Olympus Kameras

Olympus: Hinweise zum Preis der „Wow-Kamera“ aufgetaucht

Die kommende Wow-Kamera aus dem Hause Olympus bzw. OM Digital soll Quellen zufolge kein Schnäppchen werden.

Präsentation der Wow-Kamera rückt näher

Dass OM Digital an einem neuen Flaggschiff arbeitet, ist ein offenes Geheimnis. Der Hersteller selbst hat in verschiedenen Interviews immer wieder angedeutet, dass man sich bald auf die Markteinführung einer neuen „Wow-Kamera“ freuen dürfe. Der Spitzname der Kamera kommt in diesem Fall also nicht aus der Gerüchteküche, sondern vom Hersteller selbst.

Die offizielle Präsentation der neuen Kamera dürfte inzwischen nicht mehr weit entfernt sein, man geht allgemein nämlich davon aus, dass die Markteinführung im Rahmen der CP+ 2022 Ende Februar erfolgen wird. Es ist auch schon ein konkretes Datum für die Pressekonferenz von OM Digital Solutions bekannt, diese soll nämlich am 24. Februar stattfinden.

Preis von mehr als 2.000 Dollar?

Konkrete Details zur neuen Wow-Kamera waren in den letzten Wochen nicht durchgesickert. Nun hat sich allerdings die russische Webseite photowebexpo zu Wort gemeldet, die von Quellen erfahren haben will, dass das neue Flaggschiff mehr als 2.000 Dollar kosten wird. Die russischen Kollegen vermuten, dass dieser Preis Fans des Systems nicht unbedingt erfreuen wird.

Ich muss euch ehrlich sagen: Mich würde ein Preis von mehr als 2.000 Dollar überhaupt nicht überraschen. Wir reden hier schließlich von einer „Wow-Kamera“, die (hoffentlich) auch mit der ein oder anderen Wow-Funktion überzeugen wird. Da kann man schlicht und einfach keinen niedrigen Preis erwarten. Natürlich schätzen gerade viele Hobbyfotografen das Micro-Four-Thirds-Format wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses, doch dass ein neues Flaggschiff auch seinen Preis hat, dürfte eigentlich niemanden überraschen. Schon gar weil wir seit Jahren beobachten können, dass sich die Hersteller mehr und mehr auf teure Kameras und bessere Margen konzentrieren. Bei Canon hat das im letzten Jahr im Übrigen ziemlich gut funktioniert, das Imaging Business war 2021 (vor allem dank des RF-Systems) die profitabelste Sparte des Marktführers.

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Philip

Die OM-D E-M1 Mark III hat UVP auch ca. 1.800 € gekostet. Dementsprechend ist es realistisch, dass es dann 2.100 oder vielleicht sogar bis zu 2.300 € sind.
Wenn es wirklich ein völlig neuentwickelte Sensor verbaut wird, der die MFTs deutlich nach vorne pusht, ist es mehr als gerechtfertigt.

Einige werden zwar wieder sagen, dass MFT niemals so teuer sein darf aber letztendlich ist es nun einmal das Top Modell. Sony verlangt für ihre 1 Zoll Kameras auch etwas mehr.

Bodys hat man ja auch ein paar Jahre und tauscht das in den ältesten Fällen alle 1-2 Jahre aus

Robin

Wenn das WOW es wert ist, nur zu.
Bloß bitte keine solchen Fehler, wie Micro-HDMI.

Joschuar

Die OM-D E-M mk III hat auch zuerst 2000 Euro gekostet, wenn,was ich annehme, die M1.3 und die M1X zusammen gelegt werden darf man mit 2300 oder sogar knapp drüber schon rechnen 😉
Ein neuer Bat.Griff wird dann aber wahrscheinlich noch dazu kommen 😉

Markus B.

Naja, die Frage ist, ob ich ein Preisniveau auch dauerhaft halten kann. Zwischen UVP und Strassenpreis liegt ein grosser Unterschied. Man kann jeden Preis verlangen, ob der Kunde es bezahlen will, ist eine andere Frage. Auch die EM1X war am Anfang fast 3000€ teuer, wenn ich mich recht erinnere. Sehr schnell ist der Preis dann auf 2000€ gesunken und heute – 3 Jahre später – bekommt man fast neuwertige Exemplare für weniger als 1500€. Canon und Sony hingegen zeigen wie man Preise hochhält…

Roman.Tisch

Also so wie die Kamera ständig vorher gehypt wird, kann sie ja nur eine Enttäuschung werden.
Entweder sie liefern dann wirklich etwas, was „WOW“ ist, oder es stellt sich heraus, dass alles nur heiße Luft war, um die MFT Fans bei der Stange zu halten. Wir werden sehen.

Marco

Also das WOW gibt es bei Olympus doch schon lange. Heißt aber „Test & WOW“. Von daher sollte man dem WOW nicht zuviel Bedeutung schenken.

Roman.Tisch

Ja stimmt, aber trotzdem wird ja ständig von DER WOW Kamera schlechthin gesprochen ^^

OlyNik

Meine WOW Olympus Kamera:

Ca. 30 MP mit modernen Anti-Rauschfiltern / neuer Hochleistungsprozessor für AF, Sucher, Rauschen und Bildverarbeitung, großer Sucher mit besserer Auflösung, 120 Hz, Hochleistungsbatterie und eingebauten Hochformatgriff. Wenn möglich ohne mech. Verschluss. Neue Speicherslots für Hochleistungskarten. Neuer AF mit KI und Gleichstand mit der Flaggschiffklasse.

Rest von der E1MX inkl. der Robustheit. Kann ruhig 3 Tausend Euro kosten.

Das wäre für mich eine WOW Kamera von Olympus die ich auch kaufen würde.

joe

Du weisst, dass 30MP bei 4/3 einer Pixeldichte von 120MP bei Kleinbild entspricht?

Thorsten

Genau und dann ist man bei MFT schon in der Beugung, aber 20 Mpix sind fuer alle Anwendungen mehr als genug, sofern man von starken Ausschnitten absieht.
Aber weniger Rauschen und höhere Dynamik erwarte ich.

Ingo

Das ist ja gerade das Wow, denn das Rauschen ist auf extrem niedrigen Niveau. Jedenfalls für Micro Fourthird Maßstäbe.

Roman.Tisch

Das wäre natürlich ein Biest, aber ob da dann 3000€ ausreichen, bezweifle ich und wenn es 3000€ sein sollten, wird sie trotzdem eher kaum gekauft werden. Es ist und bleibt eben doch MFT und da sind nur wenige Leute dazu bereit, so einen Betrag dafür hinzublättern, wenn man doch für weniger oder genauso viel dann schon Kameras wie eine Z7II oder A7IV bekommt.

30MP bei MFT dürfte auch ziemlich schwer werden.

Joschuar

Immer dieser Pessimismus, tatsache WAR das die M1X mehr verkauft wurde wie erträumt;-)
Genauso das angeblich VIEL zu teure 150-400mm 4,5 😉

Thorsten

Und warum war die Kamerasparte dann dick im Minus und wurde verkauft?

Cat

Diese „Tatsache“ scheint mir extrem fragwürdig.
Aus meiner Sicht ist die X die haptisch und technisch schwächste Kamera der letzten 10 Jahre (jenseits 1500€) und ist völlig „wahnsinnig“ gegen das Konzept von MFT konstruiert.
Das ist ein Kameraklumpen, der nicht viel leistet und weder Fuji noch Vollformat entwas entgegen setzen konnte.

OlyNik

Die E1MX kann noch heute locker mit jeder Fuji und mit den meisten Vollformatkameras für Naturaufnahmen oder als Reisekamera mithalten. Diejenigen die Sie noch nie in den Händen gehalten haben und mit ihr gearbeitet haben reden Sie am meisten schlecht. mFT muss nicht immer sehr klein sein. Wer sagt das ?

Erst wenn du deine Kameras und Objektive in ein Tauchbad gelegt hast kannst du mitreden! So viel zur technisch schwächsten Kamera der letzten 10 Jahre, lieber Cat.

Ingo

OlyNik, allerdings muß ich hier doch mal etwas fragen. Weil du gerade auch die Wetterfestigkeit von Olympus ansprichst.
Ich schaue mir gerne Mal eine Gebrauchtkamera-Seite an, die mit M beginnt und drei Buchstaben hat. Dort finden sich viele Olympus-Objektive. Allerdings von den ganzen 12-100ern nicht eines ohne Feuchtigkeit im Objektiv. Und das ebenso bei anderen Zoom-Modellen (12-40), ebenso bei einigen Festbrennweiten.
Das finde ich dann doch etwas seltsam. Obwohl gerade Olympus vermutlich auch gerne mal beim Wort genommen wird und die Objektive tatsächlich im Regen verwendet werden.

OlyNik

Der Test wurde damals mit der E1MX und dem 300mm Tele gemacht. Das Objektiv verändert die Länge nicht. Solche Objektive sind in der Regel sehr gut abgedichtet.

Ein Zoom, das den Tubus verlängert kann praktisch nicht völlig dicht sein. Hier wird zumindest Luft in den Tubus gepumpt oder herausgepumpt. Ich selbst habe das 12-100mm/f4 und habe keine Probleme damit. Das 7-14mm/f2.8, das 300mm Tele und das 40-150mm/2.8 verändern die Länge nicht. Auch das 60mm Macro nicht. Alle diese Objektive sind sehr stabil gebaut und seht gut abgedichtet. Hatte noch nie ein Problem damit.

Fotografiere bei meinen Wanderungen auch öfter im Regen oder bei Rallye im Winter bei Schneefall.

Roman.Tisch

Aha und wie erklärst du dir dann denn extrem schnellen Preisverfall der EM1X?
Die gab es kaum und wurde dann schon günstiger angeboten. Sie kostete zur Einführung 2999€ und jetzt gerade bekommt man sie für 1800€ oder sogar weniger und wenn man sich den Preisverlauf anschaut, gab es sie bereits schon 2020 für ca. 1900€.
Wäre sie verkauft worden wie erhofft, dann wären diese schnellen und heftigen Preissenkungen nicht nötig gewesen.

Aber sie haben mit der EM1X eben eine Profi Kamera im Profi Preisbereich herausgebracht, nur waren anscheinend nur wenige Leute auch bereit das dafür zu zahlen.

Markus B.

Genauso sieht es aus. Man kann jeden Preis verlangen. Ob der Kunde ihn zahlen will, ist ein anderes Thema…

OlyNik

Ich würde jedem empfehlen der sich für mFT interessiert die E1MX jetzt zu kaufen. Einen besseren Kamerabody für das mFT System wird man nicht bekommen.
Die neuere E1 – Mark III kann da bei weitem nicht mithalten. In AF-Performance, Ergonomie und Haptik.

Ingo

Wenn ich mir den Preisverlauf angucke, scheint sich die E1 Mark III aber deutlich besser zu verkaufen. Vermutlich alleine schon wegen des Formfaktors.
Die AF-Performance ist ja eher im Sportbereich wirklich wichtig. Oder eben in der Vogelfotografie, das stimmt. Dort kann ich mir auch vorstellen, daß hier eine OM-D E-1X öfter mal verwendet wird.

OlyNik

Sehe ich auch so. Gerade heute ein Schnäppchen für das mFT und schlägt noch immer die meiste obere Mittelklasse locker. Es gibt aus meiner Sicht keinen robusteren und ergonomisch so guten Kamerabody die die E1MX. Noch immer nicht. Nicht mal mit der Z9. Die wird mit Objektiven schon zu schwer.

Markus B.

Ich hatte einige Zeit eine EM1x und auch wenn ich inzwischen komplett von MFT weg bin, das war haptisch der beste Body, den ich jemals in der Hand hatte. Materialauswahl, Bedienung, Haptik, Verarbeitung, Abdichtung, Note 1+. Anfassqualität auf Leica-Niveau. Aber die Kamera hat natürlich alle Schwächen ihrer MFT Geschwister geerbt. Wenn Olympus es schafft eine solche Kamera mit wirklicher „WOW“-Technik rauszubringen, dann wären sicherlich auch 2000€ gerechtfertigt…

Ingo

Wie hoch waren denn die Verkaufszahlen? Beim 150-400 waren es glaube ich ein paar Hundert Exemplare für Europa zum Start.

Marco

Ich würde es spannender finden, wenn Olympus bestehendes weiter verbessert, wie z. B. Handheld Highres auch mit bewegten Motiven ohne großartig die Auflösung zu verbessern, sondern Rauschen auch bei hohen Iso z. B. 6400 oder 12800 gänzlich zu eliminieren. Live Nd auch gerne noch mehr Stufen oder Personen aus dem Bild zu entfernen wie Google es mit dem Pixel macht.
Dieses sinnlose Wettrennen um den besten Sensor und massig MP halte ich für OMDS überflüssig. Die sollen sich auf ihre Stärken konzentrieren und sich Softwareseitig weiterentwickeln und den Feature – Vorsprung weiter ausbauen.

Roman.Tisch

Das wäre doch mal etwas. Quasi einen MFT Sensor bzw. eine MFT Kamera, die es schafft viele Nachteile von MFT gegenüber VF durch Technik zu eliminieren und schon wären sie wieder da.

Dieses sinnlose Wettrennen um den besten Sensor und massig MP halte ich für OMDS überflüssig“

Ja, wenige sehen das so, aber viele lassen sich eben davon beeinflussen, was überall gesagt und geschrieben wird. Würden die Leute danach gehen, was sie wirklich bräuchten, würden sich MFT und APS-C heute noch besser verkaufen als VF.

Klaus

Genau!

OlyNik

Es gibt nicht die EINE perfekte Kamera! Eine mFT mit allen Pro-Objektiven und Macro und schon kann man 95% aller Aufnahmen problemlos machen.

Dann noch eine KB-Kamera mit 24 MP wie eine Z6II mit 24-70 oder 120mm für den Rest. Damit kannst du alle Fotografiebereiche abdecken. Für Freaks für Vögelchen noch ein lichtstarkes Zoom oder Tele.

Roman.Tisch

„Eine mFT mit allen Pro-Objektiven und Macro und schon kann man 95% aller Aufnahmen problemlos machen.“ Vielleicht für deine Anwendungen, aber wenn ich jetzt mal an die Hochzeitsfotografen denke und all die, die bei available light fotografieren, dann nützt denen MFT recht wenig. Oder den Leute, die Landschaft fotografieren und die mehr MP brauchen / wollen, denn wenn sich etwas im Bild bewegt, nützt der HighRes Modus bei MFT eben auch nichts. Oder die Leute, die Portraits fotografieren und die auf den Look eines 35mm F1.4, eines 50mm F1.2 / F1.4, eines 24mm F1.4… stehen, denn das bekommst du mit MFT eben auch nicht hin. Selbst für Vogelfotografie eignet sich VF mit mehr MP, denn dann kannst du im Nachhinein noch croppen und hast am Ende immer noch mehr MP, als bei MFT: Wenn ich so an meine Art der Fotografie denke, dann nützt mir MFT gar nichts. Es ist also einfach falsch, wenn du deine Sichtweise als pauschale Sichtweise hinstellst. Ich habe eine D850 und kann damit einfach alles machen, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob ich jetzt in irgendeinen Grenzbereich komme. Wenig Licht? Kein Problem! Landschaft mit ausreichend MP? Kein Problem! Portraits mit schöner Hintergrundunschärfe? Kein Problem!… Weiterlesen »

OlyNik

Neben Landschaft, Reise und Sportaufnahmen habe ich in meinem Leben schon viele Familienfeste, Hochzeiten, Taufen etc. fotografiert. Noch nie hatte ich das Problem eine KB-Kamera zu brauchen.

Pro-Objektive bedeutet auch 1,2er 17mm, 25mm oder 45mm oder 2.8er bei Olympus. Die Freistellung ist auch hier feinste Sahne. Das Bokeh ebenso. Und nur die Augen (ein Auge) scharf und die Nase schon unscharf ist in meinen Augen unprofessionell und der Look schon fad. Aber wenn’s gefällt. Alleine aus Datengründen brauche ich keine 45 MP permanent. Für was auch. Ich mache keine Plakate.

Und für den Rest habe ich eine Z6II mit bestücktem Objektiv. Ist schneller, flexibler, sicherer und besser falls mal eine Kamera aus irgend welchen Gründen bei wichtigen Aufnahmen auslässt. Und gerade bei Hochzeiten würde ich mich niemals auf nur ein Kameragehäuse verlassen. Das könnte ins Auge gehen. Noch dazu bei einer Auftragsarbeit. Da ist dein Ruf schnell hin.

Roman.Tisch

„Und nur die Augen (ein Auge) scharf und die Nase schon unscharf ist in meinen Augen unprofessionell und der Look schon fad. Aber wenn’s gefällt. „ Warum kommen manche immer wieder mit der Aussage. Das ist doch einfach nur Quatsch. Weißt du, wie nah man z.B. mit einem 35mm F1.4, 50mm F1.4 oder gar 24mm F1.4 an eine Person ran müsste, damit nur die Augen scharf sind? Und wenn man näher rangeht, schließt man einfach die Blende. Man hat aber die Möglichkeiten, z.B. bei 35mm F1.4 ein Ganzkörperportrait mit schönem unscharfen Hintergrund zu machen. „Alleine aus Datengründen brauche ich keine 45 MP permanent. Für was auch. Ich mache keine Plakate.“ Auch die Aussage mit vielen MP und Plakaten kommt immer wieder, aber auch das ist Quatsch bzw. nicht weiter gedacht, weil diejenigen keine Ahnung haben. Ja, ich könnte Plakate damit drucken, aber ich habe mit mehr MP einfach mehr Möglichkeiten. Ich habe bei Landschaft einfach wesentlich mehr Details, ich kann jederzeit Croppen und wenn die die 45MP nicht brauche, skaliere ich meine Bilder in der Nachbearbeitung einfach auf 24MP runter. Außerdem kosten Speichermedien heutzutage nicht mehr wirklich viel. Bei max. 20 MP, die die MFT Kameras haben, habe ich deutlich weniger… Weiterlesen »

OlyNik

Jeder wie er will. Du willst VF, O.K
.
Ich habe nur gesagt ich brauche VF fast nicht. Croppen brauche ich fast nie, da ich so fotografiere wie ich das Bild haben will. Und bei Portraits geht’s oftmals nur um sehr kleine Korrekturen des Ausschnitts, die ich übrigens oft mit dem 12-100mm/f4 (24-200mm/f4) mache. Das ist sehr flexibel hat eine gute Freistellung bei f4 und noch immer genug Tiefenschärfe um alles wichtige beim Modell scharf zu haben.

Und wenn, dann habe ich die Z6II als VF-Kamera und als Reserve. Dort habe ich ein 1.8/50mm, ein 1.8/85mm und demnächst das 24-120mm/f4. Ich will auch niemanden was anderes einreden oder deren Arbeiten in Frage stellen. Das ist nur meine Art der Fotografie.

viva

Man darf ihnen Glück wünschen, sie werden es brauchen. Den kommt sie zu gewöhnlich wird gejammert, und ist sie besonders wird sie in Preisregionen wandern wofür man Vollformat auch zur Genüge bekommt. Ähnlich wird es ja auch für Fujis XH2 schwer werden, sollte sie 2500-3000,-kosten, weil die Unterschiede einfach immer stärker verschwimmen.
Das ist wohl auch der Hauptgrund weshalb C, N, S ihr Apsc nur stiefmütterlich behandeln. Womöglich ersetzt auch Nikon eine Z500 gleich über die Cropfunktion in einer Z8, oder warum hat Canon bis heute noch keine 7D ersetzt. Was nützen die kleinen Unterschiede, wenn sie für grosse Stückzahlen nicht mehr reichen und sich lohnen. Natürlich kaufen sie so einige auch um 3000+ genauso. Nur, ob die dann für die Entwicklungskosten gerade im oberen Bereich noch ausreichen?. Denn im Zweifel nimmt man das Bessere, sprich den großen Sensor. Vor allem, wie lang werden die Hersteller jeweils dieses Mehrmehrmehr noch mitmachen. Bei einer sehr guten OM wäre ja Panasonics G9 daneben mit einem Schlag auch überholt, wo die ohnehin neben den S1er auch schon wieder leicht altpacken ist.
Wird spannend werden, was die jeweiligen Hersteller daraus machen, oder eben lassen.

Alfred Proksch

Über die theoretischen Sensorformat Vergleiche wurde ausführlich diskutiert, das spare ich mir. Sehe ich mir die sehr guten Poster meines Neffen (SonyRX10 IV) aus dem 1 Zoll Sensor an erledigen sich viele Vorurteile von selbst. Meiner Meinung nach ist Software zur Signalverarbeitung wichtiger als die verwendete Hardware geworden, siehe Smartphone.

Mit MfT Kameras/Objektiven können alle Sparten der Fotografie bedient werden. Von den Kosten sind MfT Produkte übersichtlich, Größen und Gewichtsvorteile kommen oben drauf.

Olympus KANN Objektive sehr gut, was ausbaufähig ist wird neue Software erledigen. Sensorverbesserung vorausgesetzt sehe das Olympus System zukünftig positiv. Das Argument Stückzahlen im Vergleich APS-C/Vollformat war noch nie eines.

Persönliche Anmerkung: Als damals die Olympus PEN-F auf den Markt kam war ich sehr knapp am Kauf dran, leider hat mich der Sucher gestört.

Frank

Das sehe ich auch so. Am Rädchen Sensorauflösung kann nicht mehr viel verstellt werden, siehe die Darstellung von Panasonic, daß die Entwicklung des Mft-Systems ausgereizt ist. Bliebe also wirklich nur die Schiene über die Software. Und mit dem Bedienmenü sollte sich OMDS bitte auch nochmal beschäftigen.
Was die Objektive anbelangt, so konnte das Olympus immer sehr gut. Allerdings sind die Fortschritte nur im Pro-Segment erzielt worden. Bei den kleinen und leichten Objektiven dümpelt die Sache so vor sich hin.
Das 25mm 1.8 ist noch das beste leichte Objektiv. Ein 17mm 1.7 war so grottenschlecht, daß ich es gleich zurück gegeben habe. Das 45mm 1.8 ist wiederum gut. Also OMDS, es gibt was zu tun bei den kleinen Festbrennweiten, denn der Gewichtsvorteil ist doch immer das Verkaufsargument No.1 gewesen.

Cat

die Sucher von Olympus waren seit der ersten Kamera immer mehr als peinlich und der Grund das sich später FT und dann auch MFT nicht bei Fotografen mit hohem Anspruch durchsetzen konnte.
Ich habe eine E-M1II und kann damit fotografieren – aber der Sucher ist unterste Qualität.

OlyNik

Lieber Cat, du redet immer nur von der E-M1II aus dem Jahre 2016! Die Kamera war damals schon sehr gut nur der Sucher war nicht erste Sahne, gebe ich zu. Ich hatte auch mal diese Kamera.

Aber diese Sucher mit dem Sucher der E1MX zu vergleichen ist einfach falsch. Hier die technische Beschreibung des Suchers aus dem E1MX Prospekt.

Starke Vergrößerung, High-Speed-Sucher

Der große elektronische Sucher hat eine neu entwickelte Optik mit 4
Linsenelementen für eine bessere Leistung. Erstklassige Vergrößerung von ca.
0,83x (35-mm-Äquivalent), kombiniert mit asphärischen Linsen mit hohem
Brechungsverhalten, für eine verzerrungsfreie Bildanzeige. Die maximale
Bildfolge beträgt 120 fps progressiv, und die Display-Verzögerungszeit liegt bei nur
0,005 Sekunden.

Du kannst den Sucher der alten E-M1II nicht mit dem Sucher der E1MX vergleichen.

Auch die Auslöseverzögerung liegt inkl. AF bei 0,1 sec.! Die aktuelle Z9 schafft 0,17 sec.! Mag sicher dem Sensorformat geschuldet sein, aber schlecht ist was anderes.

Robin

Oj Joi Joi. Was machen nun die Profis und Semis mit Anspruch, die mit Anspruch und Olympus ihre Brötchen verdienen. Alle haben bestimmt die Hühnerblinze.
Der einzig blöde Kammeraeinschalter, war integriert in den Auslöser, glaub auch irgendwann Olympus.
Wenn die Tasche auf den Auslöser gedrückt hat, war irgendwann das Batteriechen leer. Ich halte seit mehr als zehn Jahren meine Kameras permanent auf Stand by, wenn die Jagd beginnt.

ayreon

Ich glaube auch dass SW a la Smartphones die einzige Chance wäre.
Ich sehe es aber so, MFT wackelt eh schon in Sachen Zukunftssicherheit und ob ich dann bereit wäre soviel Geld in eine mögliche Sackgasse zu investieren.
Sie müssen halt mit der Bezeichnung WOW aufpassen, das waren letztes Jahr vor allem die A1 und die Z9 für mich

Alfred Proksch

Servus ayreon,

als ich mein Studio von analog auf digital umgestellt habe war mit Zukunftssicherheit rein gar nichts möglich. Noch nie hatte ich geschäftlich in so kurzer Zeit so viel Kapital verbrannt. Gott sei Dank konnte ich aus meinen anderen Geschäftsfeldern diese Verluste ausgleichen.

In meinen Augen frisst gerade der Fortschritt bei der Digitalisierung seine eigenen Kinder, auch die der Fotoindustrie! Mit der Aussage große Anbieter seien sicher wäre ich vorsichtig wenn ich mir die „Absturzliste“ von weltweit agierenden Konzernen ansehe. Vor allem bei diesen spielen Gewinne und Verluste in der absoluten Summe gesehen die erste Geige. Wie gut die im Handel platzierten Produkte sind ist dabei nebensächlich.

MfT, APS-C sehe ich als zukünftiges Nischenprodukt mit einer festen Kundengruppe, mehr wird das nicht. Das Geschrei wir jetzt groß werden weil sich viele Anwender nicht vorstellen möchten oder wollen das es so kommen wird. Keine Angst es geht nicht von heute auf morgen aber schleichend und unspektakulär von statten.

Markus B.

Ob grösser 2.000€ im Vergleich zum Wettbewerb angemessen sind, werden wir sehen, wenn mehr über die technische Spezifikationen bekannt ist. Aktuell ist das lediglich eine Hausnummer, die sehr ambitioniert wirkt…dafür muss OMDS wirklich viel bieten…ein bisschen Kosmetik und ein neues Gehäuse rechtfertigen das nicht. Hier muss ganz viel „WOW“ dabei sein…

Klaus

Der Preis, wenn er denn stimmt, lässt sich im Hobbyistenmarkt nicht mehr durchsetzen. In zwei Jahren ist auch dieser Laden erledigt.

Robin

Wie war das mit dem Bären und seinem Fell?

K. Waldow

WOW, was soll das eigentlich bedeuten?
Weh, oh weh vielleicht?

Warten wir doch mal ab was da kommt und bleiben vorerst ganz nüchtern. Alle Köche kochen nur mit Wasser.
2000 Euro?
Da müsste sensationelles her welches in Leistung selbst Vollformat z. Z. schlägt. Zumindest in Sachen Fotografie.
Filmtechnisch kann ich da nicht mitreden.

Bleiben wir nüchtern, dann werden wir nicht ernüchtert.
Ein schmunzeln wird kommen, vielleicht gepaart mit kopfschütteln.

Robin

Das WOW kam ursprünglich nicht von OM Digital Dingsda.
War aber so lieb, dass sie es behalten haben.

Frank

https://www.youtube.com/watch?v=HZCrOyoT4yI

Der Countdown läuft… wenn auch nur wieder durch ein Anheizen der Atmosphäre mittels Video.

Wickie

Ja OK: ich habe eine Olympus OMD 1 Mark III und die war schon nicht besonders günstig. Trotzdem: ich würde nicht mehr Geld für eine MFT-Kamera ausgeben als die absolute Schmerzgrenze von 2000 Euro – egal was für SuperWOWfunktionen diese auch immer hätte.
Dann lieber eine vom Potential „bessere“ Vollformatkamera. Und das bisherige Olympus Flaggschiff war ja wohl auch nicht so das Verkaufshighlight.
Olympus hat einen relativ speziellen Ansprechfaktor für eine limitierte Käuferschicht – und die will vermutlich eher das Kleine/Leichte/Praxistaugliche = Mitnehmbare zum guten Preisleistungsverhältnis.

Meine subjektive Meinung: bei einer 20 MP-MFT Sensorkamera mit bekannten sytemimmanenten Limittierungen wird die Luft im oberen Preissegment ziemlich dünn. Daran ändert auch kein WOW etwas – zumal die Zukunftsperspektive durchaus fragwürdig bleibt.

Frank

Das mit dem relativ speziellen Ansprechfaktor ist richtig. Micro Four Thirds ist ein Kamerasystem, welches als Vorteil
allein Größe und Gewicht der Ausrüstung ist Feld führen kann, um die Konkurrenz auszustechen. In allen anderen Belangen
sind die anderen Kamerasysteme Mft überlegen. Sei es bei der Auflösung des Sensors, dem Rauschverhalten oder dem Dynamikumfang.
Aber das muß ja nicht so bleiben. Denn wenn künstliche Intelligenz zum Einsatz käme, dann könnte man bei OM System Boden wieder gutmachen. Und wer die Kamera ausschließlich bei ausreichendem Licht einsetzt, der benötigt kein Vollformat. Schüfe OM System eine Kamera, die keinen höher auflösenden Sensor hat, dafür aber KI einsetzt, um das Rauschverhalten zu mäßigen, und der früheren Beugung entgegen zu wirken, dann wäre es doch wieder gut. Die Profis setzen auf VF. Die wird man nicht umstimmen können. Aber die haben auch andere Einsatzfelder.
Aber preislich sind Micro Four Thirds natürlich Grenzen gesetzt. Für 3000.- Euro möchte ich das System auch nicht haben.

Aluminator

Egal ob 2000 oder 3000 Euro …… viel zu teuer. Fuji hat mit der X – S10 eine WOW – Kamera für schlappe 1000.- am Markt.