Kameras

Umfrage: Stimmt ab für die Kamera des Jahres 2021

Sony A1, Nikon Z9, Canon EOS R3, Fuji GFX 100S – oder doch ein ganz anderes Modell? Stimmt jetzt ab für die Kamera des Jahres 2021!

Die Kamera des Jahres 2021

Das Ende des Jahres rückt immer näher und es ist unwahrscheinlich, dass im Dezember noch neue Kameras präsentiert werden. Dementsprechend kann man die Zeit schon jetzt nutzen und sich unter anderem der unglaublich wichtigen und alles entscheidenden Frage widmen, welche der im Jahr 2021 vorgestellte DSLMs oder DSLRs denn den Titel “Kamera des Jahres” verdient hat.

Ich weiß, einige von euch empfinden diese Frage nicht als besonders spannend. Denn natürlich kann man schon im Vorfeld erahnen, dass sich eine Kamera wie die Nikon Z9 am Ende ziemlich weit oben in der Liste einordnen wird. Doch ich finde es darüber hinaus eben auch interessant zu beobachten, welche Kameras sich im Mittelfeld der Umfrage einordnen werden und welche Modelle am wenigsten gut bei euch angekommen sind.

Drohnen, klassische Camcorder und Smartphones habe ich in der Umfrage, wie ihr gleich sehen werdet, nicht berücksichtigt. Außerdem kamen natürlich ausschließlich Kameras in Frage, die im Jahr 2021 neu vorgestellt wurden. Es geht also nicht darum, welche Kamera im Moment ganz generell die beste ist.

Jeder hat zwei Stimmen

Damit die Umfrage ein bisschen spannender wird und ihr etwas mehr Spielraum habt, kann jeder für zwei verschiedene Kameras abstimmen.

Ob ihr bei der Abstimmung eher objektive oder subjektive Maßstäbe anlegt, ist im Übrigen vollkommen euch überlassen. So könnt ihr beispielsweise für die Sony A1 als beste Kamera des Jahres abstimmen, auch wenn euch die A1 persönlich überhaupt nicht interessant, gleichzeitig ist es aber auch legitim der Pentax K-3 Mark III seine Stimme zu geben, weil es vielleicht genau die Kamera ist, auf die man seit Jahren gewartet hat.

Was ist die Kamera des Jahres 2021? (2 Stimmen)

Das Magazin DPReview hat die eigenen Awards für die besten Kameras des Jahres im Übrigen schon vergeben, die Liste könnt ihr euch hier anschauen. Mal sehen, ob ihr mit den Experten einer Meinung seid.

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Raphael

ganz klar Nikon Z9

Peter Braczko

Ganz klar die beste Wahl

joe

Ich habe nicht abgestimmt, weil meine Kamera des Jahres letztes Jahr rauskam.

Rolf Carl

Nikon Z9, was sonst?

Red and Gold

Werden A1, Z9 und Co. nicht fast nur noch von Hobby Fotografen gekauft? Ich frage mich welche Zielgruppe braucht diese Kameras wirklich und verdient sein Geld damit?

Leonhard

Und ich frage mich, was diese Frage überhaupt soll?

Eine Kamera ist nichts anderes als eine Ware, diese Ware hat einen Preis, gekauft wird sie noch den Leuten die bereit sind, diesen Preis für dieses Produkt zu bezahlen, ob die so eine Kamera brauchen oder auch nicht spielt dabei gar keine Rolle.

Brauchen all die “Silberlöwen”, die einen gewissen Sportwagen kaufen dieses Fahrzeug und braucht man in einem Land, wo bei 130km/h Ende Gelände ist überhaupt jemand so einen 300km/h Flitzer?

Auch wenn ich mich wiederhole: Letztendlich sind diese Topp-Kameras nur noch überhaupt bezahlbar, weil sie von vielen Leuten gekauft werden, die sie im Prinzip überhaupt nicht brauchen. Wenn diese Geräte nur noch von denen gekauft würden, die sie wirklich brauchen, dann stelle ich mal die steile These auf, würden sich die meisten Hersteller wohl gegen den Bau einer solchen Kamera entscheiden, die Paar Leute, die die noch haben wollten, die könnten den Preis dafür dann nicht mehr bezahlen!

Ich finde solche Fragen aber eh überflüssig, könnte man genau so gut fragen: Braucht ein Hochzeitsfotograf eine Sony A1? Meine Antwort hierzu: Vollkommen egal, wenn er sich 5 Stück kaufen will, soll er machen, mich kostet dies kein Geld!

mathias

Die Antwort hat was – sehr gut.

joe

Leonhard, warum so angriffig? Aber Du hast natürlich insgesamt nicht ganz Unrecht. Du kennst doch sicher die Bedürfnis Pyramide von Maslow und wenn du da bei den Grund-, Sicherheits- und Sozial-Bedürfnissen stecken bleibst, dann fragt man sich natürlich, wozu braucht man dies oder das, aber wir (fast) alle streben nach mehr und genau deswegen funktioniert das kapitalistische System so wunderbar und wurde bis jetzt durch noch nichts anderes ersetzt, obwohl es schon mehrfach versucht wurde. Wozu braucht jemand wie ich ein Auto mit fast 400PS, wo ich doch die meiste Zeit eher sehr vernünftig fahre (habe noch nie einen Unfall verursacht)? Weil es meinem Auge jeden Morgen beim Öffnen der Garage Freude bereitet, diese wunderschönen Formen und diese edlen Materialien zu betrachten und zu berühren. Und wenn ich Lust habe und die Strasse mal wirklich frei ist, dann schaue ich auch mal, was die Katze wirklich kann. Brauche ich das? Ja, ich brauche das, es holt mich aus der realen Welt, in der durch Dummheit (nein ich lass mich nicht impfen), Gier (Weltwirtschaftskrise 2008), Machthunger (Xi) um nur wenige Beispiele zu nennen viele Dinge aus dem Ruder laufen die ich nicht beeinflussen kann. Ich baue mir meine eigene Welt um… Weiterlesen »

Leonhard

Meine Antwort sollte kein Angriff sein, nur wird hier immer so eine komische Unterteilung getroffen, da sind die Profis und die Hobbyisten, dann die Frage “wer braucht was?” Die einzige logische Antwort hierauf kann nur sein: “Der Profi braucht Aufträge, der Hobbyist nicht!” Ansonsten kann ich diese Unterschiede nicht an irgend etwas so richtig festmachen, bringe mal ein Beispiel hierzu: Du und der Toni, ihr seit wirklich zwei Granaten in der Portrait-Fotografie, erste Sahne, kann man nicht dagegen anstinken. Du mit Deiner R5, Toni mit seinen Fuji, aber wirklich sehenswert! Nun habe ich ja gar keinen Zweifel, dass all unsere Profis hier im Forum absolute Spitzenkönner sind, wieso sollte ich auch zweifeln, kann mir egal sein. Aber, die Profis vor Ort in den kleinen Städten, die kennen wir doch auch alle, die Bilder aus den Zeitungen, nun ja, am Tag darauf sind sie eh uninteressant und wer weiß, was die dafür bekommen, dann geht es sich aus, wie der Österreicher sagen würde. Wenn wir uns, sobald lieferbar, die R3 zulegen, dann in dem Wissen, dass wir dies alles, was der AF kann nicht brauchen werden, aber, genau so wissen wir auch, dass die R3 auch alles dass kann, was wir… Weiterlesen »

Ingo

Mich auch nicht?

Leonhard

Wieso Dich? Es geht in dieser Aussage um die Spezies, nicht um das einzelne Individuum!

Hab auch Freunde, was rein gar nichts damit zu tun hat, dass ich die Gattung Mensch als solches nicht mag.

Dies hängt mit dem von mir wahrgenommenen (muss nicht so sein) überhöhten Selbstverständnis der Menschen als Gesamtheit zusammen, die sich nicht als Teil der Natur verstehen, sondern eben als die Krone der Schöpfung und nicht wahr haben wollen: Die Natur kann sehr gut ohne uns, aber wir nicht ohne die Natur!

Ingo

Na, das beruhigt mich ja etwas. Du meinst die Menschheit. Ich würde dir übrigens gerne heftig widersprechen, mir fehlen da nur etwas die Argumente.

Matthias

…na wenn sie Erfahrungen als Austauschschülerin hat, wird das ja auch mit der Austauschministerin klappen…

Red and Gold

XJR mit 396PS? 😉

Red and Gold

Eine Antwort auf meine Frage wäre mir lieber gewesen 😉

Leonhard

Na gut, dann eine Antwort auf Deine Frage, Menschen verstehen im Allgemeinen am Besten, wenn es um ihr Lieblingsthema, also um sie selber geht:

Auf meine Frage “wozu brauchst Du als Hochzeitsfotograf einen S-Mercedes” wäre wohl Deine Antwort “dass geht Dich einen Sch…dreck an!”

Und weißt Du, mit was Du diese Antwort geben würdest? Genau, mit recht, denn genau dies geht es mich nämlich auch an!

Wir als Gesellschaft haben 2 Möglichkeiten: Entweder wir schaffen die Vermögensunterschiede ab (dann aber bitte global) oder wir akzeptieren unsere Form des zusammen leben mitsamt ihrer daraus entstehenden Ungleichheiten, einen Unterschied zwischen der Kamera, die der Eine nicht braucht und dem KFZ, welches der Andere nicht braucht läßt sich nicht konstruieren!

Conny

Zitat: “Werden A1, Z9 und Co. nicht fast nur noch von Hobby Fotografen gekauft? ” Sicher nicht ausschließlich aber im Wesentlichen sicher ja. Ich bin mir sicher der Kameramarkt lebt im wesentlichen und immer mehr von den Hobbyisten. Auch diese neuen Highend Kameras werden hauptsächlich von den Hobbyisten gekauft. Nicht weil Profis sie nicht brauchen oder benötigen könnten, nein, weil es statistisch viel mehr Hobbyisten als Profis gibt, welche sich diese leisten können und wollen. Sieht man sich in der Community der Wildlife Fotografen um, vor allem auf der anderen Seite des Atlantiks, ist die A1 mit einem FE 400/600 keine Seltenheit, eher schon der Standard. Auch bei uns sind etliche schon von A7R4 teilweise auch von der A9 umgestiegen. Sport weis ich nicht! Braucht man das? Zum Leben braucht man extrem wenig, auf jeden Fall keine Kamera, egal welcher Art ! Aber sie macht mir, durch Ihre Vielfalt unheimlich viel Spaß und Freude, und das ist wichtig! Es braucht auch nicht immer Aktion, auf ein Stativ gesetzt und mit dem Weitwinkel bei gutem Licht eine wunderschöne Dolomitenszenerie in aller Gemütsruhe abgelichtet macht genauso Spaß. Ist das übertrieben ? Wieso denn, man lebt nur einmal! Wird mit der Z9 genauso sein,… Weiterlesen »

Leonhard

Sehr guter Beitrag, Conny! Vor allem nenn Du mir doch mal bitte einen einzigen Grund, warum jemand, dem letztendlich 4.500 € Differenz so egal sind wie der berühmte Sack Reis in Peking sich eine Sony A7IV kaufen sollte, wenn er auch gleich zur Sony A1 greifen kann? Ohne dass ich die eine oder andere Kamera jemals über längere Zeit genutzt hätte (nur mit der A1 ein Paar kurze Bilder) behaupte ich mal ganz frech, dass es sicherlich aber auch nicht einen einzigen Bereich gibt, in dem die A7IV der A1 die Wurst vom Brot nehmen würde. Klar, die kann 30 B/S, aber, die kann auch genau so gut Einzelbilder und die auch sicherlich richtig gut! Was mich hier aufregt ist immer diese professionelle Überheblichkeit, wenn man sich Hobbyisten wie z.B. unseren Rolf Carl betrachtet, der wirklich außerordentliche Anforderungen an die Qualität seiner Bilder stellt, genau wie sehr viele andere auch, dann finde ich dieses abwertende “Hobbyist” in der Lesart von “mal so dünn drüber und gut ist” vollkommen unangemessen! Ich habe im Gegenteil in meinem weiteren Umfeld einige “Profis”, die würden es am Besten bereits seit Jahren besser lassen, der Grund ist ziemlich einfach: Die haben aber auch rein gar… Weiterlesen »

Rolf Carl

Leonhard, du sprichst etwas Interessantes an, nämlich die Interpretationsweise der Begriffe Hobbyisten oder auch Amateure, die, wie du richtig sagst, im Kontext der Kommentare häufig einen abwertenden Beigeschmack haben. Aber eigentlich kratzt mich das kein bisschen, denn ich bin sogar sehr froh, dass ich kein Geld mit der Fotografie verdienen muss, sondern am Morgen aufstehen und je nach Wetter das fotografieren gehen kann, worauf ich Lust habe. Und wie du auch richtig bemerkt hast, sieht man es den Bildern auch an, wenn jemand etwas fotografieren soll, worauf er partout keine Lust hat. Das geht auch mir so. Dazu ein Beispiel: Nachdem in der Regionalzeitung ein halbseitiges Foto von mir erschienen war, kam eine Nachbarin auf die Idee, die Seite der Zeitung im Eingangsbereich aufzuhängen. Das war dann eine Weile das Gesprächsthema und ein Nachbar fragte mich, ob ich ihn mit seinem Motorrad fotografieren könne, er wünsche sich schon lange tolle Aufnahmen und würde gerne etwas bezahlen. Nach einigem Überlegen lehnte ich ab mit der Begründung, dass ich solche Aufnahmen nicht gerne mache und dass man das den Bildern auch ansehen würde. Er war zwar enttäuscht, aber akzeptierte es. Tatsächlich sehe ich es auch so, dass der Profi mit der Fotografie… Weiterlesen »

Ingo

Leonhard, Rolf Carl, es ist schön, dass ihr beiden eine Lanze für die Amateure und Hobbyisten brecht. Die sind oft mit viel Liebe und auch Zeit dabei, ihr Foto zur richtigen Tageszeit oder auch Jahreszeit zu machen. Ich denke, neben der Bezahlung gibt es allerdings noch einen größeren Unterschied zu Profis. Ein Profi muss sich ständig den Gegebenheiten anpassen können, also auch ein attraktives Landschaftsfoto mitten im Herbstregen hinzubekommen, während der Amateur den Luxus hat, vielleicht den Morgennebel am nächsten Morgen aus Bild zu bannen. Deshalb sind Amateurfotos häufiger auch besser. Trotzdem haben Profis auch Spaß an Guten und gelungenen Fotos. Das klingt ja hier, als ob Profis nur noch das Geld im Kopf haben. Das funktioniert in keinem Beruf.

Rolf Carl

Ingo, stimmt, Profis müssen sicher flexibler sein als Amateure, da manche Aufnahmen einfach gemacht werden müssen, egal, wie die Bedingungen gerade sind. Und sicher ist auch, dass motivierte Profifotografen, die ihre Tätigkeit gerne machen, nicht das Geld im Kopf haben, sondern tolle Bilder im Vordergrund stehen. Wie in anderen Berufen gibt es aber neben den sehr guten Fotografen eben auch viele durchschnittliche, da liefert dann ein Amateur schnell mal die besseren Bilder.

Leonhard

Lieber Ingo, in allen Berufen gibt es verschiedene Klassen von Leuten, egal um welche Sparte es sich handelt. Natürlich gibt es den erst klassischen Profifotografen, genau wie den hochqualifizierten Amateur, dann gibt es die breite Mittelklasse, hier wie dort und dann kommt auf beiden Seiten noch ein geringer Bodensatz, da ist am Ende des Tages in der Fotografie der Strom vom Akku zu schade! Nur sehe ich eben genau aus diesem Grunde nicht den Unterschied in Profi und Hobbyisten, sondern ich sehe eben diese drei Gruppen auf einer Stufe, der wahre Unterschied ist eben darin begründet, dass die Profis gegen Entgelt arbeiten, die Amateure aus Spaß an der Freude. Gebe Dir mal ein Beispiel aus meinem Erfahrungsleben: Wir haben hier einen sogenannten Profi, der kommt, wenn er überhaupt noch für eine Veranstaltung gebucht wird. Auf einem Fest ist mir mit dem folgendes passiert: Er kommt an, macht 2 oder 3 Bilder und wendet sich zum Gehen, da ich ihn sehr lange kenne frage ich ihn: “Na, schon fertig?” Die Antwort war “was willst Du denn aus den Blunzen da heraus holen?” Nun mal ehrlich, der wäre doch sicherlich besser zu Hause geblieben, oder gibt es hierzu noch andere Meinungen? Darum… Weiterlesen »

Ingo

Hi Leonhard, so ganz kann ich dir da nicht folgen. Klar gibt es auch solche Profis, wie du ihn beschreibst. Meistens ist es aber so, daß sich das dann auch irgendwann wieder erledigt mit solchen Profis. Würdest du den zweimal buchen? Hab so eher die Erfahrung, daß es Profis gibt, die gut im Studio sind aber sich sehr unwohl fühlen, wenn sie Veranstaltungen fotografieren (hatte da mal eine Erfahrung mit einem, der eine Künstlerin an einem Flügel nach der Veranstaltung auf der Bühne fotografieren sollte, wobei es um den Flügel ging. Der arme Kerl hat sich da einen abgebrochen mit. In seinem Studio hätte das ganz sicher wesentlich besser geklappt. Und wir hatten alle geduldig gewartet, bis er fertig war). Und es gibt gute Veranstaltungs-Fotografen, die dann im Studio eher luschig arbeiten. Früher kannte ich einen Sportfotografen, der lief einfach mit dem Nikon 2,8/180er rum. Der hat sich da hingestellt, war häufig unter 10 Minuten da und ist dann wieder weiter. Wir haben schon etwas gestaunt. Aber sein Foto war eigentlich immer das beste. So hat jeder seine Erfahrungen. Aber ein Profi sollte schon ein gewisses Niveau konstant haben, seine Kunden muß er Fotos bieten, die sie überzeugen. Was ich… Weiterlesen »

Leonhard

Vollkommen richtig, was Du sagst, ist ja auch nun nur meine Meinung zu dem Thema, versuche es mal an zwei Beispielen zu erklären, was ich meine: Wir haben vor einigen Tagen hier die Burg unter unserem Wohnzimmerfenster bei künstlerischer Beleuchtung ablichten wollen, nun hat diese Sache ein Paar kleine Haken, einer davon ist, die Burg ist ein potthäßlicher Steinkasten, schönes findest Du da rein gar nichts, vielleicht war der Burgfried, den die Franzosen unter Napoleon weg gesprengt haben schön, da haben wir aber noch nicht fotografiert. Der Künstler, der sie belichtet hatte, der war sagen wir mal “stets bemüht, es richtig hin zu bekommen!” M.M.n. hat man nun im Bereich Mystik sehr schnell das Problem, dass man mit 50 oder 100 MP auch ganz wunderbare Aufnahmen macht, die aber dann eher in den Bereich “verlorene Orte” gehen, weil man durch die wunderbare Auflösung dann jeden einzelnen Lichtpunkt des miesen Strahlers aufnimmt, inklusive den darunter verborgenen wunderbaren Flecken, bestehend aus Taubensch….! Vor Jahren hatten wir hier eine wirklich sehr gut gemachte Luminale, wir haben unsere Germania aufgenommen, natürlich wollten wir jedes im Wechsel unterhalb der Dame angestrahlte Wappen scharf haben, so viel war schon klar! Was aber genau so klar war,… Weiterlesen »

Ingo

Leonhard, du Schönfärber ;-). Aber ja, da wäre tatsächlich die Bildbearbeitung das Mittel zu Wahl, da für mich ein solches Motiv, wie du es schilderst, ja als ganzes wirken soll. Ich würde auch die Germania nicht als Postkarte drucken (da werden die Löcher auch mit 50 Megapixeln ja nicht sichtbar sein). Also, eher sehr groß drucken, um das Gefühl für das Motiv zu bekommen. Und da kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, wenn die Details nicht rüberkommen, daß das funktioniert. Deshalb würde ich tatsächlich Bildbearbeitung vorziehen. Persönlich finde ich allerdings, daß gerade die unperfekten Details erst ein perfektes Motiv machen. Die Idee, auch dir Phantasie des Betrachter mitspielen zu lassen, kann ich allerdings auch sehr gut verstehen. Da machst du aber einen ganz schönen Spagat. Wäre mal gespannt, wie der Ergebnis ist. Jedenfalls scheinst du da in einem sehr schönen Eckchen des Landes zu leben.

Leonhard

Ingo, natürlich kommen die Details, hängt hier mit ich glaube 60X40 an der Wand, aufgenommen mit der 1DX, also nur 18 MP, aber, da der doofe Drucker nicht wusste, dass so was nicht reicht ging es eben trotzdem!

Bin der Überzeugung, um die 20 MP sind mehr, als uns hier immer wieder Leute erklären wollen, schöne Gegend, ja, genau genommen beide Gegenden, aber im Welterbe Mittelrheintal kann man schon so seine Motive finden, unterhalb von mir fängt das rheinische Schiefergebirge an, prima Ecke.

Ich liebe Nachtaufnahmen, wenn mal Landschaft, dann aber Landschaft mit einer Burg, die Rheinstein ist sehr fotogen und die Stadtburg Klopp hat schöne Feuerwerke!

Ingo

Klar, 20 Megapixel sind völlig ok für detaillierte Fotos. Sogar reichlich. Wenn du Burgen so magst, ich habe mal eine hervorragende Reportage über Infrarotaufnahmen von Burgen in Spanien gesehen. Da gibt es für dich auch sicher viele Motive, da waren wirklich große und schöne Burgen dabei.
Sicher mal etwas für einen schönen Urlaub.

Peter Braczko

Das stimmt sogar – während Profis mit ihrer Nikon D500 zufrieden sind – oder teilweise noch mit der D700 zu den Terminen rennen, stehen bei Amateuren (pardon: Semiprofis?) teure Superkameras hoch im Kurs. Warum nicht? Kameras verbrauchen kein Benzin, Steuern und Versicherungen fallen auch weg – und wenn es eine Nikon ist, kommen Reparaturen eigentlich selten vor. Wichtig in der Amateurklasse: Gaaanz viele Megapixel und wenn es geht: Immer das neueste Modell! Ist doch OK!

Ingo

Warum auch nicht? Die D700 ist hervorragend geeignet und auch nicht so anspruchsvoll bei den Linsen.

Peter Braczko

So ist es…

mathias

Für mich natürlich die Pentax – technisch auf sehr hohen Niveau und im Detail durchdacht.
Ist schneller als so manche heiß diskutierte DSLM und noch wichtiger – zeigt Mut und bedient eine Zielgruppe bewußt außerhalb des Mainstream.

Alfred Proksch

Losgelöst von den realen Gegebenheiten der Nutzung ist die Abstimmung einfach. Wer die meisten Sonderfunktionen eingebaut hat wird gewählt.

Erinnert mich ein klein wenig an „Miss Wahlen“. Die meist männlichen Juroren entscheiden nach dem eigenen Beuteschema. Der Fotograf schlägt entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen weil den Modellen meistens jegliche Individualität und Ausstrahlung fehlt.

Meine Entscheidung war EOS R3 (die Z9 ist mir zu hässlich) und Fuji GFX100S weil sie den Einstieg in eine andere Klasse der Hobby Fotografie ermöglicht. Wie man sieht hat die Technik bei mir eine untergeordnete Rolle gespielt.

Maratony

Versteh nicht warum die Z9 so weit vorn sein soll. Für eine Kamera die nicht verfügbar ist, ist das kaum nachvollziehbar. Zumal sie aus meiner Sicht keine wirklichen Neuerungen mitbringt. Auch der Preis ist beim Zubehör spätestens Relativ.
Für mich ist es dir R3, weil hier etwas Neues auf dem Markt kommt. Und die Fuji GFX100s, weil sie das Mittelformat noch weiter an das Vollformat bringt.

Ingo

Bei der R3 ist das sicher die Augensteuerung, die du meinst. Eine klasse Innovation. Aber wenn die Z9 so gut ist, daß sie auf einen Verschluss verzichten kann, hat sie sicher auch kein Rolling-Shutter-Problem. Auch eine gute Weiterentwicklung und eine tolle Kamera.

Maratony

Aber das wissen wir doch noch nicht, zumindest habe ich nichts davon erlesen können.
eine Kamera nützt doch nur etwas, wenn man sie auch benutzen kann…

Jürgen K.

War es nicht so, dass die BESTE Kamera die ist, die man in der Hand hat?
Hier wir abgestimmt, obwohl einge Kameras kaum ausgeliefert oder noch gar nicht ausgeliefert wurden……
Komische Abstimmung

Ingo

Ja, das stimmt natürlich. Ich kann mir nur eben nicht vorstellen, daß Nikon sonst so eine Kamera auf den Markt bringen würde. Sonst würde ja ein Mitschwenken der Kamera (z.B. beim Radrennen) überhaupt nicht funktionieren. Eine Z9, die man nicht benutzen kann, halte ich dann doch für etwas unwahrscheinlich. Die R3 ist ja ebenfalls klasse, und letztendlich zählt das System, das man schon hat.

Maratony

Mit Sicherheit ist die Z9 eine absolute Topkamera. Ich meine, dass ich sie aber benutzen können müsste, kann ich aber nicht, weil nicht vorhanden und die Lieferung sich zieht.
ohne Zweifel hat Nikon einen guten Job gemacht. Das ist hier nicht die Frage. Sondern eher, wie auch Jürgen sagt, dass einige für eine Kamera stimmen, die noch nicht oder kaum auf dem Markt ist. Das ist mehr als fragwürdig und verzerrt diese Umfrage deutlich.

Marco

Hi, ich glaube hier hat kaum jemand die 17 obengenannten Kameras alle in der Hand gehalten, geschweige denn für eine längere Zeit benutzt.
Von daher ist diese Abstimmung eher ein Mischung der persönlichen Vorliebe und vielversprechenden Specs.

Ingo

Ja, aber repräsentativ ist die Umfrage ja sowieso nicht. Sonst müssten wir, wie Marco schon schreibt, nicht nur eine der Kameras zumindest in der Hand gehabt haben (ich hatte genau eine der Kameras bisher in der Hand), sonder tatsächlich alle Geräte testen können. Da das vermutlich nicht einmal bei jemanden, der in einem Fotoladen arbeitet, so ist, wird hier ja doch nach Specs und Youtube-Videos abgestimmt. Hast du schonmal eine Sigma fp L oder auch eine Ricoh K3 Mark III in der Hand gehabt? Wie kannst du dann objektiv bewerten, welche Kamera du wählst? Aber abgesehen davon würde ich die Nikon und die Canon wirklich gerne mal probieren.

Ingo

Also, die für mich beiden interessantesten Kameras sind die Z9 und die GFX 100s.
Die Z9 könnte für Nikon eine Wende bringen und ist technologisch und hoffentlich auch wirtschaftlich wichtig und erfolgreich für die Firma. Das unterscheidet sie von jeder anderen hier gelisteten Kameras, abgesehen eventuell die K3 III, wobei die eben nur ein update ist. Die GFX 100s ist von Fuji wirklich eine Ansage, was den Preis betrifft. Das Mittelformat nähert sich also dem Vollformat an und wird damit für eine breitere Fotografenschicht interessant. Technisch gesehen finde ich, daß die Kameras sich alle auf einem Niveau befinden, in dem sie sich vielleicht noch durch die Spezialisierung, aber nicht mehr durch die Bildqualität unterscheiden.

Bernd Henke

zwei Stimmen sind gut 🙂 natürlich zwei mal für Nikon <3

Chris T Himmelfarth

Die Profis, die ich kenne, fotografieren alle mit 5D III/IV, D810/850, D500 … und ich kenne Amateure in Fotoclubs, die mit D5, EOS 1D II etc. fotografieren – bzw. knipsen.

Okay, warum nicht?

Meine Kamera des Jahres ist weiterhin meine D600. Sehe keinen Grund, eine “bessere” zu kaufen.

Peter Braczko

So lange die Nikon D600 klaglos läuft (das macht sie bestimmt) und gute Bilder produziert, ist doch alles OK! Das Endergebnis zählt – für private Fotos oder für den Job oder in der Auftragsfotografie!

Ingo

Die Profis, die ich kenne, fotografieren mit der Z fc, Z6, D500, D4s, D5, D6, 1D Mark III. Und auch Sony A9. Das ist wirklich quer durch den Garten. Interessanter wären da schon die Objektive, die daran verwendet werden.