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Xiaomi 16 Ultra: Damit soll das Kamera-Flaggschiff auftrumpfen

Das Xiaomi 16 Ultra dürfte wieder eines der spannendsten Kamera-Smartphones des nächsten Jahres werden. Wir fassen zusammen, was bisher bekannt ist.

Kontinuierlicher Zoom mit 200 MP?

Xiaomi plant für 2026 mit dem 16 Ultra offenbar einen bedeutenden Schritt in der Smartphone-Fotografie und einige Upgrades im Vergleich zum im Februar vorgestellten Xiaomi 15 Ultra (oben im Bild). Laut dem bekannten Leaker Digital Chat Station wird das Flaggschiff einen kontinuierlichen optischen Zoom erhalten, eine Technologie, die bisher eigentlich nur Sony in seinen Xperia-Modellen einsetzt. Im Unterschied zu Sonys 12-MP-Sensoren soll Xiaomi jedoch einen 200-MP-Sensor (mutmaßlich von Samsung) für die neue Zoom-Kamera verwenden.

Die neue Kamera soll stufenlos zwischen verschiedenen Brennweiten wechseln können, wobei konkrete Angaben zu den Brennweiten noch ausstehen. Das Kamera-Setup ändert sich grundlegend: Statt der bisherigen Quad-Kamera kommt ein Triple-System mit Ultraweitwinkel-Kamera, Hauptkamera mit mittlerer Brennweite und In-Sensor-Zoom sowie der neuen Zoom-Kamera.

Besonders bemerkenswert ist außerdem Xiaomis allem Anschein nach geplanter Sensorwechsel bei der Hauptkamera. Nach drei Generationen mit Sonys 1-Zoll-Sensoren seit dem Xiaomi 12S Ultra von 2022 steht offenbar ein Herstellerumstieg an. Zur Diskussion stehen der im April vorgestellte OmniVision OV50X oder ein Nachfolger des SmartSens SC5A5XS. Beide Sensoren bieten 50 MP mit 1,6 Mikrometer Pixelgröße und eine Dynamik von über 110 dB.

Xiaomi 16 mit besseren Leica-Algorithmen

Bereits Ende September 2025 sollen Xiaomi 16, 16 Pro und 16 Pro Max in China erscheinen. Alle Modelle erhalten laut einem neuen Leak neue Kamera-Hardware. Das Basis-Xiaomi 16 mit 6,3 Zoll und das kompakte 16 Pro bekommen einen neuen 1/1,3 Zoll Sensor für die 50-MP-Hauptkamera, wobei das Pro-Modell zusätzlich höhere Dynamik und einen ToF-Sensor verspricht.

Bei der Frontkamera wechselt Xiaomi von 32 auf 50 MP mit Autofokus und breiterem Sichtfeld. Digital Chat Station spricht weiterhin von “substantiell verbesserten” Leica-Algorithmen für alle Modelle der Serie.

Konkurrenzkampf um neue Sensor-Technologien

Während Samsung beim Galaxy S26 Ultra voraussichtlich erneut auf den bewährten 200-MP-Sensor ISOCELL HP2 setzt, experimentieren chinesische Hersteller intensiv mit Alternativen. Vivo plant für das X300 Ultra möglicherweise einen Samsung ISOCELL HP7 oder HPE, Honor könnte den OmniVision-Sensor verwenden, Huawei im Pura 90 Ultra den von SmartSens. Sonys anvisierte Dominanz im Sensormarkt könnte in meinen Augen vor allem durch OmniVision mittelfristig bedroht werden, mit 1-Zoll-Sensoren hatte man bislang nämlich ein Alleinstellungsmerkmal.

Sony arbeitet parallel an seinem ersten 200-MP-Sensor überhaupt, der mit 1/1,1-Zoll-Format größer als die Samsung-Sensoren ausfallen soll. Das anstehende Oppo Find X9 Ultra gilt als möglicher Kandidat.

Der Launch des Xiaomi 16 Ultra ist erst für Frühjahr 2026 vorgesehen, während die anderen Modelle noch in diesem Jahr erscheinen.

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Alfred Proksch

Aus einer gewissen Distanz betrachtet ergeben sich für mich interessante Aspekte. Wer weiterhin erfolgreich Smartphones verkaufen möchte benötigt dafür anscheinend hervorragende Kameramodule.

Mir stellt sich die Frage ab wann aus den Smartphones echte Kameras werden mit denen man nebenbei auch nach Hause telefonieren kann.

Patrick

Du kannst dein Smartphone schon heute mit einer externen Halterung am Blitzschuh deiner Kamera befestigen, um das Beste aus beiden Welten zu haben! 😀 Ich denke, Smartphones werden für einen großen Teil der ambitionierten Fotografen erst dann interessant, wenn sie Bilder mit vernünftigem Bokeh erzeugen können. Und daran scheitert es aktuell noch. Es gibt nur dieses künstlich erzeugte Bokeh, dass allerdings ziemlich schäbig aussieht. Deshalb hat es auch kein einziges Foto mit Bokeh in die Gewinnerliste der iPhone Photography Awards geschafft. ^^

Alfred Proksch

Servus Patrick,

damit niemand zwei Geräte mitschleppen muss ist meine Idee das man das bewegliche Kameradisplay aus der Halterung ziehen kann um damit wie mit einem Smartphone zu arbeiten. Wenn man Bilder/Videos machen möchte schiebt man es zurück in die Kamerahalterung. Die Vorteile sind das die Sensorgröße oder die Brennweiten nicht vom Smartphone abhängig sind, denn das Display hat selbst keine Kamera eingebaut. Sonstige multimediale Eigenschaften eines Smartphones bleiben erhalten.

Uneternal

Das iPhone hat ja auch total schäbiges Bokeh. Chinahersteller liefern da bereits bessere KI-Algorithmen, die neuerdings sogar einzeln fliegende Härchen relativ glaubwürdig freistellen.
Bokeh_StreetLampsBokeh_OppoFindX8Ultra_DxOMark_05-00.jpg (3072×4096)

FreddieWong

Die Blende der Teleobjektive wie beim 15 Ultra ist groß genug, um ein natürliches Bokeh zu erzeugen. Die Zeiten von reinem software-Bokeh sind schon länger vorbei.

Mathias

Als Besitzer des Xiaomi 15ultra hatte ich ja schon mal einen Vergleich gezeigt. Es ist für mich überraschend gewesen, was das Handy kann. Allerdings ist RAW dort nicht mehr zielführend – es würde nicht besser. Übrigens kann man dem Handy bei der Arbeit zuschauen – ein Foto in schwieriger Lichtsituation aufgenommen, dann direkt in der App anschauen…21..22…und es ist sichtbar optimiert, der Sprung live anzuschauen. Als RAW Fetischist eigentlich ein No Go – aber das Ergebnis passt zu 95 Prozent. Und Freiraum für Spielereien mit Farbe gibt es noch genug. Trotzdem wird es die Pentaxe und auch die GRIII nicht ersetzen, aber sehr wohl sehr gut ergänzen. Wo das hinführt? Wer weiß…. Die Art der Fotografie wird trotzdem nicht meins und die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten via Objektiven, die bessere Tiefe etc sprechen für die Großen. Mit der geschickten Wahl der Brennweiten, kann man auch bei den Portraits gut gestalten. Allerdings bügelt es mir für meinen Geschmack die Haut etwas zu glatt. Hier nochmal ein Vergleich mit mehr Bildern zur K1II und K3III Jeweils alle aus ähnlicher oder der gleichen Perspektive, mit den ähnlichen Brennweiten bezogen auf FF. Ich hab bewusst auch welche dabei, bei denen ich mal mit den Farben im… Weiterlesen »

Mathias

…noch ein Nachtrag, nicht als Vergleich, aber ein Aufnahme im Ultraweitwinkel, entspricht 14mm…

https://photos.app.goo.gl/Kti1pNxReuiBkjiCA

Leonhard

Ganz Deiner Meinung, werter Mathias, auch bei meinereiner wird der Laberknochen die Knipsen nicht ersetzen, aber in einer Beziehung ist das Ding wirklich unschlagbar!

Einem meiner Portrait-Opfer gefiel die Aufnahme, der fragte “kannst Du mir die schicken?”

Klick, klackt, kluck, schon hatte er sie auf seinem Laberknochen, wenn man es eilig hat sind die Dinger unbezahlbar, für ein Upgrade auf ein 16Ultra fehlt meinereiner trotzdem der Antrieb.

Mathias

Na und da bin ich auch ganz deiner Meinung, werter Leonhard.

Ein 16er wird auf keinen Fall gekauft, solange das 15er nicht seinen Geist aufgibt.
Ein Handy, selbst mit diesen Fähigkeiten ist kein Prio-Werkzeug in der Fotografie, es nimmt die Möglichkeiten einfach nur mit.
Daher durfte das Vorgängerhandy bei mir auch über 7 Jahre werkeln ..

Leonhard

Meinereiner stellt sich gewisse Fragen gar nicht, welche sich viele Leute hier stellen:

“Wann werden die SP-Kameras die Backsteine ersetzen?”

M.M.n. niemals, wage auch zu bezweifeln, dass dies der Gedanke hinter diesen Fotohandys überhaupt ist. Sind ganz wundervolle Werkzeuge für Leute, welche mal ein schönes Bild machen wollen, ob die fotografieren können wird von Fall zu Fall anders sein, aber die meisten von denen werden es auch gar nicht erlernen wollen, ist nicht ihr Hobby und wird es auch wohl nicht werden, Wenn sich einige dann eine DSLM zulegen sind sie eigentlich auch keine Aufsteiger sondern Umsteiger, die meisten werden es wohl dann wie wir parallel nutzen.

“Wann reichen die Dinger für den Profi aus?” Genau so eine unsinnige Frage, wozu muss man für diese Laberknochen denn dann noch Profi sein? Teilweise werden heute Hochzeitsbilder ja schon mit solchen Dingern gefertigt, wieso auch nicht, ist nach der Scheidung dann ja auch egal, der Spruch “bis dass euch der Teufel holt” spielt ja heute meist auch keine Rolle mehr.

Sabrina

Ich denke, ob die Flachknipsen die Schraubziegel ersetzen, hängt davon ab, was man fotografieren will. Als ich mit dem Sams 23u einen Turm einer Stadtmauer, umgeben von Dunklem Baumbestand, fotierte, habe ich – leider erst zu Hause – feststellen müssen, dass der Turm leicht überbelichtet war, weil die Kamera wegen dem großen Anteil dunklen Baumbestand im Blid die Belichtung hoch regelte. Da ist man mit dem Schraubziegel im Vorteil, wenn man die Belichtung manuell einstellen kann. Aber Pixel kann das, die Belichtung manuell anpassen. Aber leider ziemlich umständlich und die Kontraste im Foto ändernd. Aber wie schon angesprochen – man ist mit dem Smartie viel schneller unterwegs. und das ist ein Riesen-Vorteil.

Mathias

Für mich hängt es sowohl an dem Motiv als auch an der Art der Fotografie ab, was ich nutze.
Und beide Systeme haben jetzt ihren Platz und ihre Berechtigung und wie man oben in dem ersten Link sehen kann, ist der Unterschied in einigen Bereichen nicht mehr oder kaum noch auflösbar.
Die Kameras bieten aber den deutlich kreativeren Spielraum vor Ort und in der Nachbearbeitung. Die gehört für mich auch einfach als Vollendung eines schönen Prozesses der Bildentstehung dazu, sozusagen nocheinmal meine persönliche Handschrift in das Bild legen. Diese Langsamkeit dahinter ist oft eben genau das, was ein Hobby so ausmacht. Natürlich ist genauso oft schnell sein ein sehr valides Argument.
Und Fotografie ist mehr, als eine 1:1 Dokumentation der Wirklichkeit, wie eintönig wäre das. Aber es ist eben Geschmackssache, ähnlich wie das Empfinden eines schönen Bokehs.

Übrigens hat das Xiaomi einen bisher einwandfreien Weißabgleich an den Tag gelegt und die manuelle Bedienung der wichtigsten Parameter ist super einfach, wenn man denn will.
Die große Stärke des Gerätes sind 1 Zoll verfügbare Sensorfläche.

Sabrina

Ich wandle die RAWs aus der EOS-M3 immer erst mit DPP in JPEGs in hoher Qualität um und mache dann den Rest in Lightroom. Da fahre ich in der Regel besser, als wenn ich in Lightroom das RAW direkt bearbeite. Irgendwie sehen die Bilder aus Lightroom nicht wirklich gut aus.
Wenn gutes Wetter ist und die Lichtverhältnisse stimmen, dann bekomme ich da aus der EOS-M3 durchaus sehr gute Bilder, die neben dem Geraderücken und Croppen nur geringfügig bearbeitet werden müssen. Das gilt in ähnlicher Weise aber auch für Bilder aus dem iphone. Für mich ist eine Einschränkung der Schärfentiefe nur insoweit interessant, dass der Hintergrund nicht mit dem Vordergrund scheinbar in einer Ebene verschmilzt. Aber dem kann man mit näher rangehen und kürzerer Brennweite entgegenwirken.

Thomas Nordsee

Die Wortwahl der Redaktion empfinde ich als interessant- vielleicht richtungsweisend: „Kamera Flaggschiff“… die Funktion des Telefons taucht in der Begrifflichkeit nicht mehr auf.

Leonhard

Nun ja, lieber Thomas, neue schöne Zeit eben!

Die Sprüche von früher “was ist der Unterschied zwischen einem Tampon und einem Handy – Antwort: das Handy ist für den A….. und hat keine Schnur”, die treffen eben heute nicht mehr!

Heute sind das Kamera-Flaggschiffe, für unwichtige Dinge wie Telefonate eh überqualifiziert, denn selbst beim besten Smartphone rufen einem immer die gleichen A….löcher an, traurig aber hörbar.

Weiterhin schönes Segelwetter!

Thomas Nordsee

Sehr deutlich beschrieben… aber es passt wohl. Danke für die Wünsche… z. Z. lebendige Winde.

Henry

Ich will nicht behaupten, dass Smartphones bald “richtige” Kameras umfänglich ersetzen können. Aber eins ist klar – die Einschläge kommen näher.

joe

Also noch hält eine Canon Powershot 50 von 2008 gebraucht für 10.-CHF noch locker mit dem Samsung S24 Ultra mit.

Sabrina

Na ja – Sams müssen an der Kamerasoftware arbeiten. Auch bei Pixel wird langsam Kritik hörbar (Weißabgleich, Belichtung). Und deren Kamerasoftware galt lange Zeit als die Beste.

Henry333

Moin. welche Kamera meinst du genau? Ich habe auf die Schnelle nur eine S50 von 2004 und eine SX50 von 2012 gefunden.

joe

A50

Carsten Klatt

So ist es! Im September präsentiert Apple seine neue iPhone Generation. Wie man hört mit deutlich überarbeitetem Kameramodul. Das dürfte dann zunächst wieder der Benchmark werden, an dem sich alle messen lassen müssen. Das Smartphone ist ausentwickelt, jetzt können sie nur noch über die Kameras punkten. Eine gute Entwicklung wie ich finde.

FreddieWong

Das wage ich stark zu bezweifeln, da für den Großteil der Nutzer “Kamera-Smartphones” eher uninteressant sind. Auch wage ich zu bezweifeln das Apple auf größere Bildsensoren setzen wird. Benchmark für Smartphonefotografie ist Apple meines Erachtens schon eine ganze Weile nicht mehr. Vivo 200x, Xiaomi 15 Ultra und Co machen da einfach den wesentlich besseren Job. Sind aber auch vergleichsweise eher Nische.

Stefan Zimmermann

Ich bin aktuell viel in den Dolomiten unterwegs und was sich hier an asiatischen Touristen abspielt, ist kaum zu glauben. Sie fotografieren, als gäbe es kein Morgen mehr, aber ausschließlich an den bekannten Instagram-Hotspots und fast nur mit dem Smartphone. Dafür wird sich fein herausgeputzt, Kleidchen werden angezogen, Plüschtiere und überlange Selfiesticks kommen zum Einsatz. Dann drängen sich alle an denselben markierten Punkt, weil der exakt zur typischen 24-Millimeter-Brennweite des Smartphones passt. Natürlich fotografieren auch Menschen aus anderen Ländern sehr viel für ihr Instagram-Profil. Aber die asiatischen Touristen bilden dabei eine ganz eigene Liga. Es geht nicht nur um die bekannten Insta-Hotspots, sondern auch um das gesamte Auftreten. Auffällig ist, dass sie alles daransetzen, möglichst nicht braun zu werden. Weiße, seidige Haut gilt dort als edel und erstrebenswert. Das ist schon kurios, wenn man bedenkt, dass man eigentlich in die Berge fährt, um draußen zu sein, während sie am liebsten nur Mondlicht hätten, aber da wirken die Fotos nicht so. Die Motive hätten eigentlich unendlich mehr zu bieten, aber das ließe sich nur mit Fototechnik und Wechselobjektiven umsetzen. Mit dem Smartphone ist man auf das beschränkt, was vorgegeben ist. Deshalb wiederholt sich alles: immer die gleichen Posen, nur anders geschminkt,… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Wenn ich mich recht erinnere: bist du nicht im Rahmen der Astrofotografie in die Dolomiten gereist? Ein Traumziel für dich? Und: hattest du aus deiner Sicht Erfolg?

Rolf Carl

Wenn du im Hochsommer mal der einzige Europäer unter Asiaten sein willst, dann besuche einfach die Region Interlaken/Lauterbrunnen mit Eiger Mönch und Jungfrau (Schweiz). Du solltest einfach chinesisch können, damit du die Speisekarte im Restaurant lesen kannst. Tja, die Asiaten kennen, wie du sagst, gar nichts. Am Fusse des Eigers ist auch so ein Hotspot, da habe ich japanische Damen beobachtet, die Orchideen in der Wiese zertrampelt haben, um ein Selfie zu schiessen. Ich habe dann eine angesprochen und sie darauf hingewiesen, dass sie soeben geschützte Pflanzen zerstört hat. Die Japanerin konnte oder wollte nicht verstehen, obwohl ich Englisch gesprochen habe. Ganz allgemein kann man sagen, dass bei der jüngeren Generation die Natur nicht viel wert ist, wenn es um die Selbstdarstellung geht, die hat immer Vorrang. Bei den Touristen ist das Smartphone ganz klar in der Mehrzahl, allerdings habe ich vor allem Chinesen mit Ausrüstungen gesehen, da kann mal leicht neidisch werden. Ob sie die Dinger auch beherrschen, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber es gibt sie tatsächlich, die Touris mit richtigen Kameras. In der Schweiz haben mehrere Orte Probleme, weil Influencer auf sie aufmerksam geworden sind. Vor ein paar Jahren hat z.B. Roger Federer (Ex-Tennisstar) ein Foto der einmaligen… Weiterlesen »

joe

Rolf, fotografieren kannst, aber offensichtlich hast bej englisch noch Luft nach oben 🙂

Rolf Carl

Naja, immerhin habe ich das Cambridge First auf hohem Level bestanden und war noch ein paar Jahre in einer Proficiency Class bei einer Engländerin aus Oxford. Ich denke, das sollte für so eine Konversation mit einer Japanerin genügen. Das Problem war mir gegenüber.

Sabrina

Vielleicht geht der von dir benutzte Wortschatz zu weit über Basis-Englisch hinaus, so das zu viele Worte dabei gewesen sind, die Madame nicht kannte.

Rolf Carl

Kann sein, ich weiss aber nicht, wie man den Begriff “protected plant” anders umschreiben soll. Aber auf Grund meiner Gesten hätte sie trotzdem darauf kommen können. Vielleicht wollte sie einfach nicht verstehen.

Sabrina

protected plant verstehe sogar ich – und meine English Kenntnisse sind wirklich nicht vorzeigbar.

joe

Rolf,das war ein Scherz!!!

Rolf Carl

Ach so, hätte ja aber sein können, dass Englisch nicht so meine Stärke ist.

Sabrina

Also als Motiv ist das ja nicht uninteressant. Aber meist ist die Verwitterung doch stärker als der Fels und dann macht es mal kurz Fall und schon gibt es ein erhöhtes Aufkommen an Gottesdiensten.

Rene Stämpfli

Jetzt übertreibst du schon ein wenig. Ich lebe in der Zentralschweiz, umgeben von unzähligen “hotspots” und Touristen. Nicht nur Asiaten, es hat auch Deutsche. Dass die meisten von ihnen unsere wunderbare Bergwelt mit dem SP fotografieren ist doch nicht schlimm. Es gibt sogar welche, die mit echten Kameras fotografieren. Ironischerweise meistens Asiaten.

Rolf Carl

Doch, an einigen Hotspots ist es schlimm, vor allem im Berner Oberland. In der Zentralschweiz konzentriert es sich vermutlich hauptsächlich auf die Stadt Luzern. Gerade kürzlich habe ich einen Artikel von einem Bergführer, der in den Dolomiten wohnt, gelesen. Er meidet die Region im Hochsommer und weicht nach Slowenien aus. In der Schweiz sieht es ähnlich aus, Juli und August werden die Alpen von Touris eingenommen, je nach Region mehr oder weniger. Da schaue ich schon genau hin, wo ich hingehe. Nach Interlaken ganz sicher nicht mehr, einmal hat mir gereicht, und in der Innerschweiz würde ich ganz sicher Engelberg und den Titlis meiden. Sonst fällt mir jetzt nicht gerade ein absoluter Hotspot ein. Rigi und Pilatus sind immer gut frequentiert.

Rene Stämpfli

Ja das mag sein. Einige dieser Orte werden ja von uns im Ausland auch aktiv Beworben. Zudem ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle mit vielen Beschäftigten.Nein, die Alpen werden nicht von Touristen eingenommen. Ich kenne viele Orte in den Alpen, da hat es nur wenige Touristen. Man muss ja nicht unbedingt in der Hauptsaison auch noch diese populären Orte besuchen. Es gibt viele Ausweichmöglichkeiten,auch in stark frequentierten Orten wie Engelberg, wo ich während vielen Jahren meinen zweiten Wohnsitz hatte. Es muss ja nicht immer der Titlis sein.

Rolf Carl

Klar brauchen wir die Touristen, aber leider kommen die falschen Leute in die Berge: schlecht ausgerüstet, kein Bezug zur Natur, beispielsweise Blumen zertrampeln für ein Selfie und Abfall liegen lassen, dafür gibt es ja eine Kehrichtabfuhr. Es geht ihnen nur um ein Selfie, um ihr Selbstwertgefühl zu steigern und der Umwelt zu zeigen, dass sie wer sind. Es wäre für die Schweiz besser, wenn sie ähnlich wie in einigen österreichischen Gebieten den nachhaltigen Tourismus fördern würde statt den Massentourismus. Und auch klar, wir Einheimischen haben die Möglichkeit, den Hotspots in der Hauptsaison auszuweichen, es gibt genügend Alternativen in den Bergen, wo man praktisch alleine unterwegs ist, man muss einfach Orte suchen, wo keine Bergbahn in der Nähe ist. Nochmals zu den Dolomiten: gerade heute ist ein Artikel erschienen, der die Problematik zeigt, könnte auch in der Schweiz sein. Das mit den Geislerspitzen kam schon vor ein paar Wochen in den Medien. Lange Schlangen vor der Seilbahn. Einziger Zweck: ein Foto von den Geislerspitzen zu schiessen. Alle vom selben Standort aus, das gleiche Bild, um es zu posten. Ich frage mich einfach, wie krank die heutige Gesellschaft geworden ist. Vielleicht noch ein kleine Wanderung? Fehlanzeige, es geht nur um das eine… Weiterlesen »

Jürgen K.

In etwas abgeschwächter Form erleben wir gerade dieselben Aktionen in Norwegen.
Wir haben die Lofoten diesmal rechtzeitig verlassen und geniessen gerade die Küstenstrasse im Starkregen…. da stehen zZ keine Selfijünger im Regen rum.
Mal sehen, was am Monatsende in Bergen so abgeht. Da geht es für uns dann auf die Fähre.

Stefan Zimmermann

Leider habe ich kaum noch Zeit, um zu antworten. Wir sind jetzt tiefer in den Bergen, abseits der Hotspots, und haben daher nur noch selten Mobilfunkempfang. Ich habe alle Kommentare gelesen und bedanke mich für eure Zeit fürs Schreiben. In wenigen Tagen beginnt die absolute Dunkelheit und damit meine Zeit für die Milchstraße. Ich freue mich schon darauf, sie mit dem Auge zu sehen, aber natürlich auch darauf, sie zu fotografieren. Ich hoffe, das Wetter spielt mit. Aktuell ist es sehr launisch zwischen wolkenfrei und Gewitter. Mal schauen, ob das Glück dabei ist.

Jürgen K.

Moin Jonathan,
Ist dieses vorgestellte Teil auch noch zum Telefonieren geeignet?
Oder ist es tatsächlich nur noch eine Kamera…….?

Rolf Carl

Du bist wirklich ulkig, du willst mit dem Teil doch nicht auch noch telefonieren, oder 🤔

Jürgen K.

Ich brauche eigentlich nur ein Telefon….in 3 Wochen Finnland + Norwegen noch keine 40 Bilder mit dem Handy gemacht.

Sabrina

Da gibts doch außer Seen und Fjörden kaum was zu fotografieren. Einen Ultraweitwinkel wie in engen Deutschen Städten braucht man da bestimmt eher selten.

Uneternal

Würde mich ja schon reizen, mit dem 1-Zoll Sensor kann das auch gut als Kompaktkamera-Ersatz herhalten.
Leider haben diese China Handys aber immer total miese Netzabdeckung in Europa und USA und zudem sind sie schweineteuer. Selbst das 1 Jahr alte 15 Ultra kostet noch über 1000€.

Daniel Hans Jan Hinkelmann

Nächstes Jahr hole ich mir das 16 Ultra.

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