Kameras Olympus

Olympus will 2020 mehrere Kameras und Objektive präsentieren

Olympus hat sich erneut zum MFT-Format bekannt und angekündigt, 2020 mehrere neue Kameras und Objektive präsentieren zu wollen.

Ende letzten Jahres gab es konkrete Gerüchte und Informationen von Insidern, dass Olympus möglicherweise den Ausstieg aus der Kamerabranche plant. Inzwischen haben sich diese Gerüchte mehr oder weniger in Luft aufgelöst und Olympus hat auch in diesem Jahr schon mit Neuheiten wie der E-M1 Mark III unter Beweis gestellt, dass man keineswegs einen Ausstieg plant.

Neues Interview mit Olympus

Vor wenigen Tagen ist auf Photorend ein Interview mit dem Olympus Manager Masanori Sako erschienen. Das Interview enthält einige interessante Aussagen, die wir hier kurz zusammenfassen wollen.

Zunächst einmal bestätigt Olympus in dem Interview erneut, dass kein Ausstieg aus dem Kamerageschäft bevorsteht. Der Imaging-Bereich wird auch weiterhin eine wichtige Rolle für Olympus spielen.

Des Weiteren bekennt sich Olympus in diesem Zusammenhang auch zum Micro-Four-Thirds-Format. Der Vollformat-Bereich sei zwar in vielerlei Hinsicht interessant, doch man sei davon überzeugt, dass sich viele Nutzer ein leichtes und kompaktes System wünschen. Im Zweifelsfall habe man auch keine Angst davor, als einziger Hersteller den Micro-Four-Thirds-Bereich zu bedienen.

Des Weiteren testet Olympus derzeit auch den Einsatz von höher auflösenden Sensoren.

Neue Kameras und Objektive im Jahr 2020

Interessant sind außerdem Masanori Sakos Aussagen zu den Zielen, die Olympus im Jahr 2020 verfolgen möchte. Dazu sagt er:

„Unser Ziel für 2020 ist es, unsere Marktposition zu stabilisieren und zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, führen wir aktiv Marketingaktivitäten durch und haben auch eine interessante Produkt-Roadmap entwickelt. Wir werden weiterhin Zukunftstechnologien für Fotografen und Videographen entwickeln, wie z.B. neue Kameras und Objektive im Jahr 2020.“

Der Olympus Manager spricht hier im Plural von „neuen Kameras und Objektiven“ – und somit von mehreren neuen Produkten, die im Jahr 2020 fertig entwickelt werden sollen. Inwiefern das Coronavirus Olympus da vielleicht noch einen Strich durch die Rechnung macht, müssen wir abwarten.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

80 Kommentare

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  • Hört sich gut an für das MFT Lager.

    Vielleicht einen verbesserten Sensor und einige vernünftige Objektive? Für mich die interessanteste Kamera ist die Pen-F. Ein etwas rauschärmerer Sensor und sie käme in Frage, Auflösung ist mir nicht so wichtig. Das Design, Größe und das Gewicht sprechen für das System!

    • Die Pen-F finde ich auch am interessantesten, aber gerade die soll es ja nicht mehr geben laut Olympus, weil die sich angeblich nicht gut verkauft. (Das liegt vielleicht am ambitionierten Preis.)

    • Ich hatte mal die Pen F, jedoch hatte ich immer das Gefühl sie könnte mir aus der Hand fallen.
      Ein weiteres waren die Menue-Symbole auf dem Display, so klein, ich konnte auf die schnelle nicht erkennen was gerade eingestellt war.
      Letztendlich das 3/4 Format.
      Wir mussten uns wieder trennen.

      • Das 4×3-Format ist der wirkliche Grund, warum ich nie eine Olympus hatte.

        Sogar meine Kompaktknipse macht 3×2.

      • die Abneigung gegen die 4:3 Proportionen sind für mich schwer nach zu vollziehen.
        Bei Landschaften nehme ich häufig 16:9 oder Panorama
        Bei Porträts und vielen Macro-Aufnahmen wirkt 4:3 viel harmonischer für mich.
        Selbst Street und Event steht 4:3 oft sehr gut.
        Und 2:3 ist auch nicht selten etwas langweilig…
        Ich habe kein festes Format.

  • Ich sehe das ziemlich gleich wie Alfred und hatte dies auch schon an anderer Stelle geschrieben: Die Pen-F gefällt mir ausgesprochen gut und sie käme für mich in Frage, sofern der AF aktuell und der Sensor zumindest bis etwa ISO 3200, noch besser bis ca 6400, mehr oder weniger rauschfrei wäre. Mehr als 20 MP benötige ich hingegen bei mFT nicht, gegen eine etwas höhere Auflösung würde ich mich allerdings auch nicht wehren. Trotzdem, da zumindest bei der bisherigen Sensortechnologie eine höhere Auflösung eine Verschlechterung des Rauschverhaltens bedeutet, wäre mir eine Verbesserung des Rauschverhaltens deutlich wichtiger als eine Erhöhung der Auflösung. Meiner Ansicht nach sollte Olympus also vor allem daran arbeiten, das Rauschverhalten bei Sensoren mit ca 20 MP zu verbessern.

  • Totgesagte leben länger. Es freut mich als Olympus-Nutzer, dass die Firma wieder durch attraktive Produkte auf sich aufmerksam macht, nachdem die Gerüchteküche Ende letztes Jahres Olympus ja schon totgeredet hat. Ich finde es gut, dass Olympus sich auf MFT konzentriert und nicht wie Panasonic versucht mehrere Kamerasysteme zu bedienen. Schaut man sich die Verkäufe bei den VF-Kameras an, dann hat sich die Entscheidung von Panasonic für das VF-Format nicht nicht ausgezahlt. Olympus macht alles richtig. Sie entwickeln ihre bestehenden Kameras (EM1 und EM5) konsequent weiter. Über eine neue PEN-F würde ich mich ebenfalls freuen. Und natürlich könnten sie auch am Sensor noch feilen. Das neue 12-45 ist ebenfalls ein attraktives und gutes Angebot aus der Pro-Serie. Vielleicht kommt da ja noch mehr, Z.B. ein 100-400…

      • @Robin
        Selbst Panasonic weiss, dass sie den AF verbessern müssen. Man konkurriert hier gegen Sony und Canon und auch Nikon, die erheblich bessere AF-Systeme haben.

      • @ Robin
        Ein verbesserter Kontrast-AF mit DFD hat immer noch Nachteile gegenüber einem Phasen-AF bei Bewegungsbildern.
        Bei AF-S ist das was anderes, damit macht Panasonic ja auch explizit Werbung.
        Die Panasonic S1, die ich in der Hand hatte, war beim Fokussieren ganz eigenartig. Ich weiß nicht, ob sie schnell war, aber sie hat einen unentschlossenen Eindruck beim Fokussieren gemacht.
        Das war kein Gefühl wie bei Nikon oder Canon einfach antippen und der Autofokus sitzt.
        Probier das ruhig mal, wenn du noch keine Panasonic hast.

      • Ja so ist es, die Panasonic S und G Klassen zögern und können bei AF-C schlecht konkurrieren.
        Olympus ist bissiger und selbst Fujifilm kann es inzwischen besser.
        Und Panasonic hat seit Jahren keine Lösung.

    • Markus B. 23. März 2020 um 17:50 Uhr
      „… freut mich als Olympus-Nutzer, dass die Firma wieder durch attraktive Produkte auf sich aufmerksam macht …“

      Durch welche denn?

      • Also meiner Meinung nach sind sowohl EM1 III also auch die EM5 III gelungene Updates der Vorgänger. Natürlich sind das KEINE Innovationen und komplette Neuentwicklungen. Hier reden wir über die Weiterentwicklung von erfolgreichen Kameras. Aber welcher Hersteller bringt denn ständig Innovationen? Schaut man ins Fuji-Lager, dann ist die X-T4 genauso wenig ein Innovation und die nächste A7x wird es ebenfalls nicht werden…

    • Markus B. 23. März 2020 um 17:50 Uhr
      „Über eine neue PEN-F würde ich mich ebenfalls freuen.“

      Die soll’s aber eben gerade NICHT geben.

  • Das freut mich. Bin noch unsicher ob es wieder eine Oly wird. Abgeneigt bin ich nicht. Ist für mich eines der besten Systeme. Ne Pen F mit neuem Sensor und Prozessor der 5iii wäre genial.

  • Auch wenn Olympus nur Modellerneuerung betreibt haben Sie schon wesentliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz durch ein perfektes Gesamtsystem:

    AF nur mit Kreuzsensoren, schnell und keine Probleme bei Verfolgung von Tieren oder Sport
    AF mit Tracking geht am Besten von allen getesteten Kameras
    hohe Bildrate mit manuellem und elektronischem Verschluss
    Bildstabilisierung ungeschlagen am Markt
    hochlichtstarke Objektive mit 1.2 Blende, günstigere Serie mit 1.8 Lichtstärke und extrem klein
    tolle Profizooms mit 2.8 von 14mm bis 300mm
    hohe Akkulaufzeit mit USB Aufladung
    gutes Rauschverhalten
    Graufilter- / Langzeitbelichtung aus der freien Hand möglich
    perfekte Makrokameras
    perfekte Kamera für Langzeitbelichtungen
    Pre-Capture bis 35 Bilder
    für Ausseneinsatz wirklich geeignet !
    extrem hohe Akkulaufzeit (E1MX)
    perfektes Handling im Hoch- und Querformat (E1MX)
    relativ leicht und geringe Größe bei Naturaufnahmen
    50 MP HR-Aufnahmen aus der Hand / 80 MP HR-Aufnahme vom Stativ – ohne Rauschen bei Nachtaufnahmen
    Stativ praktisch nicht mehr notwendig – Gorrilla Pod reicht
    …..

    Aus meiner Sicht das perfekteste Gesamtsystem am Markt. Weiter so.

      • Wenn man eigentlich nur mehr ISO 200 bei normalen Dämmerungs- / Nachtaufnahmen (kein Sport) braucht, dann ist das Rauschverhalten sogar sehr gut. Bis ISO 3.200 bei JPG sowieso nicht.

        Das andere Hersteller keine 3 Sekunden aus der freien Hand belichten können ist ja nicht das Problem von Olympus.

        Kollege Wong hat das ja vor kurzem wieder mal gezeigt, wie das mit Olympus gehen kann. Ohne Rauschen und aus der freien Hand.

      • Ich kann dieses permanente gejammere wegen „Rauschen“ und „alter Sensor“ u.s.w. wirklich nicht mehr hören. Geht doch einfach los und macht Bilder. Ihr werdet Euch wundern – es geht. Man kann tatsächlich mit alten Sensoren noch gute Bilder machen.
        Ich erinnere mich an Zeiten, da hat man den Ilford HP5 mit Microphen und einer entsprechenden Entwicklungszeit auf 800 ASA gepuscht. Das Ergebnis war einrecht großes Korn und wir waren mit dem Ergebnis trotzdem glücklich.

      • Das Rauschthema ist halt gerne ein Lieblingsthema der KB oder der APS-C Fraktion. Wenn man schon nicht mit Innovationen Punkten kann, dann fällt vielen halt nur mehr das angeblich so schlechte Rauschen der mFTs ein.

        Kann ich auch nicht nachvollziehen. Für Naturaufnahmen völlig belanglos, da ich immer mit ISO 200 auskomme = kein Rauschen auch bei sekundenlanger Belichtungszeit. Den Rest übernimmt der Stabi. Und der macht seine Aufgabe sehr gut.

        Das einzige das mir einfällt, wären Sportaufnahmen (in einer Halle / Stadium), wo kurze Belichtungszeiten gefragt sind. Aber auch hier kommt man meist mit ca. 1/500 bis 1/800 Sekunde aus und je nach Objektivlichtstärke komme ich da auf max. ISO 800. Auch nicht wirklich ein Problem. Bei JPEG schon gar nicht, was bei solchen Aufnahmen ja sowieso Standard ist.

        Das ist Jammern auf hohem Niveau und vielleicht der Neid auf ein innovatives, kleines und leichtes Kamerasystem.

      • Ist halt am Ende eine teure Schönwetter-Kamera für Stilleben-Fotografie. Unflexibel und eingeschränkt. Das ist jedenfalls nicht die Art meiner Fotografie.

      • Zu Info: Ich hatte zwei Jahre eine Panasonic Lumix DMC-G1. Hatte mir ein Fotoladen empfohlen, ich soll MFT nehmen. Ich habe schnell gemerkt, das am Sensor zu sparen der falsche weg ist. Die Kamera war oft schnell an der Grenze. MFT finde ich seitdem Überschätzt.
        Diese „Innovationen“ kaschieren bloß den kleinen Sensor. Mehr auch nicht. Für Stillleben sich nett. Kommt wahrscheinlich immer auf die Fotografie an. Für meine ist es gar nichts.

      • @Bernd
        Du vergleichst ernsthaft die erste MFT DSLM (2008) mit aktuellen Kameras? Wir haben mittlerweile 2020, da hat sich bei Objektiven und Kameras ein klein wenig getan.

        Wer damit nur Stilleben oder Schönwetterfotografie betreiben kann, sollte sein Hobby vielleicht noch mal überdenken.

      • @Bernd: Olympus ist definitiv keine Schönwetterkamera für Stilleben. Ich war bei Regen und Schlechtwetter mit der EM1II mit Pro-Objektiven an der Nordsee unterwegs. Und ich konnte ebenfalls die EM1X für 2 Tage testen. Die Verarbeitung und Robustheit dieser Kameras ist beeindruckend. Die Pro-Modelle sind definitiv wetterfest. Schaue ich mir die Dichtungen im Gehäuse an, dann traue ich der Kamera mehr zu als meiner X-T3. Und zum Thema Stilleben: Genau dafür sind sie nicht gedacht. Es sind Kameras für Sport, Bewegung und Outdoor. Der Bildstabilisator ist meiner Z7 definitiv überlegen (klar, dass sich MFT auch besser stabilisieren lässt). Ich habe Bilder im HighRes Modus Freihand gemacht und mit denen meiner Z7 verglichen. Das ist wirklich beeindruckend. Dass VF MFT beim Rauschen jenseits 3200 Iso überlegt ist, das weiss man, wenn man sich ein solches System zulegt…

      • @OlyNik
        Ich beneide Dich, wie bekommst Du es hin in einer schummrigen Sporthalle bei ISO 800 mit einer 1/800s korrekt zu belichten? Ich habe das beim Handball und beim Basketball schon einmal mit Telezooms > 200mm versucht und fand keines, mit dem das möglich war. Wie bekommst Du das hin und mit welcher Blende von welchem Objektiv fotografierst Du? Nach meiner Erfahrung reichen 1/800s oftmals nicht aus, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Man muss also für diesen Anwendungszweck noch kürzere Belichtungszeiten und damit deutlich höhere ISO-Werte als 800 verwenden.

      • Hi Thomas Müller,

        ich verwende oft das 2.8 – 40-150mm (80-300mm) Olympus Zoom oder, wenn es passt, auch das 1.8/75mm (150mm).
        Mir reichen oft Blende 2.8, da geht sich das locker aus. Die Schärfentiefe reicht bei dieser Blende um den Sportler scharf abzubilden. Vermutlich hilft auch noch der Stabi etwas mit (am Höhepunkt / Standpunkt) des Sportlers.
        Hatte auch bei Autorennen / Rallys noch wenig Probleme mit Unschärfen.

      • Hi Thomas Müller,

        mit dem 1.8/75mm (150mm) oder dem 2.8/40-150mm (80-300mm) geht das. Bei Blende 2 bis 2.8 komme ich auf diese Werte. Die Schärfentiefe reicht auch für den abzubildenden Sportler aus. Vermutlich hilft auch hier der Stabi noch etwas, wenn man am Bewegungshöhepunkt fotografiert.

      • Hi OlyNik,

        danke für Deine Ausführungen! Ich komme mit meinen Kameras und Objektiven bei meinen Versuchen Handball- oder Basketballspiele in Hallen zu fotografieren leider nicht auf diese Werte. Das liegt vermutlich an den unterschiedlichen Ausleuchtungen der Hallen, bei „meinen“ Hallen scheinen die Lichtverhältnisse schummriger zu sein. Um ausreichend schnelle Verschlusszeiten zur Vermeidung von Bewegungsunschärfen zu erreichen hatte ich immer mindestens ISO 3200, meistens sogar ISO 6400 verwenden müssen.

      • Mein Freund ist eingeschworener VF-Fotograf (Nikon D750). Seit seine Frau eine Lumix G9 hat und er natürlich einiges an Vergleichsaufnahmen produziert hat, ist er ganz baff. Bis ISO 6400 ist die G9 seiner Meinung nach eher besser im Rauschverhalten als seine D750. Bildauflösung: bei 1:1 Ansicht gewinnt die Nikon. Bereits bei etwas verkleinertem Ansichtsverhältnis ist kein Unterschied mehr. Wer v. a. Vorträge hält (Beamer) oder seine Fotos nicht in Plakatgröße braucht, sieht m. E. keinen Unterschied zwischen MFT und VF.
        Ich weiß, dass aber ca. 99% der Hobbyfotografen dieses Quäntchen mehr Qualität unbedingt braucht 😉

      • @ Makus B.
        Eine der absurdesten Kameras auf dem Markt ist die Olympus OM-D E-M1X.
        Da wird eine Kamera mit einem vernünftigen Autofokus (wohl nicht auf Sony A9 oder Nikon D5 Niveau, aber immerhin) gebaut, sehr robust, griffig mit einer normalen Größe und wird als Sportkamera tituliert. Und dann so ein Sensor. Und wenn das dann kritisiert wird, werden irgendwelche absurden Maßstäbe angelegt.
        Nein, das ist eine Sportkamera. Dann muß sie auch Sport-Kriterien erfüllen. Dazu gehört die Fähigkeit, in der Halle Sport aufnehmen zu können (da braucht man ganz sicher mehr als 800 ISO, es sei denn, es handelt sich um Olympia). Und abends auf Sportplätzen abseits von der Bundesliga, auch hier sind die ISO-Zahlen bei 2,8 eher bei 8000 oder höher angesiedelt.
        Das ist tatsächlich eine Schönwetter-Kamera, was den Sport betrifft. Auch der Autofokus und die Objektiv-Wahl kommen nicht mit einer Sony A9, einer Nikon D5 oder einer Canon 1DX II mit. Das sind Sport-Kameras und Sport-Systeme.
        Ganz anders ist da für mich die OM-D E-M1 Mark III. Das ist eine Kamera, die richtig viel für ihre Größe bietet. Und die wird nicht als Sport-Kamera tituliert. Das ist eine sehr gute Allrounder-Kamera, die muß nicht immer perfekt sein. Und hier sind ja auch Goodies wichtig wie die Hi-Res-Aufnahme oder auch der Nachthimmel-Modus. Aber das ist alles für eine Sportkamera doch dermassen uninteressant.
        Was die X-T3 betrifft, da kann ich dich beruhigen. Die kann so richtig Regen vertragen. Sogar nicht-abgedichtete Kameras wie damals die Canon EOS 10D oder auch 30D haben erstaunlich schlechtes Wetter abgekonnt. Das merke ich dann, wenn die Kameras schon alt sind und der Nachfolger ansteht. Wenn sie dann nicht mehr so vorsichtig behandelt werden und trotzdem zuverlässig arbeiten. Also, hab ruhig Vertrauen in die X-T3.
        @ OlyNik
        Das Rauschverhalten ist deshalb für die Vollformat und APS-C Fraktion wichtig, weil Fotografen, die häufig in der Dämmerung oder auch im Dunkeln bewegte Motive aufnehmen wollen, sich für ein solches System entscheiden. Oder auch einen wirklich cremigen Hintergrund möchten. Oder auch günstige Autofokus-Objektive von Fremdherstellern
        nutzen. Es gibt natürlich viele Argumente für das Vollformat, aber insbesondere Fotografieren (Street) in der Dunkelheit profitiert davon.

      • Ingo,

        Sport gibt es ja auch bei Tageslicht (Autorennen, Rallys, Fußball usw.). Die meisten tun hier so als ob es Sport nur in schummrigen Hallen oder in der Nacht gibt. Und ja, eine E1MX ist ein Sportkamera alleine schon vom AF und den Bildraten.

        Und die meisten haben heute sowieso schon 2 oder mehr Systeme im Laufe der Zeit angesammelt. Kenne keinen der nur mit einem System fotografiert.

  • Gegen die Vorschriften waren mein Biologie Freund und ich gemeinsam heute Morgen mit dem ersten Licht im Wald unterwegs. Einzig den Revier Förster haben wir getroffen. Alles mit Reif überzogen und kleine Eiskügelchen am Bärlauch. Da sind drei Quelltöpfe welche ein Bächlein speisen das sich frei seinen Weg suchen darf, also Natur pur.

    Er mit seiner Pentax KP, ich mit der X-T3, beide mit kleinem Sensor kann man sagen. Grund war das wir zu der Stelle 45 Minuten quer Feld ein laufen mussten. Erstens kann ich im direkten Vergleich feststellen das seine KP viel besser für diese Art von Aufnahmen geeignet ist. Zweitens kann ich mir eine Olympus MFT Ausrüstung die ja noch kompakter ist sehr gut vorstellen und man hätte den Vorteil das höhere Auflösungen möglich sind.

    @OlyNik bringt es auf den Punkt. Einen kleinen Sensor wegen angeblichem Rauschen in „Grenzsituationen“ aus dem Rennen zu nehmen ist eine voreilige Entscheidung. Alleine schon weil Olympus im High Res Shot die Rauschneigung reduziert. Dazu der wunderbare Stabilisator, wichtig im Nahbereich und noch einige andere spannende Funktionen die ich beim Vollformat vermisse.

    Im Interview wird in der Mehrzahl gesprochen. Meine Hoffnung ist das doch noch eine überarbeite Olympus PEN-F kommen wird, weil es gibt in jedem Sektor schon passende Geräte. Olympus möchte seine Tradition pflegen, eine F gehört dazu finde ich.

    • Hallo Alfred Proksch,
      die Pentax KP ist ja ziemlich neu. Mich würde mal interessieren, inwiefern die Pentax beim Fotografieren von Eiskügelchen am Barlach 😉 hat?
      Bessere Stabilisierung oder hat sie noch andere Vorteile?

      • Pentax hat noch einen wesentlichen Vorteil : das PK-Bajonett. Somit stehen einem alle PK-Objektive ohne Adapter zur Verfügung. Da gab es einige tolle Linsen.

    • Sie scheinen auch noch stolz darauf zu sein, das sinnvolle, lebenserhaltende Vorschriften Ihrerseits unterlaufen werden. Diese Seite wird vermutlich auch von jungen Menschen gelesen. „Die einen gehen Fotografieren, die anderen gehen eben feiern.“ Herzlichen Glückwunsch

      • wer lesen kann – und denken 🤔- bevor er hier Unsinn schreibt, ist klar im Vorteil!
        Das Spazierengehen zu zweit ist völlig legitim!
        Also: einfach mal Luft anhalten und kurz denken, bevor man hier was raushaut….

      • Alfred hat bestimmt den Wald angesteckt 🙂

        Also wer sich einsperren lässt – soll das gerne tun!
        Einsame Spaziergänge mit Kamera lasse ich mir von niemandem verbieten und sind auch nicht untersagt.
        Und Partys mit Bäumen und Eichkatzerl sowieso nicht!

    • @Finny
      genau!! wer lesen kann. „Gegen die Vorschriften waren mein Biologie Freund…“ Also kein Familienmitglied !!
      UND – es geht um eine Vorbildfunktion – !

      • Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wohnt Alfred, ein nach eigener Darstellung Rentner, in Bayern, das ja strengere Regelungen als der Rest Deutschlands beschlossen hat. Ausserhalb Bayerns wäre Alfreds Aktion klar den aktuellen Regeln entsprechend gewesen. Trotzdem scheint es nicht so klar zu sein, ob Alfred seinen bayrischen Waldspaziergang richtig eingeschätzt hat und ob er tatsächlich regelwidrig war. Hierzu eine Aussage in der heutigen SZ zu den Regelungen der bayrischen Ausgangsbeschränkung:
        „…… Erlaubt ist auch der Besuch bei Alten, Kranken und Menschen mit Behinderung, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, im privaten Bereich außerhalb von Altenheimen und Seniorenresidenzen.“
        Ob ich nun einen Rentner einsam im Wald oder in seiner Wohnung besuche, macht für mich hinsichtlich der davon ausgehenden Gefahr für die Allgemeinheit keinerlei Unterschied. Im Gegenteil, abgesonderte, mit dem Virus kontaminierte, Aerosole dürften sich im Wald schneller verflüchtigen als innerhalb der eigenen vier Wänden und damit die Ansteckungsgefahr sogar geringer sein. Immer vorausgesetzt, man bleibt auch auf dem Weg in den Wald unter sich, was aber bei einer Fahrt mit dem Auto zu einem Waldparkplatz keinerlei Problem darstellen dürfte.

        Aber vielleicht kehren wir doch wieder zur Diskussion über Fototechnik zurück……

      • nochmals -“ … Gegen die Vorschriften …“ . Somit besteht hier eine eindeutige Stellungnahme – rechtswidrig gehandelt zu haben. Wir haben es mit Corona nicht mehr mit einem „Spiel“ zu tun. Vordergründig hier auf dieser Seite, öffentlich eine offenbar strafbare Handlung zu bekunden kann auch auf jeder Polizeistation zur Anzeige gebracht werden; entsprechend kann dann der juristische Apparat seine Arbeit aufnehmen.
        @Cat – wie wäre Ihre Argumentation wenn Familienmitglieder betroffen wären?

      • Jeden Tag sehe ich von meinem Wohnzimmer aus oder wenn es wärmer ist von meiner Terrasse den Uferweg am See. Dort gehen gesetzeskonform Menschen mit ihren Familien spazieren. Es sind nicht wenige unterwegs! Der Naturweg ist ca 1m bis 2,5m breit. Der geforderte Mindestabstand kann bei Begegnungen niemals eingehalten werden. Dazu noch die „Radsport“ Gruppen die bestimmt nicht miteinander verwandt sind.

        Viel schlimmer finde ich das unsoziale Verhalten in den Supermärkten wo Menschen sich rücksichtslos mit dem Jahresbedarf diverser Artikel eindecken so das andere unter Mangel leiden müssen. Herzlichen Glückwunsch!

        Wir wohnen Grundstück an Grundstück, zur Zeit kaufen wir abwechselnd füreinander ein damit wir weitere Kontakte minimieren, ich finde da dürfen wir schon mal zu zweit durch den Wald stiefeln.

        Das ist ausdrücklich KEINE Rechtfertigung für unser schändliches Verhalten, man möge uns selbst im Wiederholungsfall gnädig verzeihen!

      • Herr Deitsch!
        Ich bin eher über Menschen wie Sie besorgt als über Corona. Machen Sie sich einfach mal klar,
        dass hier Vorschriften im Sinne von learning by doing erlassen werden, die dann jedes Bundesland, dank Föderalismus, auch noch unterschiedlich auslegt. Ihre Wortwahl von „rechtswidrige Handlung“ über „zur Anzeige bringen“ bis hin zum „juristischen Apparat“ kann ich nur so interpretieren, dass Sie den Sinn dieser Maßnahmen nicht verstanden haben.
        Es geht im Moment nur darum, die Ausbreitung der Infektion zu verlangsamen, um Zeit zu gewinnen, deutlich mehr Intensiv-Pflegeplätze einzurichten. Bleibt zu hoffen, dass man nicht wieder in alte Verhaltensmuster abdriftet und erst 5 Angebote einholt, um dann den billigsten Anbieter zu wählen, der in China produzieren lässt….

      • Nochmals, seit wann kann hier jeder wirksam entscheiden, was rechtswidrig ist und was nicht? Ob Alfred das was er tat als rechtswidrig bezeichnet ist genau so unerheblich, als wenn in China ein Sack Reis umfällt. Rechtswidrig ist etwas nur dann, wenn dies auch objektiv und nicht nur aus laienhafter subjektiver Beurteilung der Fall ist. Warum seine Beurteilung zweifelhaft ist habe ich anhand der Angaben in der SZ erläutert. Ich kann auch nicht erkennen, dass Alfred irgend jemanden mehr gefährdet hätte, als wenn er als Rentner von einer anderen Person in privaten Räumen besucht worden wäre, was nach Angaben in der SZ trotz der sonst strengen bayrischen Ausgangsbeschränkungen sogar klar erwünscht ist!!

        Wer aber nun wie Sie, aus einem einsamen Waldspaziergang eines Rentners in den frühen Morgenstunden mit einer einzigen anderen Person, hier eine Anstiftung von Jugendlichen zu Coronapartys kreiert, scheint mir von einem Panikvirus befallen worden zu sein und völlig über das Ziel hinauszuschiessen. Leute wie Alfred sind ganz sicher nicht das Problem bei der Einhaltung der Ausgangsbeschränkung. Das hat auch offensichtlich der Förster so gesehen, den Alfred bei seinem einsamen Waldspaziergang als einzige Person getroffen hat. Dieser ist als sog Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaftua bei Gefahr im Verzug zu bestimmten Handlungen berechtigt, die sonst unter einem Richtervorbehalt stehen, beispielsweise Platzverweise zu erteilen oder sogar Festnahmen vorzunehmen. Mit anderen Worten, der Förster hätte Alfred und seinen Bekannten nach Hause schicken oder deren Personalien aufnehmen können. Tat er aber nicht, was auch für sich spricht.

        Übrigens, jemanden unzutreffenderweise öffentlich einer Straftat zu bezichtigen, ist unter bestimmten Umständen auch strafbar und kann ebenfalls bei jeder Polizeidienststelle zur Anzeige gebracht werden.

      • Alfred,
        Ihr dürft aber zu zweit durch den Wald stiefeln. Der Förster könnte dann der Knackpunkt gewesen sein:-))
        Viel mehr interessiert mich jetzt aber, warum die Pentax besser geeignet war.

      • Wir arbeiten immer noch mit bis zu 30 Leuten auf engstem Raum zusammen, weil es sich wirtschaftlich nicht besser lösen lässt.
        Dabei setzen wir immer noch auf Zeitarbeitsfirmen, die hunderte Arbeiter aus dem Osten in Wohngemeinschaften unterbringen und für verschiedene Unternehmen (DHL, UPS, Action, alles was ungelernte Arbeitskräfte benötigt,…) arbeiten lassen. Da wird nichts getrennt, isoliert oder gar kontrolliert und hier geht es um zehntausende Kontakte.
        Ich denke schon, dass man sich im eigenen/ Familieninteresse halbwegs isolieren sollte, wenn man die Möglichkeit hat, kann mir bei den jetzigen Maßnahmen aber sehr gut vorstellen, dass das Ganze noch eskaliert.
        Auf jeden Fall sollte man nicht schreiben, dass man gegen Gesetze verstößt, da die Leica Monochrom durch übereifrige Mitleser schnell in weite Ferne rücken könnte und andere Leser dies tatsächlich als Aufruf verstehen könnten.

      • Servus Matthias,

        die KP hat sehr gute Low Light Eigenschaften was im dunkleren Gegenden von Vorteil ist.

        Pixel Shift Resolution – durch Sensorverschiebung und vier Einzelbelichtungen eine optimale Ausnutzung aller Pixel. Diese Funktion erhöht nicht die Gesamtauflösung. Das bedeutet das jedes Pixel in dieser Funktion ohne interpolieren die volle Farb- und Luminanz Information bekommt. Es ist wirklich erstaunlich wie korrekt die Farben in den dunkleren Bildbereichen dargestellt werden, selbst gesehen.

        Wirklich jedes manuelle Makro kommt in den Genuss des Shake Reduction Systems mit einem Kompensationsbereich von 5 LW. Was mir auch auffiel war ein besonders hoher Kontrastumfang. Für die Erweiterung des Dynamikbereichs stehen Spitzlicht- und Schattenkorrektur zur Verfügung.

        Noch so eine praktische Sache: JPEG und RAW (DNG oder PEG) was bedeutet das wirklich jedes Bildbearbeitungsprogramm damit umgehen kann.

        Sie ist fast eine Hybrid Kamera wenn man im Live View Modus arbeitet, Gesichtserkennung, Focus Peaking und andere Dinge mehr.

        Meines Erachtens ist die Pentax KP ein Geheimtipp im APS-C Bereich, sie wird leider nicht gebührend wahrgenommen.

      • hallo alfred, das wird damit zusammenhängen, daß die tester nach schablone arbeiten und so auch die kameras prüfen. die vorteile sieht man erst wenn man die schablone mal auf seite legt.
        mich persönlich stört bei pentax eigentlich nur (laut testern) der langsame autofokus.

      • Hallo Daniel,

        Ein Rennpferd ist sie sicher nicht,

        selbst wenn sie 8 RAW in der Sekunde schafft. Wie schnell der Autofokus arbeitet hängt sehr von den verwendeten Objektiven ab. Dafür kann man alles davor setzen was Gläser hat. Eine Sportkamera war auch nie die Absicht. Aber eine Fokus Falle hat sie, auch eine praktische Sache. Die KP ist eine sehr Foto orientierte Kamera.

      • alfred, eine fokusfalle? löst die aus, wenn das scharf zu stellende objekt am richtigen punkt ist? verstehe ich das richtig?

      • Alfred,
        danke für die Beschreibung. Pentax ist schon ein sehr interessantes System. Am Markt aber so gut wie unsichtbar. Leider ist es mir bisher nicht gelungen, mal eine Kamera mit Objektiv in die Hand zu nehmen. Die Händler haben sie nicht am Lager und ich kenne auch keinen Biologen :-)). Wir hatten aber vor einiger Zeit schon mal über die Marketingabteilung in Hamburg geschrieben. Unverständlich, dass gut Produkte, teilweise mit Features, die kein anderer Hersteller in dieser Form bietet, vor der Öffentlichkeit quasi versteckt werden…

      • daniel,
        ob die Pentax tatsächlich solch eine Fokusfalle als vorprogammiertes Feature hat kann ich Dir mangels Kenntnis über diese Kamera natürlich nicht sagen. Vermutlich meint aber Alfred genau das. Es ist aber bei vielen Kameras möglich sich eine solche Fokusfalle selbst zu definieren. Schau doch bei Interesse mal hier nach:
        https://www.digitipps.ch/fototechnik/fokusfalle/

        Wenn ich mich richtig erinnere, hat meine alte Lumix G81bereits die Möglichkeit mit Fokusfalle auszulösen.

      • Ja Daniel so ist es. Ob ein altes manuelles oder ob es ein ausgeschaltetes AF Objektiv ist, es funktioniert einfach. Du stellst die Schärfe auf den gewünschten Punkt und sobald ein Radfahrer oder ein Formel1 Bolide bei gedrücktem Auslöser in die Schärfe fährt macht es Klick. Wenn drei Fahrzeuge hintereinander fahren und der Finger weiterhin auf dem Auslöser ist macht es eben drei mal Klick.

        Matthias, das werde ich nie verstehen. Da hat Pentax moderne Kameras mit Alleinstellungsmerkmalen und macht nichts daraus. Alle drei Systeme sind in erster Linie Fotografen Kameras für Fachleute. Kann sein das diese aussterben!

      • alfred, das klingt äußerst spannend. für solche situationen habe ich bisher immer manuell fokussiert und auf dauerfeuer gestellt. die fokusfalle ist da doch schon um einiges sicherer bei höheren geschwindigkeiten. die idee gefällt mir. vor allem für makro. das muss ich jetzt erstmal sacken lassen. für mich ist es weniger wichtig, daß eine kamera 30 bilder die sekunde macht. für mich ist es wichtiger, daß der fokus im entscheidenden moment sitzt.

        hallo thomas, danke für den tip. ich habe es gleich bei meinen fujis versucht, klappt aber leider hier nicht. oder ich mache etwas falsch.

      • Alfred,
        in erster Linie hat sich die Erwartungshaltung geändert, was eine Kamera können muss. Die macht das aber nicht eigenständig. Man muss es schon einstellen. Grundsätzlich geht es aber immer noch ausschliesslich um Blende, Verschlusszeit und das Scharfstellen. Und dann kommt der Sensor, der den Film ersetzt hat. Dieses tote Stück Materie, über das soviele Wunderdinge im Internet verbreitet werden, dem aber durch den jeweiligen Prozessor erst Leben eingehaucht wird. Erstaunlich finde ich meine d700, gebaut in 2008 und 12MP. Die Ergebnisse sind nicht weit weg von dem, was heute geliefert wird. Die JPG´s schmieren zwar im Vergleich zu Fuji komplett ab und die Farben bei Kunstlicht fallen auch durch´s Raster. Aber man kann damit arbeiten. Fotografieren war noch nie einfach, wenn man gewisse Ansprüche hatte. Das wird heute gerne übersehen, weil das ja jeder kann. Und gewisse Strategen bei YT unterstützen diese Meinung noch. Da fotografiert dann jemand aus „Überzeugung“ mit Pentax und ein Jahr später ist er bei Sony gelandet und erklärt der Gemeinde die Leichtigkeit des Seins. Das Leben besteht scheinbar aus einer Aneinanderreihung von Technik-Neukäufen, die uns zufriedener machen? Da bin ich eher der Meinung, dass gelungene Fotos, auch mit angeblich veralteter Technik, ein besseres Lebensgefühl vermitteln….

  • eine Premium Kompakte mit 1″ Sensor ähnlich der XZ-2 würde ich mir wünschen🙂 die hatte zwar „nur“ einen 1/1,7 Zoll Sensor, aber machte gute Bider. Die Brennweite war 28mm bis 112mm,.
    Schade das es kein Nachfolgemodell mehr gab 🙁 wie gesagt .. 1 Zoll Sensor und Brennweite 24 oder 25 bis 112 /120 würde ich begrüßen 🤘

    • Hallo Walter

      Deine Wünsche werden bestimmt zukünftig im Smartphone realisiert weil da mit größeren Stückzahlen gerechnet wird. Leider ist dann das Geräte Gefühl ein völlig anderes.

      Die Olympus TG-6 hat ein 25-100-mm-Zoomobjektiv 2,0-4,9 einen kleinen 12 Megapixel Sensor ist sehr robust und hat interessante Funktionen. Teuer ist sie auch nicht!

    • Nachsatz,

      vielleicht macht Olympus so etwas ähnliches wie die LX100 II von Panasonic. Es wird doch von mehreren neuen Kameras gesprochen.

  • eine olympus mju 2 mit mft-sensor. keine spielereien (vollautomatisch, manuell optional nur weißabgleich, iso und belichtungszeit, evtl panoramafunktion). mit 17mm f2.0 oder besser. optischer sucher und nur kleines display zur kurzen bildkontrolle. 4k 30fps. 3 achsen bildstabi. das ganze für 250,-€.

      • joe, wie immer erfreut deine unglaublich freundliche art zu lesen.
        wenn man eine x-t100 für 250,-€ in einer aktion verkaufen kann, dann geht das auch sicher mit einer festbrennweite, optischem sucher (kosten gespart), kleinerem display ohne schwenk und klapp (kosten gespart), mit kleinerem sensor (kosten gespart), ohne serienbildaufnahme (kosten gespart),… für das gleiche geld.

      • @Daniel
        wenn etwas in einer Aktion verkauft wird, ist das eine Sache, aber da verdient Niemand etwas daran.
        Eine Kamera mit den von Dir genannten Spezifikationen für 250.-€ zu verkaufen wäre wirtschaftlicher Selbstmord. Rechne einfach mal die Steuern, Zölle und Transportkosten raus, dann will der der sie verkauft auch etwas verdienen und der der sie produziert ebenfalls, von den Entwicklungs-, Werkzeug – und Marketingkosten möchte ich gar nicht erst reden. Jedenfalls dürfte deine Kamera in der Produktion maximal 40-50.-€ kosten, das ist schon sehr hochgegriffen, ansonsten rechnet sich das für Niemanden. Ich hätte auch gerne einen etwas abgespeckten Porsche 911, neu, für 20’000.-€, ich fürchte, das werde ich nicht erhalten, genauso wenig wie Du deine Kamera.

      • ja ich habe mich auch schon immer gefragt wie die das mit den smartphones machen. meines hat vor drei jahren rund 130,-€ gekostet. mit zwei kameras, display, telefon ;-),… klar, das ist nicht die objektiv und sensorgröße. ich würde mich auch nicht auf die 250,-€ festnageln. aber am beispiel der olympus pen epl8. derzeit bei amazon für 450,-€ mit objektiv. bei meiner version kannst du fast alle knöpfe und rädchen weg werfen. bei meiner ersten digitalkamera war das display nicht größer als das rückwärtige bei der x-pro3. das reicht aus um zu sehen, daß das bild im kasten ist…

        man könnte jetzt die fujifilm xf10 heranziehen. aber da wurde vieles falsch gemacht. ambitionierte photographen wollen meist einen sucher und hobbyisten wissen nichtmal was iso oder blende bedeutet. man hat irgendwie mitten rein geschossen und nichts getroffen. außerdem halte ich es für unmöglich heute noch eine kamera für diesen preis auf den markt zu bringen an der man keinen filter anbringen kann oder zum schützen jedes mal den schutz abnehmen muss. da war die olympus mju reihe wesentlich besser, da der schutz einfach weggezogen wurde. dieser nun auch als schalter für die kamera und schwups fertig ist das schnäppchen mit wunderfotos für jedermann.

      • Nun, da muss ich Joe recht geben. Der Vergleich mit dem Smartphone hinkt. Oftmals werden hier Herstellkosten herangezogen um zu urteilen, ob der Preis eines Produktes gerechtfertigt ist. Diese Betrachtungsweise ist schlichtweg falsch. Transport-, Vertriebs-, Entwicklungskosten und sämtlichen anderen Gemeinkosten müssen auf ein Produkt umgelegt werden. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die geplanten Stückzahlen und die Marge. Auf der anderen Seite müssen Vertrieb und Marketing bewerten, für welchen Preis man ein solches Produkt verkaufen kann. Der Markt ist schnelllebig und volatil und die Planungssicherheit gering. Welcher Hersteller kann seine Verkaufsvolumen sicher abschätzen? Wenn ein Kamerahersteller klug ist, dann wird er dieses höhere Risiko in seiner Marge einkalkulieren. Letztlich ist ein Produkt das wert, was der Kunde zu zahlen bereit ist. Es gibt Menschen die kaufen sich eine Leica-Kamera für 6.000€, weil es ihnen das wert ist…

      • markus b, ich habe selbst gesagt, daß der vergleich mit dem smartphone hinkt.

        ich bin aber immer wieder überascht welche aufgaben dem marketing zugeordnet werden. zusammengefasst die erfahrungen aus meinungen bei photografix, kümmert sich das marketing um:

        – produktvorgaben
        – produktentwicklung
        – vertrieb
        – marketing
        – verkauf

        aber eigentlich ist das marketing nur für die entwicklung der verkaufsstrategien und erstellung der dazu benötigten werbemittel in zusammenarbeit mit dem produktmanagement zuständig.

      • @Daniel: In dem Grosskonzern, für den ich arbeite, ist das Thema Preisbildung und Einpreisung sehr wohl beim Marketing/Vertrieb angesiedelt. Kann sein, dass das in anderen Firmen anders läuft. Mir ist auch aber klar, dass hier noch andere Bereiche (z.B. Controlling) beteiligt sind…

      • @Daniel
        Ich habe insgesamt 21 Jahre lang im Marketing als Produktmanager und Marketingleiter gearbeitet. Bevor irgendein Produkt auf den Markt kommt bzw. überhaupt entwickelt wird, werden Businesspläne erstellt – best case, realistic case, worst case – wenn es sich nicht im worst case rechnet, wird das Produkt gar nicht entwickelt. Heutzutage müssen sich Investitionen – je nach Produkt – innerhalb von Monaten, längstens zwei Jahren rechnen. Ansonsten wird das Geld und die Resourcen anders verteilt. Entscheidend ist übrigens, dass das Produkt genau in dieser Ausführung und auch zeitlich da ist, wenn es beworben wurde. Wer dies perfektioniert hat ist Coca Cola, keiner macht das besser. Ihr seht die Werbung in der Zeitung im TV oder sonst wo und am nächsten Tag ist es im Laden und zwar genau in der Ausführung und genau zu dem Preis. Die schlechtetste Produktions- und Marketingplanung hatte übrigens Ray Ban – im März Liefertermin, Anfang Mai geliefert! Da ist das Geschäft mit Sonnenbrillen mehr oder weniger gelaufen. Der Koordinationsaufwand zwischen Entwicklung, Produktion und Vermarktung wird von den meisten unterschätzt. Die Frage stellt sich im Moment übrigens für Canon: sollen wir jetzt nach der Absage von Olympia schnellstmöglich liefern und die R6 und R5 trotz Coronakrise jetzt raushauen oder sollen wir warten, denn Sony und Nikon werden mit Sicherheit 2021, dem neuen Olympia Jahr nachziehen und entsprechendes liefern und Canon hat dann sein Pulver schon verschossen. Keine einfache Entscheidung!

      • markus b, vertrieb ist ja auch nicht falsch. natürlich sind die an der preisbildung beteiligt. aber für gewöhnlich ist das marketing bestandteil des vertriebes.

        joe, ich war auch fünf jahre produktmanager. ich habe das ganze allerdings etwas anders angepackt. zuerst wurde gefragt was auf dem markt fehlt (in dem fachgebiet) und wo wir eigene schwächen haben. dann wurden ideen gesammelt und in einer konstruktion getestet, 3d gedruckt und überlegt wie die produktion aussehen könnte. dann wurden kosten ermittelt und möglichkeiten erforscht wie in der produktion kosten eingespart werden können bis der gewünschte preis und das produkt erzielt werden konnte,…

        wir weichen langsam vom thema ab.

  • Der Daumen hoch bevor man stirbt.

    Dass Tokyo 2020 flach fällt trifft insbesondere die japanischen Kamerahersteller mit voller Wucht.
    Dazu der stark einbrechende Absatz durch geschlossene Fachgeschäfte, der Ausfall der meisten Urlaubsreisen und Events und die Sorge der Menschen um die Gesundheit und die wirtschaftliche Zukunft. Kein vernünftiger Mensch investiert jetzt in eine neue Kamera.

    Auch für Olympus wird es schwer die Lieferketten aufrecht zu erhalten. Wenn Corona Japan hart trifft (hohes Durchschnittsalter), werden auch hier wie in Italien viele Firmen geschlossen, welche nicht unmittelbar wichtig sind., wie eben ein Werk welches Kameras produziert. Sicher wird auch Japan ihre Wirtschaft massiv stützen. Ein Hoffnungsschimmer, denn sonst wären enorme Quersubventionen innerhalb des Konzerns nötig um die Imagingsparte am Leben zu halten, welche auch in sehr viel besseren Zeiten nie ein Gewinnbringer war.

    • „…Wenn Corona Japan hart trifft …“
      Ja, falls! Aber es ist sehr verwunderlich, dass es Japan bis heute eben NICHT so hart getroffen hat, obwohl die Nachbarländer China und Korea ja schon „durch“ sind; und Anfang des Jahres Millionen Chinesen als Touristen in Japan waren. Nicht so sicher, dass die Japaner da noch durch müssen…

  • sicher die ist Idee nicht neu …,
    aber ich denke ein quadratischer Sensor 1/1 wäre nicht nur eine Reminiszenz an glorreiche Mittelformatsysteme (die Älteren hier werden sich erinnern) sondern eine echte fotografische Bereicherung und ein Alleinstellungsmerkmal par excellence.
    Die Möglichkeiten damit sind wohl jedem klar. Das native quadratische Format an sich und die neuen kreativen Möglichkeiten der Bildgestaltung. Der Sensor hätte bei gleicher Pixeldichte ca. 27 Mp Auflösung. Die Zuikos würden maximal genutzt.
    Das ganze in einer neuen PEN-F. Ich würde dafür auch auf HiRes verzichten. Dafür vlt. die Pixel Shift Resolution alà Pentax KP…
    Was meint Ihr?