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Nikon Z6 & Z7: Das sind die Spezifikationen

Es sind diverse Spezifikationen der Nikon Z6 und Z7 durchgesickert. Außerdem gibt es auch schon Infos zum Preis der Z7.

Nikon Z6 & Z7: Präsentation in wenigen Stunden

Nur noch wenige Stunden bis zur Präsentation der Nikon Z6 und Z7! Morgen (am 23. August) um 6:00 Uhr deutscher Zeit werden die beiden spiegellosen Vollformatkameras offiziell präsentiert werden. Mein Wecker ist schon gestellt und im Laufe des Morgens und Vormittags werden sicherlich einige Artikel zur Nikon Z6 und Nikon Z7 hier auf Photografix erscheinen. Würde mich freuen, wenn viele von euch dabei sind!


Update: Inzwischen wurden die beiden DSLMs offiziell vorgestellt, hier gehts zu unserem ausführlichen Artikel mit allen Details.


Die technischen Daten im Überblick

Kurz vor der offiziellen Präsentation sind nun in jedem Fall zahlreiche technische Daten der beiden Vollformat-DSLMs durchgesickert. Werfen wir darauf direkt mal einen Blick.

Nikon Z6:

  • Vollformatsensor mit 24,5 Megapixeln
  • ISO 100 bis 51.200
  • 273 Autofokus Messfelder
  • 5-Achsen-Bildstabilisator
  • 12 fps Serienbildgeschwindigkeit
  • 3,2 Zoll großer Touchscreen, kippbar
  • Display-Auflösung: 3,6 Millionen Bildpunkte
  • 4K Videos mit 30 fps
  • 675 Gramm Gewicht
  • Abmessungen: 134 x 100,5 x 67mm

Nikon Z7:

  • Vollformatsensor mit 45,7 Megapixeln
  • ISO 64 bis 25.600
  • 493 Autofokus Messfelder
  • 5-Achsen-Bildstabilisator
  • 9 fps Serienbildgeschwindigkeit
  • 3,2 Zoll großer Touchscreen, kippbar
  • Display-Auflösung: 3,6 Millionen Bildpunkte
  • 4K Videos mit 30 fps
  • 675 Gramm Gewicht
  • Abmessungen: 134 x 100,5 x 67mm
  • XQD Speicherkarte
  • Preis: 3.399 Pfund für das Gehäuse (ca. 3.800 Euro)

Kein SD-Slot? Nur eine Speicherkarte?

Interessant ist zunächst einmal die Information, dass man für die Nikon Z7 eine XQD-Speicherkarte brauchen wird und anscheinend wird es auch nur einen Speicherkarten-Slot geben. Zumindest ist nicht von zwei Slots die Rede. Bei der Nikon Z6 weiß man noch nicht genau, mit welcher Speicherkarte sie arbeiten wird, es ist aber davon auszugehen, dass hier dann auch eine XQD-Karte benötigt wird, da die beiden Gehäuse ja eigentlich komplett identisch sind.

Ansonsten darf man sich auf einen hoffentlich ausgereiften 5-Achsen-Bildstabilisator und eine vergleichsweise hohe Serienbildgeschwindigkeit freuen. Ich persönlich bin noch besonders gespannt, wie ausgereift der elektronische Sucher denn sein wird. Da werden wir dann morgen Früh alle technischen Details erfahren.

Was sagt ihr bisher zu den technischen Daten und was haltet ihr vom Einsatz einer XQD-Speicherkarte?

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

42 Kommentare

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  • Mit sehr praxisgerechten 24,5MP und 12(!) Bildern/S und einem lichtempfindlichen Sensor könnte die Z6 tatsächlich für Sportfotografen eine Alternative oder Ergänzung zu D4s/D5 und D50 sein. Klingt gut.

  • Da hat Nikon wohl ganz gezielt Konkurrenzprodukte zur Sony A7 III und A7RIII geschaffen, sowohl was die Specs als auch was den Preis, zumindest der Z7, betrifft. Die Specs lesen sich gut, bin gespannt, was die Praxis zeigen wird.

    • Ich lese seit einigen Monaten die Kommentare auf dieser Seite und musste schon oft im negativen wie positiven darüber schmunzeln. Heute möchte ich mich einmal zu Wort melden. Ich bin vor ca. 3 Jahren von Canon aufˋs Fuji-System umgestiegen und habe dies prinzipiell nicht bereut. Anfang diesen Jahres habe ich Teile der Fujiausrüstung verkauft und mir eine Sony A7RIII mit 3 Objektiven geleistet und bin sehr zufrieden. Ich hatte schon Bedenken diesen Kauf zu bereuen, als Nikon seine DSLM angekündigt hatte. Aber was ich heute gesehen und gelesen habe und vielleicht morgen noch bestätigt bekomme, bestärkt mich nur in meiner Entscheidung für Fuji und Sony als „ Mischsystem“.
      Für mich ist es nicht nachvollziehbar wie man bei den „Gehäusevorlagen“ von Fuji, Sony, Oly und Co. so eine futuristische Kamera bauen kann (möchte das Wort hässlich eigentlich vermeiden, aber das ist mein Empfinden). Am Ende wird aber die Leistung entscheidend sein. Aber bei der Belegeung der Button habe ich schon meine Probleme. Nur einen SD Karten Schacht ? 3.800 € für eine Kamera/System wo es mit Sicherheit noch Kinderkrankheiten auszumerzen gibt ? Warum kein 2.8 24-70 oder 4 24-105 zum Start ? Das 4 24-70 wohl eher ein preiswertes Kitobjektiv. Da hätte man aus meiner Sicht einiges besser machen können.
      Aber abwarten, vielleicht überzeugen die Kameras mehr als man ihnen heute ansieht, ich wünsche es uns und allen Nikon-Fans. Etwas besseres kann uns nicht passieren, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und Fuji und Sony sitzen mit Sicherheit schon am Konstruktionscomputer !
      Wenn dann noch Canon auf den DSLM-Vollformatzug aufspringt wird’s richtig spannend und der Sprung wird aus meiner Sicht 100 % kommen, mit Krawall, dann wird’s spannend.
      Allen immer gut Licht !

      • Da bin ich bei dir, eine schöne Kamera sieht anders aus. Die Sonys gefallen mir auch nicht sonderlich gut, die Fuji schon besser.
        Als die ersten Bilder auftauchten und in Richtung Leica M gingen, konnte ich es nicht glauben, dass Nikon so einen Designschnitt macht, aber darüber hätte ich mich riesig gefreut, mal wirklich anders, kleiner, handlicher, fast hosentaschentauglich:) ein Verschnitt aus Leica M10, Leica SL, der Fuji XT2 und der alten Nikon FM2, das wäre toll gewesen.

  • Ich bin fast sicher, dass es neben dem XQD-Kartenslot noch eines für SD-Karten mit UHS II Standard geben wird. Alles andere wäre eine Riesenenttäuschung und könnte wohl kaum als Profikamera durchgehen.

      • Bei SD-Karten sind die Unterschiede riesig. Die besten sind auch für hoch professionelle Ansprüche mehr als genügend. Ich habe meine Karten schon über 6 Jahre und hatte noch nie einen Ausfall (SanDisk). XQD-Karten braucht nur, wer bei hoher Seriengeschwindigkeit längere Serien fotografieren will oder muss. Für alle anderen Anwendungen reichen SD-Karten alleweil, die besten sind übrigens auch nicht gerade günstig und kommen schon in die Nähe der Preise von XQD-Karten.

      • Selbst die Profimodelle von Hasselblad und Leica setzen zum Teil auf SD-Karten, die es mtlw mit sehr hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten gibt. Selbst einige XQD-Karten erreichen nicht die Geschwindigkeit exzellenter SD-Karten. Und nicht jeder muss ständig 200 Meter-Läufe mit 11 B/S dokumentieren .

      • es gibt sicher genug leute, die mit photos ihr geld verdienen und ihre bilder auf unprofessionell SD karten speichern. es gibt halt unterschiedliche sparten in der photographie und nicht alle muessen 2500 bilder auf die karte ballern und dann gute bilder raus suchen.

      • ich spreche nicht nur von Geschwindigkeit
        sondern von Stabilität, große, Fertigungsqualität

        klar habe ich auch teure SD-Karten schon seit Jahren, aber die flapsigen Dinger waren nie das was ich als professionell bezeichnen würde – einmal gebogen, zu feste drauf gepackt, im Gras fallen gelassen und der Ärger geht los.

        Ich habe XQD seit Anfang an und die sind ihr Geld bis vor einem Jahr auch wert gewesen, seit es nur noch Sony gibt allerdings nicht mehr.

        Eine Profikamera jenseits 2000€ braucht entsprechende Speicherkarten und keinen Geiz.
        Aber es stimmt natürlich, dass sich die Karten endlich weiter verbreiten müssen und die Preise realistisch werden müssen.

      • Liest du eigentlich nicht, was andere Leute hier schreiben? Es ist schlicht Blödsinn, was du hier schreibst. Kaum jemand nimmt seine SD-Karten härter „ran“ als ich. Die gehen nicht kaputt. Ich nutze zwei Kameras, die seinerzeit jeweils um die 6.000 Euro neu gekostet haben. Ich kann dir versichern, dass es kein Geiz, sondern schlicht Rationalität ist, wenn man nicht zwingend ein Speichermedium jeweils zum Preis einer Einsteiger-DSLM kaufen möchte. Ich wäre auch nicht geizig, sondern schlicht ein Idiot, füllte ich statt top Mineralöl das 5wirgendwas-Schurbelöl für 80€/Liter in meine Ducati, obwohl ich sie nicht von morgens bis abends über die Nordschleife prügel…

      • Cat,

        wenn du natürlich dermassen ungeschickt bist und die Karten biegst, zu feste draufpackst und dann auch noch ins Gras fallen lässt … ja dann, vielleicht solltest du dich mal nach Speicherkarten in Stahlausführung umsehen. Wie gesagt, ich fotografiere jetzt seit 6 Jahren digital und alle Speicherkarten sind noch in absolut perfektem Zustand. Und ich fotografiere bei jedem Wetter; Regen, Eiseskälte usw.

        Seine Geräte sollte man immer danach aussuchen, wozu man es braucht. Wenn ich nur Blümchen fotografieren will, brauche ich keine D5. Und das hat nichts mit Geiz zu tun, sondern mit Vernunft!!

      • wenn ich mit den Fotografen unterwegs bin sehe ich nicht selten geschrottete SD-Karten –
        die Dinger sind einfach empfindlich.
        Ich weiß das und darum biege ich sie nicht, packe sie immer sofort in eine SchutzBox, bewahre sie ordentlich auf und stecke sie vorsichtig in Slots…
        aber das tun wahrlich nicht alle Anwender
        und mir wäre auch lieber, sie wären robuster – was XQD ist.
        Und versucht mal rasch bei einer Sony oder diversen Modellen die Speicherkarte zu ziehen und zu wechseln… mit CF und XQD geht das!

        Finde es immer wieder erschreckend, wenn sich Menschen „wieder besseren Wissens“ gegen neuere Modelle/Technik verwahren… aus welchem Grund?
        XQD ist in allen Disziplinen besser.

      • Wer sind denn „den Fotografen“? Ich wiederhole mich ungern: ich fotografiere seit etwa fünf Jahren gleichzeitig(!) mit drei verschiedenen Formaten: XQD, CF und SD. Ich nutze XQD keinesfalls wider besseren Wissens. Sondern nahezu täglich. Und daher weiss(!) ich auch um die Stärken, die Schwächen – und die Notwendigkeiten. Und – da wiederhole ich mich wieder – außer bei gewissen Sport- und Action-Gelegenheiten, wird diese immense Schreib-/Lesegeschwindigkeit überhaupt nicht gebraucht. Ansonsten hätte meine selige D4 die 350.000 (aktuellen problemlosen) Auslösungen nicht in vier Jahren, sondern vier Monaten erreicht. Und nochmal: in all den Jahren im härtesten Einsatz mit meiner D750 ist mir nicht eine einzige SD-Karte kaputt gegangen. Mit der ich auch immer locker 7 Bilder/Sekunde schießen kann. Wären SD Karten generell schlecht, anfällig für Ausfälle oder langsam, kämen sie ganz sicher nicht in etwa 95% aller Kameras zum Einsatz.

      • Wenn ich mit Fotografen unterwegs bin, und das sind etwa 500 in unserem Verein, dann sind es nur die absoluten Spezialisten, die Tierfotografie betreiben, die XQD-Karten einsetzen.

        Es gibt auch Fotografen, die die Kamera ins Gras oder ins Wasser fallen lassen, die haben auch ein Problem. Es gibt auch Leute, die ihr Handy auf den Boden fallen lassen oder gar in den See. Es gibt aber auch andere, die ihren Dingen die notwendige Vorsicht zukommen lassen und ihre Geräte entsprechend behandeln.

        Ausserdem kann man die Kameras, die XQD-Karten unterstützen, an einer Hand abzählen. Gehört übrigens Sony auch schon dazu???????

        Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn Leute Propaganda wider besserem Wissen für neue Techniken machen, die für 98 % der Fotografen unerheblich sind (motorisch unterentwickelte Menschen mal ausgenommen).

      • …also ich hatte mal nach XQD gegoogelt und in einen Artikel stand,
        Sony habe gemeinsam mit Nikon und für Nikon dieses Speichermedium entwickelt, vielleicht ein Grund dafür warum die restlichen Hersteller nicht auf dieses Medium setzen???

      • eben, Mirko,

        und Cat macht hier ausgesprochen Propaganda für diese Karten, auffallend, oder nicht? Sony Kameras haben meines Wissens kein XQD-Slot. Habe mich schon immer gefragt, für wen Cat hier Werbung macht, allmählich verziehen sich die Wolken und die Sicht wird klarer. Denn dass jemand an so haarsträubenden Argumenten festhält, obschon sich diese klar widerlegen lassen, ist schon sehr fragwürdig.

  • Außer dem Geiz spricht rein gar nichts gegen XQD-Karten.
    Und dass hat sich bald erledigt mit Fantasiepreisen weil es ab Herbst wieder drei Hersteller dafür gibt (oder Vertreiber) vielleicht bietet Nikon ja auch endlich mal selbst an.
    CF ist jedenfalls keine Option, zu groß, auch teuer oder lahm
    und SD auch nicht, lahm, zerbrechlich, filigran

    Es müssen nur endlich andere Hersteller mal XQD-Slots ordern und verbauen, das Canon und Sony da noch eigene Wege gehen ist ja albern.

    • Das ist jetzt totaler Quatsch, den du da erzählst.

      – wenn ich die Geschwindigkeit nicht brauche, spricht rein gar nichts dagegen, eine günstigere SD-Karte zu kaufen, die ihren Job auch tadellos verrichtet. Oder kaufst du auch ein Profirennrad für 10’000 Euro, wenn du damit nur zur Arbeit fährst??

      – SD-Karten sind nicht lahm, die schnellsten schaffen 95 MB/sec. Zerbrechlich: vielleicht, aber, sie sind entweder in der Kamera oder im mitgelieferten Kunststoffetui. Mir ist jedenfalls noch keine ausgefallen, obwohl es in der Outdoorfotografie wahrscheinlich noch am ehesten dazu kommen könnte.

      • Das deckt sich mit meiner Erfahrung. Bis auf die geschilderten Extrembereiche für meine D4s ( Sportfotograf am Boxring) hatte ich meine D4s und meine D750 schon mehrfach mehrere Monate im sehr harten Einsatz in Südamerika. Dabei verrichteten die SD-Karten in der D750 absolut schnell und maximal zuverlässig ihren Job. Kaputt ging eine sündhaftteure XQD-Karte.

      • Danke, Tobias, umso besser. Dann spricht ja nicht allzu viel für XQD-Karten. Wobei dann der Preis für diese schnellen SD-Karten auch ziemlich hoch sein wird.

      • Tobias,

        du hast Recht, für meine D750 habe ich die schnellste SD-Karte gekauft, die erhältlich war (UHS I), die bringt es auf 95 MB/sec. Für meine D500 habe ich mir eine besorgt, die es wie du schreibst auf 300 MB/sec. bringt (UHS II). Gekostet hat diese ungefähr 70 CHF, also immer noch weniger als eine XQD-Karte, die allerdings auch noch etwas schneller ist (ca. 400-500 MB/sec).

    • ….zerbrechlich, filigran….

      kann ich nicht bestätigen. Seit Jahren arbeite ich mit SD sowie CF. Eine SD ist mir noch nie kaputt gegangen.
      Kommt wohl stark auf den Anwender an.

  • „ausgereifter Bildstabi“

    ist natürlich eine Wunschvorstellung – ausgereift wird nie etwas sein, außer vielleicht Obst und Gemüse

    Außer Olympus und Pentax ist mir noch kein Hersteller unter gekommen, der den 5A-Stabi zur besten Leistung motivieren kann.
    Panasonic holt langsam auf, Sony ist auch nicht mehr schlecht
    und Nikon wird sicher noch mindestens 1-2 Jahre eigene Erfahrung brauchen oder sie haben bei Pentax gekauft.

  • … diese persönlichen Angriffe wegen eines Speicherkartenformat finde ich nicht gut!

    Wichtig wäre es zwei Slots zu haben. Die technischen Daten lesen sich schon mal recht gut, nun sollte halt auch der Preis noch passen. Ca. 2000 € für die Z6 mit einem kostenlosen Adapter ist wohl nicht, wenn die Z7 nun schon mit ca. 3800 € angegeben wird. Ich bin gespannt auf morgen …

  • GPS – eingebaut oder via Kamera-Hardwareschnittstelle (so wie bisher bei Nikon). Hauptsache nicht den Weg über ein Smartphone…

    AF bei Arbeitsblende oder Offenblende? Bei Sony mit E-Mount hat mich der AF bei Arbeitsblende (leicht geöffnet wird er schon) nicht überzeugt. Das war nicht optimal. Hoffentlich macht Nikon nicht auch diesen Fehler.

    Mal sehen, was es dazu morgen an Infos gibt.

    Zumindest die ersten Daten lassen die Z7 als Nachfolger für meine D850 und D810 interessant erscheinen.
    Jetzt noch ein 24-70 2,0 (was soll dieser Unfug mit einem 24-70 4.0 bei diesen Top-Kameras?) und ein 70-200 2,0 und schon bin ich weg von der alten Spiegelreflextechnik. Die Objektive sollten schon den Anspruch haben so gut zu sein, wie die Zeiss-Objektive die Sony verwendet. Die haben mir an der A7R III gut gefallen. Ich stehe der modernen Technik offen gegenüber, wenn es nicht halbherzig angegangen wird!

    • 24-70 f/2.0 und 70-200 f/2.0?
      Zwei-Punkt-null??
      Wie groß sollen die denn sein, und wieviel sollen die wiegen, und was sollen die kosten?

      Oder sind f/2.8 gemeint?

      • Ich meine schon 2,0 und nicht 2,8. Mit den Modellen Z6 und Z7 gehen wir doch in den Profibereich, oder? Und wir wollen doch die Systemvorteile der DSLM auskosten. Ich habe früher drei Hasselblad 201 und 203 mitgeführt, dazu Festbrennweiten. Heute arbeite ich mit kleinen und leichten Systemen wie D850 mit 24-70 VR und 70-200 VR II 2,8. Wenn Nikon es wirklich ernst mit der Z7 meint, dann darf es gern ein 24-70 4.0 aber dazu auch ein 24-70 2.0 geben. Und dies darf, wenn es bester optischer Qualität ist, gern auch teuer sein. Früher galt die Devise, Top-Objektive sind teurer als der Body. …

      • Klein, leicht, handlich und trotzdem gut. Der darf gern mit Olympus oder Panasonic fotografieren. Tolle Objektive, viel Auswahl, alles prima. Aber Nikon mit DSLM, dann mit dieser Technik, mit diesem Marketing. Da darf es ruhig etwas außergewöhnliches sein wie extrem lichtstarke und optisch tolle Zoomobjektive. Was soll ich mit einer Kamera im +3000er Euro-Bereich, wenn das System dahinter nur dem Standard bedient. Es muss aufregend außergewöhnlich sein. Eben DSLM im Jahr 2018. Ich bin gespannt ob Nikon sich von der Allgemeinheit der Anbieter abheben möchte.

    • Ich denke, dass die Konstruktion eines 24-70 f2.0 sehr schwierig zu bewerkstelligen sein wird. Es wurde gemunkelt, dass Sigma an so einem Objektiv gearbeitet hatte, aber sie sind wohl gescheitert. Schlussendlich brachten sie ein 24-35 f2.0 und danach noch ein 24-70 f2.8 heraus. Es gibt kein perfektes 24-70, denn der Brennweitenbereich vom Weitwinkel bis zum moderaten Tele ist kaum ohne Kompromisse herzustellen. Bei offener Blende überzeugt kein Objektiv auf dem Markt im ganzen Brennweitenbereich, am ehesten können noch die f4 Objektive liefern.

  • Optisch finde ich sie besser als Sony und Fuji, was die Specs angeht legt sich langsam die Euphorie. Sieht nach einer exakten Kopie der Sonys aus. Und nur 1 Kartenslot? Ich habe einen Hammer erwartet, aber nur mit Sony gleich zu ziehen langt nicht Nikon. Wenn da nicht noch irgendwas spannendes kommt heißt es auf nimmer Wiedersehen, dann habt ihr meine Geduld lange genug strapaziert. Sony schläft ja nicht und die Fuji XT3 liest sich auch wesentlich spannender und von Olympus will da auch noch was kommen.

    • Zunächst einmal sollten Tests und Vergleiche abgewartet werden, bevor hochgejubelt wird oder sich Enttäuschung breit macht. ICH finde schon allein die Kompatibilität zu sämtlichen f-Mount Objektiven sehr reizvoll, zudem Nikon selbst den Adapter beilegt. Aber auch da gilt: abwarten, wie die Z-Modelle mit den alten Noch kören bzw f-Mounten am Adapter klarkommen und auflösen.

  • Ein zweiter Speicherkartenslot würde mir fehlen.
    Ich nutze den zweiten Slot schon lange (D4, D800, D500) 1 Slot für RAW, den zweiten Slot für JPEG zum schnellen Weitergeben von Bildern (fast jeder moderne Laptop hat einen SD-Leser) . Oder halt als Backup/Reserve.

  • Sollten wir uns nicht wieder mehr auf Fotografie als auf Kamerabedienung und Technik zu konzentrieren?
    Das Foto macht noch immer der Mensch hinter der Linse.
    Heutzutage bekommt man wohl von keinem Hersteller mehr schlechtes Equipment und es geht nur mehr um die persönliche Vorliebe für, welches System man sich entscheidet.

    • Ich denke, du verstehst da einiges falsch … es ist die Kamera, die das Bild macht, der Mensch (oder Fotograf), der dahinter steht, sagt nur, was die Kamera wie aufnehmen soll. Und ja, es gibt nicht nur schlechtes Equipment, sondern sogar noch grottenschlechtes, und dies sowohl bei den Kameras als auch, und dies vor allem, bei den Objektiven.

      Ich sehe schon bildlich vor meinem Auge den Amateur, der aus Spargründen immer noch seine analoge aus 1978 benützt und den Schuss seines Lebens vermasselt, nur weil er denkt, dass es doch der Mensch ist, der mit dem alten Zeugs Wunderdinge vollrichten kann.

      Oder hast du schon eine digitale???