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Ricoh WG-60: Neue wasserdichte Outdoorkamera vorgestellt

Ricoh hat vor einigen Tagen mit der WG-60 eine neue Outdoorkamera vorgestellt, die äußerst robust und auch wasserdicht ist.

Neue Kameras von Ricoh

Schon auf der photokina 2018 hat Ricoh mit einer neuen Kamera auf sich aufmerksam gemacht, der kompakten GR III nämlich. Diese stellte ein größeres Update zu den Vorgängermodellen dar, ist aber trotzdem nicht zu 100 Prozent auf dem aktuellen technischen Stand. So fehlen der GR III nämlich beispielsweise ein wetterfestes Gehäuse oder 4K-Videos.

Ricoh WG-60 mit nur einer Neuerung

Wenn die GR III nicht ganz auf dem aktuellen Stand der Technik ist, dann ist es die neue Outdoorkamera WG-60 erst recht nicht. Denn im Vergleich zur alten WG-50 scheint es nur eine einzige Neuerung zu geben – und das ist die Kompatibilität zu FlashAir-SD-Karten, mit deren Hilfe eine WLAN-Verbindung mit Mobilgeräten hergestellt werden kann.

Trotzdem könnte die Ricoh WG-60 durchaus für einige Kunden interessant sein. Warum? Weil sie extrem robust und mit einem Preis von knapp 250 Euro auch nicht allzu teuer ist.

Konkret kann man mit der WG-60 zwei Meter tief tauchen (ungefähr zwei Stunden lang, IPX8 Standard), zudem können der Kamera Frost bis -10 Grad, Stürze aus 1,6 Metern Höhe sowie Belastungen von bis zu 100 Kilogramm nichts anhaben. Auch staubdicht ist die WG-60 natürlich (IPX6 Standard).

Weitere technische Daten

Der 1/2,3-Zoll-Sensor der Kamera löst mit 16 Megapixeln auf und wird von einem 28-140mm f/3.5-5.5 Objektiv unterstützt. Das Display ist 2,7 Zoll groß und löst mit 230.000 Bildpunkten auf, Videos werden maximal in Full-HD aufgenommen. Praktisch für Makroaufnahmen sind die sechs LEDs, die rund um das Objektiv angeordnet sind und nahe Motive aufhellen sollen. Die Naheinstellgrenze liegt im Übrigen bei 1 cm.

Wie gesagt, das ist alles nicht gerade spektakulär, doch im Fokus steht hier eben das äußerst robuste Gehäuse. Erhältlich sein soll die Ricoh WG-60 ab November 2018 in den Farben Schwarz und Rot, der Preis wird bei knapp 250 Euro liegen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

5 Kommentare

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  • Es gibt anscheinend

    genügend Menschen die sich gerne im „Batz“ (Übersetzung: Schlamm) wälzen wollen. Mit allem möglichen Freizeitsport Geräten von den Bergen sausen und nachher dringend eine Runde tauchen müssen. Klar, im Winter soll es auch möglich sein. Schade das man damit nicht telefonieren kann.

    Aber 250 Mäuse pro Person sind an einem Sportwochenende schnell verbraten. Da ist die Kamera ein Schnäppchen.

  • „… und wird von einem 28-140mm f/3.5-5.5 Objektiv unterstützt …“

    Entweder ist das (physikalisch) ein 5-25mm f/3.5-5.5,

    oder (kleinbildäquivalent) ein 28-140mm f/19.6-30.8

  • 30 Min. auf 2m schafft das iPhone XS auch, um am Strand herum zu dödeln. Wer ernsthaft tauchen geht, kauft sich eh was richtiges.
    Sieht martialisch aus, das Ding. Zum herumschmeissen und so. Kann man aber auch mit ’ner GoPro.
    Sinnloses Zeugs. Genau wie die GR. Hab die II eine Zeit lang gehabt und als alternative Festbrennweite genutzt. War aber irgendwie nicht Fisch, noch Fleisch. Ist aber nur meine Meinung. Und qualitativ sehr gute Aufnahmen bekommt man heute aus jeder APSC.

  • Das ist genau die richtige Kamera für Deltasegler, die stürzen bei uns in den Bergen ja regelmässig ab. Ist noch praktisch für die Angehörigen, die können dann nachvollziehen, was geschehen ist. Und zwar auch noch, wenn die Absturzstelle statt eines Felsens ein Bergsee ist.

    Also wenn ich Deltasegler oder sonst ein Extremsportler wäre, würde ich sofort zugreifen!

    Um einfach ganz konventionell während einem Selfie von einem Aussichtsfelsen zu stürzen, genügt übrigens auch ein Händy …