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Nikon: High-End-DSLM könnte mit neuem Z-Bajonett erscheinen

Nikons kommende High-End-DSLM könnte Gerüchten zufolge mit einem neuen Z-Bajonett auf den Markt kommen, zu dem nun erste Gerüchte aufgetaucht sind.

Gerüchte von der CES 2018

Auf der CES 2018 in Las Vegas gab es nicht nur verschiedene Neuheiten und News (siehe Artikel „CES 2018: Alle Foto Neuheiten und News im Überblick“), vielmehr wurden vor Ort auch Informationen ausgetauscht und es sind so einige Gerüchte entstanden.

Besonders interessant sind die Gerüchte zu kommenden High-End-DSLM von Nikon, über die wir zuletzt bereits mehrfach berichtet hatten. Auf der CES 2018 ist nun durchgesickert, dass die neue spiegellose Systemkamera anscheinend definitiv mit einem neuen Bajonett vorgestellt werden soll, welches auf die Bezeichnung „Z-Bajonett“ hören könnte.

Erste Details zum Z-Bajonett

Zu diesem Z-Bajonett – natürlich wäre auch ein anderer Name denkbar – sind nun erste wirklich konkrete Details aufgetaucht. So berichtet Nikonrumors nämlich, dass dieses Z-Bajonett einen Durchmesser von 49mm und ein Auflagemaß von 16mm haben soll. Im Vergleich zum F-Bajonett hätten wir es hier also mit einem größeren Durchmesser (F-Bajonett: 44mm) und einem deutlich geringeren Auflagemaß (F-Bajonett: 46,5mm) zu tun. Auch im Vergleich mit Sonys E-Bajonett wär der Durchmesser größer und das Auflagemaß kürzer (E-Bajonett: 46,1mm Durchmesser und 18mm Auflagemaß).

Dass Nikon die kommende High-End-DSLM mit einem neuen Bajonett ausstatten möchte, deckt sich mit Gerüchten aus der Vergangenheit. Damit trotzdem die Kompatibilität mit allen alten Nikon Objektiven gewährleistet werden kann, arbeitet Nikon zusätzlich anscheinend intensiv an einem erstklassigen Adapter.

Meine persönliche Meinung: Ein neues Bajonett und eine neue Generation von Objektiven, das ist es was Nikon meiner Meinung nach braucht, um langfristig gesehen erstklassige DSLMs anbieten und von den Vorteilen der spiegellosen Bauart Gebrauch machen zu können. Zusätzlich braucht es natürlich einen wirklich erstklassigen Adapter, damit man als Kunde sofort ohne große Einschränkungen mit seinen alten Objektiven auf die neue DSLM wechseln kann, so man das denn möchte. Mir würde dieser Weg sehr gut gefallen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

51 Kommentare

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  • Sehe ich genauso, kurzfristig gesehen wird die neue DSLM zwar mehr für Nikon Anwender interessant sein ( Adapterlösung) aber langfristig gesehen ist es der richtige Weg, Sony,Fuji und Co haben es auch geschafft.

  • Wohin ist Nikons einstige Fähigkeit geraten, aus Anwendersicht die richtigen Entscheidungen zu treffen? Mit Adapter kann ich auch eine Sony E benutzen, da brauche ich keine Nikon Z. Sollte Nikon wirklich ein neues Z Bajonett einführen, sind deren native Objektive nicht am F-Bajonett adaptierbar. Früher war bei den Japanern immer ein Techniker der Chef und deren große Tugend von Nikon war Kontinuität. Jetzt haben die Manager das Wort. Nach dem Lichtblick 850 kommt jetzt wieder so ein Murks. Wer mal eine Nikon EM gesehen hat, mit einem Serie E Objektiv, weiß, daß eine kompakte Kamere sehr wohl auch mit einem F Bajonett möglich ist. Ebenso wie kompakte Objektive. Die EM aus den 80ern ist etwa so groß wie die Olympus EM1 – inclusive des Objektives! Da kann man nur sagen Nikon 1/ 2. Klappe.

  • Adapter sind immer Mist und bei der Berufsfotografen orientierten Marke Nikon gleich doppelt!
    Ich wüßte nicht wie bei Nikon Spiegelreflex- und spiegelfreies System zusammen wachsen sollten und wenn Nikon gerade noch das ambitionierteste Zoom der Welt vorgestellt hat (180-400mm) – wo das hinführen soll.
    Sony ist doch letztlich mit seinem ambitionierten Adapter gescheitert und gewinnt erst, seit sie mal endlich einige spannende Objektive (angepasst an Alpha spiegelfrei) liefern können.
    Und Fuji befriedigt mit Adaptern ja auch nur den Spieltrieb, kann aber spannende, eigene Objektive liefern.
    Was waren das für tolle Zeiten in den 80igern, als neue Kameras noch mit gleich 10 neuen Objektiven erschienen.

    Da sich alle Nikon DSLR-Objektive nicht einfach auf DSLM umrechnen lassen – wäre dieses Z-Bajonett-Vorhaben Harakiri.

    • Also ich persönlich finde den Gedanken, ein 180-400 f4 TC 1.4 per Adapter an ein Spielzeug zu montieren noch sehr spannend … das hätte wirklich das Zeug, die Geschichte des Jahrhunderts zu werden.

      • Rolf,
        wer sagt denn das eine DSLM von Nikon ( falls eine kommt ) auf Sport & Tierfotografen abzielt, nicht jeder benötigt Teleobjektive. Es gibt genügend die Klein & Fein mit Festbrennweiten durch die Straßen ziehen und die brauchen bestimmt nicht für eine 35mm Festbrennweite die Gehäusegröße einer D850.
        Und wie häßlich eine Spiegellose mit alten Auflagemaß aussehen kann zeigt uns ja Sigma, dort wo bei den anderen das Objektiv sitzt befindet sich bei Sigma die Wulst worauf das Objektiv geflanscht wird 😀

        https://www.heise.de/foto/artikel/sd-Quattro-Erster-Eindruck-von-Sigmas-spiegelloser-Systemkamera-3291505.html?view=zoom;zoom=2

      • Mirko

        Die Sigma Quattro ist dermassen schlecht, dass die Zeitschrift „Fototest“ zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf eine Wertung verzichtet hat. Bis ISO 800 ist sie top, darüber schlicht unbrauchbar, sozusagen wie Tag und Nacht.

        Ich finde, dass der Schuster bei den Leisten oder Sigma sinnesgemäss bei den Objektiven bleiben sollte, denn das können sie wirklich.

    • CAT,

      „Da sich alle Nikon DSLR-Objektive nicht einfach auf DSLM umrechnen lassen – wäre dieses Z-Bajonett-Vorhaben Harakiri.“

      Ist es nicht so das ( D)SLR Objektive optimiert sind für den Phasen AF, DSLM Kameras arbeiten bekanntlich mit den Kontrast AF 😉 Richtig es gibt ja den „Hybrid AF“ der ja bei DSLR zum Einsatz kommt nur ist der AF im LV Modus ein bissl langsamer. Also wünscht ihr Euch eine DSLM von Nikon die zwar Dank F Bajonett alle alten Linsen bedienen kann aber nicht die schnellste sein wird, Super 😎
      Ich hoffeNikon hat von Pentax gelernt…denn die hatten das Problem mit ihren alten Bajonett und den langsamen AF

      • Mirko,

        die Technik für die Fokusmodi bei DLSM entwickelt sich rasant weiter. Seit einiger Zeit gibt es nämlich Phasen-AF auf dem Sensor, dafür ist kein Spiegel mehr erforderlich. Und die Geschwindigkeit und Genauigkeit des AF ist damit eben überhaupt kein Problem mehr, also ich plädiere für das F-Bajonett, auch wenn es nicht ganz so schön aussieht. Lieber würde ich einen guten Designer die Form des dann notwendigen Vorbaus gefälliger gestalten lassen.

      • JHipp,
        sobald eine DSLR im LiveView betrieben wird arbeitet der Kontrast AF und dieses meistens etwas langsamer und woran liegt das ?
        Auch ist die SIGMA Quattro ( Hybrid AF also Kontrast & Phasen AF ) keine Rakete diesbezüglich, also haben wir 2 DSLM mit alten Auflagemaß und ohne Erfolg. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt….

      • Die Pentax K01 ist eine gelungene spiegellose Kamera die, trotz ihres K-Bajonettes, sehr gut aussieht und auch sehr kompakt ist. Interessanterweise ist es gerade die Firma Pentax, die Kamera-Meilensteine auflegt. Denn die Pentax K01 ist von 2012!!! Es gibt für sie eine Reihe von wunderbaren kleinen Objektiven über die man sich auch freuen kann, wenn man mit einer Spiegelreflexkamera unterwegs ist, denn sie funkionieren auch wunderbar auf ihr und benötigen sehr wenig Platz. Im Gegensatz dazu steht die Sony Nex/7/9 – deren Objektive sind durchschnittlich 1/4 – 1/3 größer als ihre Kollegen für die SLR. Zudem funktionieren sie nicht auf den hauseigenen Spiegereflexkameras. Die Probleme, die der Autofocus früheren DSLM´s machte, sind nach 6 (!) Jahren sicher gelöst. Es gibt keinen Grund, warum Nikon DSLM´s mit F-Bajonett nicht ebenso schnell sein können, wie die entsprechenden Kameras von Sony. Dies hat übrigens Olympus bewiesen, deren SLR-Objektive, mit einem Adapter zwar, an der EM1MK1+2 sehr schnell focussieren. Vor 8 Jahren, als Sony die erste Nex mit dem neuen E-Bajonett rausbrachte, war dies für Sony der richtige Schritt. Sony/Minolte hatten keinen so großen Marktanteil und speziell für Digitalkameras konstruierte Objektive waren in jedem System praktisch nicht vorhanden. Um das Potential der Digitaltechnik nutzen zu können, wäre es auch für Sony/Minolta SLR Fotografen erforderlich gewesen, in neue Objektive zu investieren. Hinzu kamen die damaligen ( und heute gelösten!!!) AF-Probleme. Heute – nach 8 Jahren haben wir eine ganz andere Situation. Die großen Hersteller bieten eine große Bandbreite an Digital optimierten Linsen an, in die auch eine große Anzahl an Fotografen viel Geld investiert haben. Somit würde sich Nikon mit einer Adapter-Lösung ins eigene Fleisch schneiden.

      • PGS,
        ok Design ist Geschmacksache aber die Pentax oder die SIGMA müsste ich mir „schön“ trinken 🙂 Nunja die Pentax wurde kein Erfolg und das wird seine Gründe haben. Ich zitiere hierzu mal Digitalkamera.de

        „Probleme hat der Autofokus der K-01 bei Verwendung herkömmlicher DSLR-Objektive. Diese Objektive sind für die Steuerung und Messung durch einen Phasen-Autofokus ausgelegt, den die K-01 systembedingt nicht bietet.“

        So und nun zur Objektivgröße, hier eine Reihe von 70-200 f2.8 Objektiven…wie Du siehst ist das Modell von Nikon an Größe und Gewicht unschlagbar
        https://www.dpreview.com/products/compare/side-by-side?products=sony_fe_70-200_2p8_gm_oss&products=tamron_sp_70-200_2p8_di_vc_usd_g2&products=sigma_70-200_2p8&products=nikon_70-200_2p8_vrii&products=canon_70-200_2p8_is_ii&sortDir=ascending

        Das aber das 70-200 f2.8 mit E Bajonett größer ist wie sein Bruder mit A Bajonett stimmt sogar, liegt aber nicht an deiner These „was am Auflagemaß fehlt muß am Objektiv verlängert werden“
        Der Grund ist das im Gegensatz zum A Bajonett das noch zusätzlich ein LM Antrieb verbaut ist
        Objektive mit LM Antrieb kamen auch bei der Nikon 1 zum Einsatz, welche sehr schnell war. Hier noch was kleines von der Fotoschule
        „Dagegen sind Linearmotoren eher für kleine Stellwege und Massen ausgelegt – das passt wiederum zu vielen Objektiven von spiegellosen Systemkameras“
        Also so einfach wie sich das manche vorstellen ist es eben nicht, bei Pentax und Sigma ist der AF nicht der schnellste und wenn sich Nikon da einreihen soll bitte schön, gibt ja scheinbar genügend Altkunden die sich keine Änderungen wünschen 😉

  • Da kann man schon fast drauf wetten, daß Fremdobjektive von Sigma & Co nicht drauf laufen… Ich hoffe immer noch, daß das Streuen diese Gerüchte ein genialer Marketing-Trick ist, um das Interesse auf die neue Kamera zu lenken. So blöd können Manager gar nicht sein oder doch?

    • Wenn das F-Bajonett darauf läuft, dann funktionieren auch die Fremdobjektive. Bei den Akkus sieht es vielleicht anders aus, da könnte es sein, dass wie bei der D500 Fremdakkus nicht kompatibel sind. Das wäre dann bei so kleinen Stromfressern ein Bombengeschäft!

  • Geht ihnen eh besch…. und dann verkomplizieren sie es sich noch mehr indem man zur neuen Kam NEUE Objektive kaufen muss? Den Adapter gleich im Set mitliefern, damit man die vorhandenen Gläser nutzen kann gleich am Anfang, das wäre eine Lösung!

  • als Konstrukteur (wenn auch nicht für Kameras und Objektive) sehe ich garkeine andere Alternative als den Adapter. Wenn Nikon an dem F-Bajonett auch dan DSLM festhalten wollte, müssten sie Kameras bauen, die das Bajonett exakt um den Differenzbetrag der verschiedenen Auflagemaße verstellen könnte. Das macht aber keinen Sinn, den die Mechanik wäre aufwändig, anfällig und mit Sicherheit nicht präziese genug, um damit noch scharfe Bilder machen zu können. Dass der Durchmesser der neuen DLSM größer ist, als der des F-Bajonetts spricht auch für einen Adapter. Die Z-Objektive könnten dann allerdings in meinen Augen nicht an das F-Bajonett adaptiert werden.
    Ich könnte mit dieser Variante gut leben, als Hobbyknipser mit einer Menge F-Bajonett-Linsen.

    • Warum braucht eine DSLM andere Auflagenmaße als eine SLR? Daß dem nicht so ist, hat Pentax mit seiner APS-C DSLM mit K-Bajonett schon vor ein paar Jahren bewiesen. Meine Hoffnung ist der Marketing-Trick… Da kommt so ein Manager, der wohlmöglich vorher eine Ölsardinen-Fabrik geleitet hat, und rechnet so: Die Kamera mit dem Z ist 50 Pfennig billiger in der Erzeugung und wenn wir ein F-Bajonett verbauen, kauft keiner neue Linsen, da sie alle noch den Schrank voll haben… Leider wird der Schuß nach hinten losgehen, wie bei Sony, weil die Interkompatibilität nicht gegeben ist. Da behindert ein System das andere und die A-Serie (SLR) stirbt so langsam. Daß eine Kamera mit F-Bajonett kompakt sein kann hat Nikon vor über 30 Jahren mit seiner EM selber bewiesen. Dazu dann kompakte Linsen, die auch an der SLR verwendbar sind und das gesamte System ist wieder harmonisch. Das Nörgeln ist nur ein Entsetzen über die Kurzsichtigkeit dieser Fischdosen-Manager. Es fing schon mit dem 1 System an, welches keine schönen Fotos lieferte. Weiter ging es mit dem nahen Ende dieses Systems – auch wieder kurzsichtig, denn in gar nicht so ferner Zukunft wird es Sensoren geben, die auch diesem System eine gute Qualität ermöglichen. Wirklich Management by Fischdose…

      • . . . und wenn wir ein F-Bajonett verbauen, kauft keiner neue Linsen, da sie alle noch den Schrank voll haben…
        – nein !!! eben weil sie den Schrank mit F-Optiken voll haben, wird niemand eine DSLM mit stupiden
        Z-Anschluß kaufen !!!
        Ist doch super, wenn man sein DSLR-Objektiv auf eine DSLM wechseln kann. Also wer da noch was anderes behauptet, der soll mit seinem Handy weiterknipsen!

  • Nikon hat keine DSLM… Resultat viele holen sich ein Zweitsystem von Sony und Co. und einige wechseln komplett, nun bietet Nikon vielleicht ein eigenes Zweitsystem an und die Nörgler stehen auf der Matte …ach Nikon lasse es am besten bleiben 😉

    • MIrko, du hast hier Recht.
      Ich würde ebenso ein neues Bajonett einführen, da das physikalisch eben anderes nicht geht.
      Neues Bajonett, neue Objektive und damit wieder gehobenen Klasse. Nur so geht es !!
      Sony hat es doch vorgemacht, da geht es doch auch.
      Es geht immer, der Mensch muß sich nur einige Zeit daran gewöhnen.
      Wer will denn Mittelmäßigkeit bei den Fotos ?
      Es müssen eben auch sehr gute Obj. her. das ist klar.
      Das nun endlich bei Nikon DSLM etwas passiert, das ist doch stark.
      Denn nach dem Canon Eingeständis, sie hinken der Technik um Jahre hinterher, werden denen wohl viele Kunden weglaufen. Das ist nun vorprogrammiert.
      Bis Canon in ihrem neuen geplanten High Tec Werk endlich was Neues bringen werden, vergeht zu viel Zeit. Da hat Sony Meilen vorgelegt, wahrscheinlich uneinholbar, nach dem Bericht von H Schumacher mit den denkenden Chips bei Sony. Wir werden uns noch wundern

      Kodak, Canon und etliche andere werden dann wohl nicht mehr sein.
      Ich bin jedoch überzeugt, das mFT überlebt, da handlich, klein und heute sehr hochwertig, also für alle älteren Leute sowieso und für jüngere auch empfohlen. Die hat man eben fast immer dabei.
      Fuji wird hier Glück haben, das Sie MF und APS in Topform anbieten
      Soweit meine Einschätzung.

      Wir haben das bei GM und dann bei VW gesehen, wie schnell doch ein Gigant zusammenbrechen kann.
      Bei VW geht es schon nach einer politischen Entscheidung im Milliardenbereich.
      Kodak kennt heute kaum einer mehr, die Jüngeren kaufen halt keine Filme, und so schnell ändert sich plötzlich der Trend

      • Volker,
        Olympus ging schon zur DSLR Zeit den eigenen Weg ( Sensor ) und zeigte damals schon mit der E 330 was möglich ist, dann stellte man uns 2008 ? die PEN vor. Fuji verabschiedete sich von Nikon und stellte die Gleise auf Zukunft….naja Canon folgte den Weg nur halbherzig, Coladosen als Objektive und das Topmodell der M Klasse kann auch nur 1/ 4000 bieten, da sprechen wir noch nicht einmal von Innovationen sondern von Standards der gehobenen Preisklasse….hoffentlich macht es Nikon besser

      • Wieso kann Nikon keine spiegellose FX Kamera herstellen mit gleichem Durchmesser und
        Auflagemaß des Anschlusses?
        Meine Lösung Spiegel weglassen und Maße beibehalten! Wieso ist das physikalisch nicht möglich?
        Oder ist das kaufmännisch nicht ergiebig???

        Ist das neue Maß notwendig und ein Fortschritt bei Vollformatkameras?Die Kameras werden dünner und breiter die Objektive etwas kompakter. Mann und Frau kann ohne Adapter die alten Objektive nicht an dem neuen Gehäuse nutzen und die neuen Objektive nicht an den FX Gehäusen.
        Wieso sollen die neuen Objektive so viel besser werden als die derzeit verkauften, taugen die nichts?
        Die sind nicht alle besonders preiswert und reißen öfteres die 2000 Euro Schranke.
        Preislich gibt es für die Nikonleute keine Grenze nach oben, wie wäre es mal auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu setzen.?
        Als letztes, wenn Nikon mit FX verkäufen 10% der Käufer von Kameras bedient, wo bleiben die 90% der jenigen, die nicht 12.000Euro für ein Objektiv ausgeben können und wollen und mit DX kameras fotografieren möchten?
        Also wo bleibt von Nikon eine Kamera in handlicher Größe, ohne Spiegel mit hervorragender Abbildungsleistung zum angemessenen Preis? Z.B Größe wie Canon M, abgedichtetes Gehäuse, kompatibel zu APS, mindestens mit Adapter bis ca 1000€?????
        Allein mit ankündigen hat noch keiner Geld verdient.
        Da sind ja die angeblich so innovationsfeindlichen Canon Konkurrenten weiter siehe M-Serie einschließlich Adapterlösung nach oben kompatibel zu APS.

      • Peter,
        natürlich wäre es mit Sicherheit möglich mit alten Auflagemaß eine DSLM zu fertigen,mit gleichen Abmaßen einer DSLR nur nicht jeder möchte mit so einen Klopper rumlaufen. Klar gibt es Fotografen die mit Teletüten durch die Natur laufen oder ein Sportereignis verfolgen etc. und eine gewisse Balance und Griffigkeit brauchen aber es gibt auch Fotografen die mit einer 14,35 oder 50iger Festbrennweite nur durch die City gehen und die brauchen bestimmt keinen Body im Format einer Nikon D 850.

      • Es geht jedenfalls nicht darum, was der EM fehlte, sondern darum daß eine kompakte Kamera sehr wohl mitsamt F-Bajonett sehr kompakt sein kann.

      • Die EF samt E Objektive waren manuell es fehlte der AF,so kann auch eine heutige Nikon Einsteiger Nikon nur beschränkt alte Nikkore benutzen. Eine Nikon D40 war auch schmaler im Vergleich zu einer Nikon D 200 😉

      • Au Mann… daß die technischen Gegebenheiten zum Ende der 70er Jahre andere waren, braucht man doch nun wirklich nicht zu erwähnen…

      • Es geht doch nicht darum, die EM 1:1 nachzubauen. Die Sony A7/9 sind größer. Somit wäre Platz für den AF-Mechanismus. Warum die Kompatibilität zerstören? Beispielsweise ist die D750 auch nicht so viel größer als eine A7. Eine kleine Linse für die 750er hätte ich auch gern. Sonys Linsen sind gern mal 1/3 größer. Somit ist Sony, als System gesehen, auch nicht so klein.

      • PGS, die Frage ist doch nicht wie groß die A7/ 9 ist sondern wie klein die Alpha 6500 oder eine Hasselblad x 1d ist Groß bauen kann man auch mit einen kleinen Auflagemaß nur nicht klein mit einen großen Auflagemaß ohne Abstriche irgendwo zu machen oder glaubst Du die anderen Hersteller haben sich keine Gedanken darüber gemacht?

      • @PGS,
        ich meinte eigentlich den Body und nicht die Linse und für dein gezeigtes Pankake Objektiv brauche ich bestimmt kein Kameragehäuse in der Größe einer Nikon D850 um es ruhig halten zu können 😉

      • Die Nikon EM war eine recht spartanisch ausgestattete Filmkamera, die man nur schlecht mit heutigen Digitalkameras vergleichen kann. Der AF benötigt Platz und die Elektronik hinter und um den Sensor braucht deutlich mehr Tiefe als ein Film.
        Wenn ich unbedingt das F-Bajonett weiter haben will, kann ich auch weiterhin die aktuellen Kameras oder deren Nachfolger, welche es sicherlich geben wird, weiter nutzen, vielleicht kommen die dann mit Hybridsucher oder anderen Neuerungen die sie näher an DSLM-Kameras bringen.

        Pentax hat es auch versucht, sein bestehendes Bajonett mit einer DSLM weiter zu nutzen, die Kamera wurde wieder eingestellt, da sie sich sehr schlecht verkauft hat.
        Den Fehler will Nikon wahrscheinlich nicht machen, da man wohl auch neue Kunden dazu gewinnen will und wenn ich mich neu nach einem spiegellosen System umsehe wird meine Wahl wohl nicht auf eine Kamera fallen, die deutlich voluminöser ist als die Konkurrenzmodelle.
        Ich denke Nikon geht hier den besseren Weg, sie bringen etwas neues, bieten aber gleichzeitig die Möglichkeit alte Bestände weiter zu nutzen.

  • Wie alle auf Sony rumhacken.
    Altglas lässt sich mega adaptieren wie auch fast jede andere aktuelle Linse. Kenne auch viele, die sehr gerne manuell fokussieren.
    Sony bringt auch ständig Linsen, für APS-C zwar eher weniger aber die A6000 ist trotzdem Topseller und sticht einige Vollformat Kameras aus.
    Die neuen Sony G Master Linsen sind mitunter die besten getesteten Linsen überhaupt.
    Zudem kommt da noch Sigma mit nativen Vollformat Linsen dieses Jahr für E-Mount.
    Beruflich und auch privat benutz(t)e ich Canon, Sony und Nikon mit APS-C und Vollformat. Ob 6D mit tollem L Objektiv oder D750 mit schlechtem Glas oder ne A7RII mit nem alten Objektiv, hat alles seine Berechtigung.

    • Ja Tom, ich kenne auch noch ein paar „Fotografen“, die nur eine Sony gekauft haben, um ihre antiken Linsen noch weitere 20 Jahre mittels Adapter gebrauchen zu können.

      Und ja, G Master gibt es auch noch, die sind aber leider den Sparfüchsen zu teuer, die freuen sich lieber über die tollen Bilder mit ihrem Elektroschrott.

      Und die Nikon D750 mit Altglas zu bedienen, macht auch wirklich Sinn für einen Hobbyknipser.

      Wäre ein Händy nicht doch noch etwas günstiger??

  • Ich selbst knipse seit c.a. 6 Jahren und bin mit Sony eingestiegen. Zunächst mit dem a-Bajonet. Als dann die Spiegellosen von Sony kamen bin ich freudestrahlend umgestiegen, mangels Erfahrung konnte ich aber nicht erkennen, dass adaptierte Linsen nicht voll kompatibel sind und dass jedes einzelne e-mount Objektiv etwas schwerer ist, um das kurze Auflagemaß auszugleichen. Heute würde ich mir wünschen, das Bajonet wäre nicht e-mount, trotz der fantastischen G-Master Linsen. Ich würde das längere Auflagemaß bevorzugen und hoffe für Nikon, dass sie Ihren Kunden nicht den gleichen Fehler zumuten!

  • Dieses Z-Bajonett könnte Nikon tatsächlich zukunftsfähig machen! Zwar würde es das F-Bajonett in absehbarer Zeit mit Haut und Haar killen, aber dass ist zweifellos besser, als genau dies anderen zu überlassen. Wer jetzt denkt, das F-Bajonett lässt sich nicht killen, schon wegen „der Profis“; Von seinen paar Profis kann Nikon längst nicht mehr leben, dass war ja der Ausschlag für die Krise, und Neukunden kann man mit dem F-Bajonett nicht mehr gewinnen. Nikon ist sich dessen sehrwohl bewusst!

    • Im Gegenteil! Schon aus Protest gegen das Z Bajonett würde ich mir keine Z Kamera kaufen und bin mit dieser Meinung bestimmt nicht alleine. Am Anfang sind dann nicht genug Linsen da und so ein Adapter ist einfach nicht voll kompatibel. Außerdem macht ein kurzes Auflagenmaß das System Kamera-Linse nicht kleiner. Was an der Kamera kürzer ist, ist an der Linse dan länger. Wie man bei Sony sieht, ist man mit 3 Linsen in der Tasche schon gegenüber einer Nikon D750 im Nachteil, was Gewicht, Volumen und Preis angeht.

      • Viele kauften aus Protest auch keine Canon mehr nach der Einführung des EO Systems und trotzdem wurde Canon Marktführer …

    • @sonnline
      >Von seinen paar Profis kann Nikon längst nicht mehr leben…
      bin kein Profi (was immer das auch sein mag) und Nikon hat alleine an mir in den letzten 4 Jahren nicht schlecht verdient. 1x APS-C; 1x Coolpix P7800; 1x FX + 9 Objektive, und das waren nicht die Kitscherben. Fertig bin ich noch lange nicht. Klar, das investiert nicht jeder in sein Hobby, doch alleine in meinem kleinen Bekanntenkreis sind das schon einige, wenn auch nicht alle von denen auf Nikon setzen. Aber der Umfang deren Ausrüstung ist ähnlich.
      >und Neukunden kann man mit dem F-Bajonett nicht mehr gewinnen…
      Quatsch! Außerdem wird das F-Bajonett nicht sterben – wetten? 🙂

    • Sonnline

      Egal auf was du fotografierst, besorge dir noch ein F-Bajonett, du wirst es nicht bereuen und die besten Fotos deines Lebens machen! Ausser du knipst schon auf Fuji, dann kommst du schon sehr nahe dran, aber nur bei APS-C, beim Mittelformat sind womöglich die Linsen verdreckt und du wirst um die Früchte deiner Arbeit (oder deines Vergnügens) gebracht.

      Ein Z-Bajonett kannst du natürlich auch kaufen, aber du wirst mit ein paar weiteren Einsteigern ein tristes Hobbyknipserleben führen.

  • @Mirko
    Nach Kriegsende waren Deutsche Patente weltweit aufgebhoben – aber nicht in Deutschland. So konnten sich die Japaner an Deutschen Patenten bedienen und, was Deutschen Firmen verwehrt war, verschiedener Firmen Patente kombinieren. Beispielsweise der Nikon Nachbau mit einem Leica Verschluß usw. was auch dazu führte, daß die Japanischen Kameras zuverlässiger waren, da sie zwar die Contax kopierten, aber, was Contax in Deutschland verwehrt war, den vielfach zuverlässegeren Leica Verschluß einbauten. Somit hatten die Japaner nach dem Krieg einen besseren Start und natürlich Kostenvorteile. Dies führte zu einem Aufstieg der Japanischen Fotoindustrie. Dennoch war vor Canon die Deutsche Firma Zeiss Ikon Marktführer. Irgendwann haben auch hier Manager den Laden übernommen und die haben eben genau das gemacht, was die Kunden nicht wollten. Mehrere Systeme nebeneinander und inkompatibel zueinander. Die bei Zeiss waren technisch absolut führend und hatten als erste, etliche Jahre vor Canon, eine Programmautomatik in einer Spiegelreflexkamera – aber für die Pak-Kasette. Canon war halt die erste Firma, die eine KB-Spiegelreflexkamera mit Programmautomatik angeboten hat und so große Marktanteile gewann, die Zeiss-Ikon bequem hätte haben können. Mit der EOS kam ein so tolles System auf den Markt, daß viele über den Bajonett-Wechsel hinwegsahen. Nikons Plus war hingegen die Kontinuität des Systems. Wenn die auch anfangen mit mehreren inkompatibelen Systemen, prognostiziere ich denen die gleiche Zukunft wie Zeiss Ikon. Ohne Not den eigenen Sargnagel schmieden ist schon eine Kunst… Sonnenklar ist, das F-Bajonett hindert die Kamera nicht daran kompakt zu sein. Was am Bajonett kürzer ist, muß am Objektiv länger sein. Mich jedenfalls interessiert nur wie groß eine Kamera mit Objektiv ist.

  • Wenn ich mich für eine DSLM entscheide, dann müssen auch die entsprechenden Objektive vorhanden sein. Dies hat man u.a. Sony vorgeworfen und Sony hat entsprechend reagiert. Ich fotografiere mit Sonx a-Mount (a99 + a99m2) sowie mit den e-Mount Modellen a6500 und a7rm3. Da ich über eine große Anzahl a-Mount Objektive verfüge nutze ich diese hin- und wieder mit dem LEA4-Adapter an der a7r und der a6500. Das funktioniert, jedoch werden diese Kameras unhandlich. Wenn nicht Nikon, dann wird auf kurz oder lang der Zubehörmarkt wie Sigma oder Tamron die entsprechenden Objektive liefern.

  • Mit einem neuen Bajonett schaufelt sich Nikon das eigene Grab.
    Die haben gute Optiken in FX und DX. Wozu dann ein neues Optisches System?
    Immer mehr Menschen videographieren mit ihrem Smartphone. Und seit dem ich ein neues iPhone besitze, lecke ich mir alle Finger danach. Videos mache ich zukünftig ausschliesslich mit dem Phone. Das ist für mich klar, und komplett unkompliziert.

    Für feine Fotos greife ich aber eher auf eine – auch haptisch gute Kamera zurück, bei der ich wiederum schneller und komplexer meine Aufnahmen beeinflussen kann. Ich stelle aber immer mehr fest, dass wenn ich unter fotografierwütigen Menschen bin, mein Kameraequipment eher mitleidig betrachtet wird. Man wird schon wie ein Dino beäugt. 🙂
    Wozu also noch großartige Kamerainnovationen mit neuem Bajonett. Wer kauft sowas, wenn er mit seiner z.Bsp. kompakten (d5000er Serie) DX zufrieden ist und – übrigens so wie ich, auch seine FX-Optiken daran nutzen kann. Ein neues Bajonett, damit läuft Nikon auf Grund. Das ist meine Überzeugung. Da müsste man ja ständig mit Adapter rumlaufen und hätte ein elend langes Kanonenrohr vorne dran.
    Zur Belustigung der Smartphone-Knipser?
    Und komm mir keiner mit physikalischem Unsinn. 😉

    • Du hast es genau erfasst, Micky. So sehe ich das nämlich auch. Mit Adapter die vorhandenen Linsen an eine DSLM zu schrauben, macht null Sinn. Dann lieber eine leichte 5000er kaufen. Denn der fast einzige Grund zu wechseln wäre ja das geringere Gewicht, also müssten neue Objektive her. Es wird aber niemand so blöd sein, bei Nikon in ein zweites System zu investieren, wenn es ja schon so tolle ausgereifte Sachen gibt auf dem Markt, wie Fuje z.B.