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Luminar 2018: Großes Jupiter Update bringt 300+ Verbesserungen

Vor einigen Tagen wurde das erste wirklich große Update für Luminar 2018 veröffentlicht. Die „Jupiter“ Version 1.2.0 bringt mehr als 300 Verbesserungen mit sich.

Luminar 2018: Version 1.2.0 Jupiter

Schon bei der offiziellen Präsentation von Luminar 2018 im vergangenen November haben die Entwickler große kostenlose Updates in Aussicht gestellt, die im Laufe des Jahres 2018 veröffentlicht werden sollen. In den letzten Monaten gab es bereits einige kleinere Neuerungen, nun wurde das erste wirklich große Update vorgestellt.

Die Version 1.2.0 („Jupiter“) bringt mehr als 300 Verbesserungen mit, viele davon betreffen die Windows-Version, die nun endlich auf Augenhöhe mit der Mac-Version zu sein scheint. So wurden beispielsweise Funktionen wie die Stapelverarbeitung und freies Transformieren integriert.

Geschwindigkeit deutlich verbessert

Generell ist Luminar 2018 mit dem Jupiter Update in vielen Bereichen wesentlich schneller geworden. Dateien werden schneller geöffnet, Befehle werden schneller umgesetzt, das Histogramm wird sofort aktualisiert und, und, und:

Des Weiteren wurde die RAW-Verarbeitung komplett überarbeitet und verbessert, auch hat sich in Sachen Objektivkorrektur einiges getan. So werden Verzeichnungen, Vignettierung und Farbsäume nun automatisch korrigiert.

Martin Vieten von Photoscala hat die Version 1.2.0 bereits getestet und schreibt: „Auf den ersten Blick mögen die Neuerungen in Luminar 2018 1.2.0 wenig spektakulär sein. Aber Skylum hat genau an den Stellen nachgearbeitet, an denen es bislang noch die größten Lücken gab: bei der Geschwindigkeit und den Funktionen des eigentlichen RAW-Konverters.“

Keine Möglichkeiten zur Bildverwaltung

Was Luminar 2018 nach wie vor fehlt, sind die Möglichkeiten zur Bildverwaltung, die aber hoffentlich mit dem nächsten großen Update geliefert werden. Ansonsten scheint Luminar insgesamt eine immer bessere Software zu werden.

Das Update 1.2.0 Jupiter ist für alle Besitzer von Luminar 2018 kostenlos. Alle ausführlichen Infos zum neuen Update gibt es hier auf der offiziellen Webseite des Herstellers. Mit unserem Gutscheincode „PHOTOGRAFIX“ spart ihr außerdem 10 Euro, wenn ich euch Luminar 2018 neu zulegen wollt.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Ich habe mehrere RAW Konverter auf meinem Rechner installiert. Das hat mit meinen unterschiedlichen Kamerasystemen zu tun. Natürlich könnte man rein theoretisch mit Lightroom arbeiten. Die Kamera Hersteller geben aber nicht zu Unrecht ihre eigene Empfehlung zu diesem Thema.

    Aus Interesse und weil der Konverter günstig ist (einer mehr oder weniger auf dem Rechner ist egal) habe ich Luminar erworben, das Update ist schon durchgeführt und ich arbeite gerne damit.

    Mein Archivierungsprogramm ist steinalt, funktioniert einwandfrei, hat meine externen Speicher voll im Griff. Deswegen stört es mich nicht wenn ein Konverter keine Archivierung anbietet!

    Mir gefällt die Ebenen Technik und der einfache Aufbau des Systems.

  • Zum Test hab ich’s mir auch mal gepostet. Aber ehrlich gesagt find ich’s nicht der Hammer. Der Import von Raw Dateien geht eh immer noch eine Ewigkeit. Ich sehe auch nichts Weltbewegendes gegenüber der alten Version. Schon alleine von der Bedienung her und natürlich in den Möglichkeiten ist LR einfach unschlagbar. Leider…

  • Lightroom unschlagbar? Na, ich weiß ja nicht. Ich benutze Lightroom seit Version 1, das war da auch nicht so pralle und hat sich im Laufe der zeit erst entwickelt. Darüber hinaus hat es in der Anfangszeit auch noch Hunderte von DM gekostet! Von daher sollte man also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich denke das wird, vor allen Dingen kann sich Adobe warm anziehen, wenn das in dieser Geschwindigkeit weitergeht.

  • Hallo zusammen,
    das neue update führte bei mir, wie bei vielen anderen, dazu, dass das Programm nicht mehr startet.
    Seit Tagen steht auf der Website von Skylum „wir arbeiten an einer Lösung“.
    Also Vorsicht, ich konnte die alte Version von meinem Rechner neu installieren.
    Andere hatten weniger Glück.
    Gilt für die Windowsversion.
    Gruß
    Ralf

  • Ich hatte von Luminar eine 1.1-Version auf meinem PC (Windows 7, 64bit) und am Tag des Erscheines der Version 1.2 diese als Update installiert. Dabei erhielt ich eine Serie Fehlermeldungen und das Programm lief nicht mehr. Da es einem Bekannter von mir, der Windews 10 nutzt, ähnlich erging, habe ich Luminar deinstalliert und neu installiert. Es erschienen 62 Fehlermeldungen und das Programm lief nicht. Von den 62 Fehlermeldungen habe ich Screenshots gemacht und an Skylum geschickt. Der Technische Support von Skylum bat mich dann ihnen den Inhalt einer Windows-Infodatei zuzusenden. Was ich umgehend tat. Einen Tag später (Samstagmittag) erhielt ich eine Win_fix.exe (Versionsnummer 1.2.0 1873) mit der Bitte diese zu installieren und Rückmeldung zu geben. Die genannte EXE-Datei ließ sich problemlos installieren und das Programm funktioniert seither wieder.

    Im Rahmen des E-Mail-Kontaktes mit dem Technical Support von Skylum habe ich auch das Thema Datenbank angeschnitten und erhielt dazu die Antwort: „Our supercharged DAM platform will be available as a free update for Luminar 2018 later this year.“
    Mir ist zwar nicht klar wie man „supercharged“ zutreffend übersetzt, aber ich bin gespannt was Skylums DAM bieten wird.

  • Ich habe inzwischen 4 Raw Konverter, Affinity, ON1. LR 6.7 und Canon RAW und benütze keinen mehr. Habe – nachdem ich die Marginalität der Unterschiede zwischen JPEG und RAW erkannt habe und den Zeitaufwand der Bearbeitung von RAW-Bildern im Vergleich zu JPEG-Bildern in Relation gesetzt habe – mich dazu entschlossen wirklich nur noch bei wirklich ganz speziellen Aufnahmen RAW zu benützen. Aber bisher hatte ich noch nicht das Gefühl etwas zu vermissen. Als Nebeneffekt macht mir fotografieren wieder mehr Spass, weil sich eventuelle Nachbearbeitung auf einen Bruchteil verkürzt hat ohne dass das Ergebnis erkennbar schlechter wäre.

    • Marginaler Unterschied zwischen 8 und 16bit….marginaler Unterschied zwischen 15 und max. 10 Blenden…..
      Dann hast du nicht wirklich alles rausgeholt aus den RAWS, dann ist deine Bearbeitung nur rudimentär – mag sein das man dann keine Unterschiede sieht.
      Aber selbst bei einer 5dmk4 holst du soviel mehr aus eine raw….vor allem bei Landschaft wo man schon mal 2 Blenden unterbelichtet ….mach das mal mit eine jpg 🤪

      Mag sein das es bei deiner Art der Fotografie keinen großen Unterschied macht, die Möglichkeiten der beiden Formate unterscheiden sich in ihren Möglichkeiten jedoch enorm.