Kameras Nikon

Nikon D6 geleakt, Präsentation in wenigen Stunden

Nikon selbst hat vor wenigen Minuten die neue D6 geleakt, mit der offiziellen Präsentation rechnet man in den nächsten Stunden.

Nikon selbst leakt die neue D6


Update 4. September: Inzwischen wurde die D6 offiziell von Nikon angekündigt, auch ein neues Objektiv wurde enthüllt. Mehr dazu in diesem neuen Artikel.


Die offizielle Präsentation der neuen Nikon D6 steht tatsächlich kurz bevor! Vor wenigen Tagen hatten wir ja bereits darüber berichtet, dass Nikon voraussichtlich am 4. September das neue DSLR-Flaggschiff mit Namen D6 präsentieren möchte – und jetzt erhalten wir von Nikon selbst die Bestätigung für dieses Gerücht. Nikon hat nämlich in den sozialen Medien versehentlich (oder sollten wir eher sagen „scheinbar versehentlich“?) die neue Kamera geleakt. Die Posts sind inzwischen natürlich schon wieder offline, doch die Kollegen von Nikonrumors haben Screenshots auf ihrer Seite veröffentlicht (Bilder anklicken zum Vergrößern):

Es bestehen jetzt also keine Zweifel mehr daran, dass Nikon in Kürze den Schleier rund um die D6 lüften wird. Mit der Präsentation rechnen wir in den frühen Morgenstunden des 4. September, sollte das der Fall sein, werden wir morgen Vormittag natürlich ausführlich über die neue Nikon D6 berichten.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

39 Kommentare

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      • Hab meine erst wieder aus dem Schrank raus gekramt und war nach dem ersten Film wieder total begeistert wieviel Spaß analog doch noch immer macht.

      • florian, und vor allem wenn man manuell photographiert. nicht nur drauf halten und abdrücken, sondern gedanken machen… 🙂

      • hallo mirko,
        meine analogen kameras kleiner gleich kleinbild haben leider alle einen eingebauten belichtungsmesser. bei meiner agfa isola habe ich die x-t10 als belichtungsmesser benutzt. erst gestern habe ich einen belichtungsmesser ersteigert. es ist ein „bewi automat a“ von bertram. war ganz nett. dazu gab es eine zeiss ikon novar anastigmat. wenn er eintrifft und ich ihn testen kann, werde ich dir gerne bericht erstatten.

      • Daniel,
        das wäre super von Dir. Ich habe jetzt noch eine Fujica ST701 dazu bekommen, die hat zwar einen Belichtungsmesser aber die Batterien gibt es nicht mehr, habe es mal mit „Knopfzellen“ für Hörgeräte probiert aber damit belichte ich immer (laut Anzeige) über selbst bei ISO25 und f22 😂 Morgen kommen hoffentlich die neuen „Nachbauten“ an mit genauer Voltzahl, mal schauen ob es dann funktioniert ansonsten muss ein externer Belichtungsmesser her. Hast Du noch paar Tips für Filme, für den Urlaub habe ich mal Kodak ColorPlus,Kodak UltraMax & Fuji Color geholt, morgen hole ich für die Dörfer und Kleinstädte Kroatiens noch ein/ zwei SW Filme…ich hoffe er hat Ilford vorrätig 🤔

      • mirko,
        die batterie würde ich schnell wieder herausnehmen. die fujica st701 benötigt quecksilberbatterien. mit einer modernen baterie könntest du der elektronik schaden. vielleicht findet man ja bei irgendeinem ratgeber ja einen tip. quecksilber batterien hatten für gewöhnlich eine geringere leistung. aber das weißt du ja schon.

        du hast dich wie ich sehe für filme mit höherer iso-zahl entschieden. ich selbst greife wie im alltag so auch im urlaub zu niedrigeren iso-werten (winter ausgeschlossen). aber ich photographiere auch nahezu immer im freien und erlaube der kamera damit eine weitere blendenöffnung und längere belichtungszeiten. für eine höchstmögliche auflösung greife ich daher fast immer zu dias. provia für allgemeines und velvia für landschaft. dazu kommt, daß es im süden meist sehr viel heller ist als bei uns in deutschland und die meisten objektive sind ja bei den kleineren blenden nicht mehr so überragend.
        bei ilford würde ich aus diesem grund zu einem pan f plus greifen. er ist mit iso 50 bei viel licht gut zu verwenden und sowohl für portrait als auch für landschaft und architektur geeignet. aber hier kannst du auch mal schauen.

        http://www.bon-image.com/de/harman/schwarzweissfilme

      • Daniel,
        ja die Batterien sind schon wieder draußen, hatte auf einigen Seiten gelesen das es funktionieren kann, naja bin gespannt ob die Nachbauten was taugen. Na bei den Filmen muss ich durchprobieren habe erstmal gekauft was erhältlich war, morgen geht es zum Fotohändler mal schauen was er da hat, vielleicht hat er ja auch einen Rotfilter auf Lager, Danke für den Link

      • Da habe ich mehr erwartet @Rolf Carl. Wenn das alles ist dann kann man mehr als getrost darauf verzichten vor allem in Anbetracht dessen das es, beim richtigen EVF, keine Black outs gibt, Mega gut bei Nachverfolgung von schnellen Motiven. Aber wem erzähle ich das, ist ja nicht so das du das nicht wüsstest.

      • René,

        deine Bilder sehen auf den ersten Blick nicht schlecht aus, du bist ja anscheinend Landschaftsfotograf (damit habe ich übrigens angefangen).

        Also: Da du keine Tiere fotografierst, hier die Erklärung: Wichtig ist ein helles und vor allem ruhiges Sucherbild, damit man die Tiere in schneller Bewegung überhaupt im Sucher behalten kann. Wenn man dann abdrückt, sind die Blackout völlig egal, dann ist die Geschichte schon gelaufen. Mir ist auf jeden Fall noch nie eine Serie in die Hose gegangen, sondern ich kann fast immer aus 5 bis 10 Bildern einer Serie die besten aussuchen.

        Womit denkst du, dass 99 % der tollen Tierfotos gemacht wurden, die man in den Zeitschriften bewundern kann? Richtig, mit DSLR …

      • „Wichtig ist ein helles und vor allem ruhiges Sucherbild“ hast du in letzter Zeit mal eine aktuelle Spiegellose Kamera in der Hand gehabt?
        Entschudige aber das was du da als Vorteil schreibst ist doch der totale Quatsch. Im EVF sehe ich den ganzen Tag über ein helles Bild auch in der Dämmerung. Eine Sony A9 macht 20 Bilder pro Sekunde auf denen ganz sicher ein brauchbares Bild ist.

        Die DSLR ist noch weit verbreitet weil sie zuviel Geld gekostet hat oder die Leute sich nicht von ihrer alten Technik trennen wollen.

      • @Rolf Carl

        Zum Thema TierfotografIe, dass habe ich schon hinter mir, ich habe damit ein paar Wettbewerbe gewonnen, einige Veröffentlichungen und Verkäufe gehabt.

        Schau doch mal hier wenn du Lust hast – Musst aber relativ weit nach unten scrollen, ist schon etwas her 😉

        http://www.500px.com/cpurene

        Ich denke aber trotzdem dass das Sucherbild einer A9 ohne wackeln da IBIS, ohne schlieren da 120hz und ohne Blackouts bei 20fps dem Optischen Sucher in dem es 14mal pro Sekunde dunkel wird, überlegen ist, gerade beim verfolgen eines schnellen Motives.

      • Servus gondrand,

        gleich vorne weg ich arbeite bei meinen beiden Systemen mit dem elektronischen Sucher und ich möchte ihn nicht missen, spätestens dann nicht wenn die elektronische Sucherlupe nötig ist.

        Als Fotograf der mit Beleuchtung arbeitet ist mein Auge für den Licht-Schatten Eindruck verantwortlich. Beim Blick durch den EVF möchte ich gerne den selben von mir erzeugten Eindruck sehen. Ätsch, ist aber nicht möglich! Erstens weil das Bild ein künstlich hinterleuchtetes ist und zweitens Dein so schöner Dämmerungsvorteil hier zum gewaltigen Nachteil wird. Es sind in den aufgehellten Schatten Details zu sehen die später im RAW nicht zu sehen sind.

        Man muss sich an solche Eigenheiten erst gewöhnen, ebenso an die Tatsache das es mit der Farbtreue der EVF nicht weit her ist. Ein EVF ist für mich ein nötiges Hilfsmittel zur Motiv Findung mehr auch nicht. Von so einer Nebensache würde ich meine Kaufentscheidung niemals abhängig machen.

      • Nö, ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es das für den Spiegel gewesen bei Nikon gewesen ist. Die neuen OLED Sucher mit 5,6 Millionen Pixel und 240 fps sind einfach schon so gut, dass man nur noch kaum einen Unterschied zu einem optischen Sucher feststellen kann aber dafür alle Vorteile wie der digitalen Welt bekommt. Hat man sich einmal daran gewöhnt will man nicht mehr darauf verzichten 😉

      • …Nö stimmt nicht, mit einem EVF bekommst du genau dass Bild was du siehst und wenn du bei Dämmerung kaum mehr etwas durch einen optischen Sucher erkennen/Fokusieren kannst siehst du in einem digitalen EVF exakt das fertig belichtete Bild. Und aus den RAWs kannst du eher noch mehr heraus holen aber sicher nicht weniger.

        Probier einfach mal einen der neuen EVFs (oled 5.6 mio. pixel 120-240fps) mit all ihren Vorteilen aus und spätestens nach einem halben Jahr wirst dich dabei ertappen, dass du die alte Kamera nicht mehr anrühst 😀

      • Es geht nicht darum irgend etwas heraus zu holen, oder um die irrige Annahme das bei Dämmerung genau das belichtete Bild zu sehen ist, es geht um die realen Sehgewohnheiten des menschlichen Auges. So wie ich es sehe soll auch mein Bild aussehen, ich möchte es nicht erst im Bildbearbeitungsprogramm verändern müssen das es so ist wie ich es gesehen habe.

        Wenn die EVF das schaffen wäre ich sehr zufrieden und hoch erfreut, leider sind sie dazu noch nicht in der Lage.

        Klar ist es hilfreich ein aufgehelltes Sucherbild zur Scharfstellung zu benutzen, aber zu behaupten man sehe das exakt fertige Bild ist schon sehr mutig.

      • René,

        beeindruckende Bilder! Du weisst, wovon du sprichst.

        Ich habe schon immer gesagt, dass das Sucherbild der A9 geeignet ist, ebenso das der Z7, und vielleicht sind es sogar noch 1 bis 2 weitere, aber mehr nicht.

        Und jetzt? Was macht ein Nikonfotograf? Wechselt er zu Sony? Kaum. Wechselt ein Wildlifefotograf auf die Z7? Auch nicht, das ist eine Allroundkamera, die auch noch etwas schnell sein kann.

        Ich war kürzlich mit einem Hardcorewildlifefotograf unterwegs, der als einer der ganz wenigen einen Luchs in der Wildnis aufgespürt und fotografiert hat. Ich fragte ihn, ob er in absehbarer Zeit auf DSLM wechseln würde. Seine Antwort: „In den nächsten Jahren nicht, die müssen erst noch besser werden“. Er fotografiert übrigens mit Canon VF. So wie er denken die meisten, auch ich.

        Auch wenn der Sucher gut genug sein sollte, das Gesamtpaket ist es immer noch nicht.

      • @Alfred Proksch & Rolf Carl

        ich möchte euch wirklich nicht zu Nah treten aber ihr hört euch genau so an wie Leute die neue Technik verteufeln weil sie einfach neu ist und ihr nicht euer gewohntes altes Stück Technik aufgeben möchtet.

        „So wie ich es sehe soll auch mein Bild aussehen“ Ja genau das kann man mit einem aktuellen EVF. Wenn ich kaum noch was sehe und ich will das auch auf meinem Bild haben dann muss ich halt die Blende zu drehen die ISO auf 100 stellen und eine kurze Verschlusszeit wählen. Dann ist mein EVF auch dunkel. Ihr stellt doch das selbe an eurer Spiegelreflex ein der einzige Unterschied ist ihr seht nicht das Bild das ihr macht sondern das ihr glaubt mit euren Einstellungen zu erstellen.

        „Nikonfotograf? Wechselt er zu Sony“ Warum denn nicht? Ist das verboten? Ach nein dann gibt man ja zu das es neue bessere Technik geben könnte.

        „In den nächsten Jahren nicht, die müssen erst noch besser werden“ Lass mich Raten er hat sich vor 5 Jahren mal DSLMs angeschaut.

        „Auch wenn der Sucher gut genug sein sollte, das Gesamtpaket ist es immer noch nicht.“ Was fehlt denn beim Gesamtpaket? Der bessere Sucher? Weniger Gewicht? Mehr Serienbilder? Besserer Autofokus? Augenautofokus bei Mensch und Tier? Kein Blackscreen mehr?

      • gondrand,

        wieso soll man die gewohnte Technik aufgeben, solange die neue nicht merklich besser ist?

        Ich brauche kein exaktes Sucherbild, um zu wissen, wie das fertige Foto aussehen wird. Zudem überprüfe ich jedes Bild auf dem Display, inklusive Histogramm. Oder ist das nicht identisch mit dem Foto nachher auf dem PC?

        Es ist für einen Wildlifefotografen tatsächlich nicht verboten, auf Sony zu wechseln. Aber erstens verbrennt man da mal ein paar Tausender, und zweitens ist der Mehrwert mehr als zweifelhaft und im besten Fall mikroskopisch.

        Der Wildlifefotograf, von dem ich geredet habe, ist unter 30 und bestens informiert, was auf dem DSLM Markt geht. Dennoch würde er noch nicht wechseln.

        Da also Sony nicht in Frage kommt, wäre die Spitzenkamera bei Nikon die Z7. Als Wildlifekamera scheitert diese aber schon an der Akkulaufzeit. Wie gesagt, es ist eine Allroundkamera entsprechend der D850. Interessant wird es, wenn die D6 irgendwann als Z-Kamera kommt …

      • man muss seine Technik nicht aufgeben es ging hier um die Vorteile eines EVF.

        „Ich brauche kein exaktes Sucherbild, um zu wissen, wie das fertige Foto aussehen wird. Zudem überprüfe ich jedes Bild auf dem Display, inklusive Histogramm. Oder ist das nicht identisch mit dem Foto nachher auf dem PC?“

        Und mit diesem Satz sagst du eigentlich das du einen EVF benutzt. Also warum dann nicht direkt beim Foto erstellen statt der Kontrolle danach auf dem Display?

        „Es ist für einen Wildlifefotografen tatsächlich nicht verboten, auf Sony zu wechseln. Aber erstens verbrennt man da mal ein paar Tausender, und zweitens ist der Mehrwert mehr als zweifelhaft und im besten Fall mikroskopisch.“

        Es geht hierbei nicht ums Geld sondern um die Aussage das ein EVF besser ist.

        „Da also Sony nicht in Frage kommt, wäre die Spitzenkamera bei Nikon die Z7. Als Wildlifekamera scheitert diese aber schon an der Akkulaufzeit. Wie gesagt, es ist eine Allroundkamera entsprechend der D850. Interessant wird es, wenn die D6 irgendwann als Z-Kamera kommt …“

        Warum kommt Sony nicht in Frage?

        Mh warum scheitert die Kamera an der Akkulaufzeit?

        Nikon D5 Gwicht 1.415 g mit Akku
        Sony a9 Gewicht 674 g + 3 Akkus je 83 g = 923g

        Man könnte also ein halbes Kilo weniger mit sich rumschleppen.

      • gondrand,

        für DICH mag der EVF Vorteile haben, für MICH aber nicht. Denn: Es ist ein riesen Unterschied, ob ich nur kurz das Display kontrolliere oder ob ich an einem Tag mit Tierfotografie stundenlang durch den Sucher schaue. Da ist der optische für MICH angenehmer. Aber das muss jeder selber wissen.

        Sony kommt für mich nicht in Frage, weil ich schon top ausgerüstet bin und ich nicht alles in Frage stelle, nur weil die Sony eventuell etwas besser sein soll.

        Bitte genau lesen. Die Akkulaufzeit bezog ich auf die Z7 und nicht auf die Sony. Bei letzterer ist die Akkulaufzeit ausreichend.

      • Rolf, du vergreifst dich für meinen Geschmack in letzter Zeit hier zu oft im Ton. Bitte mal einen oder besser zwei Gänge zurückschalten. Ich wünsche mir hier in den Kommentaren einen freundlichen Umgangston, auch wenn man jederzeit unterschiedliche Meinungen haben und diese auch äußern darf. Danke!

  • Guten Tag
    Ich lese seit geraumer Zeit eure Berichte und Kommentare und finde sie auch größtenteils sehr informativ und interessant. Was mich aber total stört, ist der Ausdruck „geleakt“. Was soll das? Ich bin beileibe kein Nationalist, oder etwa rechter Gesinnung verseeucht, aber könnt ihr sowas nicht anders ausdrücken.“ Enthüllen“ wäre doch ein schönes Wort, was auch jeder Versteht. Oder „vertrauliche Informationen“ bekannt machen.
    Ich finde darüber solltet ihr euch mal Grdanken machen.
    Freundliche Grüße
    Wolfgang

    • Hallo Wolfgang!

      Leak/leaked/geleakt gehört in der Technik-Branche inzwischen einfach zum alltäglichen Vokabular, auch in Deutschland. Es gibt einfach keine komplett passende Übersetzung, das ist das Problem. Auf bedeutungonline.de haben sie sich mit der Bedeutung und Herkunft des Wortes beschäftigt und schreiben auch dort: „Ein deutsches Wort für das englische Wort „Leak“ gibt es nicht.“

      Enthüllen beschreibt meiner Meinung nach etwas anderes, wenn ein Hersteller aktiv etwas „enthüllt“ bzw. vorstellt. Bei vertraulichen Informationen fehlt das Verb, die müssen ja auch „geleakt“ werden, die vertraulichen Informationen. Nur „durchsickern“ funktioniert gut, aber das benutze ich ja auch immer wieder. Falls du noch andere Vorschläge hast, lass es mich gerne wissen.

      Liebe Grüße
      Mark

      • Man könnte sagen durchgesickert, aber wie klingt denn das.
        Würde bei leaken, leak, geleaked bleiben.
        Manches kann man im Englischen einfach besser audrücken oder will einer eine Alternative für Computer.
        Außerdem haben wir dem Englischen so viele schöne Wörter geschenkt, etwa Waldsterben, Sauerkraut, Gemutlichkeit.
        Und was sollten wir ohne Engländer anziehen – Pullover, Vestover.
        Wie bös das enden kann englische Wörter zu verbannen, sieht man im Französischen, statt Ketchup – Tomatin.
        Und für alle Sprachwärter, in unserer Sprache wimmelt es nur so von englischen, französischen, arabischen, jüdischen, russischen usw Wörtern.
        So das mußte mal geleakt werden und jetzt setz ich mich auf mein Chaiselonge.

    • Ich gebe Dir vollkommen Recht, meine Frau ist Engländerin und wir sprechen entweder Englisch oder Deutsch. Denglisch ist verboten, auch bei den Kindern. Leider sprechen die am Häufgsten Denglisch, die in beiden Sprachen nicht zu den grössten Sprachgenies gehören. In die gleiche Kategorie gehören übrigens „gevotet“, „Event“, „Hot Spot“ usw. dafür gibt es wirklich vernünftige Deutsche Ausdrücke. Und besonders amüsant findet meine Frau den Ausdruck „Public Viewing“ – öffentliche Leichenschau! Es gibt Menschen die denken das hiesse öffentlich gemeinsam Fernsehen!

      • Come in and find out.
        War ein Werbespruch.
        Laut Leo kommt das public viewing aus dem Amerikanischen und laut Wikipedia ist das deutsche Publicviewing eine deutsche Erfindung.
        Was sagt eigentlich ein Muttersprachler/sprachlerin zum Handy?
        Mobile?

      • @Robin
        Der Douglas Spruch war wirklich der grosse Lacher bei uns – „kommen sie rein und finden sie wieder raus“ – Fantastisch, hätte man nicht besser erfinden können. Beim Mobiltelefon habe ich ihr immer gesagt das kommt aus dem Schwäbischen „Hän di koi Kabel“ – Für alle die des Schwäbischen nicht mächtig sind: Haben die kein Kabel. Im Ernst, Handy ist ok, das heisst ja handlich, praktisch. Mobile, wie es im englischen heisst ist ja auch nicht gerade fantasievoller. Da es ja kein griffiges Deutsches Wort dafür gibt (kabelloser oder mobiler Fernsprecher – hätte man „Mofe“ draus machen können – trifft es ja nur sehr ungenau und würde ich nicht sagen wollen, da es ja auch Textnachrichten senden, fotografieren oder ins Internet gehen kann). Meine Frau sagt im Deutschen übrigens Handy und im englischen Mobile. Im Übrigen will ich nicht als Sprachreinheitspolizist auftreten, es ist nur erstaunlich je „blöder“ die Leute, desto Denglischer wird es.