Kameras Panasonic

Panasonic: Vollformat-DSLMs sollen mit 24 und 48 Megapixeln auflösen

Die beiden neuen Panasonic S Kameras werden vermutlich mit 24 und 48 Megapixeln auflösen, die Sensoren sollen von Panasonic selbst kommen.

Panasonic S: Auflösungen von 24 und 48 Megapixeln

Wenige Stunden vor der offiziellen Präsentation der spiegellosen Vollformatkameras von Panasonic, die auf den Namen „Panasonic S“ hören werden, ist nun nochmal ein weiteres Detail aufgetaucht. So ist nämlich durchgesickert, dass die beiden Kameras vermutlich mit Auflösungen von 24 bzw. 48 Megapixeln arbeiten werden.

Dass Panasonic ein Modell für „Einsteiger“ mit einer Auflösung von gut 20 Megapixeln sowie eine High-End-DSLM mit knapp 50 Megapixeln plant, das war schon bekannt. Bis zuletzt wussten wir allerdings nicht, wie hoch genau die Auflösungen ausfallen werden.

Panasonic orientiert sich an der Konkurrenz

24 Megapixel für die Einsteiger-DSLM dürfte in jedem Fall eine gute Entscheidung von Panasonic sein, denn auch die Sony A7 III und die Nikon Z6 lösen mit rund 24 Megapixeln auf – das ist somit die Auflösung, die sich in der Preisklasse von gut 2.000 Euro durchgesetzt hat.

Und mit 48 Megapixeln wird Panasonic sowohl die Sony A7r III (42 Megapixel) als auch die Nikon D850 (45 Megapixel) leicht übertrumpfen, lediglich die Canon EOS 5DS bzw. 5DS R lösen mit 51 Megapixeln noch etwas höher auf. Ob Panasonic trotz dieser hohen Auflösung auch mit genügend Geschwindigkeit punkten kann – angeblich möchte man ja zumindest teilweise auch mit der Sony A9 konkurrieren – muss abgewartet werden.

Sensoren von Panasonic?

Wer es in den vergangenen Tagen nicht mitbekommen hat: Die beiden Sensoren, mit denen die spiegellosen Vollformatkameras von Panasonic ausgestattet sein werden, sollen im Übrigen allem Anschein nach von Panasonic selbst entwickelt und produziert worden sein. Da darf man dann besonders gespannt sein, wie sich diese Sensoren im Vergleich mit der Konkurrenz schlagen werden.

Quelle: l-rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

24 Kommentare

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  • Na ja, es fällt ja auf, dass die Preisentwicklung proportional zur Pixelzahl linear verläuft:

    – 24 MP 2000 Euro

    – 48 MP 4000 Euro

    Das Personal bei Panasonic scheint also auch mathematisch geschult zu sein.

    Ich persönlich finde es immer toll, wenn Produkte schon 1 Jahr im Voraus angekündigt werden, dann ist wenigstens die Vorfreude oder Enttäuschung entsprechend gross, wenn dann das Produkt tatsächlich auch kommen sollte. Canon und Nikon haben ja kläglich versagt: Grosse Kelle und nix dahinter, Adapter inklusive (gut, all inclusive ist auch nicht mehr das, was es mal war, auf jeden Fall in der Türkei nicht, da muss man schon in die Karibik gehen).

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Panasonic wirklich in der Lage ist, einen Knaller zu landen. Ich kann euch nicht sagen wieso, ist einfach ein Bauchgefühl, wie an der Börse, da habe ich mehrere Male den tiefsten Einstiegspunkt für den Kauf erwischt und den höchsten für den Verkauf. Gut, zugegeben, die Börse ist was anderes, da geht es nur um Kohle machen, nicht um Geräte kaufen. Aber trotzdem, ich sage euch, da kommt ein Sturm auf uns zu (ihr könnt mich gerne später mal behaften, falls ich nicht recht haben sollte).

    Langer Rede kurzer Sinn: „A star is born“.

    • Und ich hab genau das gegenteilige Bauchgefühl. Panasonic konnte in den 90ern mal gute Autoradios bauen,aber Kameras in diesem Segment???
      Baut Panasonic jetzt die Kamera,Leica den Objektivanschluss und Sigma das Objektiv dazu? Von so nen Mix halt ich nix…aber ihr dürft auch mich verbal durch prügeln wenn ich mich irre…

  • Wäre eigentlich schön, wenn man schon bald Hinweise auf die Art des Gehäuses bekäme, Proportionen, Aussehen eben. Auch, wenn sich es ein wenig erahnen läßt mit Anspielung auf die G9. Als Kind wollte man ja auch das *Geschenk gerne viel früher in Augenschein nehmen..nech.. 😉

  • Haben die VF Anbieter ihre Hausaufgaben gemacht? Ich meine damit vernünftige Marktanalysen. Da der Fotomarkt stagniert wegen Marktsättigung und schwindenden Interesses seitens der Allgemeinheit, ist es schwer vorstellbar, dass die Flut von VF-Neuheiten gewinnbringend abzusetzen ist. Kampfpreise, nur um die Sachen an den Mann zu bringen, macht keinen Sinn. Wenn ich mal so durch die Fotoabteilungen der Fachmärkte gehe, sehe ich meistens eine APS-C von Nikon und eine von Canon, der Rest Kompakt und da nur noch wenige. Auch in meiner Heimatstadt ist die Anzahl der Fotofachhändler von 3 auf 1 geschrumpft. Meine Befürchtung, die VF-Anbieter nehmen im Vorfeld zuviel Geld in die Hand, danach gibt es Pleiten und Übernahmen. Ich traue Panasonic eine sehr gute VF zu, aber eigentlich sind sie Spezialisten für M43, das beherrschen sie und auch Olympus. Das VF ist mehr das Spezialgebiet der Profis, nur sind diese aus gutem Grund konservativ und schwören auf die bewährte DSLR.

    • @Martin
      In vielen Punkten stimme ich mit Deinem Text überein, aber mit einer Formulierung nicht: „und schwören auf die bewährte DSLR“. Erstens ist mir diese Allgemeinaussage über Profis zu pauschal; und zweitens sollte es meiner Meinung nach heissen: „und die konservativen schwören auf die veraltete DSLR“!

      • Hallo Renus,
        die meisten gewerblichen Fotografen haben eine vollständige DSLR Ausrüstung. Sicher, das ist alles groß und schwer aber es sind bewährte Arbeitsgeräte. Als Hobbyfotograf greife ich selbst lieber zu meiner leichten APS-C Spiegellosen, nur weiß ich, dass diese harten Profieinsatz nicht lange überleben würde. Will damit nur sagen, dass die neue Generation von Kameras es schwer haben wird, die Käufer zu überzeugen. Zum einen sind viele Privatleute wahrscheinlich nicht gewillt, allein für das Gehäuse 2000€ aufwärts und für teure Linsen zu zahlen. Zum anderen sind viele Komplettsysteme in privatem und Firmenbesitz. Wir waren in Bremen auf der Hanselife, wo auch ein Fotostudio seine Leistungen präsentiert hat. Es wurden auch Bilder gemacht. Die eingesetzten Kameras waren Canon VF DSLR. Eigentlich ist es wie bei allen anderen Werkzeugen auch, der Handwerker verwendet Metabo und Hilti.

      • Oh Shit 😮 …. es ist 2018 und nur noch wenige Profis nutzen die veraltete DSLR Technik 😮
        Verdammt!
        Da stimmen also die Forenbeiträge der Internet-Experten, nur die ewig gestrigen schwören auf DSLR …

        .. frag dich mal warum auf dem folgenden Bild so viele Spiegellose zu sehen sind … denen gefällt sicher der Regen von oben so gut 😉
        https://www.123rf.com/photo_97174337_kharkiv-ukraine-february-21-2018-football-photographers-at-work-during-uefa-champions-league-round-o.html

      • Jens,
        mit welcher DSLM sollten die Fotografen dort sitzen ? Nikon & Canon schon erhältlich? 200,400,600 Festbrennweiten dazu auch schon erhältlich?
        Ist wohl mehr oder weniger logisch das bei solchen Veranstaltungen noch DSLR dominieren 😉

      • @Mirko,
        eher ungeeignetes Beispiel: Ist ein Fußballspiel von 2008. Die Fotografen haben zwar alle Sony Alpha-Westen an, aber in der Hand Nikon- und Canon-DSLRs

    • Martin,
      das Vollformat bzw. Kleinbildformat war mal das Format der Masse es hat in meinen Augen reichlich wenig mit einen Spezialgebiet der Profis zu tun.
      Eine Nikon D500 kostet mal eben 1850€ (kein Straßenpreis) muss aber trotzdem auf KB gerechnete Objektive ausweichen da CaNikon fast nur „0815 Objektive“ für das APS-C Format anbieten, da kann man auch gleich zum größeren Sensor greifen. Natürlich gibt es auch genügend Anwender denen eine Nikon xy + 18-200 ausreicht oder eben welche die sich eine KB Kamera holen und das 24-120 nie abschrauben

      • MaVi,
        das ist mir schon klar, es ging mir um Marketing …Sony hat doch erst das 400er vorgestellt mit was sollten die denn bislang am Spielfeldrand präsent sein, 50/1.4 ?
        Es werden zukünftig mehr DSLM Gerätschaften am Spielfeldrand zu sehen sein, was kann eine XT3 nun durchknattern ,20 Bilder/sec ?
        Speichermedien werden immer schneller, neue Sensoren (Global Shutter) damit Wegfall des mechanischen Verschluss usw. was will da zukünftig eine DSLR noch entgegensetzen?

  • Endlich,

    am 25.09. um 12:30 Uhr: Panasonic (Panasonic S Vollformat-DSLMs) und um 13:30 Uhr: Fujifilm (Zwei neue Mittelformatkameras) hat für mich das Warten ein Ende.

    Das sind die einzigen Neuheiten auf dem Kamera Sektor die für mich von Interesse sind. Die beiden Anbieter werden wohl echte Arbeitsgeräte und kein „Spielzeug“ präsentieren.

    • Alfred,
      Capture One Support für Fuji, alle Modelle werden unterstützt, sämtliche Filmsimulationen, CaptureOne Express kostenlos, CaptureOne Pro für Fuji (Abo),
      CaptureOne Universal (Kauf oder Abo)
      Oh da freue ich mich auf lange dunkle Winternächte am Rechner 🖥

  • 2 Fragen: wer baut die Sensoren für Leica? Es könnten ja die gleichen in den Panasonic`s sein.
    Ist es nicht egal ob ich einen Vollformat Sensor oder einen MFT auslese?
    Ich denke das ist gleich, der VF ist größer jedoch wird es doch technisch wurscht sein ob ich die Daten von einem kleinen oder großen Sensor durch meinen Chip jage.
    Verschluss und sonstiges Technikgedöns kann doch von MFT übernommen werden,oder?

    • @Emil
      Der Sensorlieferant dürfte der Zulieferer von Panasonic sein oder Panasonic selber, da die Technik bei Leica wohl durchgehend von Panasonic stammen dürfte.
      Und: nach dem Auslesen aus dem Sensor ist die Datenverarbeitung unabhängig vom Format des Sensors! Allein neue Entwicklungen machen da einen Unterschied.

      • Ich habe da einen Sensortest von Leica gesehen im Vergleich zu Sony,
        da konnte man nicht meckern. Wenn es ein gleicher oder ähnlicher wird haben Sie schon gewonnen. Wenn ich jetzt noch in ein entsprechend gebautes Gehäuse den VF- Sensor einbaue, die gleichen Gene wie in schon bereits vorhandenen Kameras verwende, erscheint mir der Aufwand nicht mehr allzu groß.
        Vorh. Leica-Objektive und Sigma baut die anderen neuen.
        Eigentlich genial, mit geringstem „Neuaufwand „ein must have-Produkt“ auf den Markt werfen, Klasse.

      • @Emil
        Ja, das dürfte genauso von Panasonic geplant sein. Für Weniger-Geld-Interessenten sind die Panasonic-Kameras, von Leica folgt dann wohl noch eine Leica-Panasonic, erwartbar mit weniger Möglichkeiten, aber teurer, wie man es kennt.
        Dass die Entwicklung von „neuen“ Kameras inzwischen nicht mehr so teuer (aufwändig) ist, habe ich mal so gelesen und finde ich nachvollziehbar, so erklärt sich, dass z.B. Sony in so kurzer Folge mehrere Kameras rausbringt, wie andere auch in mehreren Varianten. Fuji spart sich dabei die Entwicklung von Hardware (Gehäusen) z.T. und liefert lediglich Software-Updates, mit der die Kameras deutliche Fortschritte machen.
        Das Trio Panasonic, Sigma, Leica hat sicherlich deutlich mehr Zukunftspotenzial als die „Solisten“ Canon oder Nikon jeder für sich, wenn man deren neue KB-Neuheiten betrachtet. Für Nikon wird es wohl nur Chancen geben, wenn Sie sehr bald eine Zusammenarbeit mit z.B. Sony eingeht. Ähnlich könnte es mit Canon sein, aber dort steht ein Konzern dahinter, der stützt.
        Man sollte dazu wissen, dass sich Nikon völlig aus dem grössten Land Südamerikas zurückgezogen hat und dorthin nicht mehr verkauft: Brasilien!!! Das deutet doch auf riesige Probleme bei Nikon, die offenbar Einsparungen in groossem Stil machen müssen!

  • Wenn ich nur lese „Profis nutzen nur bewährtes – robustes “ und den bekannten bla bla inklusive des sog tollen Hilti – (Mirko denk an Joe..) – Hand werks zeugs dann bin ich immer irritiert …
    Auch ich bin und war Profi – zwar „nur“ in der Landwirtschaft aber da könnte ich vom robusten Arbeitswerkzeug sicherlich auch mitreden …
    Auch wir haben noch einen „alten“ Schlepper – von mir vor 20 Jahren gekauft – ein richtiges schweres Arbeitstier -groß und robust und unkompliziert – reißt alles weg …
    Nur wer fährt ihn gerne, den dicken Klotz – alle nehmen die moderneren Neuen – die sind handlich und leicht und dadurch schnell und wendig – und wenn Gewicht fehlt sind sie schnell aufrüstbar – in einer Minute ….
    Und reißen dann auch alles weg ..
    Und die Arbeitsqualität ist die gleiche – nur der Komfort ist besser – ist sowas etwa „ein Spielzeug“ ??????????….
    Die Anbaugeräte vergleiche ich mit den Linsen – sie sind die Hersteller des Endprodukts – aber es ist doch egal was für ein Zugpferd ich davor spanne – also ich nehme nur noch DSLM oder eben den modernen Schlepper….
    Aus oben genannten Gründen ….
    Das sagt mal ein anderer Profi …
    Wenn ich den Ausdruck „Spielzeug“ hier höre dann denke ich immer das diese Spielzeuge der Nichtprofis den Profis wohl bald das Wasser abgraben weswegen dieser Ausdruck immer wieder verwendet wird – eigentlich findet sich ein wahrer Profi damit ab das Neues durchaus mal auch Altes bewährtes ablösen kann – so wie ich Profi auch die angenehmen Fortschritte der Technik ohne Murren annehme !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wobei mir übrigens gar kein Nachteil entsteht …
    So – das wars mal von Profi zu Profi …
    Und was ich mich jetzt über den VF – Boom freue – endlich ist Sony nicht mehr das einzigste „Spielzeug“ hier unter den Profis …
    Ach wenn ich dieses Wort nur höre …
    Jeder der in seinem Arbeitsleben was kann – (da ist das robuste Arbeitsgerät nicht Markengebunden ) – ist ein Profi – nur das er dieses nicht immer in die Welt hinaus brüllt …
    Man – man – man ….
    In 10 Jahren ist Große DSLR Geschichte ….
    Wolln wa wetten ???
    Hochachtungsvoll ….. Gustav
    Ps : Es soll sich hier nur Keiner angesprochen fühlen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!…
    Denn ich habe mir vor einer Stunde den rechten kleinen Finger blau gequetscht und deshalb bin ich so in Fahrt – war meine Dummheit – trotz gutem Arbeitsgeräts ….

    • @Gustav
      Deine Klärung von „Spielzeug“ und „Arbeitsgerät“ gefällt mir!! Es erinnert mich an die scheinbar so soliden Arbeitsgeräte aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die man, solide aus Gussstahl, so toll findet, und findet sie nun in den Sammlungen von Technikmuseen. Da konnte man noch mit dem Hammer draufhauen oder sie fallen lassen und es machte nichts aus (z.B. Telefone). Die heutigen „Spielzeuge“ sind ja so empfindlich, dass man besser nicht mehr draufhaut oder sie fallen lässt, und sie haben sich trotzdem durchgesetzt und sind trotzdem professionell!

      Die Äusserungen über das gute, solide Alte sei besser als das neue, leichte, empfindliche, was hier als „Spielzeug“ diffamiert wird, entlarvt nur Konservativismus und eine gewisse Haltung zur Gewaltanwendung gegen die Geräte. Allein eine wirklich objektive Studie / Test mit technisch nachvollziehbaren Randbedingungen könnte eine sinnvolle Aussage zur Anwendungseignung ergeben. Diese aber habe ich noch nicht gesehen. Vielleicht kennt jemand hier solch eine Studie? Ansonsten drückt die konservative Haltung nur Vorurteilsbehaftung aus!