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Sony A7s III oder Canon EOS R5: Welche Kamera ist besser?

Ist die Sony A7s III besser als die Canon EOS R5? Oder ist die R5 die bessere Kamera? Wer gewinnt denn nun den wichtigsten Zweikampf des Jahres?

Sony A7s III vs. Canon EOS R5

Ach, was hab ich mich im Vorfeld darauf gefreut, nach der offiziellen Sony A7s III Präsentation einen Blick in die Kommentarspalten verschiedener Webseiten zu werfen. Her mit dem Popcorn, Sony A7s III vs. Canon EOS R5, es ist der wichtigste Zweikampf des Jahres, ach was sage ich, des Jahrzehnts!

Die Canon Community ist sich natürlich einig: Nur 12 Megapixel? Kein 8K? Ab auf die Müllhalde mit dem Ding! Schon wieder eine Spielzeugkamera von So-Nie.

Aber auch die Sony Fans sind siegessicher: Auf der Canon EOS R5 kann man sich vielleicht ein paar Eier braten, aber wir nehmen trotzdem lieber die A7s III – die überhitzt nämlich nicht! Wer braucht schon 45 Megapixel? Da hat Sony Canon mal wieder gezeigt wo der Hammer hängt!

Beide Kameras haben Stärken und Schwächen

Wollt ihr wissen, wer den wichtigsten Zweikampf des Jahres gewonnen hat? Ich sage es euch: Niemand. Die Sony A7s III ist teilweise ohne Frage die bessere Kamera als die Canon EOS R5, gleichzeitig ist sie aber auch die schlechtere. Wir haben es hier mit zwei Kameras zu tun, die einen völlig unterschiedlichen Schwerpunkt setzen.

Canon EOS R5

Auf der einen Seite ist da die Canon EOS R5, die primär als Fotokamera betrachtet werden sollte. Canon hat sich das Leben meiner Meinung nach selbst unnötig schwer gemacht, indem sie in den Monaten vor der Präsentation hauptsächlich über die Video-Spezifikationen der R5 gesprochen haben. So ist unweigerlich der Eindruck entstanden, dass die R5 DIE neue Kamera für Videos wird. Hätte Canon von Anfang an den Ball flach gehalten, dann wäre auch die ganze Thematik mit den Überhitzungen nicht so ein großes Thema geworden. Und die Video-Profis wären im Gesamten wahrscheinlich eher positiv von der R5 überrascht gewesen.

Also, die Canon EOS R5 ist die bessere Kamera für normale Fotografen, schon alleine wegen der Auflösung von 45 Megapixeln im Vergleich zu den 12 Megapixeln der Sony A7s III. Auch der 5-Achsen-Bildstabilisator der Canon scheint deutlich effektiver zu arbeiten, um noch eine weitere Stärke der R5 hervorzuheben.

Sony A7s III

Auf der anderen Seite haben wir die Sony A7s III, eine Kamera, die primär für Videografen gedacht ist. Die Jungs von DPReview sagen in ihrem Video etwas scherzhaft, dass vielleicht 2-3 Prozent der A7s III Käufer die Kamera hauptsächlich als Fotokamera nutzen werden. Bei allen anderen wird der Fokus eher im Videobereich liegen – denn da spielt die A7s III ihre Stärken aus. Keine Überhitzungen in höchsten Videoauflösungen für mindestens eine Stunde, erste Testberichte sprechen davon, dass sie es selbst nach Stunden nicht geschafft haben, die Kamera zum überhitzen zu bringen. Ist doch logisch, dass das für Video-Profis ein wichtiges Merkmal ist! Ein Profi erwartet 100-prozentige Zuverlässigkeit von seiner Kamera.

Außerdem kann man die A7s III wesentlich besser bei schlechten Lichtverhältnissen einsetzen, ganz egal ob bei Fotos oder Videos. Hinzu kommt ein neuer elektronischer Sucher, der anscheinend neue Maßstäbe setzt. Tony Northrup sagt über den neuen EVF beispielsweise: “Der elektronische Sucher sieht unglaublich aus, er lässt jeden anderen elektronischen Sucher auf dem Markt alt aussehen”.

Die Zielgruppen sind unterschiedlich

Das waren jetzt nur einige wenige Beispiele, aber die reichen schon völlig aus um deutlich zu machen: Beide Kameras haben ihre Stärken und Schwächen. Und sie richten sich, zumindest teilweise, an unterschiedliche Zielgruppen:

  • Canon EOS R5: Fotokamera mit tollen Videofunktionen bis hin zu 8K, insgesamt wahrscheinlich der bessere Allrounder
  • Sony A7s III: Video-Spezialist mit tollen Fotofunktionen, vor allem im Low-Light-Bereich

Keine der beiden Kameras ist nun im Gesamten “besser” oder “schlechter” als die andere. Man muss als Fotograf oder Videograf einfach klar seine persönlichen Anforderungen definieren und sich dann für die Kamera entscheiden, die am besten zu den eigenen Wünschen passt.

Und davon mal abgesehen gibt es insgesamt glaube ich sowieso relativ wenige Kunden, die gerade zwischen der Canon EOS R5 und Sony A7s III schwanken. Denn die meisten haben sich ja schon in der Vergangenheit für einen der beiden Hersteller entschieden und bleiben jetzt bei ihrer Marke.

Ich bin gespannt auf eure Kommentare, ich hole mir derweil noch ein bisschen Popcorn… 😉

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Peter

So wie du schon schreibst, Mark. Jede der beiden Kameras hat seine Daseinsberechtigung. Je nachdem welchen Schwerpunkt man für sich als Foto/Videograph setzt. Würde ich filmen, würde ich vielleicht zur Sony greifen. Da ich aber meinen Schwerpunkt in der Fotografie habe, fällt mir die Entscheidung leicht, klar, die R5.

Na so haben doch beide “Gemeinden” was schönes neues,… auf schöne Fotos und tolle Videos!

Alex

Eigentlich sind die Kameras gar nicht vergleichbar, da komplett unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Höchstens im Bereich 4k Video, da ist wohl die Sony besser, alleine schon aufgrund der fehlenden Überhitzungsprobleme.

Conny

Hallo Mark,

genau so sehe ich das auch!

Der persönliche Einsatzzweck definiert für wen welche Kamera die Bessere ist.

Für mich ist die LowLight Leistung, vor allem auch bei Fotos ausschlagend und so werde ich sobald keine 4 mehr vorne am Preis steht zuschlagen und meine alte A7sI durch die Neue ersetzen.

Ich freue mich jetzt schon auf die neuen Verbesserungen.

Alex

Hmm habe eben Test gesehen, dass auch die Sony nach ~20 Minuten wegen Überhitzung bei 4k 120 FPS abschaltet. Damit kocht Sony auch nur mit Wasser und man kann nun wirklich Canon nix vorwerfen.

Bernd

Richtig, weil es technisch einfach nicht machbar ist in so einem Gehäuse. Das ist jedem Videografen klar, wenn er sich eine Hybrid-Kamera zulegt. Das ein Ford Mustang bei 180 kmh auch eine Menge an Benzin verbrennt und der Tank schnell leer ist. ist auch jedem Sportwagen-Käufer klar. Hat nichts mit schlechter Entwicklung zu tun..

RaRö

Ich hatte schon gedacht, dass die Canon R6 mit den nicht erwähnenswerten 20 MP der Tiefpunkt im Jahr 2020 ist.
Vor 20 Jahren wäre die Auflösung bestimmt ein Highlight gewesen.

Das jetzt noch die Sony A7s III mit unterirdischen 12 MP zu diesem hohen Preis daherkommt, ist für mich unglaublich.

Ich hätte damals meine erste  1 oder 2 MP Kamera behalten sollen. Wäre wahrscheinlich heute tausende von Euros wert. ????

Bernd

Wenn du die 12 MP als unterirdisch bezeichnest, dann hast du die Zielgruppe bzw. die Verwendung der Kamera nicht verstanden.

Conny

hm, ja das kann man so sehen.
Ich selbst hab da überhaupt kein Problem damit.

Nicht mal mein 28″ 4k Monitor kann 12MP komplett zu 100% anzeigen und dazu brauchts noch einen entsprechenden PC mit entsprechender Grafikkarte welche 4K Auflösung liefern kann.
Und ich bin ziemlich der Einzige welche sich die Bilder darauf anschaut. In der Familie und Bekanntenkreis werden die wie heute üblich auf dem SP oder Tablet konsumiert also wiederum deutlich komprimiert.

Ansonsten kann man nur zoomen und Pixel piken.

Den Vorteil von hohen Auflösung sehe ich vorwiegend beim croppen aber da brauchts halt dann doch für die doppelten Zeilen- und Spaltenauflösung 48MP um eine Brennweitenverdoppelung zu erreichen.

Und dann taugts halt nicht mehr für LowLight Performance.

PeterH

Beide Kameras haben genug Auflösung. Mehr würde nur Nachteile statt Vorteile bringen.
Wer ein Megapixel Monster für Studio Shootings oder statische Landschaftsaufnahmen braucht, wird beide Modelle nicht kaufen. Dafür gibt es andere Kameras bei beiden Herstellern.

Bernd

Die Kameras sind nicht vergleichbar. Wäre ich reiner Videofilmer würde ich die A7Siii nehmen. Dafür ist sie perfekt.
Jeder der lieber Fotografiert macht mit der R5 auch nichts falsch.

Sabrina

Doch – die sind vergleichbar. Sie haben doch verglichen und die Schlussfolgerungen für sich gezogen.

“Nicht vergleichbar” ist sehr grottenschlechtes Deutsch, das leider sehr verbreitet ist. Es ist gemeint: Sie sind nicht gleich. Und so sollte man das auch schreiben.

Pendulum

Sie sind nicht vergleichbar. Punkt.

Nihat

klar kann man die vergleichen und dann doch beides kaufen 🙂
Das eine als eine allround Kamera, das andere für geile low light Aufnahmen ab Dämmerlicht.
Geht nur massiv ins Geld, da unterschiedliche Objektive nötig.
Ist aber wie man hier an den Kommentaren der allermeisten merkt eher eine Sinnlose Frage.
Der Autor wollte euch wahrscheinlich eher bei der Stange halten und etwas zum diskutieren rein werfen, obwohl alles schon bereits erwähnt wurde in den jeweiligen Artikeln.

J.Friedrich

Zitat: „Nicht vergleichbar“ ist sehr grottenschlechtes Deutsch, das leider sehr verbreitet ist.

…Bitte als Germanistin künftig die grammatikalisch falsch benutzten Füllwörter/Steigerungen und entsprechend entstandene Dopplungen vermeiden. In diesem konkreten Fall: 2x das Wort “sehr” einfach streichen.

…grottenschlecht = äusserst schlecht…

Zitat somit: “sehr äusserst schlecht” = Sprachkatastrophe…

Also bitte:

“Nicht vergleichbar“ ist grottenschlechtes Deutsch, das leider verbreitet ist.

😉 besschde Griise vumm J.Friiedriisch

Stefan Zimmermann

ja klar, und ab sofort wird dann noch die Untersteichung oder Durchstreichung für jeden eingeführt, damit keiner mehr über den Bilchschirm galoppierende weiße Schimmel alias Tautologien stolpert 🙂 Übertreibungen sind durchaus gang und gäbe in der Sprache, zwar kein astrein sittliches Deutsch aber dem “Ausdrucke durchaushinaus” dienlich 😉

J.Friedrich

Sehe ich exakt genauso, nur wenn man den Sprachanalytiker spielt, wie Sabrina in diesem Fall, dann muss man auch “uffbasse”. Und wer meinen Text nicht spassig auffasst, dem ist an dieser Stelle nicht “beizukommen”… Liebe Grüße vom absolut friedvollen Friedrich.

joe

das sieht Wilhelm Busch etwas anders… aprpos “uffbasse” – kommst du aus dem Süddeutschen Raum?

joe

Sabrina hat damit angefangen!!!!!!!

Sabrina

Das Problem bei “nicht vergleichbar” ist die Sinnentstellung ins Gegenteil.

Wer auf einem speziellen Gebiet sehr informiert ist, ist es in anderen Bereichen sehr oft nicht.

Wenn sich sehr nicht nur auf grottenschlecht, sondern auf auf verbreitet bezieht, muss man es auch so schreiben. Vielleicht nochmal nachschlagen, bevor man Sprachkurse gibt.

joe

…„Nicht vergleichbar“ ist sehr grottenschlechtes Deutsch…

ähm, ich spiele ja nicht gerne den Schulmeister, aber was nach “nicht vergleichbar” kommt, solltest du selbst noch mal lesen, dagegen klingt “nicht vergleichbar” perfekt! Im Übrigen ist die nachfolgende Interpretation auch nicht korrekt. Nichts ist gleich, nicht einmal eineiige Zwillinge. Korrekt wäre, die beiden Kameras sollte/kann man nicht vergleichen, da sie für unterschiedliche Zielgruppen gedacht sind. Im Übrigen ist “nicht vergleichbar” eigentlich sogar korrekt, “vergleichbar” ist ein “Eigenschaftswort” und es geht um Eigenschaften der Kameras die man auf Grund ihrer Unterschiedlichkeit nicht vergleichen kann. Aber genug der Wortklauberei. Ich bin froh wenn ich in der Eile selbst immer korrekt schreibe!

Sabrina

Doch man sollte sie vergleichen, um die Unterschiede zu sehen.
Sie sind folglich vergleichbar.

Wenn man meint, sie sind nicht gleich oder nicht gleichsetzbar, dann kann man das erst behaupten, nachdem man diese Kameras verglichen hat. Alles andere ist unlogisch. Aber gut – 4000 Euro für eine Kamera bezahlen ohne Objektiv – das ist mit Logik auch nicht erklärbar.

Marcello

wäre ich reiner Videofilmer würde ich mir eine Kamera ala C200 /300 kaufen

Whomas

Als reiner Videofilmer würde es auch eine C300 M2 oder eine C500 M2 oder vltt Blackmagic URSA Mini Pro 12Koder vergleichbares erledigen. Wenn schon , dann Nägel mit Köpfe.

Herrbert

Ich würde mich auf jeden Fall für die R5 entscheiden. Mein Schwerpunkt liegt in der Fotografie und Fotos aus 8K zu ziehen ist schon Klasse, insbesondere wenn man Vögel im Flug fotografiert (die Sequenzen sind max 30s – für die Überhitzungstheoretiker). 12 MPixel für 4.000,-€ ist mir zu heftig. Wenn ich Videos machen möchte würde ich eine Videokamera verwenden. Wenn ich mir die Anordnung der Bedienelemente der Sony ansehe würde ich nicht froh werden. Mal sehen wie die Touchfunktionen bei der Sony implementiert wurden. Das war ja auch immer ein großer Schwachpunkt. Mir ist nicht ganz klar was das für ein Kampf sein soll, dazu sind es wohl zu ungleiche “Kontrahenten”.

snudel

Ich hätte da mal eine Frage. Es heißt ja immer, dass man aus der R5 die Bilder ziehen kann. Soviel ich gelesen habe, sind dass dann aber Jpeg oder HEIFF. Vor allem würde mich interessieren, bis zu welcher Belichtungszeit geht das tatsächlich, bevor dieser RollingShutter Effekt kommt. Genau diese Funktion würde mich auch interessieren. Aber wenn es bereits mit dem Effekt bei fliegenden Vögeln beginnt, geschweige denn bei sehr schnellen Bewegungen, wäre das schade. Hat hier jemand noch etwas gelesen?

joe

Auf die Frage: “Ist die A7S III oder die Canon EOS R5 die bessere Kamera gibt es nur eine Antwort: JA!

joe

Habe gerade Jared Polins Video angeschaut. Keine Frage, wer nicht dezidierter Filmer ist, weiss was er kaufen muss!

Andreas

Für mich ist die R6 die bessere Kamera!

Akki Moto

Diesem Kommentar kann ich mich inhaltlich anschließen. Die neue Sony nimmt am Wettbewerb um die beste Foto- bzw. Allround-Kamera nicht teil. Den Preis den Sony da aufruft finde ich schon mutig. Dafür bekommt man auch eine R5 oder eine C200.

Sabrina

Dafür bekommt man ein Kamera-Cluster – die neueste Einwicklung.

Sabrina

Zitat:
“Wollt ihr wissen, wer den wichtigsten Zweikampf des Jahres gewonnen hat? Ich sage es euch: Niemand. Die Sony A7s III ist teilweise ohne Frage die bessere Kamera als die Canon EOS R5, gleichzeitig ist sie aber auch die schlechtere.”

So ist es.

Und bei der Kompaktheit und den verkauften Stückzahlen pro Modell können beide wiederum mit den SmartPhones nicht mithalten.

Für den Fotografierer kommt es immer darauf an, welches Werkzeug für seine Prioritäten das Beste ist.

Pendulum

Ist nicht vergleichbar. Niemand kauft sich ein Smartphone um nur damit zu fotografieren.

Das Smartphone kann bei der Bildqualität und bei schwierigen Situationen nicht mit Normalen Kameras mithalten.

Ich habe seit einer Woche ein OnePlus 8 Pro, was mit 119 Punkte bei dxomark eins zu den besten Smartphone Kameras gehört… Und ja was soll ich sagen: Ist ganz nett, aber kann meiner A7iii bei weitem nicht das Wasser reichen.

Sabrina

Sie kennen doch gar nicht die Nutzung aller Smartphonebesitzer.

Wenn mir von einem Händler 25€ je Monat Vertrag angeboten wird, dann sind das im Jahr satte 300 Euro. Da ist der Nutzen aus den mobilen Diensten – Fahrplan /Öffnungszeiten schauen, Landkarte, Navigation und Routing Internet – viel zu gering, um diesen Preis zu rechtfertigen. Folglich wird ein entsprechender Vertrag nicht abgeschlossen. Einfache Mathematik.

Robin

Diese beiden Kameras sind nicht vergleichbar.
Die R5 ist eine Photokamera (wie oft gewünscht) mit rudimentärer Videofunktionalität.
Die A7sIII ist ein Lowlight Video Workhorse.
Direkter Konkurrent Panasonic S1H.

Marcello

R5 mit rudimentärer Videokunktion?

PeterH

Ich hätte eher die R6 mit der Sony verglichen. Für mich sind die Canon Modelle beide echte Hybridkameras,mit Schwerpunkt auf Fotografie. Die Sony ist doch eher ein Spezialist zum Filmen mit sehr guten Low Light Eigenschaften, mit dem man auch mal ein Foto machen kann.Der wahre Konkurrent dürfte aber doch eher bei Panasonic sein.

J.Friedrich

Treffer, versenkt. Alles andere ist einfach nur Stimmungsmache. Da setzen Hersteller mit Kameras Schwerpunkte. Man muss sich immer das Portfolio als Line-Up vor Augen führen inkl. Optiken/Zubehör. Dann wählt man eine Allrounderin, oder eben auch einen Spezialisten aus. Man wirft doch nicht Firmen vor, dass sie einem Auswahlmöglichkeiten für den passenden Zweck anbieten.

joe

Das Einzige was mich stört ist die extrem lange Abkühlphase, die die R5 hat, um wieder voll funktionsfähig zu sein.

Viva

Das Beste ist der Preis- den man sich erspart. Ein weiterer Hybrid der an dem Videoumfang erstickt, welchen es nur für Foto gar nicht geben müsste, dazu der Fanartikel als Räderkasten den ich sowieso nicht kaufen würde. Beide passen gut ins Kermit-19 Jahr, wichtig sehe ich da auch nur die Distanz.

joe

Ich will Video in meiner Kamera und wenn sie mehr kann als ich brauche ist mir das lieber als umgekehrt. Ich werde nie begreifen weshalb es Leute gibt die sich über etwas aufregen, was sie gar nicht gebrauchen. Die R5 wäre ohne 8K und 4K 120 maximal 4 bis 500.-€ billiger, wenn überhaupt. Ich habe keine Lust 2 Kameras rumzuschleppen und wenn wir mal annhemen beide kosten “nur” 3’000.-€, dann spare ich schlappe 2’000.-€ und mindestens zwei kg zusätzliches Gewicht!

Viva

..verständlich, und war auch ok solange Video wie bisher fast automatisch nebenbei war.
Darum oder dem Preis geht’s aber gar nicht, sondern, und was viele nicht begreifen.. das Video mittlerweile einen grundsätzlichen Aufwand/Umfang erfordert (Prozessorleistung, Ibis ect) der für Foto gar nie nötig wäre.
Was eben Gehäuse extra und komplex überfüllt, aufheizt bis überhitzt. Weshalb die mit Sicherheit weit anfälliger und schon generell belasteter arbeiten.
So bekommt ein Foto Nutzer für viel Geld weniger Haltbarkeit, wegen Dinge die er nicht braucht.

Sabrina

Die Preise stellen aber sicher, dass es die richtigen trifft: Vermögende Laien.

Sabrina

Stimmt
Für den Normalkunden sind solche Preise von vornherein keine ernstzunehmenden Angebote.

Aber das ist die Sache der Anbieter.
Warum nicht bei denen, bei denen (! 2x “bei denen”) das Geld vorhanden ist und locker sitzt, selbiges abschöpfen? Ich würde extra für solche Kunden bei den Preisen noch höher gehen. Die brauchen das einfach.

Pa Teese

die Kamera hat immer noch keinen Sensorschutz …?

Falls nein ist die Kamera für mich nicht nutzbar da ich häufiger in staubigen/sandigen Umgebungen mit Wind Objektive wechseln muss.

StephanKl

Ich habe noch meine Zweifel ob es besser ist, wenn Staub- und Sandpartikel im Verschluss hängen bleiben.
Vor allem beim Verschleiß.

Pa Teese

über all die Jahre aber keine Probleme mit gehabt, auch nicht DSLRs

Staub auf dem Sensor ist aber lästig weil das viel Nacharbeit bedeutet.

Sabrina

In staubigen und sandigen Umgebungen – gibt es da nicht Alternativen, bei denen mechanischer Objektivwechsel nicht notwendig ist?
Ich denke an Objektivwechsel per Fingertip wie bei Smartphonekameras.

Gibt es immer noch keine Multi-Bridge-Kameras?

Achtung:
Möglicherweise wurde der Begriff Multi-Bridge-Kamera weltweit hier zu zum ersten mal verwendet.

Frank

Gibt es hier Videografen? Wenn ja, mal eine Frage. Wieviel eurer Zeit beim Dreh schaut ihr durch den Sucher und wieviel auf den Screen eurer Kamera?

Wenn es so ist wie ich glaube, dass man 95% auf den Screen schaut, welchen Sinn mach dann ein so brillanter Sucher? Und wie bewertet ihr dem Monitor?

Pendulum

Schwierig zu sagen. Den Sucher nutze ich vor allem auf Stativ um den richtigen Blickwinkel zu finden, Nach dem Aufnahme das Material zu sichten und wenn ich mal selbst Stativ spielen muss auch, dann auch um mit den Händen und Gesicht das verwackeln zu reduzieren.

Den Bildschirm, wenn man per Gimbal oder per Hand filmt, um den Bildaufbau zu kontrollieren bzw. auf Stativ während der Aufnahme, ob alles so läuft wie man will.

Den Hochauflösenden Sucher ist praktisch um das 4K Material zu sichten. Der kleine Bildschirm braucht für mich unbedingt nicht hohe Auflösung. Klar, schön wäre es auch.

Alfred Proksch

Schön das es eine Sony A7s III gibt.

Technisch eine auf Video affine Kunden spezialisierte Kamera. Reportagen bei schlechtem Licht, kein Problem. Als alleiniges universelles Werkzeug eher ungeeignet. Was mir gefällt sind der neue Sucher, der Dynamikumfang und natürlich der nutzbare ISO Bereich.

Beim lesen der Kommentare zu dieser Kamera ist mir aufgefallen das anscheinend „Restlicht“ wichtiger als korrekte Beleuchtung ist. Der Schlendrian siegt! Low-Light-Foto-Videografie ermöglicht das Phänomen von stichigen Schatten und glatt gebügelten Flächen. Das nur am Rande.

Für mich ist die Canon R6 das universellere Gerät auch wenn „nur“ die üblichen Videofunktionen durchgängig verwendbar sind. Mich betreffen beiden Systeme nicht. Gut das es Alternativen gibt.

J.Friedrich

Leica´s neue M-sen haben es Ihnen doch angetan, im Sinne “wahrscheinlich” Street/Reportage/People/Umwelt-Real. Da verstehe ich nicht wie man bei den LowLightSpezialistinen A7sIII und R6 dann von “Beleuchtungs-Schlendrian” sprechen kann. Die beiden High-Tech-Maulwürfe sind doch nicht für Mode/Glamour/Shooting gemacht, oder habe ich da einen Denkfehler/Verständnisfehler?

Alfred Proksch

Nein, keinen Denkfehler begangen.

Meine beiden Systemkameras (Fuji APS-C und Mittelformat) sind mehr als ich benötige. Ohne High ISO fotografieren ist bei statischen Motiven einfach besser weil keine Signalverstärkung die Fehler mit hochrechnet die dann mit den bekannten Nachteilen behaftet sind.

Leica ist eine andere Baustelle. Wegen Covid-19 haben sich meine Nebeneinnahmen verringert. Die sind für ein klein wenig Luxus gedacht, wozu auch so Dinge wie Leica oder eine digital überwachte und gesteuerte Klima Anlage für das Gewächshaus meiner Gattin gedacht. Um ein angenehmes „Betriebsklima“ zu fördern steht das Gewächshaus in der Liste weiter oben. Eine M10-R und oder Monochrome sowie die dazu gehörigen Objektive müssen hinten anstehen.

joe

Alfred, ich sehe diese extremen Low light Fähigkeiten auch eher im Überwachungsbereich als in meiner Fotografie. Ich hatte mal eine Zeit wo ich viele Nachtfotos mit Langzeitbelichtung fotografiert habe. Eigentlich ging es mir nur darum kann ich das so wie die Profis? Und als ich es konnte war es gut. Habe ich diese Bilder jemals wieder angeschaut? Nein, nie mehr. Was ich immer wieder gerne anschaue sind Familiensachen, sehr gute Landschafts- und Panoramabilder und sehr gute Tier und Makrofotos. Für mich ist diese low light Fähigkeit der A7SIII phenomenal, aber für mich ist sie überflüssig.

J.Friedrich

Du hast recht, wenn Du schreibst, dass die extremen! LowLight Fähigkeiten fragwürdig sind, aber da schliesst sich auch gleichzeitig der kreis zu A.Proksch Statement wieder. Der Einsatz ist für mich hauptsächlich dahingehend phantastisch, das ich bei der RP zum Beispiel für meinen Stil/Einsatzzweck noch mit 1600/3200 sehr gerne arbeiten kann, aber schon leichte Abstriche in Kauf nehmen muss. mit der bestellte R6 gehe ich jetzt davon aus, das ich von 100 bis 3200 phantastisch arbeiten kann und bis 12800 noch für mich gute, akzeptable Prints in A-2 bekomme. Darüber hinausgehende ISO-Werte werde ich vielleicht in max. 1% nutzen MÜSSEN. Ich arbeite/fotografiere nicht im Überwachungsbereich 🙂 damit, nur zur Klarstellung 😉

J.Friedrich

Aber die Signalverstärkungen treten doch nur dann ein, wenn im LowLight-Grenzbereich fotografiert wird! Ansonsten sind doch ISO 40-400 bei einer 12MP/20MP Kamera bei Tageslicht bis Dämmerung der absolute Bringer in Richtung “rauscharmer, minimalster Signalverstärkung” und “Pixeldichtenproblematiken”. Ich habe einen ultrakompakten Leitzahl 20 Blitz mit 1,50m Kabelverbindung (rechte Hand die Kamera, linkeHand Einsatz Blitz völlig-frei bis zu knapp 1,0m aus KameraAchse einsetzbar), für minimalste Aufhellungen immer dabei, falls mal wirklich sinnvoll, ansonsten arbeite ich ausschließlich mit Lichtkomposition der vorhanden Lichtquellen/Reflektionsflächen…

BEN

Ich verstehe mich als Hobbyfilmer mit Freude auch an der Fotografie. Meine Entscheidung, wenn ich das Geld hätte und nur diese beiden Kameras zur Auswahl stünden, fiele auf die R5, weil sie bis auf die Lichtempfindlichkeit und evtl. die etwas früher eintretenden Hitzeproblemen der Sony überlegen ist und sogar unterm Strich weniger kostet. Denn bei der Sony sind noch einige Zusatzkäufe nötig, um ihr volles Potenzial auszunutzen, z.B. die CFExpress A-Karten und ein externer Recorder für RAW-Video. Ich fotografiere und filme auch hin und wieder unter sehr widrigen Lichtbedingungen, dennoch wäre mir die Lichtstärke der Sony nicht die sonstigen Abstriche wert, die ich bei ihr machen müsste.

Daniel

“Damals” ging das noch Kameras zu vergleichen , wenn Nikon und Canon neue DSLRs raus gebraucht haben
Heut ist das anders

Alfred Proksch

@ Daniel

theoretisch vergleichbar sind die Sensoren nur wenn es genormte wiederholbare Testabläufe gäbe und wenn bei jeder Kamera das selbe Referenz Objektiv adaptiert würde. Selbst dann müsste noch ein Konvertierungsstandart angewendet werden.
Leider sind schon die RAW Daten intern für die Konvertierung vorbereitet.

Also ist deine Annahme das Kameras schlecht vergleichbar sind richtig. Was eventuell eine Unterscheidung sein könnte sind Bedienung und die fertigen mit dem Referenz Objektiv gemachten JPEG Bilder.

Äpfel und Birnen vergleichen passiert oft wenn Kameras für sehr unterschiedliche Einsatzzwecke verglichen werden. Das bringt rein gar nichts!

J.Friedrich

And the winner is: Sony! Sage ich als Canonianer der sich oben differenzierter geäussert und eine für mich 100% passende R6 bestellt hat. Warum? Weil Sony eine Kamera konzeptionell umgesetzt hat, wie AP sie für AP Video Network Berichterstattung und aktuellste ReportageFotografie braucht. Ich habe mir eben mal den “PromoFilm von AP” angesehen. Ich glaube kein AP ViFo wird mit den 12MP negativ tangiert, sondern wird berauscht sein von den ViFo-Möglichkeiten in Ergänzung zu einer Alpha 9. Die R6 ist meine bestellte Kamera und passt zu meinen langsamen Reportagen ohne Video. Im rasanten Nachrichten-Wesen mit mittlerweile 60/40 ViFo ist die Sony meiner Meinung nach im Vorteil…

MarcusG

Der Preis der Siny ist absolut gerechtfertigt, und gleichzeitig das Argument “wer Video macht sollte eine C200” etc kaufen hinfällig, da es eben im Moment einfach keine Videocam gibt, welche die gleiche Leistung bringt wie die A7S III. Und das für diesen Preis ist sensationell.

Hoschi

Du musst halt wissen was eine Videokamera sonst noch braucht und da bietet eine C200 mehr für den Vidoegraphen als die Sony. Das Gesamtpacket muss stimmen.

lichtbetrieb

Ich verstehe die Frage nicht. Die R5 ist natürlich besser. Hätte ich zuhause jede Menge Sony Optiken, oder wäre ich reiner Filmer, sähe meine Antwort eventuell anders aus.

videotracker

Für mich sind nicht allein die technischen Möglichkeiten einer Kamera kaufentscheidend, vielmehr muß man doch das gesamte System vor allem dazugehörige Objektive und die mögliche Blitztechnik sehen. Ich muß jetzt schon lachen über Leute die sich eine R5 kaufen werden um dann ein 24-105 STM draufzuschrauben. Da ich seit vielen Jahren mit Canon fotografiere ist mir aufgefallen, daß gerade die Konstruktion und Robustheit bei den RF Objektiven schlechter geworden sind, und das obwohl in der Regel die RF Objektive schwerer sind als ihre Vorgänger (und oft doppelt so teuer). Zum Thema Video kann ich nur sagen, daß ich bei vorwiegend filmischem Arbeiten schon aus ergonomischen Gründen lieber zu einer „echten“ Videokamera greifen würde. So gesehen ist die Sony eine schöne Alternative für Leute die sich keine richtige Videokamera leisten können, im Bereich Foto halte ich sie für zu „unterbelichtet“ 😉

Herrbert

Sony 7sIII 12MPixel 4k Video – 4.200,-€
Canon R5 20MPixel 4k Video – 2630,-€
Canon R6 45MPixel 8k Video – 4385,-€

Da erübrigt sich wohl die Frage. Der Preis ist nicht heiß, sondern dreist. Jetzt weiß auch jeder warum Sony gewartet hat mit der Vorstellung. Es ist aber schon überheblich, dass sich Sony 7sIII mit der R5 messen will. Schlimm ist nur, dass sowas durch solche Artikel hier noch legitimiert wird.

Roman

Canon hümpelt Sony hinterher. Traurig aber wahr. R5 ist den Preis nicht gerecht. Für Video gibt es Kameras die besser und günstiger sind als r5. Da kann r5 nicht mithalten. Und Foto kaum unterschied mit altären Modelen von Canon oder Sony. 4K Euro und Umstieg auf r5 lohnt es sich nicht.

Smack0r

Ich denke, es ist relativ klar – Wer eine Sony Alpha 7RIII hat, dem fehlt was?

  • Video-Qualitäten (Endlos-Aufnahme, 10bit)
  • Lowlight-Qualitäten.

Beides findet er mit der 7SIII und kann seine Objektive zweitverwerten.

Wer eine Canon hat, hat unter Umständen schon eine gute Fotokamera und wird vermutlich – je nach Modell – auch seine Objektive behalten können.

Und Erstkäufer würden wohl mit Canon besser fahren.