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Sony A7c: Vor- und Nachteile im Vergleich zur Sony A7 III

Die Sony A7c mag zahlreiche technische Daten der A7 III übernehmen, doch es gibt auch ein paar wichtige Unterschiede. Diese stellen wir im Artikel gegenüber.

Wer aktuell mit dem Kauf einer neuen spiegellosen Vollformatkamera aus dem Hause Sony liebäugelt und rund 2.000 Euro investieren möchte, der steht vor der Qual der Wahl: Sony A7c oder Sony A7 III? Beide Kameras teilen sich zahlreiche Spezifikationen, doch es gibt auch einige wichtige Unterschiede.

Die Sony A7c ist die neuere der beiden Kameras, deshalb wollen wir hier ihre Vorteile und Nachteile im Vergleich zur Sony A7 III aufzeigen.

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Vorteile der Sony A7c

Das kompaktere Gehäuse

Ganz klar, der größte Vorteil und das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Sony A7c ist das kompaktere Gehäuse. Auch das Gewicht fällt mit 509 Gramm geringer aus als bei der A7 III mit ihren 650 Gramm. Die Größenunterschiede zwischen beiden Kameras werden auch nochmal schön auf diesen beiden Bildern deutlich (via CameraSize.com):

Wer auf der Suche nach einer möglichst kompakten und leichten Vollformatkamera ist, kommt also nicht drum herum, sich etwas genauer mit der A7c beschäftigen. Schließlich ist sie die aktuell kompakteste Vollformatkamera inklusive Sucher auf dem Markt.

Der bessere Autofokus

Die Sony A7c punktet zwar nicht mit mehr Messfeldern oder einem grundlegend anderen AF-System als die A7 III, dafür erhält sie aber die neusten Autofokus-Algorithmen der A7s III. Das bedeutet: Neuster Real-Time-Tracking-AF, Animal AF und Eye-AF, sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Das ist ein klarer Vorteil im Vergleich zur Sony A7 III.

Flexibles Display

Ein bisschen mag das Geschmackssache sein, aber allgemein würde man das seitlich neben das Gehäuse klappbare Display der Sony A7c wahrscheinlich als “besser” bezeichnen. Vor allem für Videografen und Vlogger ist es ein riesiger Vorteil, die sich zudem auch darüber freuen dürfen, dass es kein Zeitlimit von 29:59 Minuten mehr beim Aufzeichnen von Videos gibt.

Weitere Vorteile der A7c:

  • Vertikale Videos
  • Lautloses Fotografieren auch bei voller Serienbildgeschwindigkeit
  • Etwas größerer Zwischenspeicher
  • Neuer Weißabgleich

Nachteile der Sony A7c

Das kompaktere Gehäuse

Moment mal, war das kompaktere Gehäuse der A7c nicht eigentlich ein Vorteil? Richtig, aber wenn ein Gehäuse verkleinert wird, dann muss ein Hersteller natürlich auch Kompromisse eingehen. Im Falle der A7c fällt beispielsweise der Griff deutlich kleiner aus als bei der A7 III, zudem muss man auf drei frei belegbare Custom-Buttons, einen Joystick, ein Front-Dial sowie einen zweiten Speicherkartenslot verzichten. Das sind erhebliche Nachteile in Sachen Bedienung.

Schlechterer elektronischer Sucher

Die Auflösung der beiden elektronischen Sucher mag mit 2,36 Millionen Bildpunkten zwar identisch ausfallen, trotzdem ist der Sucher der A7c mit einer 0,59-fachen Vergrößerung deutlich kleiner als der Sucher der A7 III (0,78-fache Vergrößerung).

Höherer Preis

Zum Zeitpunkt dieses Artikels kostet die Sony A7c ohne Objektiv 2.100 Euro, eine A7 III liegt im Schnitt bei 1.950 Euro, hier und da findet man auch schon mal ein Angebot für rund 1.850 Euro. Die Sony A7c ist – zumindest aktuell – also die teurere der beiden Kameras.

Weitere Nachteile der A7c:

  • Blitzsynchronzeit: 1/160 Sekunde (A7 III: 1/250 Sekunde)
  • Mechanischer Verschluss: 1/4.000 Sekunde (A7 III: 1/8.000 Sekunde)

Haben wir einen wichtigen Unterschied vergessen? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar und wir ergänzen diesen im Artikel.

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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