Kameras Olympus

Olympus E-M1X: Offizielles Teaser-Video und Erscheinungsdatum

Olympus hat ein kurzes Teaser-Video zur Olympus E-M1X veröffentlicht und nennt in dem Video auch das Erscheinungsdatum der neuen High-End-DSLM.

Erscheinungsdatum der Olympus E-M1X

Dass Olympus Ende Januar 2019 höchstwahrscheinlich das neue Flaggschiff E-M1X enthüllen wird, das wissen wir bereits seit einiger Zeit. Zuletzt war man vom 20. Januar als Erscheinungsdatum für die neue High-End-DSLM ausgegangen, doch dieses Datum wird sich nicht ganz bewahrheiten. Vielmehr weiß man inzwischen, dass die offizielle Präsentation der Kamera am 24. Januar 2019 stattfinden wird.

Offizielles Teaser-Video

Woher man das weiß? Ganz einfach: Olympus hat ein offizielles Teaser-Video veröffentlicht, welches die baldige Präsentation der neuen E-M1X ankündigt und die Kamera auch schon kurz in Aktion zeigt. Am Ende des Videos wird dann der 24. Januar als Datum (für die Präsentation) genannt. Hier könnt ihr euch das Video ansehen:

Das Video bestätigt außerdem noch zwei Kleinigkeiten: Zum einen wird Olympus die E-M1X unter anderem als erstklassige DSLM für die Sportfotografie bewerben, zum anderen wird die DSLM wie erwartet nicht gerade klein und kompakt sein. Die bereits geleakten Bilder, die das ebenfalls bestätigen, könnt ihr euch nochmal in diesem Artikel ansehen.

Neue Micro-Four-Thirds-Objektive

Zusammen mit der E-M1X wird Olympus voraussichtlich auch neue Micro-Four-Thirds-Objektive ankündigen. Zeitnah auf den Markt kommen soll wohl das 150-400mm f/4.0 Objektiv, über das wir auch schon hier auf Photografix berichtet hatten. Doch Olympus hat anscheinend noch weitere Brennweiten in der Mache, die aber noch nicht ganz fertig entwickelt wurden. Hier könnte es am 24. Januar anscheinend aber trotzdem eine erste Ankündigung geben.

Der Preis der Olympus E-M1X soll Gerüchten im Übrigen zufolge bei rund 3.000 Dollar liegen.

via: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

41 Kommentare

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    • Wieso ? Die Kamera ist offensichtlich immer noch „kleiner“ wie die Konkurrenten aus dem Hause Canon/Nikon und Olympus hat sich doch nun mehrfach zum Thema „FF“ Format geäußert…..

    • Hallo PGS!
      „Olympus E-M1X: Konkretes Erscheinungsdatum und weitere Details“ in diesem Artikel (vom 31.12.) ist die Rede von 2 Prozessorkernen…
      2 Kerne bedeutet auch die 2-fache Abwärme abführen um die Leistungsfähigkeit vollständig auszuschöpfen…
      Dann war die Rede von einer noch besseren Bildstabilisierung (IBIS) auch im Hinblick auf die HighRes-Shots aus der Hand.
      Kann es denn nicht Möglich sein, dass die Verbesserung der IBIS Funktion ebenfalls eine Vergrößerung der Aufhängung bedeutet? (=mehr Platzbedarf = größeres Gehäuse…)
      Wenn sich also ein Hersteller Gedanken macht, wie er die entstehende Wärme ableiten und gleichzeitig die HighRes-Shots/IBIS-Funktion verbessern kann, dann kann die Schlußfolgerung eigentlich nur heißen „ein größeres Gehäuse“ mit mehr Materialstärke.
      Oder nicht?
      Warum gehen dann zum Beispiel die Gaming-Laptop-Hersteller nicht den Weg zu kleinen, leichteren und schlankeren Gehäusen ala Ultrabooks? Ganz einfach, weil sie die Throttelung des Prozessors durch die entstehende Wärme nicht hinnehmen können und die Abwärme mit hinreichend dimensionierten Lüftern abführen wollen, im Gegensatz zu Ultrabook Herstellern… (Info Quelle hierzu die Testberichte auf Notebookcheck, wo man Übrigens auch die Informationen hinsichtlich der Farbraumabdeckung(en) der verbauten Displays finden kann, wonach man überall anders vergeblich sucht, wie ich nach einiger Recherche selbst herausgefunden habe)
      Ein Vollformat Hersteller ist nach meinen Infos hier den falschen Weg gegangen (übrigens auch bei seiner Halbformatreihe) und hat die Notwendigkeit ein größeres Gehäuse zu bauen nicht gewählt…
      Angemerkt sei hier auch, dass die X-H1 keinen Vollformatsensor hat, obwohl sie größer als so mancher Vollformatbolide ist 😉…
      Dafür durfte sich die X-H1 hinter Pana/Oly mit deren m43 Sensoren im Test, des Foto Magazine’s (ca. im Novemberheft) über die Bildstabilisierungssysteme im Vergleich, platzieren und dies obwohl mancher Vollformat Hersteller schon länger IBISe verbaut, als der IBIS Erstling der X-H1 (die zum Testzeitpunkt auch noch nicht die Neueste Firmware Version hatte, die erst Mitte Dezember erschienen ist).
      Nach meinen Infos soll bei der X-H1 der Prozessor näher an der Gehäusewandung verbaut sein, warum er auch höher getaktet werden kann, als der gleiche Prozessor in der X-T2/-Pro2.

      Und so ein horizontaler Handgriff ist vielleicht nicht so verkehrt, wenn man häufiger im Hochformat fotografiert, weshalb ich schon am überlegen bin mir einen zu zulegen…

      Ach ja, ein 150-400’er wäre im Vollformat nur ein weiteres… An m43 verwendet entspräche es aber einer KB-Brennweite von 300-800, oder nicht?
      Das mit durchgängig f4.0… Wildlife + Sport Fotografen dürften sich darüber wohl sehr freuen…

      Zum Schluss noch allen ein gesundes neues Jahr mit vielen Foto-Highlights!

      Grüße

      • ein 4/150-400 mm entspräche dem Bildausschnitt eines 300-800 mm ja – der Brennweite eher nicht.
        Aber das konnte bisher nicht unter 3,6 Kilo und rund 12.000€ realisiert werden (mit eingebautem Konverter – Olympus soll ja einen 1,25x eingebaut haben) –
        gibt es dafür viele Käufer, die sich dann für 15.000€ (incl. Kamera) bei Olympus einkaufen?
        Da die Motiven meine Zielgruppe sind, ich mit dem Nikon 4/200-400 mm und dem Canon 4.0/200-400×1.4 oft arbeiten mußte, weil 150-600 mm, 200-500 mm und 60-600 mm noch nicht verfügbar waren, bin ich da sehr skeptisch. So krass sind auch die optischen Unterschiede bei Endbrennweite gar nicht, dass sich ein 8-10facher Preis für viele lohnt.
        Wer BQ braucht, kauft Festbrennweite und wer viel in der Dämmerung auf Motive wartet, braucht f:2.8 und/oder größere Sensoren. Und bisher kann man sich mit 100-400 mm oder 150-600 mm und einer Super-Tele-Festbrennweite sehr gut „behelfen“.
        Mit einem einzigen Super-Tele kommen die Naturfotografen ohnehin selten übers Jahr, weder mit Zoom noch mit Festbrennweite. Die Agenturen für Sportfotografen statten diese allerdings neuerdings häufiger mit 4/200-400 mm aus.
        Und wer sich anschaut, dass er mit Nikon D500 plus 5.6/500 mm PF oder Eos 7D plus 4.0/400 mm DO plus Konverter noch handlich bei weniger Bildrauschen arbeiten kann… wird nicht den Weg zu mFT gehen.
        Aber noch wissen wir nicht was Olympus da konkret vorstellt und bisher haben sie meist sehr clevere Objektive gebracht, die die Möglichkeiten erweitern.

      • Ist nicht der Hauptvorteil des M43 System, ein kompaktes und leichtes System zu liefern? Um systembedingte Nachteile dieses Systems auszugleichen, werden neuere Geräte gerne größer, wie man es an den wunderbaren, jedoch recht großen Objektiven der Pro-Serie sehen kann. Mehrere dieser sind mein Eigen und begeistern mich. Bei diesen und, so wie es aussieht, auch der neuen Kamera schwindet der Volumen- und Gewichtsvorteil gegenüber dem Vollformat. In der letzten Zeit hat Olympus wunderbares Gerät im Angebot. Ich bin auch davon überzeugt, daß Olympus mit der neuen Kamera Funktionen ermöglicht, die diese Größe rechtfertigen. Besonders mit langen Objektiven ist eine größere Kamera praktischer. Den Style und Schick einer EM1 erreicht die Neue nicht.

  • Was für ein fürchterliches Trümmerteil. In Zeiten wo man technisch endlich kompakter bauen kann, bringen die sowas raus. Die Gewinner sind jetzt schon die Orthopäden. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen mit einer D3. Das Teil scheint mir noch größer. Egal wie technisch gut diese Kamera ist, sie ist jetzt schon am Markt vorbei entwickelt. Die Profis haben ihre Systeme und kaufen sich nichts neu und für die Agenturen reichen mittlerweile Handy Fotos. Da der Preis für das System gepfeffert werden dürfte, fallen auch die Möchtegern Amateure als Käufer aus. Die Kamera kommt 5 Jahre zu spät!

  • ist nicht das Objektiv viel spannender?
    Ein 4.0/150-400 mm ist das nicht – aber es sieht sehr nach einem neu gerechneten 2.8/40-150 mm PRO IS aus.
    Das wäre dann also das zweite Tele-Objektiv, das Olympus 2019 vorstellt.
    Die verschiebbare Sonnenblende, die bei einigen leicht kaputt ging scheint Geschichte zu sein.

    • Mich wundert der leicht verbogene Arm, des extrem schlanken Kameraträgers. Da wurde wohl schlecht nachbearbeitet. Ein gebogenes Handgelenk sähe anders aus …
      Und Cat eine Frage zum EF 100-400 haben sie einen Trick wie sich die Schelle des Objektives nicht immer wieder lockert und man den kleinen Ring versuchen muss fest zu drehen? Danke und Gruß

      • Hallo
        die Schelle verwende ich selbst nicht, mache ich immer nach Kauf sofort ab, weil ich mit diesen Objektiven ausschließlich aus der Hand arbeite.
        Aber es gibt hauchdünne Samtfolie, die sollte schon für einen besseren Sitz sorgen – das Problem ist bekannt und vielleicht stellt es ja Olympus bei der Neu-Version ab…

    • Hallo Cat, hatte mich wohl missverständlich ausgedrückt, ich meinte das Canon EF 100-400m, bei diesem führte Canon eine neue Schelle ein, deren Fuß (warum auch immer) durch einen kleinen schlecht erreichbaren Ring abnehmbar ist. Diese Verbindung lockert sich immer wieder bei der Nutzung des Objektives. Also nicht die Schelle an sich, sondern nur diese zusätzliche (unnötige) Schellenfußverbindung. Aber trotzdem Dank für deine Reaktion.

  • MFT hat doch sein Vorteil.Kleinere Objektiv ,hohe Lichtstärke und trotzdem knackscharf.
    Das hat Olympus bis jetzt gut bewiesen.Durch Cropfaktor 2x gewinnt man an Brennweite .
    Beim Tele ist kein grosse Unterschied zum VF wegen Hintergrundunschärfe zu erkennen.

    • Naja, die hohe Lichtstärke bringt aber nicht viel, da sie in Vollformat umgerechnet alles andere als hoch ist (2.8 wird zu 5.6, relevant für Schärfentiefe) – und bei Vollformat ohne Qualitätsverlust schlicht die ISO-Zahl entsprechend erhöht werden kann. Die 2.8 bringen also faktisch rein gar nichts. Mich wundert mehr, dass mft-Objektive nicht noch viel kompakter sind – ein Vollformat 5.6er wäre schliesslich kaum grösser als ein mft 2.8er! Ausnahme sind die wirklich winzigen mft-Brennweiten (z.B. 14 oder 20mm von Panasonic oder 12-32/14-42 Pancakezooms).

      • Das stimmt nach meinem Wissenstand nur fast. Die Lichtstärke ist und bleibt f 1:2.8. Die angesprochene Multiplikation um dem Faktor 2 bezieht sich lediglich auf die Schärfentiefenwirkung.

      • Die Lichtstärke bleibt immer die selbe, egal welches Sensorformat! Die Bildwirkung sieht etwas anders aus und das ist mir in vielen Fällen egal bzw. öfter sogar von Vorteil.
        Ich selber besitze eine 6D und eine GH5 und z.Bsp. ein Teleobjektiv würde ich mir für die Canon keines kaufen! Ein KB umgerechnet 35mm 1.4 gefällt mir dann an der Canon wieder mehr. Und so hat jedes Sensorformat seine Vor- und Nachteile aber die Lichtstärke eines Objektivs bleibt immer gleich – egal welches Sensorformat!

      • Das sag ich ja indirekt: die 2.8 bleibt eine 2.8 – aber man kann bei Vollformat schlicht die ISO-Zahl erhöhen bei gleichbleibender Qualität im Vergleich zu MFT, hat also höhere ISO, dafür genügt 5.6 für dasselbe Ergebnis. Vorteil mft also =0.

  • Ach du Schande…“nur“ eine DSLM und dann so ein Klopper? Ich lach mich tot. Wenn jemand eine DSLM kauft,schleppt sich doch nicht mit so einem Ziegel herum…
    Die Kundschaft wird auch jeden Tag dümmer.

  • Ich kann eigentlich nicht erkennen, inwiefern ein 40-150mm f/2.8 an mFT klein sein soll.

    Wenn Sony seine Kleinbild-A9 mit einem entsprechenden 80-300mm f/5.6 ausstattet, ist das bestimmt auch nicht größer und schwerer.

    • jw, ich weiß jetzt nicht wie groß die objektive wären, dann ist kb objektiv aber um zwei blendenstufen langsamer. das darf man auch nicht vergessen. du kommst automatisch in höhere isobereiche. außerdem sind für gewöhnlich den mir vorliegenden informatioen zufolge, mft-objektive offenblendig schärfer als kb-objektive. ich müsste also um eine angleichende schärfe zu erhalten bei kb weiter abblenden als es bei mft nötig ist.

      • Höhere isobereiche werden wegen grösserem Sensor komplett (!) qualitativ ausgeglichen. Einziges Argument bleibt die offenblendige Schärfe.

    • hallo ich, ;-D
      das stimmt, sofern der sensor die „gleiche“ auflösung hat. das problem bei den höheren isowerten bei mft ist ja, daß die einzelnen pixel auf dem sensor so klein sind. hat man auf dem kleinbildsensor eine auf den sensor gerechnete eben so hohe auflösung, verliert man wieder diesen iso-vorteil. also steht man am ende wieder mit einer größeren kamera/sensor da um wirklich höhere isowerte erreichen zu können. was aber wie immer vergessen wird, habe ich einen sensor mit gleicher pixeldichte, kann ich sehr viel weiter croppen als bei mft. das heißt durch die möglichkeit zu croppen wird bei kleinbild aus 300mm ganz schnell eben auch 600mm. die vorteile von mft sind daher eigentlich bei den kurzen brennweiten und geschwindigkeit zu suchen. sei denn man geht wieder auf die größere menge glas ein die bei kb benötigt wird. das ist meine meinung. 😉

      man sollte man ein team aus wissenschaftlern zusammensetzen die sich nur mit dem thema optimale sensorgröße auseinandersetzen. einzubeziehen ist die sensorgröße, die benötigte glasmenge und den dadurch erhaltenen lichtverlust, die auflösung, das daraus zu resultierende endergebnis bei den jeweiligen blenden (höchstmögliche schärfeeffizienz),…

      am ende würde man ziemlich warscheinlich feststellen, daß jede senorgröße seine daseinsberechtigung hat. aber sicher auch sein ideales eisatzgebiet. mft wäre dann vielleicht das ideale system für tageslicht-sport- und tier-aufnahmen. 😉

      • für Tieraufnahmen ist mFT nur gut nutzbar außerhalb der Dämmerung
        und wenn mal endlich ein 2.8/300 mm erscheint.
        Denn, wie sicher alle wissen, sehen Fotos bei wenig Licht und ab 3200 ISO nur in seltenen Fällen zufriedenstellend aus.
        In der Tierfotografie arbeitet man am Limit, kürzeste Zeiten, lange Blenden und lange Brennweiten erfordern den ständigen Kompromiss.
        Derzeit ist mFT nicht ideal und auch APS-C krankt an weniger geeigneten Kameras (mal von D500 und X-H1 abgesehen) – wer bei wenig Licht brauchbare Aufnahmen liefern muss hat eine D850 oder 7RIII und macht Bildausschnitte.
        Die sind dann APS-C mindestens ebenbürtig und mFT durch geringeres Sensor-Rauschen überlegen.
        Wenn Fujifilm endlich ein 4.0/400 mm bringt und Sony eine Alpha 7000, die man richtig in der Hand halten kann mit langem Tele – dann ändert sich 2019 sehr viel.
        Das Potential einer Olympus E-M1X mit der bisherigen Sensortechnik und 20 MP und bei Lichtstärke f:4.0 sehe ich da noch nicht.

  • Na denn, es ist wieder sehr interessant was hier spekuliert wird mit wenn und hätte! Vieleicht wartet Ihr einfach mal ab!
    Auf dem Viedeo ist NUR eine andere Kamera ansatzweise zu erkennen die auf die M1X hinweisen soll / könnte!
    Die Objektive sind das 300mm 4,0 und das 40-150mm 2,8. Ein 300mm 4,0 ist in allen Formaten etwa gleich groß und schwer, da läßt sich die Physik nicht ändern. Nur durch den Kropfaktor hat man einen Gewichts- und Größenvorteil.
    Es ist immer wieder komisch das einige das immer anders interpretieren. Na denn ist das halt so!
    Warum die größe so ein Problem sein soll kann ich nun garnicht nachvollziehen!?! Die M1II mit Bat.Griff ist nur unwesendlich kleiner als die M1X!? Eine EOS 1x hat auch ihre Gründe warum die so groß ist. Und so betrachtet braucht man auch schon für eine Wärmeabführung und Stoßfeste und Staubdichte Kamera mehr Volumen um das sicher zu Konstruieren. Eine Analoge EOS 1 war auch schon immer groß und schwer, mann kann auch heute nicht alles mit Elektronik immer nur kleiner bauen. Klar könnte man nur zwei Chips einbauen, einen Bildsensor und einen für den Rest. Das wird dann aber richtig teuer. Und man muss ja auch noch andere Bauteile verbinden wie Bedienelemente und Displays. Die wiederum der Physik der Aussenwelt bestehen müßen. Also alles immer mit Geiz ist Geil zu bezahlen geht einfach nicht. Weswegen ich diese immer wieder kerrende Diskusionen nich nachvollziehen kann.

    • Jörg Muhl 5. Januar 2019 um 20:11 Uhr
      „Nur durch den Kropfaktor hat man einen Gewichts- und Größenvorteil.
      Es ist immer wieder komisch das einige das immer anders interpretieren.“

      Man hat durch den Crop Factor gar keinen Vorteil, denn wenn das ein Vorteil wäre, müsste man weiterdenken und fragen: „Warum nehmen nicht die Profis eine Kamera mit 2x Crop? Warum nehmen sie nicht gleich eine Bridgekamera mit 5,6x Crop, wenn das doch so vorteilhaft ist? Warum schleppen sie schweres und teures Equipment herum, wenn das doch nachteilig ist?“

      Deshalb nicht, weil ein 300mm f/4 an mFT eben nicht einem 600mm f/4 an Kleinbild entspricht, sondern einem 300mm f/8 an Kleinbild. Sonst wäre ein Pro Photographer ja schön doof. Ist er aber nicht.

      • JW –
        den Grundgedanken finde ich unbestreitbar richtig.

        DOCH ein 4.0/300 mm bleibt immer ein 4.0/300 mm –
        daran ändern sich weder Lichtstärke noch Brennweite!

        WAS alle immer durch einander werfen – ist die steigende Schärfentiefe, die dann an größeren Sensoren f:5.6 (APS-C) – f:8 (KB-VF) – f:11 (MF) vergleichbar ist!
        In der Super-Telefotografie ist jedoch ein mehr an Schärfentiefe praktisch immer ein Vorteil und nur in Ausnahmefällen vielleicht mal ein Nachteil.
        Bei gleicher oder höherer Lichtstärke ist mFT immer eine gute Alternative.

        Der Bildausschnitt verändert sich – aber wenn da überhaupt Vorteile sind, sind sie minimal.
        Denn an einer D850 mit superleichtem und scharfen 4.0/300 mm PF (viel leichter und kompakter als mFT) kann ich den Ausschnitt von 2x ja am PC erledigen und habe geringeres Bildrauschen im oberen ISO-Bereich – die Auflösung sinkt dann wohl auf geschätzt 12 MP – aber wenn der mFT Fotograf von 3:4 auf 2:3 schneidet, bleiben ihm auch keine 20 MP.
        Jedenfalls ausgedruckt auf 50×70 cm bleibt bei gleichem Licht/Motiv (DÄMMERUNG!) auch heute noch der Vorteil von Vollformat sichtbar, auch bei 2x Bildausschnitt.

        Echte Vorteile bringt mFT aber durch lautlose Kameratechnik, durch präziseren AF mit allen Objektiven, durch IBIS und IS und eben durch ein bisher kompakteres Gesamtsystem.
        Und ja die berühmten Tierfotografen nutzen weiterhin weitgehend Nikon und Canon, weil es Voll- und Halbformatgehäuse gibt und eine große Bandbreite an Objektiven und Lichtstärken und weil sie sich 2.8/400 mm und 4.0/600 mm leisten.
        Das sind meine Erfahrungen, aber ich nutze trotzdem 4.0/300 mm Olympus und noch lieber 2.8/200 mm Leica an mFT – nur eben nicht in der Dämmerung.

  • Was wird 2019 mit der Fotoindustrie?

    Wenn ich mir die „Demographie“ der Foto affinen User ansehe kann ich die momentanen Modellpaletten der Hersteller nicht nachvollziehen.

    Mit was will die Fotoindustrie die Abwanderung zu Smartphone, Drohnen und Tapletfotografie verhindern? Smartphones bieten nicht nur 4k (bald 8k) sondern die viel wichtigere Anbindung in die sozialen Medien. Mit wenigen Klicks werden die Bilder/Videos aufgehübscht ohne das der Anwender den umständlichen Weg über den Rechner nehmen muss. Das Gerät dafür hat heute jeder immer dabei, es ist das Smartphone. Ich gehöre zu der demografisch aussterbenden Kundschaft die man noch mit Systemkameras begeistern kann.

    Meine bessere Hälfte (55 Jahre jung) hat sich zum Weihnachtsfest ein DJI Osmo Mobile 2 Gimbal gewünscht oder gleiche die DJI OSMO POCKET Handheld-Gimbal Kamera. Mit ihrem Smartphone kennt sie sich mittlerweile besser aus als ich mit meinem Teil. Jetzt flitzt sie mit dem Ding durch ihren Wintergarten, turnt mit den Kleinen durch das Spielzimmer und macht recht gute Videos. Mittlerweile setzt sie sogar ein Drahtloses Mikrophon ein.

    „Du und dei altbachenes Zeigl, des braucht koa Sau net“.

    Da steht der Mittelformat Fotograf mit seinem Zeug alleine in der Gegend und guckt blöde aus der Wäsche. Schlimm ist das mitleidige Lächeln das man von der Jugend für diese Arbeitsweise erntet! Dann bekommst du ein Video vorgeführt wo anscheinend die Drohne automatisch gesteuert neben der Geländemaschine geflogen ist. Geilomat kann man da nur sagen!

    Anscheinend ist nicht die Güte der Bilder sondern der reibungslose Umgang damit wichtiger geworden. Das „Teilen“ mit Freunden hat Vorrang vor Bildqualität.

    Da will Olympus mit einer für die Olympiade bebauten E-M1X Sport Kamera im Rest der Welt punkten, da sehe ich wenig Zukunft.

    Die Flucht fast aller Hersteller ins Vollformat ist eine Sackgasse weil sie die Bedürfnisse von zwei Dritteln der zukünftiger Kunden vom Konzept her nicht bedient. Da hält sich Olympus vorsorglich fern, eine kluge Entscheidung.

    Ich wünsche der Traditionsfirma Olympus jedenfalls viel Erfolg im neuen Geschäftsjahr.

    • …mal die Drohnen ausgenommen ansonsten sehe ich nicht schwarz.
      Ruckzuck ist die Kamera mit dem Smartphone verbunden und das Bild kann in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Olympus hat ja „Kreativ Filter“ mit an Bord wo man auf eine App gut und gerne verzichten kann wenn man seinen Bildern einen gewissen Look verpassen möchte. Dann noch das wiederbelebte „Sofortbild“ welches sich gerade bei der Jugend gut verkaufen lässt und zuletzt noch die „Lomo Community“ die mit ihren analogen Geräten auch stetig wächst.
      Und Apple durfte jetzt seine Zahlen deutlich nach unten senken, a) sind wir bei Mondpreisen angekommen b) preiswerte Konkurrenz aus China c) ich kaufe auch nicht alle 6 Monate ein neues Smartphone sondern alle 2 Jahre und ob ich mir diesmal ein Neues hole weiß auch noch nicht, langsam sättigt sich der Markt (meine Meinung)

      • Servus Mirko,

        mit der Anbindung hast Du Recht, aber warum der Umweg?

        50M High Res, Fokus-Bracketing und -Stacking, Live-Composite-Modus das sind neben den Pro Objektiven schon starke Argumente für eine Olympus E-M1 Mark II. Ich hatte das Teil bei meinem Großhändler in der Hand, aber leider habe ich nie ein Bild damit gemacht.

        Wenn ich an meine X-T3 denke und die Preise der beiden sehe ist im Zusammenhang mit dem Sensor die Sache klar entschieden. Übrigens, welche zwei Brennweiten (23mm/60mm Makro sind schon vorhanden) sind aus Deiner Sicht noch besonders gut?

        Was machen Deine Altgläser?

      • das mit der sättigung sehe ich ähnlich. die photoindustrie bringt nicht viel, was der einfache anwender braucht oder nutzt. meist reichen dafür auch gebrauchte kameras. ich beobachte viel den markt gebrauchter kameras in verschiedenen bereichen und muss ganz klar feststellen, daß hier neue spitzen erreicht werden. vier jahre alte kameras die zu preisen gehandelt werden die am dem neupreis nahe kommen. siehe fuji x30 die in sehr guten zustand für fast 400,-€ über die theke geht. ebenso im bereich der photo-film industrie, welche eigentlich nur noch als film existiert. eine yashica t4 oder t5 die preise jenseits der 100,-€ aufruft. und das ist noch eine der günstigen kameras.

        die jüngere generation geht tatsächlich sehr stark auf den analogen markt zu. im urlaub liefen mir laufend leute mit alten 35mm kameras über den weg. die bilder landen nicht auf der festplatte und geraten in vergessenheit, sondern sie werden eingeschickt und ins album geklebt. natürlich trifft das derzeit nicht auf alle zu, aber der markt wächst wie mirko das schon so schön angedeutet hat.

        noch vor einem jahr hat man objektive im gebrauchtzustand für unter 20,-€ erhalten die heute mehr als das doppelte einbringen… manuelle objektive wohl gemerkt. 😉

        vielleicht sollte sich der eine oder andere filmhersteller auch nochmal die pocketkameras anschauen. 🙂

      • Alfred,
        es hängt ja stark von deinen „Vorlieben“ ab, wirklich schlechte Objektive gibt es bei Fuji nicht. So ist das 56iger Sahne aber nicht schnell. Ich persönlich warte jetzt auf das 10-24 welches Calumet dank Cashback nicht vorrätig hat.
        Bis auf die Zeiss Objektive sind alle nun eingetrudelt und bin sehr zufrieden damit (erste Test) aber wirklich aus den Socken gehauen hat mich das russische Helios 58/2.0. Es war ein Zufallskauf und die Brennweite finde ich an APS sehr interessant und das „Swirly Bokeh“ auch (natürlich nicht so ausgeprägt wie am Kleinbild) wird auf jeden Fall mein „Kreativ Objektiv“ . Werde mir wohl noch eins zulegen (liegen so um die 30-40€] und die Frontlinse drehen, damit hat man auch an APS ein ausgeprägtes „Swirly Bokeh“ wie ich nachlesen konnte.
        Das Pentacon 200/f4.0 spielt zurecht seine Stärken mit den 15 Lamellenblätter aus und hat ein hervorragendes Bokeh offen sowie leicht abgeblendet, das Pentacon 135/2.8 schönes Bokeh offen leicht abgeblendet hat es „eckige“ Lichtkreise ( Version mit 6 Lamellen) Beide Pentacon basieren auf Meyer Görlitz und die Konstruktion wurde nie verändert, somit werde ich mir mal ein kaputtes (Glas)135 zulegen mit 15 Lamellen und dort die Linsen von meinen jetzigen einsetzen. Ach ja, wenn mein Hund mal still hält klappt es auch mit dem manuellen fokussieren 😂

  • Die Sache mit dem Crop-Faktor: Ich möchte es mal mit meinen Worten versuchen: Erstmal, warum ein 300mm 4,0 in den Formaten (MFT bis VF) fast gleich groß und schwer sind (ausser das neue PF (Fresnellinse) von Nikon). Die Frontlinse ist eigendlich der Grund: 300 mm : 4er Blende = 75mm Durchmesser, damit lässt sich auch ein MFT Objektiv nicht kleiner bauen als ein VF. Dann ist die Brennweite immer ein 300mm Objektiv was mit der Baulänge und Gewicht resultiert. Durch diese Feststellung sind die Daten nahezu gleich.
    Cropfaktor: Wir haben also die gleiche Brennweite im MFT und FV, NUR der BILDAUSSCHNITT (die Fläche vom MFT ist ein viertel von FV und in der Diagonalen die HÄLFTE = Cropfaktor 2) ist ein anderer.
    Dadurch das der Cropfacktor gleich dem Verhältnis des Bildausschnitt´s entspricht brauchen wir für ein gleichen Bildausschnitt von einem 600mm KB NUR ein ein um Faktor 2 kleinere Brennweite (600mm :2=300mm) beim MFT.
    Dadurch ergibt sich auch eine doppelt (weil ein 300mm Objektiv mit 4,0 eine größere Schärfentiefe hat als ein 600mm 4,0 Objektiv) so hohe Schäfentiefe beim MFT. Alles andere bleibt so wie es ist. Wenn ich ein 300mm 2,0 MFT Objektive hätte würde sich auch in der Schärfentiefe nichts verändern.
    Das einige glauben das die Schäfentiefe sich durch andere Faktoren verändern ist ein Missverständnis.
    Es ist bereits auch schon in der Analogfotografie bekannt gewesen, das in der Makrofotografie NUR zwei Faktoren für die Schäfentiefe verantwortlich sind: Vergrößerungsfaktor und Blende. Und nichts anderes ist es von KB zu MFT.
    Wenn ich in 20m Entfernung mit einem 600mm 4,0 mit einer KB ein DIN A3 Blatt fotografiere und in der gleichen Entfernung mit einem 300mm 2,0 mit einer MFT, habe ich als Datei das gleiche Bild (vorraussetzung ist aber auch das beide einen 20MP Sensor haben). Bei einem 300mm 4,0 MFT habe ich allerdings die doppelte Schäfentiefe.
    Ich habe bei diesem Experiment (Wie in der Makrofotografie) das gleiche Vergrößerungsverhältnis. Nur dann sind alle Faktoren vergleichbar.
    Wo liegt jetzt der Vorteil des MFT – Systems: Dadurch das ich beim 600mm KB Objektiv die gleichen Gesetze anwenden MUSS, wird nämlich ein punkr fast NIE erwähnt: Die Belichtungszeit ?!?
    Sprich, KB verwacklungsfreie Zeit gleich eins durch Brennweite also 1/600 sek. Bei MFT 1/300. Da beide Objektive die gleiche Blende haben, ist die Verwacklungszeit beim MFT halbiert. Wieder mit der Bedingung das beide einen 20MP Sensor haben. Wenn ich eine 300mm 2,0 MFT hätte wäre dieser Vorteil noch um zwei Blenden besser, nur wiegt das 300mm 2,0 wieder soviel wie ein 600mm 4,0 KB !?!
    Jetzt ist das aber nur die Theorie, DENN dadurch das der Sensor der MFT kleiner ist und damit der Pixelpitch kleiner ist braucht diese eine Kürzere Zeit, aber JETZT kommt der IBIS ins Spiel, der sorgt dafür das es so klappt.
    Das ist auch der Grund warum damals als die NIKON D800 raus gekommen ist die Hochzeitsfotografen sich gewundert haben warum die nach dieser alten zu Anologzeiten Regel oft verwackelte Bilder hatten.
    Das ist auch der Grund das selbst Canon in der Zukunft in ihren neuen R-System IBIS einbauen MÜSSEN und FUJI in der neuen GFX 100 S einen IBIS einbauen werden.
    Nun noch kurz die Schäfentiefe: Die MFT PRO Objektive sind schon in der Offenblende so scharf das ein Abbenden nicht nötig ist und somit beim Porträt zu gebrauchen sind. Bein den meisten KB Objektiven muss ca. 2 Blenden abgeblendet werden um im verhältnis die gleiche Schärfe zu erreichen. Auch dies ist Physikalisch bedingt und der Hauptgrund warum die neuen Objektive von LEICA-L, ZEIS, SIGMA -ART, SONY GM, CANON R-System und NIKON S-System so groß und schwer werden und TEUER ?!?
    Auch hier wird jetzt klar dass das MFT System nicht TOT ist !?!
    SORRY, MUSS JETZT noch sein: Der Abstand zu den APS-C Systemen ist keiner als so mancher glaubt.
    Siehe Pixelpitch MFT 20 MP = 3,3 und Canon 1,6 Crop 24 MP = 3,7 und FUJI X-3T 1,5 Crop 26 MP = 2,94 ?!?
    Wer jetzt glaubt das die APS-C mit 24 MP ja nötig sind um besser einen Ausschnit zu machen irrt leider gewaltig.
    Erst bei einer MIN. Verdoppelung von Pixeln (aber einer Verkleinerung vom Pixelpitch CANON 5DS 50MP = 4,1)
    wird hier tatsächlich Vorteile haben die sich lohnen. Gleich ein oder zwei Bilder mehr machen sind vom Vorteil 😉
    Z.B. MFT 20 MP = 5184×3888 zu CANON 5DS 50 MP = 8688×5792 genau betrachtet ist auch so noch keine Verdoppelung der Pixel auf einer Seite vorhanden: Also wird eine HASSELBLAD oder ein FUJI GFX 100 S nötig !?!
    Raschverhalten wird auch immer eingeworfen, halte ich für übertrieben, da es möglichkeiten gibt dies zu reduzieren.

    • Das ist alles nicht verkehrt – aber eben auch Theorie.
      In der Praxis bleibt es bisher bei wenig Licht schwierig mit mFT um mit Vollformat oder auch nur Halbformat (1.5x!) konkurrieren zu können.
      Und bei reichlich Licht und im Urlaub – wird es immer schwieriger mit Vollformat zu den exzellenten Ergebnissen einer mFT mit ausgesuchten Objektiven zu kommen.
      Der Pixelpitch sagt ja nicht viel darüber aus – was ein Hersteller daraus macht und wer will schon aufwendig mit Software am Bildrauschen herum frickeln – ich nicht und das kostet immer Schärfe.
      Am Ende kann man es auch ganz einfach machen – eine D850 ist heute mit neuesten Objektiven die beste Kamera der Welt, dicht gefolgt von Z7 und 7R3.
      Die G9 oder E-M1II sind die praktischsten Kameras der Welt.
      Alles andere hat seine Berechtigung für Liebhaber.

      • „Alles andere hat seine Berechtigung für Liebhaber“ , die trotz ihres Fotohobbys noch außerdem eine relativ gefüllte Geldbörse lieben ….