Wenn ihr 2025 nochmal neu anfangen würdet, welches Kamerasystem würdet ihr dann kaufen? Sony E, Canon RF, Nikon Z, Fuji X, L-Mount – oder etwas anderes?
Nachdem ich heute viele Stunden in die Erstellung unserer großen Black Friday Deal-Übersicht investiert habe, freue ich mich, jetzt den Tag mit dem 3. Teil unserer Umfragewoche 2025 abzurunden.
Ich habe mich dabei für ein Thema entschieden, zu dem wir in den Jahren 2023 und 2021 schon einmal Umfragen durchgeführt haben. Es geht um die Frage, welches Kamerasystem (oder besser gesagt welches Bajonett) ihr heute neu kaufen würdet, wenn ihr nochmal ganz neu anfangen würdet. Tut also so, als würdet ihr keine älteren Kameras oder Objektive besitzen, die euch vielleicht automatisch zu einem bestimmten Hersteller tendieren lassen.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, die Fragestellung und die Antwortmöglichkeiten exakt aus den Vorjahren zu übernehmen. Spiegelreflexkameras bleiben also weiterhin ausgeklammert und wir konzentrieren uns ausschließlich auf die relevanten Kamerasysteme im Bereich der spiegellosen Systemkameras.
Das Canon EOS M System ist 2025 natürlich nicht mehr wirklich relevant, da es längst eingestellt wurde. Doch da es diese Antwortmöglichkeit auch 2023 und 2021 gab, nehme ich sie wieder mit rein. So lassen sich die Ergebnisse im Nachhinein bestmöglich vergleichen und wir können in einigen Tagen gemeinsam analysieren, wie sich das Stimmungsbild in den letzten zwei bzw. vier Jahren verändert hat.
Falls ihr euch die Ergebnisse aus den Vorjahren anschauen möchtet, könnt ihr das hier für 2023 und hier für 2021 tun.
Wie immer seid ihr herzlich eingeladen, in den Kommentaren zu erläutern, warum ihr euch für welches Kamerasystem entscheiden würdet!


Im Artikel über die XE5 gibt es ein schönes Bild wo die Kamera inklusive Nokton 35/1.2 abgebildet ist. Allein wegen dieser Kompaktheit würde ich mich wieder für Fuji entscheiden oder Leica M 📷
Ich, als eingefleischter DSLR Fan, hab erst überlegt ob ich abstimme, da das EF-Bajonett nicht gennant wird. Hab mich dann aber doch für das RF-Bajonett entschieden, damit Canon eine Stimme bekommt. Wenn ich mir nämlich die Kommentate zu Canon durchlese, befürchte ich das Canon schlecht abschneidet.
Es wäre Canon oder Sony… die R6 III ist sehr verlockend, dazu das 45/1.2… aber letztendlich würde ich vermutlich doch wieder zur Sony A7C II greifen, oder der FX2. Das hat mit quality of life zu tun (im Vergleich zu Canon): Speicherkartenfach öffnen, ohne dass die Kamera ausgeht. Per USB C in jeglicher Variante den Akku laden, nicht nur in sehr eng geschnittenen PD-Varianten. Monitor Control App als hervorragenden wireless monitor. Per USB streamen und gleichzeitig laden. Per USB und gleichzeitig HDMI out über autoframing zwei unterschiedliche Framings aus derselben Kamera streamen. Per Gyro-Daten unglaublich effiziente Stabilisierung after the fact. Jede Menge Drittanbieter-Glas wie das hervorragende Viltrox 50mm f2. Kelvinskala auf ein Einstellrädchen legen. Diese Sachen sammeln sich an und sind am Ende gefühlt unverzichtbar.
Ich fühle mich bei Sony gut aufgehoben, da ich alles dort finde, was ich für mein Hobby brauche.
Nikon war damals im Gespräch, aber die Kameras waren mir zu klobig und das Display damals(2011) war mehr als bescheiden, nicht mal klappbar.
Canon war zu keiner Zeit im Gespräch.
Da ich vor über zehn Jahren mit Sony FE anfing und merkte, dass es fast nur Sony-Objektive gab, weiß ich wie praktisch das jetzt mit ausgebauten Objektivpark ist. Deswegen doch wieder Sony.
Das Ergebnis entspricht exakt meiner Einschätzung. Nikon ist technisch vorne, aber nicht ganz an der Spitze. Aber das Preis/Leistungsverhältnis war schon immer top, insbesondere im Vergleich zu Canon. Fuji macht sehr gute Sachen, eigentlich alles klasse, letztendlich ist und bleibt es eine Bauchentscheidung. Ich bin schon seit Jahren bei Nikon, deshalb ist es nicht die beste Marke, aber eben meine.
Leider wird davon ausgegangen das NUR eine Entscheidung möglich ist. Familien besitzen oft zwei Fahrzeuge um ihre Transporte zweckgemäß durchzuführen. Sollte monetär Luft nach oben sein ist ein drittes Fahrzeug zum „Spaß“ haben angemeldet.
Im Familienalltag ist das Smartphone Pflicht geworden, niemand hat ständig eine Systemkamera griffbereit in den Wohnräumen liegen oder auf dem Spielplatz mit dabei. Diese Bilder/Videos liegen in Billionen Stückzahlen weltweit in der Cloud!
Kombiniert müsste das Jahreseinkommen sowie die Anzahl der verwendeten Kameras abgefragt werden. Wie hoch sind die frei verfügbaren Mittel? Welches Bajonett sie besitzen, oder in welches zukünftig investiert werden soll ist für die Kameraindustrie von Interesse. Mir stellt sich eher die Frage wie viele in der breiten Masse überhaupt noch einmal mit diesen voluminösen schweren teuren Geräte ihre Bilder machen möchten.
Am liebsten hätte ich Canons Kamera Ausstattung in ein Nikon Z8 Gehäuse mit Sonys Objektiv Park. Sowie Canon Body und Sony Objektiv Preise.
Aber am ende habe ich mich wieder für Sony entschieden, weil Nikon wäre die zweite Wahl, aber bei denen fehlt mir ein 14mm F1,8. (Ja es gibt ein Sigma, aber ich möchte keine Steine schleppen)
Würde aber diesmal direkt zur a1 II greifen und die a7V als Backup. Ich mag meine a7rV sehr aber manchmal ist sie mir etwas zu langsam und manchmal stört mich der Rollingshutter, aber wechsel ist mir zu teuer. Damals wo ich die a7rV gekauft habe gab es nur die a1 die ich wegen des schlechten Display Schwenksystem gemieden habe. Einmal 2-Achsen Monitor will man nie wieder was anderes.
Bei mir ist es genauso bei den UWW und das Sigma wiegt sogar mehr als doppelt so viel. Wer schleppt das freiwillig, wenn es das Sony gibt, das in fast allen Punkten überlegen ist?
In 3 Monaten genießt das Sony bei mir die Polarlichter.
Hier geht nichts über Lichtstärke und Ultraweitwinkel. Damit spielt Sony in einer eigenen Liga, ob’s manche wahrhaben wollen oder nicht. 😉
Ich hatte bei polarlichter in Island sowohl das 14ner und das 16-35 GM Gen1 dabei. Das 14ner war für die Timelapse zuständig und mit den 16ner habe ich fotos gemacht. 🙂
Wünsche dir freien Himmel und eine starke Sonneneruption.
Vielen Dank und noch ein Dank fürs Foto zeigen! Würde ich mir hier viel öfters wünschen…
Topp! Da kommt “Neid ” auf. Klasse Aufnahme, und das mit Sony? 😉(Scherz – also die letzte Bemerkung)
Solange es solche Objektive wie das absolut geniale und extrem scharfe Sony FE 14 mm f/1,8 GM mit einem Gewicht von nur 450 Gramm oder das Sony FE 28–70 mm F2,0 GM bei anderen Herstellern so nicht gibt – ich möchte den fast doppelt so schweren Brocken von Canon mit ihrem 28–70 nicht nutzen müssen – stellt sich die Frage nach dem Body erst gar nicht. Und weil Sony der Hersteller der meisten Sensoren ist, gehe ich zudem lieber zu diesem, weil sie sich nun mal damit am besten auskennen. Oder das beeindruckende Sony 50-150 mm f2,0 GM…. Das sind nur ein paar Beispiele von vielen, warum ich bei Sony bin. Bin zu faul viele Seiten jetzt weiter zu schreiben bis hin zu den Pixel Shift Aufnahmen was es noch an Vorteilen gibt.
….ich möchte den fast doppelt so schweren Brocken von Canon mit ihrem 28–70 nicht nutzen müssen…und ich möchte ihn nicht missen müssen, was denkst du warum Sony nach fast 5 jähriger Entwicklungszeit dieses geniale Ding kopiert hat?
…Und weil Sony der Hersteller der meisten Sensoren ist, gehe ich zudem lieber zu diesem, weil sie sich nun mal damit am besten auskennen und genau deswegen bin ich noch nicht bei Sony…. was denkst du wie es ohne den Konkurrenten Canon aussehen würde, da wären alle anderen in der Hand von Sony und deren Willkür ausgesetzt. Es ist gut, dass es mehrere Sensor Produzenten gibt, auch für Sony User. Hätte gerne sogar noch ein oder zwei mehr im Foto Bereich
Das Einzige wofür ich die Sonyaner etwas beneide, ist das von Dir erwähnte Sony 50-150/2, aber ich würde das 28-70/2 eh mit dem 70-200/2.8z ergänzen, 150mm sind mir einfach etwas zu kurz, ein 70-200/2.0 wäre aber wohl zu schwer geworden.
Mit Deiner obigen Eloge auf Sony kommst Du ganz nah ran an einen gewissen Peter B. von N! 🙈
Unsereiner hat sich für Canon entschieden!
Meinereiner wäre zwar zu Sony gewechselt, da ich aber nichts zu reden habe ist es wie im wahren Leben wieder Canon geworden.
Eigentlich hätte meinereiner auch Fuji GFX ankreuzen können, die Knipse kann alles, was der Mensch braucht, wegen dem Fehlen der langen Tüten ging aber wieder der Punkt an Canon.
Bei KB geben sich die Knipsen heute so oder so nicht mehr die weite Welt, 99% der Nutzer werden den Unterschied wohl beim Fotografieren nie merken, aber Sony hat mit dem 50-159mm 2.0 eben eine Hausnummer für sich im Rennen.
NIKON – das Beste ist mir gerade gut genug!
Für mich klingt das eher wie ein Werbespruch. Ohne nachvollziehbare Fakten bleibt die Aussage leider etwas inhaltslos.
DANKE – dann werde ich das heute noch mit einem umfangreichen Text präzisieren….mach` ich doch gerne!
Alles gut Nikon war einfach nie so meins und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern, schon allein wegen der Objektive, die mir dort fehlen würden. Daher brauchst du dir für mich keinen langen Text zu machen; dein erster Satz klang nur sehr allgemein und hätte man über jeden Hersteller stülpen können.
Es sind ja auch noch andere Leser hier in diesem Forum, die hätten bestimmt nichts gegen etwas “Aufklärung”, warum Nikon immer noch für aktive Fotografinnen und Fotografen als “die absolute Topmarke” angesehen wird – und die sie auch täglich bei Fototerminen einsetzen, denn sich ein Kamerasystem anzuschaffen – und die auch für professionelle Aufgaben zu verwenden – da sind auch Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und ein lückenloses Objektivprogramm äußerst wichtig. Nikon ist kein Hersteller für die Aufbewahrung der Kameras in klimatisierten Vitrinen!
Merkwürdig, meine Fotografie läuft seit Jahrzehnten ohne Nikon absolut stabil, sogar bei –20 °C. Das konnten schon meine Kameras vor 30 Jahren. Zuverlässigkeit ist zum Glück keine exklusive Markenfrage.
Der Langweiler aus Gladeck !
Leica M, denn es gibt nix besseres.
Ihre Argumentation (???) ist so schlecht, wie Ihre Rechtschreibung!
Nein, meine M11 hatte nur Probleme
Zitat eines ehemaligen Leica-Besitzers aus “REDDIT”: “Hab`eine Leica M11 gekauft und wieder verkauft. Sehr unzuverlässige Kamera, schreckliche Farbgebung, schlecht designt, völlig überteuert und überbewertet, schrecklicher Service bei den Reparaturzeiten!” Und weiter: “Leica war früher zweifellos ein guter Kamerahersteller…die Zeiten sind lange vorbei, und die anderen Kameramarken wissen viel besser, wie man eine Kamera baut!” Die Zitate stammen nicht von mir….das zu: Es gibt nix Besseres!
“Zitat eines ehemaligen Leica-Besitzers aus “REDDIT”
In erster Linie stammt diese Aussage von einen gelöschten Mitglied 😉 Vermutlich ein Troll, welche auch HIER schon häufig entfernt werden mussten. Naja für Trolle bist Du ja empfänglich …
Dazu noch zwei Zitate, erst einmal von “leicastreets”: “Ich würd sagen, M-Kameras taugen nicht für die professionelle Arbeit. Sind eher so Hobby-Kameras. Für meine Profiaufträge ist alles Canon.”
…und ergänzend von “DoctorLarrySportello”: Die (er meint den Hersteller Leica) scheinen es einfach nicht hizubekommen, eine professionelle zuverlässige Kamera zu bauen, egal was es kostet…!”
Dazu eine Bemerkung von mir: “Das hätte ich den beiden Enttäuschten auch vorher sagen können!”
“hinzubekommen” Tippfehler
“NIKON – das Beste ist mir gerade gut genug!”
Dann kauf Dir endlich eine Fuji GFX und hör auf zu nerven!
Du hast, mir zu mindestens, aus der Seele gesprochen.
Danke
Also ich will hier jetzt keine Werbung machen, oder Braczkos ständige Nikon Werbetrommeln loben, aber wieso sehe ich so viele Fotografen, denen ich begegne, ständig mit Nikonkameras herumrennen, auch mit Bridgekameras von Nikon usw. Wenn die andren Marken so gut sind, gerade in der Naturfotografie, steht immer Nikon auf dem Sucherkopf drauf, soll mir das mal einer erklären. Manchmal sehe ich noch OM, oder Canon, seltener aber noch Sony, Leica, Panasonic, die sind so selten wie ein Enzian. Das sind nur meine eigenen Beobachtungen. Und das nicht nur in der Natur draußen! Bevor jetzt das Gebell losgeht 😉 Oder in Kursen, auch hier vorwiegend Nikon, Canon und OM, und dann lange nichts mehr! Hasselblad und Panasonic habe ich bisher nur auf Werbebilder gesehen.
Kleine Anmerkung noch. Hier tun welche Kommentatoren so als wäre Nikon irgendein Nischenprodukt, oh ja nicht, auf keinen Fall und doch laufen zig weise mit ihr herum. Ich denke, das liegt daran, dass man lieber ein Produkt schlecht redet, als die Meinung über das Produkt zu ändern. 😉 Ja, Nikon hat ihre Kinderkrankheiten wie jede andre Marke eben auch! Schreibe nicht mehr viel, aber das wollte ich jetzt mal loswerden!
Ich habe nichts gegen Nikon, aber ich lese hier viele Wörter ohne Inhalt. Das ist für mich schwierig, denn so funktioniert ein sachlicher oder wissenschaftlicher Austausch nicht so gut.
Da wir schon bei Sony sind, da ist die Ergonomie ganz einfach unterirdisch, so Klötze würde ich mir nicht stundenlang antun, da bekommt man ja in kurzer Zeit Arthritis. Nikon- und auch Canon-Kameras liegen ganz einfach besser in der Hand und sind robuster. Da ist mir dann so ziemlich egal, ob Sony eine bessere WW-Festbrennweite haben soll (was auch noch zu beweisen wäre).
Wem geht es hier um Nikon?
Meinereiner hat keinen Ton gegen Nikon gesagt, es ging ausschließlich gegen einen Jubelperser, welcher uns seine Dichtung hier als Wahrheit verkaufen will.
Wieso Du, lieber Turmfalke, nur Nikon siehst, keine Ahnung, ein nüchterner Blick in die Marktpositionen der Hersteller lässt andere Schlüsse zu!
Und meinetwegen kann Nikon ja auch die tollste Kamera unter dem Sternenhimmel sein, hat meinereiner rein gar nichts dagegen, aber bitte keine Werbesprüche mit Realitätsverlust. Selbst wenn die Z9 die Königin der Kameras wäre, dann bitte Vergleiche mit der A1II und der R1, aber eine Zf ist es mit Sicherheit nicht, dann muss man diese “Kartoffel” schon mit den “Kartoffeln” der anderen Hersteller vergleichen, sonst wird es eben nur noch lächerlich!
Ist auch meine Beobachtung, und ich kenne viele Naturfotografen. Canon und Nikon teilen sich etwa in halb/halb, dann noch ein paar Sonys und den Rest kann man vergessen.
An alle hier:
Ich wundere mich etwas über die Art der Diskussion. Viele Aussagen klingen sehr absolut, aber ohne konkrete Beispiele, Tests oder echte Erfahrungen dahinter. So bleibt vieles eher Meinung als Argument.
Und Rolf: Wenn man von Sony Gehäusen in kurzer Zeit Arthritis bekommt, wäre vielleicht eher ein kurzer Arztbesuch sinnvoll als der nächste Seitenhieb im Forum. Humorvoll gemeint, aber zur Sache trägt das leider nicht viel bei.
Am Ende sieht ein Betrachter das Bild und nicht den Body. In über 30 Jahren Fotografie habe ich nicht ein einziges Mal darauf geachtet, welche Kamera jemand neben mir trägt. Ich renne niemandem hinterher und folge meinen eigenen Ideen. Kameras sind Werkzeuge. Wenn es morgen etwas Besseres gibt, wechsle ich. Ich bin kein Fan einer Firma, sondern ein freier Mensch.
Und ehrlich gesagt würde ich hier gern viel mehr Fotos sehen. Viele verstecken sich lieber hinter langen Texten, aber ein Bild zeigt in Millisekunden mehr über die Fähigkeiten eines Fotografen als tausend Worte. Ein Foto lügt nicht. Worte hingegen lassen sich wunderbar verdrehen.
Deshalb wünsche ich mir mehr echte Arbeiten, mehr Beispiele und weniger Gerede über Logos. Das bringt uns fotografisch weiter.
Stefan, es ist ein Unterschied, ob man die Kamera meistens auf dem Stativ hat und Nachtaufnahmen macht, was offensichtlich deine Fotografie ist, ober ob man wie ich oft stundenlang mit der Kamera in der Hand auf der Pirsch ist, um Tiere zu fotografieren. Da ist mir eine ergonomische Kamera das Wichtigste. Ich hatte schon mehrere Sonys in den Händen, und die kommen für mich deshalb nicht in Frage. Da nehme ich lieber ein paar minime Abstriche in Kauf, denn dem Foto sieht man das nicht an, aber das Fotografieren macht einfach mehr Spass, wenn die Kamera und die Hand eins sind. Auch habe ich nicht vor, dauernd das System zu wechseln, nur weil Anbieter x jetzt mal vorübergehend ein besseres WW-Objektiv hat als Anbieter y. Wir hatten hier schon mal jemanden, der das so praktiziert hat, nämlich Cat. Der hatte jeweils in kürzester Zeit mehr Kamerasysteme als andere im ganzen Leben. Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, bin ich Mitglied des Vereins Naturfotografen Schweiz. An den grossen Anlässen sind jeweils.etwa 100 Fotografen anwesend, darunter etwa 20 Profis, und viele von ihnen sind auch an grossen internationalen Wettbewerben erfolgreich. Deshalb ist meine Aussage zur Verteilung der Kamera-Marken schon ziemlich repräsentativ. Und… Weiterlesen »
PS: Wenn ich an die beste Kamera für dich denke, kommt mir immer gleich die Fuji GFX in den Sinn, oder eine andere MF-Kamera. Möchtest du aber anscheinend trotzdem nicht. Ich kenne einige reine Landschaftsfotografen, die nur mit einer MF-Kamera fotografieren
Wenn ich so gucke sehe ich … Leica, ganz viele; war heute bzw. gestern auf einer Analogmesse in Köln: fast nur Leica!
)(;:-(oh))
Ich achte ja gelegentlich auch darauf, mit welchen Cameras die Menschen so rumlaufen: Canon, Nikon, Sony nehmen sich nichts, dann noch Fuji und Leica, OM und Panasonic ganz selten.
Wie lief es sonst so auf der Analog-Messe in Köln? Wollte selbst hinfahren, hatte dann leider zeitlich nicht geklappt! Eine M-Leica passt ja zu so einer Analog-Veranstaltung für fotografische Nostalgiker. Mich hätte interessiet, was da für Angebote unterbreitet wurden – und ob sich die analoge Szene noch behaupten kann gegen die qualitativ deutlich besser aufgestellte Digital-Fotografie?
Leonhard, also ich finde die Beiträge von Peter B. super, stell dir die Seite ohne ihn vor? Da gäbe es ja (fast) gar nichts mehr zu diskutieren.😂
Hilf meinereiner mal auf die Sprünge Dr. Joe!
Welchen Zusammenhang siehst Du bei Nikon-Peter und dem Wort “diskutieren”?
Meinereiner fällt da noch der dumme Witz mit der guten Fee ein, als die einem einen Wunsch frei gegeben hat und der sagte, er wolle eine Autobahn zwischen Europa und den USA haben.
Als die gute Fee fragte, ob er es etwas kleiner hätte äußerte er den Wunsch, sie solle dem Peter erklären, dass es auch gute Kameras von anderen Herstellern gibt, worauf die gute Fee antwortete: “Wie viele Fahrspuren soll die Autobahn haben?”
Ich habe verstanden, dass Kontinuität, im Sinne der Weiterentwicklung von Vorjahresabfragen, Ausgang der Fragestellung ist. Ich habe nicht abgestimmt, weil ich die Vermischung von APS-C/FF bei Universal-Mount bei RF/Z/E als final nicht sinnvoll ausdifferenziert finde, obwohl ich die Vorteile dieser Mounts genau in dieser Kombimöglichkeit sehe. Mich würde das Ergebnis interessieren, eben bei zusätzlich differenzierter Betrachtung, weil es mehr Interpretation zulassen würde …
Wo Du recht hast hast Du recht, werter J.F.! Allerdings fehlen bei solchen Umfragen ja auch noch andere nicht ganz unwesentliche Dinge, die ganze Ausrüstung weg ist ja nur eine Komponente, das Ding hinter der Knipse bleibt ja trotzdem bestehen und muss in die Überlegungen einbezogen werden. So wäre meinereiner gerne zu Sony gewechselt, hätte für unsereiner die Sony A1II und die A9III angeschafft, dazu ein Weitwinkel Zoom, das 24-70mm 2.8 und das 50-150mm 2.0. Klar wären dann noch mal Blitze und Ersatzakkus drauf gekommen, aber das hätte den Bock auch nicht mehr fett gemacht. Das Eheweib meldete dagegen Veto an und so wurde es dann doch wieder Canon, sie wollte einfach kein neues System mehr erlernen. Ihren Vorteil kann man einfach erkennen: Sowohl beim Auspacken der R5II wie auch dann bei der R1 kam der Akku in die Knipsen und das Eheweib knipse fröhlich drauf los, weil sie sich im Canon-Menue eben auskennt und zur Normalfotografie praktisch nichts neues lernen musste. Klar, durch die ganzen Knöpfe kommt dann auch dort Lernaufwand hinzu, aber kommt Zeit, kommt Wissen, aber man kann gleich loslegen und dies ist auch was wert. Stellt sich meinereiner nun die Frage “was würde meinereiner machen, wenn… Weiterlesen »
Die Fachbegriffe sind weitgehend identisch, und das Menü kann man sich bei Sony komplett selbst zusammenstellen. Auf der ersten Seite legt man die Parameter ab, die man am häufigsten benötigt. Der Rest verteilt sich auf weitere eigene Seiten. Danach programmiert man zwei bis drei Tasten individuell um, entweder mit einzelnen Funktionen oder mit einer kleinen Menüauswahl. Man kann nahezu alle Tasten individuell belegen, nichts muss den Sony Vorgaben folgen. Einige Tasten erlauben sogar mehrere Funktionen. Ruft man das Menü auf, landet man automatisch in seinem eigenen Startmenü mit der eigenen Struktur. Auch das lässt sich frei einstellen. Man kann wählen, ob beim Drücken der Menü Taste das Sony Menü oder das eigene Menü erscheinen soll. Spätestens nach einem Tag fotografiert man damit so vertraut wie mit jeder anderen Kamera. Ich selbst bin daher so gut wie nie im klassischen Sony Menü unterwegs, weil ich mein eigenes Menü nutze. Und wem das nicht ausreicht, der kann sogar das Display und den Sucher komplett individuell gestalten. Man kann zum Beispiel festlegen, welche AF Priorität bei einem Tier gelten soll, was der Autofokus zuerst ins Visier nehmen soll, wie er auf Fahrzeuge reagieren soll und vieles mehr. Die Programmierungsmöglichkeiten sind frei und sehr… Weiterlesen »
Das Menü kann man sich auch in der goldenen Möwe selber zusammen stellen, bringt nur nichts, man kriegt immer den selben Fraß.
Bei der R1 verzichtet man auch schon gerne auf das Menü, da durch die Kombination der Knöpfchen mit den Drehrädern das Auge dann am Sucher bleibt, durch welchen man genau das bekommt, was man sieht.
Wenn Sony mal ein Profigehäuse hin bekommt, dann denkt meinereiner noch mal drüber nach, ansonsten ist Omas Spinatspucker mit den 24MP und der dicken Dame ganz zufrieden, fühlt sich an wie die alten 1er und macht, was sie soll.
Ich war über ein Jahrzehnt bei Canon, aber irgendwann wurde mir das alles zu monoton. Neugier wird mich wohl bis zum Lebensende begleiten. Und das Schöne an der Fotografie ist: Ein gutes Bild zeigt nie, wie sehr jemand am Gehäuse hängt, nur, wie frei der Blick dahinter ist.
Der freie Blick ist immer gut, aber, der hat ja nun absolut nichts mit irgendeiner Kameramarke zu tun!
Das Bild macht das Auge des Fotografen die Kamera ist das Werkzeug welche Kamera ist egal .Alle kochen mit dem gleichen Wasser
Falsch! In der Schweiz kochen wir mit kristallklarem Quellwasser aus den Alpen.
Na dann noch einen Maggi-Würfel rein, dann steht ja dem natürlichen Genusserlebnis nichts mehr im Wege!
Ich musste eine Weile jeweils täglich an der Maggi-Fabrik vorbeifahren. Das hat derart gestunken, dass das Gewürz für mich sofort gestorben ist. Später hatte ich sogar mal das Maggikraut im Garten, aber nur einmal, auch frisch schmeckt das eher nach Gülle als nach einem Gewürzkraut.
Die Vernunft sagt Sony. Größtes Angebot an Objektiven, kleinster VF-Body. Aber ich mag dieses Kameradesign nicht.
Also bleibe ich bei Nikon Z.
Vielleicht ist es auch das Alter und die damit einhergehende Unflexibilität… vertraut mit dem Menüs und den Eigenarten: deshalb Nikon. D 850 und Z8 sind große Würfe… und das 800 6,3. viele Argumente sind dafür… aber ein etwas anderer Standpunkt, eine andere Geschichte… und schon sähe es anders aus. Dann wären es Argumente dagegen.
Hat mit dem Alter überhaupt nichts zu tun, lieber Thomas. Ich spreche da aus Erfahrung.
Gut. Danke für Deinen Zuspruch. Ich weiß, dass du viel Wissen hast… insofern ist er mir viel wert…👋🏻🍀
Lieber Medizinmann, Du solltest wissen, dass es diese angebliche Hirnalterung so nicht gibt, sondern dass dieser Quark, genau wie ein Muskel, bei stetigem Training auch fit bleibt.
Außerdem bist doch gerade Du noch recht fit zwischen den Ohren. Menschen arbeiten aber so oder so gerne mit Dingen, welche ihnen vertraut sind, der Spruch “was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht” ist keineswegs auf die Landwirtschaft begrenzt.
Und da Du ja auch mit Deinen Kameras sehr gute Bildergebnisse erzielst (verrate jetzt ja nicht der Nervensäge, welche Marke Du nutzt), warum solltest Du dann wechseln? Wäre eher Spieltrieb, welcher auf beginnende Infantilisierung hindeuten könnte.
Ich habe Fuji X angekreuzt. Eigentlich ist für meine Art zu fotografieren MFT ideal. Nur leider wird das auf dem Markt nicht mehr engagiert verfolgt. Olympus hat mich enttäuscht. Nachdem ich die hervorragende E1M3 gekauft hatte (mit den hervorragenden 12-40, 12-100 je pro und dem 17mm 1.8), der Versicherung glaubend, dass die Sparte dort weitergeführt wird, wird kurze Zeit danach der Kamerasektor verkauft. Ich habe nie ein update erhalten. Panasonic ist mir zu wuchtig und OM System traue ich nicht über den Weg. Abgesehen davon ist der Service grottig.
Für Architektur habe ich übrigens mal wieder meine Pentax (KS2) “exhumiert” und ich muss sagen, immer noch hervorragende Bildqualität. Ich überlege, mir eine gebrauchte K3M3 auf den Weihnachtstisch zu legen.
P.s. Ich brauche die Kamera ausschließlich zum Fotografieren.
Kleiner Nachtrag: Man hört inzwischen häufig, dass Sony bald ein 16–28mm f2.0 GM bringt. Damit wäre die f2.0 Dreifaltigkeit komplett mit 16–28mm, 28–70mm und 50–150mm. Die Konkurrenz darf dann wieder ein Jahrzehnt aufholen 😀
Gott sei Dank gab es zu den Zeiten eines Opel Manta vs. Golf GTI vs. 3er BMW vs. Baby Benz noch kein Internet 🥱
Damals wurden die Kämpfe ja noch an der Ampel ausgetragen, so habe ich gehört 😄 Heute passiert das eher im Kommentarbereich. Für mich ist das aber kein Kampf, sondern einfach Vorfreude: Ein lichtstarkes Zoom ist bei Polarlichtern und Astro unschlagbar flexibel. Wenn das 16–28mm f2.0 kommt, ist die f2.0-Trilogie komplett und damit brauche ich keine Festbrennweiten mehr. Sie waren bisher nur nötig, für mich, weil es auf diesem Qualitätsniveau schlicht keine lichtstarken Zooms gab.
Schade nur, dass es wohl nicht mehr rechtzeitig für meine Polarlichter Reise erscheint. Die Möglichkeit, die Brennweite je nach Form der Lichter und je nach Landschaft fließend anzupassen, wäre ein Traum (Polarlichter verändern und bewegen sich). Die bisherigen Zooms sind dafür einfach zu lichtschwach. Um keine Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen, hat man eben in Kauf genommen, kein Zoom zu haben und das kleinere Übel gewählt.
Und am Ende interessiert mich der Hersteller kaum, wer das beste Werkzeug für eine Aufgabe liefert, gewinnt. Sentimental bin ich da wirklich nicht.
In der Realität entscheidet die eigene Praxis, welche Knipse für mich und meine Fotoziele geeignet sind. Da ist die Werbung für mich uninteressant, ob diese Kamera oder jene Kamera die beste sei.
In der analogen Fotographie mußte jeder Klick sitzen.
Die heutigen, Einstellungen sind vielfach verwirrend und zu umständlich. Sie bedürfen einen langen Erfahrungsschatz.
Es ist unschön, wenn erst ein Fotolehrgang zu besuchen ist, um die Kamera und das Zubehör fachgerecht einsetzen zu können.
Es braucht schon etwas Zeit, um sich in der digitalen Fotografie zurechtzufinden, aber einen Fotolehrgang braucht man nicht unbedingt zu belegen. Im Internet findet man alles gut erkärt, auch auf Youtube. Und auch hier kann man immer wieder etwas dazulernen.
Ich bin von Canon Vollformat und Sony auf Fuji APS-C gewechselt und war anfangs von Fuji sehr angetan und habe fast alle Kameras und Linsen in Verwendung. Da Fuji seit den letzten Modellen nur mehr Schwachsinn bzw. Spielzeug produziert und ich mit anderen Fotografen mit anderen Systemen vergleichen kann und so erst recht die Schwächen von Fuji deutlich werden, entscheide ich mich für einen Systemwechsel wieder zu Canon und Hasselblad.
Also ich als alles Fotografierer würde mich sehr wahrscheinlich wieder für Canon RF entscheiden, aber wäre durchaus auch offen für die ein oder andere Sony.
Ich hatte in meinem Leben schon viele verschiedene Kameras in der Hand. Aber irgendwann lernt man einfach, was man als Fotograf wirklich braucht. Und dabei geht es nicht so sehr um die Auflösung einer Kamera, deren Haptik oder das große Logo auf der Vorderseite. Wichtig ist eigentlich nur, dass die neue Kamera im Bundle mit einer zugehörigen 500kg schweren Marmor-Skulptur geliefert wird. Deshalb lautet die Antwort natürlich ganz klar: Die Leica M!
Leica-Zubehör wird immer schwerer 😀
Ich bin jetzt bei 500 kg.
Die Skulptur wirkt stabiler als mein Haus.
Versicherung: „Beweglich?“
Ich: „Ja. Aber nur einmal.“
Meine Frau: „Du fotografierst jetzt die Steinzeit, oder?“
Ich: „Warte ab, bis Leica das Mammut rausbringt.“
Nikon Z wohl – Kleinbildformat mit dem kürzesten Auflagemaß. Wobei ich mir davor noch den Innendurchmesser und Kontakte etc. anschauen würde.
Das hat das Potential für die Akzeptanz sehr vieler manueller Fremdoptiken.
Fuji GFX wäre mit dem größeren Sensor geil, aber sehr teuer. Nikon ist gerade angenehm günstig.