Kameras Panasonic

Panasonic plant Einstieg in den APS-C-Bereich (Gerücht)

Panasonic plant einer zuverlässigen Quelle zufolge, spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor auf den Markt zu bringen.

Panasonic: Kameras mit APS-C-Sensor geplant?

Bei Panasonic scheint gerade etwas im Gange zu sein. Nachdem wir erst gestern über Gerüchte berichtet hatten, denen zufolge Panasonic eine größere Umstrukturierung innerhalb der Kamerasparte vornehmen möchte, gesellen sich heute schon die nächsten Informationen hinzu. Und die werden den ein oder anderen sicherlich überraschen, einer zuverlässigen Quelle zufolge denkt Panasonic derzeit intensiv darüber nach, spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor auf den Markt zu bringen.

Die APS-C-Kameras sollen wie die Vollformatkameras auch mit dem L-Mount arbeiten, Panasonic möchte hier also – falls überhaupt – einen ähnlichen Weg einschlagen wie Sony und Nikon, die beide Sensorgrößen mit dem gleichen Bajonett abdecken. Die APS-C-Kameras sollen preislich gesehen wohl vor allem im Einsteiger-Bereich angesiedelt sein.

Sigma aktuell unzufrieden

Die Quelle spricht des Weiteren davon, dass Sigma aktuell wohl sehr unglücklich mit dem Fortschritt des L-Bajonetts ist. Sie drängen Panasonic anscheinend dazu, stärker in die L-Mount-Allianz zu investieren. Der Einstieg in den APS-C-Bereich könnte als solche Investition gesehen werden.

Ebenfalls interessant: Panasonic sieht nach der Präsentation der Canon EOS R5 und R6 wohl Canon als größten Konkurrenten im Videobereich. Zuvor dürfte das Unternehmen sicherlich Sony als größten Konkurrenten gesehen haben.

Was würde das für den Micro-Four-Thirds-Bereich bedeuten?

Falls Panasonic wirklich spiegellose APS-C-Kameras mit L-Bajonett auf den Markt bringen würde, dann wäre das definitiv keine gute Nachricht für den Micro-Four-Thirds-Bereich. Selbstverständlich würden APS-C-Kameras nicht automatisch Panasonics Ausstieg aus dem Micro-Four-Thirds-Segment bedeuten, doch dass das Unternehmen sowohl MFT-Kameras als auch APS-C-Kameras intensiv pflegen wird, ist unwahrscheinlich. Vor allem in einem Marktumfeld, in dem der Fokus vorrangig auf großen Sensoren liegt.

Quelle: 43rumors

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Till123

Da wird wohl MFT eingestampft!
Trotz einiger Vorteile von MFT (Objektivgrößen vor allem im Tele.) glaube ich das heute zwei verschiedene Systeme ( MFT-Mount + L-Mount) selbst in einer so großen Firma wie Panasonic zu teuer werden. Nach Einführung einer Kamera wie der S 5 die von ihrer göße das MFT Lager abholen könnte, glaube ich, das die Zeit für MFT gekommen ist.

Jörg

Es geht ja nicht nur um die Kameragröße. Die wahren Vorteile liegen in den kompakten und leichten Linsen. Ich kann heute mit MFT bequem einen Brwnnweitenbereich von 18mm KB bis 600mm KB in einer kleinen Messengertasche transportieren. Sowas klappt mit Vollformat odet APS-C einfach nicht. Wäre wirklich schade, wenn Panasonic MFT aufgeben würde.

Till123

Das ist nicht ganz richtig, aber immer das Argument No.1, wenn man VF & MFT vergleicht. Schon klar, je mehr Sensor Durchmesser, um so mehr Glas, aber dafür bekommt man auch mehr! Mit viel Lichtstärke steigt auch die Größe und das Gewicht der MFT Ausrüstung, Stichwort freistellen und ein schönes Bokeh erzeugen! (Panasonic Lumix Leica 10-25mm f/1.7 u.s.w.) Man kann auch im VF klein und leicht unterwegs sein, S5 + Sigma 45mm f2,8 DG DN . Wo ist der Unterschied zur G9+ Panasonic H-XA025 1.4 Leica DG außer, dass die Bildqualität bei der S5 + Sigma mit Sicherheit viel besser ist. Das es Größenunterschiede im Super Telebereich gibt steht außer Frage, aber Wild Live Amateurfotografen sind zum Beispiel mit den Canon Objektiven RF 11/600 mm IS STM und dem RF 11/800 mm IS STM sehr gut am Start und Profis haben weniger Probleme mit Gewicht und Größe, wenn die Qualität stimmt. Die Weiterentwicklung von Sensortechnik geht nur im gut verkäuflichen Handy Markt richtig gut voran, alles andere stagniert stark und bei der derzeitigen Entwicklung des Marktes kann ich keinen Optimismus teilen, wenn es um MFT-Sensorentwicklung geht. Jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster, ich glaube das VF Body`s sicher… Weiterlesen »

Jörg

Wenn ich einzelne Brennweiten hersusgreife werde ich immer Äquivalenzen finden, die ungefähr gleich groß sind. Aber erstens gibt es im MFT Umfeld Kameras die noch deutlich kompakter sind als ne G9 ( z.B. die GX-Reihe) und zweitens ist man nie oder nur ganz selten mit nur einer Linse unterwegs. Sobald ich aber eine Bandbreite abdecken will/muß, schlägt der Volumen- und Gewichtsnachteil von VF voll durch.

Sicher bietet VF mehr Reserven, aber 80% der Kunden nutzen die sowieso nicht. Die reizen auch MFT nicht aus.

Till123

Was heißt mehr Reserven, out of Cam sind die Bilder einer VF Kamera einfach besser als bei einer MFT Kamera und für alle die da keinen Unterschied sehen, reicht ein Handy um Bilder zu erstellen. Wozu sich dann überhaupt mit mehr als einen Handy abschleppen!? Wozu dann überhaupt MFT?

Jörg

“ …. out of Cam sind die Bilder einer VF Kamera einfach besser als bei einer MFT Kamera ….“

Gewagte These, es kommt immer noch entscheidend auf den User hinter der Kamera an. Wie ich schon geschrieben habe: Ganz viele können das Potential ihres Systems gar nicht ausnutzen (weder das etwas höhere bei VF noch das bei MFT)

Ne VF Kamera macht nicht automatisch „bessere“ Bilder.

Till123

Provokante These! 😉 Aber Fakt ist, dass bessere Technik , technisch bessere Fotos macht . In einer Reportage würde ich ein 24-70 2.8 an einer VF Kamera nehmen, um auch z. B. in engen Räumen in Sachen Freistellung (Reportage Look) das Thema abzuarbeiten. Das kann ich auch mit einem technisch eingeschränkten Sensor machen in dem ich das 24-70 2.8 durch ein z.B. Panasonic Lumix Leica 10-25mm f/1.7 und eine MFT Kamera ersetze (ungefähr selber Look). Das 10-25mm 1.7 möchte kein Mensch an einer Lumix GX Kamera haben!!! Also wo ist denn der Vorteil vom MFT? Ich kenne die ganzen Argumente für MFT – ich habe ja jahrelang da mit Fotografiert und weiß daher, dass fast alle nur auf dem Papier Bestand haben. Wenn ich meine 1 Monat alte Tochter Fotografiere kann ich in den seltensten Fällen optimale Lichtsituationen herstellen um Bilder zu machen. Dazu benutze ich mein Tamron SP 45mm 1.8 um genügend Licht zu haben und um sie schön freizustellen. Für den selben Look bei der Freistellung bräuchte ich bei MFT ungefähr 25mm mit größter Blende 0.9f . Da fällt mir im MFT Portfolio nur das Voigtländer Nokton 25mm F/0.95 ein und das ist ein manuelles für 1000 Euro… Weiterlesen »

Jörg

Es kommt immer drauf an was man mit den Bildern macht. Wenn ich die bei 500% am Monitor betrachte, wird VF schon Vorteile haben, beim gedruckten Fotobuch sehts da schon wieder anders aus. Und Instagram-Qualität bekomme ich tatsächlich mit fast jedem Smartphone hin. Natürlich kommt es wie von mir schon oben geschrieben auf die Ansprüche an. Man muß nicht immer das Beste haben. Es geht immer um einem Kompromiss.

Ein Kompromiss beinhaltet auch das Akzeptieren von Nachteilen (geringeres Freistellungspotential und ggf. höhere Rauschanfälligkeit bei MFT, gegenüber größerem Gewicht, größerem Volumen und höherem Preis bei VF. Die unten genannte Grundsatzdiskussion bzgl. der Blenden für die Lichtstärke lassen wir tatsächlich besser weg, das würde Seiten füllen.

Das ist ähnlich wie beim Auto. Da muß auch jeder das finden, was für ihn passt und der Porsche ist nicht automatisch für jede Anwendung das Beste.

Thomas Müller

Genau so ist es Jörg! Hierzu ergänze ich noch, wer alles und immer freistellen möchte, der sollte tatsächlich den Sensor so gross und die Objektive so offenblendig wie möglich wählen. Da hat mFT tatsächlich Nachteile. Aber einerseits kann man mit mFT auch freistellen und zum anderen gibt es auch einige Anwendungen, wo Freistellen kein „Feature“ sondern ein „Bug“ ist und man deshalb bei mFT besser aufgehoben ist. Der Qualitätsvorteil von VF fällt in den allermeisten Fällen nur auf, wenn man Pixelbeeping betreibt oder wenn man es mit extremen Lichtverhältnissen zu tun hat. Der Gewichts- und Baugrössenvorteil von mFT besteht aber, da kann man noch so sehr versuchen dies mit den wenigen existierenden kompakten VF Festbrennweiten erfolglos in Abrede zu stellen.

Ich

MFT Objektive mit „umgerechneter“ Blende sind kaum kleiner als Vollformatobjektive. Das lichtstärkste Standardobjektiv Olympus 12-40) ist bei MFT f2.8, entspricht (jetzt bitte keine Grundsatzdiskussion) f5.6 bei Vollformat. Ein 24-70er Vollformat mit f5.6 kenne ich nicht – wäre aber auch herstellbar und wäre wohl kaum grösser als ein MFT-Objektiv. So ist ein Nikon f24-70 f4 kaum grösser und schwerer als das erwähnte Olympus 12-40 (wenn überhaupt) – und bietet zugleich einen grösseren Unschärfebereich. Ausnahme ist wie gesagt der absolute Telebereich. Das ist dann aber halt eine kleine Nische.

J.T.

Das ist immer nur die halbe Wahrheit. 2,8 bleibt 2,8. Die Linse lässt ja nicht weniger Licht durch, nur weil dahinter die Kamera cropt. Ich habe auch bei schelchteren Lichtverhältnissen immer einen Vorteil.

Thomas

„Jetzt keine Grundsatzdiskussion“ Dann behaupte hier halt auch nichts falsches. Bei der Umrechnung geht es immer nur um Unschärfe nie um Lichtstärke. Also sind die mft Linsen bei gleicher Lichtstärke immer wesentlich kleiner. Wer unschärfe auf jedem Foto braucht ist bei mft einfach falsch.

Marco

Da bin ich ja mal gespannt. Ob APSC jetzt der richtige Weg ist, keine Ahnung.
Da Vollformat ja anscheinend etwas magisches für die meisten Nutzer hat und die Preise fallen werden, könnte es womöglich eng werden für APSC.
Jedenfalls finde ich es komisch, daß Sigma sich beschwert. Die FP ist sicherlich keine schlechte Kamera, jedoch bei weitem nicht das, was sich Fotografen wünschen und wieviele neu entwickelte kleine Objektive für L-Mount hat Sigma veröffentlicht? 2?
Wer im Glaskasten sitzt….

Ingo

APS-C ist ja auch eine logische Ergänzung zum Vollformat mit dem gleichen Bajonett. Entstanden ist das eigentlich, als alle Hersteller noch APS-C hatten und dann auf Vollformat gewechselt sind, das Bajonett aber beibehalten haben.
Es ist heute vermutlich nicht besonders aufwändig, eine APS-C Kamera mit dem gleichen Bajonett wie eine Vollformatkamera und mit ähnlicher Technik zu entwickeln.
Sigmas FP finde ich eigentlich ein tolles Konzept, das muß aber schon noch durch mehr Marketing unterstützt werden.

Robin

Wenn Panasonic in APS-C einsteigt, kann man nur sagen: Man oder Frau, müssen die viel Geld haben, um es aus dem Fenster zu schmeißen.

Robin

Wenn mFT tot ist, ist APS-C genauso tot.
Und am totesten sind Kompaktkameras.

Ingo

Zumindest mit den Kompaktkameras hast du schon recht, Micro Fourthird hängt vermutlich für den Foto-Sektor an Panasonic, also an einem einzigen Hersteller, der Olympus-Nachfolger wird sicher nicht zur treibenden Kraft für das Format werden.
APS-C ist da schon wesentlich breiter aufgestellt und Nikon, Sony, Canon und vermutlich auch bald Pentax sind in dem Format ebenso wie Fuji aktiv. Das ist schon ein Unterschied. APS-C ist eben ein Kompromiss zwischen Reichweite, Pixelzahl und auch Bildqualität.

J.T.

Und Kleinbild ist auch tot. Immerhin gibts Mittelformat zu nem Preis einer KB (Panasonic

Cat

Seltsame Ideen…
Was doch die Industrie braucht sind frische Sensoren in großer Auflage – wer baut denn heute noch Sensoren in großer Auflage?
Selbst für Canon und Panasonic scheint das in Zukunft sehr eng zu werden, in so fern sie überhaupt noch selbst fertigen und nicht bei Sony in Auftrag geben.
Bei mFT sind noch mehr Pixel nicht die Lösung und auch mehr Dynamik und geringeres Bildrauschen sind nicht in Sicht.
Panasonic scheint keine sinnvolle Strategie zu haben, mit VF zu spät dran, mit mFT sehr früh dran und Kompakt bricht ihnen weg.
Aber im Halbformat sehe ich keine Rettung.

50d

Ob das eine gute Idee ist? Ich denke nein. Vielleicht brauchen sie ein Argument das Kamerageschäft einzustellen, indem sie noch mehr Verluste anhäufen?????Andererseits: das Kit-Objektiv haben sie mit dem 20-60mm ja schon????.

J.Friedrich

Gerücht: Pana will auch in kleines und grosses MF investieren, Pana-Pocket dann noch nach unten, Sie haben als Losung ausgegeben „6 mit Format“, JA PANasonic IS den schon Weihnachten, Nix genaues Gericht in die Gerichtekisch….das ganze wird mit einem neu entwickelten Origami-Sensor real-IS-irrt. 😉

Robin

Was die Kameraindustrie, also auch Panapanic, braucht ist eine SWATCH oder ein BRONCO.

Marco

Habe noch mal drüber nachgedacht. Sie könnten na klar von Leica/ für Leica produzierte Hardware verwenden (CL)
Nur ob Sigmas 3 APSC DC|DN Objektive reichen wage ich zu bezweifeln. D.H. bevor Sigma nicht liefert, wäre das ne Totgeburt.
Und das 20-60 hat bei APSC eine komischen Brennweitenbereich. Würde zwar gehen, aber mit 30mm ist es vielen wahrscheinlich nicht weit genug.

Ich habe fertig ????

Joachim

Ich meine so:
Welches APS. C oder DX? Sind ja kleine Unterschiede.Olympus hat vor Jahren beschlossen, nur noch MFT. Was daraus geworden ist, weiss man ja. Was kann Pana dazu bewegt haben, diesen Weg eventl. zu gehen. Ich denke, APS ist weit verbreitet; Herstellungskosten werden geringer. Es gibt eine große Objektivanzahl. Der Anschluss sollte offen sein für andere Objektivhersteller, auch mit L. Pana hat immer eine gewisse Vorreiterrolle bei der Software gehabt. Z.B. gab es in der TZ 10 schon 2009 einen eingebauten GPS-Sensor. Vielleicht sind sie auch bereit, weitere Hersteller mit einzubinden. Z.B, so eine Art Wiederbelebung des Namens Contax und eventl.automatischer Linsen von Zeiss. Anschlüsse für Sony und Pana wären doch bei APS möglich. Auch nehme ich an, dass Pana die Anzahl der Kameras verschlanken will. Das ist ja auch immer eine Preisfrage. Die Forderungen des Managements an die Kamerabauer waren bei Pana immer recht hoch. In wieweit Leica den Weg mitgehen will, vermag ich nicht zu sagen. Sie glänzen bei Pana mit den Objektiven. Bei APS könnten sie preiswerter sein und der Nimbus, meine Kamera hat Leicalinsen ist schon ein Marktwert. Man wird sehen.

Alfred Proksch

Für meinen persönlichen Bedarf sind APS-C und Mittelformat genau richtig. Es gibt nichts was eine gute APS-C gegenüber dem Vollformat nicht ebenso könnte. Das Mittelformat ist was die erzielbare Bildqualität betrifft unschlagbar.

Ob sich Panasonic mit dem APS-C selbst einen Gefallen tut bezweifle ich. Vollformat ist schon OK wenn man selbst kein Mittelformat hat. Mit dem L-Bajonett auch APS-C bedienen bedeutet keinen Größen, Gewichtsvorteil aber den Nachteil eine komplett neue Objektiv Palette bringen zu müssen.

Als Panasonic (beteiligt am Sensor Hersteller TowerJaz) hätte ich schon lange in die Entwicklung eines vorzüglichen MfT Sensors investiert weil dort bereits ein umfängliches Objektiv Sortiment vorhanden ist. Ein erfolgreiches System wirft doch keiner ohne Grund in die Ecke!

Wenn Panasonic die Kompakten vom Markt nimmt könnte ich das verstehen. Alles andere wäre eher ein Schuss ins eigene Knie!

Leider werden alle technischen Versuche wenig bringen solange Bilder/Videos über den Umweg Smartphone/PC verbreitet werden müssen. Mit einer Kamera muss nicht telefoniert werden können, aber die Ergebnisse sofort mit einer Textnachricht versenden sollte kein Problem darstellen.

Was die Rechenkünstler kühl und analytisch nach Gewinn und Verlust sortieren ist das Eine, das Andere sind Gefühle und Emotionen welche die Fotografie verursachen kann.

Emil

Eventuell geht es um den optischen Abstand zum Smartphonebild.
Dieser ist mit APS-C leichter herstellbar und für jeden nachvollziehbar.
So macht ein APS-C Sensor leichter “ Gefühle u. Emotionen“ darstellbar als z.b. ein 1Zoll Sensor da dieser von der größe her zu nahe am Smartphone ist.
Wie also die breite Masse an Gelegenheitsknipser zum Kauf einer 0.8.15 Kamera samt Optik bewegen.
Größerer Sensor ( größer als MfT ) mit günstiger Optik, relativ leichte Gesamtausrüstung.
Ist das Kamera Set verkauft und der Knipser mit den Bildern unzufrieden läst sich auch noch ein weiteres Objektiv verkaufen.

Ingo

Hallo Alfred Proksch,
gerade auch mit deine Meinung zum Versenden der Bilder zusammen mit einer Textnachricht, bestenfalls noch nach IPTC Standart, hast du ja sowas von recht.
Seit Jahren frage ich mich, warum in den Top-Kameras kein Simkarten-Schacht eingebaut ist. Und dann direkt die Fotos versenden können, gerade in der Sportfotografie ist das doch ein immenser Vorteil, wenn man ohne Laptop oder Handy im strömenden Regen arbeiten könnte.

J.Friedrich

Ich bin ja bekennender A.Proksch-Meinungs-Fan, aaaaber Zitat: „Vollformat ist schon OK wenn man selbst kein Mittelformat hat.“ und „Es gibt nichts was eine gute APS-C gegenüber dem Vollformat nicht ebenso könnte.“ würde im Aufsummierungsverfahren dann folglich zwingend bedeuten: „Es gibt nichts was eine gute Vollformat gegenüber dem Mittellformat nicht ebenso könnte“. Und an diesem „konsequenten Weiterdenken“ der Zitate merkt man dann, dass es eben nicht gaaanz so ist. FF ist innerhalb der Format-mm2-Reihe MFT225 vs. APS-C329-360 vs. FF864 vs. (kleines) MF1440 der sinnvollste Kompromiss zwischen Mobilität-Performance-Volumen/Gewicht-Qualität-Freistellung-üblichem Seheindruck-Verbreitung und Preis. Aaaaber eben wie jedes einzelne System betrachtet ein Kompromiss, wenn ich nur ein System HABEN WILL. Beste Grüße vom A.P. Fan-Boy 😉

Mirko

wie gesagt der Fotograf Deniz Saylan hatte mal vor ca. 3 Jahren Vergleichsbilder mit der GFX-S, Nikon D810 und der Fuji XT2 gemacht, dabei hatte er die Brennweiten/ Blenden so gewählt das alles ziemlich zueinander passt. Natürlich wurde ein Stativ verwendet und manuell fokussiert ( gleiche Motiv)
Was glaubst Du was an der Blindverkostung rausgekommen ist ? Das Mittelformat wurde von den meisten richtig zugeordnet aber die wenigsten lagen richtig bei der Zuordnung von KB vs DX Format ???? Die Bilder gab es in ihrer Gesamtheit und als 100% Ansicht zu sehen

Thomas Müller

Mirko, dazu gibt es einige Beispiele, die genau das von Dir wiedergegebene Ergebnis brachten. Das letzte an das ich mich erinnere ist von Michael Damböck aus Stuttgart. Er hatte Fotos von der Fuji X-T4 mit solchen der Canon 5DMkIV verglichen. Ergebnis war, ja, wenn man extreme Vergrösserungen miteinander vergleicht (aber meistens nur dann) kann man vereinzelt und dann auch nur geringe Unterschiede zugunsten von VF feststellen.

Jörg

Ich habe gerade erst (2018) einen Systemwechsel von APS-C (Sony A-Mount) zu MFT (Pana Bodies, Oly und Pana Objektive) hinter mir. Der Gewinn an Bildqualität ist bedingt durch die technischen Fortschritte im Sensorbereich überragend (Meine Sony-Kamera war von 2008). Zudem bietet MFT einen gewaltigen Größenvorteil auch schon gegenüber APS-C (gegenüber VF erst recht).

Ich habe nicht das Bedürfnis schon wieder das System zu wechseln, da ich aktuell mit den Ergebissen sehr zufrieden bin (auch im Vergleich zu den VF-Ergebnissen von Bekannten). Ich glaube auch nicht, daß Panasonic den Großteil seiner MFT-Kunden zu einem Wechsel zu APS-C bewegen kann. Wenn Panasonic MFT fallen lässt, wird das trotzdem noch einige Jahre für mich gut ausreichen. Was ich danach mache, weiß ich heute noch nicht (aus Protest aber vermutlich keine Panasonic APS-C kaufen)

APS-C bietet für den Kunden nur dann einen Vorteil, wenn es passende Linsen gibt. VF-Linsen zu verwenden kann hier und da mal ok sein, aber im Alltag braucht man angepasste und damit kompaktere APS-C Linsen. Diese kosten aber auch wieder Entwicklungsaufwand, sprich Geld. Glaube nicht, daß die Rechnung für den Hersteller aufgeht.

Tom

Naja, vermutlich lassen sie MFT langsam auslaufen und konzentrieren sich auf die S Serie. Den L Mount könnte man auch für APS-C nutzen, wie Sony den E-Mount.

MFT wird langsam zu Grabe getragen, auch wenn es die MFT Fans nie wahrhaben wollen. Olympus war der Anfang und Panasonic wird früher oder später mitziehen.

J.Friedrich

Sorry, aber ich glaube das definitiv nicht, das wäre so ein „Schmarrn“, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wir diskutieren da Sachen, wo jeder halbwegs vernünftige Controller in diesem Marktumfeld sagen würde: „habt´s Ihr nen Sprung in der Schüssel?“

Joachim

Smartphone Pana? Vor Jahren hatten sie ein Smartphone mit 28mm Objektiv. War nicht mehr zu bekommen. Also Kamera und Smartphone war schon mal. Vielleicht eine Neuauflage. Man könnte die Sache auch anders gestalten, indem der Sensor horizontal eingebaut wird und ein Spiegel die Strahlen dazu umlenkt. Gab es mal bei Kyocera. Dadurch spart man die Dicke, da die Brennweite im Smartphone umgelenkt ist. Die immer noch unvollendete von Zeiss hat auch so ein System (Kamera mit online). Wenn Pana innovativ mit APS C kommt, warum nicht. Man hat irgendwie noch immer die alte Lochkamera im Kopf.
Die Photowelt hat sich schon unheimlich geändert. Von manueller richtiger Belichtung (Habe noch einen alten Belichtungsmesser von Quelle), über die Fujica ST 705; hatte einen Anzeiger für Belichtung im Sucher und heute; Knipserei wo man geht und steht.So nach dem Motto, ich knipse, also lebe ich. Die künstlerische Ambition mit Gestaltung von Formen und Licht ist selten. Und APS-C, sehe ich an der 750 D ist volltauglich. Man muss halt nur die Stärken kennen. Hatte auch immer mit Fuji gespielt, weil sie vom Film kommen. Die sind echt gut.
Na ja, man wird sehen.

BEN

Ich finde den Schritt hin zu APS-C und (möglicherweise) weg von MFT konsequent. Natürlich wäre das faktisch der Todesstoß für MFT, aber es hat wahrscheinlich auch keinen Sinn als nahezu einziges Unternehmen (was mit JIP wird, wissen wir ja nicht genau), an MFT festzuhalten. APS-C ist da verbeiteter und wird auch gut durch Sigma, Tamron und andere Hersteller abgedeckt. Ganz persönlich fände ich sogar eine Fusion oder ein Joint Venture oder eine Allianz zwischen Fuji und Panasonic sehr reizvoll. Beide haben großes Know-How im Bezug auf Videofeatures, sie haben bisher keine Deckungsgleichheit in den angebotenen Sensorgrößen. Ich denke, da könnten beide voneinander profitieren. Wenn die L-Allianz z.B. auch für X-Mount bauen würde oder Fuji Kameras mit X- und L-Mount-Anschluss bzw. seine X-Mount Objektive auch noch mit L-Mount anbieten würde, gäbe das sicher einen ordentlichen Push für beide Firmen und für die L-Mount-Allianz auch noch. Sie hätten gemeinsam anfangs die vier gängigen Sensorformate im Angebot, von denen dann ja MFT wegfallen würde, also dann noch APS-C, Fullframe und Mittelformat. Man könnte gegenseitig Logistik und Vermarktunsstrategien des jeweils anderen nutzen, vielleicht auch ganz ähnlich zu der Allianz in der Automobilindustrie von Renault, Nissan und Mitsubishi, sich die Märkte aufteilen, was dann wieder… Weiterlesen »

Karl

Ja, so sind wir wohl alle unzufrieden, nicht nur Sigma. Eine schönes APS-C Kamerabody für 500€ und ein schönes VF für 750€. Dann vielleicht könnte der Laden der Fotohersteller wieder an Schwung gewinnen. Ansonsten: …und Tschüss. Sollen sie mal schön weiter in ihrer Traumwelt von 2000€ Einstiegsgehäuse träumen.

Tom

Ein VF Body am besten noch mit aktuellster Technik und dann für 750€?
Da frage ich mich, wer hier in einer Traumwelt lebt ????.

Nihat Parlatan

Abwarten bis sich konkretes dazu ergibt.

Henry

Ich habe sehr oft das Gefühl hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Das wichtigste ist doch das eigene Anforderungsprofil. Mft bietet zwei unschätzbare Vorteile die kein anderes System bieten kann, Größe und Gewicht! APS-C sitzt hier genau dazwischen, mir aber auch noch zu groß und schwer. Und wenn man jetzt große Bodys wie G9, GX8 usw. Olympus PRO Objektive usw. in den Vordergrund schiebt vergisst man die eigentlichen Vorteile von Mft und die darauf folgende Diskussion kann Mft natürlich nicht gewinnen. Eine Sackgasse. Die schlechteren Lowlighteigenschaften bin ich nur bereit hinzunehmen wenn ich dafür auch eine wesentlich kleinere und leichtere Ausrüstung bekomme. Sonst wäre ich doch gleich bei APS-C geblieben. Nur hier hat Mft meiner Meinung nach eine Daseinsberechtigung, die Ideale Ausrüstung für Menschen die leicht reisen wollen, nicht schwer tragen können oder wollen. Ich selbst habe eine kaputte Schulter, bin viel auf Reisen und selbst zwei Kilo Ausrüstung sind mir schon zuviel Gewicht, alles andere muss ich ja auch noch tragen… Ich hatte früher auch Vollformat, später APS-C, es war mir letzlich alles zu schwer. Heute als Rentner besitze ich nur noch eine GM5 eine GX7 und eine EM5II. Ein Beispiel, ich bin vor einiger Zeit 3 Monate quer… Weiterlesen »

Peter Wagner

Hallo Herr Henry,
endlich hat mal jemand verstanden die Vorteile von Mft richtig einzusetzen.

Ich bin mit der G91 für größere Objektive und mit der GX7 ebenfalls super bedient. Je nach Anwendungszweck größes Gehäuse für die größeren Objektive und GX7 für die kleineren.

Das macht in der Regel Gehäuse und mit 3Objektiven eines auf der Kamera und zwei in einer kleinen Fototasche in dem Fall der G91 ca. 2kg inkl. Ersatzakkus Ladegrät u.s.w. und in dem kleinen Set 15mm Panaleica,60mm Sigma 200g, Panasonic 45-200,370g
netto ohne Zubehör und Tasche 1087g mit Tasche und Zubehör max 1,5kg und das mit einer Brennweitenabdeckung von 30-400mm.

Jörg

Ich glaube es gibt genügend Menschen wie Dich (viele die bisher schon MFT gekauft haben). Allerdings habe ich den Eindruck, daß die VF-Jünger lauter schreien und vehementer ihre Position vertreten.

Es ist aber ein Trugschluß zu glauben, daß die aktuellen MFT-User auf VF oder APS-C umsteigen, wenn man MFT einstellt. Wer heute aus egal welchen Gründen „klein, leicht und günstiger“ bevorzugt, wird morgen nicht auf „groß, schwer und teurer“ gehen, sondern bei Bedarf an neuer Ausrüstung sich nach anderen Lösungen umschauen.

Außerdem muß man auch bedenken, daß bei Neuentwicklungen nicht mehr die Bild-Qualitätssprünge entstehen, wie sie noch vor einigen Jahren üblich waren. Der Markt ist gesättigt und man kauft halt nur noch eine neue Kamera wenn die Alte defekt ist oder man ein paar neue Features will. Eine gesteigerte Bildqualität ist für viele kein Verkaufsargument mehr, weil man schon ein gutes Level erreicht hat.

Nihat Parlatan

Wenn Panasonic ein G9 Äquivalent im APS-C Bereich anbietet müssen sich alle anderen warm anziehen. Außer sie übertreiben wieder im Preis wie bei den VF Kameras.

HLe

Vergesst nicht: Panasonics Einstieg in den APS-C-Bereich ist ein Gerücht!