Sigma Kameras

Sigma fp L: 61 Megapixel, Preis von 2.500 Dollar

Die Präsentation der neuen Sigma fp L steht kurz bevor. Die Vollformatkamera wird mit 61 Megapixeln auflösen und ca. 2.500 Dollar kosten.

Präsentation der Sigma fp L in Kürze

In den letzten Wochen haben wir bereits mehrfach über die Sigma fp L berichtet und nun ist die offizielle Präsentation der neuen Kamera anscheinend nur noch wenige Stunden entfernt. Sigma hat nämlich einen Livestream für die “Präsentation von neuen Produkten” für den 25. März 2021 angekündigt. Der Stream wird um 13 Uhr deutscher Zeit starten und zu 99 Prozent wird es bei der Präsentation um die Sigma fp L und den neuen externen elektronischen Sucher gehen – auch wenn Sigma selbst das noch nicht bestätigt hat.

61 Megapixel und Preis von 2.500 Dollar

In der Zwischenzeit sind, zusätzlich zu den vor einigen Tagen geleakten Bildern, noch ein paar interessant Details zur Sigma fp L durchgesickert. So soll die Kamera beispielsweise tatsächlich mit einem neuen, rückwärtig belichteten Vollformatsensor und einer Auflösung von 61 Megapixeln arbeiten. Auch ein Tiefpassfilter soll zum Einsatz kommen, zudem soll die Kamera das Laden via USB unterstützen.

Der Preis der Vollformatkamera soll sich auf etwa 2.500 Dollar belaufen, was im direkten Vergleich doch recht wenig ist für eine solch hochauflösende Vollformat-DSLM. Allerdings muss man auch bedenken, dass es sich bei der fp L um eine Kamera ohne Sucher handelt und der externe Sucher mit einem Preis von rund 699 Dollar alles andere als günstig werden wird. Außerdem ist die Sigma fp L keine Kamera, die mit einer besonders ausgefeilten Ergonomie überzeugen könnte.

Der neue externe Sucher soll im Übrigen mit 3,68 Millionen Bildpunkten auflösen und zusammen im Kit mit der Sigma fp L für “nur” 500 Dollar Aufpreis erhältlich sein. Detaillierte Informationen folgen morgen nach der offiziellen Präsentation in einem neuen Artikel hier auf Photografix.

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Quelle: Nokishita

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Robbi

2.500 plus 500 sind dann nach Adam Riese 3.000, womit die Kamera ja dann wieder bei den Leuten wäre. Und wer 61 MP braucht sollte dann vielleicht auch mal bei Sony nachsehen, da soll ja sogar ein Sucher fest dabei sein. Was nutzt einem eine Zwergknipse, wenn es dann mit Sucher ein kleiner Elefant wird. Werden aber sicherlich auch einige haben wollen, aber es ist wohl ein Nischenprodukt.

joe

Robbi – 61MP gibt es bei Sony ab 4’000.-€ und wer eine Sigma LP kauft weiss was er tut. Die A7RIV hat zwar einen guten Sucher, aber nur mittelmässigen Monitor und verkauft sich – zumindest in der Schweiz – sehr schleppend. Ich habe sie ausprobiert, sie macht ausser mit den allerbesten Optiken auch keine besseren Bilder als die A7III und produziert – im Vergleich zur R5 – riesige JPEG und RAW-Daten Mengen, ich denke die A7RIII ist die günstigere und bessere Wahl, aber als Sonianer würde ich auf die A7IV oder die A7RV warten.

Carsten Klatt

Eine a7rIV gibt es gebraucht in der Bucht für 2300-2500 Euro. Bräuchte ich die 61 Mpx, dann würde ich eine gebrauchte Sony kaufen.

Robbi

würde ich 60 MP brauchen, würde ich mich ehrlich gesagt eher bei Fuji umsehen. Ansonsten, Du sagst es, auch die 7rIII dürfte für die meisten Leute mehr als ausreichen. Mir ging es bei dem Preis ja auch eher um den Mogelpackung Beigeschmack, weil den Sucher rechne ich eben einfach immer dazu.

Robin

Es fragt sich, was von den 61 MP übrig bleibt.
Der Sensor soll eben ein neues Zig-Zag Muster haben und an die Farben des Foveon heranreichen oder besser sein.
Nu ja, morgen wissen wir es vielleicht.

ccc

Was nun, 60+ MP bei Sony oder bei Sigma, oder gar nicht?

Stefan-Do

Das mit dem Zig-Zag Muster wurde nur einmal erwähnt und vom keinem anderen wiederholt. Ich zweifle.

Bei Nikoshita heißt es heute (Google translate): »Ausgestattet mit einem effektiven Bayer-Sensor mit Hintergrundbeleuchtung von ungefähr 61 Millionen Pixel« Das dürfte der Sensor der Sony a7R IV sein. Also Bayer-Sensor und nicht diagonal.

Carsten Klatt

Klingst stark nach Sony Sensor.

Robbi

Carsten, ist mit Sicherheit ein Sony Sensor. Bei dem Marktanteil dieser Pixelkühe wäre es sicherlich aus dem Fenster geschmissenes Geld, wenn man auch noch pro Hersteller einen eigenen Sensor entwickeln würde. Ausserdem sind Sony Sensoren ja nicht schlecht, wieso bauen wenn man ihn auch kaufen kann. Unterschiede bringt dann die Software.

Mani

Hauptsache klein und viele Pixel. Weil „viel“ muss ja viel gut sein.

Alfred Proksch

NICHT für Knipser gemacht !!!!

Keiner kauft sich ein Wohnmobil um damit die Kinder in die Schule zu bringen oder um damit die täglichen Einkäufe zu erledigen. Würde aber trotzdem funktionieren — immerhin.

Die Sigma fp-L sehe ich am Mikroskop, am Balgen-Gerät, für diverse Video Produktionen, im Drohneneinsatz, meinetwegen in der Produktfotografie und ähnlichen Verwendungsformen. Für den üblichen „Hausgebrauch“ ist sie NICHT gemacht!

Die fp-L ist eine konsequente Weiterentwicklung, unabhängig davon wie viele Pixel sie hat und von wem der Sensor ist. Der anscheinend bewegliche Sucher macht sie noch universeller.

Wer von der anderen Seite denkt wird begrüßen das er den Sucher nicht automatisch und zwingend erwerben muss wenn er ihn für den angestrebten Zweck nicht benötigt.

Der Grundkörper Sigma fp-L ist Gott sei Dank klein. Was immer individuell angebaut wird macht sie zwar größer aber auch zum angestrebten Werkzeug. Das ist für die angestrebte Zielgruppe DER wichtige Punkt.

Fritz

Und was kostet der Rest?

Alfred Proksch

Je nachdem was Du vor hast und welches Zubehör du dafür brauchst. Z.B. Rig, X-Slider, Gimbals, Schwebestative, Mikrophone, Aufnahme Monitor, externe Speicher, Beleuchtung, Streulicht Klappen und vieles andere mehr! Das ist erst einmal Video.

Wer jetzt noch gerne fotografieren möchte darf den Sucher anschrauben und Fotozubehör kaufen, alles klar?

Dagegen ist der Preis für die Sigma fp-L eher unbedeutend.