Kameras Nikon

Nikon über 100-MP-Kamera, die eigene Vollformat-DSLM & IBIS

Nikon hält eine Vollformatkamera mit 100 Megapixeln für möglich und spricht in einem Interview außerdem über Innovation, IBIS und die eigene Vollformat-DSLM.

Aktuelles Interview mit Nikon

Die französischen Kollegen von Focus Numerique waren auf der CP+ 2018 fleißig und haben nicht nur mit Sigma, sondern auch mit Nikon ein ausführliches Interview geführt.

Eines darf gleich vorweggenommen werden: Nikon redet in dem Interview viel um den heißen Brei herum. Wirklich eindeutige Aussagen werden eigentlich nicht getroffen, trotzdem wollen wir einige interessante Ausschnitte aus dem Interview zusammenfassen.

Vollformatkamera mit 100 Megapixeln

Eine Vollformatkamera mit 100 Megapixeln? „Das wird möglich sein“, sagt Nikon. Ob Nikon wirklich aktiv einem solchen Megapixel-Monster arbeitet, kann man den Aussagen der Nikon Manager nicht entnehmen, doch anscheinend hat man sich zumindest schon konkrete Gedanken über eine solche Kamera gemacht. Doch bevor eine 100-Megapixel-Kamera auf den Markt kommen könne, müssen noch verschiedene Probleme, die eine solche Auflösungen mit sich bringt, gelöst werden.

Vollformat-DSLM mit F-Mount?

In den letzten Monaten stand mehrfach im Raum, ob (und wenn ja wie genau) man seine F-Mount-Objektive an der kommenden spiegellosen Vollformatkamera von Nikon verwenden können wird. Focus Numerique hat hier nachgehakt und Nikon gibt dazu zwar keine eindeutige Antwort, sagt aber folgendes: „Das F-Bajonett wurde vor 60 Jahren vorgestellt und wir haben bereits mehr als 100 Millionen Objektive verkauft. Wir haben unglaublich viele Kunden, die unsere F-Mount-Objektive verwenden. Wir denken an sie, sie sind sehr wertvoll für uns.“

Weiterführende Informationen zur Vollformat-DSLM:

Nikon zum Thema Innovation

„Wir sind nicht die ersten, wenn es um neue Technologien geht.“

Da ist Nikon überraschend ehrlich, doch selbstverständlich versteht es Nikon, diese eigentlich negative Tatsache positiv zu formulieren. So sei es Nikon nämlich extrem wichtig, Technologien einzusetzen, die den Nutzern einen wirklichen Mehrwert bieten und auch zuverlässig sind. Salopp gesagt: Nikon lässt die anderen innovativ sein und übernimmt dann die Innovationen, die wirklich gut sind. Das ist auf der einen Seite gar nicht so verkehrt, bedeutet aber auf der anderen Seite auch, dass Nikon immer einen Schritt hintendran ist, wenn es um technische Entwicklungen geht.

5-Achsen-Bildstabilisatoren indirekt angekündigt

„Bitte warten Sie, denn wir entwickeln diese Technologie, die in den kommenden Jahren zum Einsatz kommen wird.“

Diese Aussage ist dann tatsächlich recht eindeutig, gut so! Trotzdem windet sich Nikon in dem Teil des Interviews, in dem es um interne 5-Achsen-Bildstabilisatoren geht. Diese könnten nämlich zu einer schlechteren Bildqualität führen und deshalb müsse man abwarten. Das klingt, als könne es noch eine Weile dauern, bis erste Kameras mit einem 5-Achsen-Bildstabilisator vorgestellt werden.

Meine persönliche Meinung

Nikon zeigt sich in dem Interview insgesamt zurückhaltend. Neue Technologien müssen wirklich nützlich sein, man will ja nur das beste für die Nutzer, deshalb braucht das alles mehr Zeit, man muss geduldig sein… nun ja, in den letzten Monaten hat diese Strategie nicht so wirklich zum Erfolg geführt. Mit den Key-Mission-Kameras wollte man den Markt der Actionkameras erobern – war aber viel zu spät dran. Mit den Nikon DL Kameras wollte man interessante Premium-Kompaktkameras vorstellen – hat sich dann aber wohl doch nicht mehr gelohnt (weil man zu spät dran war?).

Vielleicht sollte Nikon mal wieder etwas mehr Mut zur Innovation zeigen. Immer abzuwarten und einen Schritt hintendran zu sein, kann nicht die richtige Lösung sein. Mit der D850 hat man gezeigt, was man kann – daran sollte angeknüpft werden.

Wie beurteilt ihr Nikons Aussagen?

Quelle: Focus Numerique | via: Mirrorlessrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

97 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Viele NIKON-Jünger wollen es nicht wahrhaben, dass in ihren Gehäusen ein SONY Herz schlägt! Da hat NIKON recht, SONY hat diese 100-150MP Sensoren in der Schublade!

  • Die Beibehaltung des F-Bajonetts in einer DSLM wäre nur sinnvoll, wenn das Auflagemaß identisch bliebe. Damit würde ich aber nicht rechnen, vielmehr wird Nikon (aber auch Canon) selbstverständlich dafür sorgen , dass die „alten“ DSLR-Objektive (APS-C und KB) voll adaptierbar sind. Ich kann mir auch vorstellen, dass mit einem neuen DSLM-Bajonett wieder beide Systeme (APS-C und KB) bedient werden.

  • Nikon hat sein F- Bajonett bisher gut gepflegt und es spricht viel dafür, daß sie mit der Vorstellung einer 35mm/Aps-C Kamera solange gewartet haben, bis gute technische Möglichkeiten die Fortführung des alten F-Bajonettes gewährleisten. Mit einer solchen Kamera würde eines der umfangreichsten Systeme in der Fotografie überhaupt, aufs wunderbarste abgerundet. Was hat Sony dagegen aufzuweisen – ein karges Angebot viel zu teurer Objektvie. Mit einem neuen Bajonett hingegen, würde Nikon selber Sony zum Sieger machen. Für so dumm halte ich das Nikon Team nicht.

    • Träumen von einer einem angenehmen technischen Möglichkeit um seine alten Linsen ohne Probleme an einer neuen Spiegellosen anzubringen ist ja gestattet … aber darüber wurde hier ja schon sehr ausführlich beraten.
      Lassen wir uns überraschen was kommt …
      Ich habe auch alte gute ca 20-30 Jahre alte Minoltas – wenn ich sie an E-Mount nutze bekomme ich nur mit Nachbearbeitung gute Ergebnisse.
      Neu gerechnete Orginale haben immer Vorteile – sie sind für spiegellos gebaut – man muß sich auch mal von nicht mehr zeitgemäßen Altglas trennen und nur noch die Sahnestücke nutzen – oder hat Nikon nur Sahnestücke?
      Modernste DSLM- VF mit 30-100 Mp und dann Altglas dran?

      • Wie immer kommt es auf gewisse Details an, lieber Gustav!
        Von meiner alten Rollei habe ich beispielseise ein Zeiss Distagon 1,4/35, welches fast 40 Jahre alt ist. Allein für solche alten Linsen habe ich eine A7. Verblüffenderweise braucht es sich nicht vom neuen Sigma 1,4/35 geschlagen geben und liefert ohne Nachbearbeitung brilliante Ergebnisse. Der Punkt ist aber ein Anderer: Wenn Nikon weiterhin am F-Bajonett festhält, kann ich alte Nikon Linsen praktisch verwenden oder gegen neueste tauschen, muß es aber nicht. Wie viele Andere habe ich allerdings einige moderne Linsen, die auch moderne Sensoren ausreizen. Mit einem neuen Bajonett muß ich tauschen oder adaptieren, wie bei der Sony. Adaptieren ist jedoch nur eine Notlösung.

      • Ich verstehe Dich auch ganz bestimmt – 2 alte Minoltas von mir sind ja auch recht gut – aber ich nehme an die hier im Forum sind haben überwiegend bessere Linsen – nur die große Masse wird mit ihren alten Linsen keine gute Ergebnisse an neuen DSLMs bekommen.
        Nur mit dem F-Bajonett bin ich ehrlich sehr skeptisch – ob davon was wird?
        Ich habe gottseidank nicht viel Altglas aus Minolta und Sony-A – aber ein paar gute sind schon dabei die nutze ich wie Du auch mal – aber ich bin froh das ich vor 8 Jahren langsam mit E – Mount angefangen habe und auf meine Alten Tage nicht mehr dieses Problem wie Ihr Canikon-Jünger vor mir habe!
        Hoffentlich bekommt Ihr was brauchbares gutes angeboten denn unser Hobby ist schon teuer genug!
        Gruß …Gustav

      • Gustav-Ich habe auch alte gute ca 20-30 Jahre alte Minoltas – wenn ich sie an E-Mount nutze bekomme ich nur mit Nachbearbeitung gute Ergebnisse.
        Ich habe nur alte Minolta+andere Objektive aus den letzten Jahrhundert,auch hatte ich ein neues Objektiv,
        allerdings ganz schnell wieder Verkauft,weil es mit ganz billigen alte Objektive nicht ein deut besser war.

      • Meine Zustimmung, Gustav!
        Die Zahl der für die neuen (Spitzen-)Kameras qualitativ geeigneten Objektive dürfte bei Ca+Ni sehr viel geringer sein als die der vom Bajonett her passenden. Damit wird der Abstand zu Sony/Minolta sehr viel geringer als die Zahl der vorhandenen bzw. verkauften Objektive suggerieren mag.
        Die Masse dient hier offensichtlich nur einem Imponiergehabe gegenüber denjenigen Kunden, die darauf hereinzufallen bereit sind. Wer läuft schon mit so vielen verschiedenen Objektiven herum? Die Mehrzahl der Fotografen folgen wohl auch der, sehr verständlichen, Tendenz: nicht so viel Ballast schleppen, wenige, wirklich gute Objektive genügen!
        Sonst wären ja die vielen Systemwechsler nicht zu erklären

      • Sony hat das E Bajonett zu einem Zeitpunkt eingeführt, zu dem keiner, außer Olympus, hochauflösende Ojektive im Angebot hatte. Die vorhandenen Linsen waren so oder so nur ein Notbehelf. Und genau das ist heute anders. Nikon und Canon haben jeweils ein vielfaches mehr an hochauflösende Objektiven im Angebot, und auch verkauft, als Sony und Fuji zusammen. Sicher hat jeder noch die Eine oder Andere Linse im Schrank, welche heutigen Anforderungen nicht genügt. Mit einem F-Bajonett hat man jedoch die Wahl.

    • also ich habe Nikon seit 1983 und immer wieder stetig nachgekauft und erneuert. klar kommt immer wieder was Neues, aber deshalb ist das Alte ja nicht schlecht – stimmt soweit. Wenn ich eine moderne Kamera habe, dann will ich auch bestimmte Sachen nutzen und nicht z.B. manuell scharfstellen wie vor 20 Jahren und wenn ich muss, dann kann ich das doch auch mit den neuen Linsen – habe eine D5 mit 14-24, 24-70 und 70-200. eine Spinnerei ihabe ich mir auch gegönnt: 200-500. Was stelle ich fest: wirklich fehlen tut mir nichts – und wenn, Nikon hat so viele gute Linsen – die Palette kennt jeder und dass nicht nur sehr gute dabei sind wissen wir – es kommt auch immer auf den Geldbeutel an. Swlbst wenn ich eine kleine brauche, dann ist die 850er doch auch im Bereich vom Brauchbaren.
      Ich wüsste nicht was ich mit einer Sony besser machen könnte, als mit meiner Nikon. Aber bitte nicht falsch verstehen: die Sony ist eine hervorragende Kamera !!!

  • Wer das Auflagemaß- und das Bajonettsystem Problem

    am elegantesten löst wird die Nase vorne haben. Egal welcher Hersteller es sein wird. Denkbar ist auch ein Lizenzabkommen mit einem Zulieferer aus dem Objektiv Bau. Davon würden alle Beteiligten im gleichen Maß profitieren.

    • Wenn ich mir so anschaue, was Canon und Nikon für APS-C bisher an herausragenden Objektiven rausgebracht haben, wird mir in diesem Punkt aber Angst und Bange. Ich glaube, mit der zehnten Variante eines 18 bis x-Plastikzooms fühlt sich die Kundschaft irgendwann veräppelt.

      • @ N1USER
        Nikon hatte seinerzeit das 17-55, Sigma das 17-50 mit Wackel-Dackel, beide ein hohes Niveau.
        Das Sigma habe ich heute noch, einfach Klasse.
        Nikon fehlt nun eine Weiterentwicklung des 17-50, ev mit Fl Linsen und mehr ED Linsen.
        Qualität ähnlich dem Sigma 18-35.
        Das 18-35 hat auch 2 Fehler: 35mm ist zu kurz, und der Dackel fehlt.
        Ich hatte es schon 4x fast gekauft, aber nein. Nein, nein, 35mm = zu oft wechseln.
        Das gleich in 18-50 = gekauft.

        Die anderen 18 – Linsen sind wahrlich … für wen eigentlich ??
        Da verstehe ich Nikon nicht ganz. Sie entwickeln Kameras und was für welche, die besten auf dem Markt !!
        Aber die Objektiv-Abteilung scheint Urlaub zu haben.
        Außer dem 200-500 und dem 180-400, na gut das 105/1.4 kam ja noch, war nicht viel.
        Das erste kam zu spät, aber immerhin, und ist für viele erschwinglich, die anderen beiden sind unerschwinglich.
        Da frage ich mich, ob Nikon mit Objektiven überhaupt noch Geld verdienen will.

        Sigma haut nur so raus, Sony macht Überstunden, was das Zeug hält
        und die beiden Großen, schlafen.
        Ich will nichts unterstellen, aber es klingt so an, als ob der Abt.leiter Sektpartys auf einer einsamen Insel auslebt, und seine Abt vernachläßigt.

  • Wenn die obige Darstellung der Interviews den richtigen Eindruck widergibt, schliesse ich daraus, dass sich Nikon nicht nur aus marktstrategischen Gründen sehr stark mit Aussagen zurückhalt, sondern eher mit diesen Interviews solche Diskussionen wie hier auslösen will, um den möglichen Markt, d.h. die Meinungen der Fotografen zu provozieren. Dies hilft den Entscheidern bei Nikon, und anderen Herstellern, herauszufinden, ob überhaupt ein Interesse an 100-MP-Monstern besteht. Falls nein, kann man sich viel Zeit und Geld sparen. Viel Speichertechnik, Datenverarbeitungskapazitäten braucht nicht so rasch entwickelt zu werden.
    Hier, in dieser Diskussion, dominiert z.B. das Thema Bajonettkompatibilität; Hat hier jemand irgendeine Meinung zur Bildgröße von 100 MP geäussert? Nein! Für Nikon-Manager heisst das: solch ein Pixelmonster ruft keine Begeisterung hervor; und die kritischen Worte zum Zu-spät-kommen mit guten Techniken bedeutet: Nikon muss sich was trauen, selber Erster zu sein! Sonst ist es zu spät für Nikon insgesamt.
    Dies Letztere bedeutet aber für mich: Es muss vermutlich schon recht schlimm um Nikon stehen, sonst würden sie sich aus eigener Fachkompetenz trauen in neue Technik zu inverstieren und nicht nur gutes, quasi second-hand, anzubieten. Was diese These unterstützt: die Lieferprobleme von Nikon und abgebrochene Projekte.

    • Also, der Drops, mit welchen Produkten Nikon morgen tatsächlich um die Ecke kommt wurde vor Monaten, wenn nicht vor Jahren gelutscht. Und Marktforschung findet noch weit früher und auf anderem Niveau statt. Mit Nikon und Canon agieren hier Firmen mit weltweit marktbeherrschender Stellung. Das kann man übrigens auch sehr gut an den vermeintlichen „Fehlentscheidungen“ wie Nikon1 oder DL sehen. Ich mag mir kaum vorstellen, wieviel Geld dabei tatsächlich „versenkt“ wurde.

      • Sehe ich auch so, wenn Nikon heute beginnt irgendetwas zu entwickeln ist das erst in ein Paar Jahren kommerziell verfügbar. Die müssen erst die Entwicklung inklusive Tests abschließen und dann die entsprechenden Produktionskapazitäten aufbauen. Gilt für alle anderen genauso. Für das, was im nächsten Jahr auf den Markt kommt, dürfte die Entwicklung schon weitestgehend abgeschlossen sein.

  • Klar kann Sony einen 100 Megapixel Vollformat Sensor bauen. Ein „1 Zoll Sensor“ hat ja auch schon seit Jahren 20 Megapixel und hat nur ein Achtel der Größe.
    Aber der Anwender braucht auch entsprechend schnelle und trotzdem bezahlbare Prozessoren, Datenbusse, Speicherkarten, Computer und Drucker, damit das auch Spaß macht.

  • Dass die Nikon „DL 18-50“ nicht kam, ist sehr schade.
    Da war Nikon nicht zu spät dran, denn bis heute baut NIEMAND eine Kompakte mit „18 mm“ Ultraweitwinkel.

    • Das Nichterscheinen der DL 18-50 grenzt fast schon an eine Tragödie, zumal der damals aktuelle und sehr gute 1″-Sensor vorgesehen war. Ich glaube wahrgenommen zu haben, dass die Entwicklung des dafür notwendigen Prozessors das Problem gewesen sei.

  • Die Aussage, mit dem Stabi wird ev die BQ schlechter, kann ich nichts anfangen.
    Die Mitbewerber zeigen doch, g e n a u das Gegenteil.

    Aber, das Interview zeigt doch auch:
    wie bei der D850, hier wurde Nikon totgeredet, um dann den Leuten zu zeigen, könnt ihr mit der neuen D850 mithalten ??
    Also, das sagt mir, Nikon wird wieder eine Bombe herausbringen, bitte schon mal sparen
    Es dauert wieder nur ein Weilchen, wie bei der D850, dann sind die Leute wiederum sprachlos.

    Wenn Nikon 100 Mp in den Mund nimmt, kommt wahrscheinlich Sony auch damit an. Die können allein aus politischen Gründen sich nicht verweigern.

    Da jedoch allein für Überwachungskameras der Polizei !! 100 MP und mehr kommen, warum sollte sich Nikon hier sträuben ??
    Das ist lächerlich. In den div Foren kam zur Sprache, 40 MP, was soll das ??, wer soll das kaufen ?? Man benötigt einen neuen Rechner, Speicherkarten pp…
    Und heute ? wieviel steigen denn gerade wegen der 42 MP zu Sony um ??
    Leute, laßt Euch nicht verwirren, Sind die 100 MP erst einmal da, will sie fast jeder haben !!!
    Die Rechner sind bis dahin dafür ausgelegt, Speicherkarten ebenso, die Entwicklung ist doch rasend schnell.

    ch freue mich schon darauf, kommt aber auch auf den Preis an.
    Jetzt verstehe ich, warum Fuji GSX Ihren Mittelformatpreis senkt. Die bekommen langsam Angst.
    Die sehen nämlich mehr als wir,
    Versteht mich bitte nicht falsch, diese Fuji MF ist Spitze, keine Frage.
    Wenn aber die KB mit mehr MP kommen, wahrscheinlich besserer Dynamik, was soll man dann Markttechnisch mit einer veralteten MF mit nur 50 MP ??
    Den fallenden Preis bei FUJI und Pentax sehe ich als Indikator dafür.

    Wir Kunden haben leider den Haben-Wollen-Virus. Sonst würde sich kaum einer noch eine neue Kamera kaufen. Wir sind doch schon auf einem sehr hohen Niveau.

    • Die Pixelmonster habe ich schon länger zur Seite geschoben. 50 Megapixel im Mittelformat reichen nun wirklich mal für alles was anfällt. Das sind saubere Dateien mit Farbtiefe und Dynamikumfang.

      Bei Vollformat schätze ich eher die schnellere Bildfolge und das die Daten nicht verrauscht sind. Für die meisten Kundenwünsche reichem 30-40 Megapixel, die lassen sich auch schneller verarbeiten und brauchen nicht so viel Speicher. Der Rechner und das Bildbearbeitungsprogramm läuft auch schneller.

      Wenige teure Festbrennweiten könnten 100 Megapixel auflösen. Das System wäre auf Kante genäht. Je höher die Auflösung um so genauer und sorgfältiger muss gearbeitet werden. Solch ein Gerät kann ich mir im Studio vom Stativ vorstellen. Freihandaufnahmen sind da nur bei besten Bedingungen möglich. Will ich so etwas haben? Ich für meinen Teil nicht unbedingt.

      • @ Alfred Proksch

        Sie haben in allem Recht, wenn nicht immer das Haben-Wollen-Virus wäre….

        In 5 Jahren sieht alles ganz anders aus, davon können wir ausgehen.
        Dann lassen Sie sich mal überraschen, wie wenig dann davon reden, 100 MP braucht kein Mensch….
        Aber techn. gesehen, haben Sie Recht, wer druckt denn öfter größer als 100cm aus ??

      • Zitat Alfred Proksch:
        „Für die meisten Kundenwünsche reichem 30-40 Megapixel“

        Ich wollte den Satz einfach mal hervorgehoben haben.
        In den Kommentarspalten kann ja jeder eine Rolle spielen.

      • @Volker & Alfred:
        Beide haben recht! Brauchen tut man 100MP wohl in den seltensten Fällen, aber wenn solches Equipment (Kamera + geeignete Objektive) einmal für vernünftiges Geld verfügbar ist, würde ich wohl auch kaufen. Momentan reichen mir aber 24MP die dafür ziemlich rauscharm sind.

      • Richtig Alfred, Deine Argumentation mit den Objektiven!
        Wenn man Sony vorhält wenige Objektive zu haben, aber bei Nikon eine 100-MP-Kamera für brauchbar hält, frage ich mich: für wieviele Objektive diese Kamera geeignet ist bzw. umgekehrt: gibt es wirklich ein einziges Objektiv, das bis in den Randbereich eines 100-MP-Sensors die entsprechende Auflösung leistet? Nach meiner Kenntnis: Nein! Solch eine Kamera steht quasi nackt, ohne passende Objektive da; nur die ‚alten‘ Nikonianer freuen sich darüber, dass sie ihre relativ unscharfen (veralteten) Objektive anschließen können.

        Da wäre ich lieber bei Sony, wo es neuentwickelte Optiken gibt, die der Auflösung der Kamera entsprechen. Da brauche ich keine hunderte alter Objektive aus dem Objektivsammlerschrank.

  • Viel bla bla mit der Kernaussage, wir sind weit hinterher, Nikon. Sony macht das Rennen und wenn Canon und Nikon nicht aufpassen rollt Samsung das Feld im zweiten Anlauf von hinten auf.

    Sony entwickelt neue Modelle im Akkord und sie werden mit jedem Modell besser. Wenn Sigma oder Tamron die ersten 1000€ 2.8 Objektive mit E-Mount bringen gibt es eigentlich keinen Grund mehr von den alten Kriegsgeschichten zu schwärmen.

    • Das kommt doch sehr darauf an, was man zwischen den Zeilen zu lesen imstande ist.

      Ich bin mir fast sicher, wenn Canon und Nikon ein professionelles DSLM-System bringen, wird sich für Sony der Himmel sehr schnell verdunkeln.

      • Hallo N1User,
        damit sich der Himmel über Sony verdunkelt, müssten Ca+Ni aber den ziemlich großen Innovationsvorsprung von Sony, Panasonic, Fuji superschnell einholen; und dann wären sie erst auf dem vierten und fünften Platz der Innovationen.
        Dann noch die drei überholen? Dass das so einfach ist, bezweifle ich aber stark! Bisher deutet nicht viel weder auf diese Entwicklung noch diesen Erfolg hin.
        Mich erinnert dies eher an die völlig danebengeratene Propagandathese: „Überholen, ohne einzuholen!“
        Canon (Umsatz ca. 22Mrd.€), Nikon (ca. 7 Mrd€), hätten es schwer bei dem Aufholrennen gegen Panasonic und Sony (je ca. 60 Mrd€ Umsatz). Sony spielt mit Panasonic in einer anderen Liga.
        Mein Fazit: Es muss fast ein Wunder geschehen, wenn Ca+Ni gegen die großen Konzerne auf die Dauer halten können; insbesondere Nikon, der kleinste der bekannten Kamerahersteller, wird schwer überleben können. Da schliesse ich mich Laurent Wolf (unten) an.

      • Eine kleine Anmerkung: Sony und Panasonic machen keine 60 Mrd. EUR Umsatz in der Digitalkamerasparte! Und hier werden für Sony meiner Einschätzung nach kräftige Wolken aufziehen, dazu spielen Canon und Nikon einfach in einer ganz anderen Liga. Voraussetzung ist natürlich, dass beide Herstellen endlich liefern.

      • >N1; ich hab‘ die Konzerngrößen verglichen, das ist die wirtschaftliche Macht, nicht nur die Fotobranche; Sony und Panasonic sind einfach die größten der Konzerne, die haben also mehr Möglichkeiten und Überlebenskraft.

      • @N1USER:
        Solange Sony weiter Sensoren an diverse Konkurrenten liefert, verdunkelt sich da gar nichts. Dann bestimmt nämlich Sony indirekt deren Fortschritt und verdient in jedem Fall mit.

      • Ich denke, ich möchte da doch mal was klarstellen: Ich möchte hier nicht die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Weltkonzernen (Sony, Panasonic) oder einzelner Zulieferer (Sony, Casio etc.) mit der Leistungsfähigkeit von Canon und Nikon im Bereich „Digitalkameras“ verglichen wissen. Und nur für diesen Bereich sehe ich für Sony Gewitterwolken aufziehen, sobald die beiden Großen DSLM-Systeme, die wettbewerbsfähig sind, liefern werden!

    • In welcher Welt leben Sie?

      Mit 1000-Euro-Objektiven kann man Manufaktur betreiben – stückzahlmäßig.

      Die meisten Leute wollen gute Bilder machen. Die sehen überhaupt nicht ein, warum eine Fotoausrüstung den Preis eines gebrauchten Kleinwagens übersteigen soll.

      Man darf auch gern mal schauen, was aktuelle bezahlbare Objektive im Preisbereich 350 bis 400 Euro leisten und das vergleichen mit den sauteuren Super-Objektiven von vor 15 Jahren.

      • Richtig,
        alles was jetzt im Fotobereich da ist, stellt alles was vor 20 Jahren gewesen ist in den Schatten.
        Selbst moderate Auflösungen von 16-20 MPX wurden von KB Filmen nie erreicht, wenn man deren Auflösungen in Linienpaare umrechnet. Die damaligen Objektive kann man mit den heutigen auch nicht vergleichen, Superlinsen von früher werden von heutigen etwas besseren Kitscherben vom Dach geschossen. Ich bezweifle, dass man überhaupt über 24 MPX gehen muss. Das wird von manchem APS-C Sensor in hervorragender Qualität erreicht. Wenn Nikon tatsächlich 100 MPX bringt, wirds teuer, so um die 4000-5000 €. Danach werden die Aufnahmen auf einem FHD oder 4K Bildschirm betrachtet.

  • Ich mache mir aktuell keine Sorgen um Nikon. Sowohl im Profi-Bereich, als auch im Einsteiger- und Mittelsegment ist man im DSRL Bereich bestens aufgestellt, dies gilt auch für die Optik. Einzig stört mich die Preispolitik, speziell bei den Gläsern. Hier sehe ich Defizite im Preis-Leistungsverhältnis….bei den Zeiss-Optiken habe ich das Gefühl besseres in Händen zu halten für teilweise weniger Geld….vielleicht auch sehr subjektiv! Zum Thema spiegellos bin ich mir sicher, dass Nikon hier kompetent nachlegen wird, wobei ich hier auch gespannt bin, wie man die Aufgaben des Auflagemaßes löst. In den ganzen Diskussionen ist für mich persönlich immer noch nicht die Frage beantwortet, warum ich mit erheblich finanziellen Einbußen von DSRL auf spiegellos switchen sollte, da die guten Gläser nicht weniger groß, nicht weniger schwer und nicht weniger teuer sind!
    Werde mich auf die Warteliste für die D850 setzen lassen….da habe ich Klappdisplay (wegen Rücken und Knie) und den Autofokus und Dynamikumfang, den ich mir wünsche. Für die Berge werde ich dann, wie schonmal geschrieben, auf APS-C und ein wirklich kleineres und leichteres System setzen.
    Hinsichtlich der 100MP Diskussion habe ich nur anzumerken, dass es derzeit wenig Linsen gibt, die eine solche Sensorleistung bedienen können …. also ganz entspannt bleiben. Bis es soweit ist, versuche ich weiterhin aus meinen aktuell 36MP etwas „Gescheites“ zu machen … da habe ich genug zu tun ….

    • @ Laurent Wolf
      …..für mich persönlich immer noch nicht die Frage beantwortet, warum ich mit erheblich finanziellen Einbußen von DSRL auf spiegellos switchen sollte, da die guten Gläser nicht weniger groß, nicht weniger schwer und nicht weniger teuer sind!…..
      ….Für die Berge werde ich dann, wie schonmal geschrieben, auf APS-C und ein wirklich kleineres und leichteres System setzen….

      Hallo Herr Wolf,

      kaufen Sie sich die D850 mit dem Sigma 24-105, und für die Berge das Tamron 100-400
      Dann sind Sie Ihre Sorgen los. Meine D500 mit Zusatzgriff ist schwerer als die D850 ohne Griff.

      Ich sehe das genau wie Sie, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Weshalb in Spiegellos rennen mit viel Einbußen beim Wechsel, um dann festzustellen, das es plötzlich nicht mehr leichter ist und plötzlich eine Ecke teuerer.

      In diesem Sinn…

      • Volker Missal,
        du verletzt hier Urheberrecht: vor 2 Tagen habe ich in einem Kommentar geschrieben, dass ich in den Bergen jeweils mit der D750, dem Sigma 24-105 f4 Art und dem neuen Tamron 100-400 f4.5-6.3 unterwegs bin.
        Spass beiseite, ich finde das eine sehr gute Kombi, die praktisch jede Situation abdeckt, inklusive Steinwild. Ich kenne viele Naturfotografen, aber nicht einen, der nicht mit einer Canon oder Nikon Spiegelreflex unterwegs ist. Und ehrlich gesagt genügen mir schon die weniger Pixel der D750 und der D500, damit lassen sich locker Drucke in 100×150 cm anfertigen. Für einen Vollprofi, der von seinen Bilder lebt, sieht es natürlich etwas anders aus.

    • @ Laurent Wolf
      Also – obwohl Canon-User – mache mir schon Gedanken über Nikon, obwohl sie derzeit gute Kameras im Portfolio haben, allerdings sind sie von Sony abhängig, da Nikon keine eigene Sensortechnik besitzt. Zu den Nikon Objektiven kann ich nichts sagen, aber zu Zeiss, habe das Zeiss Distagon 18mm f 3.5, das ist von der Haptik sensationell und auch sensationell teuer, macht aber leider keine besseren Bilder als das im Vergleich sehr günstige Canon EF 17 – 40mm f/4, im Gegenteil, sehe stärkere Farbsäume. Im Übrigen, die Zeiss Objektive sind nicht Made in Germany, sondern Made in Japan und könnten daher günstiger sein!
      Wäre ich nicht schon gebunden würde ich mich wie Sie entscheiden und mir die D850 zulegen, sie ist zugegebener Massen etwas schwer, aber alleine der Sucher entschädigt dafür 1000-fach.
      Bezüglich 100MP sehe ich es aber eher so wie Volker Missal. 2008 hiess es noch, 8MP sind mehr als ausreichend, da das menschliche Auge gar nicht schärfer sehen kann ( betrachten Sie mal ein 4KTV-Bild und ein FHD Bild aus 3m Entfernung Bild-Diaginale 140cm, sie können nicht sagen welches 4K und welches FHD ist). Heute sind 40MP, also das Fünffache, normal und jede Knipse hat mindestens 20MP. Die Leistung der PC’s und der Software wird zunehmen und wenn man in 10Jahren überhaupt noch einen Vorsprung zu den Handys haben will muss man – meiner Meinung nach – auf mindestens 100MP nachlegen und auch sonst noch einiges verbessern.

  • Im Ankündigen war Nikon bzw. die Glaskugelpresse in den letzten Jahren schon immer gut.
    Gekommen ist nur der zu erwartende Mindeststandard: D500 / D850.
    Nikon wird wohl weiterhin warten, bis andere den Markt endgültig besetzt haben bei DSLM.
    Und dann, wenn Leute einen Systemwechsel betreiben müssen, um auf Nikon DSLM zu wechseln, wird es ganz schwer Kunden zu gewinnen.

    Mittlerweile sorgen Objektiv-Fremdhersteller dafür, dass man sogar Sony-Kameras kaufen kann – wenn man denn den Aufwand des manuellen Fokussierens betreiben will.
    Das ist sowieso so eine Lachnummer, über den langsamen Autofokus der ersten EOS-M-Kameras herziehen und dann bei Sony manuell fokussieren. Da merken welche wirklich nichts.

    • Die Lachnummer ist ja wohl eher, wenn Eine hier nicht merkt, dass Lösungen existieren, mit denen man Objektive von Fremdherstellern an Sonys im AF-Modus nutzen kann.

      • Sie scheinen eine rege Phantasie zu haben, denn geschrieben habe ich das nirgends, was sie hier behaupten.
        Ich bin übrigens kein Psychotherapeut und auch sonst nicht interessiert, ihre Minderwertigkeitskomplexe zu beheben, Glauben Sie ruhig weiter, Sie müssten anderen überlegen sein. So kann man sich am besten als Dilettant entlarven.

      • @ Thomas Müller:
        Ich wünsche Ihnen viel Freude mit diesen Lösungen zum Autofokus.

        Dann doch lieber Canon. Da weiß ich, dass der Autofokus trifft.
        Was meinen Sie denn, warum man gerne Canon heraushält, wenn man Testberichte über den Autofokus von DSLMs macht? Weil der von Canon hoch überlegen ist bei der Treffsicherheit, bei der Genauigkeit.

        Viel Spaß noch beim Canon-Bashing und bei 4K.

        Ich konzentriere mich auf’s Fotografieren.

      • „Denn geschrieben habe ich das nirgends, was sie hier behaupten.“

        Doch Sabrina, hast du, weiter oben. Die Minderwertigkeitskomplexe würde ich also vielleicht mal an ganz anderer Stelle suchen… und dabei vielleicht auch noch die rosarote EOS M3 Brille ein ganz kleines bisschen zur Seite schieben.

      • Naja, Sabrina, das ist ja in der Zwischenzeit wie ein roter Faden bei Dir hier zu verfolgen, abstruse oder technisch komplett falsche Behauptungen aufstellen zusammen mit aggressiven Verteidigen der derzeit technisch hinterher hinkenden Canon DSLMs. Problematisch wird es dann, wenn Du nicht einmal mehr weisst, was Du geschrieben hast, nämlich:

        „Mittlerweile sorgen Objektiv-Fremdhersteller dafür, dass man sogar Sony-Kameras kaufen kann – WENN man denn den Aufwand des manuellen Fokussierens betreiben will.“

        Du hast also das manuelle Fokussieren als zwingende Bedingung dafür angegeben, dass man an Sonys Fremdobjektive verwenden kann. Wenn Du das nicht kapierst, liegt das Problem eindeutig bei Dir und nicht bei anderen. Mag ja sein, dass Du mir dabei möglicherweise kognitiv nicht folgen kannst, weshalb ich Dir auch sofort glaube, dass Du kein Psychotherapeut bist.

      • Hier mal eine kleine Zusammenfassung von Sabrinas Behauptungen, in Klammern meine Anmerkungen). Ich weiß nicht, ob ich über so viel, fachliche Inkompetenz lachen oder weinen soll, vielleicht haben wir es hier auch mit einem Mann zu tun, der Frauen absichtlich in einem schlechten Licht erscheinen lassen möchte. Ich kann da nur einen Therapeuten empfehlen, mir hat der gut getan…

        • Gekommen ist nur der zu erwartende Mindeststandard: D500 / D850. (Wenn dies der Mindeststandart sein sollte, dann ist ja der eine oder andere Kamerahersteller um Lichtjahre hinterher.)

        • Mittlerweile sorgen Objektiv-Fremdhersteller dafür, dass man sogar Sony-Kameras kaufen kann – wenn man denn den Aufwand des manuellen Fokussierens betreiben will. (Sigma hat gerade 9 Objektive für Sony angekündigt, mit AF)

        • Das ist sowieso so eine Lachnummer, über den langsamen Autofokus der ersten EOS-M-Kameras herziehen und dann bei Sony manuell fokussieren. Da merken welche wirklich nichts. Dann doch lieber Canon. Da weiß ich, dass der Autofokus trifft. (komisch, nur eine Person, verweist ständig auf Canon… mir drängt sich da der Verdacht einer Abhängigkeit von Canon auf, zumal hier keiner Canon Bashing betreibt…)

        • Viel Spaß noch beim Canon-Bashing und bei 4K. (wo bitte wird hier Canon-Bashing betrieben…ein Besuch beim Therapeuten hilft bei Wahnvorstellungen…)

        • Ich konzentriere mich auf’s Fotografieren. (das wäre echt klasse!)

        • Der Sensor der D500 leistet in etwa das, was die EOS M3 leistet. Er ist definitiv nicht besser. (aha, hat zwar kein Mensch zuvor festgestellt aber Sabrina weiß das, dabei weiß sie ja noch nicht einmal wozu „freistellen“ gut ist)

        • Der Autofokus der D500 leistet das, was bei Canon 7Dxx schon lange Standard ist, nicht mehr. (ich wüsste ja gerne einmal, ob die Ingenieurin Sabrina jemals eine andere Kamera als Canon in der Hand hatte, dann wüsste sie, dass der AF von D5 und D500 derzeit marktführend sind)

        • Und die D850 ist technisch ebenfalls nichts Herausragendes sondern einfach nur aktueller Standard. Der Sensor ist recht ordentlich, besser als der der D500 und auch besser als bei der EOS M3, aber die Megapixel bekommt man nicht wirklich, weil es die Objektive nicht liefern, insbesondere nicht bei der notwendigen Schärfentiefe. (das ist nun wirklich ganz großes Kino und gleichzeitig die fachliche Bankrotterklärung, den APS-C Sensor einer Spielzeugkamera mit dem FX Sensor der D-850 vergleichen…)

        • Ich hoffe doch, dass die meisten dieser Händler pleite gehen. Da können die sich als die besseren Hartz-IV-Empfänger fühlen, wie das alle tun, die nicht wissen was los ist und im Irrglauben leben, sie müssten etwas besseres sein als andere. (da fehlen mir echt die Worte… den geistigen „Pleitegang“ scheinen manche schon hinter sich zu haben…)

        • Sony war schon richtig.
        Die haben faktisch gar keine Objektive. (Fakt an dieser Aussage ist, Sabrina hat keine Ahnung und will auch gar keine haben… aktuell auf der Sony Homepage ca. 20 Objektive zu finden…)

        • Ein Sensor allein hat keine Bildqualität, da gehört immer auch ein Objektiv dazu. Aber ich als Ingenieurin möchte Sie nicht verunsichern, etwa mit solchen Dingen wie förderliche Blende, Schärfentiefe und tatsächlicher Auflösung wenn man für eine größere Schärfentiefe weiter abblenden muss. (und wenn man gar keine Schärfentiefe haben will…, bei solchen Ingenieurinen wird mir angst und bange, da haben unsere Unis echt versagt…)

        Den Rest von Sabrinas abstrusen Ideen zur D500 lasse ich hier einfach mal unkommentiert…

        Gute Kamera?
        – Solange man nicht im Dunkeln manuell fokussieren muss, was aufgrund des fehlenden elektronischen Suchers schwierig werden dürfte – vielleicht.
        – Solange man die fehlende Bildstabilisierung in der Kamera und im 10-24er Nikkor nicht vermisst – vielleicht.
        – Solange man sich an Problemen mit Back- und Frontfokus, die bei Phasenautofokus immer wieder auftreten, nicht stört – vielleicht.
        – solange man mit der eingeschränkten Schärfentiefe im Vergleich zu kleineren Sensoren leben kann – vielleicht
        – solange man mit einer geringeren Abbildungsqualität der Objektive im Vergleich zu Objektiven für kleinere Sensoren leben kann – veilleicht
        – Wenn man es akzeptiert, dass nicht alle Fokussensoren bis -4 LW arbeiten – vielleicht
        – solange man sich nicht an der Rückständigkeit der Kamera in der technischen Ausstattung stört, zum Beispiel der geringen Dynamik aufgrund Verzichts auf moderne HDR-Technologien, die in Smartphonekameras längst Einzug gehalten haben und zum Beispiel beim Lumia 950 und auch bei Samsung Galaxy S6 und LG G4 recht gute Ergebnisse liefern – vielleicht
        – Und Solange man das Preis-Leistungsverhältnis nicht beachtet – vielleicht
        Dann ist es eine gute Kamera – vor allem für diejenigen, die das Geld haben, sich dann in den nächsten 10 Jahren die Nachfolgemodelle zu kaufen, in denen dann oben genannte Features scheibchenweise nachgereicht werden, bis das APS-C Format technisch veraltet ist. Das ist es eigentlich heute schon. Der aktuelle technische Stand ist zwischen mFT und 1″ Sensor anzusiedeln. Dort erreicht man, nachdem die Sensoren verbessert wurden, mittlerweile bessere Bildqualität.
        Knipser sagen Tiefenschärfe. Ingenieure sagen Schärfentiefe.
        In der Landschafts und Architekturfotografie stellt man nicht frei – es sei denn man bekommt es aufgrund zu geringer Schärfentiefe nicht anders hin. Freigestellte Landschafts- und Architekturaufnahmen sehen meist ziemlich grottig aus. In der Landschaftsfotografie hat das Bild so nah wie möglich am Original zu sein.

      • racebenz
        13. März 2018 um 10:07 Uhr

        laden sie sich die RAWs der EOS M3 und der Nikon D500 von den Nachtaufnahmen bei ISO 6400 von dkamera.de herunter und vergleichen Sie.

        Canon EOS M3
        http://www.dkamera.de/media/testberichte/canon/eos-m3/6_beispielaufnahmen/bilder/4_real_raw/06.CR2?download

        Nikon D500
        http://www.dkamera.de/media/testberichte/nikon/d500/6_beispielaufnahmen/bilder/4_real_raw/06.NEF?download

        Die Nikon Aufnahme ist etwas heller belichtet und das Objektiv scheint geringfügig besser zu sein. Ansonsten ist da kein Vorteil gegenüber der EOS M3.

        Im Gegenteil – die EOS M3 hat 4 Mpx mehr Auflösung.

        Können Sie gern Ihrer Zitatensammlung (fleißig fleißig) hinzufügen.

      • Ich mache aber keine Nachtaufnahmen mit 6400 ISO, den Sinn verstehe ich sowieso nicht, gibt sowas wie ein Stativ… ich fotografiere Sport, viel davon in der Halle… was soll ich da mit einer EOS Spielzeugkamera? Das jede Kamera ihren Verwendungszweck hat, das verstehst du nicht, oder? Wenn ich Nachtaufnahmen im High Iso Bereich mache, dann nehme ich Vollformat (wenn ich zum Skifahren gehe, dann nehme ja auch den großen Benz und nicht den Porsche) und die 4 Millionen Pixel mehr oder weniger interessieren mich und meine Auftraggeber nicht wirklich.

      • @Sabrina, warum versuchst du eigentlich hier ständig Nikon Fotografen zu Missionieren?
        Hat Canon es nötig wie die Zeugen Jehovas jedem auf den Sa… zu gehen und an jeder Haustüre zu klingeln? Geh doch einfach in deine Canon Ecke und Spiel mit deriner Eros… ähhh EOS…

      • @Sabrina, jetzt habe ich mir die Mühe gemacht und die beiden RAW´s vergliechen, langsam frage ich mich echt ob du noch ganz gesund bist…

        Im EOS Bild sind folgende Details elementar Schlechter als bei Nikon:
        1. die Blitzableiter
        2. Zeichnung in der Regenrinne
        3. der Blumenkübel
        4. das Kulturfenster
        5. die Haustüre
        6. Schild neben der Haustüre
        soll ich weiter machen?
        Was soll an diesem (Canon) Bild besser sein?
        Die einzige, die sich hier ständig auf´s neue als Dilettantin entlarvt, das bist du!
        Sorry für die Schonungslosen Worte…
        Ich zweifle langsam echt an deinem Sachverstand!

      • Racebenz, Sabrina, ihr seid früher schon nicht auf einen grünen Zweig gekommen wenn ich mich richtig erinnere 😉 Ihr könnte hier gerne weiter diskutieren, aber bitte freundlich bleiben. Habe ein Auge auf die Dikussion und werde, falls sie aus dem Ruder läuft, Kommentare löschen (müssen).

      • Sabrina,
        ich glaube ich habe es dir schon mal erklärt, dass die D500 nicht für die Architekturfotografie gebaut wurde, und für Nachtaufnahmen würde ich auch eine andere Kamera bevorzugen, nämlich mindestens eine Vollformat.

        Die D500 wurde für Wildlife und Sport gebaut. Deshalb hat Nikon (wie bei der D5) entschieden, den Sensor auf 20 MP zu reduzieren, um das Rauschverhalten bis 1600 ISO zu optimieren, denn in diesem Bereich arbeiten die meisten Fotografen in diesem Genre. Dies ist so gut gelungen, dass die Kamera beim Rauschen bis ISO 1600 sogar mit der D810 mithalten kann. Die D500 ist zudem rasend schnell und der Autofokus brillant. Nach einigen Monaten im Einsatz mit dem sehr guten und erstaunlich günstigen Nikkor 200-500 f5.6 VR kann ich berichten, dass ich bei Vögeln, die in hohem Tempo auf mich zufliegen (hors catégorie) eine Trefferquote von mindestens 80 % erreiche (100% Ansicht). Also mit anderen Worten: Diese Kamera ist eine Kampfmaschine!

        Diese Kamera mit einer EOS M3 zu vergleichen ist etwa wie wenn man einen Fiat gegen einen Ferrari antreten lassen würde. Wobei ein Fiat auch seine Berechtigung hat; in einer 30er Zone mit hohen Schwellen würde ich ihn eindeutig bevorzugen …

      • @Rolf Carl
        Das hat doch überhaupt niemand bestritten.

        Nur kann man eben nicht pauschal behaupten, die D500 sei besser als die EOS M3.
        Das ist sie nämlich nur bei bestimmten Eigenschaften und Einsatzzwecken.
        Bei der Treffsicherheit und Genauigkeit des Autofokus in der Architekturfotografie ist die Nikon D500 eben nicht überlegen. Da schlagen nämlich auch die Nachteile des Phasenautofokus zu. Die M3 hat einen Hybrid-Autofokus, einen Phasenautofokus zum schnellen Fokussieren und den Kontrastautofokus um das letzte Quentchen Genauigkeit herauszuholen.
        Nur mal ein Beispiel.
        Ganz allgemein haben die DSLMs auch den Nachteil, dass der Akku nur für einen Bruchteil der Aufnahmen reicht, die man bei einer DSLR machen kann.

        Die Diskussion wird mitunter sehr sehr unsachlich geführt, weil gar nicht darauf abgestellt wird, wann eine bestimmte Kamera oder bestimmte Objektive Vorteile (oder Nachteile) haben, sondern es wird pauschal ein System in den Himmel gehoben oder – wie bezüglich EOS-M-System und dessen Objektiven – einfach haarsträubender Unsinn verbreitet.

        Canon wird sich davon nicht irritieren lassen und Nikon auch nicht. Das sind beides Firmen, die ihr Handwerk beherrschen.
        Am ehesten sehe ich übrigens noch Olympus als Konkurrenz zu diesen beiden Marktführern. Grund: Zuiko-Objektive von sehr guter Qualität, IBIS, Pixelshift, also wirklich sinnvolle Innovationen, die auf die Qualität der Fotografie zielen.

      • Sabrina,
        stimmt, kann man nicht pauschal behaupten. Wenn ich kein Wildlife fotografieren würde, hätte ich die D500 auch nicht gekauft, dann hätte auch meine alte D7000 vollauf genügt. Der Autofokus einer DSLM ist immer genauer, weil das Licht direkt auf den Sensor kommt, und deshalb müssen im Gegensatz zu einer Spiegelreflex die Objektive auch nicht justiert werden (siehe auch Beitrag von Bodo Schulz).

        Die Akkus werden auch immer besser, vor allem bei Sony. Ein Sportfotograf, der mal kurz hier war, hatte die D500 und nachher die A9. Er sagte, er habe mit letzterer eher mehr Aufnahmen mit einem Akku hingekriegt. da geht also auch etwas.

        Du hast natürlich insofern „Glück“, als du „nur“ Architektur und Landschaft fotografierst, da bekommt man auch im mittleren Preissegment sehr geeignete Kameras. Sobald man sich in Spezialgebiete vorwagt, wird es teurer und wenn man viele verschiedene Genres fotografieren möchte, kommt man in der Regel mit einem System oder Format nicht mehr aus. Deshalb habe ich APS-C und Vollformat. Beide haben ihre Vor- und Nachteile und kommen entsprechend zum Einsatz.

        Es ist übrigens noch spannend, dass du Olympus erwähnst, das System würde mir auch noch gefallen und wäre als leichte Kamera auf Wanderungen ideal für die Landschaftsfotografie, aber eben, die Zuiko Objektive sind auch nicht gerade günstig! Dann verwerfe ich die Idee jeweils wieder, obwohl ich die Gelegenheit hätte, das neuste Modell gratis zu testen. Als Zweitsystem wäre es mir zu teuer.

    • Aber gern doch Mimas

      Der Sensor der D500 leistet in etwa das, was die EOS M3 leistet. Er ist definitiv nicht besser.
      Der Autofokus der D500 leistet das, was bei Canon 7Dxx schon lange Standard ist, nicht mehr.

      Und die D850 ist technisch ebenfalls nichts Herausragendes sondern einfach nur aktueller Standard. Der Sensor ist recht ordentlich, besser als der der D500 und auch besser als bei der EOS M3, aber die Megapixel bekommt man nicht wirklich, weil es die Objektive nicht liefern, insbesondere nicht bei der notwendigen Schärfentiefe.
      Ich habe nichts dagegen, wenn Leute, die gern viel schleppen und überdurchschnittliches Einkommen haben, sich die D850 zu kaufen. Der Nutzen indes ist gering.

      Es ist nun eben so, dass ich kein Händler bin,
      der gerne sauteure Kameras verkauft, weil da die Händlerspanne so groß ist, dass der einen Monat davon leben kann – ohne Objektive dazu.

      Und solche Händlertypen tummeln sich hier einige. Die erkennt man daran, dass eine Kamera (oder ein Objektiv) umso besser ist, je teurer sie ist. Die finden auch Festbrenner besonders toll, weil man davon viele benötigt, um die benötigten Brennweiten abzudecken.
      Ich hoffe doch, dass die meisten dieser Händler pleite gehen. Da können die sich als die besseren Hartz-IV-Empfänger fühlen, wie das alle tun, die nicht wissen was los ist und im Irrglauben leben, sie müssten etwas besseres sein als andere.

      • Wow, Sabrina so wie man sie kennt… wer entscheidet ob ein Sensor besser oder schlechter als xy ist? SABRINA! Vor zwei Jahren kammen noch Aussagen wie : je kleiner der Sensor desto besser die Kamera….
        Kann man hier nachlesen…. https://www.photografix-magazin.de/nikon-d500-geniale-dslr-oder-ueberteuertes-spielzeug-analyse/
        das mit der Schärfentiefe hat sie bis heute nicht begriffen, Freistellung ist ihr ein Fremdwort und jetzt werden auch noch alle Fotohändler verunglimpft die Profi DSLR in ihrem Angebot haben….

      • Verstehen Sie nicht, dass ich Paparazzi-Fotografie nicht mache?
        Und in Architektur und Landschaftsaufnahmen freistellen mache ich nicht, weil es meiner Meinung nach einfach grottig aussieht, wenn im Hintergrund alles im Unscharfen verschwimmt.
        Wem das gefällt bitte sehr. Mir gefällt es nicht.

        „Je kleiner der Sensor desto besser die Kamera“ habe ich bestimmt nirgends geschrieben.
        Irgendwelche Probleme scheinen Sie ja zu haben, dass Sie meinen, mir erklären zu müssen, wie blöd ich sei.

      • Kommentar Sabrina zur D500:
        Dann ist es eine gute Kamera – vor allem für diejenigen, die das Geld haben, sich dann in den nächsten 10 Jahren die Nachfolgemodelle zu kaufen, in denen dann oben genannte Features scheibchenweise nachgereicht werden, bis das APS-C Format technisch veraltet ist. Das ist es eigentlich heute schon. Der aktuelle technische Stand ist zwischen mFT und 1″ Sensor anzusiedeln. Dort erreicht man, nachdem die Sensoren verbessert wurden, mittlerweile bessere Bildqualität.
        Wenn da nicht steht je kleiner der Sensor desto besser dann weiß ich es nicht!
        Paparazzi Fotografie?

      • Was bitte ist Paparazzi Fotografie und wer macht das hier?
        Ist das jetzt ein neues Thema? Was hat das mit Nikon und 100 MP zu tun?
        Zuviel Dacia Dieselabgase sind extrem ungesund, lieber einen sauberen Tesla mit Elektromotor nehmen, das sorgt für klare Gedanken.

  • Vielleicht hat Sigma und Tamron genau darauf gewartet. Das LineUp Problem ist doch schnell lösbar wenn sich andere darum kümmern. Ich kann mir vorstellen dass es da ein Agreement gibt.

    Denkbar ist ja auch, dass die Kameras neue Bajonette bekommen, aber die alten Linsen noch ranpassen.

    Ich habe das Gefühl das Canon was richtig dicken auffahren lässt.

  • Warum wird Nikon von so viele abgeschrieben? Aktuelle Kameras und Optiken gehören zu dem Besten was es auf dem Markt gibt. Und eine Top-Spiegellose ohne entsprechende Objektive und Roadmap (siehe Sony) ist eine geschäftliche Todgeburt. Das kann sich Nikon als relativ kleiner Hersteller nicht leisten.

  • Alles schön und gut.

    Wenn man sich die Bilder mancher Kommentatoren anschaut, fragt man sich, warum die sich überhaupt eine teure Kamera kaufen wollen, statt erstmal das Fotografieren zu lernen …

    In der heutigen Zeit, gibt es nur noch bedingt einen technischen Vorsprung.

    Sony hat diesen auf Basis der aktuellen Sensortechnologie (wobei der Sensor der D850 ja evtl. gar nicht von Sony kommt).

    Kommen neue Sensoren, etwa Bio oder gekrümmte, ist der Vorsprung ggf. augenblicklich dahin, denn bei der Software/Prozessortechnik ist Nikon klar besser.

    Wenn also Canon/Nikon ein völlig neues Ding rausbringt, werden die Uhren auf Null gestellt.

    Wers nicht glaubt, schaue auf die Automobilbranche, mit dem Elektromotor und intelligenten Fahrsystemen, Sprachsteuerung etc. kann ein Hersteller von einem Tag auf den anderen die hinter sich lassen, die noch auf den Verbrennungsmotor setzten.

    • wohl war … wahrscheinlich werden auch neue technologien noetig sein, wenn man 100 Megapixel auf KB bringen moechten und diese dann auch nutzbar sein sollen. und ich bin mir fast sicher, das noch hoehere Pixelzahlen kommen werden. ob man das benoetigt sei dahingestellt, aber Megapixel verkaufen sich gut.

    • Der Elektromotor ist ein alter Hut. Er hat sich am Markt nicht durchsetzen können, weil der Verbrennungsmotor samt dem Rattenschwanz hintendran (Energieversorgung) hochüberlegen ist gegenüber der Batterie und in der Produktion viel kostengünstiger.
      Bislang hat Tesla nichts auf den Markt gebracht, was für den normalen Geldbeutel bezahlbar wäre. Tesla ist also nicht konkurrenzfähig. Und es ist zweifelhaft, dass die es jemals werden.

      • Das ist Nonsens.

        Tesla bietet ein Fahrzeug für ca. 35.000,- an, hat, zugegeben, noch Lieferschwierigkeiten, aber die Chinesen holen auch stark auf.

        Ob es dann Wasserstoff oder reiner Batterieantrieb wird, ist egal, der Verbrennungsmotor wird im Straßenverkehrsbereich sterben, so wie die derzeitigen Sensoren sterben werden.

        Sobald ein Hersteller z.B. einen gekrümmten Sensor bringt (praktisch Null Verzerrung im WW-Bereich),
        sind derzeitige Sensoren Geschichte.

        https://www.piv-imaging.com/zukunft-imaging/bildsensoren-revolutionaere-weiterentwicklungen-veraendern-die-imagingwelt-10011042

      • 35.000 Euro ist jenseits des Budgets der meisten Leute.
        Die sind froh, wenn die sich den Rumänen-Dacia leisten können.

      • Die gekrümmten Sensoren sind seit Jahren in der Diskussion.
        Ganz so einfach scheint es also nicht umsetzbar.

      • @ Hotte

        Für 35’000.- bekommt man gar nichts, die Modelle kosten – normal ausgestattet mindestens 50’000.-. Im Übrigen hat Tesla extreme Qualitätsprobleme – ab 120km/h klappern die Fenster (fällt in Amerika halt nicht auf) und leider sind sie, bedingt durch die aufwändige Batterietechnik – weniger umweltfreundlich als mancher denkt, in Norwegen, dem führenden Elektroautoland müssen Teslakäufer deswegen sogar eine Strafsteuer bezahlen. Mit dem normalen Benziner fährt man bis 75’000km umweltfreundlicher als mit jedem Tesla und wenn der Strom nicht nachhaltig produziert wurde oder die Batterie nach 150’000km getauscht werden muss ist es immer noch für die Umwelt besser mit Gas oder Benzin zu fahren. Der einzige wirkliche Vorteil ist der, dass dort wo ich gerade fahre keine Abgase entstehen, aber der Umwelt nützt das nichts. Abgesehen von der Menschenunwürdigen Gewinnung der Rohstoffe für die Batterien. Aber erklären sie das mal einem Politiker. Und was machen wir mit den ganzen Batterien, wenn alle mal elektrisch fahren – dagegen erscheint langfristig das Endlagerproblem für Atombrennstäbe ein Klacks.

      • @ joe,

        …in Norwegen, dem führenden Elektroautoland müssen Teslakäufer deswegen sogar eine Strafsteuer bezahlen… dies ist de facto Fake News. Hier steht etwas ganz anderes: http://www.it-times.de/news/norwegen-streicht-geplante-tesla-steuer-126792/
        Von klappernden Fenstern habe ich noch nichts gemerkt, ich bin aber auch selten mit einem Tesla Modell S unterwegs.
        Das die Ökobilanz von einem E-Auto schön gerechnet wird ist denke ich richtig, irgendwann wird es aber Standart sein ein E-Auto zu fahren, es braucht halt Jahrzente um einen 100% igen Ersatz für Verbrenner herzustellen…

      • @ racebenz
        – ok, dass die Steuer wieder gestrichen wurde war mir nicht bekannt, hat mich aber auch nicht gewundert, dass man eine Erhebung evaluiert hat. Dies hat übrigens auch deshalb Sinn gemacht, da die Tesla Batterien relativ aufwendig herzustellen sind.

        Hier in der Schweiz und auch bei uns in Basel gibt es eine vergleichsweise hohe Dichte an Tesla S und ich hatte das Vergnügen zweimal damit fahren zu dürfen. Natürlich ist es beeindruckend, nahezu lautlos – bis auf das Abrollgeräusch – dahinzurollen. Auch die Beschleunigung ist beeindruckend, aber wenn du da 10 mal voll draufgetreten bist kannst du gerade zur nächsten Ladestation fahren. Mein Bekannter gibt auch unumwunden zu, dass die Qualität noch Lichtjahre von einem Mercedes, Audi oder BMW entfernt ist, allerdings fährt er ihn aus Umweltgründen und kann es sich leisten da er noch zwei weitere Fahrzeuge im Fuhrpark hat. Auch er sieht die Problematik einer Massenelektrifizierung, wie soll das denn gehen, stell Dir mal vor im Grossraum Berlin mit geschätzt 4 bis 5 Millionen Einwohnern, und jeder Vierte hat ein Elektroauto. Und nur jedes Dritte davon hängt an einem Schnelladekabel. Wo soll bitteschön der Strom herkommen? Da bricht das ganze Netz zusammen. Oder jetzt im Winter, mit Heizung und weiteren Stromverbraucher, dazu die verstärkte Entladung bei Kälte. Oder in den Bergen. Da sinkt die versprochene maximale KM-Leistung auf unter 100km. Da ist noch einiges zu tun. Abgesehen davon, dass die notwendigen Rohstoffe für die Batterien nie und nimmer für eine Massenelektrifizierung reichen würden. Deswegen sagt ja die Bundesregierung man ist „System offen“. Ich bin eher ein Freund der Brennstoffzellentechnik, das könnte die bessere Alternative sein. Ich bin der Meinung, dass die totale Elektrifizierung genau so ein Irrweg ist wie seinerzeit die Atomkraft, aber bis man das dann merkt liege ich wohl leider schon 2m unter dem Boden.

  • 100 Megapixel sind zuwenig! Ich warte bis die 200 kommen, dann lohnt sich ein Kauf wenigstens. Bis dann sind auch meine jetzigen Kameras amortisiert. Also eine klassische Win-Win Situation!

    • @ Rolf Carl
      ….Ich warte bis die 200 kommen….
      Das können Sie heute noch nicht sagen, da 100MP eine Menge sein wird, und das Erscheinungsdatum der 200MP
      noch in weiter Ferne liegt.
      Dazu müßten die 100 ja erst massig gekauft werden um dann wieder weiterzumachen.

      ich verstehe aber Ihre Ironie. Dennoch, glauben Sie mir eines:
      Das Haben-Wollen-Virus ist nicht zu unterschätzen.

      Bsp: Sie sollen eine Hochzeit fotografieren, und kommen mit einer 30/40 MP Kamera.
      Nun ist nicht bestes Wetter und die Fotos leiden halt auch etwas. Was meinen Sie, sagt Ihre Kundschaft, deren Freunde alle mit einer 100MP Kamera über den Rasen laufen ???

      Nun, es dauert nicht lang, und Rolf Carl läuft schnell zum Händler und ruft nach einer 100MP Maschine……
      Spätestens jetzt sind Sie vom Virus angesteckt.

      • Volker,
        ich schaue eben gut auf meine Gesundheit, esse regelmässig Knoblauch und auf meine winterlichen Fototouren nehme ich immer eine Thermosflasche mit Ingwertee mit, da haben Viren keine Chance!

        Hochzeitsfotografie ist nicht so mein Ding. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich die Fotografie zwar professionell betreibe, aber nicht auf Einnahmen angewiesen bin. Deshalb kann ich das fotografieren, was mir Spass macht (Naturfotografie).

        Es kommt natürlich auch in freier Wildbahn mal vor, dass an beliebten Plätzen ein paar Amateure mit Pixelmonstern im Weg rum stehen. Dann gehe ich jeweils folgendermassen vor, um mir den nötigen Respekt zu verschaffen: Schwungvoll ramme ich mein Sirui 1204 Waterproof Stativ (best by test) in den Boden, lasse meine mit einem Sigma Art bestückte und einer Kirk Schnellwechselplatte ausgestattete Kamera in sekundenschnelle einklicken und kann dann aus den Augenwinkeln beobachten, wie die Hobbyknipser ehrfurchtsvoll auseinanderstieben.

        Du siehst also, ich investiere statt in ein paar Pixel mehr lieber in top Zubehör; Objektive (Sigma Art), Lee Filtersystem, hochwertige Filter, und natürlich darf auch ein hochwertiger, kalibrierbarer Bildschirm (Eizo) nicht fehlen, damit man es dann auch so sieht, wie man es fotografiert hat.

      • Danke, racebenz … deine „kleine“ Zusammenfassung weiter oben war aber auch nicht von schlechten Eltern!

      • Die allerwenigsten Brautpaare werden erkennen können, mit wievielen MP sie da gerade fotografiert werden. Bei Hochzeitsfotos zählt die Qualität der Fotos, eine vollständige fotografische Dokumentation der Feier und natürlich die Inszenierung der Fotos des Brautpaares, die alleine vom Können des Fotografen abhängig ist. Ich glaube deshalb nicht daran, dass es gerade bei Hochzeitfotos einen grossen Druck auf die Profis geben wird, Kameras mit extrem hohen MP-Zahlen zu kaufen, bei denen man dann aber bei den Fotos kaum noch Unterschiede zu solchen Fotos sehen kann, die beispielsweise mit einer Nikon D850, Canon 5DS oder einer Sony A7rIII gemacht wurden. Ich glaube eher an eine Sättigung im MP-Bereich, ähnliches kann man ja auch bei den Smartphonekameras bereits beobachten, wo es in letzter Zeit höchstens noch geringe Steigerungen der MP-Zahlen gibt.

      • @Thomas Müller, absolut richtig, genauso ist es! Es kommt auf die Bilder an, natürlich ist ein Mindestmaß an Pixeln notwendig, für ein Fotobuch reichen aber immer noch 12 MP wenn ich denn Ausschnitt vorausschauend vorwähle, nur weil dann einer 100 MP nutzen kann heißt das nicht, dass die Bilder gut sind. Meine D1H hatte seinerzeit 2.7 MP, jedes Handy hat heute mehr und trotzdem konnte man die Bilder verkaufen und drucken. Ich mache heute noch Geld mit einer D300 mit 230.000 Auslösungen… dies soll aber nicht heißen, dass 100 MP nicht ihre Berechtigung haben können, es kommt immer auf das Motiv an. Unsere Autos bekommen auch ständig mehr PS. Ich mache mir da allerdings Sorgen um die Umsetzbarkeit, ohne Stabi und Stativ wird da vieles schwierig, dann lieber saubere Bilder mit 24 MP was definitiv heute jeder Hochzeit gereicht!

    • Komme gerade vom winterlichen Spaziergang vom Gempen (Ausflugsberg nähe Basel mit Aussichtsturm) zurück. Ausser wir war da noch ein Fotobegeisteter, den ich von der Ferne mit seinem kurzen aber stabilen Dreibein-Stativ beobachten konnte, auch sein Sohn (etwa 10) hatte eine eher zu grosse Kamera um den Hals. Natürlich will man wissen wenn einer so akribisch seine Aufnahmen vorbereitet, womit er fotografiert. Die Kamera hatte irgend so ein längeres silbernes Objektiv an einem für mich etwas altertümlich aussehenden Kameragehäuse. Bin dann etwas näher hin und fragte was er da in den Nebel rein fotografiert und er meinte, ein paar kleine Zweiglein. Und ich sagte dann, ah das ist ja noch eine Kamera mit Film und er, nein das ist ein Hasselblad, mich hätte es fast vom Hocker gehauen wenn ich auf einem gesessen wäre, denn bei genauerem hinsehen sah ich dass es sich um das neue Rückteil H6D-400c handelte und der 10jährige lief mit einer 5D Mk IV rum und fotografierte. Hätte ihn gerne noch etwas ausgequetscht, aber er machte nicht den Eindruck als wäre er an einem Gespräch interessiert, sondern fühlte sich eher gestört, dass, da so ein „Amateur“ ihn bei seiner Lieblingsbeschäftigung stört. Habe dann nur gesagt, das ist ja eher was für arme Leute und habe ihn in Ruhe seine Bilder machen lassen.
      Also 100MP bzw. theoretische 400MP verkaufen sich schon heute und wenn es bald auch für normal sterbliche bezahlbar wird, dann kauft das jeder – ich auch.

  • Heute hatte ich die Möglichkeit sowohl ein Canon EOS M50, eine Fuji XH-1 und eine Sony a7iii ausprobieren zu können. Es geht jetzt nur um Haptik, Bedienung und System, Bildqualität konnte ich nicht beurteilen.

    Canon EOS M50:
    Pro
    • Gehäuse (Größe, Haptik, Verarbeitung)
    • APS Sensor in so einem kleinen Gehäuse, Beeindruckend
    • Nutzbarkeit der EF Objektive mit Adapter
    • Tolle Zweitkamera wenn man sowieso im Canon- System integriert ist
    Contra
    • Bescheidene Auswahl an nativen Objektiven, man kann auch sagen eine Katastrophe (5 Stück?)
    • Kein Batteriegriff (auch nicht irgendwann, da keine Anschluss Kontakte auf der Bodenplatte oder im Akku Fach) wie soll man also so eine Kamera mit EF Objektiven nutzen

    Fuji XH-1:
    Pro
    • Meiner Meinung nach bestes Bedienkonzept von allen durch die analogen Einstellräder
    • Erstklassige Verarbeitung von Kamera und Objektiv, sehr wertig
    • Objektive von SWW bis Super Tele
    • Wählbare Filmemulsionen
    • Batteriegriff
    • Systemgewicht
    Contra
    • Black Outs

    Sony a7iii:
    Pro
    • Ebenfalls sehr wertig
    • Für Vollformat extrem kleines Gehäuse
    • Batteriegriff
    • Keine Black Outs
    • Sehr guter Sucher, bester von allen dreien
    • Beeindruckende Geschwindigkeit
    • Derzeit 23 Objektive, also ausreichend…
    Contra
    • Bedienkonzept, viel über das Menü
    • Trotz Batteriegriff mit 70-200 F2.8 in der Ergonomie nicht einfach…
    • Preise der Linsen
    • Systemgewicht

    Mir persönlich hat die Fuji am besten gefallen, gefolgt von der Sony. Die Canon ist eine tolle Kamera wenn man sowieso bei Canon ist, einen Systemumstieg rechtfertigt sie jedoch in keinster Weise, die beiden anderen jedoch auch nicht, wenn man sein Portfolio hat und damit zufrieden ist.

    Zum Thema Sensor der Nikon D850 habe ich folgendes erfahren, Hersteller ist Sony, nach den Vorgaben von Nikon produziert, genau wie bei Fuji… es gibt nur wenige Hersteller und Sony Kamera ist nicht gleich Sony Sensor…

  • die DL Kameras waren ja schon auf einer Messe vorgestellt worden. Also sie mussten ja nicht noch entwickelt werden. Unverständlich das Nikon hier nichts auf den Markt brachte.
    Auch bei der Nikon 1 Serie, die J5 mit 4K und nur 15 Bilder pro Sekunde ?
    Wenn mann bedenkt, das Nikon die erste Kamera mit Videomodus ( D90 ) auf den Markt brachte???

  • In den einstelligen Nikons stecken zb keine Sony Chips… auch in der D 800/810/850 ist nix Sony. Und was Innovationen angeht waren es bisher immer Nikon, Olympus oder Pentax die die wirklich wichtigen Innovationen gebracht haben. Der Digicam zum Durchbruch verhalf Olympus, die erste richtige bezahlbare digitale Profireflex war ne Nikon… Mehrfeldmessung, TTL Messung, Belichtungsmessung mit Farberkennung… alles Nikon, Autofocus in Grossserie Minolta. Spotmessung Pentax… Autofokus im Profisegment Nikon… Austauschbare Sucher, Motoren Rückwände Nikon… da haben alle anderen kopiert… allen voran Canon… übrigens hatten die ersten Canon Kameras Nikon Objektive… es waren imm die kleinen die Fortschritte brachten… die grossen kopieren und hauen dann mit ihrer finanziellen Potenz rein… Sony und Canon müssen nicht davon leben… der Rest schon…