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Nikon D750 Nachfolger: Weitere Details zu den technischen Daten

Es sind ein paar weitere Details zu den möglichen technischen Daten des Nikon D750 Nachfolgers aufgetaucht. Die Kamera könnte Anfang 2020 präsentiert werden.

Nachfolger der Nikon D750

Vor ziemlich genau einer Woche waren erstmals einige konkrete Informationen zum Nikon D750 Nachfolger durchgesickert. Diese neue Kamera soll anscheinend auf den Namen Nikon D760, D770, D780 oder D790 hören und könnte bereits Anfang 2020 vorgestellt werden.

Lassen wir nochmal Revue passieren, worüber wir letzte Woche bereits berichtet hatten:

  • Vollformatsensor mit 24 Megapixeln, BSI-Sensor
  • 4K-Videos mit 30 fps, Full-HD-Videos mit 120 fps
  • Anzahl der AF-Messfelder zwischen 51 und 153
  • Touchscreen
  • 2x SD-Slots (UHS-II)
  • WiFi und Bluetooth, aber kein integrierter Blitz
  • Neues Interface, ähnlich wie bei der Z6
  • Etwas leichteres und kleineres Gehäuse im Vergleich zur D750

Neue Details zu den möglichen Spezifikationen

Hinzu gesellen sich nun einige weitere Gerüchte. So ist zunächst einmal die Rede davon, dass das Display des Nikon D750 Nachfolgers 3,2 Zoll groß sein und mit 2,1 Millionen Bildpunkten auflösen soll. Außerdem wird das Display angeblich klappbar sein und es soll sich um einen Touchscreen handeln – das wäre nicht weiter verwunderlich.

Des Weiteren soll der Prozessor der D770 deutlich leistungsstärker sein als der der D750, so soll die Kamera unter anderem in höheren ISO-Bereichen überzeugen können. Hier kann man insgesamt auch mit besseren Ergebnissen rechnen als bei der Nikon D850, so die Gerüchte. Damit wäre die Nikon D750 dann eher für Low-Light-Aufnahmen geeignet und die D850 wäre die Kamera mit der hohen Auflösung für jede Menge Details.

Zu guter Letzt wird die Nikon D770 wohl mit einer verbesserten Serienbildgeschwindigkeit auftrumpfen. Für genügend Energie soll der EN-EL15b Akku sorgen, den man auch von anderen Nikon Kameras kennt. Auf einen integrierten Pop-Up-Blitz wird der Hersteller wohl verzichten.

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

21 Kommentare

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  • Ich nutze die Nikon D750 für Wildlifeaufnahmen in Kombination mit dem 200-500 mm f5,6 VR. Ich erziele mit hohen ISO-Werten, wie 4000-6400 echt wunderbare Ergebnisse. Ich bin total überzeugt von dieser Kamera und würde ein Update mit Verbesserungen im AF und weiteren Features definitiv kaufen. Bin mal auf den Preis gespannt.

    • Samuel,

      sehr schönes Portfolio, du hast es im Griff. Ich habe auch oft mit dieser Kombi fotografiert, die ist recht gut, vor allem bei schlechtem Licht. Jetzt ziehe ich meistens mit der D500 los.

      Den AF der D750 finde ich schon ziemlich gut, sollte er bei der neuen Kamera noch etwas besser sein, ist er mindestens auf der Höhe des AF’s der D500. Eine grosse Verbesserung sind die 2 UHS II Slots, denn die D750 unterstützt nur UHS I. Das ist vor allem auch in Hinblick auf eine noch etwas schnellere Serienbildgeschwindigkeit absolut notwendig.

      Da es bis jetzt sonst nicht nach bahnbrechenden Neuerungen aussieht, würde ich mal auf einen Preis von 1800 bis 2000 tippen.

    • die Lowlight Fähigkeiten der D750 waren und sind nach wie vor sehr gut, auch der AF macht da meiner Meinung nach keine Ausnahme. Selbst im Vergleich mit der D500 muss sich die D750 nicht verstecken, treffsicher und schnell sind sie beide. Was mich an der D750 etwas stört, ist die geringe Fläche des AF-Bereichs. Sollte der Nachfolger auch das Multi-CAM 20K der D5 bekommen – was wünschenswert wäre aber damit den Abstand zur D850 zu sehr schrumpfen lassen würde – wäre das Problem zumindest etwas kleiner.
      Hier sehe ich den größten Vorteil von Spiegellos.

  • Da Nikon Sony Kunde ist, gehe ich davon aus, dass der 24MP BSI Sensor wahrscheinlich der gleiche sehr gute Sensor ist, welcher in der A7III verbaut wird.

    Dann sollten Lowlight- und Rauschverhalten top sein !

    Gruß Conny

  • Als Übergangs Modell

    sehe ich die 770 von Nikon. Wie beim Mitbewerber Canon müssen die vielen Altkunden mit verbesserter Technik bei der Stange gehalten werden. Keiner möchte freiwillig seine Objektive per gut funktionierendem Adapter an einen elektronischen Sucher klatschen und damit die Vorteile eines kleineren, leichteren Systems vernichten.

    Nicht jeder ist bereit für einige 1.000 Euronen neue Objektive anzuschaffen, schon gar nicht wenn die „alten“ sehr gute Ergebnisse liefern.

    Ach so, kein Mensch kann an den Bildern erkennen ob sie mit oder ohne Spiegel gemacht wurden!

    • Lieber Alfred!
      Einer Ihrer Punkte ist für mich ein deutlicher Irrtum.
      Ich hätte überhaupt kein Problem damit, meine (in dem Fall EF- und EFS-) Objektive an DSLMs zu adaptieren. Mir sind die paar hundert Gramm wirklich egal. Und gäbe es die Adapter nicht, wäre der DSLM-Marktanteil weit geringer.

      Viel mehr warten viele DSLR-User noch auf die richtige Systemkamera um den Wechsel zu vollziehen. Das ist auch vernünftig, die meisten größeren Hersteller sind ja noch kaum bei der zweiten Generation DSLM angelangt – abgesehen von mFT.
      In allen anderen Punkten stimme ich Ihnen zu.
      LG, C.

      • Mich stört adaptieren auch nicht – mache ich wenn ich mal mit der M5 fotografiere, aber ich warte auch noch auf die richtige R, die auf jeden Fall besser sein muss als die 5D4 und sie muss Focus-Stacking „in Camera“ haben!

    • „Ach so, kein Mensch kann an den Bildern erkennen ob sie mit oder ohne Spiegel gemacht wurden!“

      Kein Mensch kann erkennen ob das Bild mit AF oder MF fotografiert wurde!
      Autofokus braucht niemand!!!111elf!!

      • @Pendulum

        Lüge 🙂

        Mit meiner Sony a7 III sind beim 35mm 1.4 von 10 Bildern auch 10 scharf. Mit meiner Leica M240 sieht das bei 1.4 schon deutlich anders aus 🙂 Ich spreche vom schnellen Reportage-Einsatz.

        Wenn du manuell unter Hektik, bei Blende 1.4 von 10 Bildern 10 scharfe machst, dann ziehe ich alle Hüte die ich hab

      • @Matt

        Ich meine natürlich bei einem einzelnen Bild, kann der Betrachter nicht sagen ob das Manuell oder mit Auto fokussiert worden ist… (War ja auch bisschen Sarkasmus dabei)

        Ich habe das neu Sony 35mm1.8 auf der A7iii. Es gibt kein einziges Ausschuss-Bild wegen falschen AF. Selbst auf 1.8 und Serienbilder 🙂 Ich liebe das Objektiv so sehr !

        „Wenn du manuell unter Hektik, bei Blende 1.4 von 10 Bildern 10 scharfe machst, dann ziehe ich alle Hüte die ich hab“
        Das würde ich auch gerne sehen 😀 am besten mit den neuen Nikon Nikkor Z 58mm f/0,95 😀 😀

      • @Pendulum
        Ich zitiere Otto Rehhagel: es gibt keinen modernen oder altmodischen Fussball, es gibt nur erfolgreichen oder erfolglosen Fussball!!! Genauso ist es mit dem Fotografieren, es gibt nur gute oder schlechte Bilder!

      • Ja Du hast unrecht,
        stell Dir vor, auch Kameras mit Spiegel haben einen guten Autofokus,
        und was soll amüsant sein an dem Denken, man könne nur noch mit Spiegellosen gut fotografieren?

      • @Joe

        Der Spruch: „Neu ist nicht sofort schlecht“ ist mir lieber. Deutsches Denken halt. Nervt hier oft.
        Ich sehe hier einige, die 1970+ sicher die neue Erfindung: „Autofokus“ herunter gemacht hätten wie mit: „Wie haben den Fotografen früher fotografieren können?“ „Autofokus macht ein Bild nicht besser“ „Sieht man am Bild nicht, unnötig“. Gut, das es damals kein Internet gab.
        Nicht zu vergessen mit dem Rumgeheule, wenn eine neue Kamera oder ein Feature wie z.b. Eye-AF auf den Markt kommt. Jedes mal sehr amüsant.

        @MaVi
        Komplett nichts an meinen Kommentar verstanden.
        „…was soll amüsant sein an dem Denken, man könne nur noch mit Spiegellosen gut fotografieren?“ Wo habe ich das gesagt? Bitte keine Fake News verbreiten.

  • Die D750 ist die beste Kamera die ich je hatte. Ich habe meine nun seit 5 Jahren und habe damit ca. 120 Hochzeiten fotografiert. Sie hat inzwischen ca. 250.000 Auslösungen runter und funktioniert noch super.

    Der einzige sehr krasse Kritikpunkt, ist der VIEL zu kleine interne Puffer. Der ist so unterirdisch schlecht, mir fehlen die Worte.

    Da sollte dringend was dran gemacht werden.