Objektive

Zeiss Batis 40mm f/2 CF Objektiv für Sony E-Mount offiziell vorgestellt

Das Zeiss Batis 40mm f/2 CF Objektiv ist das neuste Objektiv der Batis-Familie, die sich exklusiv an Besitzer einer Sony E-Mount-Kamera richtet.

Zeiss Präsentation im Rahmen der photokina

Das Highlight der Zeiss Präsentation im Rahmen der photokina 2018 war mit Sicherheit die neue Vollformat-Kompaktkamera ZX1, die mit einigen wirklich außergewöhnlichen Funktionen und Merkmalen aufwarten kann. Doch es soll nicht unter den Tisch fallen, dass Zeiss zusätzlich zur ZX1 auch ein neues Objektiv präsentiert hat – das Zeiss Batis 40mm f/2 CF nämlich.

Neues Zeiss Batis 40mm f/2 CF Objektiv

Das neue Zeiss Batis 40mm f/2 CF wird mit einem Anschluss für die spiegellosen Vollformatkameras von Sony auf den Markt kommen und schließt die Lücke zwischen dem Batis 25mm f/2 und dem Batis 85mm f/1.8. Wie alle Objektive der Batis Reihe soll es höchsten Qualitätsansprüchen genügen, dafür soll unter anderem eine Konstruktion mit 9 Linsen in 8 Gruppen sorgen (inklusive ED-Elementen und asphärischen Linsen). Ebenfalls mit von der Partie ist die T* Vergütung, die Reflektionen vermindern soll.

Außerdem ist das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet und es gibt ein kleines OLED-Display, welches die Entfernungseinstellung sowie die Schärfentiefe anzeigen kann.

Naheinstellgrenze von 24cm, Gewicht 361 Gramm

Das „CF“ in der Bezeichnung steht für „Close Focus“. Das bedeutet, dass mit dem Zeiss Batis 40mm f/2 CF ein geringer Fokusabstand möglich ist, konkret beträgt dieser 24cm. Bei dieser Entfernung wird dann ein Abbildungsmaßstab von 1:3,3 erreicht. Das Gewicht der neuen Festbrennweite beläuft sich auf 361 Gramm, die Abmessungen betragen 78mm auf 93mm (Durchmesser x Länge).

Ab November 2018 soll das 40mm f/2 CF Batis im deutschen Handel erhältlich sein, preislich wird sich das neue Objektiv dann zunächst einmal bei 1.299 Euro einordnen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

13 Kommentare

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  • ich mag die Batisse (Batisten,Baten, Batussis oder wie geht der Plural von Batis?)
    Besonders die knappe Nahgrenze bei den Objektiven –sogar den WW-Linsen– erlaubt schöne Aufnahmen im Nahbereich bei Offenblende.
    Ich frage mich allerdings wie lange Zeiss und Sony noch zusammenarbeiten. Sony gibt mit seinen Master Objektiven ja richtig Gas. Als Zeiss würde mich das langsam ärgern…

    • nur bringt die knappere Nahgrenze in der Praxis keinen wesentlichen Vorteil, wenn nicht gleichzeitig der Abbildungsmaßstab steigt – wie das Tamron sehr erfolgreich vormacht.
      Leica und Zeiss waren genau dann in den vergangenen Jahrzehnten immer schwach.

      Doch das neue 40 mm Batis zeigt erstaunliche 1:3,3 – das macht es auf jeden Fall spannender als die Konkurrenz von Sigma und Co.

  • Um 40 mm herum liebe ich als Straßen – Festbrenner – mehr als 35 oder 50 mm …
    An der A 6500 nutze ich gern das FE 2,0-28 mit 42 mm – die Randunschärfen sind weg – für APSC finde ich es gut …
    Das 25 er Batis ist gelungen – das 85er Zeiss Batis von 2015 hat schon seinen Meister in dem neueren Sony FE 1,8-85 gefunden – das zeigt das Sonys eigene Rechnungen kräftig aufholen – ich habe mir dies gekauft zum halben Preis des Zeiss`s …
    Es lohnt also erste Tests abzuwarten – denn nicht automatisch ist Zeiss immer das beste …..
    Auf ein 40mm warte ich – mal sehn wie´s ist …

    • Da ich mir erst nächstes Jahr meine erste Digitale Vollformatkamera kaufen werde (Bisher habe ich „nur“ Pana MFT GHs).
      Werde ich das nächste halbe Jahr die ganzen Tests im Internet begierig aufsaugen. Ich denke es wird eine schwere Entscheidung für das richtige System….

      • Nikon Z7 – es lassen sich erstklassige Zeisslinsen mit Adapter anschliessen.

      • Panasonic S1R – es gibt Top Linsen von Leica, Pansonic (wird auch keinen optischen Schrot veröffentlichen) und Sigma. Wenn es Adapter für Nikons F-Optiken an L-Mount gibt passen auch die tollen Milvusse von Zeiss.
      AF brauche ich eigentlich gar nicht. Daher finde ich top Festbrennweiten mit manuellem Fokus interessant.

      • Sonys A7rIII hat inzwischen tolle Objektive im Sortiment. Unter anderem eben die Batisse. Die Kamera ist mir aber eigentlich etwas zu klein und die Bedienung zu verspielt.

      • Die Zeiss ZX1 beobachte ich. Als Erstkamera für immer dabei wird sie mir vielleicht zu teuer. Denn ich bräuchte noch eine Top Vollformat mit Wechselobjektiven. Beides werde ich mir nicht leisten können.

      • Leicas SL2 die bestimmt bald herauskommt wird wohl auch 36 MP haben. Fände ich daher interessant, da Pansonic und Sigmalinsen passen werden. Aber der Body wird bestimmt die 7000€ knacken. Ich fotografiere auch selten in Yachthäfen, Cocktailbars und auf Golfplätzen. Also wieder runter von der Liste…

      Jedenfalls kommt nächste Zeit keine Langeweile auf…

      • da hast Du recht Georg …
        Jetzt hat man wirklich die Qual der Wahl …
        Wenn Du Deutschlands Botschafter in Arabien wärest würde ich Dir natürlich gleich die „Rote- Punkt-Kamera “ empfehlen – falls Du Putin gern besuchst ist natürlich „Zenit“ erste Wahl – ansonsten wirst Du Dir wohl nur noch Hausmannskost aussuchen dürfen ….

  • Was mich immer wieder auf`s neue erschreckt sind die aufgerufenen Preise dieser „Premium“ Objektive.
    Was in aller Welt veranlasst einen Hobbyfotografen 1300 Euro für ein 40mm Objektiv auszugeben?
    Da interessiert es mich nicht die Bohne ob dies nun X Elemente in Y Gruppen besitzt oder der Randbereich etwas schärfer abbildet als andere.
    Das hervorragende Canon EF 40mm f/2.8 kostet momentan in der Bucht 144 Euro. !!!
    Frage, ist die Bildqualität des Zeiss wirklich 10x besser als die des Canon? Und frage 2, sieht man dies wirklich?
    Es wurde schon immer gesagt und bewahrheitet sich immer mehr, viele versuchen mangelndes Talent durch Technik auszugleichen. Das dies nicht gelingen wird ist wohl jedem hier klar, oder doch nicht?

    • Bei einem kleinen 18×24 Print siehst du das kaum. Was du siehst sind spezielle Eigenschaften eines Objektives wie das eigene Bokeh oder andere spezielle charakteristika.
      Die Detailschärfe kommt erst bei recht grossen Vergrösserungen zum tragen.
      Du kannst auch mit günstigen Linsen tolle stimmungsvolle Bilder machen.
      Es kommt immer drauf an wofür dein Bild verwendet wird.
      Wenn ich z.B. meine Fotos für die Arbeit verwende brauche ich hoch aufgelöste Bilddaten. Einen 50MP Sensor reizt du aber nur mit guten Objektiven aus. Es bringt also nichts sich eine Kamera mit 50 MP zu kaufen, aber ein billigzoom von 20-200mm für 300€ dranzuschrauben. Die Linse macht höchstwahrscheinlich nur 20 MP mit….

    • Ja Stefan …
      Deine letzten Zeilen liest man auch immer wieder und es liegt aber auch in unserer Natur zu meinen mit besseren Equipment gleichzeitig auch bessere Ergebnisse zu bekommen …
      Nur leider ist da auch was wahres dran – da gibt’s nichts dran zu rütteln – und das kostet ….
      Und das bei jeder Firma …

    • Ich werde mir jetzt Stück für Stück die Loxia Reihe von Zeiss für das E Mount zulegen und bin mir ziemlich sicher das diese mit Sicherheit mich bis zum Lebensende vom Sony E Mount begleiten werden. Also nicht immer sind hohe Preise nur unberechtigt wenn man auf die Fertigungsqulität des Objekives schaut.

  • Mein einziges natives Objektiv für die Sony A7 ist das Samyang 2,8/35, da ich diese Kamera ansonsten nur manuell für meine Altglas-Sammlung verwende. Es ist meiner Meinung nach das einzig passende Native Objektiv für die A7, da die anderen das System mit ihrer Größe ins Absurdum führen. Ansonsten verwende ich Nikon und Olympus. Zum Vergleich für das Samyang habe ich noch ein in Deutschland fabriziertes Zeiss 1,4/35 das zwar schon recht groß aber noch deutlich kleiner als heutige Linsen ist, wie das Sigma 1.4/35 für meine Nikon zeigt. Das Zeiss ist meine allerliebste Linse und es ist nicht nur die Schärfe, sondern auch die wunderschöne räumliche Darstellung mit zarten Übergängen ins Unscharfe. Was das Sigma so nicht kann, jedoch ist es in allen meßbaren Parametern, da es halt eine neue Rechnung ist, eine Idee besser. Es ist mir allerdings eine Idee zu synthetisch. Verblüffend nah an den Beiden ist das, nur einen Bruchteil kostende, Samyang. Zudem ist es wunderbar klein und leicht und passt exzellent an die A7.