Kameras Olympus

Vorschau: Wie geht es 2021 mit Olympus weiter?

2021 wird ein wegweisendes Jahr für Olympus. Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist nur schwer vorauszusagen.

Dieser Artikel gehört zu einer Artikelserie und ist Teil unserer Jahresvorschau, in der wir alle großen Kamerahersteller unter die Lupe nehmen und spekulieren, welche Neuheiten im Jahr 2021 auf den Markt kommen könnten.

Tschüss Olympus, hallo OM Digital Solutions!

Wenn man es genau nimmt ist es inzwischen gar nicht mehr korrekt, vom Kamerahersteller “Olympus” zu sprechen. Richtig wäre eigentlich “OM Digital Solutions Corporation”, schließlich wurde das Imaging Business von Olympus Anfang des Jahres erfolgreich in das neue Unternehmen überführt. Ich bleibe der Einfachheit halber trotzdem bei “Olympus”. Schon alleine deshalb, weil in mir natürlich die Hoffnung schlummert, dass es mit dem Kamerahersteller genauso weitergehen wird wie in den letzten Jahren und Jahrzehnten.

2021 wird ein wegweisendes Jahr für Olympus, ich glaube da sind wir uns alle einig. Das neue Unternehmen steht vor einer extrem schwierigen Aufgabe. Auf der einen Seite soll der Sprung zurück in die Gewinnzone gelingen, auf der anderen Seite möchte man Olympus aber auch so weiter führen, wie es die Kunden gewohnt sind.

Keine nennenswerten Neuheiten im Jahr 2021?

Wie genau das gelingen soll? Ich habe keine Ahnung. Genauso wenig Ahnung habe ich, welche neuen Kameras und Objektive Olympus im Jahr 2021 auf den Markt bringen könnte. Es gibt keinerlei Gerüchte und ich vermute stark, dass OM Digital Solutions erstmal mit diversen Umstrukturierungen beschäftigt sein wird. Die Kamerasparte von Olympus hat in den letzten 10 Jahren jede Menge Geld verbrannt und JIP möchte mit Sicherheit so schnell wie möglich wieder Gewinne einfahren. Mit einer großen Produktoffensive und jeder Menge Ausgaben für Forschung und Entwicklung wird das auf die Schnelle sicherlich nicht möglich sein, deshalb würde ich diese Möglichkeit ausschließen.

Grundsätzlich würde ich mich der Meinung von DPReview anschließen. Ich rechne in den kommenden zwölf Monaten vielleicht mit ein oder zwei neuen Produkten als kleines Zeichen für die Kunden, dass man nach wie vor da ist und dass sich niemand Sorgen machen muss. Mit irgendeiner spektakulären Neuheit rechne ich hingegen nicht.

Ich würde euch gerne mehr verraten, kann es aber leider nicht. Für Olympus geht es im Jahr 2021 schlicht und einfach darum, die Weichen für die Zukunft zu stellen und die Verluste zu reduzieren.

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Mike

Mike
Fujifilm verdient mit dem APS-C System gut. Das Angebot an kompakten Systemkameras inklusive der Objektive ist geschrumpft. Hier würde ich eine Lücke sehen die zu füllen wäre. MFT oder APS-C ist egal, hauptsächlich kompakt und bezahlbar.
Alle heute verkauften Kameras machen qualitativ gute Bilder. Viel wichtiger ist, was kann der Fotograf an Kamera und am Computer.

Foamberg

ich gebe ihnen recht! würde aber behaupten dass man ein wirklich schlechtes foto am computer nicht mehr retten kann! 90% der user können mit photoshop nicht umgehen – wenn ich offensichtlich sehe dass bilder bearbeitet wurden, meistens ziemlich schlecht, hat ein bild keinen “wert” mehr!

Alfred Proksch

@Foamberg, leider ist ein Bild auch wenn es sehr gut ist monetär fast nichts wert wenn ich mir die erzielbaren Honorare bei den wenigen seriösen Bildagenturen ansehe!

Einer der vielen Gründe dafür ist neben der schieren Masse an Fotos die implementierte Kamerasoftware mit ihren KI Funktionen welche es krass ausgedrückt jedem Unwissenden ermöglicht zu akzeptablen Ergebnissen zu kommen.

Ob 1 Zoll Sensor oder Mittelformat spielt keine Rolle, auf den spannenden oder den kreativen Bildinhalt kommt es an ob das Werk gesehen wird.

Zur Lage der neu gegründeten OM Digital Solutions Corporation: Für mich gibt es zwei Möglichkeiten, die Eine ist der ernsthafte Versuch einer Sanierung, die Andere ist was ich befürchte leider eine gewinnbringende Abwicklung.

Wie oft wurde Pentax im letzten Jahrzehnt schon für tot erklärt? Es gibt noch immer sehr gute Kameras aus dem Hause Pentax. Allerdings nur noch im Direktverkauf. Vielleicht für OM Digital Solutions Corporation ein gangbarer Weg um massiv Kosten zu sparen und Gewinne zu steigern. Denn ums Geld geht es dem Investor JIP in erster Linie.

joe

Mike, das stimmt alles, was Du geschrieben hat, jedoch gibt es noch einen weiteren, subjektiven Punkt. Der persönliche Geschmack des Fotografen. Die können (fast) alles in der Bildbearbeitung und trotzdem gibt es bei vielen mehr Verschlimmbesserungen als Verbesserungen. Zu starke Schwarztöne, überschärft oder zu starke Sättigung, manchmal alles zusammen. Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass der preisliche Abstand einer Einsteiger Kleinbildkamera zu einer APS-C/MFT-Kamera weiter geschrumpft ist und gute Objektive kosten in jedem System eine ganze Menge, sofern keine Dritthersteller-Objektive zur Verfügung stehen. Und Olympus hat noch ein weiteres Problem, sie haben mit Abstand die älteste Klientel. Da besteht die ganz grosse Gefahr, dass Ihnen die Kunden wegsterben. Mein MFT-Kollege ist 82.

Christian Rudolph

Moin moin aus dem Norden. Ihr habt Recht… Die Konkurrenz ist riesig und der Markt wird immer kleiner. Früher hatte man mit einer kleinen kompakten angefangen, und wechselte dann, wenn man Blut geleckt hatte, zu einer bridge oder Spiegelreflex. Der Kompaktmarkt ist komplett zerbrochen… Die Handies haben ihn komplett übernommen und sind für solche Schnappschüsse einfach immer dabei! Die bridgecams wurden durch die Spiegellosen verdrängt und wer dann früher zur Spiegelcam wollte, will heute eigentlich gleich eine Vollformat… Was die Kameras heute können ist oftmals… Wahnsinn… Ich hatte mit einer E300 von Olympus angefangen und mich immer an Olympus gehalten und mit jeder Generation klasse Bilder gemacht. Bleibt die Frage, wo ist der Markt? Ich denke olympus hat hier einen Fehler gemacht. Olympus medical stellt herausragende kleine Sensoren her. Klar verdient man mit Vollformat und objektiven viel Geld pro Stück , aber ich denke wenn Olympus bei den kompakten Sensoren auch weiterhin viel Geld reinsteckt, hätte man aus den Synergien auch für andere Bereiche gewinnen können. Drohnen, Handies, oder Actioncams werden in großen Massen verkauft, mit zum Teil sehr kurzen Produktzyklen… Der Fotomarkt für Kameras mit Objektiv wird nicht mehr steigen. Ich denke durch immer besser werdende Handycams wird der… Weiterlesen »

Tessar

… da sterben keine Kunden weg, es kommen dank demographischen Wandel eher neue Kunden hinzu. Lt. Auskunft meines Fotofachgeschäftes verkaufen sich gerade Kameras aus den OMD EM 10 Baureihen bei älteren Fotografen sehr gut. Klein handlich, gute JPG’s, Body sieht wie eine Kamera von früher aus und alles bezahlbar. Die Sony A7 Baureihe ist wie eine Nikon Z durchaus normalgewichtig aber das Glas dafür eher groß, häufig schwer und für viele Normalrentner einfach zu teuer. MFT kann leicht, klein und günstig …

joe

Dann ist ja alles gut – allerdings meine Erfahrung zeigt ein bisschen was anderes, die gehen eher zu Fuji, wenn es etwas “nostalgisch” werden soll.

Buntebilderknipser

Olympus hat es richtig gemacht, die Kamerasparte zu verkaufen. Wie will man denn wieder in die Gewinnzone kommen? Die Stückzahlen sind rückläufig. Die Fixkosten bleiben jedoch. Entwicklung, Werkzeuge … Kosten sparen? Das geht zum Schluß auf Kosten der Qualität, außer die Prozesse sind so schlecht, dass dort noch Potenzial ist. Mehr Geld verlangen –> High End? Ich fotografiere begeistert mit der Panasonic GX8 und den 4 PanaLeica Zooms. Alles letzte Jahr angeschafft. Ca. 5000 Euro bezahlt. Nikon Vollformat hatte ich vorher schon. Bei Olympus würde es bei mir vermutlich ebenso teuer. Da Frage ich mich, wie hoch die zukünftige Käuferzahl für ein High-End MFT System ist? Man stelle sich das Bild vor: Ein Fotohändler berät einen Kunden und auf dem Tisch liegt: Eine Sony Alpha 7 C mit Loxia oder Sigma (I) Festbrennweiten und Tamron 17-35/ 2,8 & 28-75 / 2,8 Eine MFT Kamera mit Pro Objektiven oder PanaLeica. Gewicht und Kosten sind ähnlich. Die Sony Alpha 7C ist noch zu teuer, da tut sich noch was. Meine Wahl würde auf das Sony System fallen, wenn ich noch keine Kamera hätte. Ein doppelt so großer Sensor fürs gleiche Geld und bei gleichem Gewicht. Ich hoffe die nächste Sony 7C hat… Weiterlesen »

Ich

Ach die GX8, die einzige wirkliche Kamera mit beweglichem Sucher (abseits der Fuji Mittelformat), dem in meinen Augen genialsten Feature überhaupt… Gerade mit schweren Objektiven hat sie extreme Vorteile im Handling – aber sie blieb ohne echten Nachfolger, die GX9 hat wieder den 16:9 Mikrosucher der GX7, ein krasser Rückschritt, faktisch unbrauchbar. Warum übernimmt das kein Hersteller? Ich sehe keinen, aber wirklich keinen Nachteil eines beweglichen Suchers, aber der Vorteil ist so unglaublich krass.

Alfred Proksch

Zur technischen Seite:

uns ist allen klar das größere Sensoren ein technischer Vorteil sind. Je nach Art der Fotografie kann die Größe auch hinderlich sein. Wer ehrlich ist wird feststellen das echte Hindernis zur massenhaften Verbreitung von Vollformat Systemen ist der Kostenfaktor.

Für mich war das der Grund das ich in sofort in die oberste Klasse gewechselt habe. Eine Mittelformat Ausrüstung ist mit den Festbrennweiten die ich benötige nur unwesentlich teurer. Die Bilddateien sind damit wirklich sensationell besser.

Schnelle Motive sind bei mir eher selten, weil ab und an doch und weil leichter und kleiner zum ständig mitnehmen kam APS-C aus dem selben Haus dazu.

Für diesen Zweck hätte es auch eine MFT sein können. Was mich abgehalten hat eine Olympus Pen-F zu kaufen? Das die Objektive keinen Blendenring anbieten und natürlich waren die Preise für die Kamera mit den guten Linsen unverschämt.

Wenn JIP als Investor meint diese Politik der hochpreisigen Produkte führt automatisch zu mehr Gewinn mag das theoretisch stimmen wird praktisch aber nicht so sein weil es für das selbe Geld bereits Vollformat Systeme gibt.

Findet der Investor den Weg zu innovativen erschwinglichen Gerätschaften mit denen er Geld verdient ist alles OK.

Buntebilderknipser

So etwas wie die Panasonic GM5. So klein bekommt das Sony nicht hin.

Ingo

Ich meine,
die neue Firma will aber mit Micro Fourthird in den Hochpreissektor, hieß es in eine Pressemitteilung. Was mich allerdings auch wundert, ob die den Markt denn auch beobachten? Oder nur den Japanischen Markt, der doch etwas anders aufgestellt ist als der weltweite Markt.

Markus B.

Um hochpreisig anbieten zu können, braucht man das entsprechende Markenimage und die richtigen Produkte. Die Marke Olympus stand zwar für Qualität und innovative Produkte, aber ist nicht Leica. Das OMD Label kennt kein Mensch. JIP als Firma noch viel weniger. Meine Prognose ist, dass der Verkauf der Kamerasparte nur ein langsamer Tod der legendären Marke Olympus ist, ein Tod auf Raten. Wenn JIP nun meint die “alte” Technik von Olympus zum Premiumpreis unter eigenem Label zu verkaufen, wird das niemals funktionieren. Sie müssen dringend innovative, frische und technisch hochwertige Produkte nachlegen, um die Olympus-Bestandskunden – solange es sie noch gibt – zu überzeugen und neue zu gewinnen. Das kann und wird aber nicht funktionieren. Und ohne neue Produkte gibt wird diese Firma 2021 nicht überstehen. So traurig das ist…

Martin

Ich bin da nicht so pessimistisch. So eine Produktentwicklung dauert einige Zeit und das, was dieses Jahr auf den Markt kommen sollte, wurde schon lange vor dem Verkauf der Kamerasparte geplant. Sicher wird sich der neue Eigentümer jedes Projekt anschauen und dann entscheiden was noch zu seiner neuen Produktstrategie passt – aber am Ende ist die Entwicklungsarbeit schon geleistet und die Kosten sind versenkt… Wenn man die Produkte unter diesem Aspekt für kostendeckend produzierbar hält, wird man sie wohl auch bauen. Die Alternative wäre, bei Null anzufangen. Das wäre nicht nur maximal demotivierend für die Entwickler sondern würde auch dafür sorgen, dass OM Digital Solutions für die nächsten zwei Jahre keine neuen Produkte anbieten könnte.
Mein Tipp für dieses Jahr wäre eine PEN F II – Elektronik und Software könnte man wie beim Vorgänger zu großen Teilen von der E-M5 (III in diesem Fall) übernehmen und außerdem würde das den angestrebten Premium-Anspruch unterstreichen. Und dann gibt es ja noch diesen neuen SONY-Sensor… Ob Olympus allerdings schon wieder reif für eine neue E-M1 ist, wage ich zu bezweifeln. Da werden sie sich sicher erst mal ansehen, was Panasonic mit der GH6 vorlegt, um dann die Video-Spezifikationen “einzustellen”…

Ich

Das Problem mit MFT ist halt, dass die Objektive kaum kleiner sind als bei Vollformat – rechnet man die Lichtstärke um. Ein 24-70 f2.8 Zoom Vollformat bräuchte eine Entsprechung von 12-40 f1.4 – und das gibt es nicht mal annäherungsweise. Das Olympus 12-40 f2.8 ist aber fast gleich gross wie ein Vollformat f4 – hat aber umgerechnet die Bildwirkung eines f5.6 Objektivs in Vollformat mit all seinen zusätzlichen Vorteilen. MFT hat nur Vorteile bei Superkompaktlinsen (z.B. das Pana 12-32er Pancake, Pana 20 f1.7 etc.) oder bei Teleobjektiven. Gerade die Olympus Pro Objektive sind zwar qualitativ top, aber unglaublich gross und schwer bei für das Bokeh relevanter unglaublich schwacher Lichtstärke im Vergleich zu Vollformat.

Alfred Proksch

Umrechnungen solcher Art sind theoretische Hirngespinste 80mm bleiben 80mm und Lichtstärke 1,4 bleibt 1,4, nur der abgebildete Ausschnitt ändert sich weil der Sensor kleiner ist. Wo ist das Problem? Wenn Dir die Freistellung zu wenig ist nimm eine längere Brennweite, geht bei offener Blende genau so gut!
Ein Zuiko Digital ED 1,2/45mm PRO ist 70 x 85 mm und wiegt 406 Gramm. Kostet ungefähr 1.100 Euro. Das Canon RF 1,2/50 mm L USM ist 89,8 x 108,0 mm, wiegt satte 950 Gramm und kostet bescheidene 2.500 Euro.Vielleicht sollte man sich vorher informieren und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen.

Gerhard Cervenka

Irgendwie habt ihr ja beide recht:-) Es ist ja wirklich bedauerlich, das es kein mindestens z.B. 12-40 f1,7 in MFT gibt. In die Richtung geht ja das 10-25 f1,7. Wenn einem die Freistellung mit klassischem Bokeh sehr wichtig ist ist MFT das falsche System. Naja ich stiche hin und wieder Aufnahmen mit dem Kamlan 50mm f1,2 in MFT. Da kommt auch ein unglaubliches Bokeh raus. Aber das kann man ja mit VF wiederum auch machen. Aber für Macro, wo ja eine große Tiefenschärfe gewünscht wird, ist es immer noch unschlagbar erst recht wenn man Stacking betreibt. Bei Tele ist es schon wieder nicht so eindeutig, weil man ja cropen kann und neueste Sensoren im VF offenbar einen kleinen Vorsprung haben. Aber wer will schon dauernd cropen. Durch den kleineren Sensor ergeben sich gewaltige Vorteile beim Wackelsensor und bei den Datenmengen. Das wiederum hat große Vorteile bei Mehrfachauslösungen und dessen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. MFT geht eindeutig am ehesten in die Richtung der Handyfotografie aber halt mit Sucher und Wechselobjektiven. Puristen mögen das ablehnen macht aber trotzdem technisch bessere Bilder, weil es einfach nur Unzulänglichkeiten aktueller Sensoren ausgleicht. CANON hat durch einen unglaublichen Kraftakt mit R5 R6 aufgeholt! Wenn MFT sich nicht anstrengt… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Wenn es um die Anmutung von Bildern geht wird die Geschichte mit den unterschiedlichen Sensorgrößen wichtig. Ich weiß wovon ich spreche weil ich A Jahrzehnte beruflich fotografiert habe und B momentan sowohl mit APS-C und dem keinen Mittelformat (GFX100) meine Bilder mache.

Als Beispiel möchte ich das GF110mm F2 R LM WR (entspricht 87mm VF) mit meinem XF 1,2/56mm R (entspricht 85mm Kleinbild) direkt vergleichen. Das habe ich natürlich ausgiebig beim Porträtieren im Studio mit perfektem Licht ausprobiert!

Leute, kein noch so lichtstarkes Objektiv kann die fast schon plastische Anmutung der Kombi GFX/GF110/f2 erreichen. Es ist für eine sauber Abbildung mit der X-T3 und dem XF 1,2/56mm, so das auch die Nasenspitze/Ohren vernünftig scharf sind, leichtes abblenden nötig. Dazu kommt das 56mm eben 56mm sind und das 110mm eben110mm bleiben! Und genau dieses optische Gesetz macht in der Anmutung des Bildes den Unterschied aus.

Vielleicht konnte ich zur Klärung eines Sachverhaltes beitragen.

PGS

Olympus müßte noch so eine Durststrecke von 2-3 Jahren überstehen. Dann werden Kleinbildkameras entzaubert. Mit Hilfe neuester Technologien, wie sie teilweise heute schon in Händies verwendet werden, werden M43 Systeme Leistungen liefern, die alle Wünsche erfüllen. Mit einem, wegen der Objektive, deutlich kleinerem System. KB wird dann immer noch Vorteile bieten, aber wohl mehr theoretischer Natur.

Johannes

Die neuen Technologien werden beim Kleinbild keine Anwendung finden?

Nihat Parlatan

Lasst mich raten:
OM Digital Solutions Corporation wird sehr wahrscheinlich wie angekündigt an der Modelpflege der hochpreisigeren Modelle sowie Objektiven weiter arbeiten.
Sie werden wohl kaum anfangen Kühlschränke zu bauen.


Joschuar

Eine Brennweite und Lichtstärke sind in ALLEN Formaten IMMER gleich !!! Was sich ändert ist der Bildwinkel und MIT der Naheinstellgrenze das MAX. Vergrößerungs-Verhältnises. Das ist und bleibt Physik !!! Einen Crop-Faktor gibt es in der Physik nicht !!! Der ist ein Marketing Instrument !! Auch habe ich IMMER das gleiche Vergrößerungs-Verhältnis beim gleichen ABSTAND ZB 10m, WENN es die gleiche Brennweite und Blende sind !!! Wieder ändern sich das verhältnisse NUR bezogen DURCH das Format im Verhältnis zum BILDWINKEL !!! Es ist IMMER das gleiche: Brennweite und Blende und Abstand ergeben eine VERGRÖSSERTES Bild mit der gleichen SCHÄFENTIEFE und NUR im BEZUG zum FORMAT ergibt sich ein AUSSCHNITT der auf dem SENSOR abgebildet wird. Somit ist der BILDWINKEL vom MFT zum APS-C geringer als man glaubt und genauso wie KB zum MF geringer ist wie man annimmt. Daraus macht es viel mehr Sinn ein MFT UND ein KB zusammen zu Nutzen oder ein APS-C und MF System. Weil beide haben eine Bildwinkel-Abstand von 2x. Wenn ich also auf Gewichtssparendes System setze und aber auch ein KB-Sensor mit den GLEICHEN MPseln habe, sind die Synergien der beiden System perfekt: Der, wie IMMER NUR, entscheidende Pixelpitch ist im Verhältnis sehr gut.… Weiterlesen »

Thorsten

Richtig erkannt,
Deshalb ist auch mein 1. System MFT und bei Landschaftsaufnahmen zusätzlich KB, (L- Mount) wegen des höheren Potentials in den RAW Daten und für Altglas.
KB und APS-C macht fuer mich keinen Sinn, der Unterschied ist zu klein.