Kameras Sony

Sony plant große Offensive, mehrere neue Kameras in Kürze

Sony plant eine große Offensive und möchte in Kürze anscheinend gleich mehrere neue E-Mount-Kameras vorstellen.

Mehrere neue Kameras von Sony

Canon, Nikon und Panasonic sind im letzten Jahre allesamt in den Bereich der spiegellosen Vollformatkameras eingestiegen. Sony hat sich das Ganze mehr oder weniger in Ruhe angeschaut und hat in den ersten Monaten auch nicht mit eigenen Neuheiten auf die Konkurrenz reagiert. Erst Mitte Juli 2019 hat der Hersteller mit der überraschenden Präsentation der Sony A7r IV auf sich aufmerksam gemacht – und schon in Kürze sollen weiteren große Neuheiten folgen.

Drei Neuheiten denkbar

In den letzten Tagen haben verschiedene Seiten wie Nokishita oder Sonyalpharumors mehrfach darüber berichtet, dass Sony Ende August neue Kameras vorstellen wird. Insgesamt scheint es denkbar zu sein, dass der Hersteller bis zu drei neue E-Mount-Kameras (Gerücht) enthüllen möchte, auch wenn noch nicht klar ist, ob diese neuen Kameras allesamt beim gleichen Event vorgestellt werden sollen. Ich denke das ist eher unwahrscheinlich, schließlich hat Sony in den letzten Jahren gerne auf separate Events gesetzt.

Doch zumindest zwei neue Kameras könnten bei der Präsentation Ende August vorgestellt werden und eine der neuen Kameras soll auch definitiv eine High-End-DSLM sein. Vieles spricht hier für die Sony A6700, doch auch die Präsentation der Sony A9 II, A7s III oder einen ganz anderen Neuheit kann man nicht ausschließen.

Des Weiteren hat der Hersteller mit ziemlicher Sicherheit auch noch die RX10 V in der Mache, die auf die kürzlich vorgestellte RX100 VII folgen könnte. Sony hat also einige Optionen.

Zusammenfassung

Fassen wir die Gerüchte nochmal zusammen:

  • Großes Event Ende August, 1-3 neue Kameras
  • Weiteres Event im September/Oktober denkbar
  • Mindestens eine neue High-End-DSLM
  • Mögliche Neuheiten: A6700, RX10 V, A9 II, A7s III usw.

Man weiß also noch nicht ganz genau, was Sony vorstellen wird, doch eines scheint klar zu sein: Die A7r IV und die RX100 VII waren erst der Anfang. Sony ist mitten in einer Offensive und möchte den Anschluss zur Konkurrenz wiederherstellen bzw. weiter ausbauen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

146 Kommentare

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  • Hm… Sony den Anschluss an die Konkurrenz wieder herstellen? Welche Konkurrenz derzeit? Ich denke eher ausbauen und den neu von Canon oder Nikon diskutierten Modellen voraus sein. Wenn wir mal von den mittlerweile eher geringen Einschränkungen in Haptik und nicht voller Bedienbarkeit durch Touch-Display absehen. An ersteres habe ich mich gewöhnt und genieße lieber das geringe Gewicht und zweites habe ich sowieso abgestellt. Ich glaube eher Sony hat den Fokus die anderen vor sich herzutreiben… und das gelingt ihnen.

    • Sony ist immer noch (auch wenn sie sich gerne mal marketingwirksam als Nr. 2 anhand von Quartalszahlen bezeichnen) laut den Gesamtjahreszahlen von 2018 die Nr. 3 im weltweiten Kamerageschäft, über 20% weniger Marktanteil als Canon.

      https://www.canonrumors.com/canon-increased-its-global-market-share-of-still-cameras-in-2018/

      Von daher noch genügend Luft, um zur Konkurrenz anzuschließen. Und bevor jetzt jemand kommt mit den 64% Verlust in den operativen Gewinnen von Canon Imaging:
      1) Canon Imaging besteht auch aus der Druckersparte. In der Kamerasparte hat Canon ~25% Verlust bei reinen Verkäufen, die Ganzjahresprognose sagt ~16,5% voraus.
      2) Europa und China befinden sich z. Zt. in der Wirtschaftsflaute, das betrifft alle Kamerahersteller. Canon hat schon Anfang 2019 vorausgesagt, dass der Kameramarkt in 2019/2020 um 50% abfallen wird.

      Es wird sich also erst an den Ganzjahreszahlen zeigen in wie weit hier welcher Hersteller anhand dieser Situation abschneidet. Aber ich bin mir relativ sicher, das Canon auch weiterhin auf Platz 1 rangieren wird.

      • @Uneternal: ich glaube kaum, dass es Jürgen hier um die Verkäufe geht.

        Nur weil mehr Golfs als 911er verkauft werden, schneiden die dadurch nicht besser auf der Nordschleife ab. 😉

      • Toller Vergleich, eine Porsche Luxuskarre gegen einen im wahrsten Sinne des Wortes Volkswagen, den sich jeder leisten kann.

        Sony tritt aber nicht mit Luxuskameras gegen Consumermodelle an. Daher bringt es relativ wenig die besten Sensoren zu haben, wenn die Kameras sich nicht wie erwünscht verkaufen. Manche Sonys scheinen sowieso anscheinend nur 1x pro Monat vom Band zu laufen, für die Sony Alpha 9 gibts auf geizhals.de nichtmal 1 Angebot.
        Vielleicht schaffts Sony es ja aber wirklich noch auf Platz 2, wenn sie es vor 2020 noch hinkriegen, mal den Touchscreen für das Menü zu nutzen und selbiges mal logisch aufzuräumen, sodaß potenzielle Käufer im Elektonikdiscounter nicht sofort die Augen verdrehen.

  • Sony macht alles richtig.
    Das habe ich vor ca 2 Jahren schon zum Ausdruck gebracht, jetzt kommt es auch so.
    Für mich keine Überraschung, denn ich würde es ebenso machen,
    Den Markt einfach zuballern, bis nur noch Sony in aller Leute Munde ist, die Märkte alles von Palletten hauen und für den Mitbewerb keine Luft mehr bleibt.

    Sony hat einfach von den Russen gelernt
    angreifen und nur noch ballern. Dem Feind einfach keine Luft mehr lassen.
    Unsere Bundeswehr hat seit 1945 nichts mehr dazu gelernt. Erbärmlich
    Wer sich einmal die Erlebnisse der Stalinorgeln erzählen läßt, weiß wovon ich spreche
    Da sind die Einschüsser der Bundeswehr die reine Jämmerlichkeit

    Sony greif an, ich will noch mehr sehen.

    • Was nervt mich an Sony. Das sie immer noch keinen vollfunktionsfähiges touchdisplay gebacken bekommen. Die für meinen Geschmack weniger ansprechende Solidität der Kameragehäuse. Das man immer das Neueste Kameramodell kaufen sollte, wenn man in den Genuß der Verbesserungen bei den Kamerabodies kommen möchte. Sind die nicht in der Lage gewesen von Beginn an einen soliden body mit ergonomischer Bedienung anzubieten. Da reissen es meines Erachtens auch die ständig neuen Softwargimmicks nicht raus.

      • Die angesprochene Kundschaft spricht es eben schon an; es ist wie beim Smartphone, ein paar Softwareneuerungen, und das Ding ist gekauft. Es ist halt bei dieser Klientel auch eine Prestigesache, läufst du mit dem Zweitneuestem rum, gehörst du zum alten Eisen. Ob die Fotos dann spitze oder nur scheisse sind, ist dabei nur nebensächlich …

  • Ich würde auch behaupten das Sony teilweise hinterher läuft. Und der Vorsprung bestand ja eher aus Mangel an Alternativen. Der Gebrauchtmarkt ist voll mit Sony Equipment. Auch mit neuen Produkten. Und sich an Haptik und Bedienung gewöhnen zu müssen ist ja auch nur ein fauler Kompromiss. Zudem hat die Bundeswehr erst nach dem Krieg angefangen zu existieren. Und die Soldaten vorher haben übrigens den Krieg verloren. Und das ist auch gut so. Ich bezweifle das Sony den „Kamera Krieg“ auch verlieren möchte.

    • Wenn du glaubst dass der Gebrauchtmarkt mit Sony Equipment voll ist,dann sieh dir mal den Fuji-Gebrauchtmarkt an!
      Jeder versucht nach kürzester Zeit das Zeug wieder los zu werden,aber niemand will mehr Geld dafür ausgeben. Jeder zweite will das System wieder wechseln.
      Auch Canon kann nicht so berauschend sein,blättert man da etwas am Gebr.markt. Bei Nikon sieht es da im Moment ,vorallem im Z Bereich wieder besser aus.
      Viele der Fuji-Jünger hoffen auf die X-Pro3,aber wie soll das was werden,wenn wieder 50% „Altware“ mit verbaut ist…alles geht zu schnell,alle hecheln nur noch hinterher.

    • Microne,
      verstehe jetzt Deinen Vergleich mit der Bundeswehr nicht…….oder bist Du Zeitsoldat?
      Aber egal,
      ich bin A-Mount Fan und freue mich jetzt über billige Objektive, gerade die, die früher einen hohen 4 stelligen Betrag
      gekostet haben. Und wenn meine betagte 77II das Zeitliche segnet, dann freue ich mich auf sehr gute E-Mount
      Alternativen……
      Meine Prognose für die CaniKons:
      in 2-3 Jahren gibt es genauso viele gebrauchte Teile für die alten Anschlüsse auf den Markt und in der Bucht, wie jetzt vom Sony A-Mout

    • Ja, auf die warte ich auch um meine A7sI ab zu lösen.
      Obwohl schon etliche Jahre im Gebrauch immer noch unerreichbar in ihrer Empfindlichkeit.
      Gruß Conny

  • Die Technik wird angeblich immer besser, aber die Fotos von den größten Technik-Verfechtern mit dem neuesten Equipment werden es nicht…….. Wo ist der Fehler?😎

    • Der Fehler liegt darin, dass die besten Fotografen nicht immer dem neuesten Technikscheiss nachrennen, das machen eigentlich nur Anfänger und Amateure.

      Sony hat das leider noch nicht erkannt …

      • Wenn es so wäre wie Du sagst, hat Sony doch alles richtig gemacht. Anfänger und Amateure machen den Großteil des Absatzes aus. Da macht es doch Sinn, diese immer wieder zu füttern:)

  • Sony soll mal ruhig die Neuheiten rausballern. Vielleicht kommt ja auch mal was sinnvolles dabei rum. Nur so zur Info:
    ein befreundeter Fotograf hat für nebenbei eine a7rIII mit 24-70. Blöde nur das Fehlfokussieren in einfachen Situationen. Vom ausgelagerten „Service“ nach 4 Wochen zurück mit der Bemerkung : wir können nix feststellen (die mitgesendeten Belegdateien zeigten zwar deutlich die Unschärfen, wurden allerdings ignoriert). Mein Freund ist jetzt ein wenig angep… weil der Kamera/Objektivkauf ja auch nicht kostenneutral war. Er ist höchst unzufrieden und wird die Krücke jetzt mit hohem Verlust verkloppen (auch im Studioeinsatz werden die Erwartungen nicht erfüllt). Hauptsache, er muss sich nicht mehr darüber ärgern….
    Solange Sony keinen Service bietet, kann ich mir nicht vorstellen, dass man dieses System im beruflichen Einsatz anwenden wird.

    • Falls es der Geissler Service war, kein Wunder, die lassen Sony wirklich schlecht aussehen. Für Sony Pro-Service kann ich aber nicht sprechen, den gibt’s aber erst ab mehreren Bodys (Profis eben).

      Kann eigentlich auch nur sein, dass es das Sony 24-70f4 ZA war, das ist nämlich nur mittelmäßig. Mit dem 2470f2.8GM hätte er mit das beste verfügbare 2470 gehabt und seine Enttäuschung wäre mir nicht erklärbar.

      • @SB
        ..er hat das 24/70 f2,8. Die Abbildungsqualität ist schon in Ordnung, wenn der Schärfepunkt getroffen wird.
        Genau da liegt der Knackpunkt.
        Und wenn man den Profiservice erst ab einer gewissen Menge an Gehäusen und Objektiven bekommt, ist das schön für die Sony-Umsatzzahlen. Allerdings wird sich der Service dadurch nicht verbessern. Da sollte Sony sich vielleicht ein Beispiel an den Profi-Systemen Canon und Nikon nehmen. Sonst wird das nämlich nix mit Platz 1 oder 2 oder was auch immer….

      • @ Matthias
        Hi, leider hat Sony sich ein Beispiel an dem Profi Service von Canon und Nikon genommen.
        Den bekommst du auch erst mit einigen halbwegs aktuellen Profi-Bodies und Profi-Linsen. Richtig umfangreich wird der Service so mit Leihgeräten und so allerdings auch erst, wenn du für Platin dann noch ein paar hundert Euro im Jahr zahlst.
        Fuji macht das ja auch etwas ähnlich, hatte oder hat aber die Option, beim Nachweis daß du als Profi arbeitest auch so in den Profi Service zu kommen.

      • Ingo,
        das stimmt schon. Wenn ich aber im Fall des Falles die ganze Angelegenheit über meinen Profihändler abwickle, gibt es keine Probleme. Hatte das aber bislang nur einmal, als ich mit meiner 810 und 24/70 beim Fototermin mit halbem Salto vom Tisch geknallt bin. Nach dem Stunt hatte sich das Kamerabajonett etwas rausgehebelt. Vom Händler bekam ich sofort (kostenfrei) eine Ersatzkamera und meine eigene war 3 Tage später repariert zurück:-))

    • Wozu Service???

      Nach einem halben Jahr kaufen Sonyfotografen sowieso das Nachfolgermodell, solange sollte die Kamera eigentlich durchstehen.

      • @ Rolf und Matthias
        Was Ihr beiden so Alles zu wissen glaubt……
        Hatte nicht mal eine Firma names Canon oder war das Nikon, Neuheiten und Nachfolger im
        Monatstakt rausgebracht, wo die neueren Modelle schlechter abschnitten, als die Alten?
        Und nur weil Sony jetzt mal die Nase vorn hat, ist die Strategie der „Neuheiten auf den Markt zu bringen“ schlecht?
        Wo wäre die Menscheit, wenn man immer nur am ALTEN festhält und nicht mal was Neues zu Hand nimmt? Stillstand ist doch Rückschritt!
        Freut Euch doch mal, das jemand etwas Bewegung in den Fotomarkt bringt, denn die in den letzten Jahren kam nicht besonders viel an Neuheiten von Canikon, eher wie etwas Altes in der neuen Verpackung, aber etwas Teurer……..

      • Es gibt eben auch noch so etwas wie Nachhaltigkeit. Ich weiss, es liegt in der Zeit der Wegwerfgesellschaft nicht gerade im Trend, man kauft halt lieber alle 6 Monate etwas neues, als sein Gerät über mehrer Jahre hinweg zu gebrauchen.

        Bei mehreren Punkten hat Sony die Nase überhaupt nicht vorne, sondern weit hinten: Ergonomie, wetterfestes Gehäuse, Funktionalität. Das einzige Plus ist eigentlich die etwas höhere Auflösung, aber zu welchem Preis?

        Ich habe gern Neues, aber nur mehr Pixel gehört leider nicht dazu. Ich habe auch nichts gegen Sony, gehöre aber einfach nicht zu den Klienteln dieser Marke. Ich mag einfach den Nimbus der Wegwerfgesellschaft nicht, Punkt.

      • @ Rolf Carl,
        na, du bist jetzt aber auch nicht ganz fair. Sony lebt ja von günstigen Semi-Pro Modellen für den engagierten Amateur.
        Die A9 gibt´s ja nun auch schon etwas am Markt. Mal sehen, ob zuerst die A9 II oder die Nikon D6 kommt. Beide allerdings warscheinlich noch vor den Olympischen Spielen, denke ich.

      • Jürgen,
        auch wenn Nikon das mal gemacht hat, waren davon nur die sogenannten Einsteigerkameras betroffen. Die Highend-Geräte hatten eigentlich vernünftige Laufzeiten und man muss auch nicht unbedingt das Nachfolgemodell kaufen, weil die Bodies ja gut funktionieren. Wesentlich wichtiger ist allerdings, neue Objektive zu entwickeln und alte Konstruktionen gerade im Midrange-Bereich zu überarbeiten. Canon und Nikon geben da jetzt richtig Gas und auch Sony hat es ja geschafft, nach 5 Jahren hervorragende Objektive zur Verfügung zu stellen…

    • Ein bekannter von dir…..
      Hast Du auch eine eigene Meinung ?
      Selbst meine A7RII fokussiert auch bei schlechtem Licht absolut zufriedenstellend

      • Oliver,
        meine Meinung zu Sony:
        ein Spielekonsolenlieferant hat in seinen Kontroller einen Sensor eingebaut und das ganze Konstrukt als Kamera verkauft. Das war jetzt kein Sonybashing sondern nur meine eigene Meinung…
        Ausserdem geht es nicht um zufriedenstellend sondern um komplett daneben bei einfachen Aufnahmesituationen.

  • Also Sony baut schon gute Kameras, da gibt es nichts zu deuteln, in manchen Bereichen sogar die besten, aber irgendwie kann ich mich mit denen nicht anfreunden. Mir schiessen die zu schnell, gestern gekauft, heute veraltet. Und an dieses Menue kann und will ich mich nicht gewöhnen, wenn es nicht intuitiv funktioniert ist was falsch an der Kamera. Ja, Sony ist den anderen in ein paar Dingen voraus – na und, die andern bringen es dann ein Jahr später – so what? Ist das wirklich Match entscheidend? Für mich nicht für andere ja. Und im Übrigen lese ich hier immer wieder, toll, wenn die was Neues bringen wird das Alte billiger, aber dann kann ich ja gleich bei meiner angestammten Marke bleiben, wenn ich bei Sony „gestrig“ kaufe. Also sei’s wie’s wolle, wünsche Sony viel Erfolg und den Sony Jüngern jedes halbe Jahr eine neue Kamera!

    • Hey Joe,
      an das Menue von Sony kann man sich schon gewöhnen, wenn man das möchte. Allerdings vertrete ich die Meinung, dass man eine Kamera so bedienen sollte, wie der Konstrukteur sie geplant hat. Von diesen ganzen Einstellungen halte ich nicht viel, weil man dann immer irgendwas verstellen muss, um es der Aufnahmesituation anzupassen. Wenn das schnell geht: okay. Aber nicht erst durch`s Menue pflügen und sich fragen, wo war das denn noch? Verdammte Sche…! Und bei den Neuheiten wünsche ich mir eben mal Features, die durchdacht sind und einen richtigen Mehrwert bringen. Und deshalb hast Du komplett Recht bei Deiner Marke zu bleiben, weil die ja nicht plötzlich schlechter geworden ist und Du damit immer noch genauso fotografieren kannst wie vor 2, 3 oder 5 Jahren…

    • Das sehe ich sehr ähnlich wie joe. Wäre ich nicht schon Eigentümer mehrerer Systeme sondern kompletter Neueinsteiger im DSLM Bereich, dann würde ich Sony wegen seiner guten Sensoren und wegen des guten AFs ganz sicher in Erwägung ziehen. Zumindest wenn ich VF fotografieren wollte. Sony ist allerdings auch ein Meister im Marketing und weiss zum Teil besser als seine Wettbewerber, seine Produkte anzupreisen. Dabei sind bei weitem nicht alle vermeintlichen überlegenen technischen Lösungen so überlegen, wie man es von Sony hört und teilweise auch von Fachmagazinen erzählt bekommt. Es gibt eben auch andere Stimmen, die in Tests, beispielsweise zum AF, dessen angebliche Überlegenheit doch etwas anders sehen und diese relativieren. Beispielsweise hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=l-JFGTfSN6s
      Da ich mich momentan zumindest gegen VF und für APS-C und mFT entschieden habe, werde ich auch nicht mehr so schnell wechseln. Fuji, Panasonic und Olympus sind keinesfalls durch Sony abgehängt, auch wenn Sony momentan bei den Sensoren immer eine Nasenlänge voraus ist. So wird es vermutlich auch mit den neuen Sonys wieder sein. Mit diesem Vorsprung, den andere dann mit ihrer nächsten Kamerageneration wieder aufholen, kann ich leben. Bei mir muss es nicht jedes Jahr eine neue Kamera sein, damit ich stets die momentan beste Technik habe. Wenn ich noch für Fototechnik Geld ausgebe, dann momentan eher für Optiken. Ich verspreche mir davon einen grösseren Nutzen als durch stets den besten Sensor, den besten AF und oder sonstige Eigenschaften einer Kamera. Die Kameras die ich habe, sind bereits technisch so gut, dass ich keinen Bedarf sehe, mich durch einen Systemwechsel spürbar zu verbessern. Das gilt für mich als alter Canonianer sogar für Canon. Ein Neueinstieg in das R-System wäre für mich wie ein Umstieg auf Sony und würde letztendlich eine komplette Neuanschaffung eines kompletten R-Systems bedingen. Ich werde deshalb meine Canon-Nutzung auslaufen lassen, solange meine EOS EFs noch funktionieren und die Linsen an anderen Bodys adaptierbar sind. Das ist eben für mich die Konsequenz daraus, dass Canon ein neues Bajonett eingeführt hat, EOS-EF vermutlich nicht mehr lange weiterführen wird und ihre DSLMs APS-C Linie zumindest bisher eher stiefmütterlich behandelt hat.

      Damit ich mich doch noch anders entscheide, müsste ein Hersteller schon einen dauerhaften und ganz markanten technischen Vorsprung besitzen, oder aber eine meiner Marken die Weiterführung ihres Systems einstellen. Nichts davon ist momentan in Sicht.

      • Hallo Thomas,
        genau so sieht das aus. Die „neuen“ Kameras bieten scheinbar Vorteile, die sich in der Praxis schnell relativieren. Bei den Sensoren hat sich auch nicht viel getan. Entscheidend sind die Objektive, die man schon hat oder noch kaufen möchte. Und das ist der wirkliche Kostenfaktor. Deshalb bedeutet ein Systemwechsel auch nur Geld verbrennen. Werden die Fotos dadurch besser? Wohl kaum!
        Man sollte vielleicht davon Abstand nehmen, immer nach neuen Kameras (im Halbjahreszyklus) zu schauen und vielmehr in gute Objektive und Zubehör wie Licht, Stative usw. zu investieren. Aber gerade bei Objektiven sind alle Hersteller sehr, sehr zurückhaltend bei den Neuerscheinungen…

      • Hallo Thomas,
        genau so sieht das aus. Die „neuen“ Kameras bieten scheinbar Vorteile, die sich in der Praxis schnell relativieren. Bei den Sensoren hat sich auch nicht viel getan. Entscheidend sind die Objektive, die man schon hat oder noch kaufen möchte. Und das ist der wirkliche Kostenfaktor. Deshalb bedeutet ein Systemwechsel auch nur Geld verbrennen. Werden die Fotos dadurch besser? Wohl kaum!
        Man sollte vielleicht davon Abstand nehmen, immer nach neuen Kameras (im Halbjahreszyklus) zu schauen und vielmehr in gute Objektive und Zubehör wie Licht, Stative usw. investieren. Aber gerade bei Objektiven sind alle Hersteller sehr, sehr zurückhaltend bei den Neuerscheinungen…

      • @ Thomas Müller

        Danke für den Link. Sehr aufschlussreich und in meinen Augen einer der besten Kamera Tests auf You Tube. Wenig Geschwafel, viele Fakten und sehr neutral und fair. Beim Blindtest mit den Portraits habe ich mich 13 mal von 13 Möglichkeiten für Fuji entschieden. Vielleicht gefällt mir der Test auch deswegen so gut, weil ich – wenn ich je wechsle – wie der Autor zu Fuji wechseln würde, weil es – wie er sagt – damit einfach mehr Spass macht zu fotografieren und Video zwar auf 10Minuten limitiert ist, aber mit hervorragenden 10bit 4:2:2 aufgenommen wird.

        Sony hat einfach die bessere Marketingabteilung, sonst wäre Fuji insgesamt erfolgreicher.

      • ich frage mich echt langsam was dieser technik hick hack noch soll… besserer AF? da ist wohl canon nach wie vor ungeschlagen. Wieviel besser soll der AF denn noch werden? besserer Sensor? wieviel blendenstufendynamik und so weiter brauch man denn noch für ein gutes bild?! VF vs APSC dn einzigen unterschied den ich da erkenne liegt im freistellungspozential unter 35mm alles darüber sieht sich sehr ähnlich. ich feier es ab wenn jedes jahr was neues kommt und sich wieder irgendein opi dran erfreut das er seine wald und wiesenfotografie mit nem noch schnellerem AF vollziehen kann. dann werden die preise für die bodies noch billiger. siehe xt2 absolute topkamera für unter 600€ gebraucht. mal ernsthaft, eines was ich bei der fotografie gelernt habe ist die tatsache, dass wenn man situationen antizipiert man den ganzen schnick schnack garnicht brauch. ist nur meine unwichtige meinung 🙂

    • Joe,
      ein ganz wichtiger Punkt. Eine Kamera, die intuitiv bedient werden kann, ist in der Praxis manchmal schneller als eine technisch überlegene, die zu umständlich in der Bedienung ist.
      Als relativ neue Technik finde ich den Innovationstakt bei den DSLM allerdings ganz natürlich. Neu entwickelte oder verbesserte Techniken werden entweder gesammelt und dann alle zusammen in ein neues Modell eingebaut oder eben einzeln bei dann eben eher erscheinenden Kameras.
      Das Sony aber unter Zugzwang steht, ist ziemlich offensichtlich. Sie müssen einfach schneller und möglichst auch besser als die Konkurrenz sein, um sich einen vernünftigen Anteil am Markt zu sichern. Als Sensorhersteller sind sie da ja auch in einer sehr guten Position.
      Sony will die Fehler von Minolta einfach nicht wiederholen, sonder auf Augenhöhe mit Nikon und Canon agieren.
      Der beste Zeitpunkt ist natürlich der Start einer neuer neuen Technologie (DSLM), da hier die Karten auch mit neuen Bajonetten wieder neu gemischt werden.
      Ich finde, Sony macht da schon einiges richtig.

      • @Ingo
        Du hast vollkommen Recht, natürlich muss Sony Gas geben um die anderen auf Distanz zu halten, allerdings kommt es mir so vor, dass sie wirklich immer alles raushauen was sie können, aber dann doch vielleicht noch hätten ein halbes oder ein Jahr warten sollen um es perfekt zu machen und dann bringt man halt schnell mal wieder ein neues Modell. Offensichtlich haben sie das bei der A7S III gerade noch rechtzeitig gemerkt, offensichtlich hat Panasonic einiges in ihren neuen Kameras das bei der A7S so nicht vorgesehen war und sie haben den bereits geplanten Launch einfach nach hinten verschoben und es würde mich auch nicht wundern, wenn es noch etwas dauern würde, bis die A7S III tatsächlich ausgeliefert wird. Und Ben hat es erwähnt, dass die A7S III bei Low Light schon erheblich besser sein muss als die aktuelle A7 III und deren baldiger Nachfolger A7 IV, sowie einfach erheblich mehr MP braucht um auch für Fotografie interessant zu sein.
        Ich würde mir wünschen, dass Sony über die Bücher geht und ihr Menue grundlegend verändert und vereinfacht und endlich einen vollfunktionsfähigen Touchscreen à la Canon implementiert, denn dann werden sie auch für Leute wie mich interessant und sind sie wirklich DIE Nummer 1 die sie immer sein wollen.

      • @Joe
        Das erinnert mich irgendwie an Canon vor vielen Jahren. Immer nur gerade etwas verbessert beim neuen Modell, aber dann doch noch soviel Luft nach oben gelassen, daß man schon wieder auf das nächste Modell gewartet hat.
        Nun ist es bei mir ja eher Fuji, da ich eigentlich nur eine Ergänzung zum Nikon System haben wollte mit kleinen Gehäusen und Linsen.
        Sony kam da schon deshalb nicht in Frage, weil das ja eigentlich kein Ersatz für Nikon sein sollte und die Linsen und das System bis auf die Gehäuse ja gleich groß sind.
        Tja, nun hat sich Fuji entwickelt, wie sich Fuji entwickelt hat.
        Von daher ist Sony nicht so richtig in meinen Fokus gewandert.
        Ich würde allerdings gerne wissen, ob Sony tatsächlich größere Lowlight Probleme hat. Kann ich mir gar nicht vorstellen.
        Und seid ihr sicher daß die A7S III kommen soll? Ist die A9 nicht schon das schnelle Modell mit der geringen Pixel-Zahl für Sony?

    • Was viele immer vergessen: Veraltet bedeut nicht, das die Kamera plötzlich schlechter geworden ist. Das passiert nur im Kopf der jeweiligen Person.

    • joe, sehe ich genauso. Eine Sony Knipse käme mir nie ins Haus, alleine schon wegen der Haptik. Sie liegt mir einfach nicht. Als wahrer Sony Fan oute ich mich, wenn es um die Playstation geht.

  • Sony ist schon nicht schlecht und in vielen Dingen ihrer Konkurrenz voraus. Andererseits sind sie meist auch sehr teuer und kochen letztendlich auch nur mit Wasser. Videotechnisch bieten Fuji und Panasonic mehr fürs Geld und fototechnisch ist Sony auch nicht um Welten besser als Nikon, Canon, Panasonic oder Fuji. Man kann auch mit anderen Geräten gut leben. Für mich spielen bei den Überlegungen, ein bestimmtes System zuzulegen, vor allem Praktikabilität und Folgekosten eine Rolle und da ist Sony halt auch nicht spitze. Mit den A7s kann ich schon gar nichts anfangen. Was will ich denn mit einem 12MPx Sensor? Der mag zwar sehr gut zum Filmen sein durch seine Empfindlichkeit, aber dann hat man eben eine gute Videokamera und noch lange keinen guten Fotoapparat. Ich konnte auch nie was mit der Panasonic GH5s anfangen. Die hatte aber zumindest der A7s bisher die besseren Videocodecs voraus. Bloß, wenn ich mir einen Fotoapparat mit guten Videoeigenschaften kaufe, dann will ich ihn natürlich auch für beide Welten gleichermaßen gut nutzen können. Für mich persönlich sind die A73 und die A7R3/4 deutlich attraktiver als die S-Serie. APS-C hat Sony bisher sträflich vernachlässigt. Ich erinnere mich noch, wie lange ich damals gewartet habe bis Sony überhaupt eine 4K taugliche APS-C mit E-Mount zur Verfügung gestellt hat. Ich hatte damals eine FS100 Videokamera und wollte die Optiken wenigstens für beide Kameras nutzen können. Doch da kam ewig nichts nach der NEX 6, die zwar fototechnisch ok war, aber in meinen Augen nur grauseliges Full-HD ablieferte. Ich habe dann meine FS100 und die NEX 6 verkauft und bin komplett auf Panasonic umgestiegen mit GH4 und GX80. Irgendwann kamen dann auch von Sony die A6300 und A6500, was bis heute die aktuellen Modelle geblieben sind in dem Bereich, gerade mal ergänzt durch die halbherzige A6400, die kaum irgendeine Verbesserung bringt gegenüber den anderen beiden E-Mount APS-Cs. Das hat mich schon alles heftig enttäuscht. Inzwischen bin ich zu Fuji umgestiegen und bin da auch durch einige wertige Optikkäufe erstmal etabliert. Seit diesem Umstieg hat sich bei mir das Verhältnis von Videoanwendungen zu Foto auch etwas in Richtung Foto verschoben. Ein Wechsel zu Sony APS-C habe ich für mich ausgeschlossen. Ein zusätzliches System kommt für mich aus finanziellen Gründen im Moment nicht infrage. Und wenn ich mal wieder etwas mehr Geld zur Verfügung hätte, würde ich mich wahrscheinlich nach jetzigem Stand der Dinge für das Fuji Mittelformat entscheiden, was dann nochmal eine spürbare Veränderung zum bisherigen APS-C sein dürfte.

    • @Ben
      Dann passt die Strategie von Fuji ja perfekt für dich.
      Was ich bei Fuji schätze ist die Konsequenz, sich für ein Format zu entscheiden und sich nicht zwischen Vollformat und APS-C mit dem gleichen Bajonett zu verzetteln und dann im Endeffekt eines zu vernachlässigen.
      Linsen, insbesondere Brennweitenabstufung, für APS-C passt natürlich bei Fuji perfekt (bis auf das 50-140, das hätte gern noch etwas länger sein können, so bis 200mm).

      • Bei dem Konzept Sonys, E-Mount sowohl für FF als auch für APS-C einzusetzen, habe ich zwiespältige Gefühle. Einerseits suggeriert es eine gewisse Kompatibilität, die ja auch aufwärts gegeben ist. Ich kann also die FF Optiken auch an APS-C Kameras anwenden. Aber umgekehrt wird es halt schwierig. Dann muss man an der FF einen Crop inkauf nehmen. Von daher fände ich eine Lösung mit unterschiedlichen Mounts eigentlich besser, bei der man ja ein FF-Objektiv mit einem entsprechenden Adapter auch an APS-C anschließen kann. Aber unterschiedliche Mounts könnten Fehlkäufe gerade von Einsteigern minimieren.
        Ja, mir kommt die Fujiphilosophie schon auch näher als die von Sony. Ich denke, die stärkere Vernachlässigung von APS-C bei Sony, die ja in den letzten Jahren auch feststellbar war, war dem geschuldet, dass die beiden Systeme eigentlich bildästhetisch und -qualitativ nicht so weit auseinander sind, wie das oft erwartet wird. Nun offensichtlich sieht sich Sony, evtl. auch durch Fujis relativen Erfolg, dazu berufen, wohl wieder mehr in APS-C zu investieren. Auch das dürfte zweischneidig werden für Sony. Einerseits: Sony FF-Besitzer können eine Zweitkamera in APS-C zu ihrem System kaufen, ohne den Objektivpark umstellen zu müssen, andererseits: Das bringt keinen großen Vorteil, weil der Sinn von APS-C ja die Verkleinerung des Equipment ist. Neueinsteiger werden sich aber vielleicht dann doch eher zu FF wenden, weil es erstens stärker beworben und mit größeren Qualitätsversprechen behaftet ist und weil es nicht viel teurer ist. Fuji hingegen fährt APS-C und Mittelformat. Da ist die Grenze härter. Man hat zwei Systeme, Profi und Semiprofi/Amateur, was nicht heißt, dass die Grenzen dann am Ende genau so scharf gezogen wird. Sony ist natürlich ein ganz anderer Player als Fuji und hat viel mehr Möglichkeiten und auch deutlich stärkere Werbemöglichkeiten. Ich persönlich bin ja immer ein wenig für die Underdogs, erst Recht, wenn die Qualität nicht schlechter ist. Nachteil natürlich ist die Begrenztheit und die relativ geringe Auswahl an Objektiven, die zwar alle recht gut, aber u.U. auch sehr teuer sein können. So ist es gar nicht so einfach, ein gutes Tele von mehr als 400mm an Fuji zu realisieren. Das 100-400 plus Brennweitenerweiterung geht über die 2000 Euro Grenze. Man muss dann wohl etwas tüfteln. Mir schwebt ein Fringeradapter auf Canon vor und ein Tamron 150-600mm. Oder man kauft gleich noch zusätzlich eine billige Sony- oder Canonkamera mit entsprechendem Objektiv. Das wäre billiger als die Fujilösung, aber man hat eben dann eben wieder zwei Systeme. Da sollte Fuji evtl. zukünftig nachbessern, zumindest preislich.

  • wir sollten alle froh sein, dass Sony den Markt so aufgemischt hat die letzten Jahre! Gäbe es Sony nicht, müssten wir uns immer noch mit der schleppend langsamen Entwicklung von Canikon DSLRs der letzten 10 Jahre zufrieden geben, während im Smartphone Sektor die Post abgeht.

    Schließlich muss man sich bei der heutigen Fotoqualität der Smartphones schon fragen, ob eine Einsteiger-DSLR mit Kit-Zoom für die breite Masse noch bessere Fotos liefert (m.M.n. nicht).

    Was mir fehlt, ist der selbe massive Einsatz von Computational-Photography/AI wie in den Smarpthones. Sobald das, was die Smartphones so gut macht, in den ILC-Markt Einzug hält, ist der Vorsprung zum Telefon wieder groß genug, dass sich eine Anschaffung für den Normalo (der nicht viel Zeit in die Retusche stecken will) wirklich lohnt.

    • @SB
      Also bis auf Vollformat DSLMs fällt mir nichts ein, was nicht auch ohne Sony genauso funktioniert hätte. Was Hugo erwähnt, dass für das Betrachten auf Instagram oder dem Handy gar keine Systemkamera notwendig ist – ob von Sony oder sonst wem – ist absolut richtig. Und wenn all das „Zeug“ was in Smartphones zur Bildverschönerung beiträgt auch in Kameras drinsteckt, dann bin ich nicht mehr dabei, denn das hat mMn nichts mit fotografieren zu tun. Im Übrigen werden heute mehr „professionelle“ Kameras mit Wechselobjektiven verkauft als je zuvor, einzig der Markt für Billigknipsen ist weggebrochen und den wird man auch nicht mehr zurückholen können, egal wie viel KI man dort reinsteckt, denn die Dinger können dann zwar das Gleiche wie Handys, aber immer noch nicht telefonieren oder What’s – Appen und sind dazu noch grösser!
      Also die JPGs meiner Canon 5D4 kann man ohne Retusche direkt aus der Kamera verwenden und ich denke das gilt für Sony, Fuji und Co ebenso, sofern man ein bisschen Ahnung von den Grundkenntnissen der Fotografie hat. Das Problem ist doch, dass die meisten nur Momente festhalten und sich nicht mit ISO, Blende, Brennweite etc auseinandersetzen wollen, sondern direkt an Freunde schicken oder auf Instagram posten wollen. Da kann sich jetzt die Kameraindustrie einfallen lassen was sie will, dieser Trend ist nicht zu stoppen. Diejenigen die das letzte Quäntchen aus jedem Foto rausholen wollen wird es immer geben und die interessiert nicht, was auf dem Smartphone Markt abgeht, aber die sind schon heute eine Minderheit und werden eine Minderheit bleiben.

      Was in meinem Augen fehlt – vielleicht gibt es das schon und ich kenne es nicht – eine vernünftige Platform wo man hochwertige Bilder in einer hohen Auflösung hochladen und anschauen kann, also etwas für wirklich Fotobegeisterte, denen es auch auf die Details ankommt.

      • @joe letzteres vermisse ich auch, da ich mich ebenfalls zu den Pixel-Peepern zähle und die Instagram Auflösung schon eine grobe Beleidigung für meine Fotos ist. Leider hat es sich flickr zuletzt bei mir verscherzt mit dem neuen Limit von 1000 Fotos.

        Ich kann mit meinen Sony Kameras (A7ii/RX100/A6000) i.d.R. nicht ohne Retusche leben. Und das liegt nicht daran, dass ich nicht mit meinem Equipment umgehen kann oder vernünftige Objektive fehlen, sondern daran, dass ich den look (den Smartphones sofort erzeugen können) meist bevorzuge (d.h. mehr schärfe, klarer, kontrastreicher, wärmer, HDR).
        Das sind Charakteristika die meiner Meinung nach auch die breite Masse mehr ansprechen. Die meist lahmen JPGs direkt aus der Kamera will heute keiner mehr sehen… und übrigens sind diese in der Darstellung der Realität nicht grundsätzlich natürlicher oder echter.

        Ich bin kein Fan von kreativer Retusche/Filtern oder überschärfter Bilder. Aber ein dezenter Einsatz der o.g. Effekte erreicht in meinen Augen fast immer eine wesentlich größere Ästhetik. Und das können, instant out of camera aktuell leider nur die (Top-)Smartphones.

      • @SB
        Ich korrigiere natürlich auch Bilder, fotografiere aber meist in RAW. Allerdings hasse ich im Gegensatz zu Dir diese Bilder mit erhöhtem Schwarzton, erhöhter Sättigung und Überschärfe, ich schaue solche Bilder gar nicht mehr an. Bis vor gut 5 Jahren fand man das toll, ich dachte der Trend ist tot, aber es gibt immer noch Instagramler die es nicht lassen können. Ich bevorzuge sehr dezente und feine Korrekturen und zwar so, als hätte man fast nichts gemacht. Natürlich experimentiere ich auch, aber nur bei Portraits. Und solche Dinge wie Himmel austauschen geht mMn schon gar nicht. Aber lass dich von mir nicht beirren, das ist nur mein persönlicher Geschmack!

  • …und ich fotografiere viel.
    Mach ich was falsch?

    Das einzige, von was ich wirklich mal enttäusch war, war das FUJI-Zeugs. Und irgendwo bei uns liegt auch noch eine Sony herum und verstaubt. Mal sehen, wann die in der Bucht liegt. Irgendwie will keiner damit wirklich was machen.
    Tja, so kann’s gehen. Mir egal, was von Sony kommt. I like Canon M und Nikon Z (hier gibt ja jeder seinen Senf – und ich nun auch dazu). 🙂 Holdrio. Forza Sony – oder was auch immer…

    (Wurde aber langsam auch mal Zeit mit den neuen Gerüchten gegen die Langeweile der einschlägigen Kandidaten) 🙂

    • Hey @joe
      was regst di auf . Du fotografierst doch sowieso nur Blümchen, hast du mal geschrieben. Mit ’ner Canon.
      Glaubst du, deine Motive sind besser als manche auf Instagram? Schon gemerkt, dass es Kameras gibt, die per WiFi direkt auf das Phone übertragen können und dann die Auflösung herunter gerechnet wird, wenn’s auf Instagram geht? Das Original kann da durchaus noch in voller Auflösung auf der Speicherkarte bleiben.
      Es wäre mir auch neu, wenn man in der Fotografie „keine Momente“ mehr festhält. Hat schon HCB so gemacht. Und zum „Anschauen“ gibt’s diverse Fotobücher zu kaufen, von denen man lernen kann und Gegenden kennenlernt, wo man so schnell nicht hinkommt.

      „Die meist lahmen JPGs direkt aus der Kamera will heute keiner mehr sehen…“ schreibt @SB und damit hat er recht. Und man kann durchaus – übrigens auch in einer neuen Z – Olympus machte es einst vor, durchaus kreativ („kreativ“, du verstehst hoffentlich was ich meine) mit Filtern arbeiten. Viel leichter als noch vor Jahren. Gerade im SW-Bereich kann man schnell einen speziellen Look kreieren, ohne lange auf die Nachbearbeitung am PC zurück zugreifen. Das macht bei SW insbesondere bei hohen ISO Sinn.

      Was willst du denn „rausholen“ aus deinem Foto, wenn da nix rauszuholen ist? Wenn es keine Geschichte erzählt oder zumindest den Blick für einen kurzen Moment fesselt, weil es nur belangloses, ewig wiederholtes darstellt? Wie hoch die Randunschärfe der Optik oder das Rauschen der Kamera ISO ist?

      Wenn du wirklich Top-Bilder sehen willst, gehst du zBsp. in die „fotocommunity“ (einfach mal googeln).
      Ich bezweifle das aber so langsam, weil du dich lieber auf diesen Seiten aufhältst und die eigentliche Fotografie in Wirklichkeit nicht relevant ist, weil du nicht weiter kommst und sie dich langweilt.
      Man sollte wohl mal wieder raus gehen, mit seiner Kamera.

      • Was sieht man denn i. d. R. großartig anderes auf elektronischen Plattformen als JPEGs? Gut, man könnte aus seinen RAWs auch TIFFs oder BMPs erzeugen. Macht aber doch hoffentlich keiner zur Distribution.

      • Versteh ich dich jetzt richtig @BEN ? Was gibt’s denn gegen JPEGs zu sagen. Wir schreiben das Jahr 2019. Gerade Sony-User schwören auf die JPEG Qualität ihrer Kameras. JPEG Dateien haben heute an aktuellen Kameras eine ganz andere Qualität als noch vor Jahren. Lassen sich auch am Rechner noch problemlos (bis zu einem gewissen Level) nacharbeiten. Rechnervermüllung von RAW, Nein Danke (Spass macht es aber trotzdem, wenn man mit seinen Looks arbeitet. 😉
        Demnächst kommt Apple mit seinen „HEIF“(High Efficiency Image File Format). Und JPEG XS gibt’s schon. Neue Komprimierungsformate mit High-Quality werden das alte Format zunächst ergänzen und in naher Zukunft sowieso obsolet machen. Alles redet vom hohen Verbrauch der Ressourcen. Damit wird schonmal etwas gegengesteuert. Wenn die Weltbevölkerung aber weiter so rasant wächst (Verdoppelung in den letzten 50 Jahren) hat sich das aber auch erledigt 🙂

      • @Mickey

        Was hat man Dir ins Frühstück getan? Oder ist das bei Dir Normalzustand?

        Meine Bilder konnte man lange auf der fotocommunity sehen, und hatten – nur so nebenbei bis zu 200’000 Klicks pro Bild – aber das ist alles andere als das Wahre, dafür reichen locker ein oder 2MP grosse Bilder und maximal geht es (theoretisch) bis 30MP, die aber runtergerechnet werden und Panoramas kann man gar nicht vernünftig hochladen bzw betrachten. Dafür reicht die Kameratechnik aus 2010, da braucht man keine neuen Sonys oder was auch immer.
        Schön, dass du weisst was ich fotografiere, von Dir hört man nur Sprüche aber Bilder gibt es nicht zu sehen – mir ist schon klar warum!!! Meine Kamera hat nicht nur WiFi, sondern auch GPS, NFC und Bluetooth, aber wenn du aufmerksam gelesen hättest, ist mir Instagram zu schlecht und ich brauche für meine „Blümchen“ keine likes, sonst wäre ich auf fotocommunity geblieben.
        Nur zu Deiner Info – ich fotografiere zu 80% RAW und ein schlaffes JPG ist mir lieber als diese übersättigten, überschärften mit überhöhten Schwarztönen befrachteten „Kunstbilder“ die schon seit gut 5 Jahren kein vernünftiger Mensch mehr sehen kann.
        Zeig uns doch mal deinen tollen „LOOK“ von dem Du hier redest. Bevor du nichts gezeigt hast bleibst du leider nur ein Schwätzer!

      • Micky

        soviel ich weiss, fotografierst du ja nur Models. Und was ist nun deine Herausforderung? Einfach mal andere Models oder was? Wäre mir persönlich viel zu langweilig, das ist einfach Business as usual, total langweilig. Also wenn ich dich wäre, würde ich mich nicht allzuweit aus dem Fenster wagen mit deinem Genre. Da sind Blümchen mindestens so anspruchsvoll, wenn nicht noch schwieriger als deine Badekleidermotive. Die siehst sich jemand sowieso nur eine Sekunde lang an im Katalog, nachher wird weitergeblättert.

        Also Micky, komm mal runter, für mich bist du ein Handwerker und kein Künstler …

      • Rolf,
        vielleicht solltest Du Micky mal erklären was überhaupt ein Reflektor ist, hat doch nur f….n im Kopf oder wie war das ? Scheiße jetzt schenkt man diesem Kleinkind wieder Aufmerksamkeit

      • Mirko,

        du hast recht, da ist wohl Hopfen und Malz verloren bei Micky (oder ist das
        bayrische Bier mit anderen Zutaten gemacht?).

        Ja, es sieht tatsächlich nach Aufmerksamkeitsdefizit aus …

  • Oh man….hier geht es ja ordentlich ab – Sonybashing

    Wobei ich immer nur negatives über Haptik oder Bedienung lese. Soll das alles sein? Vielleicht noch schlechter Service, wobei da auch nur über hören, sagen berichtet wird. Oder ich „kaufe von Sony nur Playstation“ finde ich besonders konstruktiv.
    Ich finde es auch immer wieder lustig, wie Fuji-apsc-jünger mit Ihren „Stummelhandgriffen“ sich über Sony-Haptik aufregen. Was soll der sch…?
    Oder das Argument „heute Gekauft – morgen schon veraltet“. Man weiß doch mittlerweile, dass der Zyklus von apsc und Kb etwa 2 Jahre beträgt. Da kann also jeder selber abwägen ob er kaufen oder noch warten will.
    Oder wie sich hier viele an den Verkaufszahlen aufgeilen, als wenn die Verkaufszahlen aussagen könnten, ob ein System gut ist oder nicht.
    @ Joe, ich warte übrigens immer noch auf eine Erklärung für meinen „blödsinnigen“ Kommentar. Anscheinend ist die Aussage doch nicht so falsch.

    Das hier ist doch ein Technikblog, ich finde es hoch interessant was es immer neues gibt, egal von welchem Hersteller. Aber den meisten hier geht wohl nur darum andere Hersteller zu bashen. Egal unter welchen Artikeln, man ließt immer nur die negativen Seiten, egal ob Canon, Nikon, Fuji oder sonst wer.

    Leute, fasst euch mal an den Kopf und freut euch lieber, dass uns neue interessante Produkte erwarten!

    So und jetzt schlagt alle auf mich ein, die meisten werden wohl gegen mich sein 🙂

    • Na ja, bei den allermeisten DSLRs sind es nicht zwei, sondern eher drei Jahre und mehr. Sicher wird das Vorgängermodell nicht schlechter, nur der Preis den man beim Verkauf erzielt, wird durch die häufigen Modellwechsel gedrückt. Bei Sony weiß man durch die häufigen Modellwechsel beinahe schon nicht mehr. Ob man das aktuelle Modell kaufen, oder nicht doch lieber auf dessen Nachfolger warten soll. Ist ja nicht so, das die Nachfolgemodelle nur mehr Softwarespielereien verpasst bekommen. Die man für den Vorgänger als firmware update bekommen könnte. Sondern auch an den Bedienelementen und an der Solidität des gehäuses wird immer noch herumgefrickelt.

      • Meine Güte, ist bei PC’s nichts anderes. Aber wenn du dich für Fotografie interessierst, kaufst du das Modell, was in dein Budget passt und arbeitest lange damit, es sei denn, du hast einen Fehlgriff gemacht und es nicht schnell genug gemerkt, um dein Geld zurück zu verlangen und auf eine andere Maschine zurück zu greifen.
        Nur was man schnell und damit in und auswendig bedienen kann, macht Sinn.

        Heutzutage braucht doch nur noch der Berufsfotograf im Sport eine „grosse althergebrachte“ Spiegel-Kamera mit Einbein für seine fetten Optiken. Ein Kollege von mir arbeitet nur noch mit kleinen FUJIs. Nicht umsonst werden die Dinger der anderen Hersteller auch Spiegellos und damit immer kleiner.
        Vor einigen Jahren war doch FUJI der Hype, heute ist es Sony und morgen (gähn)? Bei den Smartphones nicht anders: Früher iPhone das Mass der Dinge, heute Huawei und morgen kommt wieder Samsung, dann wieder iPhone und, und, und.

      • @ Ben

        Das war so klar, dass dieser Einzelfall aufgezählt wird. Dabei kann man ja eigentlich schon fast von 2 Klassen sprechen, ähnlich A7, A7r, A7s

    • 🙂 Stimmt. Alles die Wahnsinns-Techniker hier. Und tun so, als wenn andere nur „Masse“ sind, wenn mit dem Smartphone fotografiert wird. Die Helden.

      • Joe,
        ich hatte ihn ernsthaft mal gefragt wo und wie man ihn buchen kann, bekam leider nie eine Antwort obwohl eine große Familienfeier doch leicht verdientes Geld wäre 👍

      • Ich habe das schon erlebt, dass mich Leute sehr freundlich angeschaut hatten, als ich die System-Kamera auf das Stativ setzte.
        Seit ich ein Smartphone habe, ahne ich, warum.

      • @StephanKl

        habe hier über ein Jahr lang mein fotocommunity Account (joe23) verlinkt. Da ich seit März nicht mehr Mitglied bin, da ich die gebotene Darstellungsform nicht gut genug finde und speziell für meine Panoramen total ungeeignet ist, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen. Aber wenn Du was sehen willst, gib mir Deine E-Mail Adresse und ich schick dir gerne was! Denn ich weiss was ich kann und kann es auch zeigen – im Gegensatz zu unserm Maulhelden Micky. Da kommt so viel heisse Luft raus, dass er mitverantwortlich gemacht werden kann für die Klimakatastrophe.

    • eigentlich ist das innovations-dempo von sony fuer den verbraucher doch super (mal abgesehen vom wertverfall der kameras). zum einen geraden so andere firmen in den zugzwang ebenfalls mit neuer technik zu glaenzen und zum anderen ensteht ein interessanter gebrauchtmarkt mit sony-technik. ich bin zwar kein sonyfan, aber es ist durchaus toll im netz eine „alte“ sony zu schießen und ein wenig mit altglas rumzuspielen (photographie kann auch manchmal einfach nur spass sein) . ob es sinnvoll ist aller zwei jahre sein kameratopmodell zu wechseln muss eh jeder fuer sich entscheiden. und ob die kritik am sony-menue, der haptik oder der wetterfestigkeit wirklich ernst zu nehmen sind, bezweifle ich doch inzwischen auch. sicher gibt es kameras die wirklich viel mitmachen (pentax k-1/k-1II die macht wirklich fast alles mit und ich weiß, sie hat einen spiegel), aber wer benoetigt das tatsaechlich staendig. fuer alles außer regenwald, sued- oder nordpol und richtiges bergsteigen geht auch sony.

      • @joe
        eine neue sony kommt fuer mich auch nicht infrage. so persoenlich werde ich einfach nicht so richtig warm mit dem „gesamtpaket“ und ein wechsel (von canon) waere fuer mich zu anstrengend. die bq von sony steht natuerlich außer frage, das ist aber halt nicht alles.

      • @mario kegel:“ein wenig mit altglas rumzuspielen (photographie kann auch manchmal einfach nur spass sein)“

        Das klingt so, als ob (alte) manuelle Objektive nur Spielerei wären.
        Ehrlich gesagt ist meine Erfahrung an der A7, dass die in vielerlei Hinsicht für den Hobby-Fotografen mehr bieten als modere Objektive (günstiger, besser verarbeitet, leichter, optisch ebenbürtig, wertstabil, mehr spaß).

        Aber du hast recht, Sony hat viel ermöglicht, die A7 habe ich 2016 für 450 EUR bekommen, dazu ein Canon FD 1.4/50mm für 60 EUR und man hat eine kaum zu übertreffende Bildqualität für ca. 500EUR…

      • @SB
        das war nicht ganz so gemeint. ich habe ein wenig altglas, ein paar contax sachen und die ein oder andere carl zeiss jena linse. einige sind ohne frage echt gut und man kann „richtig“ damit photographieren. aber manchmal spielt man einfach ein wenig …

    • @StephanKI

      ….@ Joe, ich warte übrigens immer noch auf eine Erklärung für meinen „blödsinnigen“ Kommentar. Anscheinend ist die Aussage doch nicht so falsch….

      Du hast es nicht einmal gemerkt warum ich nicht mehr geantwortet habe!!!! Also auf den Kommentar habe ich verzichtet, da Du leider in diesem Punkt beratungsresistent bist, was soll man dann noch schreiben, das ist nur vergebene Liebesmüh. Du hast in meinen Augen Mist geschrieben, ich habe Dir erklärt warum und Du erzählst mir dann wie und was ich in Deinem Text – der falsch ist – zu interpretieren habe. Bitte antworte nicht mehr darauf – ausser es ist dir ein dringendes Bedürfnis, aber für mich ist die Sache hiermit abgeschlossen, denn wie soll man einem Blinden die Farben erklären.

      Bashing finde ich übrigens auch nicht in Ordnung, aber man darf neben den positiven Seiten auch die negativen hervorheben. Niemand bestreitet ernsthaft die Qualitäten von Sony, aber es gibt einige Punkte die mich persönlich stören und die ich nicht gut finde, das muss man schon noch sagen dürfen. Natürlich kann man das Menü von Sony lernen, aber ich habe keine Lust dazu, wegen der Unfähigkeit von Sony mich ein halbes Jahr in ein Menü einzuarbeiten bis ich es so selbstverständlich handhabe wie mein Jetziges. Und auf einen vollumfänglich funktionierenden Touchscreen möchte ich auch nicht mehr verzichten, das gibt es bei Canon schon seit 2015, dafür haben die andere Schwächen, aber das ist jetzt nicht das Thema.

      Schau mal oben den Link von Thomas Müller an, das weisst du was ich meine!

      • Ja ich hab mir das Video angesehen. Naja man kann solche Videos immer zu Gunsten des einen oder anderen ausfallen lassen. Er vergleicht zum Anfang Sonys Kb Objektive mit denen von Fujis apsc (24-70GM vs. 16-55XFPro), in meinen Augen völliger Quatsch. Und später vergleicht er beide in Sachen Rauschverhalten, Schärfe und Geschwindigkeit. Wenn ich das richtig gesehen habe, verwendet er dabei das grausame sel1650 Kit. Ist doch klar, dass die xt30 da besser abschneidet. Das Fuji bessere apsc Objektive baut als Sonys Hauseigene, ist ja kein Geheimnis.

        Als letzten Abschluss ist noch zu sagen, dass Du keine einzige Erklärung abgegeben hast, sondern nur eine Aufzählung der Tochterunternehmen von VW. Aber anstatt anständig zu Argumentieren, kommt nur arrogantes Geschwätz!

    • @StephanKl

      Ist leider so. Vor der dritten Generation war das hier noch schlimmer.
      Warte ab bis OlyNik kommt, der schreibt immer den gleichen Mist.

      • Bin schon da.

        Was wollt ihr über Sony hören ?
        Wohnzimmer- / Studiokameras ohne relevante Dichtungen, schlechte Displays, zu kleine Sucher, willkürliche Knöpfchenverteilung, grausliches Menü, langsamer AF, unbrauchbarer Stabilisator, besonders bei Video, Objektive nicht wetterfest, groß und haptisch Mist …

        Aber vielleicht wird´s ja jetzt mal was …

      • @OlyNik und @Rolf Carl

        Und das wisst ihr weil ihr die Sonys schon auf Herz und Nieren getestet habt, alle natürlich den ihr schreibt ja von allen 🥴

        Zeige mir die abgesoffenen A7III oder A7RIII oder A9
        Welcher AF auf dem Markt, egal welche Cam, kann der A9, eigentlich schon der A7III das Wasser reichen?
        Haptik ist immer subjektiv.
        Für das Menü gibt es das my Menü, da packt man einfach alles rein was man ständig umstellen muss, was auch immer das sein soll…..Des Weiteren gibt es das FN Menü das man sich belegen kann, dazu muss man die Cam dann nicht mal vom Auge nehmen.
        3.6 bzw, 5.7 Millionen Pixel Auflösung für den Sucher, wer bietet mehr?

      • @René:

        Und das wisst ihr weil ihr die Sonys schon auf Herz und Nieren getestet habt, alle natürlich den ihr schreibt ja von allen
        AW: Die Videos reichen und die AF-Tests im Link weiter oben sagen auch alles über den „tollen AF“ der Sonys.

        AW: Zeige mir einen Gieskannentest einer A7III oder A7RIII oder A9 und ich entschuldige mich sofort. Warum findet man solche Tests nicht ? Olympus hat ein Tauchbad mit der E1MX inkl. 300mm Objektiv mit Dauerauslösung problemlos überstanden …

        Welcher AF auf dem Markt, egal welche Cam, kann der A9, eigentlich schon der A7III das Wasser reichen?
        AW: Praktisch jeder, sogar Fuji, an Olympus kommt Sony in der Performance und Genauigkeit nicht heran. An der Objektivhaptik und Qualität (Wetterfestigkeit, Dichtheit, Kälteresistenz) sowieso nicht.

        Haptik ist immer subjektiv.
        AW: Ja, stimmt es gibt wesentlich griffigere Kameras.

        Für das Menü gibt es das my Menü, da packt man einfach alles rein was man ständig umstellen muss, was auch immer das sein soll…..Des Weiteren gibt es das FN Menü das man sich belegen kann, dazu muss man die Cam dann nicht mal vom Auge nehmen.

        AW: WOW, was für eine Neuigkeit von Sony. Kann heute auch jeder in ähnlicher Form…

        3.6 bzw, 5.7 Millionen Pixel Auflösung für den Sucher, wer bietet mehr?

        AW: Es ging nicht um die Auflösung sondern um Größe des Suchers! Die Auflösung ist eher sekundär, viel wichtiger ist die Farbtreue und die Wiederholfrequenz / 120p.

        Und das sage ich als Olympus mFT und Nikon D500-User, früher Canon. Nikons Z-Serie habe ich getestet und nicht genommen. Zu langsam, Belichtung zu empfindlich, Batterieleistung extrem schwach, Bildqualität gegenüber 20 MP zu schlecht bzw. nicht sichtbar, keine Objektivauswahl (Z-Objektive), Objektive zu teuer und zu lichtschwach, Stabi zu schlecht besonders bei Z7 viele verwackelte und nicht 100% scharfe Aufnahmen, Sucher nicht farbecht, Display schlecht und draussen nicht lesbar ….

        Und das ist nur eine Auflistung nach meinen Tests mit diesen Kameras.

      • @OlyNik

        Zeig mir mal einen aktuellen Test wo eine Cam die A9, FW version 5.0, im AF schlägt.

        Weder das my Menü noch das FN Menü ist neu, habe ich nie behauptet, aber es ist da und darüber lässt sich das Menü und die Cam, genau wie bei allen anderen, sehr gut bedienen ohne sich zu „verlaufen“

        Zeige mir einen Gießkannentest bei der die A9 ausgefallen ist.

        120fps hat schon der Sucher der A7rIII 😉

        Und zeig mir mal bitte einen Test der deine Behauptung das die GM Optiken nicht „Wetterresistent“ sind und absaufen.

      • René,
        du weißt, alles was auf YouTube gezeigt wird hat Hand & Fuß, neutral und unabhängig und so 👍 Lächle und sei Froh…vermutlich ist OlyNik nur ein wenig frustriert das die Bilanzen wieder so dürftig ausgefallen sind 😉

      • OlyNik, wie erwartet. Hab noch eine Liebeshymne zu MFT erwartet. Kommt wahrscheinlich noch nach.

        Bei Rolf Carl auch nichts neues. Die „Profis“ nutzen sowas natürlich nicht. Er kennt ja alle.

      • Tja, liebe Leute,

        da bringt man natürlich gerne die A9, wenn es um Vergleiche geht, das ein paar Tausend teure Luxusmodell. Zugegeben, das ist eine Spitzenkamera, aber; betreffend AF können da die Nikon D5 und D500 locker mithalten, und das bei besserem Service und besserer Abdichtung. Aber eigentlich ist das ja ein seltsamer Vergleich, nämlich Profiwerkzeug gegen Spielzeug. Wenn die Sony nicht mehr funktioniert, wirft man sie vermutlich weg, weil ein Zurückschicken nach Japan wahrscheinlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen würde, was wohl niemand auf sich nehmen würde.

        Sony ist das Paradebeispiel für die Wegwerfgesellschaft, das Zeugs soll gar nicht länger halten als zwei Jahre, man soll idealerweise jedes Jahr eine neue Kamera kaufen, halt wie bei den Smartphones. Nachhaltigkeit? Fehlanzeige, nicht bei Sony!

        Profis kaufen Canon, Nikon, und vielleicht noch Fuji, aber ganz sicher nicht Sony, das ist eher etwas für Influencer usw., die sich eh gewohnt sind, alle paar Monate ihr Equipement zu erneuern.

      • Rolf,
        jetzt mach doch die Sony-User nicht so runter, die stolz auf ihr Equipment sind. Sony will will will unbedingt die Number One werden. Und das funktioniert nur, wenn man ein Modell nach dem anderen im Halbjahreszyklus in den Markt schmeisst.
        Hoffe nur, dass Nikon sich da ein wenig zurückhält….

      • @ Rolf

        Wenn man sich die Billig / Einsteigersparte von Canon ansieht, stehen das nicht wirklich besser aus.

      • @René:

        Eine A9 habe ich nicht. Aber wenn du eine hast kannst du das ja mal nachmachen.
        Ab 6:45 Minuten
        https://www.youtube.com/watch?v=PFBHpWuEy8Y

        Olympus hat den Beweis angetreten! Sony ???
        Der Gieskannentest ist viel weniger kritisch, aber auch noch nicht gesehen …

        Wenn du mir ein solches Video (auch selbst aufgenommen) zeigst nehme ich in diesem Punkt alles zurück.

        Und beim Sucher rede ich von 120p (progressive) und keine Halbbilder. Erst die neue A7 IV hat (angeblich) einen progressiven Sucher … merkt man aber bei schnellem Schwenk sowieso. Weiters sind Laging und Dunkelphase ein Thema (Bei Olympus 0,005 sec.)
        0,82 fache Vergrößerung mit 100% ist der größte Sucher den ich bisher gesehen habe (EMX1). Dagegen ist der Sonysucher ein Guckloch ….

      • Grundsätzlich an alle Sony AF-Freaks.

        Die Sony hat zwar hunderte AF-Punkte aber NUR den „schnellen“ Hybrid-Autofokus (AF-Phasendetektion/AF-Kontrastdetektion) und keine Kreuzsensoren !!!

        Ein Olympus hat zwar nur 121 AF-Punkte aber alle Punkte sind On-Chip Phasendetektion und nicht Kontrast AF.

        Olympus nennt das: On-Chip-Phasenerkennungs-AF mit 121 Fokuspunkten vom Typ Kreuzsensor. Neu ist in der E1MX auch der doppelte Prozessor Truepic VIII. Die gesamte Kamera fühlt sich extrem schnell an.

        Das macht die Olympus einzigartig schnell und sicher beim AF. Bei Fotos und Videos.

        Auch das hat Sony nicht und darum ist der AF bei Gegenlicht vergleichbar schwach und langsam und der geht auch bei -6 LW noch immer einwandfrei.

    • @Mickey

      Ich hatte dich so verstanden, dass du JPEGs OOC als minderwertig empfinfest. Wollte damit nur sagen, dass man ja allermeist eh nur JPGs auf elektronischen Distributionsplattformen zu sehen bekommst. Habe dich möglicherweise falsch verstanden.

    • @StephanKI
      Von mir wirste garantiert nicht geschlagen.
      Sehr gut formuliert. ich würde sehr gerne mal von Einen oder Anderen ein paar Bilder sehen……
      nur aus Neugierde……Die Müssten zT ja dann alle für irgendwelche Preise vorgeschlagen sein….
      Bei soviel Fachwissen 🙂

  • Wow…So langsam bekommen die Kommentare hier Facebook-Charakter. Viele sehen sich hier als Mr. schlau schlau und merken gar nicht mehr was sie ständig für einen arroganten Ton mit permanenten unterschwelligen Beleidigungen an den Tag legen.

    • Nö auf FB geht es ziemlich human in den Foto Gruppen ab (die ich kenne) vielleicht weil man dort sich nicht so gut verstecken kann, schnell findet man dort die Leute raus die zB immer viel über Fuji wissen aber keine Bildet abliefern können 😉

    • Ich finds sehr amüsant hier ^^ Vor allem immer die gleichen Kamelen.. „Die ist nicht wasserdicht!!!!!“ „Spielzeug“ „MFT ist in allem besser“ „Ich hatte nur die A6000 in der Hand, deshalb ist alles von Sony schlecht“ „Profis nutzen das nicht“ (Was ich in der Realität, vor allem bei Hochzeiten deutlich anders sehe)

      Gefühlt unter jeden Artikel wo das Wort Sony vorkommt.

      Mach ich vielleicht auch mal: „Die hat kein Stabii!!“ „Die hat 4K Crop!!“
      Aber ich kann mir dann schon denken, was ich mir dann von den Fanboys anhören darf.

      Ich bin zum Glück eher der stille Mitleser, muss aber jedesmal lachen, was so manche Möchtegern-Profis von sich geben. Als wäre jede andere Marke perfekt. Bei Sony werden 61 MP belächelt, bei Canon hätten es hier viele gefeiert.

      • @Bernd
        Also ob Sony wasserdicht ist oder nicht weiss ich nicht, aber ich bin gestern mit meiner Canon unerwartet in starken Regen gekommen – Probleme? Null! Wasserdichtigkeit ist schon ein wichtiges Argument – auf jeden Fall wichtiger als ein zweiter Kartenslot oder uncropped 4K! Ob die Kritik an Sony berechtigt ist kann ich nicht beurteilen, aber falls sie nicht wasserdicht ist, ist es ein Ausschlusskriterium.

      • @joe

        Wie oft meine A7Rii Nass war. Egal ob in Schottland oder im Regenwald. Sie funktioniert immernoch tadellos. Keine Ahnung, warum hier jeder glaubt, das die Dinger gar nichts aushalten.
        Ebenso hört man irgentwie nichts davon, das so viele Sonys baden gehen.

        Und zweiter Kartenslot ist für Aufträge wichtig, ebenso wie nicht gecroptes 4K. Sonst kann man gleich eine APS-C Kamera nehmen und das Geld sparen.

      • @ Bernd

        Es sind keine Fälle von Wassereinbruch bekannt, weil Sonyfotografen nur bei gutem Wetter unterwegs sind…..zumindest laut einigen hier im Forum.

        Ich finde die A7rii von Benjamin Jaworskyj (Landschaftsfotograf) immer interessant, die ist seit mehreren Jahren im Einsatz und sieht schon derbe mitgenommen aus. Man sieht Ihn damit im Winter Polarlichter bei Eiseskälte oder Wasserfälle bei extremer Gischt fotografieren. Die hat teilweise schon gar kein schwarzen Lack mehr und trotzdem funktioniert die einwandfrei.

  • Was Sony für mich interessant macht?

    Die ganzen Loser, Selbstwertstörungen, Rentner und Lebenslügen hier im Forum (und wahrscheinlich in allen anderen), die in Ermangelung eines Lebens und in Ermangelung von Freunden ihr heiliges Canon zur Ersatzreligion, zur Selbstwertprothese oder gleich zum Sinnsurrogat erhoben haben. Das sind Leute, die sich (genau wie ich übrigens! Aber entspr. Verrückte und Sony-Affine wie ich sind wenigstens in der Unterzahl) wie der Rotz am Ärmel aufführen und die wirklich unter jeden relevanten Artikel wie die brünftigen Rüden reinmarkieren müssen (das habe ich dann zum Glück nicht nötig), die Notdurft ihrer Sprechblasen tagtäglich zu entlehren und die es sich zum Nebenerwerb gemacht haben, nicht nur gegen Sony, sondern wohl auch gegen m4/3 und Fuji zu wettern und das alles auf dem Boden einer fundamentalen narzisstischen Kränkung, vielleicht sogar der existenzialistischen Verzweiflung oder einer nagenden Sinnkrise. Was weiß denn ich? Das gibt doch alles keinen Sinn mehr und Spaß kann die Copy-Pasterei auch keinen machen! Jedes Mal wenn man hier rein ließt, kann man nur den Kopf schütteln und es sind immer die selben Verdächtigen!

    In Wahrheit treiben diese Leute den Nachwuchs durch ihren Habitus wohl erst Recht in die Hände der jungen, wilden Marken! Die Kirchenorgel wäre – genau wie die alte Klappspiegelbuchse – vielleicht auch ein schönes, ein würdevolles Instrument, aber gerade der eine Verein, der eine Ausbildung an selbiger überhaupt anbietet, als auch die sexuell gestörten und so verklemmten wie neurotischen Kirchenmusiker treiben die jungen Leute eben zu den Plastikkeyboards von Yamaha hin! Die Jungen ließen sich wohl auch lieber von John Lord und seiner Hammond als von Karl Richter und einer Barockorgel inspirieren, auch wenn letzterer Zigarettenfresser ein Virtuose von einem – bzw. DER – Bachinterpret schlechthin gewesen sein mag und der Klang der einen alten Orgel in einer ganz bestimmten Abtei nicht digital zu simulieren ist. Sicher, ich habe neulich unten am Fluss einen wirklich uralten, jungen Kerl (vgl. Philipp Amthor) mit offensichtlich ganz schwierigen Mama-Issues getroffen, der sich eine 6D neu! gekauft hatte, aber der hatte eben auch Kirchenmusik studiert und war bereit, sich noch über die Wuchermiete für sein Wohnheimzimmer (ein Stehklo mit Bett und Klavier) von der Sekte ausquetschen zu lassen. Für das Geld hätte er jeweils auch was zeitgemäßes haben können und dann hätte es auch mit den Damen geklappt.

    Wir müssen nachsichtig sein, jeder bringt ein Bündel an delikaten, psychologischen Problemen mit, ich natürlich auch. Einst haben unsere Foto-Opis sehr viel Geld für ihre hl. röm. Canon ausgegeben und sie sehen diese EF-Werte gerade nicht nur verbrennen, sie erkennen darüber in der Retrospektive und durch das Internet, dass sie eh nur ein ganz durchschnittlicher Fotograf von ungezählten sind und sie sich darüber wirtschaftlich kaum mehr behaupten können. Deshalb hassen sie auf die emanzipierten jungen Wilden des Foto’marktes‘, die sich heute mit Youtube Tutorials und Try&Error ein so viel breiteres und tieferes, fundierteres und geerdeteres Foto- und Postproduction Wissen aneignen, als unsere geltungsbedürftigen Oldies seinerzeit auf IHK-Zurichtung/-Dressur und chemischem Film, so wie Singvögel auf einen erwachsenden Greif hassen würden, den das Gehacke der kleinen, ergrauenden Spritzer völlig kalt lässt.

    Viele junge Wilde und Amateure freuen sich heute, dass Sony die FF-Fotografie über die technologisch schnell alternden Bodies in der Breite und für die Breite bezahlbar hält und dass darüber die – im Grunde doch sehr triviale – Fotografie heute kein geschützter Beruf mehr ist, dass die (Preis)Entwicklung der digitalen Fototechnik und die emazipatorisch-aufklärerische Kraft des Internet die sog. Profis und ihr Canon allmählich für obsolet erklärt! Schön und längst überfällig wäre, wenn das dank des Internets jetzt auch noch mit der Pharmamafia und der Profitmedizin geschähe und die Leute diesen juristisch legitimierten Kriminellen, diesen weißkitteligen Geschäftsleuten und ihren Giften nicht mehr auf den Leim gingen und sich selbst informierten und bildeten. Und wer einem Menschen glaubt, der seine Daseinsberechtigung und seinen narzisstischen Überlegenheitsanspruch darauf gründet, gebrochen und willenlos – aber in gegenseitiger Konkurrenz – sechs Jahre Telefonbücher auswendig gelernt zu haben, dem darf man den Stinkefinger nicht nur zeigen, sondern gleich die ganze Faust rektal…! Etwas das sich auch für unsere sog. Juristen, Unterrichtsvollzugsbeamten und Politiker sagen ließe, aber das ist alles eine andere Baustelle.

    Selbst wenn Sony Kameras in einem wirklich relevanten Bereich schlechter wären als der längst veraltete Wettbewerb ( btw: der heute schon bei Sony einzukaufen gezwungen ist 😉 ), was sie wohl nicht sind, ich würde trotzdem die neue und eigentliche Rebelmarke (oder die andere, nämlich Fuji) wählen, weil ich mich mit einem Can(ik)onprodukt und denen, die so was um den Hals hängen haben einfach nicht identifizieren wollte. Daran sind aber nicht diese Leute schuld, denn die sind wie ich, daran sind die gekränkten Forenblöden allenthalben schuld, die den vielen demütigen Canonshootern, die sehr genau wissen, dass ihr Gerät nicht mehr zeitgemäß ist, ein bestimmtes G’schmackl anhängen! Nikon Kunden waren wohl nie so garstig wie die Lemmingscharen der Canon Fanboys, das sei hier ausdrücklich erwähnt. Canon Leute erscheinen so schlimm wie Apple Deppen und Tesla Idioten. Ich frage mich das, weil ich us-amerikanische Thinktanks hinter solchen religiösen Markenkulten zu riechen glaube. Die japanische Traditionsmarke Nikon ginge deshalb schon auch und die Z-Kameras sind ihren Sony-Pendants ebenbürtig, etwas das man von Canon so bis heute nicht behaupten kann! Außer Rumours und Gerüchten von der angeblichen Wunderwaffe (seit bald sehr anstrengenden 10 Jahren) nix gewesen, was einen flügge werdenden Greif oder einen ergrauenden Spatz noch aus dem Baum locken dürfte.

    Was bleibt ist die Asche zu schmecken. Der eine Hersteller wird wg. Nichtigkeiten wie Weathersealing oder Menues zerrissen, darüber wird sich an esoterischerem B******t wie Skintones™ wird sich hochgezogen, obwohl man bei drei diskreten Farbkanälen doch auf eine neutrale Messung angewiesen ist und rigide fälschende JPG-Engines spätestens in der Landschaft ihre Nachteile ausspielten, so sie denn wirklich bei den ominösen Skintones überlegen wären.

    Wir fassen also zusammen: Bodies, die für die gebotene und zeitgemäßere Leistung einen guten 1000er billiger sind, genau wie Sensoren, die dem Canon Wettbewerb heute einen ganzen Stopp an Bildqualität (Rauschen, Dynamik, Nettoauflösung etc.) voraus rennen, etwas das sich zusammen mit dem IBIS nicht nur beim Hallensport und dem Wildlife positiv bemerkbar macht, braucht laut Aussage der einschlägigen Forenblöden kein Mensch, genau so wenig wie >= zehn Serienbilder, eine tolle Videografie, einen überlegenen EVF oder einen zeitgemäßen Autofokus, der nicht nur Augen erkennt und trifft, sondern der ob seiner Lage !auf! dem Sensor auch keinen Front& Backfokus mehr produziert. Was man aber braucht sind die Nachteile einer zu teuren Technologie und langsamer Shutter, eines mal zu hellen, mal zu dunklen OVF, ein sperriges Gehäuse und einen schlagenden Spiegel, neben den Skintones™, den Menues™ und natürlich dem ganz wichtigen Weathersealing. Wer’s glaubt!

    Ich denke, dass sich hier einige erfolgreich selbst anlügen und dass die geistig Gesünderen, die eh nicht die Not haben hier mitzulesen, geschweige denn zu -schreiben, sich ihr eigenes Bild machen, sie Kameras und Rohdateien gegeneinander vergleichen und die Prioritäten ganz anders setzen, als die Bokehmians und Dekantierexperten für grooooße Portraitlinsen.

    Ich schieße immer noch auf zwei Sonny/So-nie Kameras von 2014, einer kleinen Crop und einer etwas größeren Hochauflöserin, die man heute zusammen für unter 2000€ neu erwerben kann und ich habe überhaupt keine Sorge, dass die kommende R-Wunderwaffe (für geschätzte 5000€) die größere von beiden schon beschämen oder alt aussehen lassen könnte. Ich glaub, ich geh jetzt mal in die Bucht und steigere mir ein paar günstigere, schnelle Primes im EF-Mount für meine alte, nicht weathergesealte So-Nie. Ich fürchte nur, die können meinen – sogar noch älteren Rokkors – gar nicht das Wasser reichen. Dann hole ich mir halt 2.8er EF-Zooms. Man sagt, darin sei Canon ungeschlagen, denn alle Linsen bei Canon werden von weißen Einhörnern nur bei Vollmond defäkiert und an den Innenseiten blutjunger japanischer Schulmädchen poliert! Au ja, ich kaufe mir einen Satz EF Canonlinsen für meine Sonny! Vielleicht gönne ich mir sogar einen Metabones oder Sigma Autofokusadapter?

    Imperien und Marken kommen und Imperien und Marken gehen. So wie Nokia kam und ging, wird es auch Canon und vielleicht schon ein Jahrzehnt später Sony gehen. Jeder kann für sich entscheiden, ob seine alte 5 Douche Mk III oder seine alte A7rII für ihn und seine Ansprüche heute noch ausreichend gute Bilder macht. Wenn dem so ist, dann kann man auch Frieden geben und muss nicht in Foren hinter Sonny bzw. der entspr. hektischen Modellwechselpolitik hertreten, weil das immer ein eindeutiges Zeichen von Unterlegenheit oder Verzweiflung, kurz ein Offenbarungseid ist! Lasst Sonny in Ruhe, ihr seid wieder dran, wenn Cannon etwas wettbewerbsfähiges liefert, das mehr als Skintones und Menues kann!

    Ich habe fertig!

    P.S: Zahlt man ihnen eigentlich Geld dafür, dass sie die Ehre von Canon unter wirklich jedem kritischen Kommentar so brünftig verteidigen, Joe? Sabrina, hat sie jetzt Samsung angeheuert oder wie? Oder haben sie beide wirklich einfach gar kein Leben? Vielleicht solltet ihr zwei mal tindern, ich meine ja nur!

    • Lieber Tobi B,

      ich habe eine interessante und hübsche Frau, sehr nette und intelligente Kinder, ein sehr schönes Haus in bester Lage, mache vier mal im Jahr Ferien und besitze drei Autos, habe einen sehr gut bezahlten Job in der Schweiz und genügend Geld um mir jedes Vollformat der Welt kaufen zu können. Wollen sie noch mehr wissen? Das musste mal gesagt sein bei so einem blöden dumpflinken Geschwalle!

      • Ich habe inzwischen beide Staatsangehörigkeiten – Gott sei Dank! Und werde mit Sicherheit (in doppeltem Sinne) in der Schweiz bleiben. Höhere Lebensqualität, sicherer, und klare Regelungen für Asylanten die sich nicht anpassen wollen oder können. Dazu starker Franken und sehr hohe Löhne. Es gibt keine Parallel-Gesellschaften wie in Deutschland und schon gar keine Libanesischen oder andere arabischen Clans die in Deutschland Narrenfreiheit haben.

      • joe,
        dann scheinst Du ja im Auenland zu leben.
        Wenn Du mal irgendwann in der Realität aufschlägst, reden wir weiter…

      • @Matthias

        Du meinst so wie in Deutschland. Ihr werdet Euch noch umschauen, wenn ihr die Automobilindustrie mit unter anderem blödsinnigen Dieselverboten an die Wandgefahren habt, endlich merkt, dass die Digitalisierung nicht angefangen hat, sondern man mitten drin ist und von der verpassten Chance bei der KI will ich gar nicht erst reden. Wie wollt ihr denn diese Probleme mit den Massen an unqualifizierten Einwanderern und den schlechten Schulen – Ausnahme Bayern, BW und Sachsen – in Zukunft lösen. Wäre es nicht so tragisch, würde man sagen, viel Spass in der Zukunft! In Deutschland hat ja noch nicht mal jede Region 3G und die Welt rüstet auf 5G um. Wie gesagt diese Probleme kennt die Schweiz nicht, eine gut gebildete Gesellschaft, direkte Demokratie und Politiker die nach ihren Taten und nicht Worten gemessen werden, haben halt ihre Vorteile!
        Wer von uns beiden bald in der Realität aufschlägt wird die Zukunft zeigen – aber meine Prognose als Ökonom sieht nicht gut für Dich (in Deutschland) aus!

      • Hey Joe,
        Deine Prognose an mich kommt zu spät. Ich lebe ja hier in unserer Kleptokratie. Und so libanesische oder was auch immer für Parallelgesellschaften sind gar nicht so interessant. Die größte Parallelgesellschaft sitzt hier in Deutschland in Berlin im Bundestag. Und genau das ist das Problem. Das der Dieselmotor der effektivste Verbrenner ist, entzieht sich einfach der Kenntnis der Abgeordneten. Man muss ja nicht mit dem Auto unterwegs sein und kann auch mal schnell in den Wahlkreis fliegen (wichtig,wichtig). Da legen unsere Abgeordneten im Schnitt so 20.000 km hin. Und wer fliegt am meisten? Die Grünen, die seit Jahren hart daran arbeiten, Deutschland zur spassfreien Zone zu machen. Diese Flüge werden dann mit Klimaschutzzahlungen kompensiert. Kann man Klima kaufen? Nein! Aber dafür eine Sony A…. (um zum eigentlichen Thema zurückzukehren)

      • joe,
        mir ist da noch was aufgefallen:
        beste Schulausbildung in Bayern, BW und Sachsen. Das sind ja hier die Landstriche mit einem ausgeprägten Dialekt. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Vielleich hast Du ja von der Höhe der schweizer Berge einen besseren Überblick:-))

      • @Matthias

        Nein, ich habe nicht den besseren Ausblick, sondern viel mit Schülern und Studenten aus Deutschland zu tun – da gibt es eine klare Rangfolge. In meiner persönlichen liegen Hessen, NRW, Bremen und Berlin ganz hinten! Dabei geht es hier nicht um die Personen an sich, sondern um das was sie aus der Schule mitbringen um eine weitere, höhere Ausbildung zu bestehen. Bei Bremern hat man das Gefühl, dass es das Abi schon gibt, wenn man einen kennt der lesen und schreiben kann. Immerhin 60%!!! schaffen dort das Abitur. Aber um seriös zu bleiben, das Niveau insgesamt hat sich auf Deutschen Gymnasien stark gesenkt und selbst Baden-Württemberg ist heute nicht mehr das was es mal war, zwar immer noch besser als NRW, aber nicht mehr wie früher auf Augenhöhe mit Bayern. Wie schon gesagt, das hat nichts mit menschlichen Qualitäten zu tun, sondern nur mit dem was in der Ausbildung mitgegeben wird.

      • joe,
        ich habe ja vor langer, langer Zeit mal Lehramt studiert bevor ich unbedingt Fotograf werden wollte. Habe das aber nach dem Grundstudium für mich persönlich ad acta gelegt, weil ich die Arbeitsverträge durchgelesen habe. Dazu muss ich noch anmerken, dass ich zum vorletzten Jahrgang gehöre, der noch richtiges Abi gemacht hat. Das heisst keine Wahlfächer sondern Deutsch, Englisch,Latein, Mathe und Physik oder Französisch als Abifächer. Und die Wertung zur Vorzensur war 50/50. Heute macht jeder Abi und bekommt es auch, weil es ja kaum noch andere Schulformen gibt. Rechtschreibung, Grammatik usw. sind nebensächlich, weil dafür Programme installiert werden können. Und hier in Deutschland muss man auch beachten, wo die meisten Schüler mit Migrationshintergrund zur Schule gehen…

      • joe,
        noch ein Nachtrag:
        immer wieder kommt der Spruch non scholae sed vitae.
        Ursprünglich in Rom hiess es aber : non vitae sed scholae.
        Um das mal klarzustellen…

      • @joe
        ich lebe sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland, habe beruflich häufig mit Startups in beiden Ländern zu tun, die von (Technik-/Naturwissenschafts-)Studenten, Absolventen oder Doktoranden gegründet wurden und traue mir deshalb einen Vergleich zwischen dem herrschenden Niveau in Deutschland und in der Schweiz zu. Ich komme dabei zu einem anderen Ergebnis, zumindest bei den Absolventen im technischen Bereich müssen sich die deutsche Uni-/TH-/abgänger keinesfalls verstecken, auch nicht in NRW, ich denke dabei nur an die RWTH Aachen, eine ganz renommierte TH für Ingenieure. Was die KI betrifft, existieren in D schon seit Jahrzehnten Insitute, die mindestens das Niveau der entsprechenden Schweizer Institute habe, beispielsweise das DFKI in Saarbrücken und in Kaiserslautern. Wenn Deutschland im Bereich KI abgehängt sein sollte, dann die Schweiz aber erst recht. Ich sehe eher ein ganz orbitantes Schweizer Problem, dass man ganz gewollt und ganz bewusst vielen Schweizer Schülern die Möglichkeit zum Studieren nimmt, weil man gar nicht genügend Studienplätze schafft. Darüber gibt es seit Jahrzehnten immer wieder Diskussionen, man limitiert aber ganz bewusst die Matura- und Studienplätze in der Schweiz. Man zwingt viele in die Lehre und dann auf den Umweg des 2. Bildungswegs. Ausserdem ist es auch nicht ganz fair, als Folge davon, jedes Jahr tausende an Uniabsolventen aus anderen Ländern ins Land zu holen und diese Länder die Ausbildungen der dann CH-Arbeitskräfte bezahlen zu lassen. Die Akademisierung der industriellen Arbeitswelt hat im Schweizer Ausbildungssystem noch keinen entsprechenden Niederschlag gefunden. Die Pharmaindustrie in und um Basel könnte ohne die vielen ausländischen Arbeitskräfte dicht machen. Auch die medizinische Versorgung würde in CH zusammenbrechen, würden von heute auf morgen alle deutschen Ärzte die Schweiz verlassen. Soziale Brennpunkte existieren auch in der Schweiz, ich denke dabei an den Kreis 4 in ZH, Schwamendingen, gewisse Kreise in Winterthur, Basel etc.. Diese sind zwar nicht so ausgeprägt, wie manche in D, aber es ist bei weitem nicht so, dass das eine Land weiss und das andere der beiden schwarz wäre.

        Die deutsche Automobilindustrie wird auch nicht zusammenbrechen und als Folge davon Deutschland ebenfalls nicht. Die Umwandlung eines Teils dieser Industrie hat schon längst begonnen und die vor allem betroffene mittelständische Zulieferindustrie ist dabei sehr erfinderisch und investiert schon seit einiger Zeit in alternative Produkte. Dabei bitte nicht vergessen, dass nicht gerade wenige CH-Arbeitsplätze als Zuliefererarbeitsplätze direkt von der deutschen Automobilindustrie abhängig sind. Insgesamt sehe ich das so ähnlich wie die China-Hysterie vor, wann war das eigentlich genau, ca 20 Jahren(?), viele haben schon die gesamte deutsche Industrieproduktion in China gesehen. Tatsächlich sind einige Arbeitsplätze entfallen, andere sind dafür in D entstanden und in der Zwischenzeit kenne ich Unternehmen, die ihre gesamte Chinaproduktion wieder nach D zurückgeholt haben.

        Ich sehe deshalb für D überhaupt nicht Schwarz. Die deutsche Wirtschaft hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie weiss wie man mit Schwierigkeiten umgeht und sie löst, auch wenn man die ein oder andere Krise überwinden muss.

        Was ich aber ähnlich sehe, in D existieren leider zu viele Stimmen, die aus ideologischen Gründen eine Selbstzerstörung der eigenen Wirtschaft vorantreiben würden, aber keine konkrete Antwort auf die Probleme haben, zumindest wenn man fragt, wer das alles mit was bezahlen soll. Das ist in der Schweiz zum Glück nicht so ausgeprägt. Hat aber vielleicht auch mit der geringeren Akademisierung der Gesellschaft zu tun 😉 Es gibt eben in der Schweiz weniger arbeitslose Soziologen und Germanisten, die nicht wissen wohin mit ihrem Frust und deshalb gerne anderen alles verbieten wollen.

        So, nun zurück zu Sony, aber dazu fällt mir momentan leider nichts ein …….

    • leider ist nicht ganz klar, ob tobi B ein nicht ganz gesunder sony-fanboy ist (uebersteigertes fan- gehabe kotzt mich allerdings unabhaengig der firma immer an) oder tatsaechlich versteht wo von er schreibt. letzteres kann man allerdings fast sicher ausschließen, da lautes geschrei unter einem pseudonym meist eher fuer kleinen charakter und kleinen geist stehen. solche i*****n wie tobi B, die sich irgendwie staendig zu wichtig nehmen, sind wahrscheinlich so ein deutsches problem, so eine art wohlstandsopfer …

  • Ich dachte immer das wäre ein Technikforum und kein Religionsforum.

    Was insgesamt auffällt ist, wenn’s um Sony geht wird es massiv!
    Witzig ist, dass fast alle Argumente gegen Sony subjektive Argumente sind, die technischen Fakten werden von Sony geliefert und da gibt es nicht viel zu diskutieren. Die Aussage das braucht man nicht find ich witzig!
    Kann man ja auch fragen braucht man das Hobby Fotografie an sich?

    Ich find es gut dass die Innovation weiter geht. Wo wäre die Smartphone Technik wenn dort die Zyklen wie hier von vielen scheinbar gewünscht langsamer wären.
    Keiner ist gezwungen jeden Modellwechselschritt mitmachen, die Alte funktioniert ja weiterhin prächtig. Ein Fotoapparat ist keine Geldanlage!

    Jene welche aber was Neues wollen können bei gewissen Firmen Stand der Technik kaufen.
    Und jene welche das mißfällt sind bei Canon gut auf gehoben und bekommen dort veraltete Technik für mehr Geld.
    Sag ich als Jahrzehnte länger Canon User.

    Gruß Conny

    • Conny,
      fotografieren hat nun mal mit Emotionen zu tun und die Fotografie (in welcher Qualität auch immer) ist in allen Gesellschaftsschichten vertreten.
      Sony macht seine Angebote, um damit Geld zu verdienen (wie die anderen natürlich auch). Und über Canon mit der „veralteten“ Sensortechnologie wird ja dauernd gelästert. Erstaunlicherweise kann man damit aber doch ganz hervorragende Bilder abliefern. Denkt auch mal bitte ans letzte Jahrhundert zurück, als Canon mit seiner AF-Technologie alle anderen komplett abgehängt hat…

      • Vollkommen richtig!
        Ich finde jeder soll sein Hobby so betreiben wie er will auch mit der von ihm gewählten Technik.
        Das ist die Freiheit eines Jeden und das ist gut so!

        Ich find es nur schade das es dann statt technisch was viel interessanter wäre emotional wird.

        Gruß Conny

      • Joe,
        der Meinung bin ich nicht.
        Bei gegebenen Marktvolumen kanibalisieren die neuen Modelle die Alten.
        Es würde nur stimmen wenn neue Modelle Marktvolumen/Wachstum produzieren würden.
        Und wie wir alle wissen schrumpft der Markt der Systemkamera gewaltig.
        Es ist ein reiner schrumpfender Verdrängungsmarkt geworden wo jede Firma versucht seinen Marktanteil zu sichern.

        Gruß Conny

      • Der Markt schrumpft zwar bei den Billigkameras allerdings zu Gunsten der Smartphones die sehr schnell ausgewechselt werden obwohl sie noch einwandfrei funktionieren, und auch bei den „Edelkameras“ werden die ja nicht erst ersetzt wenn diese alle defekt sind. Durch zu schnellere Zyklen wird dieser Effekt verstärkt, wenn das keine Resourcenverschwendung ist, dann gebe ich meinen Job als Ökonom auf!

      • @joe
        Zu Dein letzten Post.
        Alle Konsumergüter sind prinzipiell Ressourcenverschwendung oder nicht?

        Du vergleichst hier einen Markt von ca 3.5 Milliarden Smartphone weltweit mit Zuwachsraten von ca. 250 Millionen pro Jahr mit 25 Mio Digitalkameras weltweit mit einem noch viel kleineren Anteil Systemkameras?

        Wenn dann Dein einziges Argument als Ökonom die Ressourcenverschwendung in einem extrem schrumpfendern Systemkameramarkt an Sony ist find ich das witzig!
        Ja dann hat Sony wohl nicht viel falsch gemacht.

        Gruß Conny

      • @Conny

        Du hast meinen Einwand leider nicht verstanden. Undim Übrigen sind die von Dir genannten Zahlen absolut falsch!

      • @joe
        Welche Zahlen sind absolut falsch?
        Hab’s Sie von Statista mit denen haben wir zu tun haben.
        Würde denen dann gerne sagen dass sie falsche Zahlen veröffentlichen.

        Gruß Conny

      • @conny

        die Zahlen der Digitalkameras sind absolut falsch oder sind falsch interpretiert. Aber das spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Es geht darum, dass sehr schneller Modellwechsel dazu führt, dass funktionsfähige Geräte schon nach kurzer Gebrauchszeit entsorgt werden und durch marginal bessere ersetzt werden. Wenn dir das nicht einleuchtet. Ok, aber so ist es nun mal und deshalb ist es Resourcenverschwendung! Ist übrigens bei Kleidung auch nicht besser, eher noch schlimmer.