Kameras Olympus

Olympus verspricht neue Produkte mit Wow-Faktor

OM Digital verspricht in einem Interview mehrere neue Olympus Produkte, die teilweise mit einem gewissen Wow-Faktor überzeugen sollen.

Aktuelles Interview von OM Digital Solutions

Das Jahr 2021 stellt für Olympus bzw. OM Digital Solutions einen Neuanfang dar. Wir hatten in unserer Jahresvorschau zu Olympus bereits spekuliert, dass 2021 ein Übergangsjahr ohne nennenswerte Neuheiten, dafür aber mit zahlreichen Umstrukturierungen werden könnte.

In einem Interview mit dem japanischen Magazin Asahi hat sich Setsuya Kataoka, Chief Technology Officer von OM Digital Solutions, nun aber recht positiv in Bezug auf neue Produkte geäußert. Man arbeite hart an mehreren neuen Produkten und auch wenn man aktuell keine Garantie dafür geben könne, dass die Produkte noch in diesem Jahr erscheinen, versichert Kataoka, dass man “hart daran arbeitet”.

Besonders interessant sind seine Aussagen zu neuen Produkten mit “speziellen Funktionen”, die den Nutzern ein “wow” entlocken sollen. Man zeigt sich bei OM Digital Solutions also keineswegs zurückhaltend, sondern eher angriffslustig. Nun müssen auf solche Ankündigungen nur noch Taten folgen.

Neue PEN-F, Name Olympus bleibt “bis auf Weiteres”

Welche “speziellen Funktionen” Kataoka genau meint, das bleibt natürlich unklar. In einer Umfrage von 43rumors zeigt sich eindeutig, dass sich ein Großteil der Kunden eine Kamera mit einer komplett neuen Sensor-Technologie wünschen würde.

Die Chancen für eine neue Olympus PEN-F stehen übrigens nach wie vor nicht schlecht. Kataoka hält es für möglich, dass eine solche Kamera profitabel und vielleicht sogar ein Hit werden könnte.

Darüber hinaus bestätigt Kataoka, dass man “bis auf Weiteres” den Namen Olympus weiter verwenden wird. Langfristig möchte sich das Unternehmen da anscheinend noch nicht so genau festlegen, man wird da sicherlich verschiedene Optionen ausloten.

Die Tatsache, dass die OM Digital Solutions jetzt ein komplett eigenständiges Unternehmen und unabhängig von Olympus ist, sieht Kataoka übrigens durchweg positiv. Man habe bei der Umstrukturierung nun beispielsweise wesentlich mehr Freiheiten und Möglichkeiten und könne das Unternehmen so an die sich verändernde Marktlage anpassen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 4.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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Maratony

Mutige Worte. Der Platz aufm Markt wird nicht größer. Mal sehen was da kommt.

Markus B.

Sehe ich auch so. Erst müssen Taten folgen. Der Markt ist gerade extrem dynamisch und MFT gerät immer mehr unter Druck. Wenn OM Digital Solutions überleben will, dann brauchen Sie schnellstens innovative Produkte, die sich gegen die starke APS-C und VF-Konkurrenz positionieren. Es wird nicht reichen die EM1-III upzudaten oder einfach eine PEN F MKII zu bringen. Da muss gefühlt mehr kommen. Neuer Sensor und neuer Prozessor sind nur Pflichtprogramm. Ich will die Produkte nicht schlecht reden, aber ohne Innovation sieht es ganz schlecht aus. Den Markt mit günstigen Produkt-Updates der PEN Serie zu fluten, wäre genauso plan- und strategielos wie auf eine nibelungentreue Kundschaft zu setzen…

Frank

Der ganze Markt ist unter Druck, nicht nur Mft. Und alle haben ein Auge auf das Premiumsegment Full Frame gesetzt.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß alle dabei glücklich werden. Der Markt ist um 82% in 10 Jahren eingebrochen. Und jetzt sollen die verbliebenen 18% 100% Umsatz bringen? Im Leben nicht!

Vermutlich wird Mft zunächst fast ganz vom Markt verschwinden, um dann nach dem großen Armageddon der Giganten als völlig neues Marktsegment wie Phönix aus der Asche auferstehen. Vielleicht heißt das dann nicht mehr Mft, aber einem Sony würde ich das schon zutrauen.
Auf jeden Fall wird das dann ein Anbieter sein, der nicht nur ein Standbein hat, die Fotografie, sondern mehrere. Nur so kann dieser Anbieter das große Finale überhaupt überleben. Eigentlich schade. Aber der Verbraucher ist selbst Schuld.
Sein faustisches Verlangen nach immer neuen Produkten mit noch mehr Technik ist der Fotografie, dem Malen mit Licht diametral entgegengesetzt.

Markus B.

Nun ich glaube nicht, dass der Verbraucher schuld ist, sondern vielmehr sind es die Hersteller selbst. Hier hat man viel zu lange auf technisch schneller, höher und weiter gesetzt statt auf Innovationen oder dem Gesamtpaket. Wer eine Kamera kauft, der will mehr als nur die neueste Hardware. Er wünscht sich regelmässige Software-Updates, eine funktionierende Software-Umgebung, Dienstleistungen rund ums Fotografieren, Fotografieren als Erlebnis sozusagen. Zumindest was die letzteres angeht war Olympus in der Vergangenheit sehr aktiv. Deswegen würde ich die Marke noch nicht ganz abschreiben…

Frank

Aus gutem Grund hat Olympus noch sehr lange am 16 MP-Sensor festgehalten. Das hat zu massiver Kritik seitens der Fotografen geführt. Alle wollten den 20 MP-Sensor. Nun ist er selbst in der E 10 Mark IV zu finden, und schon kommen erneut die Rufe nach anderen Sensoren mit bis zu 35 MP und 8K-Funktion. Da glaube ich schon, daß der Verbraucher einen gehörigen Anteil an Schuld trägt. Ich selbst komme aus dem Servicebereich, allerdings nicht der Fotografie. Auch hier hatte der Hersteller angedacht, durch Updates den Wert der Geräte über lange Zeit stabil zu halten. Diesen Vorschlag fanden alle Verbraucher hervorragend. Als es allerdings dann zum Schwur kam, diese Updates durch einen kleinen zweistelligen Betrag für das Update zu bezahlen war die Begeisterung verschwunden. Der Verbraucher von heute erwartet das Komplettpaket zum Aldipreis. Das bringt die Hersteller in Schwierigkeiten. Die sind allerdings ihrerseits Schuld daran, sich an diesem “Race to the bottom” überhaupt beteiligt zu haben. Abgeschrieben habe ich Olympus überhaupt nicht. Ich habe mir gerade noch eine neue Kamera gekauft. Dieses Rennen um Technik, die ich für meine Art der Fotografie gar nicht benötige mache ich einfach nicht mit. Und 4K oder 8K ist keine Bestandteil der Fotografie, sondern… Weiterlesen »

Immer Besser

So wie ich das sehe ist nur KB-Format unter Druck! Da verdient keiner mehr recht viel auch bei diesen hohen Preisen.

mFT hat eine Alleinstellung und wenn Olympus oder JIP nun neue Produkte ankündigt, sind sie praktisch alleine am Markt, denn von Panasonic kommt aktuell nichts mehr.

Ein neuer Sensor mit 30 MP und echten 30 Bilder / sec. mechanisch, etwas besserer AF und ein paar neue Schmankerl, die es auch nur mit mFT gibt und die KBs sind dann wieder hinten. Beim Preis die 1/2 der Profigehäuse und schon werden die FF-Gehäuse die mehr als 3.000 Euro kosten sofort zum Ladenhüter.

Von allen anderen Vorteilen wie Größe, Gewicht und Wettertauglichkeit rede ich hier noch gar nicht.

Frank

Mft ist deswegen unter Druck, weil es immer weniger Fotografen alten Stils gibt. Die Art der Fotografie hat sich geändert. Da nützt auch das Alleinstellungsmerkmal Mft nichts mehr.

Full Frame wird aber ebenfalls unter Druck geraten, oder ist es schon. Auch da wird es eng werden. Aufgrund von Stückzahlen und Preisen für die Objektive.

Maratony

Was ist denn der alte Stil, wie äußert er sich denn?

Frank

Na, wer geht denn heute noch mit Festbrennweiten auf die Fotopirsch? Das dürfte doch eher die Minderheit sein.
Und fotografiert wird dann im Serienbildmodus, oder ein 4K-Video gemacht, um nachher das beste rauszuholen, zu croppen, und das dann als tolles Foto auszugeben.

Jürgen Saibic

Meine Olympus hat eine so hohe Serienbildgeschwindigkeit (auch in RAW), da brauche ich kein Standfoto aus 4k

Frank

Ich eben auch nicht. Deswegen kann ich auch die in diesem Blog immer wieder auftauchende Nachfrage nach 8K nicht ganz nachvollziehen.
Meine Anmerkung war auch als Kritik an dieser Art der Fotografie gedacht, nicht deren Unterstützung.

Anders Varnaemen

Es war ja gerade kein Alleinstellungsmerkmal, sondern sie teil(t)en sich das mit dem Elektrokonzern Panasonic, was vielleicht dem Image eher schadet als nützt.

Frank

Eigentlich eher andersherum. Die Entwicklung von Mft kam von Olympus. Der Elektronikkonzern Panasonic hat das dann in sein Portfolio aufgenommen, orientiert sich aber immer eindeutiger in das Videolager.

Markus B.

Also MFT war nie für Retro-Fotografen gedacht. Olympus hat mit MFT die ersten DSLMs vorgestellt und war hier vor 9 Jahren gemeinsam mit Panasonic technologischer Vorreiter für alle anderen. Sie waren mit die ersten, die einen Bildstabilisator verbaut hatten. Sie hatten HDR und 30 Bilder mit elektronischen Verschluss zu einem Zeitpunkt, wo Canon und Nikon noch im Dornröschen-Schlaf lagen. MFT hat immer auf neue Technologie gesetzt, insofern kann ich die Argumente hier nicht nachvollziehen. Das Problem ist, dass all diese technologischen Features und Finessen aber mittlerweile alle in ihren APS-C und Vollformatkameras ebenfalls verbauen. Insofern ist die technologische Überlegenheit dahin. Der Preisunterschied zwischen Highend-MFTs und Einsteiger-VFs wird immer geringer und somit schwindet auch die Daseinsberechtigung von MFT. Es ist die Quadratur des Kreises…MFT kann wenn überhaupt nur in einer Nische überleben…

Frank

Was bitte sehr ist denn ein Retro-Fotograf? Ich kenne nur Fotografen, oder solche, die es mal werden wollen.
Retro-Fotograf, das klingt wie eine Abwertung, ein zurückgebliebener Fotograf, der keine neuen Dinge mehr ausprobiert.
HDR, gerne. Alles was mit Fotografie zu tun hat ist interessant. Aber Videofilme sind kein Bestandteil der Fotografie.
Sie sind eine Parallelwelt der Fotografie.

Abwarten. Was die Preise gerade bei Nikon anbelangt, die diese Firma für eine simple Z50 mit einem oder zwei lichtstarken Festbrennweiten aufruft ist erbärmlich. Und Canon hat den M-Mount gar nicht erst zu Ende entwickelt.
Da fehlen die Objektive schlichtweg.
Vom Vollformat brauchen wir hier erst gar nicht zu sprechen. Da sind die Preise noch abgehobener.

Mft kann nur in der Nische überleben, aber das gilt für viele andere Hersteller ebenfalls.

andi

Ich bezweifel das Panasonic und Olympus die ersten mit Bildstabi waren. Nikon hat 1994 damit angefangen, in grösseren Stil dann Konica Minolta bzw Sony (haben ja KoMi übernommen) seit 2004.

Markus B.

Hier geht es nicht um erste Gehversuche, aber wer mal zurückgeht ins Jahr 2011, der weiss, dass Panasonic und Olympus mit ihren ersten mFT Kameras den Grossen weit voraus waren (siehe Em5 I). Einzig Sony konnte damals technisch mithalten mit seinen APS-C DSLMs und startete kurz drauf mit der erfolgreichen A7 Serie. Daher hat für mich mFT hier durchaus technologisch Meilensteine gesetzt…aber das alles ist zehn Jahre her…das System zehrt heute noch von dieser Zeit. Inzwischen wurde die neuen Technologien in so ziemlich alle Kameras implementiert und mFT ist nur noch eines von vielen Systemen…

Joerg

Also meine Sony a350 von 2008 hatte schon einen IBIS ….

Anders Varnaemen

Falls Olympus im mFT-Bereich allein sein sollte, ist das vielleicht sogar gut, imagemäßig.

Joerg

Danach siehts aber zum Glück nicht aus. Panasonic arbeitet an der GH6 und das ist gerade der Vorteil dieses Systems. Ich hbae als Kunde mehr auswahl an Gehäusen und Linsen. Ich z.B. habe Panasonic Kameras aber auch ein Zoom und zwei FBW von Oly.

Sabrina

Zitat:
“die starke APS-C und VF-Konkurrenz”

Die Konkurrenz kommt nicht von dort, sondern von den Flachknipsen, speziell von der Google Cam und zukünftig Adobe Cam.

Mani

Ich habe da keine große Hoffnung.
Wer braucht heute noch MFT?
Kleinbild gibt es mittlerweile bis auf den Telebereich nahezu genau so kompakt und auch preislich schmilzt der Abstand dahin.
Bei wenig Licht und bezogen auf den maximalen Dynamikbereich ist MFT den größeren Sensoren deutlich unterlegen.
Und im Telebereich, wo MFT seine Kompaktheit ausspielen kann, beschränkt das früher einsetzende Rauchen des kleinen Sensors dann wieder die kurzen Belichtungszeiten, welche bei Sport oder Tierfotografie wichtig sind.
Ich denke, es wird zukünftig unterhalb Kleinbild und Mittelformat nur noch Smartphone und sehr kompakte Geräteformate geben.
Cannon und Nikon verabschieden sich ja gar schon vom APS-C Format, wenn auch noch auf Raten oder eben mit kleinerem weil billigerem Sensor in der Kleinbild Gerätelinie.

Raphael

Der Vorteil von Vollformat zu APS-C beträgt 1 Blende. Nicht mehr und nicht weniger. Ob einem das wert ist, das Doppelte bis Dreifache zu bezahlen, muss jeder selber wissen. Wo schmilzt denn preislich der Abstand von Vollformat zu kleineren Sensoren dahin? Die FF Kameras die in den Preisbereich von APS-C/mft hineinragen sind entweder sehr alt (A7/A/ii) und bieten sensortechnisch gegenüber einer neuen APS-C kaum einen Vorteil, dafür schlechteren Autofokus, kein Touch, kein 4K etc. Oder es sind Einsteigermodelle wie die RP, die gegenüber teureren Modellen massiv abgespeckt wurden (schlechterer Sensor, EVF, Display..). Ob das wirklich die bessere Wahl gegenüber einer Proficam wie einer X-T4, G9… ist, die alle Features bieten die man sich wünscht, wage ich zu bezweifeln. Der Grund warum Canon und Nikon sich auf FF konzentrieren ist vorallem der, weil sich dort in einem schrumpfenden Kameramarkt noch dort höchsten Gewinnmargen erzielen lassen (und weil sie zu spät den Wechsel auf DSLMs gewagt haben und Firmen wie Fuji und Sony ihnen bei APS-C längst enteilt sind). Und solange die bezahlten Influencer ihren Zuschauern weiter erfolgreich einreden, dass sie unbedingt Vollformat brauchen, geht dieses Konzept auch auf. Nur weil es einen (gesteuerten) Trend zum FF gibt, macht es das nochl… Weiterlesen »

Raphael

ach ja: den einzigen echten Vorteil von FF gegenüber APS-C und mft sehe ich darin, dass sehr hohe Auflösungen im Bereich 40, 50 MP+ möglich sind. Aber auch das nur mit den ensprechenden Kameras wie einer Caon R5, Sony A7r iv…die nochmal ensprechend mehr kosten als eine A7iii. Klar, wer diese Auflösungen unbedingt braucht weil er sehr groß drucken will, wird natürlich weiter zum Vollformat greifen. Aber die große Mehrheit ist besser damit bedient ihr Geld in bessere Objektive zu stecken.

Frank

Ich würde gern von Ihnen hören, welcher Fotograf Auflösungen von 40 oder gar 50 MP benötigt? Das menschliche Auge löst etwa den Bereich von 5-7,5 MP auf. Ein Ausdruck einer Fotodatei im Format A3 benötigt bei 300 ppi 18 MP.
Wenn Sie die gleiche Datei mit einer geringeren Auflösung ausdrucken, sagen wir mal 200 ppi, dann liegen Sie deutlich darunter. Denn das Bild betrachten Sie ja nicht mit der Nasenspitze, sondern im Abstand von mindestens 1m. Dafür reicht diese Auflösung aber dicke aus, so daß Sie keine Pixel wahrnehmen können.
Alles über 20 /24MP ist was für die Profis.
Also wie Sie schon richtig anmerken, lieber das Geld in gute Objektive investieren.

Raphael

Ich benötige keine 50 MP. Aber es gibt offenbar genügend Fotografen die diese Auflösung benötigen und die ensprechenden Kameras dann auch kaufen- Angebot und Nachfrage. Und z.B. in der Wildlifefotografie kann es hilfeich sein, wenn man ordentliche Crop Reserven hat. Natürlich braucht man für einen A3 Ausdruck keine 20MP. Aber wenn man zB. für Austellungen, Kundenaufträge… sehr große Abzüge machen will, gerade im Bereich Landschaft und Tiere + die Crop Reservern haben will, dann sind 50 MP immer besser als 20MP.

Frank

Und genau das bezweifele ich, daß es “offenbar” genügend Fotografen gibt, die diese Auflösung benötigen.
Hätten Sie geschrieben, daß die Nachfrage da ist, ok. Aber eine Nachfrage kann man auch provozieren. Und genau das ist der Trick der Hersteller, um die Menschen zum Neukauf zu bewegen.

Jürgen Saibic

Viele kaufen Geländewagen, obwohl sie nie im Gelände fahren (aber auch gar nicht im Gelände fahren können). Die meisten kaufen SUVs = Senioren und Versehrte. Gilt auch für Kameras.

Joschuar

Sehr schön Frank, Du bringst es auf dem PUNKT !!! Was brauche ich Tatsächlich ?
Auch eine Tatsache : MFT Sensoren werden nicht so viele gebraucht, was sie NICHT Billiger macht und damit die Kamera auch nicht günstiger wird als eine KB oder APS-C ! WENN es so wäre, was wäre dann ??? DANN wäre MFT Marktführer über ALLE Systeme !!! LOL !!! Würde ich super finden !!
Auch eine Tatsache : Wieder der ominöse Pixelpitch, gilt für alle Formate gleichermaßen, was zur Folge hat, dass je höher eine KB oder MF auflöst, der Sensor Eigenschaften hat wie ein MFT Sensor, mit den gleichen NACHTEILEN !!!
Es gilt immer wieder, die Physik läst sich nicht verbiegen oder sogar umdrehen!!!
Da kann man sich auf den Kopf stellen oder saltos machen, hilft alles nicht !!
Ebenso sind Objektive an dieser Physik gebunden, auch wenn die Software so einiges hinbiegen (Korregieren) kann,
ein gut korregiertes Objektiv wird mit Software evtl. NOCH besser, aber ein Colaglas wird nicht viel besser werden !
Auch da sind der Software was im Weg, nämlich die Physik !!

Frank

Da wäre noch die Möglichkeit die Stückzahl deutlich zu erhöhen, indem alle Kameras einen Multi- Aspect-Sensor bekommen. Das reduziert natürlich die Anzahl der Modelle im Katalog, nur war diese in den letzten Jahren sowieso schon auf 3 Modelle bei der OM-D begrenzt.
20 Megapixel hat ja heute die E 10 Mark IV auch schon. Den könnten doch alle Kameras der OM-D Reihe bekommen.

Wenn ich dazu noch allen Kameras das gleiche elektronische Innenleben verpasse, welches je nach Modell durch ein käuflich zu erwerbendes Upgrade mit neuen Funktionen auf einen höheren Level angepaßt werden könnte, so wären auch hier Bestückungskosten einzusparen.

Und wenn der Hersteller dazu noch ein Festpreis-Reparaturkostensystem durchsetzt, so lohnt sich doch die Reparatur der älteren Kamera auch wieder, weil die gleichen Ersatzteile die Reparatur- und Lagerkosten erheblich senken.

OM-D wäre dann Marktführer für eine Entwicklung, die in wenigen Jahren alle Hersteller gezwungen sind einzuführen, weil allein die Rohstoffkosten sie dazu zwingen werden.

Herby

Diese Aussagen kommen immer nur von Leuten, die noch nie mit derart vielen MP fotografiert haben.
Ich möchte es nicht mehr missen. Hat man das falsche Objektiv dabei, kann man einfach croppen und auch sonst werden mehr Details abgebildet. Da spielt es keine Rolle, wie viel MP das menschliche Auge abbildet. Betrachte ich ein Bild in z.B. A3 aus 30-50cm, dann erkenne ich einfach mehr Details, z.B. Blattwerk.

Frank

Entschuldigen Sie bitte, aber das ist blödes Geschwätz! Das menschliche Auge löst zwischen 5,4 und 7,5 MP auf.
Für ein Foto im Format A3 (297mm x 420mm) benötigen Sie im Ausdruck mit 300ppi gerade mal 17,4 MP. Da können Sie auch bei 50 MP oder Vollformat keinen Unterschied feststellen. Und wenn Sie mit der Auflösung heruntergehen, dann sehen Sie mit dem Abstand des Betrachters von 1m und einer Auflösung von 100ppi gar nichts. Nur wenn Sie mit der Nasenspitze an das Bild heran gehen.
Da taucht dann aber die Frage auf, ob Sie das Bild als Ganzes betrachten wollen, oder ob es Ihnen lediglich darauf ankommt, einen Darstellungsfehler heraus zu finden. Dann tun Sie mir als erfahrenem Fotograf aber schon leid.

Anders sieht es aus, wenn der Profi ein Gemälde abfotografiert, um vielleicht einen großformatigen Bildband heraus zu geben.
Da hat eine solche Auflösung seine Berechtigung. Oder auch in der Architekturfotografie.

Leist Hendrik

Frank du hast technisch in deinem Sinne recht.

Obwohl ich beim Drucken einen unterschied sehe ob ich es mit einem iPhone gemacht habe zwölf Megapixel oder mit über 50 Megapixel mit einer anderen Kamera. Wenn ich ein Portrait drucke und die Irisstruktur hat. Das sieht man auch beim Druck. Vielleicht auch mal den Drucker modernisieren.

Ein ideologischesherangehen bringt da nichts. In einer Gesellschaft die frei ist.
die Motive sind für alle Kameras gleich.

Frank

Wir sehen im Druckformat 60×40 cm zwischen meinen 16 MP-Dateien mit 250ppi aus einer Olympus Mft-Kamera und denen der Fotografenkollegen mit 20 MP-Dateien und 300 ppi aus Nikon und Canon Spiegelreflexkameras im gleichen Format keinen Unterschied. Und wir bestellen alle zusammen bei Saal Digital unsere Abzüge auf dem gleichen Fujifilm Fotopapier für unsere Ausstellungen.
Da benötigt es keiner Ideologien. Und wenn meine Abzüge sichtlich schlechter wären, dann würde ich auch dazu stehen und entsprechend reagieren. Liegt aber vielleicht auch daran, was man fotografiert.
Ich möchte hier niemandem meine Überzeugung aufschwatzen. Für meinen Anwendungszweck reicht es einfach.
Und ich sehe im Vollformat nicht das Ei des Kolumbus, welches ab sofort alle Fotografen beglücken muß.

Jürgen Saibic

Dann Crop mal fleißig!

Klaus

@Frank: Die Fotografie besteht nicht nur aus Portraits und Hochzeiten. Was meinst Du warum Leute Geld für teure Mittelformat-Systeme mit 150 MPixel kaufen, wenn angeblich 200 ppi reichen. Es gibt z.B. in der technischen Fotografie sehr viele Anwendungen, wo man gar nicht genug Auflösung haben kann. Und da werden die Bilder nicht aus 1 m Abstand, sondern eher mit der Lupe bzw. bei 200 % am Bildschirm betrachtet, um z.B. Risse in Bauwerken zu zu finden.

Frank

Natürlich gibt es Leute, die diese Auflösungen benötigen, aber das habe ich doch gar nicht in Abrede gestellt.
Hier geht es aber doch darum, Vollformat als erstrebenswert für den Amateurfotografen hochzujubeln. Und der braucht diese Auflösungen eben nicht. Der tut besser daran, sein Geld in gute Objektive zu stecken.

Clemens Scholz

Das bessere Objektiv bekommt er aber systematisch vom Eigenanbieter nur in der Vollformatvariante angeboten. Die Vorteile in Hinsicht Gewicht, Kompaktheit oder besserer Qualität bezogen auf den Materialeinsatz verpuffen so. Da fast alle Anbieter bisher so verfahren, bleiben dem Käufer auch keine Alternativen. Als Beispiel für eine so kurzsichtige Politik sei das Objektivangebot von Nikon genannt, die ihre Chancen im DSLM-APS-C-Bereich selber durch die angebotene Objektivauswahl kannibalisieren. Damit wachsen eigentlich die Chancen für Olympus, denn dort bekam der Kunde sowohl Consumer-Objektive als auch die guten Profiobjektive angeboten, die er an jedem Gehäuse sinnvoll nutzen konnte. Für den Praktiker, der mit seiner Kamera fotografiert statt die ungenutzten Möglichkeiten zu bestaunen zählen dann eher die gut verwirklichten Ideen: Faltbare Gegenlichtblenden für Makroobjektive, die immer so viel Schutz zulassen wie möglich, unabhängig vom gewählten Abbildungsmaßstab; Fernauslöser mit Winkelanschluss, um das Ausbrechen von Kontaktleisten zu erschweren. Das ist für mich ein ausreichender Wow-Effekt!

Martin

Also für “rauchende Sensoren” ist ja wohl eher Canon der Spezialist…
SCNR

Sabrina

Zitat:#”Kleinbild gibt es mittlerweile bis auf den Telebereich nahezu genau so kompakt und auch preislich schmilzt der Abstand dahin.”

Kleinbild hat zu viele Nachteile bei der Schärfentie und in den Randbereichen.
Blendet man dann ab, dann sind auch noch die Vorteile des Sensors dahin.

Frank

Hallo Sabrina. Hier liegt leider ein Mißverständnis vor. Der Begriff “Kleinbild” bezieht sich auf das Ursprungsformat des Filmmaterials in der Größe 24x36mm. Dieses Format wird auch als Vollformat bezeichnet, oder englisch Full Frame. Der Sensor ist sehr groß und auch entsprechend lichtstark. Wenn Sie die Schärfentiefe ansprechen, so ist diese zum einen von der Öffnung des Verschlusses abhängig, so wie auch der Offenblende des Objektivs. Die Offenblende ist die größtmögliche Blende eines Objektives. Wenn Sie sich zur Kamera eine Festbrennweite mit großer Offenblende zulegen, so gewinnen Sie zum einen an Lichtstärke, aber aufgrund der Objektivkonstruktion auch an Randschärfe. Die Festbrennweiten haben den großen Vorteil, daß sie für eine Fokaldistanz berechnet sind. Das ist für den Hersteller viel einfacher zu bewältigen, als beispielsweise ein Zoomobjektiv zu konstruieren. Nur als Beispiel: zwischen den Offenblenden von 1.8 und 3.5 liegen 2 Blenden. Als Laie werden Sie vielleicht denken, daß das nicht viel ist. Aber Ihnen steht viermal soviel Licht auf dem Sensor zur Verfügung. Zum sogenannten “Freistellen” haben Sie somit jede Menge Spielraum. Und eine Festbrennweite zwingt Sie zur Kreativität, weil Sie eben nicht zoomen können, sondern ihre Füße zum Zoom umfunktionieren. Zum Einstieg in die Fotografie eigentlich ideal. Sie können nach Herzenslust… Weiterlesen »

Sabrina

Meinen Sie wirklich, dass alle, die nicht die heiligen Kühe der Freistellungsfotografen toll finden, Laien sind?
Wer braucht bei Architektur und Landschaftsfotografie Freistellung? Nur selten ist eine eingeschränkte Schärfentiefe sinnvoll, damit das Motiv nicht mit dem Hintergrund verschmilzt.

Frank

Auch wenn Ihnen die Freistellung am Allerwertesten vorbei geht, so bliebe immer noch das Potential an Lichtgewinn durch die größere Offenblende und die größere Randschärfe übrig. Das kann kein Zoomobjektiv leisten.
Bei größeren Druckformaten übrigens auch leicht festzustellen, auch bei Landschaftsaufnahmen.
Und übrigens auch bei Verzeichnungen mit stürzenden Linien.

Thomas Müller

“Kleinbild gibt es mittlerweile bis auf den Telebereich nahezu genau so kompakt und auch preislich schmilzt der Abstand dahin….”
Das wäre mir neu, welche KB Kamera ist so kompakt wie beispielsweise die GX9 bei gleichzeitig heute immer noch so innovativer Ausstattung wie 4k-Foto, 4k-Foto pre-burst, 4k post-focus etc. ? Kann das in Summe etwas die 10x so teure Sony A1??? Habe zumindest ich bisher nicht gehört. Wo sind bei FF die Objektive, die trotz hervorragender Qualität so kompakt sind wie beispieslweise das Leica 15mm/f1,7 (Filtergröße 46mm)? Wo bekomme ich im Vollformatbereich ein derart kompaktes und günstiges 12-35mm(24-70mm)/f2.8 bzw bei Olympus 12-40mm/f2.8 her, wie bei mFT und das bei Panasonic und Olympus sogar für nur ca 800 Euro?? Und bitte nicht mit der Schärfentiefe kommen, es existieren genügend Motive, bei denen eine grössere Schärfentiefe bei grosser Blendenöffnung kein Bug sondern ein Feature sind.

Meiner Ansicht nach wird vor allem hier im Forum mFT regelmässig schlecht geredet, vermutlich von Personen, die sich mit dem mFT System in der Praxis überhaupt nicht auskennen. So schlecht wie hier mFT von manchen gemacht wird, ist es bei weitem nicht, ganz im Gegenteil.

Joerg

Dank für diese wahren Worte! Ich beobachte hier auch oft viel Kritik am MFT-System. Weiß nicht was die Leute damit bezwecken. Aber realistisch betrachtet findet man im Vergleich praktisch überall den Crop-Faktor … Brennweite, Schärfentiefe, Preis, Gewicht, Volumen, ….

Frank

Von diesen Influenzern gibt es im Netz aber noch viel mehr. Denken Sie mal an Leute wie Tony Northrup, der eine Sony Full Frame deswegen besser findet, weil sie sich einfrieren läßt, ohne dabei Schaden zu nehmen. Da wird doch schnell klar, für welche Marke er Schleichwerbung machen will. Besagter Herr ist auch immer wieder über Mft hergefallen. Alles war schlecht an diesen Kameras: zu kleine Sensoren, zu wenig Megapixel usw. usf. Die unendliche Geschichte der mehr oder weniger verkappten Werber für eine bestimmte Marke. Sie sollten das aber lockerer sehen. Wenn die Leute derart schlecht über ein Produkt oder eine Marke reden, dann hat die oder das etwas, was Andere gern hätten, aufgrund technischer Gegebenheiten aber nie erreichen werden. Abmaße und Gewicht sind eben die Vorteile von Mft und der Grund, weshalb auch ich auf den Geschmack gekommen bin. Auch meine Kollegen im Fotoklub meinten mich überreden zu müssen, unbedingt auf den APS-C Sensor zu setzen. Wenn wir aber dann zusammen zur Fotosafari in die naheliegenden Pyrenäen oder das Baskenland aufbrechen, so möchte ich mit keinem dieser Kollegen tauschen, was das Gewicht ihrer Fotorucksäcke angeht. Kiloweise Objektive. Schönen Dank. Nur vielleicht, um beim Porträt von Tante Hilde etwas mehr… Weiterlesen »

Joschuar

so ist es 😉 Die gute Tante, und wer beim Portrait ein KB 85mm 1,2 sein Eigen nennt wird genauso enttäuscht werden wenn er als gegen Foto ein Bild von einem 45mm 1,8 MFT sieht. Da er schon beim Fotgrafieren mit dem 1,2 KB so unscharfe Fotos macht das er die 3000 Euro besser in eine MFT Ausrüstung infestiert hätte können 😉
Weil er auch mit so einem Objektiv auf Blende 3,5 abgeblendet hat um von der Nasenspitze bis zum Ohr alles scharf zu bekommen 😉 Aber so ist es nun mal, viele meinen das KB die allerwelts Kamera ist 😉

Joschuar

Das hat damit zu tun das Sie nicht wissen was Sie Reden. Es wird immer die Kunst des Fotografierens mit der Technik gegenüber gestellt oder noch schlimmer Vergleichr geschaffen die nicht zu vergleichen sind 😉

lichtbetrieb

Also kommt Olympus mit guten Videoeigenschaften wie zum Beispiel 8K. Oder eventuell mit Lightroom integriert wie die zx1. Bin Mal gespannt.

BEN

Na, die Freude ist erstmal groß, dass Umstrukturierungen nun leichter sind. Genau das haben hier auch einige hinter dem Verkauf an JIP vermutet.

Gabi

So etwas wie Focus stacking im MFT-Modus bei voller Auflösung mit Stabi wäre super und würde mir ein WOW entlocken! Also die Anwendung ohne Stativ und mit niedrigen Zeiten zu ermöglichen das wäre echt toll.

Jusschmed

Das hat die OM-D M1 III bereits

Joschuar

Ich sehe schon der Lehreffekt ist immer noch gleich Null! Der Unterschied vom KB zu APS-C ist immer noch nicht eine Blende (was sowieso Falsch ist) (und der Crop ist immernoch keine Physikalische Größe, aber 1,5) sondern 2,25 bei gleicher MP Anzahl und Sensorbereinigt ! Und so sind das im Verhältnis von APC-C zu MFT nur noch 1,69 Sensorbereinigt bzw um bei Eurem Crop zu bleiben 1,33. Was dann auch noch erschwerend dazu kommt, der Berühmte Pixel-Pitch !!! Was nemlich bei 20 MP MFT und 26 MP bei APS-C dazu führt das der ach so große Vorsprung vom APS-C auf gerademal knapp 14% Vorteil zusammen schmilzt !!! Was nicht der Rede wert ist, und wenn wir jetzt richtig Streiten wollen reden wir mal von den Objektiven und der Schärfe bei Offenblende !!!! Im Verhältnis zu den Kosten und Gewicht verliert auch das von mir geschätze FUJI System !!! NIKON, SONY und CANON fallen dann sogar noch weiter ab !!! Es geht immer noch darum was brauche ich wirklich und wo sehe ich MEINEN Nutzen und NICHT darum “Ich habe aber die Bessere Kamera als Du !” Das OLYMPUS System ist immer noch nicht veraltet und macht genauso gute Bilder wie… Weiterlesen »

StephanKl

STIMMT irgendwas mit DEINER Tastatur NICHT ?????? Bin ich hier bei Facebook !!!11!!1!!!
*zwinkersmiley*

Joschuar

Ich sehe OLYMPUS (OM Digital Solutions) deshalb auf einen guten Weg, gerade weil Sie sich vom Mutterkonzern befreit haben. Da hier die Aktionäre doch sehr viel Einfluss hatten und druck auf die Fotoabteilung gemacht haben. Die Umstrukturierung wird sich in den nächsten zwei Jahren zeigen ob sie erfolgreich waren. Bis da hin wird sich der Markt beruhigen oder es werden noch andere Marken vor dem Abgrund stehen!!
Da einige hier offensichtlich keinerlei Ahnung von OLYMPUS haben und meinen das schnellstens Innovationen kommen müssen, kann ich Euch nur sagen das ich FAST nichts vermisse bzw ich mit KEINER anderen Marke tauschen würde.
Das “Fast” würde aber NICHT dazu führen das ich dann wechsel würde, sondern ich ergänzen werde!!!

Frank

Die Schwierigkeit für Olympus wird halt werden, eine Marktlücke für sich zu entdecken. Mir fällt hier immer wieder das Beispiel von BLMC (British Leyland Motor Cars) ein. Ein einst stolzer Konzern mit begehrten Produkten, von dem heute nur noch Rumpfstrukturen erhalten sind.
Trotzdem hat es BMW vermocht, dem Mini zu einem neuen Leben zu verhelfen. Ein heute begehrtes Produkt, für das Spitzenpreise gezahlt werden. Eigentlich weit über dem Nutzwert, aber der Verbraucher zahlt es. Und Fujifilm hat auch ein solches Produkt im Portfolio, mit der X-100er-Serie. Da kostet die Kamera mit nicht wechselbarem 23mm-Objektiv 1400.- Euro. Ein Liebhaberpreis, den bislang nur Fans von Apple zu bezahlen bereit waren.

Frank

Danke für den Tipp.

Sabrina

Olympus ist nach meinem Eindruch die innovativste oder wenigstens eine der innovativsten Marken überhaupt. Bei dem ganzen Olympus / mFT-Bashing geht es darum, auf Kosten von mFT den Absatz der eigenen Produkte zu verbessern oder wenigstens die Marktanteile zu halten.

mplusm

Na ja. Meistens bleibt’s beim Bla Bla. Innovation ist den Kameraherstellern eh ein Fremdwort. Alle kennen nur die Salamitaktik. Hier ein Scheibchen mehr..hier ein Scheibchen weniger. Jedes Jahr das gleiche Gelaber. Aber was soll’s, wir sind es gewohnt.

Frank

Das ist doch durchaus verständlich, wenn man die Geschäftszahlen beispielsweise bei Nikon sieht. Die haben im Geschäftsjahr 2020 gerade einmal einen hohen dreistelligen Millionenbetrag versenkt. Und da sie bei der DSLM den bislang verpaßten Anschluß noch aufholen müssen, werden sie hier eher vorsichtig agieren.

Olympus hat die Kamerasparte gar verkauft, nachdem 3 Jahre aufeinanderfolgend Verluste gemacht wurden.

Sony und Panasonic weisen die Statistik für die Fotoabteilung gar nicht erst separat aus. Hier stützt wahrscheinlich der Erlös im ganzen Konzern die Fotografie noch ausreichend. Nur ein Fehltritt, und die sind weg vom Fenster.
Gleiches gilt für Canon.

Wo bitte soll das Geld denn herkommen, wenn es nicht durch Verkäufe generiert wird? Die verbliebenen 18% des Fotomarktes bergen ein großes Risiko des Scheiterns. Und da kommen Sie um die Ecke und verlangen Innovationen.

Uli

Ich bringe das mal für mich in Form …

Eine OM-D 4Ti mit M. Zuiko 20mm F2.0 Pro
Titangehäuse, 18er BSI Sensor, 5 Mio. EVF, Multispotmessung.
Video und Display sollten draußen bleiben. Das wäre mal eine Duftmarke. Das wäre schön.

Und angesichts der aktuellen Temperaturen ist es nicht zu unterschätzen wenn- trotz großen Bestecks-
immer noch Platz für einen Thermobecher im Fototäschchen ist.

Beste Grüße an Alle

Martin

Ich persönlich finde solche Ankündigungen ja immer etwas gruselig… “Produkte mit Wow-Faktor” könnte man auch interpretieren als “Wir haben keine Ahnung was wir machen sollen und werfen deshalb mal etwas ganz Absurdes auf den Markt”. Das Problem mit als hoch innovativ verkauften Produkten ist ja, dass sie sich am Markt sehr oft nicht durchsetzen können. Entweder weil sie bei genauerer Betrachtung dann doch nicht so toll sind oder weil die Idee zwar schön ist aber an den Bedürfissen und Wünschen der Kunden komplett vorbeigehen oder aber weil das Produkt zu innovativ und der Markt noch nicht reif ist. Das letzte “invigorating new product” im MFT-Bereich war ja bekanntlicherweise die Lumix G100/110. Auch eine Art von “Wow-Faktor”, allerdings von der Sorte, die sich kein Hersteller wünscht…

Herby

Also wenn sie mehr in Richtung Retro Design gehen würden, könnte das durchaus ein Vorteil sein.
Z.B. Fujifilm mögen viele genau deswegen. Eine PEN-F ist auch einfach schön und hat einige Fans.

Wenn sie High-Tech in einem Retro Body verpacken, wäre das echt eine Überlegung wert. So eine Art Leica mit MFT.

Ich drücke Olympus bzw. JIP die Daumen und hoffe, dass sie da etwas wirklich tolles auf die Beine stellen.

Alfred Proksch

@Herby,

was die PEN-F angeht muss ich Dir beipflichten. Den historischen Kontext dazu kennen die Wenigsten. Deswegen würde ich die PEN-F mit keiner anderen Kamera vergleichen wollen.

Den umgekehrten Weg, nämlich die Elektronik/Software dem Retro-Stil sinnvoll anzupassen fände ich viel interessanter, denn wer alles mögliche haben will kann im restlichen Portfolio fündig werden.

Thomas Müller

Das mit der Pen-F sehe ich auch so. Eine Pen-F, mit ähnlich schönem Body wie die letzte Pen-F, aber aktualisierter Technik und Bedienung (beispielsweise Joystick) bei ungefähr gleichem Preis könnte bei richtiger Marktpositionierung und Werbung ein Verkaufsschlager werden. Obwohl ich ein mFT-System habe bräuchte sie zwar nicht (da ich mittlerweile vor allem mit Fujis APS-C fotografiere), würde sie mir aber alleine schon aus ästhetischen Gründen zulegen. Die Pen-F der letzten Generation ist meiner Ansicht nach eine Design-Ikone und die damalige Technik brauchte sich schon nicht verstecken, was bis heute gilt.

Martin Berding

Erinnern wir uns an die Zeit vor 20 Jahren. Die ersten funktionsfähigen Digitalkameras, Auflösung 2 MP maximal, schlechte Farbdarstellung, teuer. Wer hätte angesichts der damaligen bescheidenen Qualität an heutige Hochleistungsgeräte gedacht? Niemand. Wer hätte denn an Preise unter 2000 € gedacht? Auch so wirklich keiner, selbst die Objektivqualität hat sich exponentiell gesteigert. Der Markt war damals vorhanden, alles war im Umbruch, wir sind jetzt am Ende einer Entwicklung angekommen. Der Kunde kauft mehr und mehr das Langzeitsystem, Nachkäufe innerhalb kurzer Zeit sind aus Gründen besserer Qualität nicht notwendig. Die momentane Marktentwicklung sagt nur aus, dass Nachkäufe nur dem Ersatz defekter Ausrüstung gemacht werden. Ob JIP oder OM Digital Solutions letztendlich überleben ist schwer voraus zu sagen. Das hängt alles vom Marketing ab, also ob der Bestandskunde bereit ist, ein altes Gerät durch ein neues MFT zu ersetzen. Der künftige Markenname wird irgendwann nicht mehr Olympus sein, aber er sollte mit Olympus in Verbindung stehen, Markennamen sind Gold wert, die Assoziation des Kunden mit dem Markennamen besteht Jahrzehnte. Beispiel: VW verkauft seit Jahrzehnten stabil, an welches Modell denken alle als erstes? An den zuverlässigen und langlebigen Käfer, bei Mercedes an Modelle wie 123 und124. Olympus, Nikon, Canon haben Ikonen geschaffen, JIP… Weiterlesen »

frado

1. FF ist wie SUV fahren. Die wenigsten brauchen es wirklich.
2. Olympus ist in Japan die führende Marke, also sollten wir alle mal unsere europäische Brille putzen.
3. MFT ist ideal geeignet Foto und Video zusammenwachsen zulassen in einem Gehäuse, das hat JIP/OM/Olympus erkannt, denke ich.
4. Die Sensorfrage ist schon wichtig, aber nicht hinsichtlich mehr Pixel, da gibt es wichtigere Parameter.
5. Die Vorteile von MFT im Tele- und Makrobereich sollten noch deutlicher werden.
6. Bitte keine Kamera mit Android, das wäre ein datenschutztechnischer Supergau. 
7. HiRes weiter verbessern und keiner braucht mehr FF.
8. Keine Abstriche an der Qualität, die ist allen anderen Marken mindestens ebenbürtig (Gehäuse und Objektive).

So, damit sollte es was werden 😉

Jürgen Saibic

SUVs sind keine Geländewagen, sondern Wagen für Senioren und Versehrte, die da besser einsteigen können.

joe

Genau so ist es!

stadelfrosch

Hatten wir schon …wow, so teuer….

frado

?

Marco

Mal schauen was da auf uns zukommt. Dieses Jahr wohl eher Objektive und Updates wenn es gut läuft. Es werden aber nur Produkte sein die Olympus schon entwickelt hat.
Vielleicht hatte Olympus ja auch ne Pen F II in der Mache. Ich persönlich warte noch auf das 8-25 f4.
Neue JIP Produkte kommen frühestens nächstes Jahr wahrscheinlich eher später. Ich konnte mir aber vorstellen das das 1.8/25 & 1.8/45 überarbeitet werden und auch mit Fokuskupplung nochmal auf den Markt gebracht werden.

Walter Hausleithner

Vielleicht kommt Olympus ja endlich mit einer PEN FF mit 50MP. Das würde mir Freude bereiten, alleine schon deswegen, weil das geht sicher nicht in die Köpfe der meisten rein. Weil das bringt laut den meisten Kommentaren ja (fast) nichts. Wer FF fotografiert weiß aber schon warum! Ansonsten könnten Sie natürlich mit Lichtempfindlichkeit, Schnelligkeit und endlich konkurrenzfähigem Autofokus kommen. Oder wollen die uns weiterhin verarschen. Was daran innovativ wäre weiß ich aber nicht. Da ja klar ist, dass die großen Vorteile des Systems in der Kompaktheit liegen, ist die größte Konkurrenz wohl der noch kleinere 1″ Sensor, der bei vernünftigen Lichtverhältnissen auch gute Leistungen zeigt. Vielleicht geht Olympus ja kleiner und noch kompakter. Ein 1″ System mit Wechselobjektiven. Das wäre schon interessant, wp die Objektivgröße und der Preis spielen würden. Für mich ist FF Qualitätskönig und kleinere Sensoren bis runter auf 1″ Kompaktkönig. Also muss ich Beides!

Dobby

Ich wünsche mir als Oly-Benutzer eine Em-X mit 200mp und ein Telezoom von1000mm – 8000mm mit 2/8. Mir fehlt noch ein 1,85/25,6 und bitte mit Regenschirm ohne Nebenkosten. Dobby und Tschüssle

frado

:-))

Marco

😄

Harfe

Also ich verstehe die ganzen Diskussionen nicht. Ich mache einfach Fotos. MFT, FT .. was auch immer. Ich setze meine E30, M1,M10,PL5 immer noch sehr gern ein. So habe ich z.B. mit meiner PL5 (vor Corona) auf einem Punkrockkonzert der ROGERS atemberaubende Fotos gemacht (ohne Blitz versteht sich). Ich bin total zufrieden damit. Ich zähle da keine Pixel und analysiere da nicht groß rum, gefallen muss es. Und das tut es. Auch habe ich mich von diversen Fotocommunities verabschiedet, ist mir zu abgehoben. Ich fotografiere einfach. Ich bin übrigens nicht Markenfixiert und schon vor vielen Jahren bei Olympus hängengeblieben.

Joschuar

Und wer sagt das Olympus mit “WOW” jetzt die Überkamera rausbringen wird?
Ein gutes Foto braucht erstmal ein gutes Objektiv, wenn die ein 100mm 2,8 Makro IS PRO rausbringen, was mit den Telekonvertern kompatibel ist, haben Sie wieder, noch ein Alleinstellungsmerkmal mehr, was keiner hat.
Dann ein 200mm 5,6 IS und 2:1 😉
Das 8-25 mm 4,0 PRO ist auch so ein Sahnestück, hat auch keiner. Ganz zu schweigen von dem 150-400mm 4,5 IS 1,25. Hat auch keiner, vor allem mit einem Gewicht von nur 1875g. Und dann mit dem Handheld HRS, hat auch keiner.
Ich frage mich, wo zu KB überhaupt noch gebaut werden müssen? 😉

Frank

Ich denke, Full Frame hat schon seine Daseinsberechtigung. Und wenn es nur um die Fotografie im medizinischen Bereich, die Erstellung von Fotos im Kunstbereich, z.B. Gemälde ginge, oder Architekturfotografie, so sehe ich da schon einen Bedarf mit einer Nachfrage. Aber das ist dann halt ein ziemlich begrenzter Anwenderbereich.

Die Gegenüberstellung von Alleinstellungsmerkmalen führt meiner Ansicht nur auf ein Abstellgleis. Jeder muß auf seine Art zur Erkenntnis kommen, wo für ihn der richtige Weg liegt.
Was tödlich für den Markt ist ist die Tatsache, daß es Influenzern immer wieder gelingt, Menschen zu Kaufentscheidungen zu verführen, die nicht ihren eigentlichen Bedürfnissen entsprechen. Und das menschliche Wesen ist halt so gestrickt, daß es seine Entscheidungen gegenüber Anderen verteidigt.
Dabei wäre es besser, aus Fehlern zu lernen, und Entscheidungen zu überdenken.