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Nikon P900 Nachfolger: Präsentation verschoben oder ganz gestrichen?

Nikon musste die Präsentation des P900 Nachfolgers möglicherweise verschieben oder ganz streichen, denn die Kamera sollte angeblich in der Fabrik gefertigt werden, die nun geschlossen wurde.

Nikon Coolpix P900 Nachfolger

Schon seit einigen Monaten gibt es immer mal wieder vage Gerüchte zu einem Nachfolger der Nikon P900, wirklich konkret wurden diese Gerüchte bisher aber nicht. Doch man vermutet, dass es sich bei der „N1622 Kamera“, die Nikon vor einiger Zeit registriert hat, eben um den diesen P900 Nachfolger handeln könnte.

Wenn eine Kamera bei einer Zulassungsstelle registriert wird, dann findet die offizielle Präsentation in der Regel einige Wochen später statt. Bei der angeblichen P900 war das allerdings nicht der Fall – und nun gibt es dafür auch eine mögliche Erklärung. Die stets gut informierte japanische Seite Nokishita berichtet nämlich, dass Nikon die P900 eigentlich in der chinesischen Fabrik fertigen wollte, die nun geschlossen wird. Mehr Infos zu der Schließung und zu Nikons Rückzug aus Brasilien findet ihr in diesem Artikel.

Präsentation verschoben oder alternativ ganz gestrichen

Sollte das der Wahrheit entsprechen, dann hat Nikon jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder man verlegt die Produktion des P900 Nachfolgers in eine andere Fabrik (zum Beispiel nach Thailand) oder man streicht die Kamera komplett und bringt sie überhaupt nicht auf den Markt, weil die Kapazitäten in den aktuellen Fabriken nicht ausreichen und/oder die Verlegung mit einem zu großen finanziellen Aufwand verbunden wäre. Die Zukunft wird zeigen, für welche Möglichkeit sich Nikon entscheiden wird bzw. entschieden hat.

Die Schließung der chinesischen Fabrik und die Entlassung der dort beschäftigten 2.285 Mitarbeiter lässt sich Nikon übrigens schlappe 61,8 Millionen Dollar kosten (Quelle: Winfuture). Dabei handelt es sich um eine einmalige Zahlung, die wohl unter anderem für die Abfindungen der Mitarbeiter benötigt wird.

Nikon Coolpix P900
Preis: 528,96€
Zuletzt aktualisiert am 20.11.2017
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

1 Kommentar

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  • Die P900 könnte ev überflüssig sein. Sie hat zwar alle Spielereien an Board wie WiFi, WLAN…
    aber die Gehäusegröße mit 14x14x10 cm, mit 16 MP, mit matschigen Fotos beim langen Ende ist sie nicht mehr marktfähig. Nikon weiß das und weil kaum Geld da ist, produziert man das, was Geld einbringt.
    Wer sollte diese Kamera kaufen ??

    Neue sind von Olympus, Fuji mit Xt2/ xt20 xe3, jetzt Panasonic G9, dann Canon M5 u.a.
    Wer heute neu überlegen muß/darf, kommt wohl kaum zur P900 von Nikon.
    Deshalb müßte Nikon den P900 Nachfolger kpl. restaurieren, da ist streichen billiger.

    Wer die Bilder mit dem langen Zoom ansehen muß, kann sich nur noch zur Seite drehen und weinen. Das ist keine Nikon Reklame mehr.