Kameras

Zenit: Preis von 5.500 Euro für die „M“, weitere Kamera Neuheit geplant

Die spiegellose Vollformatkamera Zenit M wird rund 5.500 Euro kosten – das ist alles andere als günstig. Dafür ist die Stückzahl allerdings limitiert.

Zenit M auf der photokina 2018

Nach vielen Jahren der Abwesenheit hat der russische Hersteller Zenit auf der photokina 2018 mit der Zenit M wieder die große Bühne betreten. Die Zenit M ist die erste digitale Kamera, die das Unternehmen produziert hat und entstanden ist die neue Vollformat-DSLM in Zusammenarbeit mit Leica. Konkret basiert die Zenit M auf der Leica M (Typ 240), mit den Spezifikationen hatten wir uns bereits in diesem Artikel etwas genauer beschäftigt.

Sind wir ehrlich: Die Zenit M ist kein technisches Meisterwerk. Gut, natürlich muss eine Kamera auch nicht immer ein technisches Meisterwerk sein und die „M“ bringt mit ihrem schlichten Gehäuse und dem außergewöhnlichen Zenitar 35mm f/1.0 Objektiv ohne Frage Charme mit.

Preis von 5.500 Euro, 500 Exemplare

Trotzdem dürfte sich das Interesse der meisten potenziellen Kunden in Luft auflösen, wenn sie den Preis der Zenit M zu Ohren bekommen. Anscheinend wird Zenit nämlich einen Preis von 5.500 Euro aufrufen, offiziell bestätigt wurde das unseres Wissens nach zwar noch nicht, aber diverse Magazine und Kollegen, die auf der photokina mit den Verantwortlichen von Zenit gesprochen haben, berichten über einen Preis in dieser Größenordnung. Gut, ist im Grunde nicht weiter verwunderlich, denn Leica ist ja auch nicht unbedingt für niedrige Preise bekannt.

In Kombination mit der Tatsache, dass die Zenit M wohl auf 500 Exemplare begrenzt sein soll, wird endgültig klar, dass das keine Kamera für die breite Masse, sondern vielmehr eine DSLM für Sammler ist.

Weitere Neuheiten von Zenit geplant

Doch Zenit möchte nachlegen, so sollen 2019 nämlich mit dem Zenitar 50mm f/1.0 und dem Zenitar 21mm f/2.8 weitere Objektive folgen, zudem möchte das Unternehmen früher oder später auch Objektive für Kameras von Canon und Nikon anbieten. Und: Zenit arbeitet scheinbar schon an einer weiteren Kamera, die Ende 2019 auf den Markt kommen könnte. Wäre gut möglich, dass diese Kamera auch wieder in Zusammenarbeit mit Leica entsteht.

via: Leicarumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

52 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Haha, selten so herzhaft gelacht wie beim Lesen dieses Artikels …

    Wäre vielleicht etwas für Ronaldo, um seine Autosammlung ablichten zu können.

    • Ich kann es gar nicht erwarten, dass die Kamera endlich zu kaufen ist! Zugegeben, ich habe auch gelacht. Vor Freude (Freudentränen). Jetzt kann ich bald Ronaldos Fuhrpark ablichten. Für jedes Auto eine andere Zenit… Es bleiben also nicht viele über, für euch Sammlerlein…
      😉

      • Roland, wenn ich die Kommentare so lese, scheinst du der Einzige zu sein, der sich ernsthaft für diese Sammlerstücke interessiert. Ich würde nur noch vorab abklären, ob du überhaupt so nahe an Ronaldos Autos kommst, der ist nämlich immer noch ziemlich stinkig, weil er gestern nicht spielen durfte.

        Schön, dass wir wieder mal so herzhaft gelacht haben, soll ja gesund sein …

      • Ich war mal vor Jahren in Reha – da haben wir eine „Lachgruppe“ gegründet …
        Morgens vor dem Frühstück trafen wir uns draußen für gut 5 Min …
        das war das schönste an der ganzen Reha – sehr empfehlenswert …

      • @Gustav: Eine Lachgruppe ist nicht schlecht 😉 Aber gemeinsames Heulen soll ja manchmal auch helfen – frag mal renus & Finny 😉

        @Rolf Carl: „Ich würde nur noch vorab abklären, ob du überhaupt so nahe an Ronaldos Autos kommst, der ist nämlich immer noch ziemlich stinkig, weil er gestern nicht spielen durfte.“

        Das ist doch schon geklärt. Ich soll die Fotos ja in seinem Namen verkaufen – das Stück für 55.000 € (netto) 😉
        Ronaldo braucht jetzt ja Geld – bald bekommt er seinen Lohn wieder in Lira… Und dann ist da noch diese Klage von dieser Frau. Und wer weiß, wer noch klagen will…
        Also – wer will, kann schon mal vorbestellen: Beste Sammlerfotos von Sammlerautos mit einer Sammlerkamera aufgenommen auf einer Sammerspeicherkarte & last not least – von einem Sammler fotografiert (Hoppla, ich glaube, wir können den Preis noch erhöhen… 😉

      • Roland,

        du scheinst etwas aus der Übung zu sein – aber, aber … ein Tippfehler kann ja mal passieren, aber das „but“ vergessen …

        55 Euro das Stück scheint mir ein echtes Schnäppchen zu sein. Also wer da nicht zugreift, ist selber schuld!

      • Hallo Rolf Carl,

        „aber das „but“ vergessen …“

        Nu geid dat wedder los… 😉

        Nä! Da habe ich nix vergessen – das wird so gekürzt geschrieben:

        https://www.duden.de/rechtschreibung/last__not_least

        Ich habe das auch mal anders gelernt, das zeigt aber nur, dass ich schon ganz schön alt bin. 😉

        Ich wünsch Dir noch einen schönen Feiertag! (falls Du keinen hast, wünsch‘ ich das trotzdem) 😉

      • Roland,

        meine Englischlehrerin hätte mich erwürgt – mit sauberem Oxford Englisch hat das nichts zu tun. Nix für ungut, das tut mir einfach in den Augen weh … aber wenn es der Duden gut findet, sie dir verziehen.

        Dir auch einen schönen Feiertag (habe jeden Tag Feiertag).

      • Naja, Oxford ist ja auch nicht die Welt 😉

        Der Duden befindet sich in bester Gesellschaft:

        Shakespeare: „Though last, not least in love“. (Julius Cäsar) Oder auch: „Now, our joy, although our last, not least“. (King Lear)
        Schau mal hier – zum Thema: https://www.zeit.de/1982/39/last-not-least

        Beste Grüße

        Roland

      • Danke für den Link. Sehr interessant, scheint eine ältere Ausdrucksweise zu sein, die aber im modernen Englisch nicht mehr häufig gebraucht wird. Den Ausdruck kannte ich jedenfalls nicht, obschon mein Vater oft Shakespeare zitierte.

        Gruss Rolf

    • @ Rolf Carl
      hallo Rolf, nur mal so zum Nachdenken…..
      Du bist ja ein Liebhaber von teuren Weinen und Schweizer Aktien
      Solltest Du in den Besitz von ev 2 Stck dieser Sammler-Zenits kommen, sind die in 5-10 Jahren ev 20.000 Euro Wert
      oder noch mehr, wie gesagt, mit diesen fotografiert ev nur einer, die anderen sind Vitrinenstücke.
      DAS ist mir auch erst etwas später aufgegangen.
      Zum Spekulieren habe ich im Moment leider nichts übrig….

      • Hallo Volker,

        stimmt, ich bin Liebhaber von Weinen, aber nicht nur teuren, sondern auch von solchen mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Du isst ja auch nicht jeden Tag jap. Kobe Beef, oder? Wäre ziemlich langweilig.

        Das mit den Schweizer Aktien stimmt so nicht ganz, denn ich bin weltweit diversifiziert. Ausserdem machen Aktien alleine nicht glücklich, es gehören auch noch Cash, Obligationen (Anleihen), Gold und Immobilien dazu, wobei ich letztere verkauft habe.

        Ich bin übrigens kein Sammler, sondern ich kaufe nur Dinge für den täglichen Gebrauch. Wie z.B. meine mechanische Uhr von IWC. Die ist jetzt nach 25 Jahren immer noch mehr wert als deine geliebte Zenit. Nach ein paar Jahren hat letztere sowieso nur noch Altmetallwert, alles andere ist Träumerei.

      • Ja, Gustav,

        das waren noch Zeiten, als die Dinger noch mit Blei geladen waren und nicht mit Speicherkarten!

        Du hast doch sicher auch noch ein Hirschgeweih in deiner Bauernstube hängen, oder etwa nicht?

      • Hallo Rolf …
        Nein – ein komplettes Geweih habe ich nicht – aber eine „Zehnerstange “ habe ich auf unserem Acker am Wald gefunden – das hatte ich doch schon hier mal erwähnt – sie hängt über dem Rundbogen aufm Flur …
        Bei uns ging früher immer mal ein Bekannter gern „Stangensuchen“ im Wald – wenn man weiß wo die Hirsche abwerfen kann man viel finden …
        Aber sowas machen junge Leute nicht mehr – keine Mode mehr – lieber Computern in der Bude ….

      • Hab ichs doch gedacht, Gustav,

        Hirschgeweihe sind tatsächlich nicht mehr in Mode, dann schon eher Bartgeier; du hättest mal die jungen Leute sehen sollen, die sind fast ausgeflippt, als der Vogel an uns vorbei flog. Aber sonst hatten sie gar keine Ahnung, die konnten nicht mal eine Gämse von einem Steinbock unterscheiden. Tja, das Händy ist halt schon eine grosse Konkurrenz zur Natur.

  • So eine Strategie kann man auch nur fahren, wenn man quasi keine Entwicklungskosten hat. Spricht also für eine fertig entwickelte Kamera (von Leica) mit neuem Namen. Und das nennt sich dann Sammlerstück. Naja, genug Deppen gibt es ja auf der Welt, bzw. nur Russland und Europa, wenn ich das richtig verstanden habe.

  • Aufs Zenitar 50mm f/1.0 bin ich mal gespannt.
    Es war ja auch mal die Rede von einem 50mm 1.2 und 85mm 1.2 für Vollformat, die man beide bis heute allerdings vergeblich sucht. Nur ein 50mm 1.2 für APS-C findet sich auf Ebay.
    Ich hoffe mal dem 50mm 1.0 droht nicht das selbe Vaporware Schicksal.

  • Welcher Designer ist eigentlich auf die Idee gekommen eine Schlitzschraube statt dem Leica-Logo, oder hier dem Fall für das Zenit-Logo zu verwenden? Das geht ja gar nicht. Auf der Photokina habe ich am Leica-Stand gefragt ob die Leica M auch ohne Schlitzschraube erhältlich ist, also auf Wunsch mit Leica-Logo. Leider wurde meine Anfrage verneint. Ich hatte früher eine Leica M6 und war am Überlegen ob ich mir Mal wieder eine Leica kaufe. Auf kleine Objektive kann ich wohl vergebens warten, von all den neuen spiegellosen Vollformat Anbietern. Also 4,0er oder 5,6er Zooms (2x-3x) oder 2,8er Festbrennweiten.

    • @B.Knipser
      Na klar geht das. Die Schlitzschraube ist original Leica!!

      Es zeigt sich, dass der Markt kein Marktplatz mehr ist, sondern ein Markenplatz, wo hemmungslos am normalen Kunden vorbei Markenabzocke betrieben wird! Marken wie Leica und offenbar Zenit sind nicht mehr in erster Linie Kamerahersteller, sondern Markennamen-Geschäftemacher. Die Preise sind halt nicht für Fotografen, sondern für Produktspekulanten und Geldanleger, die Geld nicht mehr für das normale Leben brauchen, sondern nichts Besseres zu tun haben als sinnlos Geld auszugeben. Dies ist ein Symptom unserer gespaltenen Gesellschaft, in der es einigen finanziell so gut geht dass sie die Bodenhaftung, d.h. das Gefühl fürs „normale“ Leben verlieren, der andere Teil der Gesellschaft aber kommt in einen unaufholbaren Nachteil, der immer mehr Verdruss an diesem Lobby-Polit-System bringt, was letztlich gefährlich wird. Einige Besipiele, bei denen sich Bürger nicht mehr demokratisch beachtet fühlen sind: Atompolitik, Dieselbetrug, Umweltzerstörung, Zersiedelung der Landschaft, grundwasserverseuchende Landwirtschaft, Massentierhaltung gegen jedes Tierwohl, hohe Wohnungsmieten bzw. Verkauf von Sozialwohnungen an Geschäftemacher und Groossunternehmen, ein nur mittelmäässiges Bildungssystem im Schulbereich; wen wundert es da, dass immer mehr Bürger radikal wählen? Nicht, weil sie die Radikalen als Politiker haben wollen, sondern weil sie die bürgerfeindlichen herkömmlichen Parteien NICHT mehr wollen.
      Soweit zum Kamera-Schein-Markt.
      Zum Glück gibt es da noch Fuji, Panasonic und ein paar andere, die für ihre Preise noch richtigen Gegenwert liefern.

      • Da war er wieder, der renus, der mit Leica nichts anzufangen weiß und deshalb schon wieder lospoltert.
        Aber der Sprung vom Kameramarkt zum radikalen Wähler ist schon unbezahlbar.
        Selten so gelacht.
        Danke renus.

      • @robert
        Dass Du diesen symptomatischen Zusammenhang nicht siehst und ihn deshalb ablachen musst, ist Deine Sache und die Sache derer, die ihn nicht wahrhaben wollen. Das Erkennen und deuten von Symptomen muss man gelernt haben. Dazu gehört ein Verständnis vom Menschen bzw. Psychologie, dass in unserer Gesellschaft, zum Nachteil aller, viel zu wenig vermittelt wird (mangelnde Bildung).
        Du Robert, drückst mit Deiner Äusserung halt nur Dein Unvermögen in dieser Hinsicht aus, was zwar objektiv bedauerlich ist, Dir aber subjektiv garnicht bewusst wird und vorläufig offenbar auch nicht bewusst werden kann!

      • Ja renus, Wissen ist eine Sache, Herumheulen eine andere.
        Aber Wissen ohne Weisheit ist halt nur halb so viel wert.
        Aber sühle dich gerne im Weltschmerz, wenn es dich glücklich macht.
        Vor allem überlege mal, wieviel Geld du schon für Kameras und Objektive versenkt hast, und ob das nicht auch schon Luxus ist.
        Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
        Also komm mal wieder herunter von deinem Moral-Thron. Möglicherweise ist da oben die Luft etwas zu dünn.

      • Tja, ohne zu poltern, und mit div. Leicas ausgestattet und mit diesen auch etwas anfangend, … ich sehe es (leider) genauso 😏 wie renus….

      • Wer eine Messsucherkamera sein „eigen“ nennen möchte muss eben „tiefer“ in die Tasche greifen, fertig aus 📸 Da kein „Mitbewerber“ vorhanden ist kann doch Leica Preise aufrufen wie sie es möchten, ist doch nicht Leicas Problem das Canon,Nikon,Olympus keine Messsucherkameras mehr herstellen aber wie würde es für Leica aussehen wenn die anderen Hersteller es noch täten ?
        Ansonsten fällt mir nur noch „die Leica für Arme“ als Alternative ein….kommt von Fuji

      • also ich würde sie nicht als leica für arme nennen. nur weil fuji eine messsucherkamera baut… das haben auch schon viele andere vorher neben fuji. man darf ja auch nicht die vorteile vergessen die man mit einer messsucherkamera hat.

      • Na wegen der Massentierhaltung und Umweltverschmutzung wählen die Bürger aber nicht die radikalen Parteien – von Denen – ob links oder rechts habe ich dazu noch nichts gehört – die lassen das lieber so – und übrigens im linken Osten da standen die großen Anlagen die ich im Frühjahr 90 fassungslos bestaunt habe …
        Dies wird aber meine einzige Bemerkung als Landwirt zu diesem Thema hier bleiben denn ich antworte nur auf renus der auf einmal die Landwirtschaft in den „Zenit-Topf “ schmeißt – damit ist das überhaupt nicht zu vergleichen denn die bäuerliche Landwirtschaft gehört zu den „Wenigerverdienern“ und lebt von 50% und mehr – je nach Betriebsgröße – von den Almosen die sie von Brüssel überwiesen bekommt.
        Wenn die mal nicht mehr kommen ist noch schneller Schluss mit „bäuerlicher Landwirtschaft“ ….
        Ich denke Renus – als netter Mitschreiber hier ist Dir wohl mal der Gaul durchgegangen – aber das verstehe ich auch ganz gut denn im Moment kaufen kapitalkräftige Gesellschaften gern gutes Ackerland als Kapitalanlage den Bauern weg – ein höheres Tier vom Hannover – Flughafen ist schon seit Jahren größter Großgrundbesitzer in einem Nachbarort …
        Ja das liebe Kapital – es regiert die Welt …

      • Daniel,
        „Fuji für Arme“ das interpretierst Du falsch 😉
        Messsucherkameras hatten wohl früher alle Hersteller im Programm aber nur Leica blieb dieser Kameralinie treu und wenn ich heute eine Messsucherkamera mein „eigen“ nennen möchte wäre es wohl eine von Fuji da ich eben keine Yacht besitze sondern eben nur ein Schlauchboot 👍

      • mirko, in dem fall ist fuji die jacht und leica das schlauchboot. nur, daß das schlauchboot mehr als doppelt so viel kostet. 😉

      • @Mirko „Leica für Arme“
        Die Fuji ist die Messsucherkamera für Vernünftige, die soll es auch unter Wohlhabenden geben! 🙂 Sie ist nicht nur technisch besser sondern auch … Du weisst schon.

    • Diese Schlitzschraube gibt es auch bei der LEICA M10-P! Das sehr stört ist das der Schlitz schräg steht, wo doch jeder Installateur die Schrauben so einschraubt, dass der Schlitz entweder senkrecht oder waagrecht steht! Auf jeden Fall ist diese Schraube ein Design Faux Pass!

      • Hübsch ist die Schraube nicht, für manche aber besser als der auffällige rote Punkt, welcher sich aber wiederum abkleben ließe.
        Andererseits gibt es die Schraube bereits seit 1954, sie war halt nur bei einigen Modellen durch den roten Punkt verdeckt.
        Also, weshalb jetzt schon wieder wegen so einer Nichtigkeit Kritik üben, schließlich ist das nunmal ein Merkmal der Leica M.
        Zudem ist diese Schraube nicht ohne Grund dort.
        Vom Design her könnte man bei jeder Kamera etwas finden, was einem aufstößt.
        Die Zenit gefällt mir vom optischen nicht so gut wie eine Leica, aber ich muss sie mir ja auch nicht kaufen.

      • Natürlich ist die Zenit M nur eine leicht modifizierte Leica M, aber diese leichte Modifikation gefallen mir schon nicht mehr so gut.
        Aber wer das Geld dafür übrig hat und sie toll findet, soll sie sich doch kaufen und sich nicht von den Einwänden hier ablenken lassen.

      • Man kann die Schraube auch herausdrehen und eine Erdnuss hineinstopfen, um allen Leuten, die man nicht leiden kann, zu zeigen, dass die 5.500 EUR Peanuts sind.

  • 5.500,- aber mit dem 35er Objektiv, oder?
    Ansonsten indiskutabel.
    Als Sammlerobjekt bleibt das Ding ja dann bei den meisten eh im Luxuskarton oder hinter einer Glasscheibe.
    Also kein Arbeitsgerät.

    • In einigen Jahren, ob 10 oder 20 ist im Prinzip egal, wird die Elektronik dieser Kamera nicht mehr voll oder gar nicht funktionieren, da kauft man lieber eine mechanische alte Kamera, wenn man sammeln will. Designmäßig finde ich sie jetzt auch nicht so überragend.
      man hat den Anschein, dass sich hier mittlerweile nur noch „wohlhabende“ Leute tummeln , wer will denn all die vielen spiegellosen neuen Vollformat Kameras samt den neuen Objektiven kaufen, der Markt wird doch generell kleiner, viele Profifotografen können sich heute schon nicht mehr die „herkömmlichen Spiegelreflexprofikameras“ leisten .
      Zum Fotografieren brauche ich solche Kameras nicht, um gute Fotos zu machen, auch neige ich jetzt als „älterer Mensch“ zu eher kompakterer Ausrüstung auf Reisen.

      • Richtig, gute Fotos macht man zu allererst mit einem guten Auge und einem gewissen Verständnis für Bildaufbau und Belichtung und einer dafür geeigneten Kamera, was auch ein Smartphone sein kann, wenn man Fotografie als Hobby betreibt.
        Einem Profi, was nicht automatisch ein Spezialist oder Experte sein muss, reicht ein Smartphone vermutlich nicht.
        Aber auch ein Hobbyfotograf legt sich irgendwann einmal eine Kamera zu, die seinen Wünschen und Bedürfnissen mehr entspricht als ein Smartphone.
        Wenn einer dann dafür 500,- ausgeben kann und will, ist das vollkommen in Ordnung. Wenn ein anderer aber auch bereit ist, 10.000,- oder mehr auszugeben, dann sollte man das auch tolerieren.

      • Am wichtigsten für gute Fotos ist neben dem „Auge“ des Fotografen sicherlich der Zugang zu Orten, an denen man die besten Fotos machen kann.

        Landschaften auf Island sehen einfach geiler aus als Landschaften in Nordrhein-Westfalen.

        Die Straßen von Tokio, Marrakesch oder San Francisco bieten einfach mehr als die Straßen von Hannover, Bielefeld oder Osnabrück.

        In Costa Rica oder Indonesien sind die Vögel einfach bunter als in Würzburg oder Mannheim.

        Deshalb sollte man, wenn das Budget knapp ist, eher viel fürs Reisen ausgeben als für den Kamerabody.

      • Das ist nicht ganz falsch – wenn man Promi-Fotos mache möchte, braucht man Zugang zu Promis.
        Aaaber….
        „Landschaften auf Island sehen einfach geiler aus als Landschaften in Nordrhein-Westfalen.“

        Wenn man – ganz einfallslos – das 10millionste Island-Wasserfall-Geysir-Foto machen will, stimmt das wohl. Umweltschutz ist dann auch egal…

        Das gilt auch hierfür:
        „Die Straßen von Tokio, Marrakesch oder San Francisco bieten einfach mehr als die Straßen von Hannover, Bielefeld oder Osnabrück.“

        Wenn man Menschen fotografieren will, Porträts… dann findet man in jedem Dorf Motive – im Hinterland von China genauso wie in Pommern oder in Bayern, sogar in Darmstadt 😉

        „In Costa Rica oder Indonesien sind die Vögel einfach bunter als in Würzburg oder Mannheim.“

        Ein „Hoch“ auf die Farb- oder – besser – Buntfotografie! Dann würde ich mich auch auf Tattoos, Indianer und Farbige spezialisieren (kommt in Farbe e i n f a c h besser!) – und immer schön die Farb-Sättigung hochdrehen! 😉
        Aktfotografie kommt auch nur bei farbiger Beleuchtung richtig gut, sonst machen es schön bunte Klamotten auch. 😉 😉

        Ohjähhh. 😉

      • hallo ihr beiden, ich glaube es wird oftmals unterschätzt wie schön es in deutschland ist. man muss nur mal die augen auf machen. innenstädte wie bamberg oder lübeck findet man nicht auf der osterinsel oder teneriffa. landschaften wie die mosel und um den bodensee kann man auch auf dem globus suchen. es gibt allein in deutschland 42 welterbestätten und viel mehr sehenswertes. und wenn man genau hinschaut, dann sind die blaumeise, der buntsprecht und andere vogelarten auch bei uns sehr bunt.

        aber es lohnt sich wirklich auch mal über den tellerrand hinauszuschauen. 😉

      • Daniel,

        den farbigsten hast du noch vergessen, nämlich den Bienenfresser, der auch im Kaiserstuhl seine Sommer verbringt.

      • Überall ist es schöner als in Deutschland – deshalb wollen auch alle zu uns ….
        Und finden es umwerfend – wie eine junge Studentin aus den USA die bei unserem Nachbarn Schorse wohnt – sie ist von unserem Kranken- und Sozialsystem völlig hingerissen – im reichen Amerika ? – na ja …sagt sie ….

      • Oje, Gustav,

        bist du eigentlich auch schon mal aus deinem Bergdorf rausgekommen? Also von der deutschen Fauna scheinst du 0 Ahnung zu haben … zum Glück gibt es ja noch die Schweizer, die dir weiterhelfen können … und sonst gibt es auch noch Google.

      • Wirklich schön bunt, der Bienenfresser. Da wird selbst eine Leica Monochrom unweigerlich zu einer Farbkamera, trotz der schrägen Schlitzschraube.