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Olympus E-M1X: Konkretes Erscheinungsdatum und weitere Details

Es ist erstmals ein konkretes Erscheinungsdatum für die Präsentation der Olympus E-M1X aufgetaucht. Die neue DSLM soll im Januar 2019 präsentiert werden.

Erscheinungsdatum der Olympus E-M1X

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass Olympus direkt Anfang des Jahres 2019 eine neue High-End-DSLM präsentieren möchte – die Olympus E-M1X. Nun ist endlich auch ein konkreter Zeitraum aufgetaucht, in dem das neue Flaggschiff enthüllt werden soll. So hat die Webseite 43rumors nämlich von einer verlässlichen Quelle erfahren, dass die Kamera rund um den 20. Januar 2019 vorgestellt werden soll. Dann werden wir also endlich beurteilen können, ob die E-M1X mit einem stimmigen Konzept und einem gelungenen Gesamtpaket überzeugen kann. Bisher gibt es da durchaus unterschiedliche Meinungen, auch weil der Preis Gerüchten zufolge nicht gerade gering ausfallen wird.

Zwei TruePic VIII Prozessoren

In der Zwischenzeit sind auch noch weitere Details aufgetaucht, so ist beispielsweise durchgesickert, dass die E-M1X mit zwei TruePic VIII Prozessoren arbeiten soll. Die Kamera scheint teilweise mit extremen Geschwindigkeiten überzeugen zu wollen und solch hohe Geschwindigkeiten benötigen logischerweise auch jede Menge Rechenpower. Macht also Sinn, dass hier zwei Prozessoren verbaut werden.

Details zum 150-400mm f/4.0 PRO Objektiv

Zusammen mit dem neuen Flaggschiff wird Olympus aller Voraussicht nach auch ein neues 150-400mm f/4.0 PRO Objektiv vorstellen, das natürlich vor allem für Wildlife-Fotografen interessant sein könnte. Dieses Objektiv soll – das hat eine Quelle nun bekanntgegeben – mit einem integrierten 1,25-fachen Konverter ausgestattet sein und zudem über einen 5-Achsen-Bildstabilisator verfügen. Des Weiteren wird Olympus wohl auch einen 2-fach Konverter für das Objektiv vorstellen. Das klingt durchaus interessant, bleibt nur zu hoffen, dass der Preis des 150-400mm Objektivs einigermaßen moderat ausfallen wird.

Informationen zu den technischen Daten der Olympus E-M1X sowie bisher geleakte Bilder findet ihr hier in unserer Newsübersicht.

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

13 Kommentare

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  • Nachdem ich einige Jahre mit dem 4.0/200-400 mm von Canon gearbeitet habe, 3,6 Kilo, 37cm lang, 12.000€ – und letztlich längst nicht so gut wie ein 2.8/300 oder 2.8/400 mm oder 4.0/500 mm mit Konverter –
    bezweifle ich sehr, dass sich Olympus als dritter Hersteller an eine vergleichbare Konstruktion wagt (Nikon hat ein 4/180-400 mm mit 1.4x) – dafür hat Olympus bisher keinen Kundenkreis der über 10.000€ ausgibt für ein mindestens 3 Kilo-Monster.

    Deshalb vermute ich das hier falsche Zahlen übermittelt werden, entweder ist es ein 4.5/150-400 mm – was dann immerhin etwas leichter wird

    oder ich denke eher die Brennweite bezieht sich auf die Nutzung mit Extender – also das Grundobjektiv ist dann ein leichteres und preiswerteres:
    4.0/150-320 mm +1.25x

    das wäre sehr clever, leichter und lässt sich um 6000€ anbieten. Dann wird daraus ein 5.0/150-400 mm und mit 2x Konverter sogar ein 10/300-800 mm – also Bildausschnitt 1600 mm – das würde alle Anforderungen erfüllen. Vor allem zum halben Preis.
    Ich bin sehr gespannt was Olympus tatsächlich enthüllt – zumal ja noch ein weiteres Tele gezeigt wird, das dann hoffentlich ein 2.0/150 mm ist.

    2019 könnte das spannendste Jahr für Tele-Zooms werden!
    Denn auch Sony wird ja bald offen legen wie sich die Tele-Fotografie entwickeln wird – alles andere kann bald mit smartphones „geshootet“ werden – aber die Tele-Fotografie wird noch lange Systemkameras benötigen.

    • Ich möchte doch stark bezweifeln, das a l l e s andere mit Smartphones geshootet werden kann.

      Ausserdem liegt ein Denkfehler vor, wenn Du die Brennweite nur von oben korrigierst. 120-320 müsste es ergo heissen.

      • wieder gerne die wichtigsten Worte verschluckt:
        BALD
        mit dem Smartphone…

        Den „Fehler“ habe ich absichtlich begangen/den Text eingekürzt, weil es ziemlich unerheblich ist, wo das Tele-Zoom beginnt, zumindest bei 120 oder 150 mm – ich vermute einfach die Zahlen stimmen so nicht.

        Olympus wird sich nicht die Finger an einen >12.000€ Zoom verbrennen.

        Wenn 4.0/150-400 mm stimmt – geht das leichter und preiswert nur:
        wenn maximal 320 mm Endbrennweite erreicht werden (also 400 mm mit 1.25x Extender)
        oder die Lichtstärke um ⅓ sinkt f:4.5 – dann wird es ein wenig leichter.

        Olympus muss vor DO/PF Rechnungen auf der Hut sein – Nikon kann schon jetzt ein 4.0/300 mm PF erheblich leichter und kompakter bauen als Olympus –
        (bevor hier wieder Einspruch kommt, das 4.0/300 mm könnte ich ja auch vor einen mFT-Sensor setzen – ist also KEINE andere Konstruktion wie das Oly 4/300 mm – abgesehen vom Fresnel-Glas.

      • Auch bald nicht, Cat.

        Ich vergleiche ein Nikon 4/300 immer noch mit einem 150mm mft, ggf. mit einem 200mm wenn
        man das Nikon auf APS rechnet.

        Und gerade Du, der/die immer einen schnellen Autofukus fordert, kommt jetzt im Vergleich damit das Nikon an eine Olympus zu adaptieren???

        Verleichen wir doch das Nikon 4/600mm mit dem Olympus 4/300mm :

        Nikon 43,2 x 16,6 x 16,6 cm ; 3,81 Kg ca. 12.600,-
        Olympus 28 x 9 x 9 cm ; 1,27 Kg ca. 2.400,-

        Aber davon ab, wer so wie Du theoretisiert und Systeme wechselt, so technikverliebt ist und sich scheut, mal etwas von seinen Bildern zu zeigen, ist für mich kein ernstzunehmender Fotograf.

        Der Amateur sorgt sich um seine Ausrüstung, der Profi sorgt sich um sein Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.

        In diesem Sinne …

      • Tja – kann man nichts machen…
        Ich betrachte immer die optische Konstruktion – die ist unabhängig von der Größe des Sensors – ein 300 mm ist immer ein 300 mm – nur die Ausschnitte sind verschieden.
        Deshalb ist ein 300 mm Nikkor dann eben immer vergleichbar mit einem 600 mm an mFT –
        aber ein 150 mm mFT eben niemals mit einem 300 mm KB.

        Ein Vergleich zwischen 300 mm mFT und 600 mm Nikkor ist im höchsten Maße unseriös – ich kann ja das Nikon an eine mFT setzen und bekommen ein 1200 mm mit AF – einfach mal drüber nachdenken.
        Ein kleinerer Sensor macht ja keine Brennweite länger, diesen Quatsch hat Olympus leider in die Welt gesetzt um irgendwie konkurrieren zu können – dabei hätten sie das nie nötig gehabt – es bleibt aber Blödsinn!

        Nimm ernst wen du willst – aber hoffentlich nicht allzusehr dich selbst.
        Wer will denn ernsthaft beurteilen wie eindrucksvoll meine besten Fotos sind, es sei denn er verdient mehr damit.
        Der Profi kann mit neueren, besseren Objektiven und manchmal auch Kameras sehr wohl seinen fotografischen Horizont ausdehnen und mehr wagen.

    • Das FT 90-250mm 2,8 hat auch 3 Kg gewogen und ca. 7500 Euro gekostet. Nur mal so angenommen Olympus schafft es ein 150-400mm 4,5 zu bauen, dann ist es 1:1 im Verhältnis. Wenn es ein 4,0 wird und nach meiner Regel (Die auch von Professionellen Leuten, die an der Uni lehren) jede halbe Blende doppelter Preis sind wir bei ca. 10T Euro.
      Wenn ich weiter davon ausgehe das Olympus NUR einen 1,25 fach Konverter einbaut um danach noch einen 2 fach Konverter nach zu schalten und Olympus es duchaus besser machen könnte als Nikon oder Canon. Wir dann eine 700mm 7,0 Endbrennweite, somit ein 1400mm KB haben. Damit werden sie ALLES am Markt ERSCHLAGEN können.
      Auch Olympus kann sehr gut Opjektive berechnen und nur weil ALLE immer den Cropfaktor mit einbeziehen bleiben die Objektive SUPER und gerade WEIL die Objektive oft schon bei Offenblende spitze sind..
      Einige Olympus-Objektive (OM) stehen nicht umsonst bei Laica im Keller um zu sehen wie die kleinen Japannischen Olympianer schon damals sensationelle Objektive gebaut haben. Die damals (und ich mich schon immer geärgert hatte das Olympus leider eine nicht so gute Loby hatte) Teilweise bessere Objektive gebaut hatten.
      Das sind Tatsachen und keine Spinnerei von MIR.

      • es sagt ja keiner etwas gegen die Objektiv-Baukünste von Olympus.
        Die Makros, die die schon hatten müssen andere erst einmal erfinden (2.0/90, 2.0/50 und die WW) – da sind dann auch Leica und Zeiss Grenzen gesetzt.
        f:4,5 zu f:4.0 ist aber nur ⅓ Blende – die bringt schon einiges, aber nicht so viel.
        Olympus hat stolze Preise – aber in der 10tausender Region ist die Luft bisher extrem dünn.
        Also hoffe ich auf eine vernünftige Lösung.
        Wobei mir ein 4.0/100-300 mm für mFT und sogar auch für VF die beste Ergänzung scheint, wenn sie mit Konvertern ausbaufähig ist und bei 300 mm nur geringe Kompromisse eingeht!

      • Hallo, unglaublich was ihr alles so wist und wohin euch so auskennt, obwohl ja kaum jemand seine Daten bekannt gibt! Oder war schon wer im „Leica-Keller“ nicht Laica? Brauche diese Monstertüten zu solchen Preisen Gottlob nicht.

  • Die E-M1X ist auch für die Studiofotografie/Mode gut. Da hat man gern den Hochformatgriff/Auslöser fest verbaut. Also ist die E-M1X ein richtiger Angriff auf Canon und Nikon.
    Und Olympus hat von der Einsteigerkamera bis zum Profi alles im mFT Angebot.

  • Ich hoffe auch das ein 150mm 2,0 noch dazu kommt oder soger ein 180mm 2,0.
    Theoretisch macht es nicht viel Sinn ein KB ans MFT zu flanschen, auch nicht mit einem 0,7er Speedboster. Denn wenn das Grundobjektiv nicht absolute Spitze ist (wie z.B. das SIGMA Macro 150 (180) mm 2,8 oder das 500mm 4,0 und max. Blende 2,8) sind diese Objektive nicht mit Offenblende zu benutzen oder zu Lichtstark was der Speedboster nicht verwerten kann.
    Also ein 180mm 2,8 wird dann zum 126mm 2,0 (252mm KB) was mit AF klappen könnte. Für Sport wird es aber wohl nicht reichen, was aber trotzdem für viele Bereiche interessant sein wird. Alle die Lichtstärker sind werden wohl abgeblendet werden müssen um eine vernünftige Schärfe zu bekommen. Das liegt daran das KB Objektive nicht so scharf sein müssen wie MFT, weil der Zerstreungskreisdurchmesser bei KB größer ist.
    Vieleicht wird jetzt auch klar warum die NEUEN Systemkameras ihre Objektive größer und TEURER werden MÜSSEN. Sony hat dieses Problem immer versucht klein zu halten, hatte damit erst mal keine wirklich guten Objektive gehabt. Seit der GM Serie und der G neu Berechnungen die Objektive aber teurer, BESSER und GRÖSSER wurden.
    Bei MFT sind die lichtstarken Objektive (1,2) auch relativ groß und schwer aber auch teurer. Und SIGMA hat mit der ART Serie dies schon vorgegriffen, die sind bereits auf dem Aktuellen Stand. Wer also NOCH mit DSLR UND über 30MP wieter Fotografieren WILL muss sich darüber im klaren sein das dieser ZUG abgefahren ist.
    Ein beispiel ist das NEUE 70-200mm2,8 Canon, dies ist KEINE NEUBERECHNUNG insbesondere im Hinblick der Auflösung. Das NIKON schon, ist aber nochmal TEURER und größer geworden!
    Und nochwas, es gibt für keine DSLR APS-C Kameras Profesionelle Objektive, Ausnahme die SIGMA ART 18-35mm 1,8 und 50-100mm 1,8.

    • „Und nochwas, es gibt für keine DSLR APS-C Kameras Profesionelle Objektive, Ausnahme die SIGMA ART 18-35mm 1,8 und 50-100mm 1,8.“

      Du vergisst FujiFilm und Leica und Sony ist auf dem Weg.
      Ich sehe nicht, dass das Nikon 70-200 mm FL größer und schwerer ist, wohl aber optisch das beste 70-200 mm heutzutage – aber für spiegelfrei wird es noch besser werden müssen – und damit teurer.

      • Aussage
        „ es gibt für keine DSLR APS-C Kameras Profesionelle Objektive, Ausnahme die SIGMA ART 18-35mm 1,8 und 50-100mm 1,8.“
        Antwort
        „Du vergisst FujiFilm“

        ….nur hat Fujifilm KEINE DSLR im Programm 😉

  • Ich bin mal auf das 150-400mm gespannt, aber ich denke es wird preislich weit von dem entfernt sein, was ich bereit wäre dafür auszugeben. Hoffentlich ist der 2x Telekonverter dann auch mit dem 40-150mm gut kompatibel.
    Mal abwarten was da kommen mag.