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Olympus E-M1X: Offizielles Teaser-Video und Erscheinungsdatum

Olympus hat ein kurzes Teaser-Video zur Olympus E-M1X veröffentlicht und nennt in dem Video auch das Erscheinungsdatum der neuen High-End-DSLM.

Erscheinungsdatum der Olympus E-M1X

Dass Olympus Ende Januar 2019 höchstwahrscheinlich das neue Flaggschiff E-M1X enthüllen wird, das wissen wir bereits seit einiger Zeit. Zuletzt war man vom 20. Januar als Erscheinungsdatum für die neue High-End-DSLM ausgegangen, doch dieses Datum wird sich nicht ganz bewahrheiten. Vielmehr weiß man inzwischen, dass die offizielle Präsentation der Kamera am 24. Januar 2019 stattfinden wird.

Offizielles Teaser-Video

Woher man das weiß? Ganz einfach: Olympus hat ein offizielles Teaser-Video veröffentlicht, welches die baldige Präsentation der neuen E-M1X ankündigt und die Kamera auch schon kurz in Aktion zeigt. Am Ende des Videos wird dann der 24. Januar als Datum (für die Präsentation) genannt. Hier könnt ihr euch das Video ansehen:

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Das Video bestätigt außerdem noch zwei Kleinigkeiten: Zum einen wird Olympus die E-M1X unter anderem als erstklassige DSLM für die Sportfotografie bewerben, zum anderen wird die DSLM wie erwartet nicht gerade klein und kompakt sein. Die bereits geleakten Bilder, die das ebenfalls bestätigen, könnt ihr euch nochmal in diesem Artikel ansehen.

Neue Micro-Four-Thirds-Objektive

Zusammen mit der E-M1X wird Olympus voraussichtlich auch neue Micro-Four-Thirds-Objektive ankündigen. Zeitnah auf den Markt kommen soll wohl das 150-400mm f/4.0 Objektiv, über das wir auch schon hier auf Photografix berichtet hatten. Doch Olympus hat anscheinend noch weitere Brennweiten in der Mache, die aber noch nicht ganz fertig entwickelt wurden. Hier könnte es am 24. Januar anscheinend aber trotzdem eine erste Ankündigung geben.

Der Preis der Olympus E-M1X soll Gerüchten im Übrigen zufolge bei rund 3.000 Dollar liegen.

via: 43rumors

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PGS

Bei der Größe der Kamera überrascht uns Olympus womöglich mit Vollformat…

Mirko

Wieso ? Die Kamera ist offensichtlich immer noch „kleiner“ wie die Konkurrenten aus dem Hause Canon/Nikon und Olympus hat sich doch nun mehrfach zum Thema „FF“ Format geäußert…..

Marcus

Hallo PGS! “Olympus E-M1X: Konkretes Erscheinungsdatum und weitere Details” in diesem Artikel (vom 31.12.) ist die Rede von 2 Prozessorkernen… 2 Kerne bedeutet auch die 2-fache Abwärme abführen um die Leistungsfähigkeit vollständig auszuschöpfen… Dann war die Rede von einer noch besseren Bildstabilisierung (IBIS) auch im Hinblick auf die HighRes-Shots aus der Hand. Kann es denn nicht Möglich sein, dass die Verbesserung der IBIS Funktion ebenfalls eine Vergrößerung der Aufhängung bedeutet? (=mehr Platzbedarf = größeres Gehäuse…) Wenn sich also ein Hersteller Gedanken macht, wie er die entstehende Wärme ableiten und gleichzeitig die HighRes-Shots/IBIS-Funktion verbessern kann, dann kann die Schlußfolgerung eigentlich nur heißen “ein größeres Gehäuse” mit mehr Materialstärke. Oder nicht? Warum gehen dann zum Beispiel die Gaming-Laptop-Hersteller nicht den Weg zu kleinen, leichteren und schlankeren Gehäusen ala Ultrabooks? Ganz einfach, weil sie die Throttelung des Prozessors durch die entstehende Wärme nicht hinnehmen können und die Abwärme mit hinreichend dimensionierten Lüftern abführen wollen, im Gegensatz zu Ultrabook Herstellern… (Info Quelle hierzu die Testberichte auf Notebookcheck, wo man Übrigens auch die Informationen hinsichtlich der Farbraumabdeckung(en) der verbauten Displays finden kann, wonach man überall anders vergeblich sucht, wie ich nach einiger Recherche selbst herausgefunden habe) Ein Vollformat Hersteller ist nach meinen Infos hier den… Weiterlesen »

Cat

ein 4/150-400 mm entspräche dem Bildausschnitt eines 300-800 mm ja – der Brennweite eher nicht. Aber das konnte bisher nicht unter 3,6 Kilo und rund 12.000€ realisiert werden (mit eingebautem Konverter – Olympus soll ja einen 1,25x eingebaut haben) – gibt es dafür viele Käufer, die sich dann für 15.000€ (incl. Kamera) bei Olympus einkaufen? Da die Motiven meine Zielgruppe sind, ich mit dem Nikon 4/200-400 mm und dem Canon 4.0/200-400×1.4 oft arbeiten mußte, weil 150-600 mm, 200-500 mm und 60-600 mm noch nicht verfügbar waren, bin ich da sehr skeptisch. So krass sind auch die optischen Unterschiede bei Endbrennweite gar nicht, dass sich ein 8-10facher Preis für viele lohnt. Wer BQ braucht, kauft Festbrennweite und wer viel in der Dämmerung auf Motive wartet, braucht f:2.8 und/oder größere Sensoren. Und bisher kann man sich mit 100-400 mm oder 150-600 mm und einer Super-Tele-Festbrennweite sehr gut “behelfen”. Mit einem einzigen Super-Tele kommen die Naturfotografen ohnehin selten übers Jahr, weder mit Zoom noch mit Festbrennweite. Die Agenturen für Sportfotografen statten diese allerdings neuerdings häufiger mit 4/200-400 mm aus. Und wer sich anschaut, dass er mit Nikon D500 plus 5.6/500 mm PF oder Eos 7D plus 4.0/400 mm DO plus Konverter noch handlich… Weiterlesen »

PGS

Ist nicht der Hauptvorteil des M43 System, ein kompaktes und leichtes System zu liefern? Um systembedingte Nachteile dieses Systems auszugleichen, werden neuere Geräte gerne größer, wie man es an den wunderbaren, jedoch recht großen Objektiven der Pro-Serie sehen kann. Mehrere dieser sind mein Eigen und begeistern mich. Bei diesen und, so wie es aussieht, auch der neuen Kamera schwindet der Volumen- und Gewichtsvorteil gegenüber dem Vollformat. In der letzten Zeit hat Olympus wunderbares Gerät im Angebot. Ich bin auch davon überzeugt, daß Olympus mit der neuen Kamera Funktionen ermöglicht, die diese Größe rechtfertigen. Besonders mit langen Objektiven ist eine größere Kamera praktischer. Den Style und Schick einer EM1 erreicht die Neue nicht.

daniel

liegt das an meinem rechner, oder ist da oben kein video?

winiam

nein Daniel. bei mir sehe ich auch kein video.

daniel

mark, keine ahnung was passiert ist, aber jetzt ist das video da.

Carsten Klatt

Was für ein fürchterliches Trümmerteil. In Zeiten wo man technisch endlich kompakter bauen kann, bringen die sowas raus. Die Gewinner sind jetzt schon die Orthopäden. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen mit einer D3. Das Teil scheint mir noch größer. Egal wie technisch gut diese Kamera ist, sie ist jetzt schon am Markt vorbei entwickelt. Die Profis haben ihre Systeme und kaufen sich nichts neu und für die Agenturen reichen mittlerweile Handy Fotos. Da der Preis für das System gepfeffert werden dürfte, fallen auch die Möchtegern Amateure als Käufer aus. Die Kamera kommt 5 Jahre zu spät!

Cat

ist nicht das Objektiv viel spannender?
Ein 4.0/150-400 mm ist das nicht – aber es sieht sehr nach einem neu gerechneten 2.8/40-150 mm PRO IS aus.
Das wäre dann also das zweite Tele-Objektiv, das Olympus 2019 vorstellt.
Die verschiebbare Sonnenblende, die bei einigen leicht kaputt ging scheint Geschichte zu sein.

Eberhard Fillies

Mich wundert der leicht verbogene Arm, des extrem schlanken Kameraträgers. Da wurde wohl schlecht nachbearbeitet. Ein gebogenes Handgelenk sähe anders aus …
Und Cat eine Frage zum EF 100-400 haben sie einen Trick wie sich die Schelle des Objektives nicht immer wieder lockert und man den kleinen Ring versuchen muss fest zu drehen? Danke und Gruß

Cat

Hallo
die Schelle verwende ich selbst nicht, mache ich immer nach Kauf sofort ab, weil ich mit diesen Objektiven ausschließlich aus der Hand arbeite.
Aber es gibt hauchdünne Samtfolie, die sollte schon für einen besseren Sitz sorgen – das Problem ist bekannt und vielleicht stellt es ja Olympus bei der Neu-Version ab…

Eberhard Fillies

Hallo Cat, hatte mich wohl missverständlich ausgedrückt, ich meinte das Canon EF 100-400m, bei diesem führte Canon eine neue Schelle ein, deren Fuß (warum auch immer) durch einen kleinen schlecht erreichbaren Ring abnehmbar ist. Diese Verbindung lockert sich immer wieder bei der Nutzung des Objektives. Also nicht die Schelle an sich, sondern nur diese zusätzliche (unnötige) Schellenfußverbindung. Aber trotzdem Dank für deine Reaktion.

Bobby

MFT hat doch sein Vorteil.Kleinere Objektiv ,hohe Lichtstärke und trotzdem knackscharf.
Das hat Olympus bis jetzt gut bewiesen.Durch Cropfaktor 2x gewinnt man an Brennweite .
Beim Tele ist kein grosse Unterschied zum VF wegen Hintergrundunschärfe zu erkennen.

Ich

Naja, die hohe Lichtstärke bringt aber nicht viel, da sie in Vollformat umgerechnet alles andere als hoch ist (2.8 wird zu 5.6, relevant für Schärfentiefe) – und bei Vollformat ohne Qualitätsverlust schlicht die ISO-Zahl entsprechend erhöht werden kann. Die 2.8 bringen also faktisch rein gar nichts. Mich wundert mehr, dass mft-Objektive nicht noch viel kompakter sind – ein Vollformat 5.6er wäre schliesslich kaum grösser als ein mft 2.8er! Ausnahme sind die wirklich winzigen mft-Brennweiten (z.B. 14 oder 20mm von Panasonic oder 12-32/14-42 Pancakezooms).

bkiessli

Das stimmt nach meinem Wissenstand nur fast. Die Lichtstärke ist und bleibt f 1:2.8. Die angesprochene Multiplikation um dem Faktor 2 bezieht sich lediglich auf die Schärfentiefenwirkung.

kaufi0304

Die Lichtstärke bleibt immer die selbe, egal welches Sensorformat! Die Bildwirkung sieht etwas anders aus und das ist mir in vielen Fällen egal bzw. öfter sogar von Vorteil.
Ich selber besitze eine 6D und eine GH5 und z.Bsp. ein Teleobjektiv würde ich mir für die Canon keines kaufen! Ein KB umgerechnet 35mm 1.4 gefällt mir dann an der Canon wieder mehr. Und so hat jedes Sensorformat seine Vor- und Nachteile aber die Lichtstärke eines Objektivs bleibt immer gleich – egal welches Sensorformat!

Mirko

…genauso sieht es aus da die Blendenöffnung X sich nicht plötzlich verändert

Ich

Das sag ich ja indirekt: die 2.8 bleibt eine 2.8 – aber man kann bei Vollformat schlicht die ISO-Zahl erhöhen bei gleichbleibender Qualität im Vergleich zu MFT, hat also höhere ISO, dafür genügt 5.6 für dasselbe Ergebnis. Vorteil mft also =0.

Bertram

Ach du Schande…”nur” eine DSLM und dann so ein Klopper? Ich lach mich tot. Wenn jemand eine DSLM kauft,schleppt sich doch nicht mit so einem Ziegel herum…
Die Kundschaft wird auch jeden Tag dümmer.

JW

Ich kann eigentlich nicht erkennen, inwiefern ein 40-150mm f/2.8 an mFT klein sein soll.

Wenn Sony seine Kleinbild-A9 mit einem entsprechenden 80-300mm f/5.6 ausstattet, ist das bestimmt auch nicht größer und schwerer.

daniel

jw, ich weiß jetzt nicht wie groß die objektive wären, dann ist kb objektiv aber um zwei blendenstufen langsamer. das darf man auch nicht vergessen. du kommst automatisch in höhere isobereiche. außerdem sind für gewöhnlich den mir vorliegenden informatioen zufolge, mft-objektive offenblendig schärfer als kb-objektive. ich müsste also um eine angleichende schärfe zu erhalten bei kb weiter abblenden als es bei mft nötig ist.

Ich

Höhere isobereiche werden wegen grösserem Sensor komplett (!) qualitativ ausgeglichen. Einziges Argument bleibt die offenblendige Schärfe.

daniel

hallo ich, ;-D das stimmt, sofern der sensor die “gleiche” auflösung hat. das problem bei den höheren isowerten bei mft ist ja, daß die einzelnen pixel auf dem sensor so klein sind. hat man auf dem kleinbildsensor eine auf den sensor gerechnete eben so hohe auflösung, verliert man wieder diesen iso-vorteil. also steht man am ende wieder mit einer größeren kamera/sensor da um wirklich höhere isowerte erreichen zu können. was aber wie immer vergessen wird, habe ich einen sensor mit gleicher pixeldichte, kann ich sehr viel weiter croppen als bei mft. das heißt durch die möglichkeit zu croppen wird bei kleinbild aus 300mm ganz schnell eben auch 600mm. die vorteile von mft sind daher eigentlich bei den kurzen brennweiten und geschwindigkeit zu suchen. sei denn man geht wieder auf die größere menge glas ein die bei kb benötigt wird. das ist meine meinung. 😉 man sollte man ein team aus wissenschaftlern zusammensetzen die sich nur mit dem thema optimale sensorgröße auseinandersetzen. einzubeziehen ist die sensorgröße, die benötigte glasmenge und den dadurch erhaltenen lichtverlust, die auflösung, das daraus zu resultierende endergebnis bei den jeweiligen blenden (höchstmögliche schärfeeffizienz),… am ende würde man ziemlich warscheinlich feststellen, daß jede senorgröße seine daseinsberechtigung hat. aber… Weiterlesen »

Gustav

Makros nicht vergessen – Daniel ….

Cat

für Tieraufnahmen ist mFT nur gut nutzbar außerhalb der Dämmerung
und wenn mal endlich ein 2.8/300 mm erscheint.
Denn, wie sicher alle wissen, sehen Fotos bei wenig Licht und ab 3200 ISO nur in seltenen Fällen zufriedenstellend aus.
In der Tierfotografie arbeitet man am Limit, kürzeste Zeiten, lange Blenden und lange Brennweiten erfordern den ständigen Kompromiss.
Derzeit ist mFT nicht ideal und auch APS-C krankt an weniger geeigneten Kameras (mal von D500 und X-H1 abgesehen) – wer bei wenig Licht brauchbare Aufnahmen liefern muss hat eine D850 oder 7RIII und macht Bildausschnitte.
Die sind dann APS-C mindestens ebenbürtig und mFT durch geringeres Sensor-Rauschen überlegen.
Wenn Fujifilm endlich ein 4.0/400 mm bringt und Sony eine Alpha 7000, die man richtig in der Hand halten kann mit langem Tele – dann ändert sich 2019 sehr viel.
Das Potential einer Olympus E-M1X mit der bisherigen Sensortechnik und 20 MP und bei Lichtstärke f:4.0 sehe ich da noch nicht.

kaufi0304

Das ist aber ein Vergleich mit Äpfel und Birnen. Wenn man schon was vergleichen möchte dann müsste es ein 80-300 f2.8 sein!

Jörg Muhl

Na denn, es ist wieder sehr interessant was hier spekuliert wird mit wenn und hätte! Vieleicht wartet Ihr einfach mal ab! Auf dem Viedeo ist NUR eine andere Kamera ansatzweise zu erkennen die auf die M1X hinweisen soll / könnte! Die Objektive sind das 300mm 4,0 und das 40-150mm 2,8. Ein 300mm 4,0 ist in allen Formaten etwa gleich groß und schwer, da läßt sich die Physik nicht ändern. Nur durch den Kropfaktor hat man einen Gewichts- und Größenvorteil. Es ist immer wieder komisch das einige das immer anders interpretieren. Na denn ist das halt so! Warum die größe so ein Problem sein soll kann ich nun garnicht nachvollziehen!?! Die M1II mit Bat.Griff ist nur unwesendlich kleiner als die M1X!? Eine EOS 1x hat auch ihre Gründe warum die so groß ist. Und so betrachtet braucht man auch schon für eine Wärmeabführung und Stoßfeste und Staubdichte Kamera mehr Volumen um das sicher zu Konstruieren. Eine Analoge EOS 1 war auch schon immer groß und schwer, mann kann auch heute nicht alles mit Elektronik immer nur kleiner bauen. Klar könnte man nur zwei Chips einbauen, einen Bildsensor und einen für den Rest. Das wird dann aber richtig teuer. Und man muss… Weiterlesen »

JW

Jörg Muhl 5. Januar 2019 um 20:11 Uhr
“Nur durch den Kropfaktor hat man einen Gewichts- und Größenvorteil.
Es ist immer wieder komisch das einige das immer anders interpretieren.”

Man hat durch den Crop Factor gar keinen Vorteil, denn wenn das ein Vorteil wäre, müsste man weiterdenken und fragen: “Warum nehmen nicht die Profis eine Kamera mit 2x Crop? Warum nehmen sie nicht gleich eine Bridgekamera mit 5,6x Crop, wenn das doch so vorteilhaft ist? Warum schleppen sie schweres und teures Equipment herum, wenn das doch nachteilig ist?”

Deshalb nicht, weil ein 300mm f/4 an mFT eben nicht einem 600mm f/4 an Kleinbild entspricht, sondern einem 300mm f/8 an Kleinbild. Sonst wäre ein Pro Photographer ja schön doof. Ist er aber nicht.

JW

Sorry, Tippfehler. Es muss selbstredend “… einem 600mm f/8 an Kleinbild …” lauten.

daniel

jw, also den geschwindigkeitsverlust von f4 auf f8 musst du mir aber mal erklären.

Cat

JW – den Grundgedanken finde ich unbestreitbar richtig. DOCH ein 4.0/300 mm bleibt immer ein 4.0/300 mm – daran ändern sich weder Lichtstärke noch Brennweite! WAS alle immer durch einander werfen – ist die steigende Schärfentiefe, die dann an größeren Sensoren f:5.6 (APS-C) – f:8 (KB-VF) – f:11 (MF) vergleichbar ist! In der Super-Telefotografie ist jedoch ein mehr an Schärfentiefe praktisch immer ein Vorteil und nur in Ausnahmefällen vielleicht mal ein Nachteil. Bei gleicher oder höherer Lichtstärke ist mFT immer eine gute Alternative. Der Bildausschnitt verändert sich – aber wenn da überhaupt Vorteile sind, sind sie minimal. Denn an einer D850 mit superleichtem und scharfen 4.0/300 mm PF (viel leichter und kompakter als mFT) kann ich den Ausschnitt von 2x ja am PC erledigen und habe geringeres Bildrauschen im oberen ISO-Bereich – die Auflösung sinkt dann wohl auf geschätzt 12 MP – aber wenn der mFT Fotograf von 3:4 auf 2:3 schneidet, bleiben ihm auch keine 20 MP. Jedenfalls ausgedruckt auf 50×70 cm bleibt bei gleichem Licht/Motiv (DÄMMERUNG!) auch heute noch der Vorteil von Vollformat sichtbar, auch bei 2x Bildausschnitt. Echte Vorteile bringt mFT aber durch lautlose Kameratechnik, durch präziseren AF mit allen Objektiven, durch IBIS und IS und eben… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Was wird 2019 mit der Fotoindustrie? Wenn ich mir die „Demographie“ der Foto affinen User ansehe kann ich die momentanen Modellpaletten der Hersteller nicht nachvollziehen. Mit was will die Fotoindustrie die Abwanderung zu Smartphone, Drohnen und Tapletfotografie verhindern? Smartphones bieten nicht nur 4k (bald 8k) sondern die viel wichtigere Anbindung in die sozialen Medien. Mit wenigen Klicks werden die Bilder/Videos aufgehübscht ohne das der Anwender den umständlichen Weg über den Rechner nehmen muss. Das Gerät dafür hat heute jeder immer dabei, es ist das Smartphone. Ich gehöre zu der demografisch aussterbenden Kundschaft die man noch mit Systemkameras begeistern kann. Meine bessere Hälfte (55 Jahre jung) hat sich zum Weihnachtsfest ein DJI Osmo Mobile 2 Gimbal gewünscht oder gleiche die DJI OSMO POCKET Handheld-Gimbal Kamera. Mit ihrem Smartphone kennt sie sich mittlerweile besser aus als ich mit meinem Teil. Jetzt flitzt sie mit dem Ding durch ihren Wintergarten, turnt mit den Kleinen durch das Spielzimmer und macht recht gute Videos. Mittlerweile setzt sie sogar ein Drahtloses Mikrophon ein. „Du und dei altbachenes Zeigl, des braucht koa Sau net“. Da steht der Mittelformat Fotograf mit seinem Zeug alleine in der Gegend und guckt blöde aus der Wäsche. Schlimm ist das mitleidige Lächeln… Weiterlesen »

Mirko

…mal die Drohnen ausgenommen ansonsten sehe ich nicht schwarz.
Ruckzuck ist die Kamera mit dem Smartphone verbunden und das Bild kann in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Olympus hat ja „Kreativ Filter“ mit an Bord wo man auf eine App gut und gerne verzichten kann wenn man seinen Bildern einen gewissen Look verpassen möchte. Dann noch das wiederbelebte „Sofortbild“ welches sich gerade bei der Jugend gut verkaufen lässt und zuletzt noch die „Lomo Community“ die mit ihren analogen Geräten auch stetig wächst.
Und Apple durfte jetzt seine Zahlen deutlich nach unten senken, a) sind wir bei Mondpreisen angekommen b) preiswerte Konkurrenz aus China c) ich kaufe auch nicht alle 6 Monate ein neues Smartphone sondern alle 2 Jahre und ob ich mir diesmal ein Neues hole weiß auch noch nicht, langsam sättigt sich der Markt (meine Meinung)

Alfred Proksch

Servus Mirko,

mit der Anbindung hast Du Recht, aber warum der Umweg?

50M High Res, Fokus-Bracketing und -Stacking, Live-Composite-Modus das sind neben den Pro Objektiven schon starke Argumente für eine Olympus E-M1 Mark II. Ich hatte das Teil bei meinem Großhändler in der Hand, aber leider habe ich nie ein Bild damit gemacht.

Wenn ich an meine X-T3 denke und die Preise der beiden sehe ist im Zusammenhang mit dem Sensor die Sache klar entschieden. Übrigens, welche zwei Brennweiten (23mm/60mm Makro sind schon vorhanden) sind aus Deiner Sicht noch besonders gut?

Was machen Deine Altgläser?

daniel

das mit der sättigung sehe ich ähnlich. die photoindustrie bringt nicht viel, was der einfache anwender braucht oder nutzt. meist reichen dafür auch gebrauchte kameras. ich beobachte viel den markt gebrauchter kameras in verschiedenen bereichen und muss ganz klar feststellen, daß hier neue spitzen erreicht werden. vier jahre alte kameras die zu preisen gehandelt werden die am dem neupreis nahe kommen. siehe fuji x30 die in sehr guten zustand für fast 400,-€ über die theke geht. ebenso im bereich der photo-film industrie, welche eigentlich nur noch als film existiert. eine yashica t4 oder t5 die preise jenseits der 100,-€ aufruft. und das ist noch eine der günstigen kameras. die jüngere generation geht tatsächlich sehr stark auf den analogen markt zu. im urlaub liefen mir laufend leute mit alten 35mm kameras über den weg. die bilder landen nicht auf der festplatte und geraten in vergessenheit, sondern sie werden eingeschickt und ins album geklebt. natürlich trifft das derzeit nicht auf alle zu, aber der markt wächst wie mirko das schon so schön angedeutet hat. noch vor einem jahr hat man objektive im gebrauchtzustand für unter 20,-€ erhalten die heute mehr als das doppelte einbringen… manuelle objektive wohl gemerkt. 😉 vielleicht sollte sich… Weiterlesen »

Mirko

Alfred, es hängt ja stark von deinen „Vorlieben“ ab, wirklich schlechte Objektive gibt es bei Fuji nicht. So ist das 56iger Sahne aber nicht schnell. Ich persönlich warte jetzt auf das 10-24 welches Calumet dank Cashback nicht vorrätig hat. Bis auf die Zeiss Objektive sind alle nun eingetrudelt und bin sehr zufrieden damit (erste Test) aber wirklich aus den Socken gehauen hat mich das russische Helios 58/2.0. Es war ein Zufallskauf und die Brennweite finde ich an APS sehr interessant und das „Swirly Bokeh“ auch (natürlich nicht so ausgeprägt wie am Kleinbild) wird auf jeden Fall mein „Kreativ Objektiv“ . Werde mir wohl noch eins zulegen (liegen so um die 30-40€] und die Frontlinse drehen, damit hat man auch an APS ein ausgeprägtes „Swirly Bokeh“ wie ich nachlesen konnte. Das Pentacon 200/f4.0 spielt zurecht seine Stärken mit den 15 Lamellenblätter aus und hat ein hervorragendes Bokeh offen sowie leicht abgeblendet, das Pentacon 135/2.8 schönes Bokeh offen leicht abgeblendet hat es „eckige“ Lichtkreise ( Version mit 6 Lamellen) Beide Pentacon basieren auf Meyer Görlitz und die Konstruktion wurde nie verändert, somit werde ich mir mal ein kaputtes (Glas)135 zulegen mit 15 Lamellen und dort die Linsen von meinen jetzigen einsetzen. Ach… Weiterlesen »

Jörg Muhl

Die Sache mit dem Crop-Faktor: Ich möchte es mal mit meinen Worten versuchen: Erstmal, warum ein 300mm 4,0 in den Formaten (MFT bis VF) fast gleich groß und schwer sind (ausser das neue PF (Fresnellinse) von Nikon). Die Frontlinse ist eigendlich der Grund: 300 mm : 4er Blende = 75mm Durchmesser, damit lässt sich auch ein MFT Objektiv nicht kleiner bauen als ein VF. Dann ist die Brennweite immer ein 300mm Objektiv was mit der Baulänge und Gewicht resultiert. Durch diese Feststellung sind die Daten nahezu gleich. Cropfaktor: Wir haben also die gleiche Brennweite im MFT und FV, NUR der BILDAUSSCHNITT (die Fläche vom MFT ist ein viertel von FV und in der Diagonalen die HÄLFTE = Cropfaktor 2) ist ein anderer. Dadurch das der Cropfacktor gleich dem Verhältnis des Bildausschnitt´s entspricht brauchen wir für ein gleichen Bildausschnitt von einem 600mm KB NUR ein ein um Faktor 2 kleinere Brennweite (600mm :2=300mm) beim MFT. Dadurch ergibt sich auch eine doppelt (weil ein 300mm Objektiv mit 4,0 eine größere Schärfentiefe hat als ein 600mm 4,0 Objektiv) so hohe Schäfentiefe beim MFT. Alles andere bleibt so wie es ist. Wenn ich ein 300mm 2,0 MFT Objektive hätte würde sich auch in der… Weiterlesen »

Cat

Das ist alles nicht verkehrt – aber eben auch Theorie.
In der Praxis bleibt es bisher bei wenig Licht schwierig mit mFT um mit Vollformat oder auch nur Halbformat (1.5x!) konkurrieren zu können.
Und bei reichlich Licht und im Urlaub – wird es immer schwieriger mit Vollformat zu den exzellenten Ergebnissen einer mFT mit ausgesuchten Objektiven zu kommen.
Der Pixelpitch sagt ja nicht viel darüber aus – was ein Hersteller daraus macht und wer will schon aufwendig mit Software am Bildrauschen herum frickeln – ich nicht und das kostet immer Schärfe.
Am Ende kann man es auch ganz einfach machen – eine D850 ist heute mit neuesten Objektiven die beste Kamera der Welt, dicht gefolgt von Z7 und 7R3.
Die G9 oder E-M1II sind die praktischsten Kameras der Welt.
Alles andere hat seine Berechtigung für Liebhaber.

Gustav

“Alles andere hat seine Berechtigung für Liebhaber” , die trotz ihres Fotohobbys noch außerdem eine relativ gefüllte Geldbörse lieben ….