

Dann fröhliches Entwickeln!

Schon mal gemerkt, dass wir beide seit mehreren Beiträgen aneinander vorbei schreiben?
Meine Aussagen beziehen sich auf die mangelnde Aussagekraft von Veröffentlichungen im Bundesanzeiger, dies hat aber auch rein gar nichts mehr mit Leica oder sonst einer Firma zu tun, es geht um die Aussagekraft dieser Daten und sonst rein gar nichts.

Als Vollblutentwickler solltest Du mal Deine Ausdrucksweise entwickeln, da ist sicherlich reichlich Luft nach oben!

Gegen was für eine Übermacht sollen sich die Entwickler von Leica denn stemmen müssen? Leica ist ein Nischenprodukt, von denen will doch gar keiner was, glaube nicht, dass Sony, Canon oder Nikon diese Firma aber auch nur in irgend einer Weise auf dem Schirm hätten, die werden denen eher ihre 450 Millionen Umsatz gönnen, dafür würde keiner von denen einen Angriff starten, so viel ist mal sicher.

Matthias

Vielleicht will Leitz ja angreifen. Das ist dann wie damals General Arschloch Custer als er, laut auf der Trompete blasend, mit der siebten mitten in die vereinigten Sioux-Stämme reingaloppierte…

Lothar

So, Du schlaues Kerlchen mit Deinen bösartigen Anmerkungen und Andeutungen. Ich habe immer positive Ergebnisse abgeliefert! Deine Schutzbehauptung, verhuren käme aus dem Niederländischen ist Blödsinn. Es heißt niederländisch verhuur! Außerdem wer soll mutmaßen, dass in einem deutschen Satz plötzlich ohne Ankündigungen niederländische Worte auftreten und noch falsch geschrieben? Nein, der ganze Duktus war, es in den Dreck zu ziehen. Und wer bitte gibt Dir das Recht in eine Diskussion reinzuplatzen und zu behaupten, es dürfte nur um das Ergebnis gehen? Wenn sich mehrere unterhalten und man meint, die wären alle doof, sollte man überlegen, ob die anderen vielleicht nicht so doof sind, sondern man selber! Und es sind nicht überall Fragezeichen in Deinem Beitrag. Du bist ein winziges Licht und leidest darüber, dass Du natürlich alles besser wüßtest aber auf Dich keiner hört. Was nun die Wahl der Sprache angeht, lies Deinen ersten schwachmatischen Beitrag und merke Dir: wie man in den Wald hineinruft, so kommt es auch wieder raus. Was den Wettbewerbsvergleich angeht: man sieht sich jeden Wettbewerber genau an, der erfolgreich ist. Alles andere ist gefährliche, arrogante Verhaltensweisen, die man sich in Verantwortung ggü. Den MA nicht erlauben darf! Was heißt schon Nische? Es gibt einen Markt und… Weiterlesen »

Leonhard

Erst mal, es geht um Sprachfamilien, es geht nicht um dieses Wort aus dem Niederländischen, sondern um einen Rückbezug auf unsere alte, gemeinsame Sprachdeutung! Erfolgreich? So so! Antworte darauf nicht, denn dies wollen Sie sich ja letztendlich selber einreden, ergo, nicht meine Baustelle. Allerdings reicht mir das bisher gelesene schon vollkommen aus um erkennen zu können, dass da wohl jemand wegen mangelnder sozialer Kompetenz für eine Führungsposition und die Leitung von Mitarbeitern aber vollkommen fehl am Platze war, mal so nebenbei bemerkt! Vollblutentwickler? Toll, gibt es auch Halbblutentwickler? Alleine Sprüche wie „ich habe.. ich bin…, hierzu dann reichlich Kraftausdrücke“, da weiß wohl jeder, wess Geistes Kind da seine Ergüsse von sich gibt. In der Regel deuten solche Selbstvergrößerungen auf ein gestörtes Selbstwertgefühl hin, mal so am Rande bemerkt! „Das war wirklich mein letztes Wort dazu. Ich verplempere meine Zeit nicht mit solchen Geistesgrößen!“ Sehr schön, Herr Vollblutentwickler! Nun tun sie es dann aber auch, gibt ja so viele wichtige Dinge zu entwickeln, eine Optimierung des Abrollwiderstandes bei Hakle Toilettenpapier oder andere Dinge, bei denen die deutsche Ing.-Zunft vielleicht noch die Weltmarktführerschaft erringen könnte, viel Freude. Noch ein ganz kleiner Hinweis in eigener Sache: Ich halte meine Mitdiskutanten hier, mal so… Weiterlesen »

Rawbert

„und noch falsch geschrieben“: ähm eigentlich hast du das falsch geschrieben, sogar 2x, nicht Leonhard. Wird ohne ‚h‘ im Wortinneren geschrieben.

Rawbert

„wer bitte gibt Dir das Recht in eine Diskussion reinzuplatzen“: ist er nicht, sondern hat einen Beitrag geschrieben auf den du geantwortet hast.

Matthias

…und weg isser! Nachdem er seinen Bühnenabgang mehrfach verpatzt hat. Sitzt jetzt wahrscheinlich im stillen Kämmerlein und poliert kräftig seine Leica-Kameras, damit an den Gehäusekanten endlich das Messing durchscheint. Als Beweis für jahrelangen Gebrauch unter widrigsten Bedingungen…

Rawbert

yep, aber vor dem Polieren nicht vergessen, den roten Punkt mit Schutfolie abzukleben.

joe

Leonhard, wer keinen Gewinn macht macht alles falsch. Umsatzrendite bezieht sich auf alles was man an Produkten verkauft hat. Mit einer halben Mrd. Ist Leica ein Mittelständler und auf Grund ihrer Gesellschaftsform müssen sie nur das veröffentlichen wozu sie Lust haben. Der Grund weshalb deutsche Firmen nicht so hoch bewertet sind liegt daran, daß Aktien in D für die wenigsten eine Geldanlage sind, anders als in Amerika. Schau dir doch den Wert von Tesla an, das jst ein Witz, Kurs/Gewinnverhältnis stehen in keiner Relation. Ist 10 mal mehr Wert als VW, macht aber gerade seit einem Jahr Gewinn. Ich mache mir mehr Sorgen um den Standort D, mit all den politischen Entscheidungen wird die aktuelle Regierung erfolgreicher sein als es der Morgentau-Plan je gewesen wäre. Heute schon wird D als das Polen der Schweiz bezeichnet, wenn wir so weiter machen wird es bald das Bangladesch sein.

Leonhard

Also ich mache mir eigentlich sehr ungerne Sorgen, bringt nichts, lieber Joe, z.Z. diskutiere ich gerade mit mir, ob ich den blöden Virus schaffe oder der mich, wenn ich ihn schaffe schreibe ich es Dir, wenn nicht, nun ja, dann logischer Weise eben nicht, leuchtet ja ein, oder? „Wer Verlust macht, der macht alles falsch!“ Stimmt so nicht, was haben wir früher Verluste gemacht und steuerrechtlich zur Geltung gebracht, besonders Verluste auf abzugsfähige Kreuzfahrtschiffe und solche Scherze waren und sind beliebt ohne Ende. „Denk ich an Deutschland in der Nacht……..“, hier mal ein kleiner Schwank von Heute, da staunt der Laie, der Fachmann wundert sich aber komischer Weise nicht! Wir verkaufen aktuell das Haus meiner Schwiegermutter, nun braucht die Notarin eine Sterbeurkunde, weil da ein Wohnrecht eingetragen ist, so weit, so gut. Aber, Freund Joe, jetzt kommt der Hammer, dieses Wohnrecht hatte der Großvater meiner Frau! Würde unser lieber Opa noch leben, dann hätten wir die Hütte nie und nimmer verkauft, denn dann hätten wir besser den 121jährigen gegen Entgelt ausgestellt, da wäre mehr dabei heraus gekommen als die Paar Kroeten für die Bude, welche wir ja nur verkaufen, weil die kostet eben jeden Monat Geld, ist aber zu gar… Weiterlesen »

joe

Grüsse nach Bangladesch